ernährt sich jemand "instinktiv"?


Nach einem Serotonin Schock hat sich in mir etwas geändert - ich ernähre mich nur noch von den Dingen, die mein Körper offenbar will.

Das ist höchst seltsam, hab ich doch leidenschaftlich gern und viel gekocht, gebacken, Rezepte entwickelt, experimentiert - und jetzt ess ich Butterbrot. Oder Spätzle mit Maggi, oder trinke nur ein Glas Milch......

Bis Anfang März hab ich mich ein halbes Jahr streng Lowcarb ernährt - bis ich kein Fleisch, kein Fett, keinen Quark, keine Eier mehr sehen konnte und es mich geradezu davor geekelt hat.

Seit rund 20 Jahren spielt Gemüse den grössten Anteil in meiner Ernährung - aber das will ich jetzt auch nicht mehr. Auch davor hab ich ein Ekelgefühl.

Ist das Euch auch schon einmal jemandem passiert?

Ernährt sich jemand nach den Richtlinien der "Instinktiv Ernährung" oder isst jemand einfach was er mag, ohne irgendwelche Vorschriften und in den seltsamsten Zusammenstellungen?

Ich bin gespannt.

servus
Malx


Ich würde dir raten schnellstmöglich zu einen kompetenten Heilpraktiker zu gehen, der dich mal gründlich untersucht und der Erfahrung auf diesem Gebiet aufweisen kann.

Alles Gute....und einen Versuch ist es wert

Und nun zu deiner Frage: Konnte lange nur Schonkost essen und bin froh wenn ich alles vertrage.

Bearbeitet von die Muddi am 26.05.2016 11:05:19


Bitte gehe zu einem Mediziner und laß dich dort gründlich untersuchen.
Ein Heilpraktiker hat dort nichts zu suchen, gerade wenn es vielleicht eine ernsthafte Erkrankung sein könnte.


Meinst Du mit Serotonin Schock ein Serotoninsyndrom? -> http://flexikon.doccheck.com/de/Serotoninsyndrom


Woher weißt du, dass es ein "Serotonin Schock" war?
Wenn ich den link von @viertelvorsieben richtig verstanden habe, hat das mit falscher Medikamenteneinnahme zu tun und ist lebensbedrohlich.. :unsure:
Dein Begriff taucht bei der Suche nämlich nicht auf, nur das Syndrom.
Ich würde auf jeden Fall einen kompetenten Artzt aufsuchen.
Es kann natürlich schon sein, dass du stoffwechselmäßig irgendwie dich dadurch (?) verändert hast, aber nur die Ernährung zu ändern ist m. E. zu wenig. :(


Ein kompetenter Heilpraktiker verweist einen zu einem Facharzt wenn er nicht helfen kann.


Bei solch einer - ich nenne es jetzt mal Ernährungsschieflage - kann keinesfallsder Heilpraktiker der erste Ansprechpartner sein, sondern allenfalls der Hausarzt, der den Patienten ja vermutlich schon über Jahre hinweg genau kennt und wenn der sich dann die Probleme des Patienten angehört hat, wird er ihn ganz sicher zum entsprechenden Facharzt überweisen! Si und nicht anders sollte die TE vorgehen! Ein Heilpraktiker ist sicher eine Möglichkeit, sollte jedoch die als letzte in Anspruch zu nehmende in Betracht gezogen werden und sicher nicht als erste! Wieviele Sitzungen sollten denn da kostenpflichtig für den Patienten abgehalten werden, bis daß der Heilpraktiker erst mal zum Kern des Problems überhaupt vorgedrungen ist?


Jeder wie er es für richtig hält...nix für ungut. ..

Habt ihr alle denn mit Heilpraktikern so schlechte Erfahrungen gemacht????


Schönen Feiertag noch

Bearbeitet von die Muddi am 26.05.2016 15:13:55


Maxl, mich würde auch interessieren, woher die Diagnose Serotoninschock stammt. Was Du beschreibst, kommt mir so vor, wie eine Gegenreaktion auf die durch Lowcarb zu einseitige Ernährung.
Übrigens, wenn Dein Körper nach Spätzle und Maggi, Milch oder ähnlichem schreit, heißt das meist etwas anderes - nämlich dass er einen Mangel hat, und zwar nicht an Spätzle oder ähnlichem inhaltlosem Zeug sondern an Mineralien oder Vitaminen. Will sagen - es kann sein, dass Du, um dieses Gelüste zu stoppen etwas vollkommen anderes, Mineral- oder Vitaminreiches essen solltest.

Ich weiß auch nicht, ob es an Deiner Auswahl liegt, aber Dein Körper scheint hauptsächlich nach ziemlich einseitiger Ernährung zu verlangen. Ich würde dem nicht nachgeben, da das in einen Mangel münden kann!

Das Problem ist, wenn man immer wieder solche Experimente wie Lowcarb, irgendwelche Diäten usw. probiert, verliert man irgendwann die eigentlich vorhandene Fähigkeit, sich, wie Du es nennst, instinktiv zu ernähren, weil dann alles hinterfragt und verkopft wird.

Ich würde erstmal nachschauen lassen, ob Du irgendeinen Mangel hast. Dann würde ich mich um das aus dem Lot geratene Essverhalten kümmern.

Da fällt mir noch ein - ich hatte nach der Einnahme eines Malariamedikaments für ein paar Wochen einen total verwirrten Geschmackssinn, und konnte nur Orangen essen, weil alles andere zum Erbrechen schmeckte. Irgendwann war das Gift dan draußen und dann hatte sicch das wieder normalisiert. Aber sowas ist bei Dir nicht, oder?


Genau, Sandkind. Deine Fragen stellte ich ja auch.
Was aber lowcarb betrifft: Gerade der Mangel an Kohlehydraten kann jene Lust auf Nudeln, egal ob mit oder ohne Maggi und auf Butterbrot hervorrufen: Beide strotzen ja nur vor Kohlehydraten. Der kranke Körper ruft wohl dringend danach. Trotzdem wären Mimeralen und Vitamine schon wichtig. Bei Vollkornbrot ist ja einiges drin. ;)

Aber all unsere Überlegungen sind wohl für die Katz, denn die Fragen werden nicht beantwortet; weder wer das festgestellt hat (wenn es das überhaupt gibt), noch, was das verursacht haben könnte.
Wie bei dem link gesagt wird: Irgendeine Form von Medikamentenmissbrauch oder - vergiftung als Ursache.


Ach gucke mal - ann wärs ja doch so was ähnliches wie mein Erlebnis mit diesem Malariamedikament.


Auch für mich hört sich das alles sehr nach Mangel an, der Körper braucht irgendwas dringend und bekommt es nicht. Ich würde das mind. beim hausarzt per Blutuntersuchung mal überprüfen lassen. Alle Diäten und einseitigen Ernährungen sind ja nicht so ohne.
Wir brauchen versch. Sachen, Minderalien, Vitamine, Kohlenhydrate usw., für mich wird das alles am besten dem Körper über die Vollwerternährung mit Vollkornbrot, obst, Gemüse, auch mal Eier oder mal Milchprodukte zugeführt, wer mag, auch mal mit Fleisch oder Fisch, aber eben nicht zuviel.
Laß es wirklich dringend überprüfen!!!!



Kostenloser Newsletter