Am Nikolaustag ins Altersheim!


Hallo ihr Lieben,
ich möchte am Nikolaustag gerne in ein Altersheim gehen und den älteren Menschen eine kleine Freude machen, z.B. Schokoladen-Nikoläuse vor jede Tür stellen oder mit ihnen zusammen Plätzchen oder Kuchen backen. Leider habe ich nicht viel Geld um so viele Schokoladen-Nikoläse zu kaufen. Hat da jemand eine Idee was ich so mit ihnen machen könnte das nicht so viel Geld kostet?


Dann lass das eher Ünpersönliche eines "Nikoläuse vor die Tür stellen" und mache lieber etwa mit jenen die das möchten gemeinsam.
Überlege das mit der Heimleitung bzw. der Leitung Soziale Dienste.
Und vielleicht wächst daraus dann eine Gewohnheit, denn im Dezember werden viel Heime so schon überladen mit Einzelangeboten. :blumen:
Aber einmal im Montat oder so, das würde dir doch auch Spaß machen?


Hallo JessicaPeters!
Wie wäre es, wenn du kleine Tannenzweige (aus dem Wald oder gekauft und dann kleingeschnippelt) ein wenig weihnachtlich dekorierst. Mit kleinen Tannenzapfen oder Fliegenpilzchen, Kugeln oder was dir sonst so einfällt. Da haben die Bewohner sicher eine Freude dran. Oder aber ein Kerzchen - nach dem Motto "Tragt in die Welt nun ein Licht". Wenn du bastelbegabt bist, kannst du um die kleinen Aluförmchen der Teelichter etwas basteln.


Ich würde es nicht gerade am Nikolaustag machen, da viele Heime bestimmt schon etwas geplant haben. Aber an anderen Tagen ist das sicher eine schöne Idee. Ich würde das, wie Dahlie schon schrieb, allerdings mit der Heimleitung absprechen.


Nichts kostet zum Beispiel einfach dasein. Vielleicht ein Buch mit Weihnachtsgeschichten zum vorlesen? Etwas begleiten, eine Hand halten, und ganz wichtig: einfach hinsetzen und zuhören.

Muß ja nicht Nikolaus sein :). Danke für den Denkanstoß.

Wichtig: Natürlich mit der Heimleitung abstimmen!


an den feiertagen finden sich meistens mehr menschen als sonst, um mit den bewohnern zeit zu verbringen. dein vorhaben ist gewiss nett gemeint, aber möglicherweise gibt es bereits einen plan, was man dann im heim machen will.

aber während der restlichen elf monate freut man sich vielleicht noch mehr über gesellschaft und menschen, die mit den bewohnern basteln, spielen oder einfach zeit mit erzählen verbingen wollen.


Zitat (Hannah @ 04.12.2015 14:06:24)
Oder aber ein Kerzchen - nach dem Motto "Tragt in die Welt nun ein Licht". Wenn du bastelbegabt bist, kannst du um die kleinen Aluförmchen der Teelichter etwas basteln.

Sicher ganz lieb gemeint, aber in dem Altenheim, in dem wir uns einbringen, sind richtige Kerzen - Teelichter natürlich auch - aus Sicherheitsgründen nicht gestattet, nur die sog. LED-Kerzen.
Ansonsten pflichte ich denen bei, lieber über's Jahr verteilt sich dem einen oder anderen Heimbewohner zu widmen - immer nach Absprache mit der Heimleitung.

Bearbeitet von Backoefele am 04.12.2015 21:09:55

Ein Seniorenheim ist doch kein Streichelzoo.
Was soll das den Bewohnern denn bringen.
Sie kennen dich ja gar nicht.
Die Idee finde ich nicht gut, noch dazu hast du deine Beweggründe nicht aufgeschrieben.
Gibt es keine hilfsbedürftigen Menschen in der Umgebung, die zu wenig Kontakte haben?
Denen kann man doch mal den Müll raustragen, den Hund Gassi führen, sie zum Arzt fahren und und und :pfeifen:


