Wie war die Mode in Eurem Kindesalter? Was habt Ihr getragen,als Baby/Kind

In: Kinder
Oh,wisst Ihr,ich freue mich,dass es so viele Muttis hier gibt,die auch schon etwas älter sind wie ich und das die Seite Kindheitserinnerungen so gut angelaufen ist.

Deshalb habe ich noch eine Idee...
Wisst Ihr noch,was Ihr als Baby/Kind/Teenagern getragen hattet und was Ihr am liebsten anhattet und was nicht so?
Natürlich wäre es auch toll,wenn die jungen Muttis hier ihre Erinnerungen schreiben würden??

Ich bin 1964 geboren
Damals hatten meine zwei Geschwister und auch ich ganz viele Stricksachen an und die Mädchen eigentlich fast ausschließlich Röcke und Kleidchen.
Meine Omi,Tante und Mama hatten jede Menge zutun,um alle Kinder aus der Familie(6Kinder) neu einzukleiden.
Dazu wurden kaputte Stricksachen oder zu klein gewordene Sachen aufgetrennt,die Wolle neu gerollt und dann wurde daraus ein neuer Pullover,Kleidchen gestrickt.
Oft waren es dann gestreifte Sachen und alle waren wunderschön??
Auch die Mützen wurden selbst gestrickt.
Ich erinnere mich an unsere drei Strickmützen.Sie waren auch gestreift,über den Ohren wurde noch ein Stück rangestrickt und obendrauf war eine riesige????Bommel.Auch die Bändchen waren gestrickt.
Meine Mütze war hellgrün/rosa/gelb.
Damit sie lange passte,wurden sie gleich größer gestrickt und war das Köpfchen noch zu klein,wurde sie obendrüber mit Watte ausgestopft????
Meine Anoraks habe ich immer von meinem Bruder geerbt?der letze war dunkelblau??als er zu klein wurde,wurden Strickbündchen rangestrickt.So passte er wieder zwei Jahre länger.
Meinen ersten eigenen Wintermantel bekam ich mit ca.10 Jahren??er war aus hellbraunen Velour mit hellbraunem Kunstfell an Ärmeln und Kragen,er hatte hellbraune große Knöpfe dran und lag zu Weihnachten auf meinem Stuhl???ich war das glücklichste Kind auf Erden??und habe ihn so lange getragen bis es einfach nicht mehr ging.Die Ärmelaufschläge hatte ich schon nach unten geklappt,weil die Ärmel zu kurz waren.
Den hab ich echt geliebt??
Meine Mama kaufte später auch so einfache Schnittbögen und Nähte daraus einfache Miniröcke??der schönste war neonrosa??.
Ich hatte eine dunkelbraune
Lieber weiße Kniestrümpfe??die durfte ich aber nur Sonntags tragen.
Und wir Kinder hatten lange Zeit Lederhosen an?Die waren grau und an den Hosenträgern war eine kleine Brusttasche mit Reisverschluss dran und ein Herzchen vorn drauf?


Bearbeitet von Suni am 25.09.2019 11:24:43
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meine mutter kleidete mich wie eine alte, kleine erwachsene.

ich wurde 1981 geboren, und auf alten kinderfotos sehe ich mich zumeist in tristen faltenröcken und schlichten blusen, oft mit rüschen und biesen. für feinere gelegenheiten wurde ich in samtkostümchen gesteckt. als baby trug ich normale strampler, die recht schlicht gehalten waren.

später gab es auch cordhosen in gedeckten farben, weit geschnitten, "damit man nicht so merkt, wie unförmig du bist, und die halten etwas aus, wenn du weiter zunimmst".

jeans kaufte mir nur meine oma, und auch t-shirts.

als heranwachsenes mädchen und junge frau trug ich oft wallende kleider und röcke in bunten farben, oftmals mit blumenmustern. ich bildete mir ein, damit fröhlicher zu wirken.

wohl deswegen macht es mir heute so viel spaß, meine kinder hübsch anzuziehen und sie meistens entscheiden zu lassen, was sie tragen wollen. manchmal tun mir die augen weh, wenn ich arg gewagte farbzusammenstellungen sehe, aber wenn es meinen kindern gefällt und ich ihr strahlen sehe, habe ich mich damit dann schon wieder halb versöhnt. :hihi:
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Zitat (seidenloeckchen, 25.09.2019)
meine mutter kleidete mich wie eine alte, kleine erwachsene

als heranwachsenes mädchen und junge frau trug ich oft wallende kleider und röcke in bunten farben, oftmals mit blumenmustern. ich bildete mir ein, damit fröhlicher zu wirken.

wohl deswegen macht es mir heute so viel spaß, meine kinder hübsch anzuziehen und sie meistens entscheiden zu lassen, was sie tragen wollen.

Hallo meine Liebe,vielen Dank für Deinen Beitrag.
Ja...1979....da war meine Jugendweihe.
Ich hatte da auch so einen dunkelblauen knöchellangen Rundstrickrock an und dazu eine Hellblaue langärmlige Bluse mit weiten Ärmeln und weißer Baumwollspitze am Ausschnitt ?????
Hmmm...das schöneste an den Sachen waren meine neuen dunkelblauen hohen Absatzschuhe,die mir mein Onkel geschickt hatte??leider waren sie es nach dem Tag nicht mehr??denn meine Zehen waren abgestorben????( bildlich gesehen,denn ich hatte bis dahin noch nie so hohe Schuhe an?)
Mein großer Sohn ist zwei Jahre später als Du geboren.
Ich fand immer,dass es für Mädchen viel mehr Auswahl als für Jungen gibt.
Das sehe ich auch heute noch so.
Nun,als Baby hatte er viele Stricksachen an,das gefällt mir einfach.Später sind wir dann oft zu den Tschechen auf den Markt gefahren und da haben sich die Kids immer gefreut.
Je bunter,desto besser??viel mit Autos drauf oder Saurier,Disney usw.
Ich habe 1981 meine Lehre angefangen.
Da hatte ich auch ganz viele Cordhosen....meist Braune.
Ich glaube,helle Farben gab es nicht so.
Durch meine Schulfreundin kam ich in den Genuss,eine beige Cordhose aus dem ˋWesten‘abzukaufen.Das war natürlich ein ganz anderer Schnitt als bei uns in der DDR.Diese Hose hatte ich sehr lange getragen.
Zu dieser Zeit ungefähr hatte mein Vater Kunstlederstoff mitgebracht,schwarz und braun.
Davon durfte ich mir in einer Schneiderei zwei Hosen anfertigen lassen.
Oh????ich sah toll darin aus.
Als ich dann meine Motoradprüfung bestanden hatte,kam noch eine Lederjacke dazu und ich war die perfekte Bikerbraut??mein damaliger Freund und späterer Ehemann war total fasziniert von mir??
Ansonsten hatte ich auch immer nur einfache Sachen an,Strickpullis,Rollkragenpullover.
Nun,ich ziehe heute noch gern legere Kleidung an,am liebsten Jeans.
Mit Rüschen und Schleifchen konnte ich noch nie so richtig was anfangen.

