Wovor habt ihr mehr Angst?


Wenn man so in die Jahre kommt, und die Einschläge immer näher treffen, dann kommt man so langsam ins Grübeln. Und dann ist sie plötzlich da, die Frage:
Mehr Angst vor dem Sterben oder vor dem Tod?

Wie ist bitte eure Meinung?


Vorm schmerzvollen, qualbehafteten, vielleicht einsamen Sterben.

Mir wurde, als ich 15 war, mal die Fehldiagnose "Leukämie" gestellt. Seitdem habe ich vorm Tod keine Angst mehr.


Vorm Ausgelacht- oder Bemitleidetwerden von anderen. Lieber totsein, als das.


Mir gehts auch so:
Vor dem Tod habe ich keine Angst. Tod ist für mich ein, sagen wir, Endstadium, ein Endzustand.
Sterben ist für mich ein Prozeß. Und der kann lange dauern (Bei meinem Freund war es so, bei meiner Mutter war es auch so).
Weil ich Sterben als Prozeß und Tod als (sozusagen) Prozeßresultat verstehe, ist für mich das Sterben das, wovor ich viel mehr Angst habe als vor dem Tod. Wenn es so was wie einen Gott gibt, dann wünsche ich, dass mein Sterben nur von kurzer Dauer sein möge. Und meinen ärgsten Feinden wünsche ich das auch.


Lieber gert... scheinbar kennst Du das und weißt, wovon Du redest.

Ich bin sojemand, den Sterben nicht schreckt- nur, sollte es schnell gehen und Maschinen in dem Prozeß keine Rolle spielen. Wo der liebe Gott oder das Schicksal entscheiden, sollte der Mensch nie zu basteln versuchen. <_<

Meinen armen Dad hat man zu lange leiden gelassen... und ich weiß nicht, wieviel er davon noch mitbekam.


So hast du mich ja noch nicht angesprochen.


Liebe Bi(e)ne,

warum kullern mir die Tränen, wenn ich deine Zeilen lese?
Verzeih.


Vor einen langen qualvollen dahinsiechen habe ich Angst , ich habe es bei meiner Oma und meiner Mutter erlebt -vor dem Tod habe ich ebenso Angst .


He, gert... ist schon gut. Ich glaube immer, man erkennt sich- so oder so. :trösten:
Kann da nix mehr zu sagen, ich glaube, heulen ist ne Therapie. Genauso, wie Garten. :blumen:


Wenn man diese Unterscheidung macht, wie Gert das getan hat, dann hast du ja vorm Sterben Angst (besonders dann, wenn es lange dauert), und nicht vorm Tod.
So wie er das versteht, ist der Tod doch das Ergebnis des Sterbens. Und dann brauchst du ja eigentlich auch keine Angst mehr haben. :trösten:


moin, römer-gibt's Dich auch noch? :o


He, Bi(e)ne,

gar nix ist gut.
Wir sind wohl seelenverwandt.
Ich hätts nicht sagen sollen.


vorm Sterben habe ich definitiv keine Angst, da der Tod zum Leben gehört.
Ich will nur nicht, daß mein Leben (auch zu Beobacghtungszwecken) künstlich verlängert wird... sorry, es tut weh.


Ich versteh dich schon.
Das ist es nicht.


Sicher gehört auch Angst zum Leben.
Meine Angst ist die, bewußt sterben zu sollen. Oder etwas davon mitbekommen zu müssen, was ein Automatenbett hergibt. Oder in welcher Tonart das Pflegepersonal redet. Sowas eben.


Hoi Leutchen!

