Alternative zu Zucker


Da meine BZ-Werte etwas erhöht sind (ich weiß, ist mein tägliches Stück Kuchen......), suche ich nach einer Alternative, womit ich beim Backen den Zucker austauschen kann. Evtl. flüssigen Süsstoff? Und welche Menge? Würde mir sehr schwer fallen, auf mein Stück Kuchen zu verzichten.
Hoffe, ihr habt ein paar tolle Alternativen für mich. Danke im Voraus.


Liebe Kochmütze, hab letztens im TV vom Zuckeraustausch Erythritol bzw. Erythrit gehört bzw. gesehen, es wurde Kuchen gebacken und soll gut gelungen sein.
Ich habs noch nicht probiert, muß mich noch genauer informieren.

LG malouise


Vielleicht geht es mit Birkengold, auch unter dem Namen Xylit bekannt.
Sind auch einige Rezepte bei. :)

Bearbeitet von Rumburak am 16.03.2016 20:44:24


Vielleicht reicht es schon, beim Backen den Zucker zu reduzieren. Also nur die Hälfte der angegebenen Menge zu nehmen. Mache ich nämlich auch so, der Kuchen ist (mir) dann immer noch süß genug. :)


ich nehm auch immer die halbe Menge Zucker und der Kuchen schmeckt :D bin diabetes2 nehme keine Medis und ess jeden Tag Kuchen :D


Malouise, werde mich mal kundig machen über Erytritol. (noch nie was von gehört).

1/4 vor 7, auch das werde ich mal ausprobieren, die Hälfte Zucker. Vielleicht gewöhnt man sich ja dran mit der Zeit.
Aber ich muß schon sagen, ist wirklich zu viel. Habe gestern Hefekuchen mit Vanillepudding und dicken Streuseln obenauf gebacken. Allein an den Streuseln waren 125 g Zucker dran. Am Pudding auch 4 Eßl. , ist schon ziemlich heftig.

Rumbarak, über Birkengold (Xylit) habe ich auch noch nichts gelesen oder gehört. Werde ich auch mal googeln.
Tja, mein tägliches Stück Kuchen ist mir fast heilig, also muß ich nen (für mich) annehmbaren Kompromiss finden.
Esse ansonsten keine Süßigkeiten oder Schokolade, verkneif ich mir alles.

Also danke erstmal für die ersten netten Vorschläge.


Zitat (daggi50 @ 16.03.2016 21:09:09)
ich nehm auch immer die halbe Menge Zucker und der Kuchen schmeckt :D bin diabetes2 nehme keine Medis und ess jeden Tag Kuchen :D

Oh liebe daggi, das hört sich so gut an (nicht dein Diabetes), aber das du auch jeden Tag Kuchen isst und das der schmeckt mit der halben Menge Zucker . Ich könnt dich knutschen! :wub:

Mützli ich brauche meinen Kuchen :rolleyes:


Stevia wäre auch noch eine Möglichkeit. Ich selbst habe aber keine Erfahrung damit.
Manchen Leuten schmeckt es wohl nicht so gut wie Zucker.


Mützchen, als Diabetikerin nehme ich auch Xylit statt Zucker. Man kann es problemlos 1:1 übernehmen. Es süßt genauso und man merkt keinen Unterschied. Aber man muss wissen, dass man zu Anfang, wenn der Körper nicht daran gewöhnt ist, Blähungen bekommen und dass es abführend wirken kann. Darum sollte man sich langsam daran gewöhnen, vllt. erst mal ein paar Muffins oder ähnliches machen. Geschmacklich ist es für mich kein Unterschied.
Im Gegensatz zu Stevia, da merkte ich den Geschmacksunterschied sehr deutlich - ich mag es einfach nicht. Aber ich kenne auch andere Menschen, die das nicht so empfinden. Das musst du ausprobieren.


