Bewerbung als Aushilfe in der Modebranche: Anschreiben


Hallo liebe Muttis,

zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zum Muttertag! :blumenstrauss:

Ich bräuchte eure Hilfe und wäre sehr dankbar, wenn Ihr euch ein wenig Zeit für mich nehmen könntet.

Seit Freitag habe ich mein Lehramtsstudium endlich abgeschlossen und habe jetzt noch eine relativ lange Zeit bis zum Beginn meines Referendariats vor mir (worüber ich ganz froh bin). Diese möchte ich natürlich nicht untätig verbringen. Jetzt habe ich in einer Zerofiliale einen Aushang (Suche nach einer Salemitarbeiterin) gesehen und würde da gerne so schnell wie möglich vorbei gehen.

Leider habe ich mit Bewerbungen ganz wenig Erfahrung und es ist auch schon wieder eine Weile her. Ich habe jetzt mal versucht ein Anschreiben zu entwerfen und mich da versucht nach den Erkenntnissen zu richten, die ich aus Foren ect. gewonnen habe. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr Euch das mal durchlesen könntet. Durch das Examen bin ich auch immer noch etwas müde, so dass ich wahrscheinlich etwas schludrig bin. Ich werde es auf jeden Fall noch korrigieren, es geht mir mehr um die Formulierungen!
Ich habe auch schon erfahren, dass man die Filialleitung namentlich ansprechen soll, da bin ich aber noch nicht fündig geworden, deshalb die klassische Formulierung...

Also hier mal mein Entwurf...
Bewerbung als Salemitarbeiterin in der Zerofiliale xy

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Kundin hat mir die Atmosphäre der Zerofilialen schon immer sehr gut gefallen. Die Kombination aus guter Beratung und Mode für die Dame unterschiedlicher Statue und Alters führten mich auch in anderen Städten immer wieder zu Zero. Da ich selbst eine kreative und modebewusste Person bin, hat mich der Aushang in ihrem Schaufenster sofort angesprochen.
Wie Sie meinem Lebenslauf entnehmen können habe ich gerade mein Lehramtsstudium an der Universität Freiburg abgeschlossen. Da ich jedoch lieber mit Mode und Menschen zu tun habe und mich in meiner Freizeit auch In der Zeit bis zum Beginn meines Referendariats würde ich gerne in der Modebranche arbeiten, da der Umgang mit Menschen meinen Stärken - wie Einfühlungsvermögen und dem Gespür für die Wünsche meiner Mitmenschen - entspricht. Die Beratung würde mir in einer Zerofiliale besonders leicht fallen, da ich mich selbst mit der Mode identifizieren kann.
Durch meine unterschiedlichen Erfahrungen durch Praktika, ehrenamtliches Engagement und Nebenjobs kann ich mich schnell in neuen Situationen zurechtfinden und selbständig arbeiten.
Gerne bringe ich meine persönlichen Stärken bei Ihnen ein und ich freue mich darauf, meine Fähigkeiten, wie Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit und Freundlichkeit gewinnbringend einzubringen.
Zeitlich bin ich überaus flexibel, so dass es zeitlich keine Einschränkungen gibt. Auch Schichten an den Wochenenden übernehme gerne.

Gerne stehe ich Ihnen für einen Probearbeitstag zur Verfügung. Ich freue mich über eine positive Rückmeldung und die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch.

Mit freundlichen Grüßen

Ich bitte um Nachsicht mit Tippfehlern, ich bin echt noch nicht wieder ganz fit.... :ph34r:

Vielen Dank schon mal im Voraus und lasst Euch heute verwöhnen!

Momo

Bearbeitet von Momo87 am 10.05.2015 12:29:24


Das Anschreiben klingt ganz gut. Ich würde allerdings "Mitarbeiterin im Verkauf" schreiben anstatt "Salemitarbeiterin". Sprachpanscherei finde ich scheußlich. ;)

Bearbeitet von viertelvorsieben am 10.05.2015 12:44:55


Vielen Dank Viertelvorsieben,
ok, "Salemitarbeiterin" stand halt im Ausschreiben und ich wollte mich darauf beziehen... Ich werde aber nochmal darüber nachdenken! Wie gesagt, ich da echtunerfahren....


Hallo,

den letzten Satz würde ich etwas subtiler formulieren.
Besser würdest Du schreiben:

"Gerne würde ich noch offene Fragen in einem persönlichen Gespräch klären."

So fällst Du nicht mit der Tür ins Haus.

Und die Filialleitung steht meistens in der Näher des Schildes mit den Öffnungszeiten ("Notfalltelefone").

Gruß

Highlander


Zitat (viertelvorsieben @ 10.05.2015 12:44:09)
Das Anschreiben klingt ganz gut. Ich würde allerdings "Mitarbeiterin im Verkauf" schreiben anstatt "Salemitarbeiterin". Sprachpanscherei finde ich scheußlich. ;)

Ich schließe mich Viertelvorsieben bezüglich der Bezeichnung und Sprachpanscherei an,
würde es jedoch im vorliegenden Bewerbungsschreiben anwenden!

Highlanders Satz solltest Du auf jeden Fall übernehmen.

