Rezeptfreie Antidepressiva: Eure Erfahrungen und seriöse Tipps


hi an alle,

wer hat bereits rezeptfreie antidepressiva genommen...und welche
abgesehen von johanniskraut......die kenne ich auch....denke aber, das reicht ncicht, wenn stimmung, gemüt schon länger und intensiv dahin...

hoffe auf hilfreiche präparate...


lg guapa


Hallo,
eine Freundin schwört bei solchen depressiven Phasen auf "Neurapas balance", ich hab das mal in einer Prüfungsstress-alles-zu-viel-Zeit ausprobiert, ist rein pflanzlich und wirkt ausgleichend. Ich weiß aber nicht, ob das Antidepressiva sind.
Wenn es sich aber um länger andauernde, immer wiederkehrende Verstimmungen handelt, wäre ärztlicher Rat vielleicht doch angebracht.


*Phytonoctu*
das ist eine baldrian-melisse-hopfen-mischung. wirkt eher beruhigend, aber unter umständen kann sich das ja auch auf die stimmung auswirken. je nachdem. hab jedenfalls positive erfahrungen damit gemacht.

wenn du magst kannst du dich per pm bei mir melden.
alles gute :blumen:


Hmmm... also wenn die Stimmung schon "länger und intensiv dahin" ist, dann wäre es sinnvoller sich an einen Psychologen zu wenden- oder an den Hausarzt, wenn der auch die so genannte "psychosomatische Grundversorgung" macht.


Ich nehme wenn ich sehr schlecht drauf bin PULSATILLA C7 (homöopatische (? Rechtschreibung?) globuli, das ist glaube ich in Deutsch Küchenschelle. Mir hilft es sehr gut

B)


Zitat (Valentine @ 15.09.2006 19:00:16)
Hmmm... also wenn die Stimmung schon "länger und intensiv dahin" ist, dann wäre es sinnvoller sich an einen Psychologen zu wenden- oder an den Hausarzt, wenn der auch die so genannte "psychosomatische Grundversorgung" macht.

Ich würde da auf keinen Fall allein rumdoktoren. Der Grund muss gefunden kann, und das können nur Fachleute.
Sonst gehts ohne Medikamente bald nicht mehr und die Dosis wird immer höher.

Neurexan


Zitat (Renate54 @ 15.09.2006 19:05:22)
Zitat (Valentine @ 15.09.2006 19:00:16)
Hmmm... also wenn die Stimmung schon "länger und intensiv dahin" ist, dann wäre es sinnvoller sich an einen Psychologen zu wenden- oder an den Hausarzt, wenn der auch die so genannte "psychosomatische Grundversorgung" macht.

Ich würde da auf keinen Fall allein rumdoktoren. Der Grund muss gefunden kann, und das können nur Fachleute.
Sonst gehts ohne Medikamente bald nicht mehr und die Dosis wird immer höher.

Schließe mich Renates Meinung an. Das wird auf jedenfall besser helfen als Selbstmedikation, gerade bei solchen Dingen :blumen:

Zitat (Renate54 @ 15.09.2006 19:05:22)
Zitat (Valentine @ 15.09.2006 19:00:16)
Hmmm... also wenn die Stimmung schon "länger und intensiv dahin" ist, dann wäre es sinnvoller sich an einen Psychologen zu wenden- oder an den Hausarzt, wenn der auch die so genannte "psychosomatische Grundversorgung" macht.

Ich würde da auf keinen Fall allein rumdoktoren. Der Grund muss gefunden kann, und das können nur Fachleute.
Sonst gehts ohne Medikamente bald nicht mehr und die Dosis wird immer höher.

das war's, was ich mit meinem Beitrag ausdrücken wollte ;-)

ich an deiner stelle würde mich auf jeden fall an eine psychologen wenden.

vor ca. 10 jahren war ich auch mal in behandlung ( gesprächstherapie + leichte medikamente ). bei mir kam in kurzer zeit einiges zusammen, kurzzeitige trennung meiner eltern, tod des opas, meine trennung von meinem ehemann, dann ist mein vater zusammengebrochen. kurzum, einiges was mir ziemlich an die nieren ging. hat sich bei mir auch körperlich bemerkbar gemacht: schlafstörungen, plötzlicher schwindel, herzrasen, plötzliche heulattacken. nach ca. 1/2 jahr therapie war wieder alles im lot.