@Kochmütze:
so weit ich weiß, müsstest Du dein Backen da ganz überdenken, wenn Blutzucker die Rolle spielt.
Dieses Kochbuch finde ich toll. Es beantwortet Deine Fragen...und mehr. Die Ausgabe lohnt sich wirklich.
http://www.amazon.de/Xund-backen-gesunde-D...jM6wb0SD4YGJ_tt
Bei Amazon gibt es Blick ins Buch. Allein die Passagen sind schon sehr informativ.
Da sind auch Vorschläge mit wenig Zucker und Süßstoff Mix. Man kann auch die eigenen Rezepte durchrechnen.
Wahrscheinlich spart man auch unauffällig einige Kalorien ein.


Hallo Kochmütze :-)

Ich backe sehr gerne mit zerdrückten (nicht pürierten) Bananen ! Eigentlich um Eier zu ersetzen, aber als zusätzlicher angenehmer nebeneffekt kann man auch noch Zucker einsparen, teils um die hälfte !!! Bei einfachen hellen Muffins die hälfte, wenn noch anderes Obst an den Kuchen kommt; je süßer um so weniger Zucker brauch man.

Ein anderes Mittel um Zucker zu sparen, echte Vanillie ! Hab ich letztens erst mal wieder beim kochen von Schokosahne für eine Torte gemerkt. Ich hatte Schokolade mit der Sahne auf gekocht und ausgekratzte Vanilleschoten mit gekocht ! Ich brauchte keinen zusätzlichen Zucker :P

Lg, Kerstin


P.S. : Eine Banane = 2 Eier !!!

P.P.S. : Je reifer, je besser !

So jetzt aber <_<

Bearbeitet von Katjes79 am 17.03.2016 11:01:39


Katjes, vielen Dank für deine Mühe. Wieder was dazugelernt. Das 1 Banane 2 Eier ersetzt, wußte ich auch nicht. Ich habe es notiert und werde es beim nächsten Kuchenbacken ausprobieren. :rolleyes:
Auch mit der Vanilleschote werde ich mir merken. Danke liebe Katjes.


Amante, hab schon mal kurz bei Amazon reingeschaut, werde ich nochmal nachher in Ruhe nachsehen. Scheint auch sehr interessant zu sein. Ist ja noch nicht so, das ich schon Diabetes habe, aber man kann ja rechtzeitig gegensteuern, das es nicht erst dazu kommt. Und ich wäre überglücklich, wenn ich ein paar Alternativen aufgezeigt bekomme, - weiterhin meinen geliebten Kuchen, aber ein bissel "abgespeckt" , sprich zuckerarm. Nebenbei wäre es ja auch nicht verkehrt, weniger Fett beim Backen zu nehmen. Daher ist das Buch glaube ich sehr interessant.
Dir dafür auch ganz lieben Dank Amante.

:wub: :wub: :wub: :wub: Die sind für euch alle. Ich werde euch berichten.

Am Sonntag z.B. backe ich einen Möhrenkuchen als Geburtstagskuchen für mein Enkelkind, da werde ich schon mal weniger Zucker und eine Banane drangeben. Mal schauen, wie der Kuchen schmeckt. :sabber: - Euer Mützchen


Und versuch mal Vollkornmehl zum Backen, dass lässt den Insulinspiegel langsamer ansteigen.


Zitat (Kochmütze @ 17.03.2016 20:41:27)
Am Sonntag z.B. backe ich einen Möhrenkuchen als Geburtstagskuchen für mein Enkelkind, da werde ich schon mal weniger Zucker und eine Banane drangeben. Mal schauen, wie der Kuchen schmeckt. :sabber: - Euer Mützchen

mach das lieber nicht, das schmeckt sicher gruselig :blink:

die meisten Möhrenkuchen (bei uns heisst der Rüblikuchen) werden nicht mit ganzem Ei sondern nur mit Eischnee hergestellt ... wäre das okay für dich?


ich wünsche dir und dem Enkelkind einen wundervollen Geburtstag ... egal mit welchem Kuchen :blumen:

Ich glaube um gesünder zu backen muss man sich mal richtig damit befassen.
Ich hatte jetzt einen Reinfall mit Bananenbrot. Das ist voll "sitzen" geblieben.
Das Verhältnis hat wohl nicht gestimmt. :angry:
Wenn man einfach Vollkornmehl anstatt 405 nimmt, kann das schief gehen. Mit Zucker und Fett iist es ähnlich. Man muss das Rezept neu durchkalkulieren. (Das wird in dem Buch gut erklärt).
Ich habe das Buch neu und werde mich mal gründlich damit befassen.


