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Liebling, Wir Bringen Die Kinder Um...

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Da hast Du Recht. Aber man muss die Leute da packen wo es ihnen wehtut, sonst ändert sich gar nichts.
Wenn jemand sein Kind flasch ernährt und es darunter leidet, sollte derjenige entsprechend dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Solche Leute müssten dann eben höhere Beiträge bei der GKV zahlen, weil sie die Solidargemeinschaft stärker belasten.

Was du sagst, Murphy, liest ja so einfach.
Wie stellst du dir denn die praktische Umsetzung in der Realität vor?
Wären wir da nicht ganz schnell bei einer Art Lebenswandel- oder Ernährungspolizei?

Kindergeld u.ä. wird bekanntlich nicht in Sachleistungen erbracht.
Das führt in manchen Fällen dazu, dass von ihm die Biervorräte erneuert werden.
Die Kinder in solchen Familien gehen dann häufig leer aus.
Sollten deshalb die Kindergeldzahlungen in Sachleistungen erfolgen?

Zitat (carlos, 29.08.2006)
Kindergeld u.ä. wird bekanntlich nicht in Sachleistungen erbracht.
Das führt in manchen Fällen dazu, dass von ihm die Biervorräte erneuert werden.
Die Kinder in solchen Familien gehen dann häufig leer aus.
Sollten deshalb die Kindergeldzahlungen in Sachleistungen erfolgen?

Was wäre daran falsch, Sachleistungen auszugeben, anstelle von Geld ?

Es geht doch nicht um die grosse Masse bzw. alle sondern um die Fälle, wo es nicht funktioniert. Wenn also ein Kind völlig falsch ernährt wird weil die Eltern schon falsch essen, muss man da ansetzen.

Davon abgesehen, nur weil sich etwas leicht anhört und schwer zu schaffen ist, braucht man nicht von vorneherein die ganze Idee über den Harz zu kicken.

Und wenn in einer Familie mehr Geld für Alkohol als für die Kinderernährung ausgegeben wird, ist es doch nur sinnvoll, diesen Kindern die entsprechenden Sachleistungen zukommen zu lassen. Die Eltern bekommen das Geld für die Kinder, nicht, um sich mehr Alk zu kaufen.

Bearbeitet von murphy am 29.08.2006 12:50:44
Zitat (carlos, 29.08.2006)
Was du sagst, Murphy, liest ja so einfach.
Wie stellst du dir denn die praktische Umsetzung in der Realität vor?
Wären wir da nicht ganz schnell bei einer Art Lebenswandel- oder Ernährungspolizei?

Ich kann Dir nicht in 5 Minuten ein fertiges Konzept ausarbeiten aber ich bin sicher dass es eine Lösung gibt, wenn man mit entsprechenden leuten darüber sinniert.

Es geht nicht darum, die Leute zu überwachen sondern sie dazu zu bringen, es anders zu machen. Wenn dazu ein ANreiz ist dass sie wenn sie mehr auf ihre Gesundheit achten, sie besser wegkommen, könnte das bei einigen durchaus funktionieren.

Solange aber keiner die Konsequenzen tragen muss, wenn Leute extrem unvernünftig sind, kann man leider nix machen.

Deswegen ist mein Aufreger-Thema ja die PKV und GKV. In der GKV werden alle für den Unsinn des einzelnen bestraft, in der PKV nicht. Da ist jeder für sich selbst verantwortlich und für die Kosten, die er verursacht. Das bedeutet einfach mehr Verantwortung.
Zitat (murphy, 29.08.2006)
Zitat (carlos, 29.08.2006)
Kindergeld u.ä. wird bekanntlich nicht in Sachleistungen erbracht.
Das führt in manchen Fällen dazu, dass von ihm die Biervorräte erneuert werden.
Die Kinder in solchen Familien gehen dann häufig leer aus.
Sollten deshalb die Kindergeldzahlungen in Sachleistungen erfolgen?

Was wäre daran falsch, Sachleistungen auszugeben, anstelle von Geld ?

Es geht doch nicht um die grosse Masse bzw. alle sondern um die Fälle, wo es nicht funktioniert. Wenn also ein Kind völlig falsch ernährt wird weil die Eltern schon falsch essen, muss man da ansetzen.

Davon abgesehen, nur weil sich etwas leicht anhört und schwer zu schaffen ist, braucht man nicht von vorneherein die ganze Idee über den Harz zu kicken.