Lass Dir doch mal einen Termin bei Homoeopathen machen. Der wird Dir dann hoffentlich ein fuer Dich persoenlich geeignetes Mittel geben.


Auch ich schliesse mich den anderen mit einer Therapie bei einem Psychologen an!Vielmals sitzen die Ursachen tiefer als man denkt!!Naturmedizin kannst du als begleitung dazu nehmen,aber sie helfen dir nicht das Problem zu lösen!!Ich hatte einmal sehr schwere Depressionen,wählte aber die therapie Form der Kinesiologie!Musste mich mit dem Problem,auseinandersetzen,war sehr schwer,aber ich lebe heute ein glückliches Leben!!Durch Hypnose,kamen verdrängte Erinnerungen auf!!

Ich wünsche dir einen Weg zu finden,der Dir hilft
Blumenelfe :blumen:


T`schuldigung,
aber ich finde es nicht in Ordnung wenn hier Namen von Medikamenten oder Produkten genannt werden. Soetwas gehört in Händen von Apotheker, Ärzten oder Heilpraktiker!
Die kennen sich am besten mit der Diagnose und Art von Therapie und Dosierung am besten aus!


Habe mal einen Bericht gelesen, dass ein Neurologe Depressionen heilt, in dem er die Patienten nicht länger als sieben Stunden schlafen lässt, pro Nacht.
Zuerst hat er mit Schlafentzug angefangen und dann immer etwas mehr Schlaf zugegeben. Aber nicht mehr als sieben Stunden.

Da ich nie mehr als sieben Stunden schlafe (ergibt sich halt so, muss früh raus und komm abends nicht ins Bett) - bin ich morgens immer gut gelaunt (o.k. etwas müde manchmal, leg mich dann manchmal nachmittags etwas hin)

Das Interessante ist: wenn ich mal sehr lang schlafe, was selten vorkommt, so bis 10 oder halb elf, bin ich gleich irgendwie verstimmt und leicht deprimiert.

Da ist bestimmt was dran, an der Behandlungsmethode.


Maja, die Gründe für depressive Verstimmungen können sehr unterschiedlich sein. Bei dem Einen hilft der schlafentzug bzw. der regelmäßige Schlaf, der Andere benötgt eine andere Hilfe. Medikamente sind da nur bei krankhaften Veränderungen angesagt. Das Motto: mir geht's schlecht, dann werfe ich doch mal ein paar Pillchen ein, finde ich, ehrlich gesagt, recht gefährlich.


hi,quapa!hab ganz gute erfahrung mit passionsblüten-pillen gemacht.(frag mal i.d
apotheke nach) ;)
therapeut,psychologe,nicht schlecht,aber lass dir nicht gleich irgendwelche hammer
verschreiben(suchtgefahr,absturz,wenn vergessen einzunehmen..)
gute laune! :)


Zitat (AnCathara @ 16.09.2006 21:32:45)
T`schuldigung,
aber ich finde es nicht in Ordnung wenn hier Namen von Medikamenten oder Produkten genannt werden. Soetwas gehört in Händen von Apotheker, Ärzten oder Heilpraktiker!
Die kennen sich am besten mit der Diagnose und Art von Therapie und Dosierung am besten aus!

dem stimme ich auch zu, denn auch homopathische mittel haben nebenwirkungen und diese sind auch nicht immer ohne

Alles Gute an den Posting Eröffner :blumen:

Zitat (Maja2609 @ 04.10.2006 00:35:27)
Habe mal einen Bericht gelesen, dass ein Neurologe Depressionen heilt, in dem er die Patienten nicht länger als sieben Stunden schlafen lässt, pro Nacht.
Zuerst hat er mit Schlafentzug angefangen und dann immer etwas mehr Schlaf zugegeben. Aber nicht mehr als sieben Stunden.

