Obst und Gemüse: so teuer!!


Hallo!
Gestern war ich einkaufen und da wir heute ein Obst- & Gemüsetag machen, haben wir auch viel Obst und Gemüse gekauft. Ich wollte Paprika kaufen, schaue auf dem Preisschild und sehe : 4,99 / Kg!!! Ich habe erst noch gedacht es wäre ein Fehler, aber neben dran war die abgepackte Paprikas für 3,99€!! Und es war noch nicht mal Bio-Paprika ! Ich konnte es nicht glauben!


Zitat (ginevrapotter @ 17.02.2007 15:41:08)
Hallo!
Gestern war ich einkaufen und da wir heute ein Obst- & Gemüsetag machen, haben wir auch viel Obst und Gemüse gekauft. Ich wollte Paprika kaufen, schaue auf dem Preisschild und sehe : 4,99 / Kg!!! Ich habe erst noch gedacht es wäre ein Fehler, aber neben dran war die abgepackte Paprikas für 3,99€!! Und es war noch nicht mal Bio-Paprika ! Ich konnte es nicht glauben!



So ging es mir am Donnerstag auch. Ich dachte zuerst an einen Faschingsscherz.

Dann sollen die das doch eben mal behalten - wollte ja nicht Aktionär werden. Man muss ja nicht alles mitmachen. Es gibt auch noch andere Gemüse in dieser Saison. Ich habe mich für Lauch entschieden = kg 1.29€.

Gruß aus der Pfalz rofl

Mich hat heute morgen auch fast der Schlag getroffen. Da sollte ein Päckchen Feldsalat (150 g ) 1,79 Euro kosten. Den habe ich mir dann auch verkniffen. Bei den Preisen vergeht einem wirklich der Appetit!


Stimmt, mir ist beim letzten Mal im Kaufland auch leicht schlecht geworden - Tomaten sauteuer geworden, Paprika schweineteuer, Salat auch .. und ne einfache Salatgurke 1.58 !!! Langsam versteh ich schon warum es überall heißt, daß man je weniger Geld man hat, je ungesünder sich auch zwangsläufig ernähren MUSS, wer kann sich denn noch bei den Preisen täglich frisches Obst/Gemüse leisten, da ist der Griff zu Dosen-oder Glasware etc. doch vorprogrammiert, bah was hab ich mich geärgert.


Bei REWE kommt noch hinzu, dass der gesetzlich vorgeschriebene Preis für 100g bzw. 1kg falsch ausgerechnet wurde. Ist offenbar ein gewisses System, denn es passiert oft und auch in verschiedenen REWE-Märkten. :huh:

Da steht zB 250g Cherrytomaten 2,99€, 100g 82 ct. 100g kosten bei diesem Ausgangspreis aber 1,20€. Wer sich am niedrigem "Hilfspreis" orientiert, der hat schon verloren. :labern:


Ich lass das frische Gemüse auch oft erschrocken fallen, wenn ich den Preis sehe. Ich greife da eher auf TK- Gemüse zurück. Auf frische Salate und Gurken verzichte ich zur Zeit. Nur Saisongemüse wie Kohl ist günstig, aber das mag ich nicht so.
Ich koche aber öfter im Winter eine Gemüsesuppe aus einem Suppenpack mit Zwiebeln , Thymian und Lorbeerblatt. Da kommt dann Eierstich und Blumenkohl rein. Ist auch gesund und wärmt schön.


Tja, es ist wirklich schlimm mit den Preisen. Ich kaufe, soweit das irgend möglich ist nur Obst und Gemüse nach Saison, beim Bauern oder greife auf Tiefkühlkost zurück. Und dann kaufe ich auch nicht mehr kiloweise, sondern nur noch soviel, wie auch tatsächlich gegessen wird!


Am Samstag war ich auch Obst holen.Habe auch festgestellt ,dass 1,5 kg Orangen 1.99 € und 3 kg Orangen 1.99 € bei EDEKA kosten.Dann hole ich mir doch nicht 1,5 kg sondern 3 kg Orangen.Oder
Sammy D. :keineahnung:


Die Preise haben gut angzogen, vor kurzem sah ich auch einen Blumenkohl (Mini) für 2,49€. Auch Kartoffeln sind teurer geworden. Ja Paprika sind sehr teuer geworden - vielleicht weil die Chemieindustrie die Preise für Spritzmittel erhöht hat :D .
Nein auch der Klima-Wandel hat damit zu tun. Die Ernten letztes Jahr waren einfach schlecht. Wer Treibhausgemüse kauft muß auch an die gestiegenen Energiepreise denken und vielleicht sollte man wieder nach den einheimischen Erntezeiten kaufen.