Und wenn in einer Familie mehr Geld für Alkohol als für die Kinderernährung ausgegeben wird, ist es doch nur sinnvoll, diesen Kindern die entsprechenden Sachleistungen zukommen zu lassen. Die Eltern bekommen das Geld für die Kinder, nicht, um sich mehr Alk zu kaufen.

man könnte das in produktbezogene Lebensmittelmarken umsetzen, allerdings besteht die Gefahr, das die widerum gegen eld bei ebay oder sonstwo verkauft werden. Murphy hat aber Recht das man die Menschen nur da packen kann, wo es weh tut und ich finde, das Eltern die ihre Kinder mit Fastfood vollstopfen auch dafür haftbar gemacht werden sollen. Vielleicht befasst sich mal einer mit dem Thema Kinderdiabetes und welche Belastung auf die "Solidargemeinschaft" da noch zu kommt.

Mann könnte das Kindergeld kürzen, dafür Schulbücher, Klassenfahrten, Mittagsessen, Busfahrkarten, Schuluniform etc. frei

Murphy, ich habe lediglich die Frage gestellt, keine Wertung abgegeben.
Ernsthaft: Angenommen es sollte politisch beschlossen werden.
Wie wir aus anderen Fällen hinreichend wissen, werden sich umgehend etliche sog. Bedenkenträger melden. Die gemeinsten Bedenken beziehen sich auf die Kosten oder auf juristische Argumente.
Mediengeile Anwälte gibts ja genug, die mit Klagen wegen des Verstosses gegen den verfassungsmäßig garantierten Gleichheitsgrundsatz drohen würden. Ich kann den einen schwerlich das Kindergeld als Geldleistung und den anderen als Sachleistung erbringen ...
Bis das vom BVG abschließend geklärt sein wird, sind unsere Enkelkinder längst erwachsen. Leider ...

Wem würde es denn wirklich wehtun, wenn Alkohol, Zucker und sonstige ungesunde Produkte verteuert würden? - dieses Geld aber wirklich den Kassen zukommen lassen und nicht wie bei den Zigaretten.das der Staat das Geld einsackt.

Zitat (Sparfuchs, 29.08.2006)
Wem würde es denn wirklich wehtun, wenn Alkohol, Zucker und sonstige ungesunde Produkte verteuert würden? - dieses Geld aber wirklich den Kassen zukommen lassen und nicht wie bei den Zigaretten.das der Staat das Geld einsackt.

Nochmals:
Alkohol wird bereits besteuert.
Du könntest ja fordern, sie zu erhöhen.
Nur dann mußt bitte auch glaubhaft sagen, wie du den Schwarzhandel
verhindern willst.

Ich finde die (teileise) Umwandlung von Kindergeld in Sachgüter gar nicht so dumm. Und wie wären jährliche Pflichtuntersuchungen für alle, um frühzeitig zu merken, wenn etwas nicht stimmt ? Wenn man dann bei jemand früh genug feststellt, dass die Ernährung mies ist,kann man da schon gegensteuern durch besser Informationen und Hilfe. Wenn dann über längere zeit nichts besser wird, müssen Konsequenzen folgen.

Ich will sehen, wieviele Eltern ihre Kinder wieter mit fettigem Frass vollstopfen, wenn bei der jährlichen Untersuchung herauskommt, dass der Bub 20 kg. übergwicht hat (im zarten Alter von 4 Jahren) und die Eltern weniger Geld bzw. mehr Sachleistungen erhalten, wenn dieser Zustand nicht nach einer gewissen zeit verbessert wurde.

Ich sag doch, Du kannst die Leute nur am Geld bekommen, auf die Vernuft warten bringt nicht viel.

Zitat (murphy, 29.08.2006)
Ich sag doch, Du kannst die Leute nur am Geld bekommen, auf die Vernuft warten bringt nicht viel.

Zustimmung.
Nur, was du davor geschrieben hast.
Das klingt mir nur ein wenig zu populistisch.
Die Umsetzung scheint mir das Hauptproblem. Dazu sagst du leider nix.

Bearbeitet von carlos am 29.08.2006 13:19:12

Rein Interessehalber: An was für "Sachleistungen" statt Kindergeld wird denn da gedacht??

Zitat (DasMännle, 29.08.2006)
Rein Interessehalber: An was für "Sachleistungen" statt Kindergeld wird denn da gedacht??

z.B. Kleidermarken für Kinderklamotten (die dann gegen Bares verhökert werden,
mit dem dann wieder ...)
Zitat (carlos, 29.08.2006)
Zustimmung.
Nur, was du davor geschrieben hast.
Das klingt mir nur ein wenig zu populistisch.
Die Umsetzung scheint mir das Hauptproblem. Dazu sagst du leider nix.

