Lebensmittelabfälle vermeiden


Hallo liebe Community,

ein kleines Team entwickelt gerade eine Anwendung, die dem Konsumenten beim beim Organisieren, Planen und Kochen unterstützen soll. Ziel ist es weniger Lebensmittelabfälle zu produzieren und nachhaltiger zu leben. Die Anwendung ist kostenlos.

Hier kann man sich das Konzept anschauen: ***ohne Impressum ist auch eine nichtkommerzielle Seite unerwünscht***.

Uns würde eure Meinung interssieren und wir freuen uns über Kritik.


Vielen Dank im Voraus.

Bearbeitet von Highlander am 07.04.2015 18:48:18


Danke, brauche ich nicht. Ich plane, organisiere und koche selbst. :)


ich schließe mich der meinung von viertelvorsieben voll an!!!


bissel planen beim einkauf und schon sinkt die wegwerf-rate


Zitat (viertelvorsieben @ 07.04.2015 17:42:24)
Danke, brauche ich nicht. Ich plane, organisiere und koche selbst. :)

👍😉

Hallo zusammen, bitte versteht das nicht falsch. Es geht nicht darum einen Service zu verkaufen. Es geht darum, heraus zufinden, ob Leute daran interessiert sind, beim Planen und organisieren unterstützt zu werden. Und ob Menschen dazu bereit sind Lebensmittel untereinander zu tauschen.


Hi foodgrid,

erkläre mir doch bitte, warum ich mir die Website anschauen soll, schließlich hab ich Familie und nicht unbedingt das Mega-Haushaltsgeld zur Verfügung, somit musste ich mir einige Sparmaßnahmen einfallen lassen. Welche ich auch über die Jahre erfolgreich umsetzen konnte.

Eine , ganz entscheidende Frage hätte ich noch, welchem Land oder Anbieter kann ich die Internetendung .tk zuordnen und ist gewährleistet, dass es sich um eine sichere Verbindung handelt???

MfG K.Schnurz


Zitat (foodgrid @ 07.04.2015 18:16:49)
1. Es geht darum, heraus zufinden, ob Leute daran interessiert sind, beim Planen und organisieren unterstützt zu werden.


2. ob Menschen dazu bereit sind Lebensmittel untereinander zu tauschen.

Zu 1.
Leute, die am Ende des Geldes noch viel Monat über haben, die wissen ganz genau, dass man nur an den Lebensmittel sparen kann.
Die überlegen sich spätestens nach drei langen Monaten, ob sie nicht ihr Klamotten und Freizeitkonsum senken müssen.

Zu 2.
Ja, auch diese Menschen wissen, dass man tauschen kann.
Doch, so verrat uns bitte, wie soll das gehen?
Einer, der nix hat, der kann auch nur mit nix tauschen.

Wer hat denn schon einen Überfluss an Lebensmittel?
Und wenn ja, wer nimmt ihn ab?
Ist es nicht im allgemeinen so, dass der, der nix hat, sich die Lebensmittel sichert, damit er was auf Vorrat hat?

Also da bin ich ehrlich: wenn ich einen guten Sommer im Garten habe, dann friere ich das ein, damit ich im Winter meine Fämely damit noch ernähren kann.
Natürlich bin ich gerne bereit einen Überfluss anzubieten, doch bis jetzt war niemand bereit, sich diesem anzunehmen oder gar abzuholen.
Was nicht schlimm ist, ich verwurstel das schon und friere es ein.
Somit ist mein Winter gesichert.

Mit anderen Worten: wer kochen kann und Phantasie hat, ist klar im Vorteil und braucht wahrlich keine Äpp(el)

Zitat (foodgrid @ 07.04.2015 18:16:49)
... ob Menschen dazu bereit sind Lebensmittel untereinander zu tauschen.