Ich habe Samstag bei R... einen großen Blumenkohl für 88 Cent gekauft. :D

Dafür waren die Biotomaten .......teuer(2.99 für 250 g)

tante ju


Vielleicht liegt es auch daran dass die meisten Gemüse die man ja bequemerweise das ganze Jahr essen will, einen weiten Anreiseweg haben.

Wo wächst in Deutschland um diese Jahreszeit Paprika ? Oder Tomaten ?

Bitte schimpft nicht nur über die hohen Preise, sondern werdet Euch bewusst, welche Ansprüche ihr stellt: Verfügbarkeit das ganze Jahr, saisonales Gemüse interessiert nicht, es muss immer alles da sein, egal, woher es kommt und egal ob dafür gearde Saison ist. Das hat seinen Preis!

Schon mal so herum an die Sache herangegangen ?


Am Dienstag kam eine Sendung über Bio-Anbau.

Die deutschen Bauern bekommen kaum noch Zulagen für den Umstieg auf Bio-Anbau, obwohl es viele gerne tun würden. Also geht der Zug wieder mal an uns bzw. unseren Bauern vorbei.

Es wurde gezeigt, dass z.B. Polen usw., sogar China den Deutschen Markt in Sachen Bio erkannt haben und die beliefern uns lt. einer Verbrauchermesse demnächst.

Sind die Deutschen denn : :wallbash: :wallbash:

Wer kontrolliert denn dort, ob die Felder nebenan nicht voll zugegiftet werden. Hauptsache aber es steht BIO auf dem Etikett.

Gruß aus der Pfalz rofl

Bearbeitet von nanamanan am 22.02.2007 11:34:19


@murphy und nanamaman

*applaus* Ihr habt den Nagel auf den Kopf getroffen.

Gemüse außerhalb der Saisonzeit kostet eben nun mal mehr Geld. Gesund leben tut man damit auch nicht unbedingt. Ich habe dann etwas vor mir, das aussieht wie eine Paprika, viel mehr kostet als eine gewöhnliche Paprika, aber nur entfernt schmeckt wie eine solche. Wenn ich dann noch an den vermehrten Einsatz von Spritzmitteln, Dünger und Energie in den Treibhäusern, vergeht mir der Appetit.
Viel besser fährt man doch, wenn man Gemüse zur Saisonzeit kauft und einfriert oder einmacht und sonst nur im Ausnahmefall , z.B. Tomaten, im Winter zur Bereicherung des Speisezettels besorgt.

Auf der Biofach in Nürnberg gabs alles in allem gerechnet gerade mal eine einzige Halle voll mit deutschen Bio-Produzenten. Der Rest kam aus anderen Ländern und Erdteilen. Daß alle auf den deutschen Markt scharf sind, ist kein Geheimnis und die werden das auch liefern, keine Sorge, und die Verbraucher werden das kaufen. Daß der "Biogedanke" (biologischer Anbau, kurze Transportwege, Schonung der Umwelt) damit quasi ausgehebelt wird, fällt gar nicht ins Gewicht. Hauptsache, das Bio-Siegel pappt auf dem Apfel.

Der Konsument hat es in der Hand, ob und was er kauft.


Hi!

Ist doch klar, das Tomaten, Paprika und Co. zu dieser Zeit teuer sind. Da sind 4.99€ pro Kilo Paprika noch wenig. Bei uns im Tegut waren es letztens 5.99.... :ph34r:

Ausserdem gibt es mehr "Wintergemüse" also nur Kohl...


Hab grad mal gegoogelt und nen Link gefunden, wo das Saisongemüse aufgelistet ist.