Danke für Deinen schönen Beitrag?
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Kleidung als Kind, das pure Grauen. Wir waren arm, ich hatte nur meine Großmutter und der Krieg war gerade einige Zeit vorbei.
Zum Glück hatten wir Nachbarn, die ein Herz hatten und eine Patentante hatte eine Nähmaschine. Ein paar Gummistiefel drei Nummern größer schickte mir meine Tante aus Amerika, die hielten dann einige Jahre.
Ich erinnere mich an lange kratzende Strümpfe, mit Strumpfhaltern festgemacht und alles rutschte ständig. Meine Oma hat dann aus ihrem dicken, rosa und gefüttertem Schlüpfer, Marke Zirkuszelt, für mich zwei Stück genäht. Unten mit Gummizug, das wurde dann über die rutschenden Strümpfe gestülpt, schaute natürlich unten raus.
Ich war trotzdem ein glückliches , wenn auch sehr wildes Kind.
Manchmal hörte ich meine Oma stöhnen vor Bekannten, " was soll blos mal aus dem Mädchen werden, ich schaffe das bald nicht mehr "
Sie hats geschafft und aus mir ist ein einigermassen vernünftiger Mensch geworden.
Was ich aus dieser Zeit mitgenommen habe ist, Bescheidenheit, bewußtes leben und warmherzigkeit, denn die habe ich fast immer erfahren.

Bearbeitet von Upsi am 25.09.2019 13:44:33
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Zitat (Upsi, 25.09.2019)
Kleidung als Kind, das pure Grauen. Wir waren arm, ich hatte nur meine Großmutter und der Krieg war gerade einige Zeit vorbei.
Zum Glück hatten wir Nachbarn, die ein Herz hatten und eine Patentante hatte eine Nähmaschine. Ein paar Gummistiefel drei Nummern größer schickte mir meine Tante aus Amerika, die hielten dann einige Jahre.
Was ich aus dieser Zeit mitgenommen habe ist, Bescheidenheit, bewußtes leben und warmherzigkeit, denn die habe ich fast immer erfahren.

Danke liebe Upsi...ich hab gleich Gänsehaut bekommen?
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Wir trugen auch viel selbstgestricktes. Ich weiß noch das wir immer helfen mussten die Wolle aufzuwickeln. Die gabs damals nicht in so Knäulen wie heute sondern, hm wie nennt man das, na sah aus wie ne Schlaufe :pfeifen: das wurde entweder über die Stuhllehne gelegt und dann aufgewickelt oder jemand musste seine Arme herhalten und ein anderer wickelte dann. Das habe ich gehasst.
Aber gestrickt hab ich schon damals gerne.

Ansonsten hatten wir halt an was die Geschäfte so hergaben und was mit unserem immer knappen Budget möglich war.

Zu meiner Jugendweihe bekam ich einen geschneiderten Hosenanzug, mit ganz vielen Schnallen und Reißverschlüssen - hach war der schön. Allerdings war das mehr weil wir für mich, damals, Knochengerippe nichts gekauftes bekamen.
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Bei uns wurde schon immer genäht, deswegen hatte ich immer viel Selbstgenähtes an, das aber durchaus trendy.
In dien 70ern waren das Sachen wie Stufenröcke oder Trägerkleidchen, in den 80ern kamen die 50er zurück mit Petticoat &Co und es gab Shirts mit Fledermausärmeln, die sehr leicht zu nähen waren und deshalb in Massenprodukion gefertigt wurden. Als älterer Teenie waren es dann meist Jeans. Levis oder Edwin, dazu Shirts mit Fotodruck, die damals total in waren, oder Sweatshirts.

Die Faschingskostüme waren meist filmreif, deswegen war die fünfte Jahreszeit für mich als Kind auch immer die wichtigste (heute nicht mehr so).

Ansonsten war das Top-Ereignis immer, wenn die neuen Kataloge erschienen. Alle verteufeln immer den Online-Handel, aber früher waren es eben Otto, Quelle und Neckermann, die dem Einzelhandel den Rang abgelaufen haben. Das war immer ein Fest, jeder in der Familie blätterte und kreuzte an, was er haben will.

Grausig waren dagegen gut gemeinte Geschenke, die man manchmal bekam. Hübsche Polyesterpullis mit Funkenschlag, wenn man sie nach längerem Tragen auszog. Oder sonstige Geschmacksverirrungen zum Anziehen. Die haben immer schnell einen Totalschaden erlitten, damit ich sie nicht mehr anziehen musste oder ich habe sie heimlich in die Kleidersammlung gepackt.
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Hallo,liebe Suni,der Thread ist ja toll! :daumenhoch: :blumen:
Als ich sechs war, habe ich Blusen mit spitzen Kragen getragen und darüber einen Pullunder,ganz bunt, mit Rundhalsausschnitt. Und als ich drei war,hatte ich meinen ersten Mantel,in rot,und dazu einen roten Hut. Mit acht,neun Jahren hatte ich ein absolutes Lieblingskleid. Es war uni lila, nur vorne und an den Ärmeln war es hellila-dunkellila kariert. Und ein anderes war hellbraun-dunkelbraun-gelb-orange gestreift und aus Wolle,mit Rollkragen.
Als Teenager wollte ich immer "Popper" sein, trug Pullover,Jacken und Pullunder mit der Schildkröte und ganz selten mit dem Krokodil drauf, und dazu Bundfaltenhosen. :pfeifen: :ach: Und natürlich Poloshirts. Mit demselben Logo drauf. :D

Bearbeitet von Pompe am 26.09.2019 10:56:15
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Ich hatte viel Glück. Mama konnte super nähen und stricken. Daher gabs für meine Schwester und mich schon immer modische Kleidung und wir durften aussuchen, wie wir uns kleiden wollten.
Allerdings durfte ich keine Schlosserhosen tragen (O-Ton der alte General , er meinte damit Jeans) und hohe Schuhe waren auch verboten. Ebenso waren Miniröcke für ihn absolutes No-go aber wir hatten ja unsere Oma, bei der wir uns immer umziehen konnten und Mama hat vieles heimlich genäht. Geschminkt habe ich mich auch immer bei Oma.
Einmal hat er mich beim Schminken erwischt und mit dem Kopf unter den Wasserhahn im Bad gesteckt. Der Discoabend war dann gelaufen. Die nächsten drei Wochen dann allerdings auch, wegen Hausarrest.

