Nachbarin macht Flurwoche nicht


Hallo!
Ich habe ein Problem. Ich wohne mit meinem Freund seit ca. 5 Jahren in einem Mietshaus mit 6 Parteien. Das Problem ist die Flurwoche. Ich muss mir die Flurwoche mit meiner Nachbarin im Wechsel teilen. Wir sind zuständig für den Flur ab unserer Tür bis zum nächsten Podest. Und meine Nachbarin vergisst es immer. Obwohl wir ein Schild haben,dass zum Wechsel(Sonntags) umgehängt wird. (Das Schild umhängen vergisst sie nie.)
Wir hatten schon vor 2-3 Jahren extreme Probleme deswegen,so dass die Vermieterin beschlossen hat,wenn sie es nicht macht,macht unsere Hausmeisterin. Die wohnt in der Wohnung unter uns. Danach ging es aber eine gewisse Zeit gut. Jetzt hat sie es die letzten 3 Male wieder nicht gemacht. Sie ist aber sehr gut mit der Hausmeisterin befreundet. Also wird die bestätigen,dass sie es gemacht hat. Was würdet ihr mir raten???


Grüße dich Reina :blumen:

Wenn du feststellen musst, dass trotz gegenteiliger Behauptung die Flurwoche wie es bei euch heißt, nicht gemacht wurde, würde ich mich an die Vermieterin wenden, dass die für Klarheit sorgt.
Du müsstest beweisen können, dass die Nachbarin und/oder die Hausmeisterin ihre Pflicht nicht nachgekommen sind/ist. Das ist aber schier unmöglich und trägt auch nicht gerade zu einem harmonischen Zusammenleben bei.
Um jede Streitigkeit aus dem Weg zu gehen bliebe sonst nichts anderes übrig, als dass die Hausmeisterin die Flurwoche komplett übernimmt.


Ich würde mich um die Nachbarin nicht kümmern, sondern meine "Flurwoche" dann machen wenn ich dran bin.


Das Problem hatten wir schon Mal. Da habe ich es auch zunächst so gehalten. Nur dann würde es schlimmer. Jeden Morgen um halb acht knallten die Türen und anstelle über die Sprechanlage zureden würde es den Flur runtergeschrien. Die Hausmeisterin fand imner eine Entschuldigung,Mal was es der Sohn,Mal war es die Tür. Geputzt hat sie zu dem Zeitpunkt auch nicht. Befürchte so wird es wieder kommen....


Irgendwie sehr ich es auch nicht mehr ein,die Arbeit für sie mitzumachen....


Hm, das mit dem Schreien und Türeknallen ist ja jetzt wieder eine andere Baustelle. :hmm:


Sie testet wieder wie weit sie gehen kann.


Zitat (Reina @ 06.08.2017 22:47:07)
Irgendwie sehr ich es auch nicht mehr ein,die Arbeit für sie mitzumachen....

Würde mir auch nicht gefallen. Ich würde aber trotzdem nicht mit ihr streiten. So viel Schmutz liegt doch bestimmt nicht auf der Treppe, oder?

Ich habe eine ähnliches Problem mit dem Umkrautzupfen rund um's Haus. Jeder ist beim Rasenmähnen einmal dran. Aber nur ich mache es. :pfeifen:

Zitat (Reina @ 06.08.2017 22:54:41)
Sie testet wieder wie weit sie gehen kann.

Nimm es gelassen. Wenn Du Dich ärgerst, freut sie sich wahrscheinlich. Lass' sie einfach schreien und kümmere Dich nicht darum. ;)

Zitat (viertelvorsieben @ 06.08.2017 22:49:09)
Hm, das mit dem Schreien und Türeknallen ist ja jetzt wieder eine andere Baustelle.  :hmm:
Auch hierfür ist m.M.n. immer die Vermieterin zuständig.

Was meinen denn die übrigen Hausbewohner? Schlucken die alles schweigend?

Vor mir hat die Hausmeisterin selbst in der Wohnung gewohnt. Und damals hatten die auch Stress wegen der Flurwoche.Die anderen sagen nichts,weil sie dann Stress mit der Haut Meisterin bekommen.
Wie könnte ich den beweisen dass sie die Flurwoche nicht macht??