Ich habe Dir oben auch geschrieben, dass ich aus dem Stehgreif keine Patentlösung erstellen kann.

Ausserdem habe ich vorgeschlagen, regelmässige Pflichtuntersuchungen zu machen, das hätte den Vorteil, dass man frühzeitig eingreifen kann.

Viele Privatversicherte machen das standardmässig, weil die PKVs das teilweise zahlen (ohne Anrechnung auf den Einreichungsbetrag) und somit ein Anreiz da ist, sich regelmässig durchchecken zu lassen und so frühzeitig merkt, wenn etwas im Busch ist.

Zum Thema Sachleistungen:
wenn klar ist dass die Eltern das Kindergeld für Alkohol, Zigaretten oder falsche Ernährung ausgeben (Erkennungszeichen siehe oben), könnte man entweder das Geld kürzen oder eben Marken für bestimmte Nahrungsmittel ausgeben z.B. Obst,Gemüse, Vollkornprodukte...bzw. man könnte Supermärkte haben, die diese Marken gegen bestimmte Lebensmittel eintauschen.
Oder man würde einen Teil des Kindergeldes für einen Sportverein aufwenden, damit gewährleistet ist, dass die Kinder Sport machen und sich genug bewegen.
Und ob es funktioniert oder nicht, würde spätestens bei der nächsten Untersuchung herauskommen.
Zitat (murphy, 29.08.2006)
Zum Thema Sachleistungen:
wenn klar ist dass die Eltern das Kindergeld für Alkohol, Zigaretten oder falsche Ernährung ausgeben (Erkennungszeichen siehe oben), könnte man entweder das Geld kürzen oder eben Marken für bestimmte Nahrungsmittel ausgeben z.B. Obst,Gemüse, Vollkornprodukte...bzw. man könnte Supermärkte haben, die diese Marken gegen bestimmte Lebensmittel eintauschen.
Oder man würde einen Teil des Kindergeldes für einen Sportverein aufwenden, damit gewährleistet ist, dass die Kinder Sport machen und sich genug bewegen.
Und ob es funktioniert oder nicht, würde spätestens bei der nächsten Untersuchung herauskommen.

Das muss dann aber wieder jemand aussenstehendes abschätzen, wo das angebracht ist. Ausserdem klingt das irgendwie suspekt.

Dann doch lieber eine Überwachung vom Jugendamt für diese "speziellen" Familien, ob die Kinder auch wirklich alles notwendige zum Leben haben. (Obwohl ich das Jugendamt nicht leiden mag.)

Von diesen Sachleistungen halte ich überhaupt nichts. Ausserdem ist sowas rechtlich bedenklich. ;)

Schade dass es kein Gesetz gibt das Eltern bestraft, wenn sie ihren Kindern so etwas antun....

Zitat (murphy, 29.08.2006)
Schade dass es kein Gesetz gibt das Eltern bestraft, wenn sie ihren Kindern so etwas antun....

Ist sowas denn nicht eigentlich schon eine Fürsorgeverletzung? ;)
Zitat (DasMännle, 29.08.2006)
Ist sowas denn nicht eigentlich schon eine Fürsorgeverletzung? ;)

Wo kein Kläger, da kein Richter. Niemand zeigt andere Eltern an weil das Kind zu dick ist. Also wird auch weiterhin nichts passieren...

Tja dann sieht es aus, das alles beim Alten bleibt und nach jeder Reform doch wieder die Beiträge ansteigen,irgendwann sind wir dann doch auf Amerika-Niveau
und dann hat sich das alles von selbst erledigt. Dann gut Nacht

Ja. Aber Hauptsache die Leute können machen was sie wollen und niemand schaut ihnen auf die Finger wenn sie dabei die Leben ihrer Kinder ruinieren :angry:

Um um diesen Scheiss zu bezahlen, wollen sie den PKVs an den Geldbeutel :wallbash: :wallbash: :wallbash:

Zitat (murphy, 29.08.2006)
Ja. Aber Hauptsache die Leute können machen was sie wollen und niemand schaut ihnen auf die Finger wenn sie dabei die Leben ihrer Kinder ruinieren :angry:

Um um diesen Scheiss zu bezahlen, wollen sie den PKVs an den Geldbeutel :wallbash: :wallbash: :wallbash:

ja genau wie den kleinen Gesetzlichen die gut wirtschaften, werden einfach geschluckt, wo ist dann der Anreiz. Ich finde es sollte nur Private geben-überall wo der Staat seine Finger drinn hat, ist es zu teuer. Die kleinen Kassen werden bestraft das sie wirtschaftlich arbeiten.

deswegen mehr Transparenz. Jeder muss wissen, wieviel osten er verusacht, die Vorsorge muss besser werden, heilen ist viel teurer.