Einen Möhrenkuchen hab ich bisher weder gebacken noch gegessen, daher weiß ich nicht wie da Banane reinpasst.

Achtet wirklich darauf das ihr die Banane nur zerdrückt. Beim pürieren wird die Stärke zerstört !!! Das ist das gleiche Phänomen wie bei Kartoffeln, die darf man ja auch nicht pürieren. Sonst habt ihr Kleister :pfeifen:


Ich gebe Amante recht. Man muss sich noch einen Zacken mehr damit befassen.

Das wurde mir bewusst, als ich das Buch "Die Zuckerknacker" lass.
Wenn in einem Rezept steht, 250 Gramm Mehl und genau soviel Zucker, läuten bei mir die Alarmglocken. Da nehme ich meist die Hälfte.

Man bedenke, dass verschiedene Bestandteile der Nahrung im Körper sowieso in Zucker umgewandelt werden.

Früher wurden überteuerte zuckerarme Lebensmittelfür Diabetiker verkauft. Das hat es nicht gebracht, da auch auf andere Merkmale geachtet werden sollte.

Was ich übrigens sehr interessant fand, war der Sättigungsindex.
Nur mal so als Beispiel, Weißbrot (einfaches Weißmehl) macht nicht lange satt. Es hat einen Index von 100.
Haferbrei schon, denn es hat einen von 209. Und am besten machen Kartoffeln satt. Die haben, höre und staune einen Inex von 323.
Sind eben langkettige Kohlenhydrate.


Zitat (Lebensmittelchemikerin @ 17.03.2016 21:55:26)
Und versuch mal Vollkornmehl zum Backen, dass lässt den Insulinspiegel langsamer ansteigen.

Da kann ich nur zustimmen. :yes:

Hallo,
ich bin selbst insulinpflichtiger Diabetiker Typ 2 und mache grade eine Schulung mit. Also, es gibt Zuckeraustauschstoffe, die wirken auch auf die Zuckerwerte. Dazu zählt Fruchtzucker, Xylit, MannitMaltit und Sorbit.
Dann gibt es noch Süßstoffe. Die wirken nicht auf den Blutzuckerwert:
Aspartam, Acesulfam, Cyclamat, Saccarin und Thaumatin.
Mir war nach der Wende schon aufgefallen, daß alles übersüß ist. Also, wenn Du zum Backen die Zuckermenge auf die Hälfte reduzierst, reicht das meistens auch noch.
Ich personlich nehme Stevia. Oder Du machst halbe/halbe - also halb Zucker, halb Stevia wenn Du es sehr süß brauchst. Stevia gibts als Streuer in der Drogerie und ist sehr gut dosierbar. Meine Familie hat das bisher nicht geschmeckt. Viel Spaß beim probieren und laß Dir Dein Kuchenstück nicht miesreden. Ein bissel Genuß muß bleiben.
Liebe Grüße von piccolina


