Reagiert ihr auf Verweise und Mitteilungen ?


Hi,
ich wollte mal wissen, ob ihr Mitteilungen/Verweise aus der Schule ernst nehmt. Meiner Erfahrung nach bringt es ab der 7. Klasse nicht mehr viel den Eltern zu schreiben, weil die Kids daheim oft nicht mehr auszubremsen sind.
lg
fröschin

Bearbeitet von fröschin am 02.02.2007 18:41:06


Nun, mein Grosser ist in der 10. und gerade 18 geworden, aber wir achten noch sehr auf alle Nachrichten von der Schule, jetzt ist auch wirklich 'ne entscheidende Zeit. Er reagiert auch sogar noch auf uns. Die Kleine wird 16, und wir hören sehr genau auf alles, was aus der Schule kommt. Wir gehen auch noch auf alle Elternabende, echt wahr!


sie sind auf dem gymnasium, habe ich recht ?


Ich als Lehrerin muss mich hier mal enschalten. Glaubt ihr denn, wir schreiben den ganzen Quark zum Spaß? Wie soll denn Schule funktionieren, wenn die Eltern als eigentliche Erziehungsinstanz nicht mitarbeiten??? *kopfschüttel*


Zitat (Lirio @ 02.02.2007 18:45:01)
. Die Kleine ist 16, und wir hören sehr genau auf alles, was aus der Schule kommt. Wir gehen auch noch auf alle Elternabende, echt wahr!


läuft bei uns genauso ab! :D

:D ich bin in der selben Branche Katinka.
Ich habe eben festgestellt, dass viele Eltern unserer Schüler (Hauptschule) null Reaktion zeigen, wenn sie Post von uns bekommen. Ich weiß nur nicht, ob es ihnen wirklich egal ist, was aus ihrem Nachwuchs wird. Vielleicht habe sie auch keinen Einfluss mehr.........
lg Fröschin

Bearbeitet von fröschin am 02.02.2007 19:02:39


Wir als Eltern werden so lange mit der Schule zusammenarbeiten, wie es nötig ist.
Ich denk selbst mit 18 muß man manchmal noch lenkend eigreifen - ob es gelingt ist allerdings dann eine andere Sache.


Zitat (fröschin @ 02.02.2007 18:56:31)
:D ich bin in der selben Branche Katinka

:o

falschen smilie erwischt schnute ????
der wäre richtig : :wub:

Bearbeitet von fröschin am 02.02.2007 19:02:05


Klar, wir reagieren IMMER auf Nachrichten aus der Schule, ob nun schriftlich, telefonisch oder sonstwie! Auch Elterngespräche und Elternabende sind Pflichprogramm für uns! Leider seh ich in der Schule auch , dass immer die gleichen Eltern fehlen. Mein Großer ist jetzt in der 8. Klasse und es gibt tatsächlich Eltern, die nur auf dem allerersten Elternabend waren! :o

Wir setzen uns mit den Kindern und ggf. den Lehrern zusammen und besprechen den "Fall". Die ehemalige Klassenlehrerin meines Großen, hat sich die ganzen Jahre immer für die gute Zusammenarbeit bedankt (sie meint, das wäre nicht selbstverständlich :blink: ). Unser Sohn hatte eine Hauptschulempfehlung und wir haben ihn trotzdem auf die Realschule gegeben. Er hat es gepackt, bis jetzt lief alles gut. In der 6. Klasse hatte er mal einen absoluten Durchhänger und viele andere Lehrer hätten ihn vielleicht "aufgegeben". Ich bin sehr froh, dass wir immer in Kontakt waren und wir gemeinsam was bewirken konnten.

Ein enger Kontakt zu den Lehrern ist sehr wichtig (was nicht heißen soll, dass ich sie permanent anrufe.........ich kenn da so Eltern :pfeifen: )


Ich habe drei Söhne, alle mittlerweile mit abgaschlossener Ausbildung. Mir war ein enger Kontakt zwischen Schule und Elternhaus immer sehr wichtig und er war auch sehr nützlich, denn dadurch konnten alle Beteiligten schnell auf Unregelmäßigkeiten reagieren und gemeinsam für Abhilfe sorgen. Nicht alle meiner Jungs besuchten ein Gymnasium und nicht alle studierten, aber alle schafften auf dem geraden Weg und ohne Umwege ihre Berufsausbildung.

