Hund hat Angst vor Kindern: warum und was soll ich tun?


mein kleiner mio (3 monate alt) hat seit neuestem angst vor kindern. ich weiß nicht so recht warum. er hat bisher keine schlechten erfahrungen gemacht und anfangs fand er kinder sogar toll. ich nehme ihn nicht hoch, wenn kinder kommen und tu immer so, als wäre es was tolles, wenn ich kinder sehe.
er rennt immer wie gestochen weg, wenn kinder ihn streicheln wollen. ich lass die kinder dann auch nicht hinterher rennen.
wie kann ich ihm erklären, dass er keine angst haben braucht?


weiß keiner rat? bitte! will keinen kinderhasser


Naja, ich kann dir nur sagen das mein Dackeltier früher vor allem und jedem Schiss hatte und jetzt hat sich das gelegt . Der schmeisst sich an jede Oma ran die ihn nur einmal lieb anguckt :D Die Kleinen Hunde haben ja meistens zuviel Schiss ;)
Sehr beliebt ist auch immer der Tipp das die Kiddies dem Hundi ein Leckerlie zustecken *g*


hm, vielleicht ändert sich das ja noch. eigentlich mag er jeden. allerdings nimmt er von niemandem, außer mir, leckerlies. das macht er schon von anfang an nicht.
du meinst also es liegt nur am alter? eigentlich müssten sich welpen und kinder doch gut verstehen...


Hallo...

...vielleicht versuchtst DU es mal mit einem Kind, das dann mal mit DIR und dem Hund spazieren geht... ... ... nimmst die Leine und das Kind führt auch mal... ... ...

Kann es sein, das er eigentlich nicht vor Kindern ansich flüchtet, sondern vor deren "PatschiPatschi"- Art, die er an der Körpergröße festmacht, weil er das mal erlebt hat???

ansonsten ziemlich ratloser Gruß von hier an DICH...

Grisu...


das ist eine gute idee. nur wo krieg ich ein kind her? :heul: leider kenn ich kaum welche, die schon laufen können... oder schon aus dem bauch raus sind.

die pitschi-patschi art ist bestimmt der grund. er ist eben sehr klein und schnell verletzlich. ausserdem schreien kinder immer, wenn sie ihn sehen. das geräusch hasst er. schon wenn er die von weitem sieht wird er extrem unruhig und will nicht weiter, obwohl bis jetzt echt alle lieb zu ihm waren. nur eben zu laut, patschig usw.


...nun, dann kann man den Spieß vielleicht nur umdrehen und die Kinder an den Hund gewöhnen:
- Kinder die in der Nähe sind nur langsam rankommen lassen und ein "Schleichspiel" draus machen...

- Kinder erstmal "Flüsterspiele" mit dem Kleinen machen lassen...

- Kinder nicht den Hund anfassen lassen, sonder der Hund "faßt" die Kinder an...

tja, ICH weiß, ich habe leicht reden... ... ..."Geduldsspiel" für DICH... ... ...

mit nur vorschlagendem "Grund"- Gruß (erweitern mußte selber) von hier an DICH


Grisu...


Ja, vor wilden Kindern hat mein Hund natürlich auch Angst <_<
Über Kinder könnt ich mich sowieso auslassen :lol: Am Besten sind noch die, die in der Stadt die Tauben aufjagen (ich hab da mal so nen Fall beobachtet <_< )


Mumsel, hast du dir mal überlegt eine Welpenspielgruppe
zu besuchen.

Spiel und Spaß sollten im Vordergrund stehen.

Aber auch das Erlernen sozialer Fähigkeiten und Vertrauensaufbau.


Es gibt Hunde, die lassen sich ihr ganzes Leben nicht gern anfassen, weder von Kindern noch von Erwachsenen (ist so bei unserem Nachbarshund). Wir respektieren es. Es muss ja nicht immer gestreichelt werden, oder??

Unser Dackelmix liebte seine "eigenen" Kinder abgöttisch. Sie durften mit ihm machen, was sie wollten (aber auch nicht alles). Wenn es ihm zu viel wurde, verkroch er sich unterm Bett.

