WM bis 22 Uhr Einkaufen!!! Bei uns nicht!!!

Neues Thema Umfrage

Zitat (Sparfuchs @ 12.06.2006 - 21:20:54)
Ingeborg-sorry hatte vergessen zu erwähnen das das ein Ehepaar mit 2 Kindern 1800 Euro Netto


Ich kenne die Zahlen.

Wenn die in München zur Miete wohnen kann das hinkommen.

Seltsamerweise bekommen Zuwanderer Großstadtmieten erstattet,

wenn sie hier nicht arbeiten. Und wenn die Miete 1200 € ist.

Versuch du mal 1800 € zu bekommen.

Du wirst überrascht sein. :pfeifen:

Und Politiker im Fernsehn sagen viel, wenn sie Stimmung machen wollen.

Warum sind die Renter und die Arbeitslosen schuld,

wenn unsere Politclowns das Land an die Wand fahren?

Bestes Beispiel LADENSCHLUSSGESETZE!

Damit tändeln die schon 30 Jahre rum?

Dafür brauchts kein Gesetz!

Und in den Schulen bröckelt derweil der Putz,

und unsere Jobbs wandern zu tausenden gen OSTEN

mit Brüssels Unterstützung.

Wir exportieren auch gut Ausgebildete

in Länder die das zu schätzen wissen.

Wo sollen hier die Entwicklungen herkommen,

wenn wir sogar CHINA mit 2,3 Mrd. verwöhnen?

Finde ein Land in der Welt, das wir nicht unterstützen?

Bearbeitet von Ingeborg am 12.06.2006 21:31:36

Also die 1800 Euro gibts unabhängig vom Wohnort, was ja geändert werden soll.
Mit 1800 Euro kämen wir zurecht. Meinte ja nur wenn du 1800 Euro fürs nichts tun bekommst würdest dann eine Arbeit annehmen bei der dir nach allen Abzügen weniger übrig bleibt. In keinem Land der Welt gibt es so ein gutes Sozialsystem-das aber nicht mehr bezahlbar ist. Hartz4 sollte ja Arbeit bringen.
In den anderen Punkten gebe ich dir Recht. Die Politik hat Reformen verschlafen und uns überschuldet und dennoch spenden wir was das Zeug hällt.


Für mich läuft es sowiso darauf hinaus Schrittweise und Schleichend die Ladenöfnungszeiten komplett Abzuschaffen,bald ist es so weit! :labern: :labern: :labern:


Zitat (wurst @ 12.06.2006 - 21:44:34)
Für mich läuft es sowiso darauf hinaus Schrittweise und Schleichend die Ladenöfnungszeiten komplett Abzuschaffen,bald ist es so weit! :labern: :labern: :labern:

Hab ich hier ja auch schon geschrieben und aufhalten werden wirs auch nicht und die Gewerkschaften haben eh an Macht verloren.

sorry,hab Mist gebaut, der Text folgt

Bearbeitet von Tamora am 12.06.2006 22:00:49


Zitat (Denza @ 12.06.2006 - 20:40:07)
[QUOTE=Tamora,12.06.2006 - 17:18:16] [QUOTE=Denza,12.06.2006 - 11:26:12][/QUOTE]
das Zauberwort heisst Service,z.B: ich habe um die Ecke einen kleinen Italiener. Der Laden zusammen mit einem kleinen Cafe wird von 4 Leuten bedient. Den rufe ich an und er bringt mir, was mein Herz begehrt, bis an die Wohnungstür und wenn ich nicht da bin, hängt er es an die Türklinke. Oder wenn ich einen frischen Obstsalat will, dann kommt kein "der ist aus" nein da stellt sich einer in die Küche und schneidet drauf los und nach 5 Minuten habe ich 200g frischen Obstsalat für 1,50€.
In sofern sind kleine Geschäfte, denen ihre Kunden etwas wert sind und die wissen wie man Service lebt auch weiterhin in der Lage zu überleben. Um länger offen zu haben, braucht man keine 20 Angestellten, da sollte der Chef sich auch selbst mal hinter den Thresen stellen. Jeder andere Laden kann von mir aus dreimal den Bach runtergehen.

Das hört sich in der blanken Theorie sehr simpel an, nur sieht die Realität leider doch gaanz anders aus:
Ich kenne einen Laden auf der Zeil in Ffm ( der letzte Inhabergeführte Laden auf der gesamten Zeil, nebenbei bemerkt), der Service dort ist 1a, dort werden dem Kunden zur Not noch die Schuhe geputztn...und der Chef ist anwesend von Mo-Sa NONSTOP von 9 Uhr bis ca. 20.45 Uhr (mit Kasse machen,usw). Dort sind ca. 70 Angestellte (mit Aushilfen) und er hat arge Probleme mit den verlängerten Öffnungszeiten, das kann ich Dir sagen. An seinem einzigen freien Tag dann auch noch hinstellen???
Aber er muss sich nach den Kaufhäusern richten, kann sich nicht erlauben, um 18 Uhr die Pforten zu schließen.
Soviel zur Aussage "da soll sich der Chef mal selbst hinter den Tresen stellen".
Und die Angestellten, allesamt weiblich, die ja meist auch Familie haben,sind auch nicht sonderlich scharf darauf, spätabends schlagskaputt (oder am Wochenende, wo man ja mit der Familie mal was machen könnte) nach 22Uhr über die Zeil zur S-und U-Bahn laufen. Da kommen nämlich dann auch so langsam auch die sehr unangenehmen Gestalten aus ihren Löchern gekrochen. Und das ist wahrhaftig kein Spaß mehr.

Die Chefs der großen Kaufhäuser glkänzen derweil durch Abwesenheit und kassieren dicke Gehälter, deie können leicht von 24 Stunden-Öffnungszeiten träumen.

Ich war Weihnachten 2004 in London. Lediglich der 25.12. ist dort ein freier Tag, aber für alle, da fährt keine öffentliche U Bahn, da fährt ausser einer Tourilinie kein Bus. Und es geht komischerweise, ich bin selten so nett in einem Supermarkt bedient wurden, wie dort. Ich sehe die veränderten Öffnungszeiten als klare Chance für alle, weil ich es dort erlebt habe, am 23.12. war ich 23 Uhr im Levi´s Store und danach bei GAP. Klar wenn ich hier bei Kaufhof um 19 Uhr reinspaziere und die Kassierin mich mit ihren Blicken tötet, weil ich ihr gerade das WE versaue, komme ich sicher nicht wieder

Sollten mal alle von ihrem Sozialroß absteigen, der Gaul ist sowieso schon tod und soziale Marktwirtschaft ist genauso unmöglich wie Kommunismus

@Kalle in anderen Bereichen wird das längst gelebt, ich selbst habe alle 4 Wochen 24h Rufbereitschaft, muss innerhalb von 2h reagieren, aber ich mach es gern, weil es gut verdientes Geld ist.

