ARD Krebswoche: Traurig :-(


Hätte ich ihn (Film: langsamer Abschied) mal nicht geschaut. :( Dieser Film ging mir sehr unter die Haut und steigerte den Papiertaschentuchverbrauch. Kinder, Eltern und die Ärzte haben mein tiefstes Mitgefühl was sie täglich leisten. Jeden Tag sollte man nie vergessen einer höheren Macht zu danken wenn die Familie gesund ist .
Nun ja , wollte ich nur mal ausdrücken . Jetzt werde ich versuchen mit Hilfe des Internets diesen Film ein bisschen zu verdrängen :)

Liebe Grüsse
Ela


:trösten: :trösten: :trösten:


@ Ela,
:trösten: :trösten: :trösten:
So ging mir das gestern abend, da kam ein Bericht über eine junge Frau die an Leukämie gelitten hat. Ich bin ja schon eine Menge gewöhnt, doch das hat mich sehr beschäftigt, sodaß ich heute auf den Film verzichtet habe. Zumal das Mädchen noch wesentlich jünger war.


Ja,da wird man ganz nachdenklich!! -und man fragt sich warum man sich im Alltag manchmal über Kleinigkeiten aufregt die doch wirklich so nebensächlich sind (mir geht es jedenfalls so ).


Ja, das denke ich auch . Regt man sich über Kleinigkeiten auf und die sind es noch nicht einmal wert das man dadrüber nachdenkt . Oder was sich manche Menschen für Probleme schaffen die doch wirklich überhaupt keine sind . Ist schon eine verrückte Welt .


@Zappelhuhn,
morgen abend kommt wieder ein Film aus dieser Reihe. Ich weiss nicht ob ich den schaue obwohl ich denke schon ^_^ Krebs ist ja ein Thema das uns alle angeht.


Ich habe den Film auch gesehen und musste weinen. Er war wirklich sehr gut gemacht.

Ich wünsche so eine Krankheit niemandem, denn sie ist, wie der Titel des Films so treffend hieß, ein langsamer Abschied. :(


Zitat (Ela @ 05.04.2006 - 22:45:42)
Thema das uns alle angeht.

Ich denke es kann jeden treffen.

Das bin ich mir auch ohne solcher Filmen an zu schauen bewusst.
Oft wirt im Fernseher gezeigt das Geld keine Rolle spielt, im Real sieht es doch anders aus wenn kein Geld vorhanden ist.

Bearbeitet von internetkaas am 06.04.2006 08:05:46

Ich war im Zwiespalt,
wollte ihn sehen, habe es aber, mir zuliebe, dann gelassen. Es hätte mich zu sehr an meine Freundin erinnert die - trotz Kampf bis zum bitteren Ende - diesen leider verloren hat.........
Das alles zu erleben, in hautnah ist soooooo schlimm, ich hätte nicht nur geweint , es hätte mir auch, in GEdanken an sie, unwahrscheinlich weh getan....
LG,
kochgenuss


Ich mag sowas nicht schauen. Kommt auch im Radio dauernd. Nicht, weil ich vor dem Thema die Augen verschließe, sondern weil es mir zu heftig ist.
Mag nicht sehen, wie andere leiden, auch wenn der Kampf und der Umgang mit dem Krebs oft beeindruckend ist.

Ne, ne,....nix für mich.


Zitat (chilli-lilli @ 06.04.2006 - 11:34:03)
Ich mag sowas nicht schauen. Kommt auch im Radio dauernd. Nicht, weil ich vor dem Thema die Augen verschließe, sondern weil es mir zu heftig ist.
Mag nicht sehen, wie andere leiden, auch wenn der Kampf und der Umgang mit dem Krebs oft beeindruckend ist.

Ne, ne,....nix für mich.

ja mir geht es auch so, wenn ich dran denke wird mir schlecht, weil es immer noch keine Lösung dafür gibt und es sind so viele Menschen betroffen. Hoffentlich wird es mal bald was geben als Bekämpfung.

Ich gucke mir solche Filme auch nicht an, erinnern mich zu sehr an liebe Menschen die ich durch diese böse Krankheit verloren habe und das zieht mich dann tagelang ganz tief runter.Im RL gibt es bei uns auch einige Betroffene in der Familie,Freunde- und Bekanntenkreis, das macht mir genug Angst und gibt mir zugleich auch Zufriedenheit über das eigene Leben.


Zitat (Ela @ 05.04.2006 - 22:14:16)
Kinder, Eltern und die Ärzte haben mein tiefstes Mitgefühl was sie täglich leisten.....