Ich würde es immer wieder so machen.


Es ist immer so, die Eltern deren Kinder Schwierigkeiten haben, kommen weder auf Elternabende, reagieren nicht auf Anschreiben. Teilweise fahren die Lehrer noch zu den Eltern nach Hause um mit ihnen sprechen zu können.

Die Hauptschule ist ja leider zur Sonderschule verkommen und ein Hauptschulabschluß nichts mehr Wert.


Das kann aber böse ins Auge gehen mit den Hausbesuchen, Ein KOllege von mir wurde kürzlich übel beschimpft von einem angesoffenen Vater


Zitat (Katinka83 @ 02.02.2007 18:53:45)
Ich als Lehrerin muss mich hier mal enschalten. Glaubt ihr denn, wir schreiben den ganzen Quark zum Spaß? Wie soll denn Schule funktionieren, wenn die Eltern als eigentliche Erziehungsinstanz nicht mitarbeiten??? *kopfschüttel*

Tja- manche Eltern denken, für Erziehung sind Kindergarten und Schule verantwortlich, und halten sich fein säuberlich raus... ich habe in den ersten Schuljahren noch den direkten Kontakt zur Klassenlehrerin gesucht, ab dem Zeitpunkt als Junior aufs Gymnasium gekommen ist habe ich es so gehalten, dass ich gelegentlich mal vor dem Klassenzimmer stand wenn Stundenschluss war- hab mich dem Lehrer kurz vorgestellt "mein Name ist... und ich bin die Mutter von dem Buben dort. Halten Sie es derzeit für nötig, ein Gespräch zu führen? Dann komme ich gern in die Sprechstunde. Sollte es irgendwann in Zukunft nötig werden- schreiben Sie es ihm bitte einfach ins Hausaufgabenheft oder lassen Sie mir eine kurze Notiz zukommen, dann werde ich kommen". Die Lehrer haben durch die Bank gesagt es wäre nicht notwendig, und seine Noten zeigen mir dass er im Unterricht gut mitkommt. Die Bemerkungen in Zeugnissen sind auch durchwegs gut bis sehr gut, da möchte ich die Lehrer nicht überstrapazieren, die haben genug zu tun mit den Eltern der Schüler, die Schwierigkeiten machen.

Sollte ich aber mal 'nen "Blauen Brief" bekommen wegen Verhaltensauffälligkeiten oder nicht angefertigter Hausaufgaben, darf Junior davon ausgehen dass ich ihm nicht Händchen halten sondern mein Missfallen ausdrücken und darüber mit ihm diskutieren werde- und dass ich ihm auch nicht die Hand vor'n Hintern halten werde wenn er nachsitzen muss. In den letzten 9 1/2 Jahren ist diesbezüglich allerdings noch nichts vorgefallen, weshalb ich mal davon ausgehen möchte dass da auch in Zukunft eher nichts kommen wird.

Die letzten zwei Elternabende konnte ich leider aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen, hab aber im Sekretariat Bescheid gegeben dass ich nicht kommen könne und somit wenigstens Interesse bekundet...

Ist es denn nicht gerade auch so, das Eltern die den Kontakt zur Schule suchen, sich auch sonst um ihre Kinder kümmern und deshalb erst gar keine größeren Probleme aufkommen. Nicht umsonst baut man das Angebot der Ganztagesschulen aus um manche Kinder von den Eltern fern zu halten.


Also wenn ich ehrlich bin, die Elternabende schenke ich mir inzwischen. Ich gehe nur dann in die Sprechstunde, wenn etwas vorgefallen ist und eine meiner Töchter sich bitter beschwert. Verweise haben meine Kinder bisher nicht, anscheinend kommen sie nicht nach ihren Eltern :rolleyes:


Zitat (fröschin @ 02.02.2007 19:56:00)
Also wenn ich ehrlich bin, die Elternabende schenke ich mir inzwischen.

Weil meist über Sachen gesprochen werden, die gar nichts direkt mit den Schülern zu tun haben. Ich finde auch die Sprechstunde geeigneter. Was ich auch unnötig finde, sind die Elternstammtische - ist eher ein Kaffekränzchen.

