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Kanzler Olaf Scholz beim Bürger-Treff in Neuruppin: „Niemand hat vor, auf Demonstranten zu schießen“
https://www.berliner-kurier.de/politik-wirt...essen-li.257681

Dieses "Niemand hat vor..." kommt mir irgendwie bekannt vor... :hmm:

Zitat (Golden-Girl, 18.08.2022)
Kanzler Olaf Scholz beim Bürger-Treff in Neuruppin: „Niemand hat vor, auf Demonstranten zu schießen“
https://www.berliner-kurier.de/politik-wirt...essen-li.257681

Dieses "Niemand hat vor..." kommt mir irgendwie bekannt vor... :hmm:

In der Tat eine bemerkenswerte Schlagzeile: Etwas nicht vor zu haben heißt schließlich nicht, etwas nicht zu tun. So historisch bestätigt bzgl. Mauerbau und Einführung der C-Impfpflicht.
Allein, dass der Kanzler eine solche Aussage trifft, wonach er überhaupt die Möglichkeit, auf Menschen des eigenen Volkes zu schießen, in den Raum stellt, sollte jeden nachdenklich stimmen.
Demonstranten sind doch Menschen, oder nicht? :unsure:
Zitat (zumselchen, 18.08.2022)
In der Tat eine bemerkenswerte Schlagzeile: Etwas nicht vor zu haben heißt schließlich nicht, etwas nicht zu tun. So historisch bestätigt bzgl. Mauerbau und Einführung der C-Impfpflicht.
Allein, dass der Kanzler eine solche Aussage trifft, wonach er überhaupt die Möglichkeit, auf Menschen des eigenen Volkes zu schießen, in den Raum stellt, sollte jeden nachdenklich stimmen.
Demonstranten sind doch Menschen, oder nicht? :unsure:

vor 36 Jahren hätte sich auch niemand vorstellen können, dass es jemals passieren würde, was noch heute unter dem Schlagwort Hamburger Kessel bezeichnet wird
Zitat (zumselchen, 18.08.2022)
Demonstranten sind doch Menschen, oder nicht? :unsure:

Polizisten aber auch
Zitat (idun, 19.08.2022)
Polizisten aber auch

Fragt sich mittlerweile nur, wer mehr Mensch ist... :hmm:
Zitat (zumselchen, 18.08.2022)
In der Tat eine bemerkenswerte Schlagzeile: Etwas nicht vor zu haben heißt schließlich nicht, etwas nicht zu tun. So historisch bestätigt bzgl. Mauerbau und Einführung der C-Impfpflicht.
Allein, dass der Kanzler eine solche Aussage trifft, wonach er überhaupt die Möglichkeit, auf Menschen des eigenen Volkes zu schießen, in den Raum stellt, sollte jeden nachdenklich stimmen.
Demonstranten sind doch Menschen, oder nicht? :unsure:

Bevor man Olaf Scholz unterstellt, der Gedanke, auf Menschen des eigenen Volkes zu schießen (oder auch nicht), sei von ihm in die Diskussion eingebracht worden, sollte man den verlinkten Bericht erst einmal genau lesen. Der Kanzler hat das Thema nicht von sich aufs Tapet gebracht, sondern auf die Frage eines Demonstranten geantwortet, ob es einen Schießbefehl auf Demonstranten gäbe. Das Thema Schießbefehl ist also zuerst von einem Demonstranten angesprochen worden.
Scholz Reaktion sorgt für Kritik, wie hätte er also reagieren sollen? Die Frage übergehen?
Warum wird nicht der Fragesteller wegen seiner dämlichen Frage kritisiert?

Bearbeitet von whirlwind am 19.08.2022 11:07:11
Zitat (whirlwind, 19.08.2022)
Bevor man Olaf Scholz unterstellt, der Gedanke, auf Menschen des eigenen Volkes zu schießen (oder auch nicht), sei von ihm in die Diskussion eingebracht worden, sollte man den verlinkten Bericht erst einmal genau lesen. Der Kanzler hat das Thema nicht von sich aufs Tapet gebracht, sondern auf die Frage eines Demonstranten geantwortet, ob es einen Schießbefehl auf Demonstranten gäbe. Das Thema Schießbefehl ist also zuerst von einem Demonstranten angesprochen worden.
Scholz Reaktion sorgt für Kritik, wie hätte er also reagieren sollen? Die Frage übergehen?
Warum wird nicht der Fragesteller wegen seiner dämlichen Frage kritisiert?

In der Schule habe ich mal gelernt, dass es keine dämlichen Fragen gibt....
Ob das richtig ist, kann jeder für sich selbst entscheiden...
Die Antwort von Olaf Scholz, war zumindest für mich, nicht ganz klar...
Irgendwie schwang da, ebenfalls zumindest für mich, ein unhörbares "es sei denn" mit...
Zitat (Geierchen, 19.08.2022)
In der Schule habe ich mal gelernt, dass es keine dämlichen Fragen gibt....