Saisongemüse

Tante Edit muss noch was sagen: Natürlich hängt es am Wetter, ob Saisongemüse auch gut wächst *g* Wenn das Wetter schlecht ist, ist das Gemüse -auch in der richtigen Saison- teuer! :)


LG :blumen:

Bearbeitet von Kuschelmaus am 22.02.2007 13:24:32


Klar ist "Sommergemüse" im Winter teuer und muss meiner Meinung nach nicht auf den Tisch. Aber auch bei "Wintergemüse" finde ich nicht gerade Schnäppchenpreise. Porree für 1,59 €!!! Liebe Leute, hat jemand von Euch zu D-Mark-Zeiten jemals über drei Mark für ein Kilo Porree bezahlt? Ich nicht!
Auch an Äpfel für fast vier Mark oder mehr pro Kilogramm kann ich mich nicht erinnern...
Bei allen erhöhten Produktionskosten (Energie usw.) glaube ich, dass der Handel in stillschweigender Übereinstimmung da erbarmungslos an der Preisschraube dreht. Neben den Obst- und Gemüsehändlern tun sich meiner Meinung dabei auch die Bäcker "besonders hervor". Wenn ich bei meiner DM-Umrechnung bleibe, wird mir ganz anders, wenn ein Körnerbrot umgerechnet über fünf Mark kosten soll :angry: .


Zitat (märchentante @ 22.02.2007 18:10:23)
Klar ist "Sommergemüse" im Winter teuer und muss meiner Meinung nach nicht auf den Tisch. Aber auch bei "Wintergemüse" finde ich nicht gerade Schnäppchenpreise. Porree für 1,59 €!!! Liebe Leute, hat jemand von Euch zu D-Mark-Zeiten jemals über drei Mark für ein Kilo Porree bezahlt? Ich nicht!
Auch an Äpfel für fast vier Mark oder mehr pro Kilogramm kann ich mich nicht erinnern...
Bei allen erhöhten Produktionskosten (Energie usw.) glaube ich, dass der Handel in stillschweigender Übereinstimmung da erbarmungslos an der Preisschraube dreht. Neben den Obst- und Gemüsehändlern tun sich meiner Meinung dabei auch die Bäcker "besonders hervor". Wenn ich bei meiner DM-Umrechnung bleibe, wird mir ganz anders, wenn ein Körnerbrot umgerechnet über fünf Mark kosten soll :angry: .

:o Wast du recht :o

Die können mit uns Machen was die Wollen denken Die :angry:

Frankyboy ;) der Liebe onkel aus der EIFEL :wub:

Zitat (märchentante @ 22.02.2007 18:10:23)
Klar ist "Sommergemüse" im Winter teuer und muss meiner Meinung nach nicht auf den Tisch. Aber auch bei "Wintergemüse" finde ich nicht gerade Schnäppchenpreise. Porree für 1,59 €!!! Liebe Leute, hat jemand von Euch zu D-Mark-Zeiten jemals über drei Mark für ein Kilo Porree bezahlt? Ich nicht!
Auch an Äpfel für fast vier Mark oder mehr pro Kilogramm kann ich mich nicht erinnern...
Bei allen erhöhten Produktionskosten (Energie usw.) glaube ich, dass der Handel in stillschweigender Übereinstimmung da erbarmungslos an der Preisschraube dreht. Neben den Obst- und Gemüsehändlern tun sich meiner Meinung dabei auch die Bäcker "besonders hervor". Wenn ich bei meiner DM-Umrechnung bleibe, wird mir ganz anders, wenn ein Körnerbrot umgerechnet über fünf Mark kosten soll :angry: .


Da sagen die immer man soll nicht mehr geistig in DM umrechnen. Ich mache es bei bestimmten Sachen auch noch immer. Da geht mir im Kopf eine DM-Birme auf und ich laß es lieber liegen.

Heute war im Globus roter Paprika 4,99 kg/Bio 5,49 kg. Das muss ich nicht haben.
Ich habe mich für Broccoli entschieden: 500 g = 0,59 Euro, Endiviensalat 0,66 Stück.

Gruß aus der Pfalz rofl

Mir wirds jedes Mal schlecht wenn ich alles in DM umrechne ... ich komm mir immer noch besch*** vom Staat vor. Aber kann man nicht mehr ändern. Was Obst und Gemüse angeht - für Paprika 3 Euro/kg zu zahlen und für Tomaten genausoviel, wär ich ja auch bereit ... wenn sie wenigstens aus Deutschland kämen. Muß ja noch nichtmal "Bio" sein. Ich seh aber nicht ein, daß ich für importierten Kram aus China, Polen oder sonstwoher soviel Geld hinlege und hier gehen immer mehr und mehr Bauern pleite.

Ich hab das für mich jetzt anders geregelt, ich hab mir Bauern hier in der Nähe gesucht und muß jetzt nur noch rausfinden, bei welchen davon ich direkt kaufen kann. Können sich die Supermärkte ihren Kram behalten, ihren teuren importierten. Und wenn ich was haben will, was es nicht frisch gibt, muß ich halt auf Glasware zurückgreifen. Is billiger jedenfalls.