@Tamora auf der Zeil sind die Mietpreise aber auch etwas anderes, das macht sicherlich auch eine Menge aus.

Bearbeitet von Denza am 12.06.2006 22:09:03


Dass London ne Weltstadt und zu jeder Jahreszeit n Touristenmagnet ist (und da ne Menge Kohle ausgegeben wird) und nicht mit jeder deutschen Kleinstadt verglichen werden kann, ist dir hoffentlich bewusst? Bin selber da gewesen und da wird immer Geld ausgegeben und gemacht. Da isses klar, dass sich das auch lohnt, aber das kann man nicht ummünzen auf ne deutsche Kleinstadt, in der die Verkäuferinnen dann um 10 Uhr abends gucken müssen, wie die sicher nach Hause kommen.

Ne da weich ich nicht von ab, so unflexibel ist keiner, dass man sowas in jeder Stadt braucht. Kommt mir langsam so vor, als obs für immer mehr Leute n Riesenproblem ist, Vorräte anzuschaffen und sich mal was von anderen mitbringen zu lassen.

Deine Rufbereitschaft alle vier Wochen findet, wie du gesagt hast, alle vier Wochen statt. Ist nicht die Welt, wenns viel öfter wär, würds dir auch nicht schmecken, erst recht nicht, wenns nicht bezahlt oder mit Freizeit abgeglichen wird und du immer der bist, der ran muss.

Bearbeitet von Kalle mit der Kelle am 12.06.2006 22:21:20


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 12.06.2006 - 22:18:47)
Dass London ne Weltstadt und zu jeder Jahreszeit n Touristenmagnet ist (und da ne Menge Kohle ausgegeben wird) und nicht mit jeder deutschen Kleinstadt verglichen werden kann, ist dir hoffentlich bewusst? Bin selber da gewesen und da wird immer Geld ausgegeben und gemacht. Da isses klar, dass sich das auch lohnt, aber das kann man nicht ummünzen auf ne deutsche Kleinstadt, in der die Verkäuferinnen dann um 10 Uhr abends gucken müssen, wie die sicher nach Hause kommen.

Ne da weich ich nicht von ab, so unflexibel ist keiner, dass man sowas in jeder Stadt braucht. Kommt mir langsam so vor, als obs für immer mehr Leute n Riesenproblem ist, Vorräte anzuschaffen und sich mal was von anderen mitbringen zu lassen.

Deine Rufbereitschaft alle vier Wochen findet, wie du gesagt hast, alle vier Wochen statt. Ist nicht die Welt, wenns viel öfter wär, würds dir auch nicht schmecken, erst recht nicht, wenns nicht bezahlt oder mit Freizeit abgeglichen wird und du immer der bist, der ran muss.

Ich rede ja auch nicht davon das in jeder 20.000 Seelen Klitsche der Schlecker, der Aldi und Lidl 24/7 geöffnet haben sollen, aber da wo es angebracht wäre, zB München, auch eine Weltstadt auch Touristenmagnet, ist es schon komisch, wenn die nach 20h die Leute zwischen Marienplatz und Stachus flanieren aber leider nur zwei Wirtshäuser noch geöffnet haben.

Und ich sage auch nirgendwo das die Leute dafür nicht bezahlt werden sollen, ich bin der letzte der sich dagegen stellt. Aber bei manchen habe ich auch das Gefühl das man seine 40h nur von Mo - Frei 8-17 Uhr absitzen will, alle anderen Zeiten sind heilig wegen Familie und mit der höängt man dann vor der Klotze.

Meine Bereitschaft würde ich öfters machen, darf ich aber nicht, siehe Arbeitszeitgesetz. Und die Arbeitszeit die ich da leiste, wird in Freizeit abgegolten, nur die Zuschläge werden bezahlt.

Bearbeitet von Denza am 12.06.2006 22:33:29

Zitat (Sparfuchs @ 12.06.2006 - 21:42:44)
Also die 1800 Euro gibts unabhängig vom Wohnort, was ja geändert werden soll.
Mit 1800 Euro kämen wir zurecht. Meinte ja nur wenn du 1800 Euro fürs nichts tun bekommst würdest dann eine Arbeit annehmen bei der dir nach allen Abzügen weniger übrig bleibt. In keinem Land der Welt gibt es so ein gutes Sozialsystem-das aber nicht mehr bezahlbar ist. Hartz4 sollte ja Arbeit bringen.
In den anderen Punkten gebe ich dir Recht. Die Politik hat Reformen verschlafen und uns überschuldet und dennoch spenden wir was das Zeug hällt.



Das hängt von der Miete ab.

Versuche die 1800 € zu bekommen.

Viel Glück!

Und wundere dich nicht über solche Sprüche:

"Ihnen kann also der Regelsatz wegen Ablehnung einer einzigen Pflicht in kurzer Zeit um 60% gekürzt werden. Um 30%, weil Sie die EinV nicht unterschreiben und um weitere 30%, weil Sie die konkrete Pflicht des dem entsprechenden Verwaltungsaktes nicht erfüllen wollen, z.B. 20 Bewerbungen im Monat beizubringen oder einen Ein-Euro-Job als Hausmeister in einer Schule anzutreten. Sie müssen sich dann mit 138 EUR mtl. versorgen. "

Zitat (Denza @ 12.06.2006 - 22:30:09)
Zitat (Kalle mit der Kelle @ 12.06.2006 - 22:18:47)
Dass London ne Weltstadt und zu jeder Jahreszeit n Touristenmagnet ist (und da ne Menge Kohle ausgegeben wird) und nicht mit jeder deutschen Kleinstadt verglichen werden kann, ist dir hoffentlich bewusst? Bin selber da gewesen und da wird immer Geld ausgegeben und gemacht. Da isses klar, dass sich das auch lohnt, aber das kann man nicht ummünzen auf ne deutsche Kleinstadt, in der die Verkäuferinnen dann um 10 Uhr abends gucken müssen, wie die sicher nach Hause kommen.