Unser Sohn hatte auf dem Gymnasium einen Lehrer, der auch Fragen benotete. :pfeifen:
Zitat (ju die tante, 19.08.2022)
Unser Sohn hatte auf dem Gymnasium einen Lehrer, der auch Fragen benotete. :pfeifen:

Da wäre es interessant die Kriterien des Lehrers zu erfahren... :pfeifen:
Zitat (ju die tante, 19.08.2022)
Unser Sohn hatte auf dem Gymnasium einen Lehrer, der auch Fragen benotete. :pfeifen:

Was ist daran so erwähnenswert?
Schließlich zeigen Fragen, wieweit jemand sich im Vorfeld mit dem Erfragten beschäftigt hat! An Fragen kann man sehr gut erkennen, ob sie aus ehrlich gemeintem Interesse gestellt werden, aus vorheriger Unaufmerksamkeit/Ignoranz resultieren, oder darauf abzielen, jemanden zu provozieren.
Insofern gibt es vielleicht keine dummen/dämlichen Fragen, der Frager entlarvt sich mit seiner Frage aber u.U. als solcher.

Der Lehrer hat übrigens richtlinienkonform gehandelt und benotet. Nicht nur korrekte Antworten auf Fragen der Lehrperson sind zu benoten, auch Fragen von Schülern gelten als Form der geistigen und mündlichen Mitarbeit, die Bestandteil der Gesamtnote ist.
Die gesetzlichen Unterrichtsvorgaben sehen vor, dass Schüler lernen sollen, ihre (fachlichen) Probleme zu erkennen, zu formulieren und diese als Fragen so vorzutragen, dass sie das Problem auf den Punkt bringen. Hintergrund ist, dass nicht nur auswendig Gelerntes abgespult wird, sondern der Lösungsweg eines Problems erkannt und nachvollzogen werden kann. Eine wichtige Kompetenz in unserer so komplexen Welt!

Bearbeitet von whirlwind am 19.08.2022 14:10:36

Zu den Kriterien des Lehrers kann ich nichts sagen.

Zu dem Lehrer kann ich nur sagen, dass er bei den Schülern sehr beliebt war und laut meinem Sohn sich keiner über diese Benotung beschwert hat.

Zu der Person des Lehrers kann ich sagen, dass er Lehrer aus Leidenschaft war und sein Gehalt als viel zu hoch einstufte, weil er seinen Beruf als Hobby ansah.

Seine Frau und er waren wirklich tolle Nachbarn, nur so gegen Ende der langen
Sommerferien wurden sie leich knatterig, weil ihnen die Schule fehlte.

Zitat (ju die tante, 19.08.2022)
Zu den Kriterien des Lehrers kann ich nichts sagen.

Zu dem Lehrer kann ich nur sagen, dass er bei den Schülern sehr beliebt war und laut meinem Sohn sich keiner über diese Benotung beschwert hat.

Zu der Person des Lehrers kann ich sagen, dass er Lehrer aus Leidenschaft war und sein Gehalt als viel zu hoch einstufte, weil er seinen Beruf als Hobby ansah.

Seine Frau und er waren wirklich tolle Nachbarn, nur so gegen Ende der langen
Sommerferien wurden sie leich knatterig, weil ihnen die Schule fehlte.

Dann scheint dieser Lehrer alles richtig gemacht zu haben. Erfahrungsgemäß sind die Lehrer bei Schülern am beliebtesten, die nicht nur einen interessanten Unterricht gestalten, sondern gerecht benoten. Wobei "gerecht benoten" nicht darin besteht, allen Schülern gute Noten zu geben. Die Mehrzahl der Schüler hat ein sehr feines Gefühl für gerechte Benotung.
Zitat (whirlwind, 19.08.2022)
...Das Thema Schießbefehl ist also zuerst von einem Demonstranten angesprochen worden.
Scholz Reaktion sorgt für Kritik, wie hätte er also reagieren sollen? Die Frage übergehen? 
Warum wird nicht der Fragesteller wegen seiner dämlichen Frage kritisiert?


Ja, das ist wieder mal typisch - da werde solche blöden Fragen gestellt ...und egal, wie die Antwort lautet, der antwortet ist immer der Blöde.
Wer das Thema aufs Tablett gebracht hat, kann sich die Hände reiben.

...und natürlich, die Leute von der Sofafront, die gerne die Regierung verächtlich machen.

Dass es keine blöden Fragen gibt, gilt schon lange als überholt. :yes:
Zitat (whirlwind, 19.08.2022)
Bevor man Olaf Scholz unterstellt, der Gedanke, auf Menschen des eigenen Volkes zu schießen (oder auch nicht), sei von ihm in die Diskussion eingebracht worden, sollte man den verlinkten Bericht erst einmal genau lesen. Der Kanzler hat das Thema nicht von sich aufs Tapet gebracht, sondern auf die Frage eines Demonstranten geantwortet, ob es einen Schießbefehl auf Demonstranten gäbe. Das Thema Schießbefehl ist also zuerst von einem Demonstranten angesprochen worden.
Scholz Reaktion sorgt für Kritik, wie hätte er also reagieren sollen? Die Frage übergehen? 
Warum wird nicht der Fragesteller wegen seiner dämlichen Frage kritisiert?

Auch wenn die Frage von einem Demonstranten kam und nicht vom Kanzler selbst, belässt der Kanzler mit seiner Formulierung, es nicht vor zu haben, das in einer Demokratie Undenk- und Unsagbare im Raume stehen.
Wie er anders darauf hätte reagieren können?
Der Kanzler hätte es kategorisch ausschließen müssen.