Aber komischerweise kommen unsere Politiker nicht auf die Idee, das bessere Modell als Vorbild zu nehmen, sondern die gut wirtschaftenden (PKV + kl. GKV) sollen die trägen teuren Walrosse mitfinanzieren :labern: :labern:

Zitat (murphy, 29.08.2006)
deswegen mehr Transparenz. Jeder muss wissen, wieviel osten er verusacht, die Vorsorge muss besser werden, heilen ist viel teurer.

Aber komischerweise kommen unsere Politiker nicht auf die Idee, das bessere Modell als Vorbild zu nehmen, sondern die gut wirtschaftenden (PKV + kl. GKV) sollen die trägen teuren Walrosse mitfinanzieren :labern: :labern:

Tja Unangenehmes wird schon immer nicht angepackt-siehe Rentenreform-das Thema war schon vor 20 Jahren bekannt.

Ist doch merkwürdig. Als ich im Krankenkassenthread den Vorschlag machte, Leute mit höheren Beiträgen zu bestrafen, die ungesund leben und mehr in die Gesundheit zu investieren, wurde die direkt die "Kontroll- und Bevormundungskeule" ausgepackt.

Was mit den Sachleistungen passiert, sah man doch , was passierte : Die Leute haben versucht, die Waren zu verkaufen um Alk oder Zigaretten zu kaufen.

Und natürlich gibt es bestimmt Sozialhilfeempfänger, die sich um Ihre Kinder kümmern.Aber ich bin auch der Meinung, daß es entscheidend davon abhängig ist, was das Elternhaus bieten kann, wie die Kinder sich entwickeln.
Eltern, deren Kinder vom Fernseher erzogen werden, die nie ein Buch in der Hand hatten und ansonsten eher am unteren Rand der Bildung rangieren, haben meistens auch keine Ambitionen, Ihren Kindern diese Welt zu erschliesse. Vom Unvermögen dazu mal ganz abgesehen.
Das ist die dritte Generation von Sozialhilfeempfängern, die da heran wächst.

Und da offensichtlich Party, Fußball und Fernsehen wichtiger ist als Lernen, Beruf und Bildung - woher soll es kommen?
DIe Kinder brauchen viel Kraft und auch vorbilder, um diesen Kreis zu durchbrechen. Und dann kommt oft noch der Spott der Freunde und der Neid der Eltern hinzu. Wenn diese merken, daß Ihre Kinder Ihnen voraus sind, reagieren Sie oft mit Ablehnung.

Jeder ist für sein Schicksal selbst verantwortlich, viele haben das nur noch nicht begriffen - oder es ist Ihnen egal.

Aber dafür haben die RTLs und SAT1's dieser Welt ein Thema, aus dem sie eine daily SOAP machen können...

Zu Dicke Kinder
zu Dicke Männer/Frauen

Als nächstes dann die Bluthochdruck-Serie: wer hat den höchsten und lebt noch...

Ach das sieht sich doch niemand an rofl

Und was private Krankenkassen betrifft :

Man darf nicht vergessen, daß es denen unter anderem auch deshalb so gut geht, weil sie sich die Mitglieder aussuchen können, Härtefälle ablehnen dürfen und es keine Mitversicherten gibt.

Und auch hier gab es in der Vergangenheit explosionsartige Preisanstiege, weil die Rückstellungen in bestimmten Altersschichten nicht funktionierten. Und dabei gibt es dann auch keine staatliche Quote, sondern marktwirtschaftliche Berechnung.

Allerdings wird bei den PKV seit Jahren schon massiv in Prohpylaxe investiert, im Gegensatz zu den gesetzlichen Kassen.

Die Leute zahlen dort eben die "Mitversicherten" voll mit. Und das ist auch sinnvoll, so wir wirklich für jeden etwas bezahlt.