Ich gehe auf jeden Elternabend um mein Interesse zu bekunden. Daß auf Elternabenden nicht das persönliche Verhalten einzelner Schüler besprochen wird, halte ich für selbstverständlich und das wollte ich auch nicht. Nächste Woche haben wir einen Elternabend an dem Ausflüge u.ä. für das nächste Halbjahr besprochen werden.

Es ist festzustellen, daß immer die gleichen Eltern an den Elternabenden teilnehmen und daß ein Großteil nie da ist. Das sind zum großen Teil Eltern von Kindern, die in der Schule Probleme haben oder machen.

Zu den Lehrern halte ich regelmäßig Kontakt und erkundige mich darüber, wie sich unser Junge verhält. Seine Leistungen ersehe ich ja aus den Noten. Sollte er mal in einem Fach schlechter werden, würde ich mich sofort mit dem betreffenden Lehrer in Verbindung setzen um die Gründe für den Leistungsabfall zu erkunden.


stimmt, ich halte ja solche Abende selber :D Wobei es in der Hauptschule sicher interessanter ist, als im Gymnasium mit den vielen Lehrern. Ehrlich gesagt ist es mir egal, wie der Erkundelehrer ist, solange er meine Mäuse nicht "abschießt"


Leider wird sich hier niemand zu Wort melden, die sich nicht um ihre Kinder kümmern.
An die ist schwer ranzukommen aber Kindergeld wollen Sie alle :D


Moni, pass auf, dass du nicht übertreibst. Bei Eltern von "funktionierenden" Schülern reichen die zwei Elternsprechabende locker :D


Kindergeld fließt auch wenn die Kids im Heim oder bei Pflegeeltern sind .................


Ich bin zwar weder Mutter noch Lehrerin aber ich arbeite in einer Tagesgruppe mit verhaltensauffälligen Kindern und wir achten sehr darauf, dass Eltern UND Lehrer eng mit uns zusammen arbeiten.
Zu unserer Konzeption gehört die enge Kooperation aller Beteiligten, so dass ein stabiles Netzwerk entsteht, das dem Kindern natürlich auch auffällt. So kann das Kind keine Lücke nutzen.
Es gibt Lehrer und Eltern die sehr engagiert sind und sich viele Gedanken machen um das Kind und es gibt natürlich auch welche, die sind es wenig bis gar nicht.

Aber wir versuchen unser Möglichstes, die Kommunikation zwischen allen Beteiligten so gut wie möglich herzustellen und es hat keiner die Chance, uns durch Nicht-Anteilnahme zu entwischen.... :pfeifen:


also ich finde elternabende sind gut. meist gehen wir hin aber dann auch "nur noch" zu den elternabende unserer zwillinge. 12 jahre. bei unserer großen, fast 18 jahre, gehen wir nimmer hin. wenn die was in der klasse planen, sei es klassenreise oder ähnliches entscheiden das eh die schüler selber.
mit den elternsprechtagen halten wir es locker. sollte ein problem auftauchen, dann warten wir eh nicht bis zu den sprechtagen sondern suchen gleich den kontakt mit den lehrern. sei es via tele, e-mail oder persönlich.
elternstammtische, da gabs bei uns auf dem gymnasium mal den versuch. die idee wurde dann gleich wieder fallengelassen, weil nur 2 elternpaare interesse bekundet haben. das seh ich wie du, sparfuchs. ist doch eh ein kaffeekränzchen mit nem andern namen.


Zitat (Sparfuchs @ 02.02.2007 18:56:50)
Wir als Eltern werden so lange mit der Schule zusammenarbeiten, wie es nötig ist.
Ich denk selbst mit 18 muß man manchmal noch lenkend eigreifen - ob es gelingt ist allerdings dann eine andere Sache.