Die könntest die Treppe sichtbar verschmutzen. Entweder sie putzt oder sie putzt nicht.


Wollte ich - wie Drachima schon - auch vorschlagen :pfeifen:


Ja, "leg" nen Häufchen Sand hin, so das es sichtbar ist aber so das es nicht wie "hingelegt" aussieht. Dann machste nen Foto, auf dem möglichst Datum und Uhrzeit vermerkt sind. Wenn sie dann dran war, kannst ja 1-2 Tage länger warten, dann machst du erneut nen Foto vom Häufchen Sand.

Das ganze Spiel, muss ja nicht immer Sand sein, würde ich 2-3 Mal wiederholen damits nicht heißt das eine Mal war ne Ausnahme. Ja und dann kannste dich an die Vermieterin wenden mit der Bitte um Abhilfe/Klärung.


Meiner Erfahrung nach funktioniert der gemeinsame Hausputz in Häusern mit vielen (meist anonymen) Parteien sowieso nicht mehr. Früher war das anders, da kannte man sich, es gab auch eine soziale Verantwortung anderen gegenüber. Das habe ich aber in den letzten 20 Jahren nicht mehr so erlebt.

Bei uns gab es deswegen auch nur Ärger. Irgendwann habe ich dem Vermieter gemeldet, dass ich von nun an, wie andere im Haus, einfach auch nichts mehr machen werde. Solange, bis sich alle wieder gleichermaßen beteiligen. Das passierte natürlich nicht.
Das Ende vom Lied war, dass eine Putzhilfe für das gesamte Haus angestellt und auf alle umgelegt wurde. Einerseits blöd, das bezahlen zu müssen, andererseits eine faire und im wahrsten Sinne des Wortes saubere Lösung für alle. Lieber zahle ich die paar Euro mehr als mich ständig zu ärgern.

Bearbeitet von Schelmin am 07.08.2017 09:05:33


Zitat (Schelmin @ 07.08.2017 08:54:15)
Das Ende vom Lied war, dass eine Putzhilfe für das gesamte Haus angestellt und auf alle umgelegt wurde. Einerseits blöd, das bezahlen zu müssen, andererseits eine faire und im wahrsten Sinne des Wortes saubere Lösung für alle. Lieber zahle ich die paar Euro mehr als mich ständig zu ärgern.

Diese Lösung mit einer externen, unparteiischen Putzhilfe finde ich gut.

Wenn dagegen die Arbeit der Hausmeisterin übertragen wird, die es mit manchen Mietern offenbar "besser kann" als mit anderen, ist der nächste Ärger schon vorprogrammiert.

Zitat (Schelmin @ 07.08.2017 08:54:15)
Das Ende vom Lied war, dass eine Putzhilfe für das gesamte Haus angestellt und auf alle umgelegt wurde. Einerseits blöd, das bezahlen zu müssen, andererseits eine faire und im wahrsten Sinne des Wortes saubere Lösung für alle. Lieber zahle ich die paar Euro mehr als mich ständig zu ärgern.

So wurde das bei uns im Haus irgendwann auch geregelt, als die Putzerei ständig auf einzelnen Personen liegenblieb. Eine externe Putzfrau, die regelmäßig kam und alle mussten dafür zahlen. Pech für diejenigen, die nie geputzt hatten, nun zahlen sie halt mit :pfeifen: und die anderen müssen sich nicht mehr ärgern, dafür zahlt man gerne ein paar Euro im Monat, finde ich.

Ich habe dazu noch eine Frage: Stört es dich, dass nicht geputzt ist? Oder stört dich, dass die Nachbarin nicht putzt?

Wenn es eher ums Prinzip geht, würde ich halt im Ernstfall auch die Arbeit niederlegen und dann eben nicht mehr putzen oder nur gelegentlich. Oder eben an die Vermieterin kommunizieren, dass man so lange nicht putzt wie das nicht geklärt ist.