Bei fremden Kindern machte er einen großen Bogen. Nach dem Motto, ich schau die Kinder nicht an, sollen sie mich auch in Ruhe lassen. Wenn ihn ein Fremder streicheln wollte, Kind oder Erwachsener, wich er zurück. Er wurde nie aggressiv oder böse, er wollte einfach nur seine Ruhe (oder Privatsphäre).

Ich denke mal, Dein kleiner Racker ist noch sehr jung. Ihm macht im Moment wahrscheinlich alles mehr oder weniger Angst. Deshalb wird er nicht automatisch ein Kinderhasser. Solche Hunde verfolgen Kinder, rennen aber nicht vor ihnen weg.

Ich wünsche Dir viel Freude mit Deinem kleine Fellknäuel.


wir gehen seit er 8 wochen alt ist in die welpenschule. dort spielt er sehr viel. manchmal sind auch kinder da. allerdings kennen die sich schon sehr gut mit hunden aus und wissen, dass sie weggehen müssen, wenn der kleine den schwanz einzieht. gerade eben haben wir aber ein sehr nettes kind kennengelernt. ganz zärtlich und ruhig. von der kleinen hat er sich sogar streicheln lassen.
mit der privatsphäre kann auch gut sein. er lässt sich halt nicht von jedem streicheln. find ich auch gut. ich mag ja auch nicht alle menschen...
komischerweise hat er vor nichts angst (außer autos und bussen) außer lauten kindern. selbst wenn sie ruhig an ihm vorbeilaufen hat er angst. naja, er ist ja auch gerade in der angstphase. vielleicht ändert sich das.


Das was dein Hund zeigt, nennt sich "Aggression-Mensch". Ich rate dir dringend, dieses Fehlverhalten nicht selbst zu lösen, da dies in den meisten Fällen in die sprichwörtliche Hose geht. Dieses Verhalten kann sich noch erheblich zum Negativen ausbilden. Glaube mir, ich weiß wo von ich rede! Ich empfehle dir daher, dich an kompetente Leute (Therapeuten) für derartiges Fehlverhalten zu wenden. Alles andere ist aus meiner Sicht völliger Blödsinn und schadet dir und dem Hund! Hier der Link:

www.hundewelten.de

Schicke einfach eine E-Mail-Anfrage, die das Problem und das Fehlverhalten genau beschreibt. Du bekommst sofort Antwort von einem Problemhundetherapeuten aus deiner Nähe.

Als Tip von mir:
Den Hund bis auf Weiteres nicht mehr von der Leine lassen und den Kontakt zu Kindern vermeiden. Denn hat der Hund einmal ein Kund gepackt oder gebissen, ist dass Fehlverhalten in seinen Augen ein Erfolg, der nur noch sehr schwer zu korrigieren ist. Von den Konsequenzen wollen wir mal nicht reden. Das geht für das Tier von Maulkorbzwang bis hin zum Einschläfern.

Also, schnell die E-Mail an Hundwelten schreiben!!!


Zitat (Mumsel85 @ 14.04.2007 14:28:29)
allerdings nimmt er von niemandem, außer mir, leckerlies.

Und so sollte es auch sein. Unser Hund darf auch keine Leckerlis von Fremden annehmen.

Mit den Kindern ist das so eine Sache. Wir haben ja auch so ein Wollknäul, auf das sich jedes Kind draufstürzen möchte. Wir unterbinden das natürlich, obwohl er Kinder sehr liebt. Wenn sie uns gefragt haben, ob sie ihn streicheln dürfen, ist das in Ordnung. Aber ohne Frage untersagen wir es auch.

Bei Deinem Hund hilft nur Geduld. Vielleicht ist er mal etwas grob von einem Kind angefasst wurden und Du hast es nicht bemerkt.

Aber Leckerlis sind schon eine gute Hilfe. Rede ruhig auf ihn ein, wenn Ihr einem Kind begegnetund lauft einfach weiter, wenn er keine Angst zeigt, dann gibt es eine Belohnung. Aber wirklich nur da. Und später kannst Du auch die Kinder als Hilfe nehmen. Sage ihnen einfach, dass sie Abstand halten sollen, aber ruhig mit dem Hund sprechen sollen. Wenn er merkt, es passiert ihm nichts, kann man dann immer kleine Schritte weitergehen.