Ne da weich ich nicht von ab, so unflexibel ist keiner, dass man sowas in jeder Stadt braucht. Kommt mir langsam so vor, als obs für immer mehr Leute n Riesenproblem ist, Vorräte anzuschaffen und sich mal was von anderen mitbringen zu lassen.

Deine Rufbereitschaft alle vier Wochen findet, wie du gesagt hast, alle vier Wochen statt. Ist nicht die Welt, wenns viel öfter wär, würds dir auch nicht schmecken, erst recht nicht, wenns nicht bezahlt oder mit Freizeit abgeglichen wird und du immer der bist, der ran muss.

Ich rede ja auch nicht davon das in jeder 20.000 Seelen Klitsche der Schlecker, der Aldi und Lidl 24/7 geöffnet haben sollen, aber da wo es angebracht wäre, zB München, auch eine Weltstadt auch Touristenmagnet, ist es schon komisch, wenn die nach 20h die Leute zwischen Marienplatz und Stachus flanieren aber leider nur zwei Wirtshäuser noch geöffnet haben.

Und ich sage auch nirgendwo das die Leute dafür nicht bezahlt werden sollen, ich bin der letzte der sich dagegen stellt. Aber bei manchen habe ich auch das Gefühl das man seine 40h nur von Mo - Frei 8-17 Uhr absitzen will, alle anderen Zeiten sind heilig wegen Familie und mit der höängt man dann vor der Klotze.

Meine Bereitschaft würde ich öfters machen, darf ich aber nicht, siehe Arbeitszeitgesetz. Und die Arbeitszeit die ich da leiste, wird in Freizeit abgegolten, nur die Zuschläge werden bezahlt.



Ich weiß nicht, warum das überall im der Welt möglich ist.

Und bei uns so ein Problem draus gemacht wird.

Warum sollen das nicht die Ladenbesitzer selbst entscheiden?

:D so, nun will ich auch noch mal meinen senf dazugeben und berichten wie das hier in spanien ist:

hier haben die geschäfte überwiegend bis 22.00 uhr geöffnet, allerdings machen sie auch erst um 10.00 morgens auf.
also mit ganz früh einkaufen ist hier nix. mittags zu, machen eigentlich die wenigsten läden.

wenn schlussverkauf ist und vor weihnachten, dürfen die läden auch sonntags öffnen.

am 24 dezember und am 31.dezember haben sie ebenfalls bis 22.00 uhr auf, am 5. januar (hier gibt es auch am 6.jan. geschenke) sogar bis 0.00 uhr.

das sind so die öffnungszeiten in der stadt, in unserem dorf haben die kleinen geschäfte, der bäcker und sogar die apotheke jeden sonntag geöffnet. keine ahnung ob die eine sondergenehmigung haben.

ich hab auch noch nie gehört, dass sich die angestellten über die zeiten beklagen, hier ist das ja schon immer so gewesen.
es ist halt ganz normaler schichtdienst, wie in vielen anderen berufen auch.


In vielen Ländern gibt es keine Ladenschlußzeiten und so genieße ich es z.B. auch immer in Dänemark gerade wenn wir an einem Sonntag anreisen dort noch schnell zum Supermarkt zu gehen um Getränke zu kaufen.
In der Regel haben die Geschäfte dort von 7 bis 24 Uhr auf,Apotheken auch.
Egal in welches Geschäft man dort geht und auch egal ob es kurz vorm schließen ist, immer wird man freundlich bedankt, auch wenn man nichts kauft und nur guckt bekommt ein tak for kigge gesagt.

Ich vestehe den Wirbel hier in Deutschland nicht, der nur für einen Zeitraum der WM gemacht wird.


Also hört euch nur die Gewerkschaften an. Der Wiederstand von den Mitarbeitern im Einzelhandel ist gross, von der Gewerkschaft unterstützt. Ich glaube, die haben einfach Angst, Luxus zu verlieren, sind einfach mit der Zeit bequem geworden. Früher war schon um 18:30 und am Samstag um 16 Uhr Ladenschluss, heute ist das gar nicht mehr vorstellbar, das die Geschäfte Samstags schon um 16 Uhr zugemacht haben :D


Zitat (Mellly @ 10.06.2006 - 20:05:47)
Fu**, jetzt hab ich echt vergessen, mir noch Shampoo zu kaufen... :labern:

Weiß aber auch nicht, ob in Würzburg die Geschäfte länger auf haben...

Mmmhh, bin aber auch zu faul, loszugehen und zu schauen... :D

Walmart (wie immer, wenns um Verlängerung der Öffungszeiten geht) in der Nürnberger Straße bis 22.00 Uhr. Vielleicht weil bei uns in Wü Gahna ihre Betten bezogen haben :pfeifen:

Bearbeitet von mwh am 13.06.2006 00:01:22

Betten beziehen? Ghana? Bis 22h?
:blink:


Zitat (Rheingaunerin @ 13.06.2006 - 00:28:44)
Betten beziehen? Ghana? Bis 22h?
:blink:

Fußball WM!!! :P

Rheingauerin :lol: :lol: :lol:

Zitat (mwh @ 12.06.2006 - 23:49:24)
Zitat (Mellly @ 10.06.2006 - 20:05:47)
Fu**, jetzt hab ich echt vergessen, mir noch Shampoo zu kaufen... :labern:

Weiß aber auch nicht, ob in Würzburg die Geschäfte länger auf haben...

Mmmhh, bin aber auch zu faul, loszugehen und zu schauen... :D

Walmart (wie immer, wenns um Verlängerung der Öffungszeiten geht) in der Nürnberger Straße bis 22.00 Uhr. Vielleicht weil bei uns in Wü Gahna ihre Betten bezogen haben :pfeifen:

Walmart, super Beispiel macht in Deutschland riesen Verluste, da es von den Deutschen nicht so sehr angenommen wird.