Meine jüngere Schwester hatte es dann schon einfacher.
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Zitat (Victoria Sponge, 26.09.2019)
Bei uns wurde schon immer genäht, deswegen hatte ich immer viel Selbstgenähtes an, das aber durchaus trendy.
In dien 70ern waren das Sachen wie Stufenröcke oder Trägerkleidchen, in den 80ern kamen die 50er zurück mit Petticoat &Co und es gab Shirts mit Fledermausärmeln, die sehr leicht zu nähen waren und deshalb in Massenprodukion gefertigt wurden. Als älterer Teenie waren es dann meist Jeans. Levis oder Edwin, dazu Shirts mit Fotodruck, die damals total in waren, oder Sweatshirts.

Die Faschingskostüme waren meist filmreif, deswegen war die fünfte Jahreszeit für mich als Kind auch immer die wichtigste (heute nicht mehr so).

Ansonsten war das Top-Ereignis immer, wenn die neuen Kataloge erschienen. Alle verteufeln immer den Online-Handel, aber früher waren es eben Otto, Quelle und Neckermann, die dem Einzelhandel den Rang abgelaufen haben. Das war immer ein Fest, jeder in der Familie blätterte und kreuzte an, was er haben will.

Grausig waren dagegen gut gemeinte Geschenke, die man manchmal bekam. Hübsche Polyesterpullis mit Funkenschlag, wenn man sie nach längerem Tragen auszog. Oder sonstige Geschmacksverirrungen zum Anziehen. Die haben immer schnell einen Totalschaden erlitten, damit ich sie nicht mehr anziehen musste oder ich habe sie heimlich in die Kleidersammlung gepackt.

Cool,danke für Deinen tollen Artikel hier.
Mensch das ist ja fein.Es ging Dir ja wirklich gut als Kind.
Ich sehe Dich so richtig vor einem vollen

Fasching war nur für mich als Kind eine Option,Faschingsdienstag....betteln gehen???ich wollte natürlich später immer Prinzessin sein und so Nähte mir meine Mama ihr Hochzeitskleid so ab,dass ich es tragen konnte???
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Zitat (1Sterni, 26.09.2019)
Wir trugen auch viel selbstgestricktes. Ich weiß noch das wir immer helfen mussten die Wolle aufzuwickeln. Die gabs damals nicht in so Knäulen wie heute sondern, hm wie nennt man das, na sah aus wie ne Schlaufe :pfeifen: das wurde entweder über die Stuhllehne gelegt und dann aufgewickelt oder jemand musste seine Arme herhalten und ein anderer wickelte dann. Das habe ich gehasst.
Aber gestrickt hab ich schon damals gerne.

Ansonsten hatten wir halt an was die Geschäfte so hergaben und was mit unserem immer knappen Budget möglich war.

Zu meiner Jugendweihe bekam ich einen geschneiderten Hosenanzug, mit ganz vielen Schnallen und Reißverschlüssen - hach war der schön. Allerdings war das mehr weil wir für mich, damals, Knochengerippe nichts gekauftes bekamen.

Ja???Wolle aufwickeln,hatte ich sehr gern gemacht.Und dann kam der Knäul immer in so eine Plastikkugel rein,damit der Wollknäul sich nicht unkontrolliert aufwickeln konnte??
Danke auch Dir,für Deine schöne Erzählung
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Meine Mama hatte leider keine Nähmaschine, dazu war nie Geld da, um so ein teures Teil anzuschaffen, aber eine ganz liebe Tante nähte viel für andere Leute und hatte demnach nicht nur eine Nähmaschine, sondern auch immer wunderschöne Stoffreste, die meist noch dafür reichten, daß daraus das eine oder andere Kleidchen für mich geschneidert werden konnte.

Soweit ich weiß, bekam meine Mama diese Sachen dann immer von der Tante (die eigentlich Mamas Cousine war, aber für mich wegen des Altersunterschiedes immer die Tante), geschenkt. Ich war jedesmal sehr stolz, wieder ein neues Kleid zu bekommen. Meine Klassenkameradinnen in der Schule kamen zum guten Teil aus etwas besser situierten Familien und sie hatten viel öfter neue Anziehsachen als ich. :heul:

Jeans und T-Shirts gabe es zu meiner Kinder- und Schulzeit noch nicht. Später in den letzten Schuljahren schon, aber nur für die Jungs, Mädchen trugen nach wie vor Kleider und Röcke.

Während der weiteren Schuljahre - in denen das Fach Handarbeiten für Mädchen noch Pflicht war - hab ich mich mit Begeisterung an das Lernen der diversen Nähpraktiken gegeben und mir in jungen Jahren etliche Kleider, Röcke und Blusen selbst genäht.
Diese Handarbeiten haben mir immer viel Freude gemacht, wobei Stricken und Sticken nicht unbedingt zu den liebsten Arbeiten gehörten, denn ich bin umerzogene Linkshänderin und hatte immer Schwierigkeiten, die Strick-, Stick- und Handnähmuster zu verstehen bzw. diese auf die linke Hand unzudenken.

Ich mußte sogar während meiner Lehrzeit im Winter einen Rock mit zum Arbeitsplatz nehmen, damit ich mich dort umziehen konnte, denn Mädchen in Hosen im Geschäft? :angry: niemals kam sowas anstößiges in Frage! :ruege:

Heute nähe ich ab und zu mal

Aber ein Einzelstück durch das Selbstnähen zu bekommen, ist natürlich mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.

Bearbeitet von Brandy am 26.09.2019 15:23:26
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Zitat (Pompe, 26.09.2019)
Hallo,liebe Suni,der Thread ist ja toll! :daumenhoch: :blumen:
Als ich sechs war, habe ich Blusen mit spitzen Kragen getragen und darüber einen Pullunder,ganz bunt, mit Rundhalsausschnitt. Und als ich drei war,hatte ich meinen ersten Mantel,in rot,und dazu einen roten Hut. Mit acht,neun Jahren hatte ich ein absolutes Lieblingskleid. Es war uni lila, nur vorne und an den Ärmeln war es hellila-dunkellila kariert. Und ein anderes war hellbraun-dunkelbraun-gelb-orange gestreift und aus Wolle,mit Rollkragen.
Als Teenager wollte ich immer "Popper" sein, trug Pullover,Jacken und Pullunder mit der Schildkröte und ganz selten mit dem Krokodil drauf, und dazu Bundfaltenhosen. :pfeifen: :ach: Und natürlich Poloshirts. Mit demselben Logo drauf. :D

