Einfrieren / Auftauen: Was? Wie lange? Schmeckt das noch?


Hallo,

ich habe 2 Schnitzel in einer Styroporschale mit Folie drüber im Supermarkt gekauft. Kann ich dies so einfrieren, da morgen die Halbbarkeit abläuft? Wenn ja, wie lange ca.?

Wenn ich es dann essen will, wie lange vorher muß ich es rausholen und wie (im Kühlschrank in der Verpackung oder auf einem Teller?) taue ich es auf?

Vielen Dank im voraus!

LG, Paul


Hallo Paul,

die Schnitzel müssen aus der Verpackung raus, die ist meist nicht ganz dicht und die Folie zu dünn (gibt Gefrierbrand und Deine Schnitzel werden dann später beim Braten zur Schuhsohle).

Also ab in einen Gefrierbeutel, am besten noch die Luft rauslassen (den Beutel oben zusammendrücken, so dass Du die Luft raussaugen kannst) und dann einfrieren. Wenn Du das Fleisch vorher im Beutel flachdrückst, geht das Auftauen schneller. Haltbarkeit: Schätze so 4 - 6 Monate, länger frier ich mein Zeugs jedenfalls nicht ein.

Zum Auftauen kannst Du die Schnitzel im Beutel lassen. Wenn's schnell gehen soll bei Raumtemperatur (dauert dann schätzungsweise 3 Stunden), ansonsten am Abend vorher in den Kühlschrank legen.

Keine Ahnung, ob das alles so "Standard" ist, aber so mach ich's immer.

Viel Spaß noch im Forum :D

Bearbeitet von Rausg'schmeckte am 13.02.2005 14:06:50


Genau wie oben beschrieben so mache ich es auch.

Zitat (internetkaas @ 13.02.2005 - 14:21:58)
Genau wie oben beschrieben so mache ich es auch.

Hallo zusammen,

vielen Dank für den Tipp! Dann werde ich es so ausprobieren, wenn es bei Euch klappt, dann müßte es bei mir ja auch klappen !

Also, daaanke !

Paul

Hallöchen,

am Wochenende hatte ich Besuch und für heute zum Mittagessen einen Auberginenauflauf eingeplant. Nun, leider sind wir viel zu spät aufgestanden, und nach einem ausgiebigen Frühstück hatte keiner mehr Lust auf weiteres Essen, so dass sich in meinem Kühlschrank nun 4 Auberginen tummeln, die verderben, wenn ich nichts unternehme (Besuch ist schon weg, und für mich alleine betreibe ich nicht so einen Aufwand).

Jetzt habe ich überlegt, die Auberginen zu putzen, in Scheiben zu schneiden und einzufrieren. Nun ist das aber sehr eigenwilliges Gemüse, und ich bin mir nicht sicher, ob sie das überleben. Weiß da jemand von euch etwas?

Liebe Grüße
Minikeks


Zitat (Minikeks @ 03.04.2005 - 13:58:00)
Jetzt habe ich überlegt, die Auberginen zu putzen, in Scheiben zu schneiden und einzufrieren. Nun ist das aber sehr eigenwilliges Gemüse, und ich bin mir nicht sicher, ob sie das überleben. Weiß da jemand von euch etwas?

Liebe Grüße
Minikeks

Einige Gemüse- und Obstarten sind zum Einfrieren ungeeignet ... Erbsen (Mark-
und Palerbsen), Kürbis, Zucchini, Auberginen, Gemüsepaprika ...
Fledi :rolleyes:

Aber ich glaube, wenn du deinen Auflauf fertig machen würdest, dann könntest du ihn einfrieren. Gegart- meine ich.

Bearbeitet von anitram.sunny am 03.04.2005 15:13:46


*schnief*
Ich habs geahnt... Dankeschön!

@anitram: Da gehört Mozarella dazwischen... :(

Bearbeitet von Minikeks am 03.04.2005 15:14:55


Brat Dir die Auberginen, schneid ein paar Tomaten auf, tu den Mozzarella dazu, und schreib uns das Rezept des Auflaufs, es klingt schon jetzt lecker :)

LG Bücherwurm


Habe mich vertan, ich meinte Zuchinni habe ich immer eingefroren.
In scheiben geschnitten und in plastik Beutel und ab in die truhe.
Für Wockgerichten habe ich es immer benutzt.