Bearbeitet von zumselchen am 19.08.2022 14:51:10
Zitat (whirlwind, 19.08.2022)
Was ist daran so erwähnenswert?
Schließlich zeigen Fragen, wieweit jemand sich im Vorfeld mit dem Erfragten beschäftigt hat! An Fragen kann man sehr gut erkennen, ob sie aus ehrlich gemeintem Interesse gestellt werden, aus vorheriger Unaufmerksamkeit/Ignoranz resultieren, oder darauf abzielen, jemanden zu provozieren.

Der Lehrer hat übrigens richtlinienkonform gehandelt und beurteilt. Nicht nur korrekte Antworten auf Fragen der Lehrperson sind zu benoten, auch Fragen von Schülern gelten als Form der geistigen und mündlichen Mitarbeit, die Bestandteil der Gesamtnote ist.
Die gesetzlichen Unterrichtsvorgaben sehen vor, dass Schüler lernen sollen, ihre (fachlichen) Probleme zu erkennen, zu formulieren und diese als Fragen so vorzutragen, dass sie das Problem auf den Punkt bringen. Eine wichtige Kompetenz in unserer so komplexen Welt!

Du hast vollkommen recht, man sollte frühzeitig lernen, die richtigen Fragen zu stellen und zu formulieren...
Die Benotung davon, sehe ich etwas kritisch, da es einigen Interpretationsspielraum gibt...
Da braucht nur mal die Nase eines Schülers nicht zu passen...
Zitat (Tessa_, 19.08.2022)
Ja, das ist wieder mal typisch - da werde solche blöden Fragen gestellt ...und egal, wie die Antwort lautet, der antwortet ist immer der Blöde.
Wer das Thema aufs Tablett gebracht hat, kann sich die Hände reiben.

...und natürlich, die Leute von der Sofafront, die gerne die Regierung verächtlich machen.

Dass es keine blöden Fragen gibt, gilt schon lange als überholt. :yes:

Das liegt wahrscheinlich daran, dass die politischen Entscheidungsträger, nie die Konsequenzen ihrer Entscheidungen zu tragen haben...
Das wird immer auf die Bevölkerung abgewälzt...
Die vier apokalyptischen Reiter...
Lauterbach, Habeck, Lindner und Baerbock...

Vorhin in den Rundfunknachrichten gehört: Deutschland ist zweitgrößtes Geberland für humanitäre Hilfe im Ausland (es wurde ein Betrag von 2,8 Milliarden Euro jährlich genannt).

Das ist doch mal was! Vielleicht machen wir ja irgendwann noch den ersten Platz.

Zitat (Geierchen, 19.08.2022)
Das liegt wahrscheinlich daran, dass die politischen Entscheidungsträger, nie die Konsequenzen ihrer Entscheidungen zu tragen haben...
Das wird immer auf die Bevölkerung abgewälzt...
Die vier apokalyptischen Reiter...
Lauterbach, Habeck, Lindner und Baerbock...


Na klar, Geier, Du jammerst ja hier öfters rum.
Da hilft nur eins: Du musst kandidieren.
Immer nur über andere herziehen, ist unterste Schublade und der leichteste Weg.

Sehr sehenswert, die Doku "Wem gehört mein Dorf" Hier schon mal ein Trailer
Schau es Dir an - ich habe nur noch einen Sendetermin gefunden:

rbb, 14.09.2022 23:15 Uhr

Bearbeitet von Tessa_ am 19.08.2022 15:22:11
Zitat (Geierchen, 19.08.2022)
Du hast vollkommen recht, man sollte frühzeitig lernen, die richtigen Fragen zu stellen und zu formulieren...
Die Benotung davon, sehe ich etwas kritisch, da es einigen Interpretationsspielraum gibt...
Da braucht nur mal die Nase eines Schülers nicht zu passen...

Das mit dem "da braucht (einem Lehrer?) nur mal die Nase eines Schülers nicht zu passen" wird sehr überbewertet. Eltern sind bezüglich Schulrecht seit mindestens 20 Jahren wesentlich informierter und klagebereiter, zur Not mithilfe eines Anwaltes. Selbst, wenn es nicht zur Klage sondern nur zu einem Notenwiderspruch bei der obersten Schulbehörde kommt, erwartet den notengebenden Lehrer ein umfangreicher Nachweis der Halbjahres-Einzelleistungen des Schülers.
Bei manchmal über 30 Schülern in einer Klasse kann nicht jede Stunden-Einzelleistung eines Schülers dokumentiert werden, wird aber gefordert.
Hinzu kommt, dass die oberste Schulbehörde immer häufiger dazu neigt, Elternklagen zuzustimmen.
Als Lehrer überlegt man sich deswegen übergenau, ob eine schlechte Note angemessen ist.

Bearbeitet von whirlwind am 19.08.2022 15:19:22
Zitat (Tessa_, 19.08.2022)
Na klar, Geier, Du jammerst ja hier öfters rum.
Da hilft nur eins: Du musst kandidieren.
Immer nur über andere herziehen, ist unterste Schublade und der leichteste Weg.