... wir haben schon im Kiga oder/und in der Schule die Pausenbrote getauscht, wenn Mama das "verkehrte" drauf gemacht hat...
Jetzt kauf ich was mir/uns schmeckt, oder wir uns wünschen... rofl rofl rofl

Bearbeitet von Katrina Schnurz am 07.04.2015 19:22:01

Länderkennung tk = http://www.laenderkuerzel.co/tokelau/

Ich habe übrigens keine Lebensmittel zum Tauschen. Was ich kaufe, verbrauche ich alles selbst - sonst würde ich es mir nicht kaufen. ;)


Zitat (viertelvorsieben @ 07.04.2015 19:25:07)
Ich habe übrigens keine Lebensmittel zum Tauschen. Was ich kaufe, verbrauche ich alles selbst - sonst würde ich es mir nicht kaufen. ;)

... ach was, jetzt bin ich aber total geschockt...



P.S.: Ich mach das auch so... :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:

hallo, foodgrid, dein anliegen klingt schon bissel merkwürdig :huh: .

hier sind alles muttis, die nicht erst seit gestern familie und haushalt haben und sich hier allenfalls mal einen rat holen wollen.

und keiner will lebensmittel tauschen, das ist doch absurd :blink:


Ich glaube nicht, daß es da viele Menschen gibt, die dazu bereit sind.

Ich hatte im letzten Jahr so Teig für Vatikansbrot bekommen und das ein paar mal gemacht. Da das wie der berühmte Herrmann sich vermehrt hat, hatte ich erst alle Nachbarn und Freunde damit versorgt und dann versucht die zu vielen Teigportionen zu verschenken. Absolut niemand wollte die haben. Ich wollte absolut nichts dafür haben, nur daß der Teig abgeholt wird, weil nicht verschickbar.

Ansonsten "tauschen" wir hier im Haus. Meine Nachbarn kommen, wenn sie Kuchen zu viel haben, ich bringe welchen rüber, wenn ich grad gebacken habe. Ansonsten friere ich viel ein, auch wenn es nur eine Portion ist, dann ißt halt jeder von uns ggf etwas anderes. Wie meine Vorschreiber schon erwähnten: wer nichts hat, der spart wo er kann und kann und will sich Müll nicht leisten. Salatreste und ähnliches futtern übrigens hier die Kaninchen.

edit: getauscht wird im Haus manchmal: "meine Eier sind alle, hast Du welche? Ich bringe dafür nachher ein Stück Kuchen vorbei". Nur das Klopapier, das der einen Nachbarin manchmal ausgeht, da möchte ich nichts gegen haben. rofl

Bearbeitet von Shaila am 07.04.2015 20:14:35


Zitat (viertelvorsieben @ 07.04.2015 19:25:07)
Länderkennung tk = http://www.laenderkuerzel.co/tokelau/


Danke! :blumen:

Frage an den TE: Warum mutet mich diese Auskunft wohl seltsam an? :hmm:

Zitat (Jeannie @ 07.04.2015 20:16:03)
Danke! :blumen:

Frage an den TE: Warum mutet mich diese Auskunft wohl seltsam an? :hmm:

... mir schwant auch nix gutes...


Spam??? + Virus, o.a. Sch...?

:D Geniale Idee und unbedingt zum Umsetzen und Weitersagen geeignet! Kompliment!

Leider :( gibt es in meinem Wohnort nur einen (1) kleinen Supermarkt, in dem ich allerdings bei jedem Einkauf auf die "roten" Preisschildchen achte. Hauptsächlich aus Ersparnisgründen, aber auch,weil ich weiß, die Produkte würden sonst in den Müll wandern.Ich habe schon viele Fernsehsendungen dazu gesehen.

Nicht von uns aktuell verbrauchte Lebensmittel werden auch schon mal weitergegeben oder weiterverwendet,z.Bsp. eingefroren,eingekocht,verbacken etc.

Wir betreiben viel Vorratshaltung,d.h. es werden preisreduzierte Fleischangebote doppelt gekauft und eingefroren. Dann hat man gleich 2x Sonntagsbraten ( Fleisch gibt es in unserer Familie leider, oder zum Glück - wie man es sehen möchte- nur Sonntags).
Obst und Gemüse ziehe und ernte ich viel im Garten und verarbeite es für den Rest des Jahres weiter, da achtet man schon darauf, daß nichts umkommt, denn es hat viel Mühe gekostet.