Ich empfinde Stevia auch nicht als unangenehm sondern sogar geschmacksneutral, es sei denn, man verwendet es mit Milchprodukten. Dann ist Vorsicht geboten, denn es kann dir die komplette Nascherei verderben (ist aber dann auch günstig für den Zuckerpegel :P ).
In trockenem Kuchen (also keine Sahnetorte!) kann man es bedenkenlos nehmen, wobei ich immer dazu rate, es sparsam zu verwenden, denn die Süßkraft ist schon enorm! Daher lieber rantasten mit der Hälfte statt übersüßt zu essen.
Allemale ist Stevia mir 10mal lieber als die Süßstoffe Sacharin, Cyclamat und auch Aspartam, die alle unter Verdacht stehen Krebs oder andere Nettigkeiten zu verursachen und tlw. z. B. in den USA schon seit langem verboten sind. Leider ist bei nahezu allen zuckerfreien Produkten (z. B. Light Limonaden) irgendwas von diesen Dreien dabei, allzu oft auch gleich alles auf einmal.
Stevia als Streusüße oder Tabletten hat immer irgendetwas als Füllmittel, denn die Substanz selbst macht nur eine Winzigkeit des Produktes aus. Da muss man ein bissl schauen und lesen, denn wenn Maltit oder Sorbit z. B. genommen wurde, dann ist der 0cal-Effekt wieder hin und man hat die von piccolina erwähnten Nebeneffekte, die beim reinen Stevia eigentlich nicht vorkommen, so weit mir bekannt ist.


Ich backe beruflich... und habe mich auf Nachfrage einiger Kunden mit den Thema sehr intensiv beschaeftigt. Kann daher an dieser Stelle Kokosbluetenzucker empfehlen.

Schmeckt nicht kuenstlich wie Stevia zum Beispiel und veraendert auch nicht die Konsistenz des Teiges. Kann 1:1 ersetzt werden, ist allerdings nicht ganz so suess wie normaler Zucker. Aber in Verbindung mit Vanillezucker super.

Schmeckt nicht nach Kokosnuss, wird aus der Bluete gewonnen.

Nicht billig, aber besonderes fuer Diabetiker geeignet.


Hm,habe mir jetzt nicht alle Kommentare durchgelesen.
Also,ich würde auch die Zuckermengen-Reduzierung den Zuckeraustauschstoffen vorziehen.
Weil,niemand hat an die Bauchspeicheldrüse gedacht,oder? Der Körper erhält den Hinweis : "es kommt Zucker",aber er kommt nicht.Dann gibt es bald Heißhunger auf Süßes.....oder liege ich jetzt mit meiner Vermutung daneben?

Kenne niemanden mit Diabetes,sehe es nur an meinem Lebenspartner,der Pepsi light trinkt und ca. 15 Min. später sich über eine Tafel Schokolade,Kekse oder eben was an Süßem da ist,hermacht.
LG


@biggi mouse
Klar, dass man das 1:1 wie Zucker verwenden kann. Hat ja auch 93 g Kohlehydrate auf 100 g :pfeifen:
Einziger Vorteil ist, dass es niedrigglykämisch ist. Insofern kaum mit Stevia vergleichbar, das wie Süßstoff überhaupt keinen Einfluss auf den Blutzucker nimmt.
....wenn man auf die Füllstoffe achtet....

Bearbeitet von CracklinRosie am 20.03.2016 14:28:10


Ich selber backe aus Kalorienreduktionsgründen mit Erytrit. Es wird wie Zucker verarbeitet, hat aber nicht die selbe Süßkraft. Es ist geschmacksneutral und kann auch gut zum Süßen von Tee genutzt werden. Leider ist es noch sehr teuer. Im Internet das Kilo so um 8-12 Euro. Es hat aber zu Xylit den Vorteil, dass es in einem anderen Teil des Darmes verstoffwechselt wird und kaum bis keine Blähungen oder Durchfälle verursacht. Ich habe hier einen schönen Beitrag gefunden zum Backen mit Zuckerersatzstoffen.
http://www.backenmachtgluecklich.de/rezept...eim-backen.html

Dass Süßstoffe eine Insulinausschüttung provoziert, wird immer wieder berichtet. Diese These konnte aber noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Ich trinke nur Getränke, die keinen Zucker sondern Süßstoffe enthalten. Davon bekomme ich keinen Heißhunger oder Unterzuckerungssyntome.