Sehr an sehenswert, die Dokumentastion "Wem gehört mein Dorf"
Schau es Dir an - ich habe nur noch einen Sendetermin gefunden:

rbb, 14.09.2022 23:15 Uhr

Nun ja, was du jammern nennst, kannst du täglich in den Qualitätsmedien nachschauen...
Wenn du das nicht sehen willst, ist das deine Sache..
Es steht dir völlig frei, dem Staat blind und unreflektiert zu vertrauen...
Außerdem ziehe ich nicht über andere her, wie kommst du darauf ?
Oder gehörst zu den Vertretern der "cancel culture" in der Kritik verboten ist und nur noch der Kadavergehorsam gilt ?
Kandidieren würde ich schon, aber dazu fehlt mir das nötige Kleingeld und die Skrupellosigkeit...
Zu deiner Aussage, ich würde jammern...
Ist das jetzt eine Meinung oder schon Mobbing ? 🤔

Zur Motivation des Demonstranten bzgl. dessen Frage zum Schießbefehl auf Demonstranten sind zwei Szenarien denkbar:

1. Sofern sich die Verschwörungstheorie "Einsatz der Bundeswehr im Inneren" als richtig erweist, handelt es sich um eine absolut berechtigte Frage.

2. Sofern es eines der wichtigsten Ziele der Regierung ist, die Menschen so zu verängstigen, dass sie sich nicht aus ihren kalten Wohnungen auf die Straße trauen, dann wäre die Antwort des Kanzlers maximal zielführend. Dann hätte der Fragesteller die perfekte Vorlage geliefert.

In keinem dieser Szenarien war weder die Frage "blöd" noch der Anwortende der "Dumme".

Zitat (hachi-hachi, 19.08.2022)
Vorhin in den Rundfunknachrichten gehört: Deutschland ist zweitgrößtes Geberland für humanitäre Hilfe im Ausland (es wurde ein Betrag von 2,8 Milliarden Euro jährlich genannt).

Das ist doch mal was! Vielleicht machen wir ja irgendwann noch den ersten Platz.

Die ca. 20 Mio. Nettosteuerzahler haben ganz sicher noch Kapazitäten, noch mehr finanzielle Verfügungsmasse zu erwirtschaften bzw. beizuSTEUERN. :pfeifen:

Bearbeitet von zumselchen am 19.08.2022 15:48:47
Zitat (Geierchen, 19.08.2022)
...Zu deiner Aussage, ich würde jammern...
Ist das jetzt eine Meinung oder schon Mobbing ? 🤔


Nein, nur eine Feststellung, denn:
Zitat (Geierchen, 19.08.2022)
Nun ja, Meinungen oder Antworten, die nicht so ins Konzept passen, werden schnell als Mobbing abgetan... :pfeifen:


Nichts für ungut, Du hast ja hier noch zwei drei Mitstreiter. :lol:
Zitat (zumselchen, 19.08.2022)
Zur Motivation des Demonstranten bzgl. dessen Frage zum Schießbefehl auf Demonstranten sind zwei Szenarien denkbar:

1. Sofern sich die Verschwörungstheorie "Einsatz der Bundeswehr im Inneren" als richtig erweist, handelt es sich um eine absolut berechtigte Frage.

2. Sofern es eines der wichtigsten Ziele der Regierung ist, die Menschen so zu verängstigen, dass sie sich nicht aus ihren kalten Wohnungen auf die Straße trauen, dann wäre die Antwort des Kanzlers maximal zielführend. Dann hätte der Fragesteller die perfekte Vorlage geliefert.

In keinem dieser Szenarien war weder die Frage "blöd" noch der Anwortende der "Dumme".

:daumenhoch: Mal wieder sehr treffend formuliert (ebenso der Folgebeitrag)
Zitat (Tessa_, 19.08.2022)
Nichts für ungut, Du hast ja hier noch zwei drei Mitstreiter. :lol:

Alles gut, ich finde es nicht schlecht wenn etwas Gegenwind kommt...😎
Das zeigt, dass wir noch nicht tot sind...Im geistigen Sinne...

Schaun mer mal, wie kalt der Winter in Zeiten des Klimawandels werden wird...
Auf jeden Fall wäre ich aber dafür, die Raumtemperatur im den Wohnungen der Politiker zu messen...
Frei nach dem Motto: Solidarisches frieren für das was man Demokratie nennt... oder soll ich sagen: Für das was mal Demokratie war ?🤔

Zitat (hachi-hachi, 19.08.2022)
Vorhin in den Rundfunknachrichten gehört: Deutschland ist zweitgrößtes Geberland für humanitäre Hilfe im Ausland (es wurde ein Betrag von 2,8 Milliarden Euro jährlich genannt).

Das ist doch mal was! Vielleicht machen wir ja irgendwann noch den ersten Platz.

Was sind 2,8 Milliarden Euro für humanitäre Hilfe angesichts 4,2 Billionen US Dollar Bruttoinlandsprodukt Deutschlands (2021)?
Auf jeden der 46 Millionen einkommens- und lohnsteuerpflichtigen Bürger dieses Landes entfällt gerade mal eine jährliche Summe von 61 Euro für humanitäre Hilfe, würde diese nur aus Lohn- und Einkommensteuern abgeschöpft. Das sind 5 Euro/Person/Monat und damit weniger, als ein Raucher mit dem Inhalt einer Zigarettenschachtel -manchmal pro Tag- verquarzt.