Da ich nie mehr als sieben Stunden schlafe (ergibt sich halt so, muss früh raus und komm abends nicht ins Bett) - bin ich morgens immer gut gelaunt (o.k. etwas müde manchmal, leg mich dann manchmal nachmittags etwas hin)

Das Interessante ist: wenn ich mal sehr lang schlafe, was selten vorkommt, so bis 10 oder halb elf, bin ich gleich irgendwie verstimmt und leicht deprimiert.

Da ist bestimmt was dran, an der Behandlungsmethode.

Das nennt sich Biorythmus....

Die innere Uhr jedes Menschen....Wenn Menschen gegen ihren Biorythmus *arbeiten* sind dann oft müdigkeit,benommenheit oder depressive phasen die begleiterscheinungen.... ma sollte auch wirklich nicht länger als 7-8 stunden schlafen und wenn möglich vor 0 Uhr.....

quapa, als Schwester eines Depressiven (mein kleiner Bruder ist mal wieder in ´ner Klinik) kann ich Dir echt nur empfehlen, zum Doc zu gehen. Depression ist nicht gleich Depression, so vielfältig wie Depris sind, so vielvältig sind auch die Behandlungsmöglichkeiten. Bei so nem sch... Wetter, wie dem jetzigen, denken auch viele Leute, sie hätten Depressionen.
Außerdem, ne Menge von den ganzen Arzneimitteln kann süchtig machen, auch wenn sie teilweise rezeptfrei sind.
Vorallem, und das ist das Wichtigste, kein Medikament dieser Welt kann die Ursache Deiner Depris heilen. Also, geh lieber zum Arzt, kein Mensch muss sich schämen, wenn er zu nem Psychologen geht :trösten:

Viel Glück weiterhin,


:winkewinke: :winkewinke: :winkewinke: die Schottin :winkewinke: :winkewinke: :winkewinke:

Bearbeitet von Die Schottin am 04.10.2006 22:43:46


Ich lese hier immer mal wieder, daß ein Medikament angeblich harmloser sei, weil es rein pflanzlich ist. Es ist aber doch so, daß die gefährlichsten Gifte in unserer Natur wachsen oder von (auch natürlichen) Tieren erzeugt werden. Auch rein pflanzliche Medikamente können große, gefährliche Nebenwirkungen haben und evtl. auch abhängig machen.

Depressionen sind ein weites Feld und sollten nicht selbst mit Medikamenten behandelt werden. Bei einer leichten depressiven Verstimmung mag ja Johanniskraut oder so etwas helfen aber bei mehr nicht.


Hallo!

Depressive Verstimmungen können sogar durch einen Nährstoffmangel
begünstigt werden.

Mineralien
Vitamine
Spurenelemente

Auch wenn man glaubt, man WÜRDE sich gesund ernähren, können trotzdem
Defizite auftauchen.

Stress, Familienprobleme, Mobbing, Krankheit und die darauffolgende Genesungsphase,
Schwangerschaft und Stillzeit, Unfallschock, Tod eines geliebten Menschen, etc...

Dadurch entsteht ein erhöhter Bedarf an Nähstoffen.

WENN Du Dich in Deiner Situation SELBST behandeln willst, würde ich
mal vorschlagen Dich in die Materie "Schüßler Salze" einzulesen
UND zudem mal Bachblüten durcharbeiten.

In einigen der Beschreibungen wirst Du Dich wiederfinden.

Um die richtige Bachblütenmischung zu finden, gibt es Bachblütentests.

Bachblütentest

Zu dem Thema Schüßler Salze gibt es gut geschriebene Bücher.

Die Mineralien haben laut Schüßler nämlich auch einen Bezug zur Seele.
Ein Mangel kann also auch nicht nur körperl. sprürbar sein, sondern auch physisch.