Wenn ich ausschließlich deutsches Obst und Gemüse essen müsste, wären unsere Essgewohnheiten doch sehr stark eingeschränkt.

Klar wir haben Feldsalat im Garten und tiefgfrorenen Kohlrabi und Mangold, Äpfel und Walnüsse sind auch aus dem Garten. Nächstes Jahr bestimmt auch Paprika und Stangenbohnen. :sabber: :sabber:

Aber sollen wir auf Bananen, Ananas, Papaya, Mango etc. verzichten, nur weil die hier nun mal nicht wachsen????? Neulich gab es auch superleckere marokkanische Erdbeeren für 99 cent/250g :sabber: :sabber:

Wäre wohl besser gewesen, wir wären nie in die Tropen geflogen, wo es diese tollen Obstsorten superfrisch gibt. :wub: :wub: :wub:

tante ju


Zitat (tante ju @ 22.02.2007 20:40:27)
Aber sollen wir auf Bananen, Ananas, Papaya, Mango etc. verzichten, nur weil die hier nun mal nicht wachsen????? Neulich gab es auch superleckere marokkanische Erdbeeren für 99 cent/250g :sabber: :sabber:

Wäre wohl besser gewesen, wir wären nie in die Tropen geflogen, wo es diese tollen Obstsorten superfrisch gibt. :wub: :wub: :wub:

tante ju

Ja diese Obstsorten sind lecker, wenn man das Glück hat die im Herkunftsland zu essen, sind diese a) ausgereift und schmecken viel besser und B) günstiger. Allerdings sind diese Obsorten hier meist auch stark belastete mit Chemikalien.

Ich weiss ja nicht wie das in Deutschland ist. Ich geh regelmässig auf den Markt hier einkaufen. Steh halt 1 Stunden früher auf, damit ich vor der Arbeit hin kann. Es ist nicht gerade der billigste Markt, aber halt der einzige wo ich hin kann.
Wenn ich mal nicht kann (ist nur Dienstag und Freitag) und ich deshalb im Migros oder Coop (hier in der Schweiz) einkaufen muss, staun ich jedesmal, wie teuer und dann auch geschmacklos da die Früchte und das Gemüse sind. Es ärgert mich auch, dass z.B. Bananen, Annanas etc. billiger sind wie einheimisches Obst.
Also geh ich nach Möglichkeit eben doch auf den Markt und halte mich an Saisongemüse und Früchte. Ebenfalls schau ich darauf, dass die Sachen wenn möglich aus der Schweiz oder dem angrenzenden Ausland kommt. So gibts jetzt halt wirklich keine frischen Tomaten oder Paprika und Erdbeeren gibts halt dann erst Ende Mai anfangs Juni.
Dafür sehr leckere Aepfel (Sorten, die es in grossen Geschäften gar nicht gibt) und winterfestes Gemüse oder es gibt im Sommer eingemachtes.

Mir ist halt die Umwelt wichtiger als dass ich jetzt Tomaten essen kann.


Die südamerikanischen Papayas schmecken hier mittlerweile auch ganz gut, natürlich nicht so gut wie die asiatischen, aber auf jeden Fall besser wie die Riesenteile aus Afrika. Bananen kaufen wir, wenn sie zu bekommen sind so oder so möglichst die kleinen, die eigentlich von den Kanaren kommen, aber neuerdings billiger aus Südamerika. :o

Mangos schmecken aber wirklich nur im Ursprungsland, hier sind sie zu faserig.
In zwei Wochen ist dann bei uns wieder Mangotime. :sabber: freu.

Ananas ist eben meine Leidenschaft :) und soooo teuer ist es eben auch nicht.
GG steht dafür auf Feigen :wub:

tante ju


Zitat (tante ju @ 22.02.2007 20:40:27)
Wenn ich ausschließlich deutsches Obst und Gemüse essen müsste, wären unsere Essgewohnheiten doch sehr stark eingeschränkt.

Ok hast du Recht weil heute Keiner von von den Kindis Lernt wie sowas angebaut wird!

