Katzenrevierweg im Garten


Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem. In meiner Gegend habe ich ca. acht bis zehn Freigänger. Eine von denen hat jetzt einen Revierweg durch meinen Garten angelegt; was grundsätzlich nicht problematisch wäre. Aber leider hat sie es sich zur Angewohnheit gemacht, je nach "Lust und Laune", auf mein Auto zu springen und dabei hinterlässt sie ihre Pfotenabdrücke überall. Da es unter einem Carport steht, habe ich auch kaum eine Chance auf einen anderen Abstellplatz.
Ich bin zwar kein Autofreak, der ständig mit einem Lappen rumläuft, aber langsam nervt es, wenn die Kiste ständig verdreckt ist.
Hat irgend jemand eine Idee, wie ich tierfreundlich meinen Gartenwächter davon abhalten kann, seine Aussichtsplattform zu benutzen?

Vielen Dank schon mal!


Wie wäre es mit einer Autoabdeckung/"Vollgarage"?
Hier nur einmal ein Beispiel.
Unter dem oben genannten Suchbegriff kannst du dir über die gängigen Suchmaschinen viele Modelle ansehen.

Ist zwar etwas lästig, aber immer noch besser als ständig der Dreck oder sogar Kratzer auf der Motorhaube.


Ja, habe ich auch schon drangedacht, aber, wenn es was einfacheres gibt, würde ich lieber diesen Weg wählen. Ständig abdecken ist auf die Dauer auch ganz schön lästig.

Trotzdem danke für die schnelle Antwort.


was ist an süßen katzenpfötchen schlimmer als an vogeldreck, spuren von dreckigem regenwasser oder schlammspritzern? andere kleben sie sich mit absicht auf das auto.


Mich haben Katzenpfötchen auf Autos auch nie gestört. Aber das ist sicher nicht das was der TE hören will. :D


Sind es wirklich Katzenpfotenabdrücke????
Bei meinem Auto bin ich mir da immer nicht so sicher, ob nicht vielleicht ein Marder mal abcheckt, wie sein Spielplatz unter der Motorhaube von oben aussieht. Und Marder lieben die Wärme des Automotors........
Aber ich weiß, unsere heldenhafte :sarkastisch: Katze jagt Marder vom Grundstück :ach:


Ja, ich bin absolut sicher, denn ich habe sie gestern Abend auf meiner Motorhaube liegen gesehen. Nur zur Info; die Haube war kalt, denn ich bin den ganzen Tag nicht gefahren.


Mit sowas muss man leben. Jedes Lebewesen macht Dreck, der Mensch sogar besonders viel. Wenn du keine Garage mieten willst oder dein Auto abdecken willst, dann hilft vielleicht noch, woanders zu parken. Irgendwas scheint ja an deinem Auto zu sein, was es für die Katz(en) attraktiv macht. Vielleicht nur die aktuelle Position, wenn sich dadurch ein guter Aussichtspunkt ergibt. Kratzer brauchst du mMn nicht befürchten. Hier gibts jede Menge Katzen und Autos, die draußen stehen. Kratzer hat keiner, aber Marderbisse.

Bearbeitet von HörAufDeinHerz am 23.03.2017 12:40:10


Die Katze hat sich das Auto wahrscheinlich deshalb als Lieblingsplatz ausgesucht weil sie dort, geschützt vom Carport, gut beobachten kann ohne sofort gesehen zu werden.


Wir haben unserer Katze sogar den Schlafplatz im Carport eingerichtet. Da liegt sie natürlich auch gerne mal auf dem Auto (weil man da ja gut die Umgebung beobachten kann). Wir haben aber gar nichts dagegen, denn in unserem Auto war noch nie ein Marder, obwohl ein paar Exemplare in der Umgebung "wohnen".

Allerdings: Unter den Pfoten der Katzen sind auch immer ein paar Kieselsteinchen. Damit kann sie dann durchaus auch Schrammen auf dem Lack verursachen. Wer da also pingelig ist: Es gibt in Gartenmärkten so ein Granulat zu kaufen, das man um den Stellplatz ausstreuen kann. Es hält jede Katze fern, aber es stinkt auch zum Himmel.


