Was hilft gegen Stress? Erfahrungen gesucht!

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huhu zusammen! in letzter zeit komme ich ganz schön ins strudeln. sowohl beruflich, als auch privat. ich musste aufgrund der aktuellen situation im homeoffice arbeiten und gleichzeitig kinder betreuen UND haushalt irgendwie schupfen., mittlerweile kehrt so langsam wieder gewohnter alltag ein, aber ich bin nervlich etwas am ende. es gibt so viel zu tun und ich habe oft das gefühl, ich bringe nichts weiter, obwohl ich die ganze zeit "tue". hab da irgendwie ein gedankliches chaos im kopf, das stresst mich und lässt mich schwer zur ruhe kommen. mir ging es schon öfter mal so, aber momentan ist es besonders schwer und ich dachte mir ich frag mal in die runde, ob es jemanden ähnlich erging. ich würde mich sehr über tipps freuen :) danke schon mal!


Hallo, manchmal "überrollt" einen das Leben.
Ich nehme dann Sedariston Kapseln.
Alles Gute für dich


Hast du irgendwie die Möglichkeit, dir einen Tag freizuschaufeln? In diesen Situationen hilft es mir, mich komplett auszuklinken und in die Sauna zu fahren, ganz alleine, mit einem Buch und nach mir die Sintflut. Einen Tag werden schon alle überleben.

Hast du Eltern oder Freunde, die du um Hilfe bitten kannst? Daran ist nichts Schlimmes.

Hast du ansonsten mal über die Option einer Mutter und Kind Kur nachgedacht? Ich bin mir nur nicht sicher, ob die der Mutter oder den Kindern verschrieben werden muss.

Jedenfalls ist keinem geholfen, wenn du ganz ausfällst.

Ansonsten: mach immer eine Sache nach der anderen und versuche, dich auf diese Sache zu konzentrieren. Nicht tausend Sachen gleichzeitig und dabei alle nicht so richtig.

Alles Gute!


Ich versuche immer den positiven Stress vom negativen Stress zu trennen.
Ausserdem schaufele ich mir immer kleine Eckchen für mich frei, die ich dann auch gnadenlos verteidige.
Das ist u.a. meine Stunde morgens im Garten , manchmal schon um 7 Uhr mit der zweiten Tasse Kaffee. Die erste Tasse Kaffee trinke ich zwischen 5 und 6 Uhr mit der Zeitung im Bett. Dabei meckere ich so richtig über alles was in der Zeitung steht und mir nicht passt.
Dann lass ich den Tag anlaufen und irgendwie lässt er sich auch immer wuppen.

Obwohl ich eigentlich eine Chaotin bin, mache ich mir morgens einen Tageszettel, den ich akribisch abarbeite.
So nach dem Motto: 9 Uhr ins Büro
arbeiten bis 15 Uhr
danach einkaufen
im Haushalt folgende Dinge erledigen:
da schreib ich dann auf, was ich schaffen muss, so vom kochen über die Wäsche und aufräumen
dabei baue ich aber auch immer eine Stunde für mich ein.
Ich rase auch nicht wie ein Derwisch durchs Haus, es darf auch mal was liegen bleiben

Bearbeitet von idun am 14.07.2020 22:41:48


Es hört sich vielleicht blöd an, aber mir hat mal eine Ärztin gesagt, es sei sehr hilfreich, wenn man laut und deutlich ausspricht, dass alles Mist ist und man das nicht will. Ändert an der Situation nichts, aber man hat sich zumindest verbal gewehrt.
Man muss lernen, NEIN sagen zu können, auch wenn man dann nicht mehr so beliebt ist. Der Respekt steigt aber.

Und es stimmt. Hat mir schon oft geholfen.

Leider wird immer noch (hauptsächlich von Frauen) erwartet, dass sie unter Aufgabe ihres eigenen Wohlergehens die Welt retten sollen.

apfelstrudelein123 Hast Du einen Partner und hast Du mit ihm darüber gesprochen. Oder bist Du der Ansicht, Du musst das alles allein bewältigen und nach außen immer noch als große Krisenmanagerin gelten.


Hallo,

wie alt sind deine Kinder? Auch die Kleinen können schon Aufgaben im Haushalt erledigt.

Lebst du mit deinem Partner zusammen?

Können die Kinder mit ihren Freuden mal was unternehmen oder dort zu Besuch sein?
Dann könntest du dich in Ruhe aufs home-office konzentrieren. Als Gegenleistung übernimmst du dann auch mal die Freunde der Kinder zu euch, damit deren Eltern in Ruhe arbeiten können.