????Dankeschön liebe Pompe????
Ich freue mich auch ganz sehr,dass hier soviel mitmachen und ich bin immer sehr gespannt,was alle so für Erinnerungen wieder ausbuddeln ??
Ich hatte auch noch zwei Lieblingskleider.
Mit ca.4-5 Jahren,schenkten mir meine Eltern ein braunes Dirndl.Da waren kleine rote Kirschen drauf.
Es gab ein kleines weißes Bindeschürzchen und eine kurze Unterziehbluse mit Puffärmel dazu.
Dazu macht mir meine Mama immer ganz weit oben auf dem Kopf,Zöpfe( ich hatte strohblonde lange Haare)und machte mir meine Lieblingszopfhalter rein,mit Kirschen oder Magaritten??
Ich hab es so lange getragen,bis dann bald der Po rauschaute??
Zum Schulanfang hatte ich wieder ein neues Kleidchen bekommen.Ein dunkelblaues kurzärmliges Maschinenstrikkleid mit passendem Gütel,mit gelben Streifen.Und dazu trug ich meine ersten!!!! nagelneuen blauen Lackschuhe.Auf der Zunge waren 2 weiße stoffüberzogene Knöpfe drauf??
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Zitat (idun, 26.09.2019)
Ich hatte viel Glück. Mama konnte super nähen und stricken. Daher gabs für meine Schwester und mich schon immer modische Kleidung und wir durften aussuchen, wie wir uns kleiden wollten.
Allerdings durfte ich keine Schlosserhosen tragen (O-Ton der alte General , er meinte damit Jeans) und hohe Schuhe waren auch verboten. Ebenso waren Miniröcke für ihn absolutes No-go aber wir hatten ja unsere Oma, bei der wir uns immer umziehen konnten und Mama hat vieles heimlich genäht. Geschminkt habe ich mich auch immer bei Oma.
Einmal hat er mich beim Schminken erwischt und mit dem Kopf unter den Wasserhahn im Bad gesteckt. Der Discoabend war dann gelaufen. Die nächsten drei Wochen dann allerdings auch, wegen Hausarrest.

Meine jüngere Schwester hatte es dann schon einfacher.

Ja liebe Idun....meine Omi hat auch zwei Jahre(von 14-16Jahren) mein Geheimnis gehütet,dass ich meinen Freund und späteren Mann nicht den Laufpass gegeben habe,wie mein sehr strenger Vater das immer wollte...
Da dachte ich...alles hast Du immer gemacht aber Deine erste Liebe lässt Du Dir nicht wegnehmen.
Vielen Dank für Deine schöne Geschichte

Ps.zur Disco durfte ich nie...war echt nervig mit meinem Vater.
Hab ich dann nach meinem 18.Geburtstag alles nachgeholt ????
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Zitat (Brandy, 26.09.2019)
Meine Mama hatte leider keine Nähmaschine, dazu war nie Geld da, um so ein teures Teil anzuschaffen, aber eine ganz liebe Tante nähte viel für andere Leute und hatte demnach nicht nur eine Nähmaschine, sondern auch immer wunderschöne Stoffreste, die meist noch dafür reichten, daß daraus das eine oder andere Kleidchen für mich geschneidert werden konnte.

Soweit ich weiß, bekam meine Mama diese Sachen dann immer von der Tante (die eigentlich Mamas Cousine war, aber für mich wegen des Altersunterschiedes immer die Tante), geschenkt. Ich war jedesmal sehr stolz, wieder ein neues Kleid zu bekommen. Meine Klassenkameradinnen in der Schule kamen zum guten Teil aus etwas besser situierten Familien und sie hatten viel öfter neue Anziehsachen als ich. :heul:

Jeans und T-Shirts gabe es zu meiner Kinder- und Schulzeit noch nicht. Später in den letzten Schuljahren schon, aber nur für die Jungs, Mädchen trugen nach wie vor Kleider und Röcke.

Während der weiteren Schuljahre - in denen das Fach Handarbeiten für Mädchen noch Pflicht war - hab ich mich mit Begeisterung an das Lernen der diversen Nähpraktiken gegeben und mir in jungen Jahren etliche Kleider, Röcke und Blusen selbst genäht.
Diese Handarbeiten haben mir immer viel Freude gemacht, wobei Stricken und Sticken nicht unbedingt zu den liebsten Arbeiten gehörten, denn ich bin umerzogene Linkshänderin und hatte immer Schwierigkeiten, die Strick-, Stick- und Handnähmuster zu verstehen bzw. diese auf die linke Hand unzudenken.

Ich mußte sogar während meiner Lehrzeit im Winter einen Rock mit zum Arbeitsplatz nehmen, damit ich mich dort umziehen konnte, denn Mädchen in Hosen im Geschäft? :angry: niemals kam sowas anstößiges in Frage! :ruege:

Heute nähe ich ab und zu mal Gardinen oder das eine oder andere Karnevalskostüm für die Enkel. Zu mehr komme ich leider nicht mehr und außerdem sind gute Stoffe mittlerweile auch ziemlich teuer geworden, so daß es auch eine Rechenaufgabe ist, ob sich das Selbstnähen finanziell lohnt.

Aber ein Einzelstück durch das Selbstnähen zu bekommen, ist natürlich mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.

?Vielen Dank liebe Brandy auch Fir für diese schönen Erinnerungen.??
Gott sei Dank war zu meiner Kindheitszeit das Thema arm/reich für uns gar kein Thema.
Irgendwie waren wir in dem erst ganz neu errichteten Neubaugebiet alle nicht so mit Geld gesegnet zu der Zeit.
Oder wir hatten darauf nicht geachtet.
Es machte vieles einfacher,denn meist konnte man die ganzen Kinder irgendwie schon von Weiten an ihren Klamotten erkennen???und man wurde für seine Anziehsachen nicht gehänselt.
Es wäre heute doch unvorstellbar(warum auch immer....),dass man einen Flicken auf die Hosenbeine,vor allem in Höhe der Knie näht,damit die Hose weiter getragen werden kann??.
Nee??,die sind heut schlauer...solche zerrissenen Hosen sind ja in und dazu noch teuer???
Wir mussten ja auch unsere Sachen,die paar,die man hatte,strickt trennen in Sonntags- und Räubersachen??.
Und zu Hause wurde die Oberbekleidung ausgezogen und man zog eine Schürze als Mädchen an.
Ja,es war wirklich so...Mädchen hatten eigentlich immer Kleider und Röckchen an...
Auch Frauen in Hosen..das war ein seltenes und ungewohntes Bild
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Zitat
Cool,danke für Deinen tollen Artikel hier.
Mensch das ist ja fein.Es ging Dir ja wirklich gut als Kind.
Ich sehe Dich so richtig vor einem vollen Kleiderschrank mit den hübschesten Sachen drin??