Aber auch die Lösung mit einer externen Putzfrau finde ich gut, da muss man dann eben wissen, ob man bereit ist, das Geld dafür zu bezahlen, denn es wird garantiert auf die Mieter umgelegt werden. Vielleicht kann man genau das der Vermieterin als "Kompromiss" vorschlagen, dann wird sich schon relativ schnell rausstellen, wie egal es den anderen Mietern bzw. der Vermieterin tatsächlich ist.

Ich weiß nicht, wie hoch dein Leidensdruck ist und wie die Wohnsituation in deiner Gegend ist. Im schlimmsten Fall kann man halt auch mit Kündigung drohen und genau auf das Verhalten hinweisen. Je nach dem ist das für einen Vermieter dann schon ein ganz guter Grund, vielleicht doch etwas nachdrücklicher zu handeln. Kann aber natürlich auch nach hinten losgehen, deswegen wäre das nur eine Lösung, wenn Umziehen tatsächlich in Frage kommt und die Nachbarsituation so schlimm ist, dass es diesen Schritt rechtfertigt.


Zitat (Reina @ 06.08.2017 23:09:16)
Wie könnte ich den beweisen dass sie die Flurwoche nicht macht??

Wie wäre es denn mit versteckten Kameras bei Euch auf der Etage. Mit diesen Beweisaufnahmen dann zur Vermieterin.

Zitat (Binefant @ 07.08.2017 12:52:20)
So wurde das bei uns im Haus irgendwann auch geregelt, als die Putzerei ständig auf einzelnen Personen liegenblieb. Eine externe Putzfrau, die regelmäßig kam und alle mussten dafür zahlen. Pech für diejenigen, die nie geputzt hatten, nun zahlen sie halt mit  :pfeifen:  und die anderen müssen sich nicht mehr ärgern, dafür zahlt man gerne ein paar Euro im Monat, finde ich.
Das wäre klar die bessere Lösung .... wenn darüber abgestimmt werden kann, denn dann muss doch die Mehrheit dafür stimmen, oder?

Heutzutag zieht man nicht "mal eben" um, wenn man sich wegen einer Person aufregen muss.
Diese Situation mit der Flurwoche-Verweigerung kommt leider nicht selten vor und ich gebe Schelmin Recht, die soziale Verantwortung seinem Umfeld gegenüber verliert sich immer mehr .... GsD gibt es aber noch Ausnahmen.

Das Wohngebiet kann man sich noch aussuchen .... seine Nachbarn nun mal nicht -_-

Versteckte Kameras kann man nicht so ohne Weiteres installieren.

@Reina,diese Streitereien um Treppenhausreinigungen sind weit verbreitet. Da wird sogar über Gericht gestritten. Und das über Jahre. Freut sich nur der Anwalt und das Gericht. (Honorarkosten)

Um solche Streitereien im Vorfeld zu vermeiden, haben wir bei unseren Objekten, Reinigungsfirmen beauftragt, die die Reinigungen der Treppenhäuser / Dachböden, Kellergänge/ der gesamten Fenster und Glastüren vornehmen, sowie auch die Gärtner und Winterdienste durchführen.
Ist eine super Sache, die Mieter sind zufrieden und zahlen Anteilig die Kosten gern.

Spreche mit dem Nachbarn, der seiner Pflicht nicht nachkommt in einem freundlichen, ruhigen Ton an und sage ihm was dich stört.
Wenn das nicht hilft, wende dich noch einmal an deinem Vermieter.
Um des Hausfrieden, schlage ihm vor eine Treppenhausreinigung von einer Fremdperson o.- Firma durchführen zu lassen.

Eine versteckte Kamera zu installieren, wie hier vorgeschlagen, ist nicht erlaubt.

Sand ins Treppenhaus zu drapieren, bringt nur für dich was, damit du siehst, ob geputzt wurde. Bringt dich aber nicht wirklich weiter. Als Beweis untauglich.
Du kannst auch Kreidestriche an verschiedenen Stellen im Treppenhausboden machen. Aber was soll es bringen?
Es wird dich nicht weiterbringen, da es sehr schwierig ist, einem Nachbarn nachzuweisen, dass er seiner Pflicht nicht nachkommt. (wenn sich auch die übrigen Nachbarn wie die 3 Affen verhalten)
Der Nachbar wird immer sagen, er geht seiner Pflicht regelmäßig nach, wird sich über dich insgeheim ärgern und dir, wenn du Pech hast, das Leben in diesem Haus in Zukunft schwer machen.