Zitat (Birgit-Martha @ 07.04.2015 20:40:02)
...
Hauptsächlich aus Ersparnisgründen, aber auch,weil ich weiß, die Produkte würden sonst in den Müll wandern.Ich habe schon viele Fernsehsendungen dazu gesehen.
...

Die meisten Lebensmittel werden entsorgt, lange bevor ein Kunde sie jemals gesehen hat. Glaube mir, ich arbeite im Großhandel!

Zitat (Jeannie @ 07.04.2015 20:16:03)
Danke! :blumen:

Frage an den TE: Warum mutet mich diese Auskunft wohl seltsam an? :hmm:

Ist nix Schlimmes. Die Endung war wahrscheinlich billig zu kriegen. ;)

Zitat (Katrina Schnurz @ 07.04.2015 20:27:14)
... mir schwant auch nix gutes...


Spam??? + Virus, o.a. Sch...?

Ich hab' den Link angeklickt. Wie gesagt, ist/war nix besorgniserregendes. ;)

Bearbeitet von viertelvorsieben am 07.04.2015 20:47:12

ich habe nie Lebensmittelabfälle oder -reste ... ich esse alles auf :rolleyes:


Da waren wohl einige schneller als ich (was nicht viel besagt. <_< )
War das also die Endung der guten Dame? Nee, von dem link, natürlich. :sarkastisch:
Und es bedeutet nicht Tiefkühlkost?

Ihre Fragen sind wohl inzwischen eindeutig beantwortet: worden:
NEIN - hier besteht kein Interesse, dazu angeleitet zu werden - wir fragen lieber einander. :D
NEIN - Lebensmittel tauschen wir nicht. - Woziu auch? :unsure:
Uns reicht der Austausch der Rezepte.. :lol:


Zitat (foodgrid @ 07.04.2015 18:16:49)
Und ob Menschen dazu bereit sind Lebensmittel untereinander zu tauschen.

Die müssten dann aber doch recht nah beieinander wohnen, oder?
Also wenn ich mal die falschen C ornflakes gekauft habe ;) oder meine Mitesser von heute auf morgen beschlossen haben, daß sie Tomaten oder Oliven oder wasweiss ich nicht mehr mögen :ruege: ;) , habe ich 7 Nachbarn hier im Haus als eventuelle Abnehmer oder ich schummel :pfeifen: das irgendwie in Gulasch rein oder auf eine Vierjahreszeitenpizza. :lol:
Ernsthaft: dein Gedanke ist nicht schlecht für absolut hauswirtschaftlich Unwissende.
Nur, zum Lebensmittel tauschen sollte die Entfernung gering sein.
Gibt´s sowas Ähnliches nicht schon? Stadtbezogen?
Alles Gute für euer Projekt!

Zitat (viertelvorsieben @ 07.04.2015 20:46:43)
Ich hab' den Link angeklickt. Wie gesagt, ist/war nix besorgniserregendes. ;)

Danke für den Hinweis ¼vor7 aber bei uns fällt auch nicht soviel an, die Gemüseschalen, Kaffeesatz etc. kommen auf den Kompost, noch verzehrbare Lebensmittelreste werden verarbeitet und kommen in uns, was wir nicht mehr wollen krallt meist Herr Hund dankend an sich.
Und der Rest, welcher wirklich sehr klein ausfällt, kommt dann doch noch in die braune Tonne.

Bearbeitet von Katrina Schnurz am 07.04.2015 21:08:45

Ich kann mir schon vorstellen, ab und zu food sharing zu betreiben. Da ich beruflich oft spontan verreisen muss, kann es mir selbst bei der besten Planung passieren, dass ich die eingekauften Lebensmittel nicht selbst verbrauchen kann. Frisches Obst ist oft nach 3 Tagen hinüber. Warum also nicht ein Bündel Bananen gegen etwas eintauschen, dass ich auch nach der Abwesenheit noch essen kann, umd bei jemand anders übrig wäre?