Liebe Grüsse
Ela

hallöchen liebe ela,
du hast die patienten selbst vergessen. (oder haste nicht?)
ich glaube die angehörigen leiden mehr als der patient.
die chemo ist zwar schlimm, aber der betroffene spürt sie am eigenen leib und weiß wie es ihm ergeht.
die angehörigen können "nur" nach empfinden.
jedenfalls ist es bei mir so,
mein umfeld macht sich sorgen und ich mach mir keine.
ich weiß ja wie es mir gerade geht.......
ich kann mir allerdings sehr gut vorstellen, das ein gesunder, der diese filme sieht
total von den "socken" ist.
müsst ihr nicht,
denn:
auch wer gesund stirbt, ist tot. :pfeifen:
schließlich wissen auch die gesunden nicht, wann das letzte stündlein für sie geschlagen hat.
ich als kranke kann mich wenigstens innerlich darauf vorbereiten
und die welt von ihrer schönsten seite betrachten
so ganz ohne ärger und stress.
wenn man diese diagnose bekommt, dann regt man sich nicht mehr so schnell über
die "nebensächlichkeiten des lebens" (schlechtes wetter, langes warten oder schlechtes tv programm) auf. dann zählen gaaanz andere dinge (keine schmerzen, sonnenaufgang, super freunde)
:blumen:

Bearbeitet von InJa am 08.04.2006 16:48:19

Zitat (internetkaas @ 06.04.2006 - 07:51:50)
Zitat (Ela @ 05.04.2006 - 22:45:42)
Thema das uns alle angeht.

Ich denke es kann jeden treffen.


hallöchen kaasi,
da hast du recht, es kann jeden treffen.
am vormittag biste noch gesund
und am nachmittag biste dann für totkrank erklärt.
also
genieße das leben, jeden tag !
und ärger dich nicht über sachen,
die du ohnehin nicht ändern kannst.

Bearbeitet von InJa am 08.04.2006 16:56:15

Ich habe gerade am 05.04.06 eine gute und langjährige Freundin an Leukämie verloren. Sie war erst 35 Jahre, aber zu schwach, um die medizinischen Maßnahmen zu überleben.

InJas Meinung stimme ich voll und ganz zu, besonders damit, dass nun ganz andre Dinge zählen, wichtiger sind. Ich hätte nie gedacht, dass man sich an scheinbar selbstverständlichen Sachen so freuen kann, sie einfach bewusster wahrnimmt. Es stimmt aber!!

Es gibt da einen Spruch, oder ein Gebet?, weiß nicht mehr genau, der ist gut. Sinngemäß Bitten um Mut, die Dinge zu ändern, die man ändern kann; um Kraft, die Dinge anzunehmen, die man nicht ändern kann; und um Weisheit, zwischen beiden zu unterscheiden. Irgendwas spricht mich da an.

Das hat mir auch geholfen, über den Tod einer Mit-Sitzballerin hinwegzukommen. Der hat mit Unterbrechungen 5 Jahre gedauert. Zum Schluss hat sie ausrichten lassen, sie passe (danach) auf uns auf. Da mussten wir alle schlucken, waren traurig, gerührt, getröstet zugleich.

So, das klang jetzt vielleicht wie pathetisches Gelaber. Tat jedoch gut, es mal aufzuschreiben. Trotzdem noch einen schönen Ostermontag.


@ April
Gott, gib mir die Gelassenheit,Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

LG von Blumenmaus :blumen:


@ Blumenmaus

Danke für deine Antwort. Wusste den genauen Wortlaut nicht mehr, nur noch 'nen Teil davon.

Grüße April


Zitat (InJa @ 08.04.2006 - 16:33:12)


@ Inja,
leider habe ich deinen Beitrag erst eben gelesen . Diese Auffassung besitze ich auch . Keiner weiss wann die Uhr abgelaufen . Da ist man als Betroffener ganz klar im Vorteil ;) und lebt bewusster .

Zitat (InJa @ 08.04.2006 - 16:33:12)
ich glaube die angehörigen leiden mehr als der patient.
die chemo ist zwar schlimm, aber der betroffene spürt sie am eigenen leib und weiß wie es ihm ergeht.

Kann ich selber nachvollziehen, unser Sohn hat Leukämie

:heul:

...aber bis jetzt noch mit guten Prognosen.

:blink:

Der absolute Horror, für mich, meinen Sohn, meiner Frau, unserem jüngsten Sohn, unseren Familienangehörigen, Nachbarn und Freunden...

:wacko:

Da gefiel mir das Motto dieser Krebswoche der ARD

Leben - was sonst !


Vielen lieben Dank an das ARD so ein heißen Eisen anzufassen...

Ich hoffe dass einige über ihr Leben und ihre "Sorgen" mal wieder nachdenken

Bearbeitet von virtuellhaegar am 04.05.2006 12:40:31


Kostenloser Newsletter