Meinetwegen können ja alle aufmachen wenn sie wollen, aber dann muß in allen anderen Arbeitsbereichen das Gleiche gelten und dann sag mir einer wie da ein vernünftiges Familienleben stattfinden soll. Ich hab solche Beispiel inder Verwandtschaft-das ist kein Leben mehr und was nutzt das auch alles, wenn immer weniger Geld zum Leben übrigbleibt. Aber dann können wenigstens dei Arbeitslosen zu jeder Tages-und Nachtzeit einkaufen gehn. Und Zulagen für Sonn-und Feiertage wird es dann auch nicht mehr geben, da es dann Normal ist um diese Zeiten zu arbeiten. Und auch das Finanzamt wird dann nichts mehr steuerfrei stellen. Der Einzelhandel jammert eh weil der Konsum nicht in Schwung kommt-durch höhere Kosten(längere Öffnungszeiten) werden die nicht mehr verdienen.

Sparfuchs wieso gehts in Spanien, wie von Viva beschrieben, wieso gehts in London (wo mir beschrieben von Kalle bestätigt) Wieso gehts im gesamten Mittelmeerraum? Bloss in Deutschland gehts komischerweise nicht. Und du regst dich in anderen Threads auf, das es zuviele Arbeitslose gibt? Das sollten doch dann die glücklichsten Familien sein, die haen Zeit für einander.


Ich mag Spanien sehr und da gibt es sehr viel mehr Armut als hier. Durch Gelder der EU wurde in Spanien fast schon ein Wirtschaftswunder ausgelöst. Alle Bauen, teils 2. und 3, Wohnungen. Es wird mittlerweile mehr verdient als in Deutschland.
Die Inflationsrate ist höher als der Kreditzins zum Bauen. Es wird in der Börsenwelt schon von einer Blase geredet, steigen die Zinsen weiter werden die ein riesen Problem bekommen. In unserem Lande haben wir einfach das Problem, daß uns vom Brutto-Lohn nicht genug bleibt. Sag mir doch in welchem Land du ohne Arbeit bessere leben kannst?


Und, glaubst du in jedem Ort funktioniert das mit 24 Stunden-Öffnung?

Bearbeitet von Sparfuchs am 13.06.2006 07:56:13


Wir haben natürlich in Deutschland ein Riesenproblem mit der Arbeitslosigkeit aber es wird meist auch nur Arbeit zu möglichst "normalen" Zeiten angenommen.

In der Gastronomie will keiner mehr arbeiten weil da ja abends und am Wochenende gearbeitet werden muss und nun ist das Geschrei gross weil während der WM längere Ladenöffnungszeiten sind. Hier wurde schon des öfteren gesagt, daß wir in Europa Schlusslicht sind aber, daß in anderen Ländern flexibler und mehr Stunden gearbeitet werden, das sagt keiner in diesem Zusammenhang.

Sicherlich ist das Familienleben wichtig aber der Broterwerb ist wohl wichtiger. Wenn ich ALG II beziehe habe ich zu viel Zeit für das Familienleben. :huh:


guten morgen!

nun, auch ich möchte mich in dieses thema miteinbringen.

ich glaube nicht , das es in ganz deutschland sinn macht, gerade auf den wirklich kleinen dörfern die öffnungszeiten anzuheben, aber in den städten halte ich das für durchaus erstrebendswert.
vor nicht allzu langer zeit hatte ich ein streitgespräch über genau dieses thema....fragt einer die ärtze oder krankenschwestern ob die gern sonntags oder an feiertagen arbeiten?
da wird das als selbstverständlich angesehen.
aber leben diese nicht auch gut?es ist alles eine sache der familie internen organisation, ob es klappt oder nicht.

trotzdem finde ich , ruhen wir deutschen uns zu sehr aus.
beispiel feiertage:
wir haben einige christliche feiertage in deutschland, fragt man aber was zb nächste woche für einer ist, welches ereigniss dahinter steht, die wenigsten wissen darauf eine antwort zu geben.
zuweilen frage ich mich , ob man nicht an diesen feiertagen , für die die ausgetreten sind aus der kirche, aber diese feiertage in anspruch nehmen urlaub anstreichen müßte, damit sie dann auch frei haben, wenn es büromenschen sind.
wie gesagt andere berufsgruppen arbeiten eh zu "unmöglichen" zeiten und da denk keiner dran....also ist auch eine verlängerung der öffnungszeiten für geschäfte durchaus sinnvoll um ein wenig flexibilität in das deutsche volk zu bekommen.

viele grüße


Zitat (Lobo @ 12.06.2006 - 23:21:38)
Also hört euch nur die Gewerkschaften an. Der Wiederstand von den Mitarbeitern im Einzelhandel ist gross, von der Gewerkschaft unterstützt. Ich glaube, die haben einfach Angst, Luxus zu verlieren, sind einfach mit der Zeit bequem geworden. Früher war schon um 18:30 und am Samstag um 16 Uhr Ladenschluss, heute ist das gar nicht mehr vorstellbar, das die Geschäfte Samstags schon um 16 Uhr zugemacht haben :D



da in diesem Bereich nur 5 % gewerkschaftlich organisiert sind, macht da die Gewerkschaft viel Schaum um wahrgenommen zu werden

darüber, wie 95 % dazu stehen, sagst das nicht aus


Moni hat recht, aber H4 ist so so gestrickt, dass es Arbeit eher verhindert,

denn wer nicht einen tollen Job findet, aber trotzdem arbeiten möchte,

wird ja mit dem Entzug aller Leistungen bestraft.

Oft reicht es dann einfach nicht mehr für die Familie.

Nur 100 € dürfen dazu verdient werden. Der Rest wird sofort abgezogen.

AOL:

Die Hartz-IV-Reform hat viele Bedürftige ärmer gemacht. Das ALG-II soll nur das Überleben sichern, mehr nicht. Selbst ein Kinobesuch mit der Familie wird da zum puren Luxus. Nicht wenige Bedüftige versuchen, ihre Kasse mit Neben- oder Gelegenheitsjobs zu füllen. Dagegen hat die Arbeitsagentur grundsätzlich nichts einzuwenden. Nur: Es muss alles gemeldet werden und den Spielregeln entsprechen.

Diese Regeln besagen, dass mit steigendem Zuverdienst der Anteil der staatlichen Föderung sinkt. Ein Grundfreibetrag von 100 Euro gilt für alle Einkommen aus Erwerbstätigkeit. Jeder ALG-II-Bezieher kann also zusätzliche 100 Euro monatlich verdienen , ohne dass seine Leistung gekürzt wird.

Allerdings gibt es eine Obergrenze für die Freibeträge: Für Hilfebedürftige ohne Kinder liegt diese bei einem Bruttoeinkommen von 1.200 Euro, für Hilfebedürftigen mit Kindern bei einem Bruttoeinkommen von 1.500 Euro. Wer mehr verdient, bekommt keine staatliche Zuwendung mehr.