Ich glaube, daß die Idee mit der staatlichen Gewichtsüberwachung schon a bisserl übertrieben ist. Da laut meiner Tochter im Kindergarten schon die Kinder staatlich dick gefüttert werden mit zu fettem und süßem Essen. Da gibts auch nur Essen tiefgefroren und aufgetaut, zuwenig Salat und Rohkost. Wenn man schon bei den Kindern anfangen würde gesunde Ernährung zu propagieren , könnte man doch eine Menge Wohlstandsspeck vermeiden. Ich würde in den Schulen ein Fach Ernährungslehre und Hauswirtschaft einführen. Da viele Leute heute nicht mal wissen, wo sie Einkaufen sollen. Hab da mal eine Sendung gesehen, bei der ein Sozialarbeiter erzählt hat, daß die Leute aus seinen Problemfamilien in der Tankstelle ihre "Lebensmittel" holen.

:angry:

-evi-

evigehr, wenn ich in meinem Job sehe, was die Eltern ihren Kindern schon alleine an Frühstück einpacken, lieblos, lustlos, und der letzte Kram!!! :labern:
Und wenn wir gesunde Lebensmittel vorstellen, kochen, zeigen, schmecken lassen...............dann gibt es Kinder, die das nicht mal probieren wollen! :angry:
Und über abgeschnittene Brotkanten und schlaffes Weißbrot und so weiter muß ich mich nicht weiter äußern........................ :heul: Gerade bei Kinder, die nicht richtig sprechen können und sowieso Probleme mit der Mundmuskulatur haben, die bekommen Brote eingepackt, die man lutschen könnte........nix mit beissen, kauen oder herzhaft zubeissen!! :labern:
Und das schärfste war ein Kind, das ein Babybreiglas aus der Tasche holte, mit 3 Jahren zum Frühstück................. :wallbash: :wallbash:

es fängt im kleinen an und mausert sich zum großen Problem...... :heul:

Leuchtfeuer grüßt :blumen:

Leuchtfeuer, das habe ich während meines Praktikums im Kindergarten auch beobachten dürfen....

Angefangen von der Milchschnitte (*damit mein Kind ja die extra Portion Milch bekommt...*) bis hin zu sämtlichen anderen Süßsachen zum Frühstück....

Dann gibts Kinder,die kriegen trocken Stulle mit Wurst drauf...klar, das würde ich auch nicht essen....

Allerdings wird auch in Kindergärten und Schulen oft fettiges von Hause aus angeboten, also wenn die Einrichtungen noch selbst kochen...da wird viel mit Schmalz und was weiß ich alles gekocht...

Ernährung sollte wirklich einen festen Platz in Schule und Kindergarten bekommen...

Es kam jüngst eine Dokumentation über Jaimie Olivers Versuch, gesundes Schulessen in Großbritannien einzuführen.
Es stehen pro Schüler und Mahlzeit umgerechnet 1,30 Euro zur Verfügung. MAn könnt egünstiger gesund kochen, als frittierten TK Kram - aber das war es, was den Kindern schmeckt. Unter anderem auch, weil Sie von zuhause nichts anderes kannten.
Sie sollte Gemüse und Obst benennen, kein Kind erkannte eine Kiwi. Kochen wurde als Unterrichtsfach eingführt, viele Kinder gingen in der Pause zum Fish und Chips Stand.
Den meisten Eltern war es völlig schnurz, Ihre Argumentation : Das ist eh die einzige warme Mahlzeit, die steht Ihnen zu, also kocht, was die auch essen wollen, wir haben abends keine Lust/Zeit dazu.

Es hat Monate gedauert, die Kinder zu überzeugen, die meisten wollten noch nicht einmal probieren oder fanden den Geschmack einer echten Erdbeere komisch - weil Sie sonst nur glutamat gewürzte Chemie mümmeln.

Erschreckend. Als ich in dem Alter war kriegte meine Mutter schon einen Anfall, wenn ich mehr als einmal die Woche Cola trinken wollte.

Aber wir haben die Talssohle noch nicht erreicht.

Bei uns wird nicht gekocht, da Öffnungszeiten nur bis 13 Uhr.
Aber es ist furchtbar, was den Kindern eingepackt wird, bzw. vorgelebt wird. :labern:
Und nun kommt der Spruch meines Lütten, als Teil der Familie zum Frühstück da war:" Nee, lass mal das Weißbrot liegen, Oma! Nimm lieber das Schwarzbrot, das macht Muskeln und stark!" Sprachs und nahm sich Schwarzbrot ........ :D
Bei mir wird nicht immer super gesund gekocht, aber immer öfters............und meine Kinder ziehen mit! :D

Leuchtfeuer grüßt :blumen:

Auch wenns hart klingen mag:
Der Schutz der Familie hat Verfassungsrang.
und: Erziehung muß in erster Linie in der Familie erfolgen.
Allerdings müßten die familienbegleitenden Hilfen erheblich verstärkt werden.
Die Zunahme bei den funktionalen Analphabeten geht ja einher mit der der "Erzie-
hungs"-Analphabeten.