Ich denke "reduzieren" ist das Zauberwort. Du kannst nicht alles machen, von dem du denkst, dass du es machen müsstest. Oft ist das auch überhaupt nicht nötig, man bildet sich das nur ein, vor allem dann, wenn man zum Perfektionismus neigt, der insgesamt ein großer (und unnötiger) Stressfaktor ist.
Reduziere deine Aufgaben auf das Wesentliche und ziehe dir für den Rest Scheuklappen auf.

Langfristig: Reduziere in deinem ganzen Leben die Dinge auf das Wesentliche. Wirf Sachen weg, die dir sowieso nicht am Herzen liegen und die du nur abstauben oder zurechtrücken musst oder die unnötigen Platz wegnehmen. Hör auf, Leute zu treffen oder sonstwie zu kontaktieren, die dir sowieso auf den Keks gehen. Lerne laut Nein zu sagen, zu Menschen und Dingen, bei denen du innerlich sofort Nein sagen würdest. Trenn dich von allem Ballast, der dir eigentlich nichts Gutes mehr bringt.

Weniger ist oft mehr und verschafft einem Luft, sich entspannt den wirklich wichtigen Dingen widmen zu können.
Aber ich sage jetzt nicht, dass das Reduzieren einfach ist.


Zitat (Huhuu, 14.07.2020)
Hallo, manchmal "überrollt" einen das Leben.
Ich nehme dann Sedariston Kapseln.
Alles Gute für dich

Das kenne ich auch. Mittlerweile nehme ich in stressigen Situationen aber ShyX. hat mir letztlich noch besser geholfen

Ich denke auch mit der Ernährung lässt sich einiges regeln. Nüssen, Avocados, Fisch oder Spinat wird beispielsweise nachgesagt, sie haben einen positiven Einfluss auf Stress. Also wenn es geht eventuell mehr davon essen.
Weiters natürlich verschiedenen Teesorten. Angefangen von Baldrian, über Passionsblume bis hin zu Melissentee. Beim Tee kann auch schon das "Ritual" der Zubereitung entspannend wirken. Wenn man sich den Tee zubereitet, ihn ziehen lässt, sich dann entspannt hinsetzt und ihn trinkt...
Es ist auch wichtig sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Eine Std Pause ist letztlich besser als wenn man die Stunde arbeitet und ist mit seinen Gedanken ganz woanders.

Zitat (Isamama, 14.07.2020)
Hast du irgendwie die Möglichkeit, dir einen Tag freizuschaufeln? In diesen Situationen hilft es mir, mich komplett auszuklinken und in die Sauna zu fahren, ganz alleine, mit einem Buch und nach mir die Sintflut. Einen Tag werden schon alle überleben.

Hast du Eltern oder Freunde, die du um Hilfe bitten kannst? Daran ist nichts Schlimmes.

Hast du ansonsten mal über die Option einer Mutter und Kind Kur nachgedacht? Ich bin mir nur nicht sicher, ob die der Mutter oder den Kindern verschrieben werden muss.

Jedenfalls ist keinem geholfen, wenn du ganz ausfällst.

Ansonsten: mach immer eine Sache nach der anderen und versuche, dich auf diese Sache zu konzentrieren. Nicht tausend Sachen gleichzeitig und dabei alle nicht so richtig.

Alles Gute!

habe das bis jetzt noch nie wirklich gemacht, da mein mann ja auch ziemlich gestresst ist und wenn er zuhause ist teilen wir uns die "arbeit" mit den kindern. wirklich abrufbare unterstützung haben wir zurzeit nicht, vielleicht kann ich mir dahingehend mal was überlegen, habe mir bisher noch keine gedanken darüber gemacht, danke für den denkanstoß.

Zitat (idun, 14.07.2020)
Ich versuche immer den positiven Stress vom negativen Stress zu trennen.
Ausserdem schaufele ich mir immer kleine Eckchen für mich frei, die ich dann auch gnadenlos verteidige.
Das ist u.a. meine Stunde morgens im Garten , manchmal schon um 7 Uhr mit der zweiten Tasse Kaffee. Die erste Tasse Kaffee trinke ich zwischen 5 und 6 Uhr mit der Zeitung im Bett. Dabei meckere ich so richtig über alles was in der Zeitung steht und mir nicht passt.
Dann lass ich den Tag anlaufen und irgendwie lässt er sich auch immer wuppen.