Ja, wobei das alles recht bodenständig war, aber auch individuell, da selbstgemacht. So halte ich es noch heute.

Allerdings hatte ich anscheinend auch schreckliche Polyesterkleider an (70er eben). Ich habe keine Erinnerung mehr daran, habe aber mal welche auf dem Dachboden gefunden und sie dann meinen Kuscheltieren angezogen. Irgendwann später fand ich ein Beweisfoto: Eines der Kleider habe ich an meinem ersten Geburtstag getragen. Es war also tatsächlich von mir. *grusel* Deswegen kriege ich heute also direkt Pickel von sowas.
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Zitat (Victoria Sponge, 26.09.2019)
Ja, wobei das alles recht bodenständig war, aber auch individuell, da selbstgemacht. So halte ich es noch heute.

Allerdings hatte ich anscheinend auch schreckliche Polyesterkleider an (70er eben). Ich habe keine Erinnerung mehr daran, habe aber mal welche auf dem Dachboden gefunden und sie dann meinen Kuscheltieren angezogen. Irgendwann später fand ich ein Beweisfoto: Eines der Kleider habe ich an meinem ersten Geburtstag getragen. Es war also tatsächlich von mir. *grusel*  Deswegen kriege ich heute also direkt Pickel von sowas.

Ja das Polyesterzeug war schrecklich.
Ich zieh so und so nicht gern Mischgewebe an.
Wenn man manchmal so seine Bilder von damals anschaut,denkt man,man rennt schlimmer als Kind rum,als die Omis von heute??und die Kaltwelle,das war auch so ein Ding???schrecklich der Wischmoppkopf
War danach gleich wieder weg.Seit dem bleibt es bei meinen langen glatten Haaren.Nur dem strohblondem Haar???muss ich aller paar Wochen auf die Sprünge helfen?

Bearbeitet von Suni am 26.09.2019 19:15:55
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In meiner Jugend bekamen wir Kinder fast ständig Sachen "vererbt" . Da war nix mit Mode . Die Sachen mussten funktional sein . Bekam ich doch mal neue Sachen , wurde auf die Qualität geachtet , sie mussten lange halten . Röcke oder gar ein Kleid trug ich nur zu Feiern . Für meine Brüder strickte meine Mutter mal Spielhosen , weiß ich noch . Die Babysachen wurden ebenso in der Familie weiter gereicht und Sonntagssachen gab es nicht .

@Vicktoria Sponge :
oh ja , an den Funkenschlag und das geknister + fliegender Haare erinnere ich mich auch noch , später in den 70ern . Da hatte ich schon eigenes Geld und könnte mir modische Sachen kaufen hier im Westen . Lese aus Deinem Beitrag dass Du wohl aus dem Osten kommst ? So sehr unterschiedlich waren wir alle nicht in unserer Jugend.....

Bearbeitet von Schnuff am 30.09.2019 10:59:31

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Kennt noch jemand die Moltopren-Mäntel aus den 60er Jahren? Das waren Sommermäntel, bei denen der Stoff mit einer dünnen Schicht Schaumstoff unterlegt waren, damit sie nicht knitterten und man immer "adrett" aussah. Schiet nur, wenn man damit mal in einen Regenschauer kam. Dann saugten die Dinger sich voll und wurden immer länger rofl :ph34r:
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Meine Mutter hat immer viel gestrickt als ich klein war - immer eins in Blau und eins in Rosa, oder ein Pulli mit Max und ein mit Moritz, oder Pullis mit S (fuer mich) und M fuer meine Schwester. Sie war da ganz pfiffig. Viel Geld hatten wir nie, also haben wir als aeltere Kinder und auch noch als Teenager Kleidung der aelteren Schwester und der Mutter aufgetragen. Modisch war anders.

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Zitat (Kampfente, 30.09.2019)
Kennt noch jemand die Moltopren-Mäntel aus den 60er Jahren? Das waren Sommermäntel, bei denen der Stoff mit einer dünnen Schicht Schaumstoff unterlegt waren, damit sie nicht knitterten und man immer "adrett" aussah. Schiet nur, wenn man damit mal in einen Regenschauer kam. Dann saugten die Dinger sich voll und wurden immer länger rofl :ph34r:

??ohje???
Kennen tu ich sie nicht mehr...aber ich stell mir das gerade bei dem Wetter von heute vor???????
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hab mich an die Nylonblusen - weiss mit irgend so einem Gerüsche über der Knopfleiste erinnert. Die waren anfangs sehr schön, bekamen aber schnell einen Graustich., war aber musste man haben.
Schuhe war schon immer mein Ding. Als ich 14 war, lernte mein Onkel (24) eine richtige Modepuppe kennen und bei der hab ich dann immer ihre abgelegten Sachen und Schuhe auftragen dürfen, wobei die Sachen alle noch fast neu waren. Ich hätte meinen Onkel am liebsten gelyncht, als die Beziehung nach 2 Jahren zu ende ging. :pfeifen:
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Zitat
Was habt Ihr getragen,als Baby...


Windeln... :P
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Zitat (Golden-Girl, 30.09.2019)
Windeln... :P

Stoff oder Pampas? :sarkastisch:
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Zitat
Lese aus Deinem Beitrag dass Du wohl aus dem Osten kommst ? So sehr unterschiedlich waren wir alle nicht in unserer Jugend.....

Nee, komme aus dem Westen.

Aber Polyester wurden in den 70ern ja überall gezüchtet. ;0)
War halt schön praktisch, knitterfrei, immer schön adrett, nahm kaum Flecken an.
Wohlfühlfaktor war nicht so wichtig.

Obwohl... was funktional angeht, liebe ich Cord noch immer. Das war ja neben Jeans der Hit, robust, kuschelig, da gab es nix zu meckern. Hatte als Kind einen tollen Cord-Latzrock. Heute hängen in meinem Schrank immer noch jede Menge Cordröcke (allerdings ohne Latz).

Neidisch war ich immer auf meinen kleinen Plüschaffen, denn der hatte von Barbie eine total scharfe Cordjacke mit Fellbesatz geklaut. Die in groß will ich eigentlich schon mein Leben lang haben.