Zitat
wenn darüber abgestimmt werden kann, denn dann muss doch die Mehrheit dafür stimmen, oder?

Wir wurden nicht gefragt, es hieß einfach, das ist jetzt so. Ich habe dann nicht weiter nachgefragt, weil ich das für eine gute Lösung hielt, und von anderen kam wohl auch kein Einspruch.

Winterdienst ist ja auch noch so eine Sache, da ist es auch am einfachsten, es einfach fremd zu regeln, damit gar nicht erst darüber diskutiert werden muss, wer kann und wer nicht und wer zu alt und wer nicht da usw.
Ich bin auch froh darüber, mir keine Gedanken machen zu müssen, ob ich räumen müsste, wenn mal Schnee fällt.

Bearbeitet von Schelmin am 07.08.2017 16:00:18

Zitat (Schelmin @ 07.08.2017 15:59:45)
Wir wurden nicht gefragt, es hieß einfach, das ist jetzt so.

Richtig.

Zitat (Schelmin @ 07.08.2017 15:59:45)
Winterdienst ist ja auch noch so eine Sache, da ist es auch am einfachsten, es einfach fremd zu regeln, damit gar nicht erst darüber diskutiert werden muss, wer kann und wer nicht und wer zu alt und wer nicht da usw.
Ich bin auch froh darüber, mir keine Gedanken machen zu müssen, ob ich räumen müsste, wenn mal Schnee fällt.

ja, der Winterdienst war in meiner letzten Wohnung / im letzten Haus auch so eine Sache: es gab festgelegte Räumwochen, an denen die Mieter dran waren. Komischerweise waren die Vermieter / deren Kinder selten zu wirklich kalten Jahreszeiten dran :pfeifen: . In einer anderen Anlage wurde die Räumkarte nach jedem Winterdienst dem nächsten auf der Liste stehenden weitergereicht, so kam jeder in den 'Genuß', Räumdienst machen zu müssen. Fand ich deutlich gerechter ... in der jetzigen Wohnanlage wird sowohl der Treppenputzdienst als auch der Winterdienst extern vergeben und auf alle Mieter der drei Nachbarhäuser aufgeteilt, ist in den Hausnebenkosten inklusive. So muss ich keiner Gedanken machen, keiner über Nachbarn ärgern und es gibt keinen Streß.

Wir sind auch sehr froh, dass wir in einer Wohnanlage wohnen in der es einen Hausmeisterservice gibt .... man muss sich um nichts kümmern, nur für die eigenen 4 Wände ist man selbst verantwortlich.

@Reina, ich würde diese Angelegenheit nochmal mit der Vermieterin absprechen, die sich um die Vergabe der Flurwoche entscheiden muss/in Absprache mit allen Parteien. Nur so könnte man dieses Problem zumindest aus dem Weg räumen.

Berichte mal, ob du in der Sache schon weitergekommen bist.


Ich würde die Vermieterin dazuholen und ihr zeigen, wenn der Flur nicht geputzt wurde. Wenn Ihr z.B. freitags Flurwoche habt, dann würde ich sie bitten, sich den Flur am Samstag doch einmal persönlich anzusehen. Ich bin nicht kleinlich; würde aber auch nicht einsehen wollen, dass ich alle 2 Wochen den liebengebliebenen Schmutz für "die liebe Nachbarin" mit entferne. Die Reinemache-Pflicht gilt schließlich für jeden Mieter! :unsure:

Bearbeitet von Hansrosimaus am 13.08.2017 09:32:34


Diesen Ärger habe ich fast 40 Jahre ertragen. Mittlerweile putze ich in "meiner Woche", der Rest interessiert mich nicht mehr.


