Neues Zündschloss: kann angeblich nicht eingebaut werden?

Erst mal:

Ich habe keine Ahnung und jede Werkstatt kann mir was von der wilden Wutz erzählen.

Vor einigen Tagen bekam ich den Zündschlüssel an meinem

Der nette Mensch sagte mir, ich sollte es mit dem evtl. nicht so ausgeleierten Zweitschlüssel versuchen und in die nächste Werkstatt fahren. Unser Sohn brachte dann am Sonntag den Zweitschlüssel vorbei und ich fuhr zur Vertragswerkstatt.

Der erste Schlüssel passte nicht, weil die Codierung falsch abgelesen wurde.

Heute früh nochmal hin, dann wurde die richtige Codierung bestellt nur leider funktioniert das alles ageblich nur, wenn das neue Zündschloss nicht eingebaut ist.

Wenn es eingebaut ist, funktioniert es angeblich nicht.

Kann mir das jemand verständlich rüberbringen, mein technisch versierter Mann, mit Werkstattallergie, versteht das nämlich auch nicht.?

Danke schon mal :blumen:
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Hilfreichste Antwort

@ ju die Tante: eine Alternative wäre ein erneuter Reparaturversuch bei einer anderen Fachwerkstatt. Ich würde denen die bisherigen Erfahrungen und Aussagen der ersten Werkstatt klar auf den Tisch legen und um Auskunft über die Reparierbarkeit des Zündschlosses bitten.
Falls die neue Fachwerkstatt die Reparatur erfolgreich abschließt, mit der Rechnung zur ersten Werkstatt gehen und die Rückerstattung der gezahlten Rechnungssumme fordern. Ggf. auch den Teil der entstandenen Kosten, der durch den Murks der ersten Werkstatt entstanden ist und der von der zweiten Werkstatt vor der eigentlichen Reparatur behoben werden musste.
Du magst zwar von Autos nichts verstehen, gegenüber der Werkstatt solltest Du aber den Eindruck erwecken, dass Du eine selbstbewusste Verbraucherin bist, die über Kenntnisse verfügt, mit welcher Hilfe man zu seinen Rechten kommt. Da gibt´s bestimmte Stichworte: Schiedstelle, Gutachter, Rechtsanwalt. Und dann gibt`ja auch noch die Bewertungsportale in den sozialen Medien!
Ich wünsche Dir, dass Du Dein Auto zeitnah repariert bekommst -möglichst ohne Rechtsstreit!

Bearbeitet von whirlwind am 27.05.2022 09:53:29
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Irgendwie verstehe ich Deine Frage nicht so wirklich.

Ich fasse mal zusammen.
Der Wagen ließ sich mit dem ersten Zündschlüssel nicht mehr starten, weil er falsch codiert war.
Wie ist das denn passiert?

Mit dem Ersatzschlüssel ging es und Du bist damit zur Werkstatt gefahren.
Diese bestellte zuerst für den Originalschlüssel eine neue Codierung, die aber nicht passte.
Dann wurde eine zweite Codierung bestellt.

Was hat das alles mit einem neuen Zündschloss zu tun?
Wurde ein neues Schloss eingebaut?
Dann müsste auch die Codierung beider Schlüssel geändert oder neue Schlüssel bestellt werden.
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Der Wagen ließ sich mit dem alten Zündschlüssel nicht mehr starten, weil er total ausgeleiert und abgeschliffen war und auch das Zündschloss erneuert werden sollte.

Die Werkstatt bestellte ein neues Zündschloss und einen neuen Zündschlüssel, aber erst mal mit der falschen Codierung.

Danach haben sie einen Schlüssel mit der richtigen Codierung bestellt und es an dem noch nicht eingebauten Zündschloss getestet, das war angeblich >OK..

Aber als das Zündschloss dann eingebaut war, soll es angeblich nicht funktioniert haben, warum auch immer.

Das verstehen wir nicht.

Bearbeitet von ju die tante am 25.05.2022 20:14:25
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Jetzt verstehe ich es.