Wat'n bloss loss mit euch? <_< Leutchen, der Sommer ist da B) Man koennte meinen dass wir zur Zeit voll im verregneten Herbst sitzen und deshalb anfangen mit solchen komischen Dingen herum zu philosophieren :( Mensch, hoert auf mit dem Depri Zeugs. Es gibt schon so viele traurige Dinge die zur Zeit passieren (wie z.B. der Krieg im Irak) und ihr habt nix bessereres zu tun als euch zu fragen wovor ihr mehr Angst habt? :wallbash:
Mir wird echt :kotz:wenn Leute nix besseres zu tun haben. Mensch freut euch des Lebens CARPE DIEM!!!Schaut euch die Fussball WM an (denn bald muessen wir wieder 4 Jahre drauf warten!!!).

Leute steht auf und denkt dran: ALLES HAT EIN ENDE NUR DIE WURST HAT 2!!!!
Cutiepie

P.S.: Bitte keine Hate-Mails, es ist meine Meinung und ich hab keine Lust irgendwen zu beleidigen? :labern:


Hab nur aus Neugier das Thema geöffnet. Mich hat´s fast umgehauen, so was zu Frühstück. Aber trotzdem wurde es mit der Frau diskutiert: Also unter sterben verstehen wir den letzten Weg zum „jetzt bin ich nicht mehr unter Euch, kann nichts mehr machen“, aber was ist der TOD? Warum soll ich vor etwas Angst haben, das ich nie sehen oder spüren werde, Vor dem Sterbeweg ja, da muss man unter Umständen Angst haben, denn der kann grausam sein. Aber wenn ich nicht mehr bin, weiß ich auch nichts mehr. Das was dann kommt, ist eine andere Sache.
Rudi, der Küchenfuchs


Zitat (Die Bi(e)ne @ 23.06.2006 - 02:43:09)

Meine Angst ist die, bewußt sterben zu sollen.

Meine Angst ist die, dass andere über meinen Tod(eszeitpunkt) bestimmen könnten, ich das alles mitkriege und nichts dagegen machen kann (obwohl ich vorgesorgt habe).

Zitat (Cutiepie @ 23.06.2006 - 03:10:05)
ihr habt nix bessereres zu tun als euch zu fragen wovor ihr mehr Angst habt? :wallbash:

P.S.: Bitte keine Hate-Mails, es ist meine Meinung und ich hab keine Lust irgendwen zu beleidigen? :labern:

Wir sind nicht bei den Fragen sondern bei den Antworten. Das ist ein Unterschied.

Ich kann dir gar nicht böse sein, und ich fühle mich auch nicht beleidigt von dir, weil du das offenbar nicht verstehst.

Ganz furchtbar finde ich den Gedanken das man weiß man stirbt und man muss am Sterbebett Abschied von der Familie nehmen - so fern man noch bei Bewusstsein ist.


Zitat (janice @ 23.06.2006 - 08:01:00)
Ganz furchtbar finde ich den Gedanken das man weiß man stirbt und man muss am Sterbebett Abschied von der Familie nehmen - so fern man noch bei Bewusstsein ist.

das finde ich auch...
ich habe auch "nur" angst vor dem sterben, nicht vor dem tod!
habe auch angst, weil ich nicht weiß, WIE ich sterbe,
ist es schmerzhaft, oder geht es schnell durch einen herzinfarkt oder so...
bei solchen gedanken wird mir ganz schummerig... :wacko:

Mein Motto:Lebe jeden Tag als wäre es dein letzter!!! :D :D :D :D

An den Tod zu denken bringt nichts,irgentwann kommt er sowieso!!! :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:


Mein Vater ist einfach umgefallen und war tot- das Herz. Das beruhigt mich im Nachhinein und sage es immer wieder er hatte einen schönen tot, so soll es bei mir auch mal sein. Keine Schmerzen kein langes "Hinausziehen"...(so war es bei meiner Oma). Was danach kommt, dvor habe ich keine Angst denn ich sehe alle wieder die eigentlich schon viel zu früh von mir gegangen sind.
@ Cutiepie ich denke wenn man einen lieben Menschen durch den tot verloren hat, beschäftigt man sich immer wieder damit egal ob die Sonne scheint , ob es regnet oder schneit.