@katjes 79
Je nach Literatur entsprechen 70-90 g geschälter Banane 1BE. Sollte berücksichtigt werden. Ich finde es generell grenzwertig, in Laienforen solche Problematiken zu diskutieren. Diabetes ist ja kein Schnupfen! Ansonsten sind die Anmerkungen einiger KommentatorInnen richtig, dass das Zuckervolumen irgendwie ersetzt werden müsste. Sonst kann es konsistenzmäßig die eine oder andere Überraschung geben.
L. G.


Zitat (tappasseria @ 20.03.2016 15:52:45)
...richtig, dass das Zuckervolumen irgendwie ersetzt werden müsste. Sonst kann es konsistenzmäßig die eine oder andere Überraschung geben.

Das Zuckervolumen hat keine Auswirkung auf die Konsistenz. Ich verwende nur die Hälfte (oder noch weniger) als die angegebene Menge und meine Kuchen gelingen immer. Es sei denn, ich habe zuviel Flüssigkeit verwendet, was mir kürzlich mal passiert ist. :P

Das kommt ganz darauf an, was man backt. Bei Kokos-Makronen z. B. funktioniert der Zuckerersatz kaum, weil dann alles auseinander fällt nach dem Backen. Selbst ausprobiert in 2erlei Varianten. Der Zucker ist dabei erforderlich, um mit dem Eischnee den entsprechenden Kleber zu bilden.
Auch, wenn es kein Gebäck ist: Bei Marmelade/Konfitüre muss man auch aufpassen, denn die Zuckermasse macht ja schon einen enormen Anteil am Gesamten aus. Wenn man sehr herbe/saure Früchte/Saft nimmt, dann sorgt die fehlende Masse dafür, dass das Ergebnis extrem viel Säure hat, die man auch mit noch mehr Süßkraft nicht weg bekommt. Habe diese Erfahrung bei Hollundergelee gemacht, der einem glatt die Zähne pellte, obwohl er richtig süß war. *brrrr*


Zitat (Katjes79 @ 17.03.2016 10:54:55)
Hallo Kochmütze :-)

Ich backe sehr gerne mit zerdrückten (nicht pürierten) Bananen ! Eigentlich um Eier zu ersetzen, aber als zusätzlicher angenehmer nebeneffekt kann man auch noch Zucker einsparen, teils um die hälfte !!! Bei einfachen hellen Muffins die hälfte, wenn noch anderes Obst an den Kuchen kommt; je süßer um so weniger Zucker brauch man.

Ein anderes Mittel um Zucker zu sparen, echte Vanillie ! Hab ich letztens erst mal wieder beim kochen von Schokosahne für eine Torte gemerkt. Ich hatte Schokolade mit der Sahne auf gekocht und ausgekratzte Vanilleschoten mit gekocht ! Ich brauchte keinen zusätzlichen Zucker :P

Lg, Kerstin


P.S. : Eine Banane = 2 Eier !!!

P.P.S. : Je reifer, je besser !

So jetzt aber <_<

So simpel und doch genial, darüber habe ich noch garnicht nachgedacht, dankeschön :)

Echte Vanille ist außerdem wirklich echt super und auch "lecker", wenn man das so bezeichnen kann :lol:

liebe Grüße

wo ist denn die zuckerersparnis, wenn man statt haushaltszucker bananen verwendet? sie enthalten sehr viel zucker und stärke. zucker ist zucker, und an den kalorien ändert sich nichts, solange sich nicht die menge ändert.


bananen sind nicht gut für Diabetiker


Zitat (daggi50 @ 20.03.2016 21:04:56)
bananen sind nicht gut für Diabetiker

Bananen muss ein Diabetiker genauso berücksichtigen/berechnen wie Zucker. Wenn es also darum geht, den BZ-Spiegel niedrig zu halten, sollte man auf andere Lebensmittel ausweichen.