Nicht so negativ. :trösten:
Im Grunde kann man die Überlegung ja als Zeichen dafür sehen, dass die TE sich um andere kümmern möchte, die es brauchen könnten.
Ich bin zwar auch der Meinung - wie auch von anderen geäußert -, dass das nicht unbedingt an Nikolaus, bzw. im Dezember sein muss, aber die Frage an sich, also: "Was könnte ich machen um anderen eine Freude zu bereiten?" ist zu begrüßen. :blumen:

Klar, es wird oft das Bild von vereinsamten Alten im einem Heim beschworen (trifft aber nicht immer zu), aber es gibt viele andere Möglichkeiten:
Ich kenne jemand, der für ein Kinderheim in der Nähe Sachen strickt. Jemand, der seine/ihre nicht mehr benötigten Sachen einem Frauenhaus spendet ("die kommen doch öfter nur mit dem was sie am Leib tragen, mit ihren Kindern, dorthin!")

Und - wie auch immer wieder betont wird -: Mit der Heimleitung oder der Leitung Soziale Dienste vorbesprechen und sich Rat holen.
Nur zu! :daumenhoch:


War nicht negativ gemeint.
Sollte nur eine Anregung sein.
Einsam sind die Menschen doch meist zu Hause.


Zitat (Aquatouch @ 04.12.2015 22:29:14)
War nicht negativ gemeint.
Sollte nur eine Anregung sein.
Einsam sind die Menschen doch meist zu Hause.

ok. :blumen:

Hallo :-)

Gerade an den Feiertagen sind viele Verwandte immer da, um ihre Leutchen im Heim zu Besuchen. Ich würde eher mal in der Woche dort eine Aktion starten, vielleicht etwas Vorlesen beim Kaffee trinken oder ähnliche Aktionen oder am Bastelnachmittag die Ergotherapeuten unterstützen ? Frag aber vorher nach, ob es ok ist, manchmal haben sie dort auch noch Ideen was man schönes machen könnte :blumen:


Zitat (Aquatouch @ 04.12.2015 21:27:29)
Ein Seniorenheim ist doch kein Streichelzoo.
Was soll das den Bewohnern denn bringen.
Sie kennen dich ja gar nicht.
Die Idee finde ich nicht gut, noch dazu hast du deine Beweggründe nicht aufgeschrieben.
Gibt es keine hilfsbedürftigen Menschen in der Umgebung, die zu wenig Kontakte haben?
Denen kann man doch mal den Müll raustragen, den Hund Gassi führen, sie zum Arzt fahren und und und :pfeifen:

Meine 25 zu betreuenden Seniorenheimbewohner sind teils stark dement. Diese lernen auch MICH immer wieder neu kennen. Insofern würde es sie freuen, wenn jemand zusätzlich kommt und auf ihre Bedürfnisse eingeht, Zuhört, Körperkontakt herstellt , anregt, aktiviert.Egal wann. Den Nikolaustag kann man als Anlaß nehmen , aber auch jeden sonstigen Tag.
Neulich erfand ich den "Tag der Umarmung". Das war auch schön.
Senioren freuen sich über ein "Wahrgenommenwerden" und Herzenswärme. :wub:

Mit der Heimleitung auf jeden Fall absprechen. Diese wird das Angebot gern entgegennehmen , denke ich. Auch nach dem Nikolaustag .... :daumenhoch:

meine drei gehen morgen mittag mit meinem mann ins altenheim und werden dann den nikolaus sehen, der jedes jahr dorthin kommt und die bewohner beschert. dabei werden alle persönlich angesprochen, bei denen es noch möglich ist. da ist auch jede helfende hand willkommen, jedoch sind die helfer und gäste der heimleitung und den mitarbeitern bekannt.

sie wollen auch basteln und sich mit den bewohnern unterhalten, gemeinsam mit anderen kindern, die dort meistens verwandte besuchen. für mich hat es auch den vorteil, dass ich sie einige stunden aus der wohnung habe und ich so noch in ruhe letzte vorbereitungen für chanukkah treffen kann. sie sind so aufgeregt, morgen viele verwandte wiederzusehen, dass hier kaum eine ruhige minute einkehrt. :lol:

Bearbeitet von seidenloeckchen am 05.12.2015 20:33:11



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