Viel, viel Glück 🍀 liebe Momo und Gratulation zum Abschluss Deines Studiums 🌻

Hallo Momo,

ich würde auch beim Vokabular der Firma bleiben. Schau allerdings noch mal genau auf die Schreibweise. üblicherweise heißt es nicht "Salemitarbeiter", sondern "Sales Mitarbeiter", "Salesmitarbeiter" oder "Sales-Mitarbeiter" (ersteres am häufigsten). Wenn du es anders schreibst als der Laden, könnte es möglicherweise nachlässig wirken.

Noch ein paar Anmerkungen:
Eine "Statue" ist ein Standbild, ich nehme an, du meinst die "Statur" ;)

Zitat
Wie Sie meinem Lebenslauf entnehmen können habe ich gerade mein Lehramtsstudium an der Universität Freiburg abgeschlossen. Da ich jedoch lieber mit Mode und Menschen zu tun habe und mich in meiner Freizeit auch In der Zeit bis zum Beginn meines Referendariats würde ich gerne in der Modebranche arbeiten, da der Umgang mit Menschen meinen Stärken - wie Einfühlungsvermögen und dem Gespür für die Wünsche meiner Mitmenschen - entspricht.

Da fehlt irgend etwas.. ich vermute, da wurde ein Satzende "verschluckt".

Zitat
Durch meine unterschiedlichen Erfahrungen durch Praktika, ehrenamtliches Engagement und Nebenjobs kann ich mich schnell in neuen Situationen zurechtfinden und selbständig arbeiten.

Den Satz würde ich etwas umschreiben. Auf jeden Fall das gedoppelte "durch" entfernen und gegebenenfalls auch die Erfahrungen benennen. Welche waren denn das (die du auch im Rahmen der Tätigkeit bei Zero nutzen kannst)? Vielleicht würde ich auch eher so einen Satz schreiben: "Im Rahmen zahlreicher Praktika, ehrenamtlichen Engagements und beruflichen Tätigkeiten konnte ich meine Selbständigkeit und Flexibilität unter Beweis stellen." ..oder so.

Zitat
Gerne bringe ich meine persönlichen Stärken bei Ihnen ein und ich freue mich darauf, meine Fähigkeiten, wie Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit und Freundlichkeit gewinnbringend einzubringen.

Auch hier würde ich ein "einbringen" durch einen anderen Begriff ersetzen. "Gewinnbringend einbringen" klingt auch seltsam, vielleicht kannst du hier eine andere Formulierung finden. Mach dir vielleicht auch noch mal Gedanken über die "Stärken" und "Fähigkeiten". Die Stärken benennst du gar nicht (wenn ich Bewerbungen solche Bewerbungen bekomme, frage ich mich immer, welche das denn bitte sein sollen) und die Fähigkeiten sind für meinen Geschmack eher Selbstverständlichkeiten (wenn jemand im Verkauf arbeiten möchte, halte ich es für selbstverständlich, dass er freundlich ist und nicht für eine besondere Fähigkeit).

Zitat
Zeitlich bin ich überaus flexibel, so dass es zeitlich keine Einschränkungen gibt. Auch Schichten an den Wochenenden übernehme gerne.

Ich sehe schon: Du magst es "doppeltgemoppelt" ;) Auch würde ich statt der Negativformulierung "keine Einschränkungen" eine Positivformulierung wählen (klingt grundsätzlich immer besser).

Insgesamt würde ich etwas mehr Gleichgewicht schaffen zwischen den Themen "Beratung/Kundenorientierung" und "Verkauf". Letztendlich geht es einem Bekleidungsgeschäft darum, möglichst viel Gewinn zu erzielen, es ist kein sozialer Job, auf den du dich da bewirbst. Mag ja sein, dass du "lieb und nett" bist und ein Faible für Mode hast, aber unterm Strich geht es nur um eines: Kunden möglichst viel möglichst teure Ware "anzudrehen" ;) Ich würde (natürlich mit anderer Formulierung!) etwas mehr herausstellen, dass dir das bewusst ist. So "unromantisch" das auch ist - man arbeitet nicht im Sinne des Kunden, sondern im Sinne des Geschäfts. Kundenorientierung ist dabei nur Mittel zum Zweck.

Viele Grüße und viel Erfolg! LaVie

Zitat (LaVie @ 13.05.2015 06:26:12)
ich würde auch beim Vokabular der Firma bleiben. Schau allerdings noch mal genau auf die Schreibweise. üblicherweise heißt es nicht "Salemitarbeiter", sondern "Sales Mitarbeiter", "Salesmitarbeiter" oder "Sales-Mitarbeiter" (ersteres am häufigsten). Wenn du es anders schreibst als der Laden, könnte es möglicherweise nachlässig wirken.

Ich denke eher, das Gegenteil ist der Fall. :P

Bearbeitet von viertelvorsieben am 13.05.2015 12:24:16

Ich würde das Anschreiben auch anders anfangen und nicht gerade mit "als Kundin".
Schreib doch einfach zuerst wer du bist, was du machst und wie du auf die Anzeige gestoßen bist.


Zitat (viertelvorsieben @ 13.05.2015 12:23:50)
Ich denke eher, das Gegenteil ist der Fall. :P

:verwirrt:


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