Wechsel vom Kassenpatienten zu Privatp. bei stationärer Behandlung


Hallo,

wie ich ja schon erwähnt hatte, liegt meine Mutter im Krankenhaus und wartet auf eine Verlegung in ein anderes Krankenhaus, um dort operiert zu werden.
Dazu sind noch einige Unetersuchungen notwendig, aber die jetzige Unterbringung gefällt mir gar nicht. Sie liegt dort mittig zwischen einem Schwerstpflegefall und einer türk.Patientin, die minimum 10 Besucher tägl. um sich herum unterbringt. Das waren aber nicht die einzigen Gründe für meine jetzige Überlegung.

Ich würde meine Mutter gerne privat legen lassen und würde auch dafür bezahleN:Weiß jemand von euch, ob das möglich ist??


aber selbstverständlich, sie kann sich in ein Einzelzimmer verlegen lassen und dafür bezahlen
die Preise sind krankenhausabhängig, frag einfach mal nach


ja, das werde ich morgen früh sofort machen!!

Danke, der Preis ist mir in dem Falle auch egal.


Gruß,
MEIke

Bearbeitet von MEike am 28.11.2007 12:52:03


so viele menschen ? ungeheuerlich. dann soll die dame doch aufstehen oder sich imn rollstuhl ins gemeinschaftszimmer fahren lassen und da den besuch empfangen,. is ja ein krankenhaus und kein bazar.


Zitat (MEike @ 28.12.2006 22:33:51)
...
Wegen der Unterbringung in dem anderen Krankenhaus warte mal ab, und entscheide erst wenn sie dort ist. In den meisten Häusern gibt es auch für Pirvatpatienten keine Einzelzimmer!
...

Wenn ich das richtig verstanden habe geht die Verlegung in das andere Krankenhaus nicht von der Patientin aus.

Das ist ohne weiteres möglich. Du kannst mittlerweile bei den meisten gesetzlichen Krankenkassen Privatleistungen buchen. Hat mein Vater für meine Mutter auch schon getan. Ich kann gerne nochmal nachfragen, was er da genau machen musste.
Da ich selbst privat versichert bin, kann ich nur diese Information aus zweiter Hand liefern.


Nein, die Verlegung ist notwendig, da das hiesige Krankenhaus nicht darauf spezialisiert ist.

Die jetzige wirklich miese Situation entstand dadurch, dass 2 Stationen wegen der Feiertage zusammengelegt wurden. Es wurde immer wieder ein anderes Zimmer versprochen, doch lt. Aussagen seien immer neue Notfälle gekommen.
Die türk. Patientin ist seit heute die Nachbarin meiner Mutter. Meine Mutter kann sich hierbei nicht behaupten und ist auch nicht in der Lage dazu.

Es geht mir in der Tat um ein anderes Zimmer, wo sie einigermaßen Privatatmosphäre haben kann. Chefarztbehandlung ist nicht dringend erforderlich.


@boat on the river: das wäre sehr nett!


Ich habe mich auch einmal im Krankenhaus von einem 3-Bett-Zimmer in ein 2-Bett-Zimmer verlegen lassen, da mir meine Mitpatientinnen schrecklich auf die Nerven gingen. In dieser Klinik habe ich 65,- € pro Tag für das Bett extra bezahlt aber das war es mir wert, da ich schwer krank war und meine Ruhe brauchte.


wenn das Krankenhaus überbelegt ist, dann kann es aus räumlichen Gründen zu Problemen kommen, aber grundsätzlich kann man sich gegen Zahlung jederzeit in ein Einzelzimmer verlegen lassen
dadurch wird man nicht zum Privatpatienten, man bezahlt praktisch Miete für das Zimmer


65 euro ? is aber teuer,..


Gruß,
MEIke

Bearbeitet von MEike am 28.11.2007 12:51:41


Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 28.11.2007 12:51:10


Zitat (MEike @ 28.12.2006 23:13:54)
Zitat (Lion @ 28.12.2006 22:44:23)
Zitat (MEike @ 28.12.2006 22:33:51)
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Wegen der Unterbringung in dem anderen Krankenhaus warte mal ab, und entscheide erst wenn sie dort ist. In den meisten Häusern gibt es auch für Pirvatpatienten keine Einzelzimmer!
...

Wenn ich das richtig verstanden habe geht die Verlegung in das andere Krankenhaus nicht von der Patientin aus.

Habe ich mich da so unklar ausgedrückt?

oops Nein, du hast dich nicht unklar ausgedrückt, ich habe das falsch gelesen. Sorry, war mein Fehler (IMG:http://666kb.com/i/agpnblpodomgwf0lg.gif)

Noch einmal vielen Dank für eure hilfreichen Antworten. Bis zu 100€/Tag für die Unterbringung in ein 1-oder 2 Bettzimmer wären für mich akzeptabel.

@ Meike: ich gebe dir vollkommen recht, es geht mir in erster Linie jetzt erst einmal um das hiesige Krankenhaus.


Nach der schweren Operation wird meine Mutter die nächste Folgezeit auf der Intensivstation verbringen müssen,da stellt sich die Frage erst einmal nicht.
Grundsätzlich ist ja auch nichts gegen 2 oder 2 Bettzimmer einzuwenden, nur der Rahmen sollte stimmen, sowie auch in etwa passende Mitpatienten (sorry, wenn ich mich unklar ausdrücke, aber ihr wisst schon, was ich meine)

Naja, ich werde mich heute morgen erkundigen, vielleicht sind die wenigen Privatzimmer ja auch belegt.

LG


Ich drücke die Daumen, dass es klappt.

Alles Gute für deine Mutter :blumen:


Zuerst alles Gute für Deine Mutter.

Genau diese Krankenhaus-Situation veranlaßte mich vor Jahren eine private Zusatzversicherung abzuschließen. In so einem Zimmer wollte ich nicht noch einmal liegen - ich kann Dich sooooo verstehen!

Mit dieser Versicherung kann ich sogar entscheiden, ob ich ein Einzelzimmer + Chefarzt oder nur ein Einzelzimmer (ohne Chefarztbehandlung) haben möchte.
Mittlerweile lag ich 2 x im Krankenhaus (belanglos, Knochenbrüche), dafür benötigte ich keinen Chefarzt und die Versicherung hat mir sogar den Verzicht auf die Chefarztbehandlung 'bezahlt' - da gibt's sofort eine Rückerstattung.

Muß allerdings auch sagen, daß die Versicherung 500,- Euronen im Jahr kostet. Aber wie Aida schon sagte, wenn man sowas erlebt hat, ist man bereit einiges auf den Tisch zu legen.

Drücke Deiner Mutter ganz doll die Daumen.


Zitat (Bodo @ 30.12.2006 17:57:08)
Muß allerdings auch sagen, daß die Versicherung 500,- Euronen im Jahr kostet. Aber wie Aida schon sagte, wenn man sowas erlebt hat, ist man bereit einiges auf den Tisch zu legen.


Die Prämien sind abhängig von der Versicherung und dem Eintrittsalter.
Wer also etwas älter ist und es nur um 1. Bett Zimmer geht, legt besser jeden Monat etwas Geld beiseite.


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