Stimmt Wurst, Lebe jeden Tag als wäre es dein letzter.
Ich weiß nur eins muss man im Leben und das ist nun mal sterben.
Ich bin nun mal in einen Land groß geworden wo es immer Sterbehilge gegeben hat. (soweit ich mich erinner)
Bei meinen Eltern habe ich es erlebt, erst fand ich es komisch wenn man die Uhrzeit weiß wann ein Mensch sterben tut.
Jetzt ich selber älter geworden bin finde ich es eigentlich nicht verkehrt wenn man weiß wenn man noch ein Halber jahr zu leben hat es ein zu setzen.

Aber angst, ich denke doch das jeder Mensch im Unterbewustsein denkt irgendwie komisch wenn man nicht weiß was dannach passiert.

Bearbeitet von internetkaas am 23.06.2006 08:15:02


Ich habe vorm Sterben & vorm Tod Angst & aus diesem Grund verdränge ich es ehrlich gesagt meistens, darüber nachzudenken.......das ist so wenig greifbar & ich habe wie gesagt ziemliche Angst davor (vor meinem & dem Tod von Nahestehenden)........... :(

Viell. liegts auch daran, dass ich nicht gläubig bin, vielleicht geht man dann anders damit um....ich weiß es nicht....

Aber ich denke mir manchmal, wenn ich mich über Kleinkram ärgere oder unzufrieden mit mir & der Welt bin, dass es doch eigentl. nicht lohnt & ich mich freuen sollte, gesund & nicht allein auf der Welt zu sein....... :)
(Ich hoffe, das klang jetzt nicht abgedroschen....)


Zitat (curly72 @ 23.06.2006 - 08:12:52)

@ Cutiepie ich denke wenn man einen lieben Menschen durch den tot verloren hat, beschäftigt man sich immer wieder damit egal ob die Sonne scheint , ob es regnet oder schneit.

Ja, das ist so.

Zitat (janice @ 23.06.2006 - 08:01:00)
Ganz furchtbar finde ich den Gedanken das man weiß man stirbt und man muss am Sterbebett Abschied von der Familie nehmen - so fern man noch bei Bewusstsein ist.

So geht es mir auch.
Vor allem dann zu wissen, der Mann (oder die Frau) nimmt sich sich evtl. wieder einen neuen Partner. Was ja eigentlich auch ganz normal ist, aber ich finde den Gedanken daran komisch und beängstigend.
Vor allem (ich glaube ja fest daran das es danach irgendwie weitergeht) wenn er/sie dann irgendwann mal oben vor dir steht. Wie wird es dann sein.

Bitte nicht für verrückt halten, aber der Gedanke daran ist echt komisch :blink:

Das kommt einfach so ohne jegliche Vorwarnung (mir geht es jedenfalls so). Ich gehe einkaufen und plötzlich überlege ich, was würde mein Vater zu dem neuen Pulli sagen... es macht mich nicht traurig, es ist dann einfach so. Und irgendwie habe ich dieses kindliche Bild in mir dass ich denke er sitzt dann dort oben schaut auf mich herab und freut sich für mich, oder schüttellt den Kopf wenn ich mal wieder was dummes gemacht habe.


Zitat (Cutiepie @ 23.06.2006 - 03:10:05)
Mir wird echt :kotz:wenn Leute nix besseres zu tun haben. Mensch freut euch des Lebens CARPE DIEM!!!Schaut euch die Fussball WM an (denn bald muessen wir wieder 4 Jahre drauf warten!!!).


Cutiepie,

die Vielfalt der Themen bei FM zeigt doch, dass sich hier niemand auf Depri einschießt.

Ich finde, gerade du tust etwas Einseitiges. Jetzt ist WM, also denkt man über nichts anderes nach. Auf was legen wir uns fest, wenn die WM vorbei ist?

Das Leben besteht aus so Vielem. Und wenn jetzt in diesem Augenblick jemand über Tod und Sterben nachdenkt und mit anderen darüber reden möchte, soll er es verschieben, bis irgendwo ein grünes Licht leuchtet: "Hallo, jetzt darfst du über ernste Dinge reden?"