So haben wir es mit unserem Sohn auch gehalten. Er ist jetzt schon einiges über 18 Jahre hinweg.
Kann mich aber noch genau an Zeiten erinnern, wo die Sprechstunde für Kids ab 18 jahre ohne Elternwissen abgehalten wurde.
Wenn Die Kides die Bescheinigungen nicht mehr vorzeigen müssen, gehen Sie entweder ohne elterlichen Beistand hin oder aber auch garnicht - und machen kannst Du dann nichts.
Haben aber immer noch erfahren können, was dort abgelaufen ist.
Wenn ich das Gefühl gehabt hätte es würden Schwierigkeiten in der Schule anstehen, hätte ich kurzer Hand ein Gespräch mit dem Lehrer gesucht.

mein Jüngster wird jetzt 15 Jahre, ich achte , bzw. er kommt freiwillig und zeigt mir die Briefe von Lehrern. Mein Ältester wohnt ja nicht mehr bei mir, auch da halte ich mich noch auf dem laufenden, wie die schulischen Leistungen sind, da ich ja auch Erziehungberechtigt bin. Nehme jeden Elternsprechtag meines Jüngsten wahr, denn ich halte es schon für wichtig.


Uns ist ein enger Kontakt zur Schule sehr wichtig. D.h., dass wir auch zwischendurch immer mal wieder nachfragen, ob irgendetwas anliegt.


Wir sind es gar nicht anders gewöhnt, als daß von jeher alles Schulrelevante für unsere Tochter (fast 16) immer die gleiche Priorität wie die für unsere Jobs relevanten Dinge haben.
Elternabend, Elterngespräch oder schriftlich Mitgeteiltes: das ist absolut wichtig.
wenn man als Eltern nicht mit der Schule zusammenarbeiten kann, wie soll aus dem Kind was werden?

Und es ist immer wieder zu beobachten, daß es bei den allermeisten Kindern, deren Eltern das von Anfang an so halten, auch gut klappt in der Schule. Die Kinder lernen ja so, daß "ihre Arbeit" und alles, was ihre Persönlichkeit betrifft eben ernstzunehmen und sehr wichtig ist.

Übrigens gibt es das Problem mit dem "Nichternstnehmen" der Schule seitens der Eltern (u. dementsprechend des Kindes) auch auf dem Gym. zur Genüge.
Schwänzen, Blaue Briefe und Ähnliches kommt auch da selbst bis in die Oberstufe vor.
Und oft betrifft es durchaus wohlsituierte Elternhäuser.
M.E. also keine Frage des Geldes, denn davon ist in dem Falle ja reichlich da- eher eine Frage von Interesse am Kind!


Ich halte es wie die meisten hier und lasse mich mindestens einmal die Woche in der Schule blicken und reagiere auf alles, was an Informationen aus der Schule kommt.
Auch bei uns sind die Eltern die sich am wenigsten kümmern, keinen Elternabend und Elternsprechtag kommen, diejenigen die es am nötigsten hätten. Bzw. deren Kinder eigentlich.

Aber ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, daß es Lehrer gibt, die sich wenig engagieren. Daß Eltern immer wieder nachgefragt hatten, ob alles ok sei und die Lehrerin oder der Lehrer erst im Zeugnis formulieren konnten, daß es eben doch nicht der Fall war.

Bei uns sind die Elternstammtische zwar fröhliche Kaffee- oder auch mal Bierkränzchen aber es kommt immer was produktives dabei heraus. Wir planen Lesenachmittage, Fahrten und Klassenfeste, informieren uns über weiterführende Schulen, AGs und sonstige Sport- und Musikangebote, lästern, meckern und loben; es ist alles dabei :D.

Grüße
Gutemine


Ich selbst hab noch keine Kinder, aber meine Eltern haben es genauso gemacht wie die meisten hier. Meine Mutter war bis zum Schluss auf den Elternabenden, weil sie auch häufig Elternsprecherin war. Dazu saß Sie noch in der Physikkonferenz (um zu verhindern, dass Mädchen dort zu kurz kommen) und ich glaub auch mal in der Schulkonferenz. Hat das alles also ziemlich ernst genommen und kannte somit auch alle meine Lehrer (teils auch noch aus der Zeit, als mein großer Bruder auf die Schule ging). Zu den Elternabenden sind meine Eltern dann meist zusammen gegangen. Aus Erzählungen weiß ich auch, dass mein Papa gar nicht zufrieden war, wenn dort zu positiv über mich gesprochen wurde ("Wie können Sie behaupten, meine Tochter kommt gut in ihrem Unterricht mit?! Die tut doch zu Hause fast nichts!"). Dennoch soll hier nicht der Eindruck entstehen, meine Eltern hätten einen zu großen Erfolgsdruck aufgebaut, die haben auch mal für mich gestritten, wenn mein Sportlehrer mich mitten im Winter auf die Aschebahn geschickt hat, weil ich, als alle im Sommer mussten, 3 Monate im Ausland war oder wenn mein Französischlehrer politisch unkorrekte Übungssätze über türkische Einwanderer diktiert hat.
Ich glaube, Bi(e)ne hat Recht, auch wenn mir das damals nicht klar war: Man hat mir das Gefühl gegeben, was ich tue, wäre wichtig.


