Angesetzter Sauerteig

Ich empfehle dir ein Gärglas mit Deckel, weil du damit deinen Sauerteig sauber im Kühlschrank lagern und beim Füttern einfach abmessen kannst, ohne mehrere Gläser zu sammeln. Durch die klare Skala siehst du außerdem direkt, wie stark er aufgeht und ob er aktiv ist.
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dein Brot benötigte ja nur eine winzige Menge Anstellgut - und daraus wurde der Sauerteig vermehrt
wenn du länger Anstellgut fütterst, hast du automatisch genug "Sauerteig" für dein nächstes Brot, du musst nur dran denken, eine kleine Portion wieder zurückzubehalten
(wie bereits beschrieben wird dann aus diesem bisschen Sauerteig wieder ein Anstellgut ...und immer so weiter :D )
so kannst du dir gut Zeit einsparen - der "kalt gezüchtete" Sauerteig braucht dann nur (je nach Menge) keine (oder nur eine kleine) "Verlängerung" mehr und nur ca 4 Std (also ¼-⅓ der Reifezeit) bei Zimmertemperatur ...mit zunehmender Übung erkennst du am Geruch des rohen Brotteigs, ob die Teigreife deinem Geschmack der daraus gebackenen Brotelaibe entspricht
backst du eigentlich reine Sauerteigbrote oder überlegst du auch mildere Varianten, bei denen du mit einem Hefeteig aus langer Teigführung mischt ...ergibt herrliche Varianten (auch mal einen Teil des Wassers/der Flüssigkeit durch Gemüsepüree ausgetauscht)
ich wünsche dir genauso viel Spaß beim Experimentieren, wie ich ihn schon einige Jahrzehnte habe
Bearbeitet von Tortenhummelchen am 27.01.2026 13:28:04
wichtig, riech mal dran - riecht er immer noch fein säuerlich ? ...oder ist er gekippt
ist er noch gut, dann kannst du bei einem so jungen Sauerteig alles zusammenmischen
jetzt gibt es 3 Methoden
...immer weiter füttern (in meinen Augen für Haushaltsportionen doof - hab ich aufgegeben)
...trocken kneten, soviel (Typen/Vollkorn-)Mehl unterkneten bis der Teig richtig krümelig nur so gerade eben noch zusammenhält und im Kühlschrank lagern (Haken, je nach gewählter Mehlart ist er nicht mehr so universell)
...meine Lieblingsmethode ist Einfrieren
allerdings so, dass ich immer 3-4 Portionen im TK habe (ich hab schon so manches Mal vergessen vom neuen Ansatz wieder etwas abzuzwacken ...so bin ich auf der sicheren Seite und nutze immer das "älteste Datum" ...notfalls muss man nächstes Mal 2 Portionen "auffüllen" ...ich knete ihn dafür mit einem hellen (niedrigem Weizentyp) etwas trockener (vergleichbar mit seidigem Hefeteig), dann hab ich nicht so einen Klebkram beim nächsten Mal
jaja beide sind gut und das passt ja auch. Das Brot habe ich auch gebacken... ich möchte auf jeden Fall immer einen Sauerteig im Kühlschrank haben und den werde ich dann wöchentlich füttern... mir geht es jetzt darum, dass ich 2 Gläser im Kühlschrank habe, die ich eigentlich auch nicht mischen möchte.. 1x habe ich mein gezüchtetes Anstellgut im Kühlschrank - das ich Heino nenne.. und das andere ist Anstellgut bzw. ja eigentlich Sauerteig was vom Brot übrig ist.. und ich weiss jetzt nicht was ich damit machen soll..? soll ich das vom Brot wegschmeissen und beim nächsten backen mein Heino verwenden oder ist der nicht mehr notwendig, da ich ja vom backen was übrig habe oder mach ich mir umsonst den Kopf und ich kann einfach irgendwas davon wegschmeissen und weitermachen mit welchem auch immer ich möchte? :wacko: :wacko:
es war mein Ernst - mische beide und teile sie dann erneut in zB 4 Portionen ...so profitiert auch der erste Ansatz vom ersten Brotdurchlauf
wenn du immer einen (davon) im Kühlschrank haben möchtest OK
für mich ist es einfacher und unkomplizierter im TK (ich muss nicht füttern, es wird nicht immer mehr, wenn ich mal nicht backe, spart Zeit und vor allen Dingen auch Platz im Kühlschrank ...übergelaufene Gläser auch viel Sauerei) ...das Auftauen der sehr flach eingefrorenen Portionen dauert ...mit der Hälfte des Wassers für den Teig, bzw das neue Anstellgut nur wenige Minuten (das handnabe ich genauso wie den Hefeansatz für den Vorteig ...ist echt praktisch)
