Welche Medikamente sollte man immer im Haus haben?


Hey Allerseits,
letztens hatte ich plötzlich einen schlimmen Migrängeanfall an einem Sonntag. Hätte ich Tabletten gegen Kopfschmerzen, wäre es perfekt gewesen. Aber die waren grad zu der Zeit auch noch alle im Haushalt. Ich habe bemerkt, dass ich sonst gar keine Notfallmedikamente bei uns zu Hause habe. Welche Medikamente sollte man zur Sicherheit immer im Notfallschränkchen haben?


Schmerzmittel auf jeden Fall. :)


Brandsalbe
etwas gegen Durchfall
Zinksalbe

ansonsten Plaster und
Verbandmull

Und an der Innenseite des Medi-Schränkchens ist ein Zettel mit der Nr. des Hausarztes und die Notfallrufnummer angebracht.

Tante Edit findet noch ein Fieberthermometer wichtig.

Bearbeitet von Drachima am 05.06.2015 17:38:20


Dem stimme ich zu. Schmerzmittel, dann was auch immer man für eigene Medikamente braucht (chronisch oder temporär - viele Leute haben zum Beispiel gerne was gegen Heuschnupfen im Haus), und ich persönlich empfehle auch noch was gegen Durchfall und ein kleines Fläschchen Kreislauftropfen, weil diese Dinge etwas schwer zu beschaffen sein können, wenn man das Problem erst mal hat.
Mückenstichsalbe und Wundsalbe allgemein sind sicher auch nic ht verkehrt.

Bearbeitet von fnü am 05.06.2015 17:38:09


Nasentropfen sind mir noch eingefallen, falls übers Wochenende sich ein Schnupfen einstellt.


Nasentropfen könnte man sich notfalls mit Salzwasser auch selbst herstellen (mal nach googeln, wird für Babies auch so gemacht)

Ansonsten stimme ich meinen Vorschreibern zu, ich sehe auch immer zu, dass ich Traumeel- oder Kyttasalbe im Hause habe, sowie Arnika D6 Kügelchen und Bachblüten Notfallkügelchen (die halten länger als die Tropfen)


Auf jeden Fall von den eigenen Medis eine Notreserve.

Dazu noch ein Aftersun-Balsam o.ä.

Gruß

Highlander


Also ich finde Pflaster als wichtigstes in der Hausapo....neben den anderen Medis die man einnimmt.


schmerzmittel sind wichtig und steriles verbandmaterial hab ich auch immer in der notfallabteilung. vielleicht noch ein paar hustentropfen, aber da muß man aufs verfallsdatum achten, die sind nach dem öffnen meist nur noch begrenzt haltbar.


Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz gibt folgende Hinweise.


:blumen: Danke!


Zitat (Binefant @ 05.06.2015 18:32:58)
Nasentropfen könnte man sich notfalls mit Salzwasser auch selbst herstellen (mal nach googeln, wird für Babies auch so gemacht)


Bei mir bringen die nichts, wenn meine Nase zu ist.

Ich 'sammle' immer meine abgelaufenen Autoverbandskästen in der Hausapotheke... steril sind die nämlich immer noch, nur der Tüv mag die nicht mehr. Und Pflaster kaufe ich immer als Meterware :D


Zitat (Binefant @ 05.06.2015 20:01:20)
Ich 'sammle' immer meine abgelaufenen Autoverbandskästen in der Hausapotheke...

Danke fürs Erinnern. :blumen:
Ich muss bei meinem unbedingt mal aufs Datum gucken.

:blumen: ... aber gerne doch :D


über abgelaufene Verbandkästen oder Verbandmaterial freuen sich auch die Hilfsorganisationen wie die maltester oder das rote Kreuz ... für ihre ErsteHilfeKurse :blumen:


Verbandsmaterial für kleine und größere Haushaltsunfälle sowieso, zähle ich nun aber nicht unbedingt als "Medikament".

Ich habe sehr wenige Medikamente hier, weil ich ohnehin nur selten mal etwas einnehme. Für die Alltags-Zipperlein helfen Hausmittel gut oder einfaches Aushalten, auch wenn's nicht so angenehm ist. Sooo ein großer Notfall, dass ich die Medi-Einnahme nicht auf den nächsten Tag verschieben kann, ist's in der Regel ja eher nicht. Und wenn es wirklich SO schlimm sein sollte, sollte man ohnehin zum Arzt gehen, am Wochenende zur Ambulanz und dann ab in die Notfallapotheke, sollte der Arzt etwas verschreiben.
Nun ja, ich kann da aber auch etwas gelassener sein, dass muss ich der Fairness halber zugeben: Ich wohne in einer Stadt, in der die Bahnhofsapotheke sieben Tage pro Woche regulär geöffnet hat ;)

Die Medis, die sich dann doch in meinem Schrank befinden, haben sich dort nach dem "Aus Schaden wird man klug"-Prinzip gesammelt. Vor einigen Monaten hatte ich zum Beispiel eine fiese Rippenfellentzündung. Innerhalb weniger Stunden verschlechterte sich mein Zustand von "mir geht's irgendwie nicht sooo gut" bis hin zu über 40°C Fieber, Schüttelfrost und starken Schmerzen - natürlich am Abend nach Ladenschluss :wacko: Ebenso war's mal mit akuten Zahnschmerzen. Seitdem habe ich fiebersenkende Schmerzmittel hier.
Mittel gegen Lippenherpes habe ich auch immer da, der entsteht ja auch innerhalb kürzester Zeit, so schnell kann ich nicht mal "Apotheke" sagen, bis da die ersten Bläschen sind ;)
Magnesium und Kalium gehören auf Weisung meines Arztes auch zu meinem Bestand, weil ich da öfter mal Probleme habe in Form von fiesen stundenlangen Ganzkörper-Muskelkrämpfen.