... oder ist jemand dafür, denen ihre Kinder zu "enteignen"?

Bearbeitet von carlos am 29.08.2006 18:02:00

Also ich esse auch für mein Leben gern Fast Food, so ist es nicht...aber halt in Maßen, bzw weiß ich auch gesundes frisches Essen zu schätzen....ich mach mir auch mal ne TK Pizza oder hol mir nen Fertiggericht, gerade wenn ich allein bin...Aber auch Salat und Obst gehören bei uns auf den Tisch...Zugegeben, es könnte mehr sein...

Aber Fast Food sollte nie zur Gewohnheit werden, sondern ne Ausnahme bleiben, gerade für Kinder...

Wenn ich sehe, wie oft Eltern mit ihren Kleinkindern zu McDoof gehen, kann ich nur den Kopf schütteln...

Wenn man sonst ne gesunde Ernährungsweise hat und bewußt ist,dann schadet auch mal nen Whoppermenü nicht :sabber: darauf könnte ich z.B. nicht verzichten...aber dennoch bin ich definitiv nicht dick....eher das Gegenteil...

Meine Eltern haben immer drauf geachtet, daß ich wenig nasche ... es war immer von meinen Eltern eingeteilt...ich mußte immer fragen, wenn ich was Naschen wollte...

Carlos, du sagst es!!! :D

Leuchtfeuer grüßt :blumen:

-----

Bearbeitet von Jaxon am 29.08.2006 18:06:27

Zitat (proteus, 28.08.2006)
Weil derart gravierendes Übergewicht zu frühem Tod führt. Wobei ich fast versucht bin, daß als natürliche Auslese zu betrachten.

Das wäre gut, allerdings sind sie doch vorher noch fortpflanzungsfähig.

Bearbeitet von Jaxon am 29.08.2006 18:06:38
Zitat (Mellly, 29.08.2006)
ich mußte immer fragen, wenn ich was Naschen wollte...

Mellly:
O Tempora - o Mores.


Mit fragen ist heut nicht mehr:
... heute kriegen die die Taschen voll gestopft von dem Zeug ...
Zitat (carlos, 29.08.2006)

Mit fragen ist heut nicht mehr:
... heute kriegen die die Taschen voll gestopft von dem Zeug ...

Leider in einigen Familien durch aus wahr....kann ich mir vorstellen...gerade wenn es sich um übergewichtige Kinder handelt...und nen quengelndes Kind ist schnell mit nem Lolli ruhig gestellt....

Meinen Eltern verdanke ich auch, daß ich 25 Jahre keine Karies hatte..Weil ich unter anderem nicht zur Naschkatze erzogen worden bin...

Soll nicht heißen, daß ich überhaupt nicht nasche..:nene: im Gegenteil, wenn ich mal Heißhunger auf Schokolade habe, dann holla die Waldfee, dann ist die Schokotafel aber ratz fatz weg....aber es ist halt nicht die Regel....

obwohl ich heute schon den ganzen Tag Gummibärchen in mich reinstopfe... :pfeifen: :lol:

Meine Kiddies müssen auch fragen wegen Naschkram!


Ich altmodische Mutti, ich.................. :pfeifen:

Leuchtfeuer grüßt :blumen:

Klasse, Carlos, Enteignung wäre ein probates Mittel, nur wohin dann mit dem Pack?

Lustigerweise ist McDonalds in den USA wirklich billigster Mampf für die sozial Schwachen, im Gegensatz zB zu Burger King, die "Premium Burger" verkaufen. un din Deutschland wäre es mir schlichtweg zu teuer, ständig bei McDonalds zu esse, abgesehen davon, daß es mir nicht schmeckt.
Die meisten Eltern brutzeln halt schnell und einfach, ich bin auch immer wieder erschüttert, wie wenige der jungen Damen ( und Herren) überhaupt kochen können.

Meine Frau, obwohl recht jung, lernte es von Ihrer Mutter, die genau wie meine Oma, Pommernküche machte. Also ruhig mal ein Pfund Butter mit bei, Sahne ohne Ende und eher zuviel als zuwenig.
Aber das war wenigstens mit frischen Sachen selbst gemacht, ohne das ich mein Chemiebuch rauskramen musste, um herauszufinden, was ich esse.