WER ALSO 1500 € BRUTTO verdient, fliegt raus.

Wer kann sich das leisten?

Zitat (Sparfuchs @ 13.06.2006 - 07:55:12)
Ich mag Spanien sehr und da gibt es sehr viel mehr Armut als hier. Durch Gelder der EU wurde in Spanien fast schon ein Wirtschaftswunder ausgelöst. Alle Bauen, teils 2. und 3, Wohnungen. Es wird mittlerweile mehr verdient als in Deutschland.
Die Inflationsrate ist höher als der Kreditzins zum Bauen. Es wird in der Börsenwelt schon von einer Blase geredet, steigen die Zinsen weiter werden die ein riesen Problem bekommen. In unserem Lande haben wir einfach das Problem, daß uns vom Brutto-Lohn nicht genug bleibt. Sag mir doch in welchem Land du ohne Arbeit bessere leben kannst?


Und, glaubst du in jedem Ort funktioniert das mit 24 Stunden-Öffnung?



Wieso redest du von ARMUT, wenn sich sich dort fast jeder Wohneigentum leisten kann?

Hier ist es umgekehrt.

In manchen Gebieten müssen 80 % für Miete bluten.

Besonders bitter für Rentner.

NAtürlich sind unsere ABZÜGE von durchschnittlich 56 % das Problem.

Die Hälfte des Jahres arbeiten wir für ABZÜGE

von denen wir nix haben.

Aufs Jahr gerechnet haben wir alle bis jetzt nur für die Abzüge gearbeitet.

Zur Verdeutlichung, der Bund der Steuerzahler drückt es so aus:

Am 7.7.2005 exakt um 19.12 Uhr war Tag des Steuerzahlers:

Bis dahin haben wir alle nur für die ABZÜGE gearbeitet.

Wanns heuer ist, weiß ich nicht.

Ich habe auch 7 Jahre als Haustechniker in einem Krankenhaus gearbeitet, Wochenend-und Nachtarbeit sind mir nicht fremd. Ich habe ja auch grundsätzlich nichts dagegen das die Ladenöffnungszeiten fallen, dann sollte sich die Konzerne aber auch nicht um die Zulaen drücken. Und bei uns in der Stadt (ca.50000 Einwohner) kannst du am Samstag ab 15 Uhr kaum noch etwas kaufen-da musst du auf die grüne Wiese ins Center fahren. es ist eben so, durch längere Öffnungszeiten wird doch nicht mehr konsumiert - nach Fall der Öffnungszeiten wird sich das von selbst lösen.

Die Arbeitsmarktreformen haben auch noch nichts gebracht, ausser höhere Kosten. Leistung muß sich lohnen - in anderen Ländern wird um jeden freien Job geworben-warum?-weil du sonst nichts zu essen hast-bei uns kannste auch ohne Arbeit gut leben, wie manche Sozialhilfe-Empfänger schon in der 2 oder 3 Generation beweisen.


Dann geh mal nach Spanien - abseits vom Touristen-Pfad. Armut und Reichtum schliesen sich nicht aus. Und was da so großzügig konsumiert wird ist meist auf pump. Das funktioniert ja auch gut solange die Zinsen niedriger sind als die Inflationsrate-das wird sich aber ändern-denn die Zinsen steigen-nur eben langsam weil wir ja EU sind und nicht jedes Land gleiche Inflationsraten hat.
Bei 5 oder 6 % Zinsen bekommen dann bald einige Probleme mit ihren Krediten und dann kann die Abwärtsspirale sich ganz schnell drehen.


Zitat (Sparfuchs @ 13.06.2006 - 08:38:53)
Ich habe ja auch grundsätzlich nichts dagegen das die Ladenöffnungszeiten fallen, dann sollte sich die Konzerne aber auch nicht um die Zulaen drücken.

sind es nicht genau diese zulagen, die alles teuer machen??? warum kann man nicht einfach arbeiten - egal zu welcher tageszeit? und dann wäre es wirklich kein problem, länger zu öffnen. klar ist das nicht in jedem dorf nötig, aber wer es gerne möchte, sollte die möglichkeit haben.

sorry, mein mitgefühl hält sich wirklich in grenzen, es gibt schon längst firmen, die auf geregelte arbeitszeiten und zulagen verzichten - trotzdem arbeiten die leute. und solange der deutsche denkt, er muss seinen wohlstand garantiert haben, geht die spirale weiter abwärts. das argument, dass dann kein familienleben da ist und nur noch per zettel "geredet" wird - wen interessiert denn das? ich hab neulich meinen eltern gesagt, dass ich auf grund genau dieser tatsache mir keine sorgen wegen einer scheidung bei ihnen machen muss - sie haben ja keine zeit zum streiten...

bevor mir jetzt jemand kommt, dass wir im ausland (oder auch hier) zuviel geld für sinnlose sachen ausgeben - ist mir wohl bekannt. nervt mich auch total. aber ich bin nicht in der position, in berlin den spendenhahn zuzudrehen. muss mir das gefallen lassen.

sparfuchs, du willst die annehmlichkeiten der sozialen marktwirtschaft - willst du nicht begreifen, dass deutschland pleite ist? ob das fehler der politik von früher oder heute sind, ist egal. nun ist es so, es bläst ein rauher kalter wind - also zieh dich warm an!

Zitat (gewitterhexe @ 13.06.2006 - 09:45:06)
sparfuchs, du willst die annehmlichkeiten der sozialen marktwirtschaft - willst du nicht begreifen, dass deutschland pleite ist? ob das fehler der politik von früher oder heute sind, ist egal. nun ist es so, es bläst ein rauher kalter wind - also zieh dich warm an!

Wo hab ich gesagt, daß ich die Annehmlichkeiten der sozialen Marktwirtschaft will.
Da hast du mich nicht verstanden und meine Beiträge nicht richitg gelesen.
Im Gegenteil ich würde einiges abschaffen - wer arbeitet soll Geld verdienen.
Und wenn du nachts arbeiten willst für das gleiche Geld wie am Tag, dann mach es doch-die Konzerne werden dich sofort einstellen-da können sich die armen Vorstände die Taschen wenigstens noch voller machen.