Aber, weiterhelfen kann ich nicht, weil ich nicht verstehe, dass die Werkstatt gesagt hat, dass es nach Einbau des neuen Zündschlosses mit dem neuen Zündschlüssel nicht funktionieren soll.

Ich würde mich noch einmal mit der Werkstatt kurzschließen und eine genaue, auch für Laien (bin ich auch) verständlichen Erklärung verlangen.
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Erklärung habe ich bekommen: Auto schon alt, sie haben gute Gebrauchtwagen. :ph34r:

Aber das Auto bringt uns zuverlässig von A nach B.

Bremsen und andere wichtige Teile sind von der Werkstatt unseres Vertrauens durchgeprüft und für gut befunden worden.

Für uns ist es relevant, dass das Auto verkehrssicher ist und nicht ob es das neueste Modell ist. Leider konnte diese Werkstatt den Zündschlosskram nicht machen, weil es keine Vertragswerkstatt ist.

Bearbeitet von ju die tante am 25.05.2022 20:25:04

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Das ist doch keine Erklärung.
Ich würde mich mal an eine andere Werkstatt wenden.
Warst Du bei der Vertragswerkstatt, Händler oder Verkäufer des Wagens?

Außerdem gibt es sicher auf einem Schrottplatz auch für ältere Autos passende Teile.
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Ich versteh's auch nicht, deshalb hab ich mal gegockelt: hier
Trivial scheint es nicht nach der Beschreibung, sollte für einen ausgebildeten Kfz-Mechaniker aber machbar sein; die schreiben da von ca. 300 Euro. Problem ist wohl die Nähe zum Airbag und fummelige Drähte. Ich vermute, die hatten einfach keine Lust :angry:
Dazu passt auch die Rede mit den Gebrauchtwagen: mich hat auch gerade ein Vertriebsmensch meines Autohauses angefallen - die Autopreise sind zurzeit wohl stark gestiegen, da wittern sie Geschäfte..
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Danke fürs googeln Chris. :blumen:

Die dort angebenen Kosten stimmen auch mit dem Kostenvoranschlag von ca. 260 Euro überein. Ich habe jetzt natürlich weniger bezahlt, weil sie das Zündschloss nicht eingebaut haben, mir aber auch nicht mitgeben wollten.

Bezahlt hätte ich es natürlich. :) und meine Schrauberin hätte es einbauen können.

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Ich hoffe, Du hast deutlich weniger bezahlt - wenn sie so dämlich sind, die "unmögliche" Reparatur zu versuchen und dabei sogar ein Ersatz-Zündschloss zu bestellen? Sicher kein einfaches Bauteil, aber wer das bestellt, sollte auch Fachmann genug sein, um es richtig einzubauen.

Bearbeitet von chris35 am 25.05.2022 21:19:34
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Zitat (ju die tante, 25.05.2022)
Für uns ist es relevant, dass das Auto verkehrssicher ist und nicht ob es das neueste Modell ist. Leider konnte diese Werkstatt den Zündschlosskram nicht machen, weil es keine Vertragswerkstatt ist.

Ich sehe gerade eben erst, dass Du Deine Antwort ergänzt hast.

Auch ich habe eine Werkstatt meines Vertrauens, die keine Vertragswerkstatt ist.
Dort bin ich schon seit Jahrzehnten (wortwörtlich) und nehme sogar den Weg von 15 Km einfache Strecke in Kauf.

Zitat (ju die tante, 25.05.2022)
Danke fürs googeln Chris. :blumen:

Die dort angebenen Kosten stimmen auch mit dem Kostenvoranschlag von ca. 260 Euro überein. Ich habe jetzt natürlich weniger bezahlt, weil sie das Zündschloss nicht eingebaut haben, mir aber auch nicht mitgeben wollten.

Bezahlt hätte ich es natürlich. :)  und meine Schrauberin hätte es einbauen können.

Ich hoffe mal, dass die 260,-- € nur für den Arbeitsaufwand waren.

Wende Dich unbedingt in diesem Fall an eine Vertragswerkstatt!