Für mich steht Fußball im Moment ganz oben, ich freue ich mich des Lebens und feiere die WM bis zum Abwinken . Das heißt aber nicht, dass ich den Rest des Lebens ignoriere.

Zitat (falco @ 23.06.2006 - 01:09:58)
Mehr Angst vor dem Sterben oder vor dem Tod?

Weder noch. :)

Vor dem Tod habe ich keine Angst, denn den bekomme ich nicht mit.
Das Sterben kann man mal mehr mal weniger miterleben.
Dieses Miterleben in negativer Form macht mir Angst.

Ich bin auch nicht gläubig und denke trotzdem über den Tod nach.
Wenn es etwas nach dem Leben geben soll, werde ich es schon erleben und versuchen das Beste daraus zu machen, so wie jetzt in meinem Leben.


Zitat (Die Außerirdische @ 23.06.2006 - 08:43:42)
Für mich steht Fußball im Moment ganz oben, ich freue ich mich des Lebens und feiere die WM bis zum Abwinken . Das heißt aber nicht, dass ich den Rest des Lebens ignoriere.

:daumenhoch: :daumenhoch: :daumenhoch:

Mir kommt das Thema gerade recht, keine Ahnung warum, aber irgendwie mache ich mir da momentan viele Gedanken drüber, außer diesem den ich weiter oben geäußert habe :keineahnung:

Ich habe am meisten Angst davor, dass die anderen traurig sind wegen mir. Ich denke, den Vorgang des Sterbens werde ich aushalten und das Totsein - wer weiß, was da kommt. Aber der Gedanke, dass meine Familie heulend am Grab steht, davor hab ich echt Angst.
Gruß
Bazillus09


Dahinsiechen, an maschinen haengen, mehr tot als lebendig sein und trotzdem noch auf dieser welt gehalten werden, schmerzen... das moechte ich nicht... davor habe ich angst... der tot an sich... ende, schluss aus und vorbei, da hab ich keine angst vor...

Ich moechte, wie meine oma, mein opa, meine grosstante und mein grossonkel, einfach einschlafen und nicht mehr aufwachen...

Cutiepie: jeder mensch, der sich ein wenig gedanken ueber sich, das leben und die welt macht, wird irgendwann auf dieses thema stoßen... sterben gehoert zum leben dazu... imho eher noch als fussball... evtl. solltest du dein hirn einfach auch mal auslasten... nur ein tipp, keine anklage...


Sterni, Cutepies Hirn ist bereits ausgelastet. Bis zum geht nicht mehr!
Die eine Hirnzelle irrt immer noch rum und sucht eine andere zum spielen.


Tweetie, das ist boese.... aber guuuuut rofl


Zitat (Tweetie @ 23.06.2006 - 13:42:15)
Sterni, Cutepies Hirn ist bereits ausgelastet. Bis zum geht nicht mehr!
Die eine Hirnzelle irrt immer noch rum und sucht eine andere zum spielen.

rofl rofl rofl

Entschuldigung, aber es tut erlich gut, auch bei so einem Thema einfach mal auf die Tastur zu prusten

Ich weiss ja nicht, wies bei euch ist... aber bei uns in der wg wird sowas haeufiger auch mal in der guten alten wg-kueche diskutiert... gehoert einfach zum leben dazu und somit ists ein vollkommen natuerliches thema... vorallem da der vater meine mbw unheilbar krank ist und wir auch einige junge leute kennen, deren zeit schon gezaehlt ist... ok, eine bekannte von uns sollte schon seit 10 jahren tot sein, aber sie hat einen eisernen willen, obwohl es ihr jedes jahr schlechter geht... erst wurde sie blind, dann landete sie im rolli und nach und nach geben die organe ihre arbeit auf, sie darf so gut wie nichts mehr essen... aber sie hat geheiratet, hat ihren realschulabschluss nachgemacht und geniesst das leben, wo sie nur kann. Bewundernswert!