Obwohl ich eigentlich eine Chaotin bin, mache ich mir morgens einen Tageszettel, den ich akribisch abarbeite.
So nach dem Motto: 9 Uhr ins Büro
arbeiten bis 15 Uhr
danach einkaufen
im Haushalt folgende Dinge erledigen:
da schreib ich dann auf, was ich schaffen muss, so vom kochen über die Wäsche und aufräumen
dabei baue ich aber auch immer eine Stunde für mich ein.
Ich rase auch nicht wie ein Derwisch durchs Haus, es darf auch mal was liegen bleiben

okay, wie meinst du denn, dass du den positiven stress vom negativen trennst, wie gehst du da vor? ansonsten klingt das für mich bei dir nach struktur, würde mir vielleicht auch mal helfen. so eine "punkt-für-punkt"-liste.

Zitat (DWL, 14.07.2020)
Es hört sich vielleicht blöd an, aber mir hat mal eine Ärztin gesagt, es sei sehr hilfreich, wenn man laut und deutlich ausspricht, dass alles Mist ist und man das nicht will. Ändert an der Situation nichts, aber man hat sich zumindest verbal gewehrt.
Man muss lernen, NEIN sagen zu können, auch wenn man dann nicht mehr so beliebt ist. Der Respekt steigt aber.

Und es stimmt. Hat mir schon oft geholfen.

Leider wird immer noch (hauptsächlich von Frauen) erwartet, dass sie unter Aufgabe ihres eigenen Wohlergehens die Welt retten sollen.

apfelstrudelein123 Hast Du einen Partner und hast Du mit ihm darüber gesprochen. Oder bist Du der Ansicht, Du musst das alles allein bewältigen und nach außen immer noch als große Krisenmanagerin gelten.

okay, muss ich mal versuchen! :) ja, mein mann weiß bescheid und er hat es zurzeit ja auch stressig.nur er hat das "glück", dass er während der "krise" immer normal zur arbeit gehen konnte, also kein homeoffice und sich dann nur darauf konzentrieren muss. bei uns war jetzt lange zeit der kindergarten geschlossen, das war eine ganz schöne herausforderung...da ist es vielen ähnlich wie mir ergangen. abends wenn er heimkommt, übernimmt er dann auch die kinder, aber ich muss dann halt alles fertig machen, was ich unter tags nicht geschafft habe. und am wochenende wollen wir einerseits familienzeit, andererseits muss die wohnung, der garten wieder auf vordermann gebracht werden, das ist halt ganz schön viel für uns beide.

Zitat (Victoria Sponge, 15.07.2020)
Ich denke "reduzieren" ist das Zauberwort. Du kannst nicht alles machen, von dem du denkst, dass du es machen müsstest. Oft ist das auch überhaupt nicht nötig, man bildet sich das nur ein, vor allem dann, wenn man zum Perfektionismus neigt, der insgesamt ein großer (und unnötiger) Stressfaktor ist.
Reduziere deine Aufgaben auf das Wesentliche und ziehe dir für den Rest Scheuklappen auf.

Langfristig: Reduziere in deinem ganzen Leben die Dinge auf das Wesentliche. Wirf Sachen weg, die dir sowieso nicht am Herzen liegen und die du nur abstauben oder zurechtrücken musst oder die unnötigen Platz wegnehmen. Hör auf, Leute zu treffen oder sonstwie zu kontaktieren, die dir sowieso auf den Keks gehen. Lerne laut Nein zu sagen, zu Menschen und Dingen, bei denen du innerlich sofort Nein sagen würdest. Trenn dich von allem Ballast, der dir eigentlich nichts Gutes mehr bringt.

Weniger ist oft mehr und verschafft einem Luft, sich entspannt den wirklich wichtigen Dingen widmen zu können.
Aber ich sage jetzt nicht, dass das Reduzieren einfach ist.

hey, das finde ich sehr hilfreich. eigentlich könnte das wirklich befreien. bin ja generell bei meinem kaufverhalten schon so, dass ich mir 4x überlege, ob ich die sache wirklich brauche und mich macht diese überladung auch etwas fertig: je mehr dinge sich ansammeln, desto mehr chaos kann entstehen.

Zitat (EmmaB, 16.07.2020)
Das kenne ich auch. Mittlerweile nehme ich in stressigen Situationen aber ShyX. hat mir letztlich noch besser geholfen

Ich denke auch mit der Ernährung lässt sich einiges regeln. Nüssen, Avocados, Fisch oder Spinat wird beispielsweise nachgesagt, sie haben einen positiven Einfluss auf Stress. Also wenn es geht eventuell mehr davon essen.
Weiters natürlich verschiedenen Teesorten. Angefangen von Baldrian, über Passionsblume bis hin zu Melissentee. Beim Tee kann auch schon das "Ritual" der Zubereitung entspannend wirken. Wenn man sich den Tee zubereitet, ihn ziehen lässt, sich dann entspannt hinsetzt und ihn trinkt...
Es ist auch wichtig sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Eine Std Pause ist letztlich besser als wenn man die Stunde arbeitet und ist mit seinen Gedanken ganz woanders.

also helfen bestimmte mittel, bzw. lebensmittel dabei, den stress besser wegzustecken? für tee ist es mir momentan etwas zu heiß, aber ich kann mir gut vorstellen, demnächst darauf zu achten, mehr zu essen, was einen positiven einfluss auf meine stimmung hat.