Als wirtschaftsstärkstes Land in Europa und weltweit viertstärkste Wirtschaftsnation (Quelle: www.tatsachen-ueber-deutschland.de) muss sehr wohl überlegt werden, ob humanitäre Hilfen an andere Länder weiter gewährt, erhöht oder reduziert werden. Deutschland ist stark exportorientiert, d.h. der Erfolg unserer Volkswirtschaft ist davon abhängig, dass wir möglichst viel in andere Länder exportieren.
Humanitäre Hilfe ist eine Investition in die Zukunft unseres Landes: Was wir nicht leisten, dafür springen andere Nationen ein und fordern dafür politische Unterstützung ein. Putins Masche, sich mit Gewalt und Bomben ein Land einzuverleiben, ist alt und plump, dauerhaft erfolglos. China macht das viel subtiler und erfolgreicher: humanitäre und wirtschaftliche Hilfe als Preis für politischen Einfluss und spätere wirtschaftliche Absatzmärkte (z.B. in afrikanischen Ländern) - direkte Konkurrenz für unsere Wirtschaftsunternehmen! Gehen die mangels Absatzmärkten den Bach ´runter, dann wirkt das sich nicht nur für die Unternehmen negativ aus, sondern letztendlich auf Arbeitsplätze und Löhne. Staatliche Arbeitslosenunterstützung im Inland dürfte teurer sein als humanitäre Hilfe für andere Länder!

Auch wir in Deutschland wurden einmal massiv humanitär unterstützt - zu einer Zeit, als Europa nach dem 2. Weltkrieg in Grund und Boden zerbombt war, nachdem ein Größenwahnsinniger ein tausendjähriges europäisches Reich errichten wollte und dafür über Leichen anderer Nationen gegangen ist. Ich verweise nur auf private Hilfsorganisationen wie Care und NCR, denen sich die USA anschlossen durch Einrichten der Berliner Luftbrücke.

Der erste Platz im Ranking der höchsten Zahlungen für humanitäre Hilfe wäre doch einerseits ein Zeichen der Dankbarkeit und Anerkennung für die damalige Hilfe, andererseits ein Signal, dass nach innen gerichtetes Denken in Deutschland sich doch nicht so breit macht, wie das im Ausland ankommt.

Bearbeitet von whirlwind am 19.08.2022 19:54:36
Zitat (Geierchen, 19.08.2022)
Frei nach dem Motto: Solidarisches frieren für das was man Demokratie nennt... oder soll ich sagen: Für das was mal Demokratie war ?🤔

An dieser Stelle empfiehlt das Zumselchen, dringend "Animal Farm" von Orwell zu lesen. Da wird sehr anschaulich beschrieben, wie Solidarität und Sozialismus funktionieren. Manch einer hier hat es ja sicher noch am eigenen Leib erfahren dürfen.
Aber keine Sorge: "Animal Farm" ist ein dünnes Büchlein und liest sich leicht und unterhaltsam, ganz im Gegensatz zu Orwells schwergängigen, aber nicht minder wichtigen "1984".
Zitat (whirlwind, 19.08.2022)
Was sind 2,8 Milliarden Euro für humanitäre Hilfe angesichts 4,2 Billionen US Dollar Bruttoinlandsprodukt Deutschlands (2021)? 
Auf jeden der 46 Millionen einkommens- und lohnsteuerpflichtigen Bürger dieses Landes entfällt gerade mal eine jährliche Summe von 61 Euro für humanitäre Hilfe, würde diese nur aus Lohn- und Einkommensteuern abgeschöpft. Das sind 5 Euro/Person/Monat und damit weniger, als ein Raucher mit dem Inhalt einer Zigarettenschachtel -manchmal pro Tag- verquarzt.

Als wirtschaftsstärkstes Land in Europa und weltweit viertstärkste Wirtschaftsnation (Quelle: www.tatsachen-ueber-deutschland.de) muss sehr wohl überlegt werden, ob humanitäre Hilfen an andere Länder weiter gewährt, erhöht oder reduziert werden. Deutschland ist stark exportorientiert, d.h. der Erfolg unserer Volkswirtschaft ist davon abhängig, dass wir möglichst viel in andere Länder exportieren.
Humanitäre Hilfe ist eine Investition in die Zukunft unseres Landes: Was wir nicht leisten, dafür springen andere Nationen ein und fordern dafür politische Unterstützung ein.  Putins Masche, sich mit Gewalt und Bomben ein Land einzuverleiben, ist alt und plump, dauerhaft erfolglos. China macht das viel subtiler und erfolgreicher: humanitäre und wirtschaftliche Hilfe als Preis für politischen Einfluss und spätere wirtschaftliche Absatzmärkte (z.B. in afrikanischen Ländern) - direkte Konkurrenz für unsere Wirtschaftsunternehmen! Gehen die mangels Absatzmärkten den Bach ´runter, dann wirkt das sich nicht nur für die Unternehmen negativ aus, sondern letztendlich auf Arbeitsplätze und Löhne. Staatliche Arbeitslosenunterstützung im Inland dürfte teurer sein als humanitäre Hilfe für andere Länder!