Das war's, mehr hab ich nicht :)


ich ergänze um irgendetwas, um den Juckreiz von Mückenstichen zu lindern ... könnte ich gerade jetzt gut gebrauchen und behelfe mir mit einem Eiswürfel :wacko:


@Agnetha: nimm eine halbe Zwiebel oder frische Zitrone


...oder erhitze einen Löffel und berühre damit die Stelle.


ehrlich, das hilft ?

probiere ich aus ... wenn mein Arm rot wird komme ich zu euch und ihr müsst pusten :P


@Agnetha: Blätter vom Spitz- oder Breitwegerich (wächst in jeder Unkrautecke, auf jeder Wiese - nicht Rasen) quetschen und auf den Insektenstich legen.


*puuuust* :trösten:


:wub:


Zitat (Agnetha @ 06.06.2015 19:59:11)
ehrlich, das hilft ?

probiere ich aus ... wenn mein Arm rot wird komme ich zu euch und ihr müsst pusten :P

"Besonders wirkungsvoll hat sich die Behandlung eines Mückenstichs, wie auch alle anderen Insektenstiche, mit Hitze bewährt. Eine Mücke spritzt ein proteinhaltiges Gift unter die Haut, auf das wir im Normalfall leicht allergisch reagieren, wodurch der Juckreiz entsteht und die Stichstelle leicht anschwillt. Da man Eiweiß ab ca. 40°C zerstören kann, ist eine Hitze-Anwendung sehr ratsam und sehr wirksam.

Beispielsweise kann man sich eine Tasse mit heißem Wasser bereitstellen, in den man einen Metalllöffel taucht. Man testet, ob man die Hitze auf der Haut verträgt, indem man den heißen Löffel auf die Stichstelle tupft. Sobald man die Hitze aushält, kann man den Löffel länger auf der Stelle belassen. Nach mehrmaligen Wiederholungen hört das Jucken sofort auf. "
Quelle: http://www.mueckenstiche.com/erste_hilfe.html

Zitat (viertelvorsieben @ 06.06.2015 20:46:36)
Nach mehrmaligen Wiederholungen hört das Jucken sofort auf. "

Wie oft ist "mehrmals"?
Was bedeutet "sofort" im Zusammenhang mit "mehrmaligen Wiederholungen"?

Zitat (Jeannie @ 06.06.2015 23:33:42)
Wie oft ist "mehrmals"?
Was bedeutet "sofort" im Zusammenhang mit "mehrmaligen Wiederholungen"?

Wie Du sicher gesehen hast, habe ich den Text aus dem angegebenen Link kopiert. Informiere Dich bitte dort weiter.

Zitat (viertelvorsieben @ 06.06.2015 23:39:09)
Wie Du sicher gesehen hast, habe ich den Text aus dem angegebenen Link kopiert.

:D

bei uns darf ein fläschchen mit japanischem heilöl nicht fehlen. und bei manchen beschwerden hilft auch teebaumöl sehr gut.

gegen juckende stiche hilft auch essig sehr gut. das zersetzt das eiweiß des giftes, das das jucken verursacht.

im kühlschrank sind immer einige kompressen, falls rasch etwas gekühlt werden muss oder man kopfschmerzen hat.

außerdem gibt es in der küche noch traubenzucker und gekörnte brühe, falls der flüssigkeitshaushalt nicht stimmt.


Als ich von Zuhause ausgezogen bin stand ich schnell vor dem selben Problem wie du jetzt;) Im Laufe der Zeit hat sich bei mir folgende ganz Brauchbare Mischung angesammelt:

Schmerzmittel ( ibuprofen...etc)

Wundsalbe (Bepanthen, Arnikasalbe o.ä.)

Ein Gel bei Verbrennungen/Insektenstichen

Arnika C30 Globuli (Bei Verletzungen/"Schock")

Salbe bei Zerrungen/Stauchungen/Rückenschmerzen (Traumeel/ Voltaren etc.)

Abschwellendes Nasenspray (zugegeben-braucht man eigentlich nicht - aber bei akuten Schnupfen
erleichtert ein Sprühstoß erheblich das Einschlafen :P )

Kamistad Gel ( Ein Gel für die Anwedung im Mund-Entzündungshemmend und Schmerzlindernd- bei Zahnfleischentzündungen/ Verletzungen und Aphten)

Magen-Darm Tropfen ( Iberogast o.ä. )
Ich hab auch immernoch ein krampflösendes Mittel zuhause (Buscopan). Muss aber nicht unbedingt sein...

Allergietabletten ( Brauch natürlich auch nicht jeder... )

Und halt die Klassiker Desinfektionsmittel und Pflaster/Verbände/Kompressen die wirklich nirgendwo fehlen sollten!

Sachen die zwar in die Rubrik Gesundheit/Krankheit fallen die ich aber nicht zu Medikamenten zähle: Wärmflasche/Körnerkissen, Kaltwarm Kompressen, After sun Lotion, Sonnencreme,...

Das sind so die Medikamente die ich "regelmäßiger" nehme bzw. brauche.

Vllt. hilft dir die Liste ja :)



Kostenloser Newsletter