Das Deutschland Pleite ist predige ich auch schon seit Jahren, nur warum wird dann eiterhin unser Geld verschleudert, was wiederum noch höhere Steuern mit sich bringt.

Meine Meinung: Jeder arbeitsfähige Bundesbürger muß für seinen Lebensunterhalt eine Leistung erbringen, das gilt auch für Hartz4 Empfänger und Sozi-Empf.

Zitat (Denza @ 12.06.2006 - 22:07:09)
Ich war Weihnachten 2004 in London. Lediglich der 25.12. ist dort ein freier Tag, aber für alle, da fährt keine öffentliche U Bahn, da fährt ausser einer Tourilinie kein Bus. Und es geht komischerweise, ich bin selten so nett in einem Supermarkt bedient wurden, wie dort. Ich sehe die veränderten Öffnungszeiten als klare Chance für alle, weil ich es dort erlebt habe, am 23.12. war ich 23 Uhr im Levi´s Store und danach bei GAP. Klar wenn ich hier bei Kaufhof um 19 Uhr reinspaziere und die Kassierin mich mit ihren Blicken tötet, weil ich ihr gerade das WE versaue, komme ich sicher nicht wieder

Sollten mal alle von ihrem Sozialroß absteigen, der Gaul ist sowieso schon tod und soziale Marktwirtschaft ist genauso unmöglich wie Kommunismus

@Kalle in anderen Bereichen wird das längst gelebt, ich selbst habe alle 4 Wochen 24h Rufbereitschaft, muss innerhalb von 2h reagieren, aber ich mach es gern, weil es gut verdientes Geld ist.

@Tamora auf der Zeil sind die Mietpreise aber auch etwas anderes, das macht sicherlich auch eine Menge aus.

Zum Thema London:
Die Preisunterschiede dürften Dir dirt aber auch aufgefallen sien, odr?
Ich bin jedes Jahr in London und es haut mich immer wieder um, wie schweineteuer es dort ist.
Und: wie ich schon geschrieben habe, gibt es Länder, in denen man nur 2-3 Wochen Urlaub pro Jahr hat, England gehört dazu, von der Gesundheitsversorgung mal ganz abgesehen.
Viele Engländer reisen z.B. nach Deutschland, um sich operieren zu lassen, weil sie dort auf jahre!lange Wartelisten stehen.
Ist das der Preis, den man dafür zahlen sollte, damit alle zu allen möglichen Zeiten ihre Gürkchen oder das vergessenen Salz kaufen können?

Man kann sich nicht nur die Rosinen aus jedem Land herauspicken, man muss auch immer die Nachteile des jeweiligen Landes sehen.

aber es funktioniert. Ich will diesen Service und ich bin bereit dafür zu zahlen.
Es geht mir nicht darum das vergessene Salz oder ein Gürkchen nachts zu kaufen, dafür habe ich Nachbarn wo ich mal klingeln kann. Mir gehts um mehr Qualität, ich habe keinen Bock mich Samstags durch Ikea zu quetschen und aller Paar Meter ein Kind umzurennen, ich habe keinen Bock drei Runden über den überfüllten Baumarktparkplatz zu kurven. Wie Ingeborg schon sagte, die Besitzer sollten selbst entscheiden dürfen. In manchen Regionen macht es durchaus Sinn und bringt auch mehr Geld, ich erwähne hier nochmal die Einkaufsstrasse in München, nach 20 Uhr ist die noch so belebt, das man durchaus mehr Geld einnehmen könnte, wenn die Läden offen wären.


Belebt -heisst noch lange nicht das die Leute einkaufen wollen. Sollen die Geschäfte aufmachen und den doppelten Preis verlangen, dann bin ich mal gespannt wie die Geiz is Geil - Generation einkauft. :D


Zitat (Sparfuchs @ 13.06.2006 - 11:14:58)
Belebt -heisst noch lange nicht das die Leute einkaufen wollen. Sollen die Geschäfte aufmachen und den doppelten Preis verlangen, dann bin ich mal gespannt wie die Geiz is Geil - Generation einkauft. :D

Wer redet denn vom doppelten? wenn ich nachts arbeite bekomme ich auch kein doppeltes Gehalt. Wäre aber geil. Kann ich dreimal im Jahr Urlaub machen.

Belebt bedeutet auch das viele Menschen vor den Schaufenstern stehen bleiben, hier und da mal schauen und sicherlich auch gern was kaufen würden, wenn sie könnten. Die besuchen eine reine Einkaufstrasse bestimmt nicht nur, wegen zwei Kneipen, einem Strassenmusikanten und des am Ende befindlichen auch geschlossenen Viktualienmarkt. Wie gesagt in anderen Ländern klappt das auch wenn es teurer ist.

In einem gebe ich dir recht, die Geiz ist Geil Mentalität macht die Lage schwierig, aber irgendwann werden die Firmen erkennen, das man Kunden nicht nur über die Brieftasche sondern über Service gewinnt und das Media Markt und Saturn Hansa zwar billig werben aber nicht sind, ist doch nun hinlänglich bekannt.

Bearbeitet von Denza am 13.06.2006 11:23:13

Zitat (Denza @ 13.06.2006 - 11:09:23)
aber es funktioniert. Ich will diesen Service und ich bin bereit dafür zu zahlen.
Es geht mir nicht darum das vergessene Salz oder ein Gürkchen nachts zu kaufen, dafür habe ich Nachbarn wo ich mal klingeln kann. Mir gehts um mehr Qualität, ich habe keinen Bock mich Samstags durch Ikea zu quetschen und aller Paar Meter ein Kind umzurennen, ich habe keinen Bock drei Runden über den überfüllten Baumarktparkplatz zu kurven. Wie Ingeborg schon sagte, die Besitzer sollten selbst entscheiden dürfen. In manchen Regionen macht es durchaus Sinn und bringt auch mehr Geld, ich erwähne hier nochmal die Einkaufsstrasse in München, nach 20 Uhr ist die noch so belebt, das man durchaus mehr Geld einnehmen könnte, wenn die Läden offen wären.

Dem ist aber wahrscheinlich nicht so, denn (ich greife nochmal auf den Ladaen in Ffm zurück) ab 18Uhr kommen die meisten Leute nur noch zum Schauen rein, in den letzten beiden Stunden wird kaum noch verkauft. Zumindest nicht soviel, das sich der Aufwand an Strom und Personalkosten lohnen würde.
Die Leute gehen vor dem Kino-oder Restaurantbesuch einfach nur mal bummeln.