Auch wir in Deutschland wurden einmal massiv humanitär unterstützt - zu einer Zeit, als Europa nach dem 2. Weltkrieg in Grund und Boden zerbombt war, nachdem ein Größenwahnsinniger ein tausendjähriges europäisches Reich errichten wollte und dafür über Leichen anderer Nationen gegangen ist.  Ich verweise nur auf private Hilfsorganisationen wie Care und NCR, denen sich die USA anschlossen durch Einrichten der Berliner Luftbrücke.

Der erste Platz im Ranking der höchsten Zahlungen für humanitäre Hilfe wäre doch einerseits ein Zeichen der Dankbarkeit und Anerkennung für die damalige Hilfe, andererseits ein Signal, dass nach innen gerichtetes Denken in Deutschland sich doch nicht so breit macht, wie das im Ausland ankommt.

1. Dem wirtschaftsstärksten Land in Europa helfen auch die humanitärsten Absatzmärkte in Afrika nichts, wenn die Unternehmen mangels bezahlbarer Energie an die Wand gefahren werden. (Was verkauft D eigentlich an Afrika? - 80% des Exports - geschätzt - geht haupsächlich in die EU, danach Schweiz, England und Amerika.)

2. Bruttoinlandsprodukt: sollte in Realtion zur Bevölkerung betrachtet werden. D ist ein sehr bevölkerungsstarkes Land. Es gibt EU-Länder, die ein höheres BIP pro Kopf haben: Liechtenstein, Lux, IRL, Dk, SE, NL, AU, BE...

3. Das schönste BIP nützt nichts, wenn die Staatsquote zu hoch ist und permanent mehr ausgegeben als eingenommen wird.

4.1 Humanitäre Wiederaufbauhilfe (Marshall-Plan für Europa) wurde in erster Linie aus Eigennutz gewährt, nachdem der nächste Feind im Osten ausgemacht und D als Bollwerk zwischen den Fronten des kalten Krieges auserkoren war.
Es ist naiv anzunehmen, dass Oncle Sam irgendetwas springen lässt, ohne in erster Linie selbst zu profitieren. Das ist beim russischen Bären nicht anders.

4.2 Wenn Bomber Harris & Co. nicht ohne militärische Notwenigkeit in D alles und darüber hinaus viele Zivilisten und Flüchtlinge in Schutt und Asche und Grund und Boden gebombt hätten (z.B. Dresden), wären Wiederaufbauhilfen (verzinste Kredite = Schulden) in solchem Umfang nicht nötig gewesen.
Übrigens: von den amerikanischen Hilfen wurden 25% an die Briten, 20% an die Franzosen und lediglich 10% an D ausbezahlt. Quelle Wikipedia - Marshallplan.
Ursprünglich hatte man für D ganz andere Pläne ausgeheckt (Morgenthau-Plan) - angesichts der Neuen Gefahr im Osten ließ man aber in eigenem Interesse davon ab.

5. Zweiter Platz in humanistischen Hilfe: Welches Land ist denn auf dem ersten Platz?

Auf jeden Fall ist D Erster in Sachen Gutmenschentum und im Weltrettungsbusiness.

Bearbeitet von zumselchen am 19.08.2022 21:09:48
Hier ist ein Link zum Auswärtigen Amt, wo Deutschland humanitäre Hilfe leistet. Ich bin da sehr skeptisch, ob diese Hilfe irgendeinen Sinn macht - ausser das eigene Image zu verbessern, die eigene Wirtschaft zu fördern oder andere eigennützige Ziele zu erreichen: schaut Euch mal die Liste der Länder an und ob es da in den letzten Jahrzehnten irgendeine Verbesserung gegeben hat.

Wie dem auch sei, ich bin beruhigt, dass immer genügend Geld für diverse Belange locker gemacht werden kann, wenn es nötig ist. Manchmal wundere ich mich dann nur, wenn bei nationalen Notlagen (Ahrtal) dann noch Spendenaufrufe an die Bevölkerung ergehen. Reicht dann die Portokasse gerade nicht? :unsure:

Und wer bezahlt am Ende die ganze Zeche ?

Unsere Kinder.

Die Rente wirds dann ab 120 geben, wenn überhaupt ?

Die Mehrwertsteuer wird auf 70 % hochgehen ?

Ausbaden müssen wir es auch schon, weil es Senioreneinrichtungen / Pflege bald nur noch für Superreiche gibt ?

Der Regierung werden noch mehr Dinge einfallen, die sie uns vorschreiben werden.

Der Großteil der Bürger ist inzwischen gut darauf eingestimmt worden, den Vorgaben zu folgen.

FFP2-Maskenpflicht im NRW-Nahverkehr angekündigt
Stand: 25.08.2022, 09:24 Uhr
https://www1.wdr.de/nachrichten/kabinett-co...nahmen-100.html

:kotz:

Ich empfinde das als Schutzmaßnahme für meine Person!
In Japan tragen die Menschen freiwillig Masken, wenn sie nur erkältet sind - aus reiner Rücksicht auf ihre Mitmenschen. Da meckert keiner, ganz im Gegenteil, es wird als selbstverständlich empfunden und als Ehre, den Mitmenschen schützen zu helfen!

Zitat (laluna*, 20.08.2022)
Und wer bezahlt am Ende die ganze Zeche ?

Unsere Kinder.