Ich habe bei meinem 25 Jahre alten Auto einen Rückruf erhalten, weil die Gaskartusche für den Airbag defekt sein könnte.
Damit muss ich auch in eine Vertragswerkstatt, weil die Reparatur kostenlos ist und mit dem Hersteller abgerechnet wird.
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Ich habe für den richtig codierten neuen Schlüssel und für den Einbauversuch zusammen 85 Euro bezahlt.

Das Zündschloss hätte ohne Einbau 150 Euro gekostet. Hätte ich auch noch bezahlt, wenn ich es für meine Werkstatt mitbekommen hätte.

Die 260 Euro wären dann incl. neuem Schloss und Einbau gewesen.

Es war eine Vertragswerkstatt, denn ohne die geht die Codierung nicht. Sondt hättes es meine Nichtvertragswerkstatt gemacht.

Bearbeitet von ju die tante am 25.05.2022 22:34:55

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Hm, eine Vertragswerkstatt ist unfähig, ein neues Zündschloss einzubauen?
Die 85,-- € für den Versuch sind natürlich ärgerlich.
Auf der von chris verlinkten Seite habe ich gelesen, dass Ausbau und Einbau eines neuen Schlosses nicht so einfach sind.
Aber, eine Vertragswerkstatt sollte das wohl hinbekommen.

Was ich immer noch nicht verstanden habe, warum nicht einfach der Schlüssel nachbestellt wurde.
Mit dem Ersatzschlüssel konntest Du schließlich fahren.
Oder ist Dein Auto so alt, dass es keine Ersatzteile mehr gibt?

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Erstmal: den Fehler hat diese Werkstatt schon in dem Moment begangen, in dem sie eine Arbeit angenommen hat, von dem sie offensichtlich keine Ahnung hat und will das nun vertuschen.
Hört sich für mich so an, als wäre das ein Fahrzeug aus dem VW Konzern und folgendes passiert:
1 Schlüssel bestellt, dann festgestellt, Scheiße, passt nicht zum Schloß - ist so, wenn man nicht nach Fahrgestellnummer bestellt.
Also neues Schloß bestellt mit dazu passendem Schlüssel, im ausgebauten Zustand ausprobiert- paßt natürlich. Dann Schloß eingebaut {und die Rede ist dabei vom Schließzylinder, das eigentliche Schloß Gehäuse bleibt ja im Fahrzeug} und wenn man dann bestimmte Dinge nicht beachtet, ist die Lenksäulenverriegelung verrastet und läßt sich nicht mehr lösen. Außerdem kann die Wegfahrsperre nur der Hersteller mit seinem Tester online freischalten, damit man mit einem neuen Schlüssel überhaupt starten kann.
Als der Werkstatt das klar geworden ist, daß sie mit der blockierten Lenksäule und dem nicht mehr startenden Motor ein Riesenproblem an der Backe hat,schiebt sie das auf dich als Kunde ab....
Ich würde mich mal an die zuständige KFZ Innung wenden, da gibt es für solche Fälle eine Schiedsstelle, und die können mit einem Sachverständigen sicher sehr schnell und risikofrei klären, ob die Werkstatt den nun entstandenen Schaden und die aufgelaufen Kosten zu tragen hat.
Ich würde auf jeden Fall erstmal nichts bezahlen und das klären, weil deren Argumentation absoluter Quatsch ist!
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Auf der Rechnung steht:

Neuer Schließzylinder klemmt, nicht zu erneuern.

Das Auto ist Baujahr 2001 und neuen Anlasser und Auspuff gab es als Ersatzteile ohne Probleme.