Alien: Auch lachen gehoert zum leben dazu... genau wie geburt und tot...


ich hab keine angst, weder vor dem tod noch vorm sterben. es kommt wie es kommen muss. meine drei liebsten waren allein als sie starben...einfach zu plötzlich...ohne vorwarnung. da noch niemand zurück gekommen ist muss es ja wunderschön sein im jenseits. also bin ich guter hoffnung dass ich meine liebsten wieder in die arme nehmen kann und das nimmt mir die angst.


Zitat (bonny @ 23.06.2006 - 15:21:53)
ich hab keine angst, weder vor dem tod noch vorm sterben. es kommt wie es kommen muss. meine drei liebsten waren allein als sie starben...einfach zu plötzlich...ohne vorwarnung. da noch niemand zurück gekommen ist muss es ja wunderschön sein im jenseits. also bin ich guter hoffnung dass ich meine liebsten wieder in die arme nehmen kann und das nimmt mir die angst.

So sehe ich das auch und so geht es mir auch. Aber doch auch nicht so ganz, vor dem Prozess des Sterbens habe ich schon ein wenig Angst.

Bearbeitet von usch am 23.06.2006 15:23:58

ich denke, wenn man so weit ist merkt man nichts mehr davon. ich habe ein buch gelesen über menschen die dem tod ins angesicht geschaut haben aber wieder zurück durften da ihre zeit noch nicht abgelaufen war. so wie sie's schilderten und zwar alle muss es schön sein. alle sprachen von einem tunnel und am ende desselben ein gewaltiges licht. viele waren nach der rückkehr ins leben im moment nicht so glücklich, sie wären lieber dort geblieben.
also mach ich mir nicht jetzt schon gedanken darüber, dafür
ist mein jetziges leben viel zu schön.


Zitat (bonny @ 23.06.2006 - 15:38:45)
ich denke, wenn man so weit ist merkt man nichts mehr davon. ich habe ein buch gelesen über menschen die dem tod ins angesicht geschaut haben aber wieder zurück durften da ihre zeit noch nicht abgelaufen war. so wie sie's schilderten und zwar alle muss es schön sein. alle sprachen von einem tunnel und am ende desselben ein gewaltiges licht. viele waren nach der rückkehr ins leben im moment nicht so glücklich, sie wären lieber dort geblieben.
also mach ich mir nicht jetzt schon gedanken darüber, dafür
ist mein jetziges leben viel zu schön.

Habe ich nicht so was in der Art hier nicht schon mal Geschrieben wo ich im Koma war :hmm: :hmm:
Ich glaube das war hier!!! Oder???

Mfg Francis B)

...es macht ueberhaupt keinen Spass mehr irgendwas zu schreiben,wenn ihr es nur drauf abgesehen haben mich runterzumachen.
@Tweetie, das mit dem Fussball war ein BEISPIEL. Hey,wenn Du mich eh nicht abkannst, vergeude nicht Deine Zeit irgendwelche Kommentare zu schreiben die auf mich bezogen sind,such Dir jemanden anderen!!!
Ich finde es echt komisch,dass wenn wurst im Grunde genommen das Gleiche schreibt wie ich, kein Mensch auf die Idee kommt ihn runterzumachen!
Schade ist es auch,dass manche Menschen auch noch zu Opportunisten werden, un Pluspunkte bei anderen zu bekommen.
Echt schade...
Cutiepie B)


Zitat (falco @ 23.06.2006 - 01:09:58)
Wenn man so in die Jahre kommt, und die Einschläge immer näher treffen, dann kommt man so langsam ins Grübeln. Und dann ist sie plötzlich da, die Frage:
Mehr Angst vor dem Sterben oder vor dem Tod?

Wie ist bitte eure Meinung?



Siechtum.