"Ich halte es wie die meisten hier und lasse mich mindestens einmal die Woche in der Schule blicken "

du liebe zeit gutemine, stell dir das bei einer schule mit 400 schülern mal vor ? was willst du denn da jede woche ???????????? das ist doch eine unverschämtheit pausenlos unangemeldet aufzukreuzen..........die leute haben doch auch andere schüler.


Wir waren immer bei Elternabend, Elternsprechtag und sogar bei den Treffen 1x im Monat in der Kneipe, wo man zwanglos mit dem Leher reden konnte.
Hatte von Anfang an immer es so gehalten, das die Lehrer uns anrufen konnte und wir die auch. Und wenn es zwingend war auch zu Hause beim Leher/Lehrerin.
Es hat immer gut geklappt...!


Auch wir sind bei jedem Elternabend oder Elternstammtisch unserer 2Kinder vertreten-unser ältester Sohn vertritt sich mit seinen 19 Jahren inzwischen selber.Bei den beiden anderen(16 und 14 Jahre alt) hören wir sehr genau hin und sind froh darüber,Informationen aus erster Hand zu bekommen.Oftmals hat die Klasse über unrealistische Fahrten bzw.Kosten abgestimmt oder Mitteilungen haben uns garnicht erreicht.Dahinter steckte dann keine böse Absicht,sondern Abwesenheit durch Krankheit-als der Zettel verteilt wurde-oder Unordnung meiner Kinder(irgendwann taucht der Zettel dann auf,meistens nach dem angeküngigten Termin).So sind wir ganz froh,wenn bei den Treffen mit Lehrern schon mal wichtige Termine vorab bekanntgegeben werden(auch kostenintensive Anschaffungen oderBeiträge)
Zu Elternsprechtagen gehe ich mitlerweile nur noch hin,wenn es in einem Fach brennt.An unserer Schule ist das Interesse zu den Terminen so gross,dass man nie an dem verabredeten Termin auch drankommt.Alle Eltern überziehen die anberaumte Sprechzeit von 10 Minuten,sodass es zu Warteschlangen von 5 bis 10 Personen auf Kinderstühlchen kommt-was wirklich zum Stressfaktor wird,wenn man noch einen nachfolgenden Termin bei einem anderen Fachlehrer hat.
Leider gibt es an unserer Schule Lehrer die ihre Telefonnummer nicht bekannt geben(Zitat:Privat soll auch privat bleiben).Da meine Kinder keine Engel sind,aber durchaus Rückgrat haben,kommt es dadurch schonmal zu Unstimmigkeiten-wo wir als Eltern reagieren müssen und wollen.Das direkte Gespräch gestaltet sich aber in der Bitte um einen Termin schwierig,weil die Sprechstunde in der Woche oftmals mit Vertretungsunterricht belegt ist.
So ist das bei der "Freesie"! :labern:


Ich gehen zu den Infoelternabende zu Beginn des Schuljahres. Die 2 mal jährlichen Elternabende lasse ich aus, da ich engen Kontakt mit dem Lehrer meines Sohnes das ganze Jahr über pflege. Wir haben zur Zeit eine etwas schwierige Phase und deshalb haben wir unter der Zeit Gespräche. In den offiziellen Elternabende bleibt für ausführliche Gepräche keine Zeit.