Die Rente wirds dann ab 120 geben, wenn überhaupt ?

Das ist die eigentliche "Rentenlüge": "unser Kinder" würden unsere Rente zahlen. Eine Gesellschaft ist verantwortlich für ihre Alten, die Rentenversicherung ist eigentlich keine Versicherung, sondern ein (sehr schlecht geführter) Staatsbetrieb, für den wir reichlich Beiträge zahlen und in dessen Ausgaben der Staat immer wieder mit politischen Vorgaben eingreift.
Es ist ein ökologischer Wahnsinn, immer noch viele Kinder zu belohnen und Kinderlose finanziell zu bestrafen. Damit werden nur Jobs ins Ausland verlagert und energiefressende Maschinen statt Mitarbeiter beschäftigt. Wir brauchen keine jungen Arbeitslosen, sondern (besonders in MINT-Fächern) gut ausgebildete Fachkräfte.
@Golden-Girl: mein Immunsystem ist zur Zeit schon ziemlich an seiner Leistungsgrenze: ich halte mich schon so weit wie möglich zurück, trotzdem muss ich manchmal mit dem Bus fahren. Es ist eine Rücksichtslosigkeit, wie manche Leute trotz Maskenpflicht im Bus ihre Maske abziehen und ihre Mitmenschen gefährden. Im Bus sind die Menschen nun einmal dicht gedrängt bei schlechter Belüftung.

Bearbeitet von chris35 am 25.08.2022 15:00:00

Sehr schön 👍, nochmals ab in den Urlaub:

https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Gel...ert-431800.html

Zitat (hachi-hachi, 25.08.2022)
Sehr schön 👍, nochmals ab in den Urlaub:

https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft/Gel...ert-431800.html

Um so vernünftiger, sich eigenverantwortlich zu verhalten und selbst zu schützen! Lieber vorsorgen als das Nachsehen haben!
Zitat (chris35, 25.08.2022)
@Golden-Girl: mein Immunsystem ist zur Zeit schon ziemlich an seiner Leistungsgrenze: ich halte mich schon so weit wie möglich zurück, trotzdem muss ich manchmal mit dem Bus fahren. Es ist eine Rücksichtslosigkeit, wie manche Leute trotz Maskenpflicht im Bus ihre Maske abziehen und ihre Mitmenschen gefährden. Im Bus sind die Menschen nun einmal dicht gedrängt bei schlechter Belüftung.

Hast Du den Evaluierungsbericht gelesen und Dich mal in anderen Ländern umgeschaut?

Übrigens - die FFP2-Maske ist eine Staubschutzmaske und schützt nicht vor Viren. Steht auch auf der Gebrauchsanweisung.

Ich bin (fast) täglich mit Bus und Bahn unterwegs, aber bisher noch nicht 1 x an Covid erkrankt.
Zitat (Golden-Girl, 25.08.2022)
Ich bin (fast) täglich mit Bus und Bahn unterwegs, aber bisher noch nicht 1 x an Covid erkrankt.

Dann verfügst du offenbar noch über ein intaktes Immunsystem und hast dich vernünftig verhalten. (Ich übrigens auch) :D
Zitat (laluna*, 20.08.2022)
Und wer bezahlt am Ende die ganze Zeche ?

Unsere Kinder.

Die Rente wirds dann ab 120 geben, wenn überhaupt ?

Die Mehrwertsteuer wird auf 70 % hochgehen ?

Ausbaden müssen wir es auch schon, weil es Senioreneinrichtungen / Pflege bald nur noch für Superreiche gibt ?

Der Regierung werden noch mehr Dinge einfallen, die sie uns vorschreiben werden.

Der Großteil der Bürger ist inzwischen gut darauf eingestimmt worden, den Vorgaben zu folgen.

entschuldige bitte, aber du bist ja ein richtiges Endzeitszenario.
Zitat (whirlwind, 25.08.2022)
Um so vernünftiger, sich eigenverantwortlich zu verhalten und selbst zu schützen! Lieber vorsorgen als das Nachsehen haben!

wenn irgendwo Maskenpflicht ist, halte ich mich daran.
Das ist das Mindeste, was ich tun kann.
Zitat (idun, 25.08.2022)
wenn irgendwo Maskenpflicht ist, halte ich mich daran.
Das ist das Mindeste, was ich tun kann.

Wo MaskenPFLICHT ist, bleibt einem auch kaum etwas anderes übrig. Wir sind ja keine Politiker :pfeifen:
Zitat (hachi-hachi, 25.08.2022)
Wo MaskenPFLICHT ist, bleibt einem auch kaum etwas anderes übrig. Wir sind ja keine Politiker :pfeifen:

ok. dann ersetz einfach das Wort Pflicht in meinem Post durch Empfehlung :pfeifen:
Zitat (Golden-Girl, 25.08.2022)


Übrigens - die FFP2-Maske ist eine Staubschutzmaske und schützt nicht vor Viren.



Was erzählst du da?