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Ich würde die Fachwerkstatt noch einmal kontaktieren (am besten schriftlich) und angesichts der Erfolglosigkeit ihrer Arbeit und dennoch berechneter Kosten um Rückerstattung bitten. Weswegen sollst Du für etwas bezahlen, was die Werkstatt nicht zustande bekommen hat. Mit neuem Schlüssel und Schloss kannst Du nichts anfangen, wenn die Werkstatt sich außerstande sieht, letzteres einzubauen. Eine Fachwerkstatt muss vor der Bestellung von Ersatzteilen abschätzen können, ob sie eine Reparatur durchführen kann oder nicht.
Geht die Werkstatt nicht darauf ein, würde ich gegenüber der Werkstatt-Leitung die von @Gerrit schon angeführte Einschaltung der Schiedsstelle ansprechen, oder die Absicht ins Gespräch bringen, in der Angelegenheit über einen Anwalt einen Gutachter für KFZ-Wesen zu beauftragen. Allein die Erwähnung solch eines Gutachters zeigt oft Erfolge, wird den Werkstattmenschen doch damit vor Augen geführt, dass Kunden nicht so dumm und hilflos sind, wie die Fachleute sie gerne hätten.
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Zitat (ju die tante, 26.05.2022)
Neuer Schließzylinder klemmt, nicht zu erneuern.

Vielleicht findest Du bei einer Autoverwertung einen passenden Zylinder für Dein Fahrzeug. Einfach mal hinfahren... :)
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Zitat (Golden-Girl, 26.05.2022)
Vielleicht findest Du bei einer Autoverwertung einen passenden Zylinder für Dein Fahrzeug. Einfach mal hinfahren... :)

Toller Rat: Soll ju die Tante dann den Schließzylinder selbst einbauen? Sie hat doch schon von sich gesagt, dass sie keinerlei Ahnung hat und auf die Hilfe einer Werkstatt angewiesen ist. Außerdem: Was nutzt der "neue" Schließzylinder vom Schrottplatz, wenn die Werkstatt das mit einem fabrikneuen Teil schon versemmelt hat? Dann dürfte es auch mit dem Teil vom Schrottplatz nicht klappen. Im Zweifel ist nämlich ein neuer Schließzylinder besser einzubauen als ein ausgeleierter von einem Gebrauchtwagen.
Abgesehen davon: Jede seriös arbeitende Werkstatt, vor allem jede Fachwerkstatt, wird sich weigern, Gebrauchtteile, die der Fahrzeugbesitzer mitgebracht hat, einzubauen, allein schon deswegen, weil Gewährleistung und Sicherheit nicht übernommen werden können.

Ich bringe mein Auto regelmäßig in eine freie Werkstatt, bin sehr zufrieden mit dem Preis-Leistungsverhätnis und der Kompetenz des Inhabers. Der ist ein "Schrauber" aus vollem Herzen. Aber selbst er lehnt es ab, Kunden"mitbringsel" = Teile vom Schrottplatz oder Internetschnäppchen-Neuteile einzubauen, weil er mit seiner Arbeit auch für die Sicherheit seiner Kunden steht und die nicht für Teile von ihm unbekannter Herkunft gewährleisten kann.
Gerade ein PKW-Schloss ist sicherheitsrelevant! Nicht ohne Grund wurden vor einigen Jahren PKW zurückgerufen, um neue Zündschlösser einzubauen, weil die werksseitig verbauten dazu neigten, während der Fahrt den Motor auszustellen.
Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du zwar ein billiges Teil vom Schrottplatz hättest ergattern und einbauen lassen können, das aber während einer Bergauf-Fahrt bei 100 km/h auf der Autobahn plötzlich seinen Geist aufgäbe? Dich immer noch freuen über das Schrottplatz-Schnäppchen, oder darauf sinnen, wie Du die Werkstatt für die entstandenen Schäden verantwortlich machen kannst?
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@ ju die Tante: eine Alternative wäre ein erneuter Reparaturversuch bei einer anderen Fachwerkstatt. Ich würde denen die bisherigen Erfahrungen und Aussagen der ersten Werkstatt klar auf den Tisch legen und um Auskunft über die Reparierbarkeit des Zündschlosses bitten.
Falls die neue Fachwerkstatt die Reparatur erfolgreich abschließt, mit der Rechnung zur ersten Werkstatt gehen und die Rückerstattung der gezahlten Rechnungssumme fordern. Ggf. auch den Teil der entstandenen Kosten, der durch den Murks der ersten Werkstatt entstanden ist und der von der zweiten Werkstatt vor der eigentlichen Reparatur behoben werden musste.
Du magst zwar von Autos nichts verstehen, gegenüber der Werkstatt solltest Du aber den Eindruck erwecken, dass Du eine selbstbewusste Verbraucherin bist, die über Kenntnisse verfügt, mit welcher Hilfe man zu seinen Rechten kommt. Da gibt´s bestimmte Stichworte: Schiedstelle, Gutachter, Rechtsanwalt. Und dann gibt`ja auch noch die Bewertungsportale in den sozialen Medien!
Ich wünsche Dir, dass Du Dein Auto zeitnah repariert bekommst -möglichst ohne Rechtsstreit!