Alles Liebe,
Apfelblüte :blumengesicht:

Ganz ehrlich: Schluck nicht einfach irgendwas. Du weißt vielleicht gar nicht, wo die Stimmungstiefs herkommen. Leide auch unter Depressionen und ich sage Dir, dass man sowas nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte...

Wenn Du öfter mal in solche "Löcher" fällst und Du keinen Antrieb mehr hast, nicht so recht in Gang kommst und vielleicht manchmal keinen richtigen Sinn in Deinem Leben siehst, dann rate ich Dir mal einen Psychiater aufzusuchen.

Auch ein Tipp, der eindeutig besser hilft, als freiverkäufliche Antidepressiva: Treib Sport an der frischen Luft. Auch wenn es nur ein täglicher Spaziergang oder ein leichtes Joggen ist - das hilft der Psyche besser...

Probier´s mal aus und viel Glück dabei...


Ich leide leider auch an Depressionen. Seit 3 Monaten wende ich die Selbsthypnose an, was dazu geführt hat, dass ich nicht mehr unter schweren Depressionen leide, sondern nur leichte depressive Verstimmungen habe. Nach meinen Erfahrungen nutzt Sport nichts, wenn man schwerere Depris hat. Man kann sich ja als Depressiver zu nichts aufraffen. Medikamente können auch helfen, obwohl jeder sehr unterschiedlich auf sie reagiert. Ich hatte oft das Pech gehabt, dass sie nach paar Wochen ihre Wirkung verloren. Wichtig ist, dass man leichte Verstimmungen mit spatzieren gehen, Feunde einladen, schwimmen gehen, malen, schreiben, singen oder was auch immer bekämpft.
Ich hatte mal Johanniskraut ausprobiert, was aber zur Folge hatte, dass ich in eine manisch depressive Phase geriet, also ich war richtig gepusht vor Glück und fiel wie Ikarus 9 Tage später in eine schwere Depression.
Lichttherapie wird ja auch bei Depris empfohlen und letztens las ich auch was von einer Vitamintherapie. Das Problem bei Depressionen ist, jede Depression und jede Mensch ist unterschiedlich und genauso ist das mit den Behandlungsmethoden. Für den anderen kann Johanneskraut das ultamativ Richtige sein.

Bearbeitet von Romek am 07.10.2006 14:28:56


jaja ist ja alles schön und gut, schüssler salze und bachblüten helfen vielleicht wenn man MAL schlecht drauf ist und ausserdem dran glaubt dass es hilft. bei richtigen depressionen, und ich meine solche die ein psychologe diagnostiziert hat, kann man diese sachen aber in die tonne treten. dann hilft nur ne gute therapie und ein gutes antidepressivum. klar kann bewegung an der frischen luft etc das ganze unterstützen, aber viel wichtiger is die therapietreue bei den medikamente.


Solche Depressionen werden doch hoffentlich vom Arzt diagnostiziert und dann auch Zeugs verschrieben. Von 2006 bis 2010 sind ja schließlich 4 Jahre Zeit zum Arzt zu gehen. B)


Johanniskraut gegen Depressionen? Ich glaub, es geht los hier. :angry:


Zitat (Hilla @ 26.08.2010 15:29:50)
Johanniskraut gegen Depressionen? Ich glaub, es geht los hier. :angry:

Dann gib mal in eine Suchmaschine die Begriffe "Johanniskraut + Anwendung" ein.
Du wirst dich wundern.
(Es geht hier um Trockenextrakt, nicht um Öl.)

Johanniskraut wirkt aber nur gegen leichte bis mittelschwere Depris und kann durchaus Nebenwirkungen erzeugen.
Ich würde empfehlen, den Arzt oder Apotheker zu fragen.

Bei Risiken und Nebenwirkungen fressen Sie die Packungsbeilage und erschlagen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! :ph34r:

Zitat (Jeannie @ 26.08.2010 22:23:24)
Dann gib mal in eine Suchmaschine die Begriffe "Johanniskraut + Anwendung" ein.
Du wirst dich wundern.
(Es geht hier um Trockenextrakt, nicht um Öl.)