Die Katzen auf meinem Auto stören mich schon lange nicht mehr. Aber die, die sich meine Gartenbeete als Toilette ausgesucht haben 😠
Besonders jetzt im Frühling wenn ich beim aufräumen und Laub entfernen bin 😠.
Es stinkt wie die Pest und ist mehr als ekelhaft wenn man aus Versehen mal in die Sch.... reingreift. Pfui!
Hab' noch kein probates Mittel zur Katzenabwehr gefunden.


Ich habe mal (ist schon lange her) Pfeffer auf die Erde gestreut, wo die Katze immer hingesch.... hat. Da sie vorher immer erst schnupperte, bevor sie ihr Geschäft erledigte, kam sie danach nie wieder *schäm*
Katzenfreunde werden mich jetzt bestimmt auf den Mond schießen wollen, aber ich mochte den Gestank unter meinem Schlafzimmerfenster überhaupt nicht....


@Kampfente
Wieso? Finde es durchaus legitim, dass du versuchst die Stinker von deinem Beet zu vertreiben. Die Halter kommen ja schließlich auch nicht wie viele Hundehalter mit Tüten bewaffnet, um die stinkigen Hinterlassenschaften aus anderer Leute Beete zu entfernen.
Da werden deren Katzen wohl damit leben müssen, dass sie mal eine Prise Pfeffer ins feine Näschen bekommen. :P

Mit diesem Abschreck-Granulat habe ich auch recht gute Erfahrungen gesammelt und ich finde überhaupt nicht, dass es stinkt. Es riecht m. E. stark nach Bergamotte-Öl, das ich persönlich ganz gerne rieche. Jedenfalls deutlich lieber als Katerstrull - wofür unsere Terrasse gerne aufgesucht wird, was einem für Tage den Aufenthalt dort verleidet - oder Katzenköttel.
Ich nutze im Garten auch gerne den Schreckmoment und laufe klatschend und rufend auf das Katzentier zu, wenn es sich in unserem Garten aufhält. Sehr beliebt sind nämlich auch Gartenmöbel mit Auflagen auf der überdachten Terrasse des nachts. Man darf sie nicht draußen lassen, sonst sind sie am nächsten Morgen voll mit Katzenhaaren. <_<
Da kommt das Abschreckzeug auch wieder zum Einsatz, wenn die Gartensaison wieder anfängt. :pfeifen:


Zitat (seidenloeckchen @ 21.03.2017 22:17:53)
was ist an süßen katzenpfötchen schlimmer als an vogeldreck, spuren von dreckigem regenwasser oder schlammspritzern? andere kleben sie sich mit absicht auf das auto.

Eine kurze Antwort?
Vogeldreck, Regenwasser und Schlammspritzer gehören zur Natur - die Katze irgendeinem Nachbarn, dem es egal ist, wenn sie anderer Leute Autos verdreckt oder sogar verkratzt. Das ist für mich sehr wohl ein großer Unterschied!
Wenn der Hund deines Nachbarn am liebsten den halben Tag auf deinem Auto herumliegen oder täglich in deinen Vorgarten kacken würde, wärest du dann auch so verständnisvoll?
Andere schneiden sich auch absichtlich die Jeans kaputt weil es total cool ist - ich will trotzdem lieber ganze, unversehrte Jeans haben. Die Aufklebe-Katzenpfoten sind vermutlich chic für Katzenhalter - weil die eigenen Tierchen das lieber auf anderer Leute Autos machen <_<

In Deutschland gibts ja mehr als 2 Millionen wildlebende Katzen. Heißt das was du sagst, du tolerierst das von Streunerkatzen, aber nicht von Katzen, die einer Familie gehören?