ach so, übrigens - Begriffsklärung
aus dem abgezwackten Sauerteig wird "automatisch (wieder)" ein Anstellgut für dein nächstes Brot
du hast also aktuell 2x Anstellgut im Kühlschrank :augenzwinkern: :grinsen:
wenn du, wie ich die übrigen Portionen im TK sicherst, macht es Sinn ab und zu die frische Portion einzufrieren und eine ältere im Kühlschrank zu aktivieren
so "altern" und entwickeln nach und nach alle Portionen ihr Aroma gleichmäßig
Bearbeitet von Tortenhummelchen am 27.01.2026 13:01:31
ach so - ich vergaß
dein Brot benötigte ja nur eine winzige Menge Anstellgut - und daraus wurde der Sauerteig vermehrt
wenn du länger Anstellgut fütterst, hast du automatisch genug "Sauerteig" für dein nächstes Brot, du musst nur dran denken, eine kleine Portion wieder zurückzubehalten
(wie bereits beschrieben wird dann aus diesem bisschen Sauerteig wieder ein Anstellgut ...und immer so weiter :D )
so kannst du dir gut Zeit einsparen - der "kalt gezüchtete" Sauerteig braucht dann nur (je nach Menge) keine (oder nur eine kleine) "Verlängerung" mehr und nur ca 4 Std (also ¼-⅓ der Reifezeit) bei Zimmertemperatur ...mit zunehmender Übung erkennst du am Geruch des rohen Brotteigs, ob die Teigreife deinem Geschmack der daraus gebackenen Brotelaibe entspricht
backst du eigentlich reine Sauerteigbrote oder überlegst du auch mildere Varianten, bei denen du mit einem Hefeteig aus langer Teigführung mischt ...ergibt herrliche Varianten (auch mal einen Teil des Wassers/der Flüssigkeit durch Gemüsepüree ausgetauscht)
ich wünsche dir genauso viel Spaß beim Experimentieren, wie ich ihn schon einige Jahrzehnte habe
Bearbeitet von Tortenhummelchen am 27.01.2026 13:28:04
ohh wow vielen Dank für die ganzen Infos und auch für die Begriffserklärung :D .
Ja ich möchte immer was im kühlschrank haben - einfrieren ist nicht so meins - vlt. irgendwann aber jetzt versuche ich mich erst mal so :D
okay dann werde ich die beiden Anstellgüter in dem Fall zusammenmischen, aufteilen auf 4 Portionen würde aber nur Sinn machen, wenn ich was einfriere oder? Da ich im Moment nur was im Kühlschrank haben möchte, nehme ich einfach 50g ab und den rest schmeiss ich weg, oder ich lass alles zusammen und füttere dann einfach?
Das mischverhältnis ist in dem Fall auch nicht immer so wichtig? Denn ich habe schon öfters gelesen, dass die Fütterung 1:1:1 sein sollte. Aber wenn ich jetzt meine beiden Anstellgüter zusammenmische, ist ja das Verhältnis unterschiedlich?. und wie füttere ich dann nach einer Woche? Nehme ich dann wieder 50g vom Anstellgut und mische es mit 50g Roggenmehl+50g Wasser?
Ist das wirklich so kompliziert oder mache ich mir das komplizierter als es ist?? :o :lol:
hier mal ein "diplomatisches" ja :hihi:
es ist einfacher, als du es dir gedanklich machst
...kleiner Querhinweis - jede Brotsorte hat ein anderes Mischungsverhältnis ;)
nimm diesmal alles und füttere zumindest mit der Hälfte
kommt auch drauf an, wie schnell du wieder backen willst, wie gesagt diesmal nutzt du die "Riesenmenge" (..."fertigen Sauerteig" ..."nicht mehr" Anstellgut 😁) gleich direkt oder höchstens etwas verlängert
da zwackst du dann nur eine Miniportion ab und fütterst diese 1x sofort, dann etwa wöchentlich 1:1:1
...ich hab (besonders im Sommer) die Erfahrung gemacht, alle 3 Tage je etwa 1-2 Eßl ist "sicherer" ...als Anfänger sind mir einige Ansätze "umgekippt"
(kann ich dich vielleicht doch überzeugen, wenigstens eine Miniportion ...nur trocken gefüttert ca1:1, aber nicht reifen lassen - als Backup in den TK zu schmeißen
...jede Wette eines Tages wirst du mich verstehen rofl :pfeifen: ....und gaaaanz viiiielleicht auch hin+wieder durchzutauschen )
Bearbeitet von Tortenhummelchen am 27.01.2026 14:24:03