Lieber früher tot, als alt und verwirrt ins Bett scheißen müssen. :P

Cutiepie ich an deiner stelle würde mir überlegen wieso alle auf mir rumhacken! es kann ja nicht sein dass alle anderen falsch ticken und du richtig oder?!


Zitat
Habe ich nicht so was in der Art hier nicht schon mal Geschrieben wo ich im Koma war :hmm:  :hmm:
Ich glaube das war hier!!! Oder???

kann schon sein eifelchen...habs nicht gelesen..aber wenn zwei denselben gedanken haben ist es immer gut...oder :pfeifen:
EDIT: nee eifelchen..hier hast du nichts geschrieben :wub:

Bearbeitet von bonny am 23.06.2006 16:51:50

Zitat (curly72 @ 23.06.2006 - 08:26:54)
Das kommt einfach so ohne jegliche Vorwarnung (mir geht es jedenfalls so). Ich gehe einkaufen und plötzlich überlege ich, was würde mein Vater zu dem neuen Pulli sagen... es macht mich nicht traurig, es ist dann einfach so. Und irgendwie habe ich dieses kindliche Bild in mir dass ich denke er sitzt dann dort oben schaut auf mich herab und freut sich für mich, oder schüttellt den Kopf wenn ich mal wieder was dummes gemacht habe.

Geht dir das auch so, dass diese Momente häufiger und stärker werden, je länger es her ist?
Ich habe mich mit meinem Vater nicht gut genug verstanden, wir haben uns oft an die Köppe gekriegt und haben unsere Differenzen nicht mehr ausgetragen.
ich habe nicht so richtig um ihn getrauert, nur die Lücke gespürt, die er in der Familie hinterlassen hat.
Nach all den Jahren (im Dezember waren es 11) wird mir immer klarer, wie ähnlich wir uns waren, wie viele Gemeinsamkeiten wir hatten. Er hat mir viele meiner guten Eigenschaften weiter gegeben.
Und heute passiert es mir oft, dass ich denke, wenn er das doch erleben könnte.
Grade jetzt denke ich oft, ob er wohl da oben sitzt und sich freut, dass seine Tochter völlig im WM-Fieber versunken ist?
Und manchmal habe ich das Gefühl, dass er irgendwie auf mich aufpasst.

Das ist ein Thema das ich immer wieder selbst erleben musste,
in dem Sinne das Angehörige sterben mussten,
einige ganz schnell,
andere ganz langsam..

Ich versuch eigentlich nicht dran zu denken,
weil es mich einfach traurig macht,

aber wenn, dann sollte es ganz schnell gehen,
wahrscheinlilch hab ich vor beiden gleichviel Angst.
ob es nun tod oder sterben ist


Zitat (Cutiepie @ 23.06.2006 - 16:36:23)
...es macht ueberhaupt keinen Spass mehr irgendwas zu schreiben,wenn ihr es nur drauf abgesehen haben mich runterzumachen.
@Tweetie, das mit dem Fussball war ein BEISPIEL.  Hey,wenn Du mich eh nicht abkannst, vergeude nicht Deine Zeit irgendwelche Kommentare zu schreiben die auf mich bezogen sind,such Dir jemanden anderen!!!
Ich finde es echt komisch,dass wenn wurst im Grunde genommen das Gleiche schreibt wie ich, kein Mensch auf die Idee kommt ihn runterzumachen!
Schade ist es auch,dass manche Menschen auch noch zu Opportunisten werden, un Pluspunkte bei anderen zu bekommen.
Echt schade...
Cutiepie B)

@Cutiepie, das hast du gut geschrieben. ;)

kurz und schmerzlos sollte es sein! ich will auf keinen fall langsam dahinsiechen. wenn ich dann mal tod bin, dann ist eh alles schnuppe.


Ich habe auch keine Angst vor dem Tod an sich. Wohl aber vor dem Sterben. Ich denke das Abschied nehmen wird mir schwer fallen. Ob das nun mit langen Qualen verbunden, oder ein sanftes Einschlafen sein wird.............



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