Bearbeitet von HörAufDeinHerz am 26.03.2017 18:18:12


Zitat (CracklinRosie @ 26.03.2017 16:04:05)
Eine kurze Antwort?
Vogeldreck, Regenwasser und Schlammspritzer gehören zur Natur - die Katze irgendeinem Nachbarn, dem es egal ist, wenn sie anderer Leute Autos verdreckt oder sogar verkratzt. Das ist für mich sehr wohl ein großer Unterschied!
Wenn der Hund deines Nachbarn am liebsten den halben Tag auf deinem Auto herumliegen oder täglich in deinen Vorgarten kacken würde, wärest du dann auch so verständnisvoll?
Andere schneiden sich auch absichtlich die Jeans kaputt weil es total cool ist - ich will trotzdem lieber ganze, unversehrte Jeans haben. Die Aufklebe-Katzenpfoten sind vermutlich chic für Katzenhalter - weil die eigenen Tierchen das lieber auf anderer Leute Autos machen <_<

ein auto ist für mich ein gebrauchsgegenstand. es muss nicht mehr als notwendig in mitleidenschaft gezogen oder mutwillig beschädigt werden, jedoch sehe ich das liegen von katzen darauf nicht problematisch. das macht auch unser auto mit. spuren von krallen habe ich darauf noch nicht gesehen, aber natürlich gibt es feinste kratzer, die von allem möglichen herrühren könnten. splitt begegnet uns beinahe überall.

wenn ich so arg an einem auto hängen würde, dass mich sogar vogeldreck oder kleine kratzer verärgern, hätte ich gewiss eine garage. von hunde- oder katzenhaufen auf dem auto war im ersten beitrag übrigens nicht die rede. :pfeifen:

Zitat (seidenloeckchen @ 26.03.2017 20:25:08)
....... von hunde- oder katzenhaufen auf dem auto war im ersten beitrag übrigens nicht die rede.  :pfeifen:

Davon war auch im Beitrag von CracklinRosie mit keinem Wort die Rede.

Lediglich auf die Aufklebe-Katzenpfoten und die Pfotenabdrücke der Tiere auf den Nachbar-Autos wurde hingewiesen!

Der letzte Satz in CracklinRosies Posting erklärt dies absolut eindeutig.

Bearbeitet von Brandy am 26.03.2017 23:01:46

Katzen liegen wochenlang auf dem einen Platz....... und plötzlich schauen sie diesen Lieblingsplatz nicht mehr an........
Könnte also sein, das Problem erledigt sich von alleine.
So als kurze Eingabe: schlafende Katzen erschrecken ist nicht die feine Art, hilft aber, wenn unsere mal wieder "unsere Blumen bügelt" Allerdings leider nicht lange :pfeifen:


Was schimpfte ich schon über die Schexxhaufen bei uns im Garten und im Hof...... bis mir die Nachbarn erzählten, dass die Igel, die auch aus den Katzenschälchen auf der Terrasse fressen ( :labern: ), eine Riesensauerei machen würden :wallbash: Drum sind die Haufen etwas kleiner als das, was unsere Mieze im Klo verliert.........


Zitat (HörAufDeinHerz @ 26.03.2017 18:16:12)
In Deutschland gibts ja mehr als 2 Millionen wildlebende Katzen. Heißt das was du sagst, du tolerierst das von Streunerkatzen, aber nicht von Katzen, die einer Familie gehören?

Eine Streunerkatze ist keine Wildkatze!
Aber ich fände es auch nicht toll, wenn Wildtiere mein Auto oder sonst irgendetwas was Geld gekostet hat beschädigen oder gar demolieren würden. Das steht außer Diskussion. Die Frage von seidenloeckchen war jedoch, warum das Eine schlimmer als das Andere ist. Und da ist für mich ein klarer Unterschied zwischen Natur (Regen, Schlamm, Vogeldreck) und Haustier. Und Katzen, die sich in Vorgärten verewigen oder auf Autos herum klettern, sind nie Wildkatzen, sondern höchstens streunende Hauskatzen - keine Natur!
Natur gehört zum Leben. Streunende Haustiere sollten nicht dazu gehören. M. E. gehören sie eingefangen, denn sie schädigen die Natur nur. Auch ein Thema, das von Katzenhaltern nur zu gern verdrängt wird.