Angebrochenes oder selbst gekochtes würde ich weder hergeben noch annehmen, wenn ich die Person nicht kenne. Aber angepacktes oder Obst/Gemüse.... klar!


Bananen kann man/frau doch auch gut mitnehmen. Ich habe immer ein paar dabei wenn ich in Urlaub fahre. :)


zum Lebensmitteltausch guckt euch mal die Seiten von Foodsaver und Lebensmittelretter an, dort werden Lebensmittel verteilt, die z.B. im Laden nicht mehr verkauft werden bzw. die man anbieten kann, wenn man in den Urlaub fährt und noch welche hat, die vorher nicht gegessen werden können...


Zitat (viertelvorsieben @ 07.04.2015 21:11:47)
Bananen kann man/frau doch auch gut mitnehmen. Ich habe immer ein paar dabei wenn ich in Urlaub fahre. :)

Ja, das verstehe ich... :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:

Zitat (Katrina Schnurz @ 07.04.2015 21:12:53)
Ja, das verstehe ich... :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:

Was verstehst Du? :unsure:

Zitat (viertelvorsieben @ 07.04.2015 21:15:47)
Was verstehst Du?  :unsure:

Nun tut aber jemand unschuldig, während das gesamte Forum Kopfkino hat... :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:

P.S.: sorry ¼vor7

Bearbeitet von Katrina Schnurz am 07.04.2015 21:30:42

Zitat (viertelvorsieben @ 07.04.2015 21:11:47)
Bananen kann man/frau doch auch gut mitnehmen. Ich habe immer ein paar dabei wenn ich in Urlaub fahre. :)

Das mag mit Bananen noch funktionieren, spätestens bei Zucchini oder Auberginen wird es schwer, die mal so eben auf dem Weg wegzusnacken ;)

Zitat (Katrina Schnurz @ 07.04.2015 21:29:09)
Nun tut aber jemand unschuldig, während das gesamte Forum Kopfkino hat... :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:

P.S.: sorry ¼vor7

Echt? :unsure:

Zitat (Cambria @ 07.04.2015 21:36:40)
Das mag mit Bananen noch funktionieren, spätestens bei Zucchini oder Auberginen wird es schwer, die mal so eben auf dem Weg wegzusnacken ;)

Sicherlich, von Auberginen & Co. war in Deinem Posting auch nicht die Rede. ;)
Zitat
Warum also nicht ein Bündel Bananen gegen etwas eintauschen, dass ich auch nach der Abwesenheit noch essen kann,


Bearbeitet von viertelvorsieben am 07.04.2015 21:43:00

...irgendwie hab ich gedacht, dass es klar ist, dass ich nicht ausschließlich Bananen tauschen würde...


Zitat (Katrina Schnurz @ 07.04.2015 21:29:09)
Nun tut aber jemand unschuldig, während das gesamte Forum Kopfkino hat... :pfeifen:

kicher :P

siehe mein Kommentar im Pilz aus Banane und Apfel Tip :pfeifen:

Bearbeitet von Agnetha am 07.04.2015 21:49:18

Mir bringen die Nachbarn neben mir auch immer ihre Sachen, wenn sie in Urlaub fahren. Finde ich total praktisch.


Zitat (Cambria @ 07.04.2015 21:47:06)
...irgendwie hab ich gedacht, dass es klar ist, dass ich nicht ausschließlich Bananen tauschen würde...

Lassen wir's gut sein... ;) :D

Zitat (Cambria @ 07.04.2015 21:36:40)
Das mag mit Bananen noch funktionieren, spätestens bei Zucchini oder Auberginen wird es schwer, die mal so eben auf dem Weg wegzusnacken ;)

... Gurken in Folie sind auch toll... :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:

Zitat (Agnetha @ 07.04.2015 21:47:28)
kicher :P

siehe mein Kommentar im Pilz aus Banane und Apfel Tip :pfeifen:

Mag mir jetzt keiner abnehmen, aber ich hatte wirklich keine Hintergedanken... :engel:

Zitat (viertelvorsieben @ 07.04.2015 22:19:04)
Mag mir jetzt keiner abnehmen, aber ich hatte wirklich keine Hintergedanken... :engel:

:pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:

... ja, nö is klar...