Johanniskraut wirkt aber nur gegen leichte bis mittelschwere Depris und kann durchaus Nebenwirkungen erzeugen.
Ich würde empfehlen, den Arzt oder Apotheker zu fragen.

Bei Risiken und Nebenwirkungen fressen Sie die Packungsbeilage und erschlagen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! :ph34r:

Jeannie,
wie Du ja auch selbst schreibst - gegen richtige Depressionen hilft Johanniskraut nicht.
Egal in welcher Form.
Du kannst mir glauben, dass ich das beurteilen kann. Ich selbst habe unter Depressionen bisher nicht gelitten.
Trotzdem habe ich Erfahrungen gemacht, die ich keinem Menschen wünsche.

Johanniskraut kann - genau wie Baldrian - beruhigend und auch stimmungsaufhellend wirken.
Eine richtige Depression ist nicht einfach "mal einen schlechten Tag haben".

Zitat (Hilla @ 27.08.2010 13:18:18)
Eine richtige Depression ist nicht einfach "mal einen schlechten Tag haben".

Ich weiß, Hilla. Leider. :(
Nicht aus eigener Erfahrung, aber aus meiner engsten Umgebung.
Da half gar nichts und die Depressionen endeten nach 20 Jahren letal.

Bearbeitet von Jeannie am 27.08.2010 17:08:35

Es müssen nicht immer Medikamente sein.Hast du schon mal was von NLP gehört.Kann leider nicht viel zu sagen ,weiß aber von einer Freundin die damit "geheilt " wurde.Ich weiß nur
NLP ist Selbsthilfe.Google doch mal.


von sonem quatsch halt ich gar nichts. man kann sich nicht selbstheilen wenn man depressionen hat. die medikamente richtig nehmen, das hilft einem wirklich. ich will nicht wissen, wie viele depressive schon unnötig vor die hunde gingen, weil sie sich auf irgendeinen nicht-medizinischen unsinn verlassen haben.


Bei leichten Depressionen hilft Schokolade. :rolleyes:


Ich glaube nicht, dass Schokolade gegen Depressionen hilft. Als wenn's so einfach wär :wallbash: Man kann's mit Johanniskrautpräparaten mal versuchen, aber von denen darf man keine Wunder erhoffen. Bei richtigen Depressionen helfen letztlich nur Antidepressiva und psychologische Betreuung. Wenn du's doch mal mit Johanniskrautsachen versuchen willst, kann ich dir Jarsin oder Sedariston empfehlen. Würd aber mal schauen, ob du die nit günstiger kriegen kannst, z. Bsp. als Reimport. Die sind nämlich relativ teuer und wenn's dann nicht richtig wirkt, ärgert man sich. Aber wie gesagt: wenn man erst mal in so einem richtigen Tief steckt, reichen für gewöhnlich die pflanzlichen Antidepressiva leider nicht mehr.


Auch mit Jarsin (hochdosiertes reines Johanniskrautpräparat) oder Sedariston (Johanniskraut plus Baldrian) sollte man nicht drauflos experimentieren. Das Zeug hat auch Nebenwirkungen!


Natürlich sollte man nicht "Rumexperimentieren" mit Johanniskrautpräparaten, so war das nicht gemeint. Ich hab mich damals in der Apotheke informiert und beraten lassen und die Tabletten auch nur nach Beipackzettel genommen.


Wenn du Depressionen hast, solltest du etwas dagegen tun:
entweder du holst dir Hilfe (z.B. von einem *gutem* Arzt) oder du stehst auf und berappelst dich, denn damit macht man keine Späße.
Da helfen auch freie Präperate nur bedingt.
Es ist dein Leben, das du da gerade um viele schöne Stunden bringst. Du hast nur das eine Leben, also komm in die Hufen!!!


Du kannst ganz viel selbst..

Schreib die ALLES auf

- Deine Tage
-Deine Unternehmungen..und was du dort für stimmung hattest..was erzählt wurde.
..wie hast du dich danach gefühlt ?
-was tut dir gut was nicht...
.wie du wohnst...usw..
-Streit..