Zitat (seidenloeckchen @ 26.03.2017 20:25:08)
von hunde- oder katzenhaufen auf dem auto war im ersten beitrag übrigens nicht die rede. :pfeifen:

Das hast du sehr gut beobachtet! Ich weiß nur nicht, warum du explizit darauf hinweist? :P
Btw: Vielen Dank an Brandy für die Klarstellung! :blumen:

Stattdessen wäre eine Antwort auf meine Frage nett gewesen:
Zitat
Wenn der Hund deines Nachbarn am liebsten den halben Tag auf deinem Auto herumliegen oder täglich in deinen Vorgarten kacken würde, wärest du dann auch so verständnisvoll?

Bin schon ganz gespannt darauf und die Frage richtet sich natürlich auch an die übrigen Naturliebhaber (vermutlich Katzenhalter, die ihre Tiere ja prinzipiell zur Natur zählen - als einzige Haustiere überhaupt, wie ich anmerken möchte) hier in diesem Thread.

da habe ich es dreimal nachgelesen und habe den sinn immer noch so verstanden, dass hunde ihre haufen auf den autos hinterlassen. das war ein fehler von mir, ich habe beim lesen mit den augen zwei zeilen miteinander vermischt und so aus zwei aussagen eine gemacht. das ist mir erst nach dem vierten lesen aufgefallen. *schäm*

also gut. hunde sind keine freigänger wie katzen. da müssen sich die halter kümmern, dass sie keinen schaden anrichten, und sie sind sowieso dazu verpflichtet, die hinterlassenschaften ihrer hunde zu entfernen. man darf erwarten, dass dem folge geleistet wird.

im garten meiner schwiegereltern finden sich seit jahrzehnten regelmäßig haufen von katzen, die aller wahrscheinlichkeit nach nicht von ihren eigenen stammt. darüber ärgert sich niemand. sie werden weggeräumt und es wird mit der gartenarbeit weitergemacht. viele sind vergraben und somit nicht sofort sichtbar. auch mir ist das gleich.

hunde auf dem auto kommen zwar nur arg selten vor, aber auch das regt mich nicht auf. unser auto macht viel mit, meistens sind es katzen, die es sich dort bequem machen. was ein grund dafür sein könnte, dass hunde unser auto eher uninteressant finden, wenn sie keine katzen mögen. aber auch hier ist der halter gefragt. es kommt dabei ja auch auf die größe der hunde an. katzen unterscheiden sich eben nicht so arg in größe und gewicht wie hunde. einen dackel auf dem auto kann man nicht mit einem bernhardiner vergleichen.

mir kommt es auch gerade so vor, als würden hier manchmal mehrere begriffe durcheinander geworfen. wildkatzen, wild lebende katzen und freigänger sind nicht miteinander identisch. streuner sind halterlose hunde.

es bleibt dabei: kratzer auf dem autolack, selbst wenn sie von steinchenbehafteten katzenpfoten stammen sollten, sind für mich kein beinbruch.