Ich nehme nie Salz, weil die meisten Lebensmittel schon genug enthalten, aber schon daran kann man erkennen, wie abgestumpft viele Geschmacksnerven schon sind.

Sonntag kroch ich im Wald durch eine riesengroße Brombeerhecke und habe bestimmt 2 Pfund Brombeeren gesammelt. Kamen ein paar Kinder vorbei, was ich denn wohl mache.
Brombeeren sammeln, wollt ihr auch? Is aber dreckig - schmeckt aber, probiert mal - Ihhh, da klebt was - ja ein Blütenstengel - kann man auch im Laden kaufen - selbst gesammelt ist aber besser - du bist aber komisch.
Eltern kamen , dann der Spruch : Wenn er´s braucht

noch Fragen?

Alles in Maßen...auch MacDonalds ist ok solange es nicht ausufert. Wer das aber als Standadfraß konsumiert, wird auf Dauer vermutlich Probleme bekommen.

Zugegeben, ich bin keine Meisterköchin...habs nie wirklich gelernt, da es in meiner Kindheit Vollverpflegung gab...Im Kindergarten, in der Schule, im Hort...

Soweit ich mich erinnern kann,war das Essen abwechslungsreich und meistens auch genießbar....es wurde auch selbst in den Einrichtungen gekocht...

Meine Mutter hat also nur am Wochenende gekocht..da gabs traditionell am Samstag Nudeln mit Tomatensosse...(kann ich kochen...) und am Sonntag meist nen Braten...ok, da hapert es bei mir schon, weil ich meist, wenn meine Mutter gekocht hat, mit meinem Vater draußen Spielen war..

Also von Zuhause hab ich wenig mitgekriegt, halt die Grundlagen....Kartoffeln, Gemüse etc...

Meine Oma hat früher hervorragend gekocht...da das Problem, ähnlich wie Zuhause...Oma hat gekocht, wir Enkel waren mit Opa Angeln, Ströppen, Brombeeren pflücken Gruß an Proteus...lecker, oder Flieder, für den selbstgemachten Saft von Oma...), im Garten...

Und ganz ehrlich, so richtig hat mich auch kochen nie interessiert....

ABER: ich kann lesen! Seit ich nicht mehr zu Hause wohne, muß ich mich ja wohl oder übel selbst ernähren...Also habe ich diverse Kochbücher bekommen....alle total einfach, für Studenten und Junggesellen....

Naja, also ich koche eben manchmal nach Rezept und manchmal gibts halt TK Ware...ist auch abwechslungsreich.. :lol:

Der Garten von meinem Opa war nen echtes Paradies...Kirchen, Äpfel, Himbeeren, Brombeeren, Johannesbeeren, Zuckerschoten :sabber: Erdbeeren....Da haben wir Enkel echt querbeet gemampft :sabber:

Kinder müssen einen vernünftigen Umgang mit Süssigkeiten erlernen . Die Erziehungsberechtigten sollten so einen Kram garnicht kaufen . Viele lagern sich das ja wie ein Lebensmittelgeschäft im Wohnzimmerschrank ein . Kein Wunder dann das die Kinder und Eltern dann mopsig werden .
Allerdings schaue ich mir diese Sendung nicht an . Das was ich in der Vorschau gesehen habe finde ich geschmackslos weil da Kinder von betroffen sind .

Zitat (evigehr, 29.08.2006)
Ich glaube, daß die Idee mit der staatlichen Gewichtsüberwachung schon a bisserl übertrieben ist. Da laut meiner Tochter im Kindergarten schon die Kinder staatlich dick gefüttert werden mit zu fettem und süßem Essen. Da gibts auch nur Essen tiefgefroren und aufgetaut, zuwenig Salat und Rohkost. Wenn man schon bei den Kindern anfangen würde gesunde Ernährung zu propagieren , könnte man doch eine Menge Wohlstandsspeck vermeiden. Ich würde in den Schulen ein Fach Ernährungslehre und Hauswirtschaft einführen. Da viele Leute heute nicht mal wissen, wo sie Einkaufen sollen. Hab da mal eine Sendung gesehen, bei der ein Sozialarbeiter erzählt hat, daß die Leute aus seinen Problemfamilien in der Tankstelle ihre "Lebensmittel" holen.

:angry:

-evi-

Als unsere Kinder noch in den Kindergarten gingen, wurde sehr wohl auf gesundes Essen geachtet.
Zitat (Nellle, 29.08.2006)
Kinder müssen einen vernünftigen Umgang mit Süssigkeiten erlernen .