Wir haben ja die Schulnummer hinter uns.
Blau Briefe und ähnliche Mitteilungen der Lehrer hatten wir nie. Selbstverständlich waren wir auf allen Elternabenden, bzw. wenn zwei gleichzeitig waren, haben mein Mann und ich uns aufgeteilt.
In der Oberstufe war bei meinem Sohn der letzte Elternabend Anfang der 11. Klasse, danach waren die Eltern auch an Elternsprechtagen nicht mehr gerne gesehen. (Mann musste immer warten, bis die Eltern mit Schülern der unteren Jahrgänge fertig waren) :(

tante ju


So ich schreibe mal aus einer anderen Sicht, ich bin jetzt ein dreiviertel Jahr aus der Schule raus, habe mit meinem Studium angefangen_
Meine Eltern hatten ein eher lasches Verhältnis zu meinen Lehrern, sie waren auf vielen Elternabenden. Kaum zu Elternsprechstunden (Außer bei der Verwarnung :engel: )
Ich Persönlich habe mein Abi trotz allem geschafft. Es kam fast immer raus wenn ich mist gebaut hatte und das hat mir ganz schnell gelehrt, das ich ne schlechte note trotz allem mal zeigen sollte, ohne unterschrift ist man ja doch nicht weiter gekommen. Aber das ist natürlich von kind zu kind und von schule zu schule unterschiedlich!
Meine Eltern kamen immer etwas entnervt von den Elternversammlungen, weil alles was sie dort gehört hatten ich ihnen meist schon erzählt hatte, wann und wo wir in die Jugendherberge fahren etc.
Eigentlich fände ich es viel wichtiger das Eltern wirklich auch mal zu ner Elternsprechstunde gehen. Kein Lehrer stellt einzelne Schüler an den Pranger vor allen anderen Eltern, wenn man wissen will wie sich sein Kind macht, dann sollte man zu so einer Elternsprechstunde gehen.
Und noch was zum Zeitpunkt_ die Erfahrung zeigt, das Elternabende zum Schuljahresanfang(wenn noch nichts passiert ist) und zu den Halbjahresinformationen Stattfinden und kurz vor knapp am Schuljahresende.
Wichtig ist nicht erst zu den Zeugnissen zu erfahren das das Kind ne 5 in einem Fach hat!! Immer auf dem Laufenden Halten was den Notenstand betrifft und mit dem Ehepartner absprechen!!(Tipp von nem Kind) das sind die schwachstellen, wenn man den Notestand fälscht hat man gegen Eltern die wissen was sie unterschrieben haben keine chance! Und wenn beide noch nie ne Englischarbeit gesehen haben, dann ist der griff zum Telefon vorprogrammiert!


Also wenn ich so auf meine Schulzeit zurückblicke so muß ich sagen das es bei uns eigentlich gar keine Elternsprechtage auf dem Gymi gab. In der fünften Klasse sollte meine Mutter mal mit dem Franzlehrer reden wegen einer fünf in der Arbeit, das war alles.

Als mal ein blauer Brief kam von wegen Versetzung gefährdet gab es bei mir tierisch Stress und Prügel zu Hause. Darauf hin habe ich die zwei weitern blauen Briefe, die uns als Schülern immer mitgegeben wurden eben selbst unterschrieben. Gemerkt hat keiner was und kleben geblieben bin ich auch nie. Ich hab mein Abi und auch mein Studium habe ich erfolgreich abgeschlossen.

Klar werden jetzt einige schimpfen und es Betrug nennen, mir hat es aber jede Menge Stress erspart und auf die schiefe Bahn bin ich deswegen auch nicht gekommen.

Lotte

Bearbeitet von Lottchen am 12.02.2007 17:47:37


@ Fröschin
Ich lasse mich blicken, bedeutet, daß ich meine Jungs aus der Schule abhole und die Lehrer mich beim Verlassen des Klassenzimmers sehen. Was bitte ist daran unverschämt?? Ich habe nicht geschrieben daß ich den Lehrern pausenlos auf den Senkel gehe. Erst lesen, dann denken und dann schreiben.

Gutemine


ab und zu denke ich mir schon,das bei einigen eltern das kapitel ab 14 jahren abgehackt ist und die begleitphase(nicht erziehungsphase)abgeschlossen ist und sich die anderen herumschlagen dürfen!!auch wenn es ab und zu zu einen pflichtprogramm ausartet sollte man diese meldezettel ernst nehmen und sich damit auseinandersetzen!!egal,wie alt ein kind ist!!
l.g:blumenelfe :blumen:


Ich muss gestehen, dass ich in diesem Halbjahr (7. Klasse) zwar bei den Elternabenden, den Elternstammtischen (mit Klassenlehrer), jedoch nicht in der Elternsprechstunde war. Mit dem Klassenlehrer bin ich einig (ist gleichzeitig ihr Lateinlehrer, da hat sie Riesenprobleme, die aber durch eine vom Lehrer empfohlene Nachhilfelehrerin hoffentlich bald Vergangenheit sind), ich hatte in der 6. alles Bedeutende mit ihm besprochen und den sonstigen Kontakt hält meine Tochter perfekt mit ihm.