So schmutzig wird doch das Treppenhaus nicht. Sehe es doch einfach auch lockerer mit der Kehrwoche. Und so einen unnützen Zickenkrieg mit Sandstreuen würde ich nicht machen. Es ist viel wichtiger mit den Menschen auszukommen als etwas Schmutz auf der Treppe. Aber leider sind viele Frauen so. Müssen sich als super Hausfrauen beweisen indem sie andere kritisieren. Und das im 20. Jahrhundert.


Hallo, würde Putzplan aufhängen (nicht nur Schild wer dran ist) - auf dem Putzplan eine Spalte mit Datum und Unterschrift vorsehen. Wer geputzt hat, unterschreibt, daß er geputzt hat. Unterschreibt Nachbarin, obwohl sie nicht geputzt hat, ist es Betrug. Für Euch ist es gleichzeitig der Nachweis, daß ihr Eurer Pflicht nachgekommen seid. Aber Vorsicht - solche Zettel können schnell verschwinden... macht Euch regelmäßig Kopien oder Fotos des Planes.


Grusel!!! Leute, ich wünsche euch aus vollem Herzen, dass ihr NIE andere Probleme haben möget...

Ansonsten: Ignoriere doch einfach deine eigene Flurwoche auch : )


:daumenhoch: :daumenhoch: :daumenhoch: :daumenhoch:

recht hast !!!!


Zitat (femine @ 13.08.2017 12:08:52)
:daumenhoch:  :daumenhoch:  :daumenhoch:  :daumenhoch:

recht hast !!!!

Wenn man zur Miete wohnt, ist das nun mal so, daß man nicht nur auf seine Rechte pochen kann, sondern auch Pflichten mit übernommen hat. Diese Pflichten sind im Mietvertrag bzw. in der Hausordnung aufgelistet und geregelt. Die Hausordnung ist Bestandteil des Mietvertrages und gilt mit der Unterschrift desselben als akzeptiert! Wenn dann der eine oder andere Mieter es nicht für nötig erachtet, diese Pflichten in der vereinbarten Form zu erfüllen, so muß hier der Vermieter entsprechend reagieren und ggfs. - wie bereits mehrfach beschrieben - die Hausreinigungsarbeiten extern vergeben und die Kosten hierfür auf die einzelnen Mieter umlegen.
Ich selbst als Mieter würde mich nicht mit meinen Mitmietern über diese Pflichten streiten. Da kommt nämlich in den meisten Fällen außer Ärger und bösen Worten nichts bei raus.

Bearbeitet von Brandy am 13.08.2017 16:54:48

Zitat (femine @ 13.08.2017 10:15:08)
So schmutzig wird doch das Treppenhaus nicht. Sehe es doch einfach auch lockerer mit der Kehrwoche. Und so einen unnützen Zickenkrieg mit Sandstreuen würde ich nicht machen. Es ist viel wichtiger mit den Menschen auszukommen als etwas Schmutz auf der Treppe. Aber leider sind viele Frauen so. Müssen sich als super Hausfrauen beweisen indem sie andere kritisieren. Und das im 20. Jahrhundert.

Diesen Beitrag findet ich jetzt mehr als daneben. Wer in einem Mietshaus mit Kehrwoche lebt, hat sich nunmal an seine Pflichten zu halten.
Ich wollte auch nicht diejenige sein die immer putzt, andere aber nicht. Irgendwann wird das Treppenhaus doch ziemlich dreckig, wenn niemand mehr putzt.
Das hat nichts mit Zickenkrieg und Superhausfrau zu tun.

Und wenn man dann an den Herbst/Winter denkt....... wenn feuchter Straßenschmutz, nasses Laub, Schneereste oder Streusand mit reingetragen werden.....


Hallo,
ich würde bei solch einem Problem mit Diplomatie heran gehen. Wenn in Eurem Haus nicht saubergemacht wird, muss eine Reinigungsfirma beauftragt werden und im Ergebnis werden somit die Betriebskosten steigen, ergo erhöht sich auch die Miete.
Und weil in Ihrem Haus mehrere Mieter wohnen, ist es aus meiner Sicht die Aufgabe der Vermieterin dafür zu sorgen dass sich auch alle beteiligen. Schließlich ist das Reinemachen im Mietvertrag enthalten, wenn nicht muß auch nicht geputzt werden. Ich kann mir nicht vorstellen dass die Hausmeisterin auch noch Kindergärtnerin oder Kontrolleurin spielen muss, das gehört mit Sicherheit nicht zu ihrem Aufgabenbereich.