Oder kein Bock Drauf Haben.(Wie sie immer sagen) :blink: :blink:

Onkel aus der Eifel :ph34r:

Zitat (tante ju @ 22.02.2007 20:40:27)
Neulich gab es auch superleckere marokkanische Erdbeeren für 99 cent/250g :sabber:  :sabber:

Superleckere Erdbeeren hab ich im Februar noch nie gefunden, sondern nur im Hochsommer bei strahlendem Sonnenschein und dann selbst gepflückt auf dem Erdbeerfeld. Sind bestimmt auch nicht ohne Chemie, aber preisgünstig und haben eine besondere "Würze" durch steifen Rücken und Muskelkater in den Oberschenkeln ^_^ .

Also Erdbeeren selberpflücken muss wirklich nicht sein!
Letzten Sommer: 1 kg selbergepflückt: 2 Euro
500 g deutsche Erdbeeren bei E... 0,69 Euro

Da s rechnet sich nicht wirklich!

Und die Erdbeeren aus Marokko waren wirklich superlecker, fast wie die im deutschen Sommer, nur größer.

tante ju


Zitat (märchentante @ 22.02.2007 21:00:02)
Zitat (tante ju @ 22.02.2007 20:40:27)
Neulich gab es auch superleckere marokkanische Erdbeeren für 99 cent/250g :sabber:  :sabber:

Superleckere Erdbeeren hab ich im Februar noch nie gefunden, sondern nur im Hochsommer bei strahlendem Sonnenschein und dann selbst gepflückt auf dem Erdbeerfeld. Sind bestimmt auch nicht ohne Chemie, aber preisgünstig und haben eine besondere "Würze" durch steifen Rücken und Muskelkater in den Oberschenkeln ^_^ .

Ich hatte Anfang Dezember Erdbeeren aus dem eigenen Garten geerntet. Die waren richtig groß und viel besser als im Sommer (Garten ist in Deutschland). Die Pflanzen hatten anfang November nochmal richtig viele Blüten angesetzt da das Wetter zu dieser Zeit wie im Frühjahr war. Durch das langsamere Wachstum hatte sich auch ein besseres Aroma gebildet. Leider sind durch die feuchtere Luft und der niedrigeren Sonnenscheindauer nicht alle Früchte ausgereift und zum Teil sehr groß aber noch grün faulig geworden. Aber die Beeren die ausreiften waren einfach super lecker. :sabber:

Erdbeeren kaufe ich nur noch Deutsche - alles andere schmeckt nicht und ist mit Pestiziden nur so zugeschüttet. Meist erfährt man 6 Monate, nach dem man sie verzehrt hat, daß sie gar nicht hätten verkauft werden dürfen. In der Erdbeerzeit schlagen wir richtig zu und dann reicht es fürs ganze Jahr.


Zitat (Sparfuchs @ 22.02.2007 21:15:49)
....Erdbeeren kaufe ich nur noch Deutsche - alles andere schmeckt nicht und ist mit Pestiziden nur so zugeschüttet. .....

Gebe ich Dir 10000%ig Recht. Und selberpflücken MUSS vielleicht nicht sein .. macht aber in ner Horde mit 20 Freunden und Kids dabei ne Menge Spaß. Ich freu mich schon wieder auf Juni wenn wir alle zusammen im Convoi nach Eschborn (Hessen) fahren auf die Erdbeerfelder. :D

Zitat (tante ju @ 22.02.2007 20:40:27)
Wenn ich ausschließlich deutsches Obst und Gemüse essen müsste, wären unsere Essgewohnheiten doch sehr stark eingeschränkt.

Klar wir haben Feldsalat im Garten und tiefgfrorenen Kohlrabi und Mangold, Äpfel und Walnüsse sind auch aus dem Garten. Nächstes Jahr bestimmt auch Paprika und Stangenbohnen. :sabber: :sabber:

Aber sollen wir auf Bananen, Ananas, Papaya, Mango etc. verzichten, nur weil die hier nun mal nicht wachsen????? Neulich gab es auch superleckere marokkanische Erdbeeren für 99 cent/250g :sabber: :sabber:

Wäre wohl besser gewesen, wir wären nie in die Tropen geflogen, wo es diese tollen Obstsorten superfrisch gibt. :wub: :wub: :wub:

tante ju

Ich glaube man muss einen Mittelweg finden. Ich sage nicht dass man kein ausländisches Obst essen soll, ich habe nur erläutert, woran die hohen Preise liegen können.

klar ess ich auch Bananen. Aber ich glaube wenn man da ein gesundes Mass an saisonalem Blickwinkel mitbringt, hat man besseres Obst und Gemüse, weil man dann öfter mal was isst, was tatsächlich gerade angebaut wird, keinen ewig weiten Weg hinter sich hat und einfach besser schmeckt :)