Bearbeitet von internetkaas am 03.04.2005 16:18:36

Zitat (fledermaus @ 03.04.2005 - 15:11:48)
Zitat (Minikeks @ 03.04.2005 - 13:58:00)
Jetzt  habe ich überlegt, die Auberginen zu putzen, in Scheiben zu schneiden und einzufrieren. Nun ist das aber sehr eigenwilliges Gemüse, und ich bin mir nicht sicher, ob sie das überleben. Weiß da jemand von euch etwas?

Liebe Grüße
Minikeks

Einige Gemüse- und Obstarten sind zum Einfrieren ungeeignet ... Erbsen (Mark-
und Palerbsen), Kürbis, Zucchini, Auberginen, Gemüsepaprika ...
Fledi :rolleyes:

Paprika und Zuchini friere ich immer ein.

Zitat (internetkaas @ 03.04.2005 - 15:20:11)
Paprika und Zuchini friere ich immer ein.

Oh ok. Mann lernt ja nie aus. Ich hab's noch nicht gemacht und dachte wenn's doch so im Google steht, wird's schon stimmen.

Fledi :rolleyes:

Ich hatte es einfach versucht Fledermaus.
Erbsen kaufe ich immer aus der Tiefkühltruhe im Laden.
Paprika schnibbel ich in kleine streifen.

Hallo,
Paprikas kann man schon fix und fertig eingefroren von bekannten Firmen kaufen. In NRW zumindest. Also denke ich das man diese Arten von Gemüse prima einfrieren kann. Schön saubermachen und kleinschnibbeln dann einfrieren. Die Lebensmittelindustrie macht es ja auch . :)


Hab noch was gefunden :D Ihr habt ja alle recht.............
http://www.webkoch.de/rezept/8154,Einfrier...Gem%fcse+-+Info
Na, is dass nicht ne tolle eiskalte Seite????????
Fledi :rolleyes:

Bearbeitet von fledermaus am 03.04.2005 17:43:45


Danke Fledi für die Seite! Mein Abend ist gerettet, ich muss jetzt nicht stundenlang frittieren... *g*

@Bücherwurm:

Wie schon mal geschrieben, kann ich mit Mengenangaben und genauen Rezepten nicht wirklich dienen, da ich sie mir meist entweder abgeschaut habe oder improvisiere. Versuche es aber trotzdem einmal:

Die Auberginen werden geschält (3-4 für 3 Personen?), längs in ca. fingerbreite Scheiben geschnitten, kräftig gesalzen und für 1 - 2 Stunden in einer Schüssel o. ä. stehengelassen. Danach werden die Scheiben abgetropft in Olivenöl frittiert/gebraten.

In der Zwischenzeit würzt man in einer anderen Schüssel passierte Tomaten (ohne Fruchtfleisch, 1 Packung dürfte reichen) mit Pfeffer, Salz, Knoblauch und Basikum.

Die fritierten Auberginenscheiben werden dann mit der Sauce und Mozarella geschichtet (Sauce, Aubergine, Mozarella... aufhören mit Mozarella) und anschließend für ca. 20 Minuten in den Ofen geschoben (220 °). Mit Ciabatta oder Stangenweißbrot allein oder auch als Beilage z. B. zu gegrilltem Fleisch servieren.


Zitat (Minikeks @ 03.04.2005 - 18:33:02)
Danke Fledi für die Seite! Mein Abend ist gerettet, ich muss jetzt nicht stundenlang frittieren... *g*


You are sooooo welcome :D Was meint "GERNGESCHEHEN"!

Fledi :rolleyes:

Bearbeitet von fledermaus am 03.04.2005 21:22:29

@ minikeks,
danke fürs Rezept. :D Klingt echt lecker. Und was die Mengenangaben angeht, "paßt scho".

LG Bücherwurm


Wer kann mir weiterhelfen?
Wie lange kann man eine frische Gans in der Tiefkühltruhe lagern?


Hallo Christina,

Geflügel sollte man nicht länger als 6 Monate einfrieren, ich habe kürzlich einen Bericht der ServiceZeit Familie des WDR gesehen, die hatten das Thema dran.
Vielleicht findest du da im Archiv noch den Bericht.