Zitat
Dann saugten die Dinger sich voll und wurden immer länger

Das ist mir neulich aber auch mal mit einem hochaktuellen Ultraleicht-Steppmantel passiert. Sah leider nur regenfest aus, hat sich aber bei einem starken Schauer komplett vollgezogen wie ein Spülschwamm.
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Zitat (Victoria Sponge, 30.09.2019)
Das ist mir neulich aber auch mal mit einem hochaktuellen Ultraleicht-Steppmantel passiert. Sah leider nur regenfest aus, hat sich aber bei einem starken Schauer komplett vollgezogen wie ein Spülschwamm.

rofl rofl rofl rofl rofl rofl sorry,aber schon geht er wieder los,der kleine Film in meinem Kopf :D :D
Ja,auch wenn man so tolle Strickjacken bei dem Wetter an hat...interessant?
Ist mir schon beim Gassigang mit Hündin passiert.
Man denkt,man schaffst noch trocken heim ???....einen Schirm noch mitnehmen,ist immer lästig..naja?
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Zitat (idun, 30.09.2019)
Stoff oder Pampas? :sarkastisch:

Stoff natürlich. Zu der Zeit gab es noch keine Pampers. :lol:
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Zitat (Golden-Girl, 30.09.2019)
Windeln... :P

rofl rofl rofl rofl rofl armes Baby???ich hoffe,es waren die Temperaturen wie im letzten Sommer????
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Zitat (idun, 30.09.2019)
Stoff oder Pampas? :sarkastisch:

?????????
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Victoria Sponge zu Nylon :

Die 70er ohne Nylon ? Unmöglich! Meine Mutter freute sich besonders über diese Herren Oberhemden die nicht mehr gebügelt werden mussten .
Hab mir letztes Jahr eine Steppjacke gekauft , da drin schwitzt man als wenn man eine Plastiktüte an hätte....denke so fühlte sich auch Nylon an .
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Zitat (Schnuff, 30.09.2019)
Victoria Sponge zu Nylon :

Die 70er ohne Nylon ? Unmöglich! Meine Mutter freute sich besonders über diese Herren Oberhemden die nicht mehr gebügelt werden mussten .
Hab mir letztes Jahr eine Steppjacke gekauft , da drin schwitzt man als wenn man eine Plastiktüte an hätte....denke so fühlte sich auch Nylon an .

So fühlen sich meine Arbeitskittel an ??nervig
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Ich kann mich auch nur an Faltenröcke, Blusen und schrecklche karierte oder geblümte Kleider erinnern.und fast alles immer in blau. :ph34r:

Wohl als Strafe, dass ich nicht die blauen Augen meines Vaters geerbt hatte.

Blau akzeptiere ich für mich auch heute nur noch bei Jeans.

Selbstgestrickte Kniestrümpfe gab es auch und als Unterwäsche diese unmöglichen Liebestöter.Hosen für ein Mädchen ein absolutes no go.

Glücklicherweise hatte ich aber immer eine Freundin mit einer verständnisvollen Mutter, bei der ich mich umziehen konnte und einen Onkel, der mir, als ich älter war, Bekleidung nach meinem Geschmack finanzierte. :)
Diese Kleidungsstücke wurden immer gleich bei meiner Freundin deponiert, davon wusste meine Mutter gar nichts.

Als Baby werde ich wohl Stoffwindeln und Strampler getragen haben, kann mich aber nicht daran erinnern.

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Als ich zur Schule kam,hatte ich ein kurzes weisses Kleidchen an-natürlich aus Polyester- mit einer passenden langen Weste dazu,die mit einer Schnalle verschlossen wurde. Es hatte kurze Ärmel. Und so eine Art Pailsleymuster. Die Weste war so mittelblau gewesen. An meine Schultüte erinnere ich mich noch,die war fast so gross wie ich. Und es wurde bei der Einschulung ein Verkehrskasperspiel aufgeführt. Das machte die vierte Klasse immer... :pfeifen: :pfeifen: :D :D

Bearbeitet von Pompe am 30.09.2019 16:59:11

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Zitat (Golden-Girl, 30.09.2019)
Stoff natürlich. Zu der Zeit gab es noch keine Pampers. :lol:

Wegwerf-Windeln gab es erst so ab Ende der 60er/Anfang 70er Jahre. Allerdings auch da noch keine Pampers, sondern solche Moltex Einwegteile, die aussahen wie übergroße Camelia-Damenbinden.
Diese Einmal-Windeln wurden in Gummihosen eingelegt und so den Kleinen unter den Unterhöschen angezogen. Die praktischen Bodys gab es auch damals noch nicht.

Nachteil der unsäglichen Gummihosen war, daß die armen Kinder-Popos durch die Feuchtigkeit in Verbindung mit der erzeugten Wärme sehr häufig ziemlich schnell wund wurden. Die Mamis haben damals Unmengen an Penaten-Creme verbraucht, um die wunden Stellen wieder zu heilen.
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Zitat (tante ju, 30.09.2019)
Ich kann mich auch nur an Faltenröcke, Blusen und schrecklche karierte oder geblümte Kleider erinnern.und fast alles immer in blau. :ph34r:

Wohl als Strafe, dass ich nicht die blauen Augen meines Vaters geerbt hatte.

Blau akzeptiere ich für mich auch heute nur noch bei Jeans.

Selbstgestrickte Kniestrümpfe gab es auch und als Unterwäsche diese unmöglichen Liebestöter.Hosen für ein Mädchen ein absolutes no go.

Glücklicherweise hatte ich aber immer eine Freundin mit einer verständnisvollen Mutter, bei der ich mich umziehen konnte und einen Onkel, der mir, als ich älter war, Bekleidung nach meinem Geschmack finanzierte. :)
Diese Kleidungsstücke wurden immer gleich bei meiner Freundin deponiert, davon wusste meine Mutter gar nichts.

Als Baby werde ich wohl Stoffwindeln und Strampler getragen haben, kann mich aber nicht daran erinnern.

Nun,mit 3,5 Jahren(Geburtsdatum 1.5.2016??),kann man sich nicht mehr an alles erinnern??um so erstaunlicher ist es,dass Du schon eingeschult wurdest??

Entschuldige meinen kleinen Scherz?

Blau,besonders hellblau,ziehe ich persönlich sehr gern an.

Aber ich verstehe Dich gut...ROT....meine Mutti bekam von meinem Vater immer viele rote Röcke und rote Hosen geschenkt...und sie mochte die Farbe gar nicht so sehr...
Rot...sehe ich höchstens ab und an mal??
Es gehört zu den Farben,die ich nicht so mag.
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Zitat (Brandy, 30.09.2019)
Wegwerf-Windeln gab es erst so ab Ende der 60er/Anfang 70er Jahre. Allerdings auch da noch keine Pampers, sondern solche Moltex Einwegteile, die aussahen wie übergroße Camelia-Damenbinden.
Diese Einmal-Windeln wurden in Gummihosen eingelegt und so den Kleinen unter den Unterhöschen angezogen. Die praktischen Bodys gab es auch damals noch nicht.

