Klöße einfrieren: aber wie?


Hallo,

ich mache zu Ostern selbstgemachte Klöße. Wenn ich sie einfriere, müssen die Klöße roh oder gekocht sein?

Frohe Ostern euch allen.

Gruß
Sabrina


Ich würde sie gekocht einfrieren. Wenn sie roh sind, werden sie beim auftauen ziemlich matschig.

Vielleicht auch bloß halb garen, weil beim erhitzen ziehen sie ja auch noch nach.


Danke für die schnelle Antwort, wünsch dir frohe Ostern.

Gruß
Sabrina


Also,ich koche die Klöße normal richtig durch, wenn ich sie tiefkühle. Beim Auftauen, stell ich sie 24 Stunden vorher schon in den Kühlschrank. Anschließend mach ich sie vorsichtig warm, denn es dauert etwas bis sie bis in`s Innerste warm sind.


Was für Knödel sollen das überhaupt werden? Kartoffel- und Semmelknödel würd ich formen und roh einfrieren, und dann nur leicht angetaut ins kochende Wasser geben. Sie brauchen dann allerdings je nach Größe ungefähr fünf bis zehn Minuten länger zum garen.

Grießnockerl kann man fast fertig garen, einfrieren und dann nur vor dem Servieren 10 Minuten in siedende Brühe geben, man kann aber auch Teig auf Vorrat zubereiten, zu Nockerln formen, auf einem Brett oder Tablett einfrieren und dann in eine passende Gefrierdose umfüllen. Letzteres hab ich öfter mal gemacht, wenn Junior seine Grießnockerltour hatte. Wenn er dann ankam und nach Grießnockerlsuppe gerufen hat, brauchte ich nur die gewünschte Menge TK-Nockerl in kochende Brühe werfen, warten bis sie oben schwimmen und gut war's.


Gekocht einfrieren und im Kühlschrank langsam auftauen ;)

Übriggebliebene Klöße lassen sich wieder gut aufwärmen, wenn Sie in kaltes Wasser gelegt und aufgekocht werden.
Sobald sie im heißen Wasser hochkommen, sind sie gut und schmecken wie frisch. :sabber:


Hallo,

ich habe auch schon einmal Klöße gemacht und hatte deren zuviel. Meine Klöße waren aus vorher gekochten Kartoffeln.

Die noch nicht fertig "gegarten" Klöße habe ich danach eingefroren und später einfach wieder (aufgetaut) ins kochende Wasser geworfen. Hat prima funktionniert.

Die bereits fertigen Klöße, die übrig geblieben sind, habe ich in Taler geschnitten und in der Pfanne gebraten. War ein Tipp meines Onkels, der in Bayern wohnt. Scheint dort so üblich zu sein. War auch lecker.

Liebe Grüße,
bin kein Klöße-Experte


@ Claude

Gebratene Klößetaler gibts nicht nur im Ausland (Bayern) sondern auch hier in Hessen.

Traditionell werden bei uns immer mehr Kartoffelklöße gekocht, als es zu verschlingen gilt. Am nächsten Tag kommen sie in die Bratpfanne - legga! :sabber:

In unserer Region heißen Kartoffelklöße übrigens "Hebes" - demzufolge am nächsten Tag "Brathebes". :blumen:


Bin auch kein Klöße-Experte, würde mich aber Claude unumwunden anschließen.
Bleiben fertige Köße über, kann man die gut einfrieren (weil fertig vorgegart) oder (genau wie Daddel sagt) am nächsten Tag servieren. Die Klöße vom Vortag in Scheiben scheiden, diese kräftig in der Pfanne anbraten. :sabber:
Dazu einen leckeren Salat ... oder, wer's mag: Pflaumenkompott.
Schmeckt genial!

Wiederankochen, -erhitzen in Salzwasser geht auch, aber dann schmecken die Klöße einfach nicht mehr so gut, wie frisch aus dem Topf. Besser: in Scheiben anbraten.
Da kann man auch den Rest vom Braten und Gemüse zu reichen oder das Ganze eben wie einen Nachtisch verzehren.

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 11.04.2009 02:54:46


Hallo Sabrina 2003,
du kannst die Klöse gekocht und roh frosten.Willst Du diese später essen legst Du sie gefroren in kochendes Wasser und läst sie ca. 25 min.leicht wallend ziehen.

Schönes Ostern Peter :)