Es ist schön für Dich, das Du in der Lage bist, für diesen Service zahlen zu können, aber es würde doch für alle Menschen teurer, somit auch für die, die es sich nicht leisten können.


Und wenn die Besitzer selbst entscheiden dürften, käme doch das Problem noch stärker zum Tragen, das eben die Kleinen, die wohlgemerkt den meisten Service bieten, den Bach runter, weil nur die Großen es sich erlauben können.

Es hat schon seine Gründe, warum in den letzten Jahren nur noch Filialen großer Ketten aus dem Boden schießen...bei denen der Service ja oft den Namen wirklich nicht verdient.

Mir tun die Leute wirklich Leid, laufen abends duch die Städte und bekommen einfach ihr Geld nicht los. :heul:

Müssen es weiter im Keller stapeln.


Zitat (Tamora @ 13.06.2006 - 11:32:17)
Zitat (Denza @ 13.06.2006 - 11:09:23)
aber es funktioniert. Ich will diesen Service und ich bin bereit dafür zu zahlen.
Es geht mir nicht darum das vergessene Salz oder ein Gürkchen nachts zu kaufen, dafür habe ich Nachbarn wo ich mal klingeln kann. Mir gehts um mehr Qualität, ich habe keinen Bock mich Samstags durch Ikea zu quetschen und aller Paar Meter ein Kind umzurennen, ich habe keinen Bock drei Runden über den überfüllten Baumarktparkplatz zu kurven. Wie Ingeborg schon sagte, die Besitzer sollten selbst entscheiden dürfen. In manchen Regionen macht es durchaus Sinn und bringt auch mehr Geld, ich erwähne hier nochmal die Einkaufsstrasse in München, nach 20 Uhr ist die noch so belebt, das man durchaus mehr Geld einnehmen könnte, wenn die Läden offen wären.

Dem ist aber wahrscheinlich nicht so, denn (ich greife nochmal auf den Ladaen in Ffm zurück) ab 18Uhr kommen die meisten Leute nur noch zum Schauen rein, in den letzten beiden Stunden wird kaum noch verkauft. Zumindest nicht soviel, das sich der Aufwand an Strom und Personalkosten lohnen würde.
Die Leute gehen vor dem Kino-oder Restaurantbesuch einfach nur mal bummeln.

Es ist schön für Dich, das Du in der Lage bist, für diesen Service zahlen zu können, aber es würde doch für alle Menschen teurer, somit auch für die, die es sich nicht leisten können.


Und wenn die Besitzer selbst entscheiden dürften, käme doch das Problem noch stärker zum Tragen, das eben die Kleinen, die wohlgemerkt den meisten Service bieten, den Bach runter, weil nur die Großen es sich erlauben können.

Es hat schon seine Gründe, warum in den letzten Jahren nur noch Filialen großer Ketten aus dem Boden schießen...bei denen der Service ja oft den Namen wirklich nicht verdient.

Auf deinen Laden zurück, wäre flexibles Personalmanagment eine Alternative. Es müssen nach 18 Uhr keine 5 Verkäufer im Laden stehen, das muss es in der Regel auch vormittags nicht, aber kein Personal kommt gern 10- 14, geht dann zwei/vier Stunden heim um dann zur Hauptzeit wieder im Laden zu stehen. Warum geht das woanders?

Zitat (Sparfuchs @ 13.06.2006 - 11:37:49)
Mir tun die Leute wirklich Leid, laufen abends duch die Städte und bekommen einfach ihr Geld nicht los. :heul:

Müssen es weiter im Keller stapeln.

sind dir die Argumente ausgegangen?

Bei Touristen ist es leider so. Tagsüber Stadtrundfahrt, Besuch des Biergarten am chinesischen Turm und englischer Garten, danache Pinakothek der Moderne und wenn sie Zeit zum shoppen haben sind die Läden zu.

Zitat (Denza @ 13.06.2006 - 11:41:04)
Zitat (Sparfuchs @ 13.06.2006 - 11:37:49)
Mir tun die Leute wirklich Leid, laufen abends duch die Städte und bekommen einfach ihr Geld nicht los. :heul:

Müssen es weiter im Keller stapeln.

sind dir die Argumente ausgegangen?

Bei Touristen ist es leider so. Tagsüber Stadtrundfahrt, Besuch des Biergarten am chinesischen Turm und englischer Garten, danache Pinakothek der Moderne und wenn sie Zeit zum shoppen haben sind die Läden zu.

Nein das nicht nur deine Berichte lesen sich halt so, daß man keine Gelegenheit hat
sein Geld auszugeben. Warten wir doch einfach bis nach der WM, dann wissen die Geschäftsleute ob es sich lohnt. Bis jetzt wars ja nicht so toll.

Zitat (Denza @ 13.06.2006 - 11:38:55)

Auf deinen Laden zurück, wäre flexibles Personalmanagment eine Alternative. Es müssen nach 18 Uhr keine 5 Verkäufer im Laden stehen, das muss es in der Regel auch vormittags nicht, aber kein Personal kommt gern 10- 14, geht dann zwei/vier Stunden heim um dann zur Hauptzeit wieder im Laden zu stehen. Warum geht das woanders?

In meiner Branche ist das größtenteils normal, wir kommen morgens auf Arbeit,gehen nachmittags in die Pause und kommen abends wieder um nachts Feierabend zu machen. Wo ist das Problem, wir Gastronomen leben immer noch und wenn man sich über die Jahre daran gewöhnt hat, möchte man die meist freien Tage unter der Woche nicht mehr missen.
Nun gibts aber ein Problem, was mir in den ganzen Jahren aufgefallen ist:
wenige Leute leben in einer langen Partnerschaft und Kinder gibt es in den seltensten Fällen, weder bei Alleinerziehenden noch bei Paaren.
Freundeskreise bestehen in der Regel aus Arbeitskollegen die ja die gleichen Arbeitszeiten haben. Nach dem Motto wir arbeiten wenn andere feiern. Sozial gesehen finde ich es nicht die beste Lösung aber wenns nicht anders geht muß man sich arangieren.

ich freu mich über längere öffnungszeiten so komm ich auch mal zum anständigen shoppen und muss das gesparte geld nicht im urlaub ausgeben B)

leider wars mir die letzten tage einfach zu warm aber nutzen werde ich das mit sicherheit.

es wäre schön wenn es eine gute lösung für alle gäbe anständige schichtdienste für die verkäufer und gute preise für den kunden. geht in anderen bereichen ja auch (hotel, hotlines...)