Gut sitzende FFP2-Masken senken das Risiko mindestens in den Promillebereich

So hoch das Infektionsrisiko ohne Mund-Nasenschutz auch ist, so effektiv schützen medizinische oder FFP2-Masken. Die Göttinger Studie untermauert, dass FFP2- oder KN95-Masken infektiöse Partikel besonders wirkungsvoll aus der Atemluft filtern – vor allem wenn sie an den Rändern möglichst dicht abschließen. Tragen sowohl die infizierte als auch die nicht-infizierte Person gut sitzende FFP2-Masken, beträgt das maximale Ansteckungsrisiko nach 20 Minuten selbst auf kürzeste Distanz kaum mehr als ein Promille. Sitzen ihre Masken schlecht, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion auf etwa vier Prozent. Tragen beide gut angepasste OP-Masken, wird das Virus innerhalb von 20 Minuten mit höchstens zehnprozentiger Wahrscheinlichkeit übertragen. Die Untersuchung bestätigt zudem die intuitive Annahme, dass für einen wirkungsvollen Infektionsschutz vor allem die infizierte Person eine möglichst gut filternde und dicht schließende Maske tragen sollte.


Quelle

Kaffee: Du solltest Dich richtig informieren. Das gilt nur unter Laborbedingungen. Wo sind die draußen?

Zitat (Golden-Girl, 25.08.2022)
Das gilt nur unter Laborbedingungen. Wo sind die draußen?

Warum sollten unter Laborbedingungen (welche überhaupt?) Viren weniger ansteckend sein als in freier Wildbahn?
Zitat (Golden-Girl, 25.08.2022)
Kaffee: Du solltest Dich richtig informieren. Das gilt nur unter Laborbedingungen. Wo sind die draußen?

Blödsinn - Du hast noch nie in einem Labor gearbeitet? Dort kann man gezielt bestimmte Effekte untersuchen und Störfaktoren ausschließen. Der Schutzeffekt der Masken (unter Laborbedingungen) ist offenbar da; er kann in der freien Wildbahn kleiner sein (z.B. weil leider sehr viele ihre Masken nicht richtig aufsetzen), aber verschwinden kann er nicht.
Wenn ich mein Risiko damit etwas vermindern kann, mache ich das. Wenn eine auch nur einigermassen sinnvoll scheinende Bestimmung wie die Maskenpflicht in zwei Bundesregierungen bestätigt wurde, sollte sie auch eingehalten werden. Wer im Bus keine Maske tragen will, soll gefälligst draußen bleiben.

Wer die Maske tragen will, soll sie tragen. Es sollte aber freiwillig sein. Warum haben andere Länder alle Maßnahmen beendet - weil die Pandemie beendet ist! :pfeifen:

Ich habe Dich gefragt: Hast Du den Evaluierungsbericht gelesen und Dich mal in anderen Ländern umgeschaut?

Keine Antwort. Hatte ich mir schon gedacht.

Bearbeitet von Golden-Girl am 25.08.2022 18:26:21

Zitat (Golden-Girl, 25.08.2022)
Wer die Maske tragen will, soll sie tragen. Es sollte aber freiwillig sein. Warum haben andere Länder alle Maßnahmen beendet - weil die Pandemie beendet ist!  :pfeifen:

Ich habe Dich gefragt: Hast Du den Evaluierungsbericht gelesen und Dich mal in anderen Ländern umgeschaut?

Keine Antwort. Hatte ich mir schon gedacht.

Dann solltest Du mal freundlicherweise einen Link beifügen. Meinst Du diesen hier (PDF)?
(EVALUATION DER RECHTSGRUNDLAGEN UND MAßNAHMEN DER PANDEMIEPOLITIK
BERICHT DES SACHVERSTÄNDIGENAUSSCHUSSES NACH § 5 ABS. 9 IFSG)

Da steht z.B. auf S. 88 "So haben die Centers for Disease Control and Prevention (CDC), USA, infizierte und nicht-infizierte Personen gefragt, ob sie Masken tragen. Es zeigte sich, dass die Wahrscheinlichkeit, infiziert zu werden,
um 56 Prozent vermindert wurde, wenn Menschen angaben, eine Alltagsmaske getragen haben, bei
einer medizinischen Masken betrug der Rückgang 66 Prozent, bei einer FFP2 Maske 83 Prozent"

Das ist das Ergebnis einer Umfrage, also sogar in "freier Wildbahn", kein Laborexperiment.
Etwas weiter oben (S. 87) steht auch die Erklärung, warum die "Staubschutzmaske", wie Du sie nennst, wirken: natürlich sind die Filter zu grob, um die Viren selbst zu stoppen - aber fein genug für die Tröpfchen, in denen sie in der Luft schweben.

Bearbeitet von chris35 am 25.08.2022 18:51:32
Zitat (chris35, 25.08.2022)
Dann solltest Du mal freundlicherweise einen Link beifügen. Meinst Du ....
(EVALUATION DER RECHTSGRUNDLAGEN UND MAßNAHMEN DER PANDEMIEPOLITIK
BERICHT DES SACHVERSTÄNDIGENAUSSCHUSSES NACH § 5 ABS. 9 IFSG)
..... Erklärung, warum die "Staubschutzmaske", wie Du sie nennst, wirken: natürlich sind die Filter zu grob, um die Viren selbst zu stoppen - aber fein genug für die Tröpfchen, in denen sie in der Luft schweben.

Schade, dass es hier keine Daumen gibt,

Sehr gut recherchiert und erklärt, Danke für diesen Beitrag
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