Grüße
Murphy

Ps: in unserer Kantine gilt: Jesus machte aus Wasser Wein, die Holländer Tomaten :(

Unansehliche Ecken im Garten sind der Idealstandort für Walderdbeeren. Wir haben am Grundstücksrand eine Böschung, mit Wildsträuchern bewachsen, aber zu sonst nichts zu gebrauchen. Von meiner Nachbarin bekam ich zwei Pflänzchen von Walderdbeeren, ist jetzt vier Jahre her. Die haben inzwischen die gesamte Böschung zugewuchert und ich bekomme im Frühsommer viele kleine, aromatische Erdbeeren bei 0,00 Aufwand.
Inzwischen gibt es Erdbeeren, die man in Balkonkästen oder Blumenampeln anbauen kann. Hab ich aber noch nicht getestet.


murphy wir essen ja nicht nur exotisches Obst und Gemüse!

Aber ich sehe auch nicht ein, dass ich mir Tomaten oder Erdbeeren außerhalb der Saison total verkneifen soll. Gerne verzichte ich aber auf holländische Tomaten, den Grund hast du ja schon geschrieben :D

Bei uns gibt es bei den Bauern nur Weißkohl und Möhren, da ist mir eben etwas mehr Abwechslung lieber, auch wenn es teurer ist.

tante ju


Zitat (tante ju @ 23.02.2007 13:22:21)
murphy wir essen ja nicht nur exotisches Obst und Gemüse!


Das glaube ich auch nicht :D

Es fällt mir nur auf dass viele undifferenzeirt auf den Preis starren, statt sich bewusst zu werden, was sie wann kaufen und woher es kommt.

Wenn man sich dessen bewusst ist, kann man eine bessere Auswahl treffen und mehr für sein Geld bekommen. Was bringen billige Tomaten, wenn sie ekelhaft sind ? Wenn man sich ein bisschen schlau macht und bewusster einkauft, wird die Lebensmittelqualität einfach besser :)

Zitat (tante ju @ 23.02.2007 13:22:21)


Aber ich sehe auch nicht ein, dass ich mir Tomaten oder Erdbeeren außerhalb der Saison total verkneifen soll.

Siehe Tread über Klimaerwärmung und was können wir dagegen tun.

murphy du hast ja soooo recht!

Was die Klimaerwärmung angeht, dann darf man das alles nicht nur auf Obst und Gemüse beziehen, dann dürften wir auch keinen Kaffee, Tee oder Kakao trinken. :o

Wir müssten auf viele Gewürze verzichten :o

Wächst eben alles nicht in Deutschland :)

tante ju


Zitat (nanamanan @ 22.02.2007 18:17:09)

Da sagen die immer man soll nicht mehr geistig in DM umrechnen. Ich mache es bei bestimmten Sachen auch noch immer.

Muß man aber, denn mein Gehalt hat sich ja auch nicht automatisch verdoppelt.
Rechnet man nicht um, sieht man am Ende des Monat ganz schön alt aus.
Tut man zwar trotzdem, denn Essen muß man ja...und es ist ja bei den Lebensmitteln alles fast doppelt so teuer geworden :heul:

Dann impliziert das wohl, daß man am besten gar nirgends mit dem bewußten Konsumieren anfängt, weil dann müsste man ja...usw. usw. ...versteh ich das richtig?
Wie wärs mit einem Kompromiß? Weniger Kaffee und Schwarztee, dafür mehr Kräuter- und Früchtetee oder Malzkaffee? Mehr einheimische Produkte (nicht nur Gemüse oder Obst) und ein chilenischer Merlot oder eine frische Ananas nur mal so als "kulinarisches Highlight" des Monats?
Würden sich alle Mitglieder unserer so verwöhnten Konsumgesellschaft daran halten, könnte die Umwelt schon einmal einen leichten Schnauferer zusätzlich tun.


Das Posting war auf tante ju's Beitrag bezogen.


Es sollte keineswegs bedeuten nicht bewusst zu konsumieren. :nene:

Ich wollte nur aufzeigen, dass man nicht nur mit marokkanischen Erdbeeren, um diese Jahreszeit eben ungewöhnlich, sondern auch mit ganz alltäglichen Dingen zum Klimawandel beiträgt.