Es stört mich,dass ich dann den Dreck von 2 Wochen wegputzen kann. Auch ärgert es mich, das mit ihrer "Vergesslichkeits-nummer"durch kommt.

Bearbeitet von Reina am 18.08.2017 18:40:16


Wenn sie es nicht macht, würde ich es auch nicht machen. Was sagen die anderen Mieter im Haus, klapp es da. Wie kommst du mit denn anderen Mieter aus.


komische Einstellung,wenn Sie es nicht macht,dann würde ich auch nicht putzen.
Ist doch Kindergarten.
Ein Erwachsener Mensch mit Verstand und Carakter und einer Gesunden vernüftigen
Einstellung würde trozdem seine Flurwoche machen.
Ich würde bei Allen Nachbarn mit einer Unterschriftenliste zur Hausverwaltung.
Die Hausverwaltung müßte dann Ihren Vermieter anschreiben,das es schon lange
Probleme mit dieser Vermieterin gibt, die sich nicht an die Flurwoche hält.


Das ist keine Komische Einstellung, denn wenn sie einmal nicht Putz, Putz sie auch kein zweites mal mehr usw. so wird dann eingeführt das dann nur die eine Putz und das immer. Denn nach einigen Monaten ist dann das Gewohnheitsrecht und sie kann dann nix mehr machen und muss alle Wochen Putzen. Übrigens gibt es hier keine Hausverwaltung nur eine Eigentümerin die auch Hausverwaltung macht. Überhabt ist dein Vorschlag noch Kindischer mit Zetteln rumlaufen von Nachtbar zu Nachtbar ist ein Schmarrn, weil sie da keine einzige Unterschrift Bekommt, denn jeder will seine Ruhe haben.

Bearbeitet von winski am 19.08.2017 17:47:41


Zitat (Anemonne @ 19.08.2017 17:34:20)
Ein Erwachsener Mensch mit Verstand und Carakter und einer Gesunden vernüftigen
Einstellung würde trozdem seine Flurwoche machen.

Und dann den Dreck aus der Vorwoche mit putzen? Na schönen Dank auch... ich würde dann auch das putzen einstellen bzw dafür sorgen, dass es eine Regelung gibt, die entweder die Nachbarn mit einbezieht, oder einen Putzdienst, den dann die Nachbarn mit bezahlen.

Zitat (winski @ 19.08.2017 17:41:20)
.......Denn nach einigen Monaten ist dann das Gewohnheitsrecht und sie kann dann nix mehr machen und muss alle Wochen Putzen. Übrigens gibt es hier keine Hausverwaltung nur eine Eigentümerin die auch Hausverwaltung macht. Überhabt ist dein Vorschlag noch Kindischer mit Zetteln rumlaufen von Nachtbar zu Nachtbar ist ein Schmarrn, weil sie da keine einzige Unterschrift Bekommt, denn jeder will seine Ruhe haben.

Da muß ich Dir glatt recht geben, wenn man von "Nachtbar" zu "Nachtbar" rennt, wird man sicher keine einzige Unterschrift erhalten...... :-))))

Aber es geht ja hier auch nicht um Deine Wohnsituation, sondern um die von Reina.
Ob es bei ihr eine Hausverwaltung gibt oder ob der Eigentümer selbst der Ansprechpartner ist, kann doch letztendlich egal sein. Ich glaube nicht, daß in der genannten Situation das Gewohnheitsrecht greift. Letztendlich wurde die Hausordnung mit großer Wahrscheinlichkeit als Bestandteil des Mietvertrages mitunterzeichnet. Da kann es dann kein "Gewohnheitsrecht" geben. Es muß eine Regelung zum Reinigen des Treppenhauses gefunden werden, die allen Mietparteien gerecht wird und diese Regelung kann nur der Hauseigentümer herbeiführen. Aber wenn er vom Putz-Zoff nichts weiß, kann er auch nichts ändern!