Hab mal bei wdr.de ein bißchen rumgestöbert und das hier gefunden

Zitat
 

Gut gelagert – Tiefkühlkost
Von Simone Masarwah
 
  Vorrat ist praktisch – vor allem für eilige Eltern, die nach einem langen Arbeitstag eine Familie versorgen und nicht jedes Mal noch einen Einkauf bewältigen wollen. Wer Lebensmittel hortet, sollte allerdings wissen, wie man sie gut lagert, damit sie frisch bleiben.

Dörren, Pökeln, Räuchern, Einlegen – früher galt es, erfinderisch und fleißig zu sein, wenn es darum ging, Lebensmittel lange vor dem Verderb zu bewahren, um den Speiseplan auch in mageren Zeiten abwechslungsreich und gesund zu gestalten. Schließlich gab es nicht immer Kühlschränke. Noch vor 100 Jahren nutzten nur ein paar Dorfgemeinschaften und größere Betriebe wie Brennereien, Großschlachtereien oder Gasthäuser die Möglichkeit, Lebensmittel durch Kälte frisch zu halten. Dazu brauchte man spezielle Eishäuser oder -keller, und das Eis dafür musste mühsam aus heimischen Seen oder in den Bergen gehackt und in Blöcken herausgesägt werden – oder es wurde aus Norwegen importiert.

Von solchem Aufwand ist nicht mehr viel zu spüren, seit die Technik Einzug in die Küchen gehalten hat: Kühlschrank-Besitzer können in Sachen Vorratshaltung ziemlich cool bleiben; denn kalt gemacht, sind viele Nahrungsmittel gut vor Keimen und Bakterien geschützt – zumindest tagelang.
 

   
  Wer etwas länger vorsorgen will, muss zu eiskalten Methoden greifen und seine Lebensmittel einfrieren. Oder gleich Tiefkühlprodukte kaufen. Fisch, Fleisch und Geflügel, Erbsen, Möhren und Co., Fertiggerichte oder Backwaren – seit Mitte der 50er Jahre ist das Angebot an tiefgekühlten Produkten in den Supermärkten stetig gewachsen, ebenso wie die Möglichkeiten, die Lebensmittel im heimischen Gefriergerät aufzubewahren. Jenseits von minus Null lassen sich Vorräte monatelang bequem einlagern. Und gesund: Der Vitamingehalt von meist erntefrisch verarbeitetem und tiefgekühlten Gemüse oder Obst kann unter Umständen höher sein als der von frischem Grünzeug. Allerdings nur dann, wenn dieses vor der Zubereitung schon tagelang im Supermarkt oder Haushalt gelagert worden ist.
     
  Vorbei also die Zeiten mühsamer Vorratshaltung und Planung. Ein bisschen Küchenlatein kann jedoch trotz aller Technik nicht schaden, denn die hat mitunter auch ihre Tücken.

Beim Auftauen gilt zum Beispiel:

Nicht alle Speisen vertragen beim Erwachen aus dem Kälteschlaf Zimmertemperatur. Fleisch etwa wird trocken und verliert an Geschmack, da bei Raumtemperatur die Fleischränder schneller weich werden und Saft herausfließt. Tiefgefrorenes Fleisch sollte deshalb – ebenso wie Butter, Käse, Sahne, Torten und ganze Fische – langsam im Kühlschrank auftauen.

Einzelne Fischfilets schmecken frischer, wenn man sie zum Auftauen in Milch legt. Die kann später gleich für die Sauce verwendet werden.

Kräuter werden gar nicht aufgetaut, sondern gefroren ins Essen gegeben.

Brötchen werden knusprig, wenn sie gefroren mit etwas Wasser bepinselt und dann bei 170 Grad Celsius im Ofen etwa sieben Minuten lang aufgebacken werden.
Sind Lebensmittel erstmal aufgetaut, ist Vorsicht angeraten, bevor man sie nochmals einfriert. Lagern sie längere Zeit bei Zimmertemperatur, können sich Bakterien ansiedeln, die beim Einfrieren nicht abgetötet werden und sich nach erneutem Auftauen weiter vermehren. Zudem macht häufiges Einfrieren und Auftauen den Vitaminen den Garaus.