Ja, bestimmte Lebensmittel sollen auch einen positiven Einfluss haben. Die Liste ist ja viel länger, denke da wirst du schon was finden, was dir schmeckt:)
Ausprobieren würde ich es mal. Setze dann eben vermehrt auf diese Lebensmittel. Muss ja nicht ausschließlich sein aber mal eine Handvoll Nüsse kann man ja mal am Tag essen.
Den Tee kann man ja auch kalt trinken, gibt ja auch Eistee.

Wichtig ist etwas zu finden was dir hilft. Da wird auch jeder unterschiedlich sein. Oft hört man, man soll Yoga machen oder Atemübungen etc. Gibt bestimmt einige, denen das hilft. Aber halt auch nicht jedem. Sport wird auch oft als Ausgleich genannt - muss man halt auch der Typ dazu sein. Letztlich gibt es bestimmt vieles was hilft gegen Stress. Man muss halt selbst ausprobieren und seine eigenen Erfahrungen machen. Dann weiß man was einem Hilft. Notier dir die Tipps hier und probiere mal einige durch.

Bearbeitet von EmmaB am 29.07.2020 10:10:39


Zitat
Aber halt auch nicht jedem. Sport wird auch oft als Ausgleich genannt - muss man halt auch der Typ dazu sein.

Sport halte ich für sehr wichtig, aber es kommt darauf an, wie man ihn macht.
Zum einen muss man den Sport für sich finden, der der richtige ist. Zum anderen darf er nicht neuen Stress und Druck aufbauen, indem er z.B. einen Wettkampfcharakter bekommt oder man sich zu hohe Ziele setzt.
Wenn man sich dazu zwingen muss, ist das garantiert nicht gut gegen Stress, wenn man die Entspannung dabei nicht fühlt, macht man garantiert etwas falsch. Dann sollte man es aber nicht abhaken, sondern etwas ab der Vorgehensweise ändern oder weitersuchen.
Es gibt garantiert den richtigen Sport für jeden, der auch für Entspannung sorgt. Manche stehen sich nur selbst im Weg, auch weil man bereits in der Schule und später in den Medien völlig falsche Einstelllungen eingeimpft bekommt und es hinterher automatisch falsch anpackt. Davon muss man sich erstmal freimachen, damit es wirklich entspannt.

Absolut. Letztlich sollte es einem Spaß machen und man sollte sich dann zum Sport auch nicht quälen müssen. Wenn es Spaß macht, man eventuell sogar auch noch Freunde dabei trifft, dann macht man seinen Sport ja auch gerne.
Zu sehr rein steigern ist dann wieder auch schlecht wobei ich schon auch finde, ein wenig Steigerung darf schon sein. Kann auch ein super Gefühl sein wenn man mal seine normale Strecke läuft und dann eine Minute schneller ist. Wenn man sich da realistische Ziele setzt, sollte es auch nicht in neuem Stress enden.
Da würde ich auch dein Thema mit dem von außen eingeimpft einorten. Wenn andere schneller laufen ist das schön für sie. Jeder hat aber andere Voraussetzungen, da sollte und darf man sich nicht unter Druck setzen lassen. Wenn es einem selbst Spaß macht, dann ist es auch gut und richtig für einen.


Zitat (EmmaB, 29.07.2020)
Ja, bestimmte Lebensmittel sollen auch einen positiven Einfluss haben. Die Liste ist ja viel länger, denke da wirst du schon was finden, was dir schmeckt:)
Ausprobieren würde ich es mal. Setze dann eben vermehrt auf diese Lebensmittel. Muss ja nicht ausschließlich sein aber mal eine Handvoll Nüsse kann man ja mal am Tag essen.
Den Tee kann man ja auch kalt trinken, gibt ja auch Eistee.