Zitat (Sparfuchs @ 13.06.2006 - 12:08:08)
Zitat (Denza @ 13.06.2006 - 11:41:04)
Zitat (Sparfuchs @ 13.06.2006 - 11:37:49)
Mir tun die Leute wirklich Leid, laufen abends duch die Städte und bekommen einfach ihr Geld nicht los. :heul:

Müssen es weiter im Keller stapeln.

sind dir die Argumente ausgegangen?

Bei Touristen ist es leider so. Tagsüber Stadtrundfahrt, Besuch des Biergarten am chinesischen Turm und englischer Garten, danache Pinakothek der Moderne und wenn sie Zeit zum shoppen haben sind die Läden zu.

Nein das nicht nur deine Berichte lesen sich halt so, daß man keine Gelegenheit hat
sein Geld auszugeben. Warten wir doch einfach bis nach der WM, dann wissen die Geschäftsleute ob es sich lohnt. Bis jetzt wars ja nicht so toll.

für mich gesprochen ist das leider so, habe weiter vorn schon erwähnt das ich wenig Zeit zum Geldausgeben habe und zu den Familien Run zeiten gehe ich nicht einkaufen. Und die allgemeine Resonanz in diesem Thread zeigt doch das ein Großteil sich durchaus andere Öffnungszeiten wünscht und/oder in einer Branche tätig ist, wo dies längst praktiziert wird.

Bearbeitet von Denza am 13.06.2006 12:41:46

Zitat (Sparfuchs @ 13.06.2006 - 07:55:12)
Ich mag Spanien sehr und da gibt es sehr viel mehr Armut als hier. Durch Gelder der EU wurde in Spanien fast schon ein Wirtschaftswunder ausgelöst. Alle Bauen, teils 2. und 3, Wohnungen. Es wird mittlerweile mehr verdient als in Deutschland.
Die Inflationsrate ist höher als der Kreditzins zum Bauen. Es wird in der Börsenwelt schon von einer Blase geredet, steigen die Zinsen weiter werden die ein riesen Problem bekommen. In unserem Lande haben wir einfach das Problem, daß uns vom Brutto-Lohn nicht genug bleibt. Sag mir doch in welchem Land du ohne Arbeit bessere leben kannst?



:rolleyes: sparfuchs, ich weiss ja nicht wo du deine informationen her hast.

aber ganz aktuell können die nicht sein.

-die verdienste sind hier deutlich niedriger als in deutschland.

es stimmt, dass es einen bauboom gibt, aber nur ein ganz geringer teil der bevölkerung kann sich 2 oder sogar 3 wohnsitze leisten.

der bauboom ging los, als feststand, dass wir von den peseten zum euro wechseln... zur geldwäsche war es sehr nützlich sich mehrere häuser oder wohnungen zu kaufen, die man dann ein paar jahre später mit grossen gewinnen verkaufen konnte.
(natürlich betrifft dies auch wieder nur einen geringen teil der bevölkerung)

inzwischen sind die grundstücks- und baukosten um das 10fache gestiegen.

wenn man sich früher ein haus baute oder eine eigentumswohnung kaufte, dann musste man die ca. 10 bis 20 jahre lang abzahlen.

heute werden hipotheken von bis zu 40 jahren angeboten, kaum jemand wird dann noch erleben, dass sein häusschen abbezahlt ist. die restschulden werden weitervererbt :wacko:

recht geben muss ich dir in dem punkt, dass es hier nur sehr geringe hilfen für arbeitslose gibt.

Bearbeitet von VIVAESPAÑA am 13.06.2006 16:29:10

Also von heute war der Bericht nicht, habe ihn vor ein paar Wochen in einer Wirtschaftzeitung gelesen.


Zitat (Sparfuchs @ 13.06.2006 - 20:55:55)
Also von heute war der Bericht nicht, habe ihn vor ein paar Wochen in einer Wirtschaftzeitung gelesen.

:o und da stand "alle bauen z.t. zweite und dritte wohnungen"?

also ich hab nur einen wohnsitz, aber was nicht ist kann ja noch werden rofl

Zitat (VIVAESPAÑA @ 13.06.2006 - 21:48:45)
Zitat (Sparfuchs @ 13.06.2006 - 20:55:55)
Also von heute war der Bericht nicht, habe ihn vor ein paar Wochen in einer Wirtschaftzeitung gelesen.

:o und da stand "alle bauen z.t. zweite und dritte wohnungen"?

also ich hab nur einen wohnsitz, aber was nicht ist kann ja noch werden rofl

Sorry da hab ich mich verschrieben, natürlich nicht alle-der Artikel machte den Anschein als wenn den meisten besser geht als in Deutschland.

:D naja... papier ist geduldig.

vielleicht wird hier ja auch nicht so viel geklagt wie in deutschland :mussweg:


Ich klage doch nicht


Zitat (Sparfuchs @ 13.06.2006 - 22:15:35)
Ich klage doch nicht

:D nee, dich meinte ich doch gar nicht. mehr so allgemein...

... z.B mit den ladenöffnungszeiten: anstatt mal was neues zu probieren, hat man den eindruck, dass veränderung immer negativ gesehen wird. bloss nix ändern und alles schön im alten trott laufen lassen.

ich finde ja immer: probieren geht über studieren. wenn´s nicht funzt kann man´s doch wieder abschaffen.

ich steh dem skeptisch gegenüber weil schon die zeiten bis 20 Uhr nicht überall genutzt werden. sagte ja nach der WM wissen wir mehr.


:hmm: heisst das, die läden sind leer?

dann sind die zeiten für deutschland wohl wirklich nicht so angebracht.


Wenn überhaupt lohnt sich das nur in Großstädten und auch nur dann wenn nicht ALLE aufhaben. In unserer Kleinstadt lohnt sich es nicht,obwohl wir viel Tourismus haben, machen die meisten vor 20 Uhr zu.

Ich denk auch das man Spanien und Deutschland nicht direkt vergleichen kann.
In Spanien spielt sich vieles erst Abends ab- der Tagesablauf ist etwas anders, dafür waren ja viele Jahre zw. 12-16Uhr die Geschäfte zu.

Bearbeitet von Sparfuchs am 14.06.2006 08:15:01


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