Von den angepriesenen Kräutertees werden die meisten in Osteuropa angebaut. Sie entsprechen häufig nicht der Arzneibuchqualität, was Rückstände und Pestizide angeht und dürfen in Apotheken nicht abgegeben werden.

In Supermärkten ist keine so strenge Kontrolle erforderlich!

Auch wenn man im Urlaub ist, kann man seinen Beitrag zum Klimawandel leisten :wub:
Im Hotel muss es dann zum Frühstück nicht die in niedlichen Portionen abgepackte Diätmargarine, Nutella, Schwartaumarmelade oder ähnliches sein. Es werden meist auch sehr leckere landestypische Alternativen angeboten. Wer eben ausschließlich auf deutsche Küche fixiert ist, soll auch in Deutschland Urlaub machen und nicht z.B. auf Sri Lanka meckern, dass es keine Schweinshaxe gibt. :pfeifen: :pfeifen:

tante ju


da wir 11 Graupapageien haben die sehr viel Gemüse, Obst brauchen sind uns natürlich die hohen Obst Gemüsepreise ein Dorn im Auge.


Ich schau daß ich saisonal einkaufe- also keien Erdbeeren im Winter...

Das was grad wächst wird gekauft...

Auch kaufe ich dank Gefriertruhe gerne viel ein was saisonal günstig ist um mehr Abwechselung zu haben.

Mais kaufen wir beim Bauern und frieren ihn in 3 cm stücke gehackt ein - so tau ich den Mais einfach für die Geierleis auf.

Momentan siehts etwas schlecht aus: da gibts halt dank wenig saisonalauswahl eingefrorenes, Möhren, Äpfel, Birnen, Orangen, Bananen.


Ich kann aus eigener Erfahrung auch nur dazu raten, möglichst Saisonware und möglichst lose auf dem Bauernmarkt und im Bauernladen beim Erzeuger direkt zu kaufen. So weiß man wenigstens, was man hat.
Bei den Exoten muss man sich halt im Klaren sein, dass sie teurer sind.
Wer große Mengen braucht und früh aufsteht, kann mal beim Großmarkt schauen, wenn der Handel mit den Händlern morgens beendet ist. Dann hauen die oft noch Sachen preiswert raus.
Ansonsten: Wir sind in Deutschland mit Lebensmitteln immer noch preislich sehr verwöhnt, im Ausland bezahlt man sehr oft für Lebensmittel wesentliche höhere Preise (liegt auch daran, dass hier viele Lebensmittel nur mit dem niedrigeren MwSt-Satz von 7 % belegt sind).
Muss eben jeder selbst wissen, was ihm wichtiger ist, Geschmack und Qualität oder ein möglichst niedriger Preis.

Tomaten: Außerhalb der Saison mal versuchen - wenn möglich - israelische zu bekommen. Saulecker, leicht süßlicher Geschmack.


Zitat (havanaclub @ 22.02.2007 12:56:22)
@murphy und nanamaman

*applaus* Ihr habt den Nagel auf den Kopf getroffen.

Das finde ich auch :applaus: :applaus:

Rheinfee, israelische Produkte kommen bei uns aus demselben Grund wie bei gwendolyn nicht ins Haus.

Dann lieber nur Möhren und Weißkohl! :wub:

tante ju


Zitat (tante ju @ 25.02.2007 14:03:09)

Dann lieber nur Möhren und Weißkohl!


Recht so! Ausserdem sollten wir echt mal wieder lernen, welche Gemüse hier bei uns in welcher Sesson wächst und wie man die zubereitet!!! Wer kennt noch gute Weiskohlgerichte?

Auserdem braucht man dich im Winter keine Erdbeeren. Hatte mal vor einigen Jahren welche gekauft und im Kühlschrank vergessen - nach über drei Wochen!!!! sahen die noch tatsächlich frisch aus - kein Schimmel, nicht weich!!! Und das soll gesund sein???

Dann kaufe ich doch lieber die Biopaprika (nicht aus Spanien)- ist doch letzte Woche diese billiger gewesen als die "normaen"!!! Und Salatgurken für 1,99??? das sind 4 Mark! Dann hol ich mir echt lieber Gemüse vom Direktbauern!!!

Bei manchem Gemüse würde ich leibendgerne wissen (oder manchmal doch lieber nicht) wieviel Kilometer das Gemüse hinter sich hat, und wieveil Treibstoff dafür drauf gegangen ist....!!!

Ich finde es auch viel schöner,das was im Moment hier wächst zu konsumieren.
Ich freue mich dann auf die Spargelzeit, Erbeerzeit usw. und da gibts das eben verstärkt.