Es schrieb hier schon jemand, dass das Thema Backen für Diabetiker ein sehr komplexes Thema ist, mit dem man sich beschäftigen muss. Wenn es aber für einen sonst gesunden Menschen "nur" darum geht, den BZ-Wert besser im Griff zu haben, sollte man auch z.B. auf viele Obstsorten achten. Bananen enthalten viel Zucker, Äpfel werden i.d.R. als Notfallobst genommen, da sie einen niedrigen Wert schnell wieder ansteigen lassen. In der Sommerzeit sind Pflaumen, Kirschen und vieles mehr echte Zuckerlieferanten.
Manches Bonbon, mal eben so in den Mund geschoben, hat mehr Zucker, als wir denken. Säfte, Cola, Milch..... die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
Es spricht nichts dagegen, sich ein Stück Kuchen zu gönnen, aber eben in Maßen. Und es gibt ganz wunderbare und leckere Diabetikerkuchen und -torten, man muss sich eben nur mit der Art der Zubereitung auseinander setzen.

Hallo Drachima, genau das ist ja mein Anliegen, ein Stück Kuchen essen ohne Reue und die Art der Zubereitung.
Ich finde eure Beiträge ganz toll und ich danke euch für eure Mühen. Ist wirklich ganz lieb von euch und ich hätte nie mit einer solche Resonanz gerechnet. Außerdem habe ich dank eurer Ratschläge wieder sehr viel dazugelernt.
So wie Drachima schrieb, muß ich natürlich auch den versteckten Zucker beachten und habe schon so einiges "ausgekundschaftet". Z.B. werde ich in Zukunft meinen geliebten Fleischsalat selbst zubereiten. In gekauftem Fleischsalat ist auch viel Zucker. Esse zwar jeden Morgen nur eine halbe Scheibe Brot mit Fleischsalat, aber es kommt ja wie gesagt, noch so einiges andere dazu. Mache auch viel Salat und an die Dressingsoßen kommt auch immer Zucker, welchen ich evtl. durch Stevia ersetzen könnte.

Also, ich wollte eigentlich keine Wissenschaft draus machen und werde erst mal ganz simpel anfangen und beim nächsten Kuchen die Hälfte der angegebenen Zuckermenge nehmen und mir auch mal Rezepte von Diätkuchen anschauen.

Ist alles nicht so einfach, wenn man so vieles beachten soll (muß auch auf mein Cholesterin aufpassen) und meine Ernährung schon sehr umstellen musste), was mir einigermaßen gelungen ist. Und wenn man dann noch liest, was man meiden sollte - wie jetzt z.B. Nutella - , dann bleibt irgendwann nicht mehr viel übrig. Fast täglich liest man ja über Lebensmittel, die wer weiß was an Schadstoffen drin haben. Selbst Fisch, Fleisch und Gemüse sind oft belastet. Aber ich schweife ab, werde mich wirklich erst mal um eine (für mich) gute Alternative für meinen Kuchen belesen.
Wird mir ja wohl gelingen bei euren vielen Tipps, die ihr mir gegeben habt.
Ein dickes Dankeschön nochmal dafür - Mützchen :wub:

Bearbeitet von Kochmütze am 22.03.2016 21:03:41


Hallo

Gesund ist wohl nichts in dieser Richtung? Ich nehme immer weniger wie angegeben. So süß muss nicht sein und man traniert seinen Gaumen auch auf weniger Zucker oder auch Salz. Steiva soll ne Alternative sein. Ich mag es nicht wirklich. Ich nehme Süßstoff auch zum süßen meiner Salatsoße. Am liebsten ist mir allerdings weniger Zucker zu nehmen.

LG


Stevia
Kaum Kalorien, nicht schädlich für die Zähne, kein Einfluss auf den Insulinspiegel und eine Süßkraft


Mir ist das mit dem Zucker in Salatsoßen ohnehin mehr als merkwürdig. Scheine aus einer Gegend zu kommen, wo das überhaupt nicht üblich ist. Jedenfalls hat keiner meiner Altvorderen Zucker in die Salatsoße getan - allenfalls bei Endiviensalat und dann kam eine Prise (wörtlich zu nehmen: nur das, was zwischen 2 Finger passt) Zucker in eine komplette Salatschüssel.
Ich verbinde Salat mit Essig und Öl, Salz und Pfeffer. Kräuter je nach Jahreszeit natürlich, Zwiebel, Senf, Knoblauch, Ingwer meinetwegen und wenn es eine ganz milde, ganz leicht süßliche Soße werden soll, dann kommen Milch, Johurt oder Kefir mit rein. Und bei Endivie noch 1-2 zerdrückte Kartoffeln. Aber Zucker? :no:


Elvira, willst Du etwa Beiträge sammeln?