Zitat (viertelvorsieben @ 07.04.2015 20:46:43)
Ich hab' den Link angeklickt. Wie gesagt, ist/war nix besorgniserregendes. ;)

Ich habe das entsprechende Suchwort ohne ww... und Länderkennung bei Startpage eingegeben.
Bin ja vorsichtig.
Es gab mehrere Seiten dazu, aber alle kommerziell. Eine verwies auf ein Startup-Projekt in Köln?

Bin mir nicht sicher, ob der TE eher den Handel oder die Konsumenten bedienen will.

Hallöchen, Ihr alle!
Selten, aber doch ab und zu schaue ich hier rein und habe diesen Beitrag gelesen.
Hier in Österreich hat eine Handelsgruppe im Jahr 2014 eine Aktion ins Leben gerufen, in der ganz bewußt Omas eingesetzt wurden, in Schulen und auch in den zur Gruppe gehörenden Lebensmittelmärkten auf genau dieses Thema Kinder und Kunden anzusprechen. Eine dieser Omas war ich.
Für mich war es ein tolles Erlebnis, vor ganzen Schulklassen dieses Thema in diesem Fall kindergerecht vorzutragen.
Lebensmittelmüll, hört sich , wenn man nicht genau hinhört, ja nicht so schlimm an, wenn man aber bedenkt, daß z.B. in der Stadt Wien täglich so viel Brot weggeworfen wird, wie an einem Tag in der ganzen Steiermark konsumiert wird, dann ist es eine Katastrophe.
Und die Kinder sind wirklich sehr mitgegangen, haben z.T. absolut verwirklichbare Vorschläge gemacht.
Für mich persönlich war diese Aktion ein Anliegen, ehrenamtlich, versteht sich.
In den Geschäften, da war es schon anders, Leute mit Einkaufswagen, die überquollen, und meist irgend etwas, nicht nur Grundnahrungsmittel, schauten mich an, als wolle ich ihren Einkaufswagen durchsuchen, andere, die ganz offensichtlich sparen müssen, waren zu einem Gespräch bereit.
Auch da war der Wille, Lebensmittel zu verwerten, wenn sie noch gut sind, voll da. Ich teilte Rezepte und Broschüren mit Ratschlägen aus, die sind gut angenommen worden. Ob sie auch umgesetzt wurden, entzieht sich logischerweise meiner Kenntnis.
Sozialmärkte bekommen mittlerweile viele der abgelaufenen Lebensmittel dieser Handelsgruppe, die Ware ist ja nicht automatisch ungenießbar, nur weil das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten wurde.
Ich frage mich auch, warum z.B Nudeln oder Reis mit so etwas versehen werden müssen.
So schnell verderben die nicht.
Für mich persönlich ist es Ehrensache, daß kein Lebensmittel, das noch gut und verwertbar ist, weggeworfen wird. Es gibt so viele tolle Rezepte, man muß nur schauen, was im Kühlschrank ist und den Speisezettel und die Einkaufsliste danach ausrichten.
Beinahe alles kann man in Suppen, Aufstrichen, Füllungen verwerten, und es schmeckt. Ich jedenfalls bin immer stolz, wenn ich etwas Verwertbares so im Essen versteckt habe, daß ich auch noch ein " das war gut," bekommen habe.