Bearbeitet von whirlwind am 27.05.2022 09:53:29

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85 Euro ist natürlich ärgerlich, aber dem würde ich nicht noch Geld für Anwalt oder Gutachter hinterherwerfen - das wird leider gerne genau so abgeschätzt.
Ist der Schlüssel denn jetzt auf das alte Schloß programmiert und Du kannst damit wieder fahren? Dann hast Du ja wenigstens einen Nutzen davon.

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Zitat (whirlwind, 27.05.2022)
@ ju die Tante: eine Alternative wäre ein erneuter Reparaturversuch bei einer anderen Fachwerkstatt. Ich würde denen die bisherigen Erfahrungen und Aussagen der ersten Werkstatt klar auf den Tisch legen und um Auskunft über die Reparierbarkeit des Zündschlosses bitten.
Falls die neue Fachwerkstatt die Reparatur erfolgreich abschließt, mit der Rechnung zur ersten Werkstatt gehen und die Rückerstattung der gezahlten Rechnungssumme fordern. Ggf. auch den Teil der entstandenen Kosten, der durch den Murks der ersten Werkstatt entstanden ist und der von der zweiten Werkstatt vor der eigentlichen Reparatur behoben werden musste.
Du magst zwar von Autos nichts verstehen, gegenüber der Werkstatt solltest Du aber den Eindruck erwecken, dass Du eine selbstbewusste Verbraucherin bist, die über Kenntnisse verfügt, mit welcher Hilfe man zu seinen Rechten kommt. Da gibt´s bestimmte Stichworte: Schiedstelle, Gutachter, Rechtsanwalt. Und dann gibt`ja auch noch die Bewertungsportale in den sozialen Medien!
Ich wünsche Dir, dass Du Dein Auto zeitnah repariert bekommst -möglichst ohne Rechtsstreit!

Genau so werde ich es auch machen.

Ich habe einen Termin für übernächste Woche in einer Vertragswerkstatt in der großen Stadt gemacht. Da kann dann unser Sohn das Auto mitnehmen und die Werkstatt ist bei ihm in der Nähe.

Mit dem neuen Schlüssel fährt das Auto auch wieder.

Bei den 85 Euro ist ja auch der neue Schlüssel mit bei und das Geld will ich natürlich auch nicht wieder haben. Mich stört nur, dass ich 38 Euro + MWSt. für Nichtkönnen bezahlen soll.

Bei den Stundenlöhnen, die eine Autowerkstatt normalerweise berechnet, können sie sich damit nicht lange beschäftigt haben.

Untergejubelt bekommen sie es auf alle Fälle, entweder sind sie dann kulant oder es gibt eine entsprechende Bewertung.

Vom Schrottplatz haben wir nur einmal einen Scheibenwischermotor geholt, weil der damals nur für die Rückfahrt von meinen Schwiegereltern bis zu uns halten sollte und das Auto dann weg kam.

Ganz lieben Dank für eure Antworten. :blumen:
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Wie kann ein Auto Schlüssel überhaupt ausgeleiert sein? Habe noch nie gehört, dass ein Schlüssel ausgeleiert ist. Was machst du mit dem Schlüssel? Man muss auch nicht zu einer Vertrags-Werkstatt gehen. Macht fast jede seriöse Auto-Werkstatt. In einem Dorf kann man eine Werkstatt Vertrauen, da es ja um ihren Ruf geht. Eine Schüssel für 80 € gibt es auch nicht, er kostet 300 €
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@winski: Schloss und Schlüssel für ein Auto bekommt nicht jeder Dorfschrauber. Das geht nur über eine Vertragswerkstatt.