Zitat (CracklinRosie @ 23.03.2016 11:50:01)
Scheine aus einer Gegend zu kommen, wo das überhaupt nicht üblich ist.

Ich wohl auch, stimme dir da voll zu. Zwar sagen viele Sterneköche, wo Salz hinzukommt, auch immer eine Prise Zucker und umgekehrt. Aber Zucker kommt bei mir auch nicht an Salatsoßen.

Zitat (Drachima @ 23.03.2016 12:18:39)
Zwar sagen viele Sterneköche, wo Salz hinzukommt, auch immer eine Prise Zucker und umgekehrt.

Bei Salz kenne ich es nicht, aber bei Essig:" Wo etwas Saures ist, muss etwas Süßes ran".

Zitat (Rumburak @ 23.03.2016 12:28:46)
Bei Salz kenne ich es nicht, aber bei Essig:" Wo etwas Saures ist, muss etwas Süßes ran".

Rumburak, du hast natürlich Recht. Ich wollte eigentlich auch "Saures" sagen, da bei Salatsoßen ja mit Essig oder Zitrone gearbeitet wird. Wie komme ich nur auf "Salziges"? :hirni:

Zucker zählt zu den Gewürzen.Musste mich auch erst an das Wissen gewöhnen.Was viele vielleicht nicht wissen : mit Zucker kann man den Geschmack vieler Gerichte verstärken.
Kenne auch Backrezepte,wo eine Prise Salz rein kommt.....
LG


Zitat (Drachima @ 23.03.2016 12:18:39)
Ich wohl auch, stimme dir da voll zu. Zwar sagen viele Sterneköche, wo Salz hinzukommt, auch immer eine Prise Zucker und umgekehrt. Aber Zucker kommt bei mir auch nicht an Salatsoßen.

Ich mag das auch nicht. Damit kann man mich jagen... :ph34r:

Eine Prise Zucker ist auch absolut zu vernachlässigen. Die kann ich mir als Diabetiker auch komplett reinpfeifen ohne was zu merken. Aber es scheinen einige Leute wohl eher im Löffelbereich bei Salatsoßen zu arbeiten, dass das gleich mit Süßstoff ersetzt werden muss. In meiner Familie würde das vermutlich keiner mehr essen. :sojetzthastdus:


salz in pudding lasse ich seit längerer zeit weg. ich habe keinen unterschied festgestellt, und so viel ist das ja auch nicht, eine prise auf einen topf. man verspeist bereits genug salz. aber ich muss gestehen, karamell mit ein wenig salz finde ich wirklich köstlich. :wub:

soweit ich es weiß, gehört zucker nicht wegen des geschmacks in die salatsauce, sondern um die schärfe des essigs oder der anderen sauren zutaten ein wenig abzumildern oder zu neutralisieren. das saure ist ja erwünscht, das scharfe nicht so sehr. aber darauf kann man eigentlich auch verzichten, wenn es im salat kleingeschnittenes obst gibt.

in meiner familie mögen alle mangos gern, deswegen gebe ich sie öfter in einen frischen salat. da braucht es keinen zucker, finde ich. löffelweise kommt er auch nicht in die sauce, sondern in prisen. für eine große schüssel, mit der zehn oder zwölf leute versorgt werden, und entsprechend viel sauce reicht ein esslöffel.

jedoch überlege ich, ob das süßen des salats in manchen gegenden oder familien seinen ursprung darin hat, dass auch kinder salat essen sollten (und kinder mögen ja fast immer am liebsten etwas süßes) und dass viele menschen im alter den geschmackssinn etwas oder auch stärker verlieren und sie deswegen mehr gewürze verwenden als jüngere menschen. süßes tröstet und ermuntert zum essen, das stimmt recht oft, wenn auch nicht immer.