Wichtig ist etwas zu finden was dir hilft. Da wird auch jeder unterschiedlich sein. Oft hört man, man soll Yoga machen oder Atemübungen etc. Gibt bestimmt einige, denen das hilft. Aber halt auch nicht jedem. Sport wird auch oft als Ausgleich genannt - muss man halt auch der Typ dazu sein. Letztlich gibt es bestimmt vieles was hilft gegen Stress. Man muss halt selbst ausprobieren und seine eigenen Erfahrungen machen. Dann weiß man was einem Hilft. Notier dir die Tipps hier und probiere mal einige durch.

okay, hab mir jetzt vorgenommen, jeden tag bewusst lebensmittel zu mir zu nehmen, die einen positiven einfluss auf meine stressverarbeitung haben. ja, eistee wäre natürlich eine alternative, aber so ein kalter kräutertee ist dann eher nicht so meines. werde das dann vielleicht im winter als heißgetränk versuchen, sowas sagt mir dann schon eher zu! ja, sport ist aber glaube ich schon auch ein guter tipp, vorausgesetzt, man lässt sich darauf ein und macht eine sportart, die einem spaß macht. dann kann das einen positiven einfluss auf die psyche haben.


Zitat (Victoria Sponge)
Sport halte ich für sehr wichtig, aber es kommt darauf an, wie man ihn macht.
Zum einen muss man den Sport für sich finden, der der richtige ist. Zum anderen darf er nicht neuen Stress und Druck aufbauen, indem er z.B. einen Wettkampfcharakter bekommt oder man sich zu hohe Ziele setzt.
Wenn man sich dazu zwingen muss, ist das garantiert nicht gut gegen Stress, wenn man die Entspannung dabei nicht fühlt, macht man garantiert etwas falsch. Dann sollte man es aber nicht abhaken, sondern etwas ab der Vorgehensweise ändern oder weitersuchen.
Es gibt garantiert den richtigen Sport für jeden, der auch für Entspannung sorgt. Manche stehen sich nur selbst im Weg, auch weil man bereits in der Schule und später in den Medien völlig falsche Einstelllungen eingeimpft bekommt und es hinterher automatisch falsch anpackt. Davon muss man sich erstmal freimachen, damit es wirklich entspannt.


ja, druck sollte man sich dahingehend dann lieber gar keinen machen, sonst hat man ja nur einen weiteren stressfaktor, um den man sich kümmern muss. und spaß ist hierbei das a und o, damit man mit den nötigen glücksgefühlen gespeist wird :) wie meinst du das denn, dass man falsche einstellungen eingeimpft bekommt und wie packt man das denn falsch an? hast du dazu vielleicht ein paar tipps? :)

Bearbeitet von apfelstrudelein123 am 31.07.2020 14:02:57

Hallo. Bitte nicht immer den ganzen Beitrag zitieren. Die ersten drei bis vier Zeilen reichen. Den Rest bitte löschen.
Highlander

Zitat
wie meinst du das denn, dass man falsche einstellungen eingeimpft bekommt und wie packt man das denn falsch an? hast du dazu vielleicht ein paar tipps?

Es ging (zumindest zu meiner Zeit) beim Schulsport nie um den Spaß an der Bewegung und ein gutes Körpergefühl. Es ging um Noten und Drill.
Zuviel Druck macht man sich, wenn man zu schnell zu viel auf einmal will, und das als Einsteiger. Überlastung ist für nichts gut. Man kann es auch langsam angehen und langsam steigern. Und dabei auf den Körper hören, den eigenen Rhythmus finden.

Vielleicht findest du den Bericht interessant, der neulich mal lief:
https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/a...deo-125740.html

Zitat (Victoria Sponge, 31.07.2020)
Es ging (zumindest zu meiner Zeit) beim Schulsport nie um den Spaß an der Bewegung und ein gutes Körpergefühl. Es ging um Noten und Drill.
Zuviel Druck macht man sich, wenn man zu schnell zu viel auf einmal will, und das als Einsteiger. Überlastung ist für nichts gut. Man kann es auch langsam angehen und langsam steigern. Und dabei auf den Körper hören, den eigenen Rhythmus finden.


Na zumindest um den Drill in den Schulen braucht man sich heute keine Gedanken mehr machen:)
Langsam auf jeden Fall, man sollte auch wissen, was man tut. Zumindest mal ein paar Infos einholen wie man eine Übung richtig durchführt sonst kann das auch schnell auf die Muskulatur oder die Gelenke gehen.

Zitat
Na zumindest um den Drill in den Schulen braucht man sich heute keine Gedanken mehr machen:)

Der Drill kommt oft von anderer Seite, zum Beispiel von dem Wunsch möglichst schnell und viel abnehmen zu wollen. Auch das führt zu Leistungsdruck, Stress und dass man über seine Grenzen geht.

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