Auf Wochenmärkten, kann man schon mal kurz vor Schließung des Marktes, noch günstig Gemüse, Obst oder Salat bekommen, die Händler gehen dann schon mal mit dem Preis runter, damit sie leicht verderbliche Ware nicht wieder mitnehmen müssen.


Tja....

Mir geht es ähnlich wie Draku. Nur, dass es bei mir keine Papageien sind, sondern Meerschweinchen.
Ich hab 3 davon bei mir zu Hause und pro Wutz und Tag wandern locker 150 Gramm Frischfutter (sprich: Gemüse) ins Gehege.

Da sie aufgrund des empfindlichen Verdauungssytems Kohl nur in winzigen Mengen bekommen dürfen, wäre ich ziemlich verratzt, wenn ich nur heimische, saisonale Produkte kaufen würde. :(
Also muss ich in den sauren Apfel beissen und zu horrenden Preisen auch Paprika, Fenchel, Auberginen und Staudensellerie holen.


Bei den momentan hohen Preisen habe ich mir angewöhnt, Obst undd Gemüse bei uns auf dem Wochenmarkt zu kaufen. Der ist hier drei mal die Woche. Warum soll ich im Supermarkt 1.29 Euro für einen Eisbergsalat z.B bezahlen, wenn ich auf dem Wochenmarkt 3 Stück für 1 Euro bekomme ? Auch Paprika und Tomaten sind dort um einiges billiger ....


Ich habe mich jetzt entschieden nach Möglichkeit nur Produkte aus D und nährer Umgebung zu kaufen.
BIO kaufe ich aber aus Überzeugung nicht, ich finde dass ist nur Geldmacherei.

Heute habe ich mal bei den Prospekten die BIO-Sachen genau angeschaut:

- Erdbeeren aus Spanien
- Erdbeeren aus Marokko
- Zitronen aus Griechenland
- Clementinen aus Spanien
- Tomaten aus Spanien
- Himbeeren aus Spanien
- Paprika aus Israel
- Kartoffeln aus Ägypten
- Bananen aus Mittelamerika

Das soll BIO sein? Dafür soll ich mehr Geld bezahlen? Nein, mache ich nicht.

Was ich gerne mache und ab sofort versuchen werde ich Sachen aus der Region zu kaufen, nach Möglichkeit wauf dem Wochenmarkt (wenn ich rausgefunden habe wo hier so was gibt) oder direkt beim Bauer.


Zitat (ginevrapotter @ 10.03.2007 20:04:20)
Was ich gerne mache und ab sofort versuchen werde ich Sachen aus der Region zu kaufen, nach Möglichkeit wauf dem Wochenmarkt (wenn ich rausgefunden habe wo hier so was gibt) oder direkt beim Bauer.

:applaus: :applaus:

Zitat (ginevrapotter @ 10.03.2007 20:04:20)
- Erdbeeren aus Spanien
- Erdbeeren aus Marokko
- Zitronen aus Griechenland
- Clementinen aus Spanien
- Tomaten aus Spanien
- Himbeeren aus Spanien
- Paprika aus Israel
- Kartoffeln aus Ägypten
- Bananen aus Mittelamerika

Das soll BIO sein? Dafür soll ich mehr Geld bezahlen? Nein, mache ich nicht.

Bio heißt nicht dass das Zeug aus deiner Umgebung stammt, sondern dass (einfach ausgedrückt) das auf natürlichem Boden wächst, keine künstlichen Pflanzenschutzmittel und sowas genommen werden und so möglichst naturbelassen geernet und gefuttert werden soll. Also nix mit Wachsen, Bestrahlen und und und. Die Transportwege spielen da erst in zweiter Linie ne Rolle, weil die nix an der Qualität selber ändern.
Kann man sich also aussuchen: Bio-Erdbeeren aus Marokko, die hier vielleicht matschig ankommen, oder mit Chemie vollgepumpte Erdbeeren aus Deutschland, die der Bauer nebenan anbaut. Hab da nicht so den Dunst wies generell aussieht, aber Biokram aus Ländern, wo die Produktionskosten nicht so hoch sind wie in Deutschland sind oft billiger als deutsche Erzeugnisse. Bin beinah vom Glauben :grinsen: :grinsen: :grinsen: abgefallen als ich gesehen hab was man für n Kilo Bio-Paprika bezahlen kann.


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