Auch eingefroren bleiben Lebensmittel nicht ewig frisch: Bei minus 18 Grad Celsius halten sich:

Brot und Eis: 2 Monate
Fisch, Fleisch, Hackfleisch: 3 Monate
Butter und Geflügel: 6 Monate
Obst: 8 Monate
Blanchiertes Gemüse: 10 Monate
Für manches eignet sich der Gefrierschrank überhaupt nicht als Vorratslager: Eier, Weichkäse (im Gegensatz zu Hartkäse, der sich gut einfrieren lässt), Joghurt und geräucherter Wurst bekommt die Kälte nicht. Bei anderen gilt es abzuwägen: Tiefgefrorene Erdbeeren haben zumindest mit den frischen Früchten nur noch wenig Ähnlichkeit in Form und Geschmack.

Mit ein paar Tricks lassen sich einige Speisen aber auch ohne Minusgrade aufbewahren. Weichkäse zum Beispiel hält sich besser, wenn ein Stück Würfelzucker mit unter die Käseglocke gelegt wird. Der Zucker bindet (wie Salz) Wasser. Je trockener es unter der Kuppel ist, desto unwohler fühlen sich Verderbniserreger – wie zum Beispiel Schimmel.

Reife Zitronen bleiben bis zu einem Monat frisch, wenn sie in einer Schüssel mit Wasser aufbewahrt werden.

Blattsalate bleiben – bis zu fünf Tage – knackig, wenn sie in feuchtem Zeitungspapier eingewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden.

Gurken sollten nie zusammen mit Obst oder Tomaten lagern. Die scheiden Ethylen aus, das den Reifungsprozess ankurbelt, und die Gurken werden schneller gelb.

Tomaten verlieren im Kühlschrank an Aroma. Sie lagern besser in einem Tongefäß an einem dunklen Ort.
Generell gilt für die Vorratshaltung: Je frischer die Kost, desto mehr Vitamine. Insofern sollte trotz vielfältiger Lagermöglichkeiten auf maßlose Hamsterkäufe verzichtet werden.


Jawoll, genau den Beitrag meinte ich :applaus: :applaus:


Zitat (Karen @ 09.11.2005 - 13:07:02)
Jawoll, genau den Beitrag meinte ich :applaus: :applaus:

Dann ist nur die Frage, was du unter kürzlich verstehst :blink:

Lt. Internet ist der Beitrag von Juli 2003

rofl rofl rofl

Kinder, wie die Zeit vergeht!
Vielleicht war es ja ne wiederholte Wiederholung. :lol:


Habe immer das Problem, wenn ich Fleisch in der Mikrowelle auftaue, dass es sehr oft schlecht ist. Laut Metzger ist das Fleisch frisch und zum einfrieren geeignet. Ich friere es auch immer sorfort nach dem Kauf ein (immer in Tupperdosen). Was mach ich Falsch?
Wer kann mir helfen???

Grüße -summer69-


Hab selbst keine Mikrowelle, habe aber vor etlichen Jahren ein Stück Fleisch bei Bekannten aufgetaut, sollte halt schnell gehen.
Einmal und nie wieder, das Fleisch war schon halb gar und roch komisch. Hab es nicht mehr gebraten.

Seither nie wieder im Mikrowelle auftauen, am besten im Kühlschrank auftauen. Soll es schnell gehen, lege ich es in den Backofen, habe dort ein Auftauprogramm.

Soll es noch schneller gehen, brate ich es tiefgefroren.

Gruß Josi


Du taust Fleisch in der Mikro auf...schönen Gruss an die Stadtwerke,die freun sich über deine Stromrechnung. :lol:
Ich persönlich friere Fleisch nicht in Frischhaltedosen ein,sondern in so Tütchen.
Müssen jetzt aber auch nicht die teuren von Toppits oder wie das heisst sein,ich nehm stink normale "Frühstücktüten",klappt wunderbar!
Am besten in Zukunft einfrieren und FRÜH genug rausholen,vielleicht schockst du das Fleisch ja zu sehr...


und wenn es doch mal schnell gehen soll, einfach in dem gefrierbeutel lassen und in lauwarmes bis heißeres wasser legen .mach ich immer so


Ich taue immer mein Fleisch in der Mikrowelle auf. Aber ich habe noch nie schlechten Geruch bemerkt. Und meine Nase ist sehr empfindlich.