Für mich allerdings auch nicht. Ein Auto ist für mich ein Gebrauchsgegenstand und kein Familienmitglied.
Mich stört an einer solchen Diskussion eher, dass Katzenhalter prinzipiell ihr Haustier so darstellen, dass es ja eigentlich wie ein Wildtier zu betrachten ist und man daher tolerant ihm gegenüber sein muss.
Sie sind schon ein besonderes Völkchen wenn es darum geht, Verantwortung für ihr Haustier zu übernehmen. Dann tun sie sehr gerne so, als wären sie tatsächlich nur die Dosenöffner ihrer Katzen und hätten ansonsten aber auch überhaupt gar nichts mit ihrem lieben Vieh zu tun. Sie haben den Nutzen aus der Katze - Kuscheleinheiten und beruhigendes Geschnurre wenn man jemanden braucht und nicht alleine sein möchte - aber den Ärger überlassen sie nur allzu gerne der gesamten Nachbarschaft.
Und egal, ob es um die Katzentoilette in Nachbars Vorgarten oder um zertrampelte und verdreckte Sesselauflagen in deren Garten geht oder um zerkratzte Autos, nachdem Katzen sich darauf breit gemacht hatten.... Es war nie die eigene Katze und überhaupt kann man ja schließlich nicht die ganze Zeit hinter der Katze her rennen. Man möge sich doch nicht wegen ein paar Kratzern anstellen. Jedenfalls nicht die an deren Autos.
Man kann auch nicht den ganzen Tag hinter seinen Kindern her sein und muss trotzdem die Verantwortung tragen und notfalls auch zahlen, wenn der Filius Nachbars Auto beim Steinchenwerfen zerkratzt hat. Und wenn es das Auto eines Katzenhalters sein sollte, dann sinkt die Toleranzgrenze bei den meisten gen 0, was ich persönlich höchst erstaunlich finde.
Genau wie das Selbstverständnis, dass der Hundehalter sowieso dazu verpflichtet ist, deren Hinterlassenschaften zu entfernen und man da erwartet, dass sie dem folge leisten. Katzenköttel - die in meiner Nase jedenfalls noch wesentlich unangenehmer miefen, von dem Herumgestrulle unkastrierter Kater ganz zu schweigen - hingegen stören doch schließlich seit Jahrzehnten niemanden, da diese ja auch des öfteren ein wenig zugeworfen werden. Als Katzenhalter kann ich mich da ja wohl auch schlecht drüber ärgern (Bsp. Schwiegereltern), denn immerhin ist doch wahrscheinlich, dass etlich von den eigenen Vierbeinern stammen.
Ich bin überzeugt, dass auch Katzenhalter für Schäden, die ihre Tierchen verursachen, haften müssten. Das Problem ist hier schlicht der Nachweis. Dazu: siehe oben. Das war bestimmt nicht meine Katze - die tut sowas nicht - hier laufen ja soooo viele Katzen frei rum, warum soll das ausgerechnet meine gewesen sein? Verursacht eine Katze einen Verkehrsunfall und bleibt dabei selbst auf der Strecke und der Chip verrät den Halter, dann wird der ganz sicher zur Verantwortung gezogen werden.

Dieses Problem lässt sich natürlich leider nicht aus der Welt räumen. Aber solange Katzenhalter sich weigern, Verantwortung für das Treiben Ihrer Haustiere zu übernehmen, solange dürfen sie sich auch nicht beschweren, wenn jemand Pfeffer oder Chili ins Beet streut oder zum Gartenschlauch greift, wenn Miezi mal wieder durch fremde Gärten lustwandelt oder sie bis ins Mark erschreckt, wenn sie selig auf fremder Terrasse schläft. Und wenn sie überfahren werden auch nicht. Und wenn Nachbars Lumpi beherzt zufasst, dann auch nicht. Man kann ja schließlich nicht den ganzen Tag.... :pfeifen:
Ich finde es schon traurig, dass Kampfente sich fast schämt, weil sie zu Pfeffer gegriffen hat als Abschreckung gegen herumstinkende Katzentiere anderer Leute. Denn ich finde, dass das ihr gutes Recht war. Kann doch jeder Katzenhalter entscheiden, ob er sein Tier diesem Risiko aussetzt oder nicht. Das tut ein Hundehalter doch auch ;)
Was mich immer schon gestört hat - und ich hatte sowohl insgesamt 4 Katzen als auch 2 Hunde - ist die Dreistigkeit, von allen anderen Tierhaltern Selbstverständlichkeiten zu erwarten und bei eigenen Katzen die Verantwortung an der Katzenklappe abzugeben. Ab da ist das Tier ein freies Wesen und kann tun und lassen was es will. Und bei einem Hündchen - sei es noch so klein - würde ein Theater veranstaltet, wenn der sich täglich allein auf die Socken machen würde, dass man meinen könnte, man hätte einen Werwolf auf die Jagd geschickt.

Was unterscheidet einen kleinen Hund von einer Katze, außer dass die noch richtig scharfe Krallen hat? Ich kann es dir sagen: Die Katze darf alles und keiner steht dafür gerade, der Hund nichts und wenn was ist, dann kann sich Herrchen warm anziehen!