Alle anderen Lehrer habe ich dieses Halbjahr noch nicht besucht, weil meine Tochter ihre Angelegenheiten mit ihren Lehrern jetzt selber regelt. Das klappt prima, da sie immer den richtigen Ton trifft und bisher keine Missverständnisse aufkamen. Meine Tochter ist allerdings sehr aufgeschlossen und erzählt mir neben jedem einzelnen Vorkommnis des Tages auch alle geführten Gespräche genauestens. Käme es zu Problemen, würde ich natürlich in die Sprechstunde gehen. Im zweiten Halbjahr werde ich einige Lehrer aufsuchen, einfach mal aus Neugierde, wie ich die so finde. Ich habe das Gefühl, meine Tochter nimmt dadurch ihren "Job" wichtiger, als letztes Jahr, wo immer noch die Mama die "Kastanien aus dem Feuer holte". Außerdem handelt sie auch gleich mit den Lehrern Möglichkeiten aus, Noten zu verbessern oder Lösungen zu finden. Natürlich funktioniert das nur mit Vertrauen und das habe ich. Hoffe auch, dass ich nicht enttäuscht werde, sie hat sich das Vertrauen aber in langen Jahren verdient. Sogar die Noten haben sich im Vergleich zum letzten Jahr etwas verbessert (was aber keine große Kunst ist :ph34r: )

Schreiben von der Schule werden selbstverständlich ernst genommen, Hinweis bekam sie, kollektiv mit anderen Klassenkameraden, einen überflüssigen, den ich mit einer entsprechenden Bemerkung unterschrieben über sie zurückgehen ließ. Lehrerin gestand dann auch ein, dass dieser "Hinweis" ein Schmarrn war.


:labern: :labern: :labern: ...ich so.... :labern: :labern: :labern:
...man muss sowas ERNST nehmen...!!!


ich habe bei meiner Tochter alle Schwierigkeiten der Schule ernst genommen,auch später in der Ausbildung als Kinderkrankenschwester,welche nicht leicht war.Jeder Elternteil sollte,auch wenn noch so schwierig,versuchen,Verweise o.Mitteilungen,zubeachten,beim eignen Kind.Es war nicht immer leicht,aber es hat sich gelohnt!!!


@gutemine

du stehst in der schule ??????????
auf dem gang vor dem klassenzimmer ???
eltern haben da überhaupt nichts verloren !


Als meine Kinder noch zur Schule gingen, hätte ich auch auf Mitteilungen reagiert, immerhin schreiben Lehrer sowas nicht zum Spaß.
Es beschränkte sich aber bei beiden, auf die Eltenabende und die Elternsprechtage, an denen alles geklärt werden konnte.
Meist ging es ja, um die Faulheit :angry: dann hat man halt zu Hause, mal wieder ein ernsteres Wörtchen mit den Burschen geredet, und ihnen klar gemacht, dass sie weder für uns, noch für den Lehrer lernen und dann ging es wieder.
Eltern sollten engen Kontakt mit der Schule halten, dann fällt auch niemand aus allen Wolken, denn ein Lehrer wird eine Warnung erst dann schicken, wenn kein anders Mittel mehr greift.
Besucht man Elternabende und nimmt die Termine der Elternsprechtage wahr, ist man immer auf dem Laufenden, über das eigene Kind.
Als Meine Söhne dann älter waren und auf weiterführende Schulen gingen, waren sie immer dabei, wenn mit dem Lehrer geredet wurde. Das fand ich auch sehr gut, so konnten sie selbst auch noch was zur Sache sagen.
So stelle ich mir ein Zusammenarbeiten mit der Schule vor, nur leider verschließen viele Eltern die Augen und kommen garnicht in die Schule, was einem Kind, oder Jugendlichen bestimmt nicht hilft.

Bearbeitet von Fidelio am 27.02.2007 01:26:28



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