Fuer 500g Hackfleisch braucht meine Mikrowelle ca. 10 Minuten, und das Fleisch riecht absolut normal.

Tiefgefrorenes Fleisch brate ich nie, weil ich nicht das Auftauwasser in meinem Essen haben moechte. Das ist, glaube ich, auch nicht so gesund.


Ich hab mehrmals versucht Fleisch in der Mikro aufzutauen. Aber auch auf der kleinsten Stufe fing die Oberfläche an zu garen, bevor es innen überhaupt weich wurde.
Da könnt ich aus rasTEEEN!!!!! :wallbash:

Jetzt hab ich mir angewöhnt, das Fleisch am Vortag vom Gefrier- ins Kühlfach zu legen. Falls ichs doch mal vergesse, leg ich den geschlossenen Gefrierbeutel in die Spüle mit heißem Wasser. Ob das wirklich schneller geht, weiß ich eigentlich nicht so genau. Aber die psychologische Wirkung ist nicht zu verachten... :wacko:


Dieses Posting wurde Ihnen präsentiert von Tante Ediths Lektoratservice.

Bearbeitet von Koenich am 10.01.2006 23:04:17


Ich habe mir auch abgewöhnt, Fleisch in der Mikrowelle aufzutauen. Es geht bestimmt, aber ich habe nie die Gebrauchsanweisung so genau studiert, um es zu einem befriediegenden Ergebnis zu bringen.

Ich denke, es kommt auf die Art der Mikrowelle an, ob du auch Mikrowellengeschirr zu auftauen hast, auf die Wattzahl.

Ich hol das Fleisch immer am Vortag aus dem Froster und lass es im Kühlschrank auftauen. Und damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht


Wir haben ein spezielles Auftauprogramm in der Mikro. Meistens dauerts 15min. ich tue dann aber alle 5 Minuten nachsehen und löse schon das aufgetaute vom eingefrorenem und versuche immer den Fleischbrocken zu teilen.
Klappt bei uns eigentlich ganz gut, aber ich benutze trotzdem lieber ein warems Wasserbad oder direkt so anbraten, wenns schnell gehen muß.


Das mit dem vergessenen Auftauen ist mir erst vor ein paar Tagen wieder passiert. Es ging um ein Pfund Gehacktes. Ich lege das dann samt Gefrierbeutel in kaltes Leitungswasser. In warmem oder heißem Wasser gerinnt der Fleischsaft bzw. das darin enthaltene Eiweiß so eklig. Der gleiche Effekt wie in der Mikrowelle halt. Mit kaltem Wasser geht es genauso gut.

Das funktioniert übrigens deshalb schneller als ohne Wasser aufzutauen, weil Wasser ein besserer Wärmeleiter ist als Luft. :)


Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 24.11.2007 13:06:20


So is dat! :D


Stimmt!!!! :D


Gute Idee.
Ich hab das Fleisch immer in der Mikro aufgetaut. Wir haben ein spezielles Auftauprogramm, bei dem man das Fleischgewicht eingeben kann und das funkt eigentlich super.
Aber das mit dem kalten Wasser werde ich testen. Wie lange bracht da in etwa ein 1/2 kilo Faschiertes (Hackfleich für die Nicht-ösis :P )


Zitat (HSommerwind @ 11.01.2006 - 09:08:24)
Das mit dem vergessenen Auftauen ist mir erst vor ein paar Tagen wieder passiert. Es ging um ein Pfund Gehacktes. Ich lege das dann samt Gefrierbeutel in kaltes Leitungswasser. In warmem oder heißem Wasser gerinnt der Fleischsaft bzw. das darin enthaltene Eiweiß so eklig. Der gleiche Effekt wie in der Mikrowelle halt. Mit kaltem Wasser geht es genauso gut.

Das funktioniert übrigens deshalb schneller als ohne Wasser aufzutauen, weil Wasser ein besserer Wärmeleiter ist als Luft. :)

danke, habe etwas dazugelernt ;)

@ Sammy

Ich glaube es waren so 1,5 Stunden.