Hallo zusammen!
Ich habe so ziemlich alle Beiträge gelesen und muß sagen: Ihr habt ja alle irgendwie Recht. Wir haben selbst Katzen (ich hab das auch schon mal angesprochen) und auch so unsere Probleme. Sina ist unsere Hauptkätzin sie war als erste da, sie ist sterilisiert und sehr gepflegt. Der zweite der kam war Bubi, sieht dem Kater auf den Aldileckerlis zum verwechseln ähnlich, ist behindert (er hat in seinen Hinterläufen ein Nervenleiden und kann halt nicht so schnell rennen und hüpfen) als er zutraulich wurde haben wir Ihn zu Tierarzt gebracht und kastrieren lassen erist auch tätowiert und bei Tasso registriert, so wie Sina. Der dritte im Bunde ist Billy und ca. ein Jahr alt , den hat Bubi aufgegabelt die beiden sind unzertrennlich.Trotz seiner Behinderung hat Bubi vor den anderen Katzen beschützt und sich vor Ihn gestellt wenn es Stress gab. Man muß wissen es gibt noch zwei Kater: Casanova und Apollo. Der erstere ist der älteste ca. 7-9 Jahre alt, der zweite ist Nachbars Katz der immer zu uns kommt und den anderen das Futter wegfrisst. Dafür scheissen unsere Katzen zum Dank in Nachbars Garten. Die Geschichte ist noch nicht zuEnde. Die beiden Kater Casanova und Billy sind noch nicht kastriert, da erster keinen an sich ran lässt( faucht oder haut ab, und zweiter noch nicht so weit ist. Esgibt immer wieder Machtkämpfe unter den Katzen, mal gewinnt der eine mal der andere das ist halt so. Mit der Scheisse im Garten ? Na ja das is so n Ding. Bei mir ist sie meistens vergraben und wenn man sie findet ist sie hart wie Steinkohle. Ich seh es halt mal so: Dafür hab ich einen mäusefreien Garten und die Katzen werden auch davon satt.
P.S. wer regt sich da noch über Katzenpfotenspuren auf Autos auf?


So mancher, der ein nicht ganz olles Auto hat aber keinerlei Katzen, denke ich mal.
Nur der Vollständigkeit halber: Unsere Autos stehen in der Garage und mir persönlich wären bloße Fußspuren auch relativ egal. Aber mein Ex-Chef hat ein Cabrio und durfte keine Garage errichten wegen Denkmalschutz. Der fand das überhaupt nicht komisch, wenn alle möglichen Katzen über das Auto liefen - und auf dem Dach war es besonders kuschelig. -_-
Was ist denn jetzt an deinen Umständen tragisch, dass du deine letzte Frage stellst? Du hast dir die meisten der Tierchen doch selbst in den Garten gesetzt. Läuft doch alles total easy und ausgewogen bei euch. :hmm:


CracklinRosie, da hast du es den Katzenhaltern aber mal gegeben. Alle anscheinend gleich doof, ignorant, verantwortungslos und was du sonst noch geschrieben hast. Joa, da erübrigt sich ja jede weitere Diskussion. :rolleyes:


HörAufDeinHerz, nun ja - Rosi hat aber alles begründet und da sie selbst Katzen hatte, hat sie Ahnung.
Ich bin unvoreingenommen und finde es gut, wenn man ein für und wieder diskutiert.