Nachteil der unsäglichen Gummihosen war, daß die armen Kinder-Popos durch die Feuchtigkeit in Verbindung mit der erzeugten Wärme sehr häufig ziemlich schnell wund wurden. Die Mamis haben damals Unmengen an Penaten-Creme verbraucht, um die wunden Stellen wieder zu heilen.

Ja genau??an die Teile erinnere ich mich auch noch mit Grauen.
Die habe ich meinen zwei Kindern ab und an mal gekauft,wenn ich mit Ihnen unterwegs war,um nicht die vollen Stoffwindeln mitschleppen zu müssen.Das war in den 80-igern.
Ja,die waren echt hässlich,man konnte die nur ausnahmsweise mal kurz verwenden,sollten die Babys keinen Pavian-Popo bekommen ?
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Zitat (Suni, 30.09.2019)
Ja genau??an die Teile erinnere ich mich auch noch mit Grauen.
Die habe ich meinen zwei Kindern ab und an mal gekauft,wenn ich mit Ihnen unterwegs war,um nicht die vollen Stoffwindeln mitschleppen zu müssen.Das war in den 80-igern.
Ja,die waren echt hässlich,man konnte die nur ausnahmsweise mal kurz verwenden,sollten die Babys keinen Pavian-Popo bekommen ?

Für meine Kinder hatte ich Anfang der 80 er Pampers. :yes:

Bei unserem Sohn hatte ich zwar anfangs Stoffwindeln, aber das war bei ihm dann doch zu mühsam. :pfeifen:
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Zitat (tante ju, 30.09.2019)
Für meine Kinder hatte ich Anfang der 80 er Pampers. :yes:

Bei unserem Sohn hatte ich zwar anfangs Stoffwindeln, aber das war bei ihm dann doch zu mühsam. :pfeifen:

Ja,so was Feines gab es in der DDR noch nicht...
Vielleicht hat die DDR ja dann alles,was da noch übrig war,aufgekauft??
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bin 1959 in der DDR geboren als älteste von 4 geschwistern, die jüngste allerdings 10 jahre jünger als ich. sonst war es ziemlich doof, die älteste zu sein und generell an allen "missetaten" schuld zu sein, aber für bekleidung - falls neu - war es ein glück,. nach mir mussten noch die anderen (auch teilw. mein bruder) die sachen auftragen. vieles war selbstgestrickt, auch röcke zb. hosen für mädchen waren noch ein unding. das war blöd, denn wollige strumpfhosen rutschten ständig und gingen vor allem beim rollschuhfahren oder baumklettern alle paar tage kaputt, gestopfte kniebollern waren hässlich aber normal.
jugendweihe 1974 minikleid in hellgrünem elastikstoff mit weißer borte. nuja, liefen alle so ähnlich rum, fiel nicht auf, dass ich es doof fand. :sarkastisch:
heimlich zur disko - vorher bei freundin umgezogen, die hatte westjeans. umziehen war auch wichtig, um nicht mit dem rauchgeruch nach hause zu kommen. war selbst aber immer nichtraucher, so wie meine ganze fam. 1979 geheiratet im mühsam andernorts gekauften, langen brautkleid - war immer noch mini modern. hatte in einem Nähmaschinenwerk gelernt und durfte dann preisgünstig eine nähmaschine kaufen.
für meine 2 söhne 1985 und -88 geboren, hab ich viel gestrickt und genäht. da gings dann aber auch besser mit dem einkauf von kleidung. stoffwindeln waren für mich ok, denn so lernten sie viel schneller, trocken zu werden - mit einem guten jahr waren beide trocken, das glaubt heut kaum einer, war aber normal - mein enkel ist 2 1/2 und wird noch immer nicht aufn topf gesetzt...
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Zitat (BirgitKing, 02.10.2019)
bin 1959 in der DDR geboren als älteste von 4 geschwistern, die jüngste allerdings 10 jahre jünger als ich. sonst war es ziemlich doof, die älteste zu sein und generell an allen "missetaten" schuld zu sein, aber für bekleidung - falls neu - war es ein glück,. nach mir mussten noch die anderen (auch teilw. mein bruder) die sachen auftragen. vieles war selbstgestrickt, auch röcke zb. hosen für mädchen waren noch ein unding. das war blöd, denn wollige strumpfhosen rutschten ständig und gingen vor allem beim rollschuhfahren oder baumklettern alle paar tage kaputt, gestopfte kniebollern waren hässlich aber normal.
jugendweihe 1974 minikleid in hellgrünem elastikstoff mit weißer borte. nuja, liefen alle so ähnlich rum, fiel nicht auf, dass ich es doof fand. :sarkastisch:
heimlich zur disko - vorher bei freundin umgezogen, die hatte westjeans. umziehen war auch wichtig, um nicht mit dem rauchgeruch nach hause zu kommen.  war selbst aber immer nichtraucher, so wie meine ganze fam. 1979 geheiratet im mühsam andernorts gekauften, langen brautkleid - war immer noch mini modern. hatte in einem Nähmaschinenwerk gelernt und durfte dann preisgünstig eine nähmaschine kaufen.
für meine 2 söhne 1985 und -88 geboren, hab ich viel gestrickt und genäht. da gings dann aber auch besser mit dem einkauf von kleidung. stoffwindeln waren für mich ok, denn so lernten sie viel schneller, trocken zu werden - mit einem guten jahr waren beide trocken, das glaubt heut kaum einer, war aber normal - mein enkel ist 2 1/2 und wird noch immer nicht aufn topf gesetzt...

Hi Birgit ?ja genau,ich hab das auch gern gemacht...früh,pünktlich 6 Uhr,wurden die ausgekochten Windeln aus dem Windeltopf geholt,tausendmal gespült,ausgewrungen und aufgegangen.
Sobald die zwei Sitzen konnten,kamen sie aufs Töpfchen?also,mit einem Jahr waren sie noch nicht nachts trocken,aber es ging relativ schnell.

Da hattest Du es als Größte klamottentechnisch echt gut getroffen.
Ich war die jüngste von drei...die Sachen von meinem Bruder hauptsächlich,musste ich noch tragen.
Die meiner Schwester,bekam oft meine Cousine.

Bearbeitet von Suni am 02.10.2019 17:23:57
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Hi ihr Lieben Mamis jüngeren Alters und natürlich auch Papís...wo seid ihr denn?
Es wäre sehr schön,auch von Euch hier eure Kindheitserinnerungen zu lesen.
Meine zwei Kinder sind in den 80-Igern geboren und ich habe mir immer Mühe gegeben,Ihnen auch noch meine Spiele beizubringen.
Die waren besonders auf ihren Geburtstagspartys sehr gefragt?
Traut Euch,das wäre toll.
Danke ?