Ein Fachmann ist sicher wichtig und hat Ahnung davon.. aber ich bin sehr dafür selbst mündig zu überlegen und zu handeln. Beobachte du dich.
Umso besser kannst du dann dem Arzt sagen was Sache ist..

Gute Besserung,.


Ich glaube, wenn man erst mal in einem richtigen Tief steckt, kann man sich auch nicht wieder selbst berappeln. Es ist schon richtig, dass man auch selbt einiges tun kann, aber wenn's einem ganz mies geht, muss man sich Hilfe von aussen nehmen.


hy
die mittel mögen ja überbrücken , aber im grunde genommen ist die depro ein jilferuf der seele ( und zwar , das man sich drum kümmert, um sich selbst, um das weinende herz....etc ) damit meine ich , ich finde es auch wichtig, sich mehr zeit für sich zu nehmen ( einfaches spazierengehen draussen tut erwiesenermassen sehr gut, meditationen anfangen etc. ) und vor allem würde ich die URSACHE versuchen zu lösen, das könnte zum beispiel mit einer selbsthilfemthode wie EFT ( sehr wirkungsvoll , bitte einfach mal googeln ) sein oder unterstützend ein hömoöptahisches mittel ( wie z. bsp. kalium phosphoricum ) nehmen. wichtig ist, sich um sich selbst mehr zu kümmern, tun, was einem gut tut,
liebe grüsse
sun :D


Zitat (honey-bunny @ 22.10.2010 14:15:40)
Ich glaube, wenn man erst mal in einem richtigen Tief steckt, kann man sich auch nicht wieder selbst berappeln. Es ist schon richtig, dass man auch selbt einiges tun kann, aber wenn's einem ganz mies geht, muss man sich Hilfe von aussen nehmen.

Das kann ich aus Erfahrung nur bestätigen.
Ich war wegen Depressionen sehr lange krankgeschrieben - es war einfach alles nur furchtbar!
Rezeptpflichtige Antidepressiva haben mir erst einmal geholfen, überhaupt die elementarsten Dinge wieder in den Griff zu bekommen. Dann eine Reha UND Gesprächstherapie!
Bis heute bin ich der Meinung, wenn diese wirklich tiefschürfenden Gespräche, die sozusagen mein Leben ab meiner Geburt reflektiert haben, nicht gewesen wären, wäre ich ein Leben lang traurig geblieben.
Ich musste viel an mir arbeiten, viele Entscheidungen treffen, die mein Leben elementar verändert haben, - aber es ist alles gut geworden.
Ich bin - in meinem geänderten Leben und mit vielen tieferen Einsichten - heute wieder ein lebensbejahender, optimistischer Mensch - schon lange wieder ohne Tabletten.
Das hätte ich alleine - z. B. mit Johanniskraut o.ä. nie hinbekommen.

Zitat (Valentine @ 07.10.2010 19:36:08)
Auch mit Jarsin (hochdosiertes reines Johanniskrautpräparat) oder Sedariston (Johanniskraut plus Baldrian) sollte man nicht drauflos experimentieren. Das Zeug hat auch Nebenwirkungen!

klar, man muss schon vorher mal beim arzt fragen, ob man das machen kann oder ob man "richtige" antidepressiva braucht. und auch fragen, obs sich mti andern sachen, die man vlt nimmt, verträgt (z.b. pille). ist auch keinem geholfen wenn zu den nebenwirkungen auch noch schädliche wechselwirkungen kommen.

Schau doch ma nach, ob es in deiner Stadt/Nähe Psychosoziale Einrichtungen gibt, bzw. irgendwelche Vereine gemeindenaher Psychatrie.
Das Angebot dort ist niedrigschwellig, Du musst niemandem Rechenschaft ablegen (soll heißen, keiner wird dich fragen "Was hast Du?"). Es gibt Möglichkeiten zur Gesprächstherapie oder zur Ergotherapie. Und du kommt unter Leute.