Zitat (mama1977 @ 07.04.2015 19:42:31)
und keiner will lebensmittel tauschen, das ist doch absurd :blink:

das ist alles andere als absurd, wenn man selbst in den genuss von geschenkten oder selbst geernteten lebensmitteln kommt. mein mann und ich sind seit jahren in einer art privaten tauschzirkel, in dem ein überfluss an lebensmitteln verwertet wird. wir bekommen zu den saisonzeiten so viel an tomaten, zucchini, kirschen, erdbeeren und anderem geschenkt, das wir selbst allein gar nicht verbrauchen können. trotz reichlich tiefkühlplatz und einer viel essenden familie hätte ich nicht den platz, um alles zu behalten, was wir geschenkt bekommen. anderen ergeht es ähnlich.

deswegen bereite ich das zu, was ich bekomme, und gebe es weiter, auch im rohzustand. ziel ist, nichts verkommen zu lassen. das ehepaar, von dem wir sehr viel gemüse und obst bekommen, ist älter, und sie freuen sich, fertige mahlzeiten aus dem gemüse ihres gartens zu bekommen. ich koche daraus oft eintöpfe, die sie sehr lieben.

die mutter eines freundes bereitet pistazien-baklava nur in großen mengen zu. für wenig lohnt sich die arbeit nicht, und das wird bis auf den letzten krümel verteilt. im augenblick sind es etwa 30 menschen, die regelmäßig daran teilnehmen. man muss dazu gut vernetzt sein und bereit sein, arbeit zu investieren. und natürlich muss man auch vertrauen zu den mitgliedern haben, dass sie hygienisch arbeiten und wissen, wie man mit den lebensmitteln umgeht.

es muss eben auch gut organisiert werden, was auch zeit kostet. von einem bauernhof in der nähe bekommen wir eier, manchmal auch hühner. dafür bekommt der bauer von uns altes brot, das jedoch nicht nur von uns allein stammt. hier mal eine scheibe vom nachbarn, der weiß, dass wir es verwenden können, und dort ein halber laib vom arbeitskollegen, der noch vor dem urlaub weg muss.

in eintöpfen und gratins lässt sich sehr viel verarbeiten und hervorragend einfrieren. nicht immer will jeder alles haben, was gerade da ist oder gekocht wird. nicht jeder mag zucchini, während sich die meisten um selbst gekochte erdbeermarmelade reißen. in den saisonzeiten ist die logistik manchmal eine richtige herausforderung. :lol:

ich finde es toll, wenn wissen weitergegeben wird und dadurch weniger lebensmittel weggeworfen werden müssen. in deutschland leben wir im absoluten überfluss. es ist alles reichlich vorhanden, auch wenn sich nicht jeder alles leisten kann. da ist es trotzdem.

Werfe nichts weg. Plane den Einkauf.


wie kann ich das Konzept lesen? Ich kann da nichts öffnen..


Zitat (Christkind43 @ 12.04.2015 17:37:29)
wie kann ich das Konzept lesen? Ich kann da nichts öffnen..

welches Konzept denn?

Zitat (Christkind43 @ 12.04.2015 17:37:29)
wie kann ich das Konzept lesen? Ich kann da nichts öffnen..

die unerwünschte Werbung wurde entfernt, da ist kein Konzept mehr hinter dem link...

Hallo Junggeselle!

Mir geht es schon seit Jahren so, dass ich nur von Genies umgeben bin. Ich selber habe unendliche Probleme mit Planen, Kochen und wegwerfen. Auch die klugen Sprüche von wegen selber anbauen konnte ich bis jetzt nur bei Brennesseln umsetzen. Vielleicht gibt es HIER nur Könner, aber ich würde mich über jede Hilfe freuen und draußen im Netz gibt es sicher auch viele Bedürftige. Junge Menschen, die ihren ersten eigenen Haushalt gründen zum Beispiel. Nicht jeder ist mit Pizza und Kebap zufrieden...
Danke für Deine gute Idee!!!


Dorel, das liegt vielleicht daran, daß viele von uns schon etwas älter sind und entsprechend Erfahrung sammeln konnten/mussten. In Sachen selber Anbauen bin ich auch erst vor wenigen Jahren ins kalte Wasser gesprungen und habe es versucht. Die tollen Tricks im Internet habe ich natürlich erst danach gefunden. Und Du kannst hier entsprechende Fragen stellen, wenn etwas nicht klappt.



Kostenloser Newsletter