Einen ziemlich glatt geschliffenen Schlüssel kann ich durchaus von einem neuen
Schlüssel unterscheiden und auch feststellen, dass der Ersatzschlüssel längst nicht so abgeschliffen war.

Es kann durchaus auch sein, dass die Preise abhängig von der Fahrzeugmarke sind. Bei zwei unterschiedlichen deutschen Herstellern haben wir bei anderen Originalersatzteilen diese Erfahrung jedenfalls gemacht.
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Zitat (winski, 29.05.2022)
Wie kann ein Auto Schlüssel überhaupt ausgeleiert sein? Habe noch nie gehört, dass ein Schlüssel ausgeleiert ist. Was machst du mit dem Schlüssel?

Schlüssel werden aus weicherem Material hergestellt als die Elemente vom Schließzylinder. Daher nutzt sich der Schlüssel im Laufe des Einsatzes ab. Das ist so beabsichtigt, damit der Schließmechanismus weniger verschleißt (im Idealfall gar nicht) als der oft benutzte Schlüssel; das Schloß dann mit Zweit- oder nachgemachtem Schlüssel trotzdem noch korrekt funkioniert. -_-

Geopfert wird halt das Teil, das sich leichter/kostengünstiger/sinnvoller ersetzen läßt.
Gilt übrigens allgemein, wenn korrekt gearbeitet wird. Z.B. auch bei Zahnfüllungen: Ersatz muß weicher als der Originalzahn im Gegenkiefer gewählt werden.
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Zitat (ghostrider, 01.06.2022)
Schlüssel werden aus weicherem Material hergestellt als die Elemente vom Schließzylinder. Daher nutzt sich der Schlüssel im Laufe des Einsatzes ab. Das ist so beabsichtigt, damit der Schließmechanismus weniger verschleißt (im Idealfall gar nicht) als der oft benutzte Schlüssel; das Schloß dann mit Zweit- oder nachgemachtem Schlüssel trotzdem noch korrekt funkioniert. -_-

Geopfert wird halt das Teil, das sich leichter/kostengünstiger/sinnvoller ersetzen läßt.
Gilt übrigens allgemein, wenn korrekt gearbeitet wird. Z.B. auch bei Zahnfüllungen: Ersatz muß weicher als der Originalzahn im Gegenkiefer gewählt werden.

endlich mal eine vernünftige Erklärung. :daumenhoch:
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Gut erklärt, @Ghostrider! :daumenhoch:

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Danke für die Erklärung @Ghostrider

Würde das jetzt bedeuten, dass ich kein neues Zündschloss brauche?

Bearbeitet von ju die tante am 01.06.2022 18:07:57

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Moin Tante Ju.
Wenn der Ersatzschlüssel einwandfrei funktioniert, wäre das ein Hinweis darauf, dass das Innenleben des Zylinders vom Verschleiß her noch in Ordnung ist. Gilt natürlich nur, wenn der Ersatzschlüssel noch weitestgehend ohne sichtbaren Verschleiß ist.

Dann würdest du nur einen Ersatzschlüssel benötigen, der allerdings beim Markenhändler angelernt werden müsste.
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Der Ersatzschlüssel funktioniert einwandfrei und einen neuen Schlüssel habe ich ja schon.

Dann spare ich mir die Kosten für ein neues Zündschloss und sage den Termin ab.

Danke :blumen:

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Zitat (ju die tante, 02.06.2022)
Der Ersatzschlüssel funktioniert einwandfrei und einen neuen Schlüssel habe ich ja schon.

Dann spare ich mir die Kosten für ein neues Zündschloss und sage den Termin ab.

Danke :blumen:

Warum wollte Deine Werkstatt dann ein neues Zündschloss einbauen? Das sieht doch sehr nach Ahnungslose-Kunden-Abzocke aus........

Bearbeitet von whirlwind am 02.06.2022 11:12:33
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Zitat (whirlwind, 02.06.2022)
Warum wollte Deine Werkstatt dann ein neues Zündschloss einbauen? Das sieht doch sehr nach Ahnungslose-Kunden-Abzocke aus........

Weil sie gierig sind. :angry:
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