Ich kenne es nicht anders, daß in die Salatsoße auch Zucker mit hineinkommt, natürlich nicht eßlöffelweise, aber ein Teelöffel kann es durchaus - je nach Menge der Salatsoße - schon werden.

Ich hab das so von meiner Mama, die aus NRW stammte, gelernt und in meinem Geburtsort im Rheingau wurde auch so verfahren! Selbst die Köche in der in meinem Heimatort reichlich vorhandenen Gastronomie gaben und geben Zucker in die Salatsoße!

Wenn es darum geht, daß diese Vorgehensweise wohl bestimmten Gegenden zuzuschreiben ist, so würde ich mal vermuten, daß diese eher aus dem Norden Deutschlands stammt. Auch noch weiter nördlich, aus Dänemark, Schweden, Norwegen ist bekannt, daß gerade dort sehr viele saure oder scharfe Speisen mit Zucker "abgemildert" oder auch geschmacklich aufgewertet werden! So wird z. B. gern Käsebrot (Gouda o. ä.), mit Marmelade gegessen oder Silt (Sardinen), süß-sauer eingelegt usw.

Bearbeitet von Murmeltier am 23.03.2016 16:42:55


Huhuuu :-)

Was das Thema Obst und Diabetis an geht, reagiert jeder Mensch anders. Ich selber hatte die sogenannte Schwangerschaftsdiabetis und habe Bananen sehr gut vertragen, während bei anderen der BZS durch die Decke ging.


Zitat (Murmeltier @ 23.03.2016 16:41:29)
Wenn es darum geht, daß diese Vorgehensweise wohl bestimmten Gegenden zuzuschreiben ist, so würde ich mal vermuten, daß diese eher aus dem Norden Deutschlands stammt.
Sebst in NRW gibt es da ein Nord/Süd-Gefälle, oder eher Ost/West. Meine rheinische Oma machte die Salatsoße ohne Zucker, bei meiner sauerländischen Oma musste mindestens ein EL ran. *bäh*
Zitat
Auch noch weiter nördlich, aus Dänemark, Schweden, Norwegen ist bekannt, daß gerade dort sehr viele saure oder scharfe Speisen mit Zucker "abgemildert" oder auch geschmacklich aufgewertet werden! So wird z. B. gern Käsebrot (Gouda o. ä.), mit Marmelade gegessen oder Silt (Sardinen), süß-sauer eingelegt usw.
So weit nördlich musst du gar nicht gehen: Käsebrot essen wir am Niederrhein gerne mit Rübenkraut (Zuckerrübensirup).

*klugscheißmodus an* Silt ist Hering *klugscheißmodus aus* ;)

Bearbeitet von Jeannie am 23.03.2016 19:42:05

Stimmt Jeannie, es handelt sich um den jungen atlantischen Hering und der schreibt sich auch noch mit "d" am Ende, also SILD!

So, jetzt haben wir alles wieder passend! :-)))


Zitat (Murmeltier @ 23.03.2016 19:50:53)
Stimmt Jeannie, es handelt sich um den jungen atlantischen Hering und der schreibt sich auch noch mit "d" am Ende, also SILD!
So, jetzt haben wir alles wieder passend! :-)))

Kommt drauf an: Dänisch, Schwedisch, Norwegisch? :D
Lassen wir es auf jeden Fall passend sein! :freunde:

@Jeannie
Stimmt: Komme aus Köln - also Rheinland wie es im Buche steht - und bei uns gab es in der gesamten Verwandtschaft niemanden, der Zucker an den Salat getan hätte. Eine Schwester meiner Oma hingegen hat ins Sauerland geheiratet und als ich bei der in Ferien war, da gab es tatsächlich diesen merkwürdig süßen Salat.
....den ich dann prompt nicht essen mochte... :pfeifen:



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