Da kann ich Dir nur zustimmen.

Unsere 3 Enkel naschen auch gern mal, aber da nicht viel gekauft wird, ist auch nicht viel zum naschen da.

Wenn wir die Enkel besuchen oder wenn sie zu uns kommen, dann gibt es lieber ein Buch, ein Puzzel oder ähnliches statt Schokolade. Und sie freuen sich darüber.

Ich habe vor einiger Zeit einen Berich im Fernsehen gesehen, da sollte eine Schulklasse Gemüsearten bestimmen. Ich war geschockt. Über die Hälfte der Kinder kannte keine Radieschen, keinen Lauch, keinen Kohlrabi .........! :heul:
Wussten natürlich auch nicht, wie das schmeckt. Hatten noch nie eine rohe Möhre geschnurpst. :heul: :heul:

Da fragt man sich doch, was bekommen die Kinder zu essen? Nur Dosenfutter?

Im Kiga unseres Enkels gibt es eine schöne Tradition, die ich ganz toll finde. Die Kinder gehen zweimal in der Woche gemeinsam mit der Erzieherin einkaufen und dann bereiten sie gemeinsam in ihrer Gruppe einen leckeren Salat zu. Die Kinder dürfen bei der Zubereitung mit helfen und sie finden es auch Klasse. Den gibt es dann zum Mittagessen dazu. In dem Kindergarten wird auch noch frisch und mit viel Liebe gekocht. Ich finde, schön dass es sowas doch noch gibt. :)
Zitat (Renate54, 30.08.2006)
Da kann ich Dir nur zustimmen.

Unsere 3 Enkel naschen auch gern mal, aber da nicht viel gekauft wird, ist auch nicht viel zum naschen da.

Wenn wir die Enkel besuchen oder wenn sie zu uns kommen, dann gibt es lieber ein Buch, ein Puzzel oder ähnliches statt Schokolade. Und sie freuen sich darüber.

Ich habe vor einiger Zeit einen Berich im Fernsehen gesehen, da sollte eine Schulklasse Gemüsearten bestimmen. Ich war geschockt. Über die Hälfte der Kinder kannte keine Radieschen, keinen Lauch, keinen Kohlrabi .........! :heul:
Wussten natürlich auch nicht, wie das schmeckt. Hatten noch nie eine rohe Möhre geschnurpst. :heul: :heul:

Da fragt man sich doch, was bekommen die Kinder zu essen? Nur Dosenfutter?

Im Kiga unseres Enkels gibt es eine schöne Tradition, die ich ganz toll finde. Die Kinder gehen zweimal in der Woche gemeinsam mit der Erzieherin einkaufen und dann bereiten sie gemeinsam in ihrer Gruppe einen leckeren Salat zu. Die Kinder dürfen bei der Zubereitung mit helfen und sie finden es auch Klasse. Den gibt es dann zum Mittagessen dazu. In dem Kindergarten wird auch noch frisch und mit viel Liebe gekocht. Ich finde, schön dass es sowas doch noch gibt. :)

Naja....es soll auch schon Kinder gegeben haben, die 3 Tonnen gewogen haben, obwohl die fast garnix genascht haben...kommt ja auch auf Beewegung, usw. an-wenn das Kind den ganzen Tag draußen rum rennt, kann es schon mal ne Tüte Chips oder so mit nehmen, so würd ich das handeln...
Zitat (Nellle, 29.08.2006)
Kinder müssen einen vernünftigen Umgang mit Süssigkeiten erlernen . Die Erziehungsberechtigten sollten so einen Kram garnicht kaufen .

:rolleyes: so lernt man den vernünftigen umgang aber auch nicht.

kleine mengen süssigkeiten sind meiner meinung nach nicht schädlich, es kommt halt wie so oft auf die menge an.

ein eis oder etwas schokolade nach dem essen ist doch o.k.

mein sohn isst jeden tag frisches obst und einen salat, einfach weil er von klein auf dran gewöhnt ist. er mag auch gern brot mit olivenöl und sogar linsensuppe isst er, zwar nicht mit grosser begeisterung, aber er bekommt dann halt mehr kartoffeln und möhren auf seinen teller und etwas weniger linsen, so klappts :)

ich kenne auch viele übergewichtige kinder, da heisst es dann : ach die mögen kein obst und gemüse :wacko:
das liegt meiner meinung nach 100% an der erziehung. und als eltern muss man natürlich auch mit gutem beispiel vorangehen.
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