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Ich glaube, du hast dich im Thread gerirrt, das sind nicht die Spiele, sondern das ist die Mode. ;)

Aber um die Brücke zu schlagen:

Auf Kindergeburtstagen waren Verkleidungskisten immer der große Hit. Da hatte sich alles Mögliche gesammelt, von alten Faschingskostümen bis hin zu skurrillen Dachbodenfunden. Auch ganz normale Sachen - dann aber gerne in schräger Kombi - waren angesagt. Das war immer klasse - einfach mal über den Kleiderschrank von jemand anderem herfallen. :)
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Ja,hab ich verwechselt.
Klingt auch lustig mit euren Klamottenkisten??
Ja ich hatte immer gehofft,dass man hier auch mal etwas von den ganz jungen Muttis mit hört...

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Zu meinen Freunden und Bekannten gehörten junge Künstler und Schauspielerinnen. Jeder versuchte, seine Individualität zu betonen und imitierte nicht blind die Mode der Zeitschriften. Anfang 1970-1973 hatte jedes modische Mädchen einen Regenmantel aus Kunstleder und eine Schlaghose. Die Regenmäntel hatten eine andere Farbe. Ich mochte schwarze und reife Kirschfarben, aber ich hatte Braun. Es war schwierig, ein komplettes Ensemble zu finden, aber wir haben es versucht. Ich habe zum Beispiel einen schwarzen Midimantel für eine Schneiderin gemacht.

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Hatte eine dunkelrote Skihose und einen Flaschengrünen Pulli mit Rentieren. Die Sachen mochte ich sehr gern. Meine Mutter hat genäht. Im Sommer Kleider und Röcke. Manchmal war etwas dabei, was mir nicht gefiel. Ich trug lieber Hosen. Ich hatte ein Frotteekleid, das mochte ich nicht.
Zu Fasching bekam ich ein Kostüm genäht. Oder es wurde vom Vorjahr etwas umgearbeitet. Auf gute Kleidung wurde bei uns Wert gelegt.
Meine Mutter war der Meinung ,eine Kurzhaarfrisur sollte es sein. Was mir nicht gefiel. Erst als ich 12Jahre alt war, durfte ich die Haare wachsen lassen.
Mit 13 ging ich Sonntagnachmittag in die Teenie-Disco. Von 14 bis 18:00. Vorher trafen wir uns bei einer Freundin, die etwas frühreif war. Dort schminkten wir uns. Zur Disco trug ich Schlag Hosen und ein enges Oberteil.
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Meine Mutter hatte sich Anfang der 1950er einen Knittax-Strickapparat gekauft. Ab diesem Zeitpunkt wurde ich bestrickt und lief für meine Mutter Werbung. Die Mütter meiner Mitschülerinnen wollten auch so schöne Kleider und Pullis für ihre Kinder haben, auch für sich selbst.
Mit Grausen erinnere ich mich an die Leibchen meiner Kinderzeit, an denen mit Gummilitze die langen Strümpfe angeknöpft wurden, lange Woll-Strümpfe, die oft scheußlich kratzten. Damit zwischen Unterhöschen und Strumpfrand nicht die nackte Haut der Kälte ausgesetzt war, wurden "Liebestöter" mit fast bis zum Knie reichenden Beinen angezogen. Man hatte dann immer das Problem, dass sie nicht unter dem Rocksaum hervorlugten. Welche Erleichterung, als Strumpfhosen zu erträglichen Preisen auf den Markt kamen!
Lange Hosen waren damals für Mädchen verpönt, in meiner Grundschule durften Mädchen sie nur tragen, wenn es extrem kalt war, meist bollerige Baumwolltrainingshosen mit ewig ausgebeulten Knien, dann noch ein Rock darüber - sah fürchterlich aus!
Noch heute empfinde ich Leggins, mit Kleid oder Rock kombiniert, als schrecklich.
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Zitat (whirlwind, 22.07.2021)
...
Lange Hosen waren damals für Mädchen verpönt, in meiner Grundschule durften Mädchen sie nur tragen, wenn es extrem kalt war, meist bollerige Baumwolltrainingshosen mit ewig ausgebeulten Knien, dann noch ein Rock darüber - sah fürchterlich aus!
Noch heute empfinde ich Leggins, mit Kleid oder Rock kombiniert, als schrecklich.

Jetzt hast du aber Erinnerungen in mir geweckt. Die einzige lange Hose, die meine Mutter mir genäht hat, als wir mit der Schule zum Skilaufen in den Harz fuhren, durfte ich danach nie wieder anziehen. Das gehörte sich nicht.... :blink:
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Zitat (Kampfente, 22.07.2021)
Jetzt hast du aber Erinnerungen in mir geweckt. Die einzige lange Hose, die meine Mutter mir genäht hat, als wir mit der Schule zum Skilaufen in den Harz fuhren, durfte ich danach nie wieder anziehen. Das gehörte sich nicht.... :blink:

War bei uns genau so. Damals kamen grade die Lastexhosen mit Steg in Mode.
Zur Ski Freizeit mit der Schule habe ich 2 von diesen Hosen bekommen.
Die durften wir aber nur zum Skifahren anziehen, danach mussten wir uns wieder zivilisiert gewanden.
D.h. für die Mädels "anständige rofl " Röcke oder Kleider

Wo ward ihr mit der Schule zum Skifahren?
Wir waren in Hohegeiss

Bearbeitet von idun am 22.07.2021 11:25:42
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Zitat (idun, 22.07.2021)
War bei uns genau so. Damals kamen grade die Lastexhosen mit Steg in Mode.
Zur Ski Freizeit mit der Schule habe ich 2 von diesen Hosen bekommen.
Die durften wir aber nur zum Skifahren anziehen, danach mussten wir uns wieder zivilisiert gewanden.
D.h. für die Mädels "anständige rofl " Röcke oder Kleider

Wo ward ihr mit der Schule zum Skifahren?
Wir waren in Hohegeiss

Wir waren in Torfhaus, Gott ist das schon lange her😳

1962, als Hamburg in den Fluten versank, standen wir alle am Hauptbahnhof und dann musste die Reise gecancelt werden, weil die Elbbrücken gesperrt waren.
4 Wochen später konnten wir dann aber doch noch fahren, weil wir "armen Flutkinder" dann von den Herbergsleuten bevorzugt wurden😉
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Meine Skifreizeit war 1964.
War ein einziges Abenteuer aber ich gehe mal davon aus, das sich das Ganze durch die Jahre ach etwas verklärt hat rofl

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