Zitat (Sammy @ 11.01.2006 - 10:42:39)
Gute Idee.
Ich hab das Fleisch immer in der Mikro aufgetaut. Wir haben ein spezielles Auftauprogramm, bei dem man das Fleischgewicht eingeben kann und das funkt eigentlich super.
Aber das mit dem kalten Wasser werde ich testen. Wie lange bracht da in etwa ein 1/2 kilo Faschiertes (Hackfleich für die Nicht-ösis :P )

wenn Du das Hackfleich beim einfrieren schön "platt" machst,
und beim Auftauen mit dem Beutel in Wasser legst geht das ganz schnell.
Rein aus dem Bauchgefühl würde ich mal sagen gute 10 minuten. Und in der Zeit schnipselt man ja dann sowieso noch die ein oder andere Zutat dafür..
Ich taue auch nichts mehr in der Micro auf, sondern lege mein Essen erst einmal schön baden..... :pfeifen: rofl rofl

Meine Mirkrowelle kann bestimmt auftauen (und Kaffeekochen, stricken und Primzahlen aufsagen...) .leider kann ich sie nicht bedienen :blink:

Ich nehme die Wassermethode und dass Fleisch ist dann ok.


Also ich lege das Fleisch was ich am naechsten Tag machen moechte immer am Abend vorher in den Kuehlschrank. Das, denke ich ist der beste Weg aufzutauen. Wenn's ein riesen Braten oder Pute oder sowas ist, auch 2 Tage zuvor. Hatte nie und nimmer Probleme mit dieser Weise. Habe auch ne Micro. mit Auftauprogramm... Hab's noch nie benutzt. Liebe Gruesse
Fledi :rolleyes:

Ach, und herzlich willkommen hier bei uns Mutti's :)

Bearbeitet von fledermaus am 11.01.2006 17:10:25


Fleisch auftauen in der Mikrowelle, das geht nur, wenn man eine gute mit Auttauprogramm hat. Sonst wird das nix - eigene Erfahrung! Was aber absolut super ist wie einige Vorredner schon bemerkt haben, die Sache mit dem Wasser! Klappt prima!


Ich habe an den Tip mit dem kalten Wasser gedacht, als wir gestern "SPAGBOL" gegessen haben. Also, das haette ich nicht gedacht, dass es so schnell mit dem Auftauen geht. Und wie schon vorher geschrieben wurde, dass Fleisch riecht ganz frisch.

Werde ich jetzt oefter mal machen. Super Idee.


(IMG:http://www.smilieportal.de/extras/pinguin/1/0017.gif)


Hallo an alle
Mein Problem ist folgendes: Wir haben ein ziemlich grosses Bärlauchbeet im Garten. Wie frier ich das am besten ein? Erst kleinschneiden oder die Blätter am Stück lassen? Das Zeug kann man ja wunderbar zum kochen nehmen uns das Problem ist halt wenn es anfängt zum blühen ist es im A....
Schon jetzt mal danke für Tipps.
Grüssle aus Schtuagert


Du kanst Pesto draus machen,hält im Kühlschrank mit Öl bedeckt 6 Monate

Schau Da!!


ich habe noch nie versucht bärlauch einzufrieren. aber mit andern kräutern geht das wunderbar. brauchst es nicht mal klein zu schneiden. wenn die kräuter gefroren sind kannst du sie in der hand verreiben. dann sind die kräuter wie grob gehackt. wenn du schöne streifen willst, musst du das vor dem einfrieren machen. ich portioniere die kräuter im eiswürfelbehälter. so habe ich immer kleine portionen zurhand. erst einfrieren, dann auslösen und in einer dose gut verschliessen.

ich denke das müsste auch mit bärlauch gehen.

ansonsten zuerst verarbeiten zu suppe oder sud, und das einfrieren

wenn ich aber an so eine feine, leckere bärlauchpesto denke.... da läuft mir doch gleich das wasser im munde zusammen.....


Du kannst das auch klein machen, so kann man es auch besser potionieren.


Die Seite mit Bärlauch ist super, herzlichen Dank :winkewinke:

Bearbeitet von vfbst1 am 13.04.2006 10:01:18


Hallo und Mahlzeit,

wenn Du Pech hast wird der Bärlauch beim einfrieren bitter. Der gefrorene aus dem Supermarkt ist Schockgefrostet.

Ich würde lieber Pesto machen.

Gruß

Steff