@Tessa_
Ja, du.... das ist aber leider nicht jedem gegeben. ;)

Meine Einsichten stammen ja nicht von ungefähr, wie du schon vermutet hast. Ich stand schließlich vor genau den gleichen Problemen, als unsere Freigänger hier unterwegs waren. Da sie aber erst relativ spät dazu wurden (Umzug in das Haus mit Garten) waren sie glücklicherweise extrem vorsichtig und trauten sich höchstens in die beiden benachbarten Gärten sowie die hinter unserem Garten befindliche Weide und hielten sich ansonsten in ihrem Revier (sprich: unserem Garten) auf.
Der Nachbar rechter Hand vertrieb jede unserer Katzen flugs mit Wasserschlauch und Krach und wir haben sie dabei absolut unterstützt. Sie brauchten nie ein schlechtes Gewissen zu haben deswegen. Alles außer Gift wurde unsererseits akzeptiert. Und es hat gewirkt, denn es macht ja keinen Spaß, wenn einem jedes Mal der Schreck in die Glieder fährt beim Lustwandeln.
Die linker Hand adoptierten, obwohl bis dahin Katzenhasser, einfach unsere Mini, weil diese Kinder nicht mochte und daher immer hinterm Jägerzaun lieber in Sicherheit war. Sie hat sie tatsächlich um die Pfote gewickelt und wurde dann bei ihnen Freigänger und kam immer rüber, wenn ich alleine im Garten war ohne Kinder. :D
Als unser Seniorkater dann mit 19 Jahren starb stand für uns fest: Das war die letzte Katze, die wir aufgenommen haben! Wir genießen seitdem den reichlichen und vertrauensvollen Besuch der Vögel, Eichhörnchen und auch Mäuschen und erfreuen uns an den Wildtieren. Das war zu Katzenzeiten hier deutlich weniger.
Und wer dem entgegen hält, dass in seinem Garten trotz seiner Katzen immer viele Vögel unterwegs sind, der soll mal ausprobieren, wie es ist wenn keine Katze mehr im Garten wohnt. Es ist ein riesiger Unterschied, den man aber erst nach 2-3 Monaten mitbekommt und der nach etwa einem Jahr erst annähernd komplett ist.
Tierliebe bedeutet nicht, täglich seinen Kater zu bürsten, ihn mit Luxusfutter zu mästen und morgens die Überreste seiner nächtlichen Spaß-Jagd (denn Hunger kennt er ja gar nicht) im Müll zu entsorgen.

Von doof habe ich aber sicher nichts geschrieben! Das ist wohl eher freie Dichtung. Und an ignorant kann ich mich auch nicht direkt erinnern - obwohl das bei diesem Thema sicher auf viele Freigänger-Halter zutreffen wird.

Bearbeitet von CracklinRosie am 30.03.2017 11:26:37


Zitat
HörAufDeinHerz, nun ja - Rosi hat aber alles begründet und da sie selbst Katzen hatte, hat sie Ahnung.
Ich bin unvoreingenommen und finde es gut, wenn man ein für und wieder diskutiert.


Gegen Diskutieren wäre nichts einzuwenden.
Aber alle Katzenhalter über einen Kamm zu scheren durch Aussagen wie beispielsweise:
„Katzenhalter stellen prinzipiell ihr Haustier so dar…“
„Sie sind schon ein besonderes Völkchen wenn es darum geht, Verantwortung für ihr Haustier zu übernehmen. Dann tun sie sehr gerne so, als wären sie tatsächlich nur die Dosenöffner ihrer Katzen und hätten ansonsten aber auch überhaupt gar nichts mit ihrem lieben Vieh zu tun.“
„Es war nie die eigene Katze“
„die Dreistigkeit, von allen anderen Tierhaltern Selbstverständlichkeiten zu erwarten und bei eigenen Katzen die Verantwortung an der Katzenklappe abzugeben“

Das hat nichts mehr mit Diskussion zu tun. Das sind einfach pauschale Behauptungen, in denen andere Katzenhalter als ignorant und Schlimmeres dargestellt werden. Gekrönt wird das nur von so sensiblen Aussagen wie „Und wenn Nachbars Lumpi beherzt zufasst, dann auch nicht. Man kann ja schließlich nicht den ganzen Tag.... *flöt* "- Ja, Glückwunsch zu solch Einstellung, kann ich da nur sagen.

Nee, mit Leuten , die so gar nicht differenzieren, bzw. deren "Diskussionsbeiträgen", kann ich nichts anfangen. Aber ihr werdet mich hier in der „Diskussion“ auch nicht vermissen. Viel Spaß noch.