Es gibt aber auch Hunde, bei denen hilft da alles nichts, die mögen einfach keine Kinder. Aber sie sind deshalb keine Kinderhasser!

Der Hund hat eine schlechte Erfahrung mit Kindern gemacht! Da gibt´s viele Möglichkeiten. Jedenfalls war es was Unangenehmes. Damit verknüpft der Hund nun jedes Kind mit dem, was er erlebt hat. Das ist ein völlig normales Verhalten aus Hundesicht. Denn Hunde können nicht logisch denken so wie wir, sondern verknüpfen Erfahrungen. Das hier zu erklären würde allerdings zu weit führen. Fakt ist jedenfalls, dass das hier beschriebene extreme Fehlverhalten noch korrigierbar erscheint. Aber bitte durch jemanden, der sich mit dem Problem auskennt und das schon oft behoben hat!


sindbad, mein hund zeigt mit sicherheit kein extremes fehlverhalten. ihm ist auch ganz sicher nie was schlimmes mit kindern passiert. war ja IMMER dabei. und als ich ihn bekomen hab fand er kinder auch noch ganz toll.
er fürchtet sich einfach vor lauten kindern. das ist doch kein extremes fehlverhalten, oder? oder doch? weiß ja nicht, aber er ist nicht gefährlich.
wenn kinder fragen, ob sie ihn streicheln können, dann setzen wir uns zusammen auf den boden und machen ganz langsam. denke mal, dass ich das mit mio auch ohne irgendwelche therapien hinbekommen. das kostet doch bestimmt und du kennst die leute, oder?
danke für die anderen tipps. wir machen ganz langsam und er wird schon bald sehen, dass kinder auch toll zum spielen sein können. haben heute ein date mit einem 5-jährigen. der geht ganz sanft mit meinen katzen um. ist bestimmt das richtige für mio


@Sindbad

Du schießt aber schwer über das Ziel hinaus!!!!!!!!!

Der Hund ist 3 Monate alt, nicht 3 Jahre!!!!!!!!

Mit 3 Jahren würde ich mir Gedanken machen, aber nicht bei 3 Monaten. Und nicht mal dann, weil er nicht angreift.

Nehme vergleichsweise ein kleines Kind. Vor was hat es nicht alles Angst?
Und nehme einen Erwachsenen. Wie würde er reagieren auf seine Angst? Mit Aggression. Also mit Hass. Sonst würde er sich bloßstellen.

Der kleine Mio hat Angst und rennt weg, nicht aggressiv auf das Angstmachende zu.

Wir sind doch hier nicht in Amerika, wo jeder und jedes einen Therapeuten braucht. Wenn ein Hund Liebe von seinen Menschen spürt und Kontakt zu anderen Hunden hat, wird er nicht agressiv. Deshalb muss er aber nicht alle (a l l e) Menschen lieben. Auch Mio wird das lernen.


danke sissy jo. so seh ich das auch. :blumen:


Sindbad, ich glaube auch, du hast einfach übersehen, dass es sich bei Mumsels kleinem noch um einen Welpen handelt.

Zitat
Als Tip von mir:
Den Hund bis auf Weiteres nicht mehr von der Leine lassen und den Kontakt zu Kindern vermeiden.


Kontakt zu Kindern vermeiden finde ich persönlich so ziemlich das schlechteste, was man machen kann... Wie gesagt, der Hund ist noch ein fast Baby und muss noch unheimlich viel (kennen)-lernen.
Dazu gehören nun mal auch Kinder. Er sollte ganz behutsam an Kinder herangeführt werden - und die Kinder ganz behutsam an ihn. Damit er lernt, dass Kinder keine Bedrohung darstellen und durchaus mit positiven Dingen (Spaß, Spiel, Knuddeln) verknüpft werden können.

Hält man den kleinen Hund jetzt von Kindern fern, ja meidet sie sogar, besteht die Gefahr, dass er lernt: Wir meiden Kinder, ergo sind Kinder nicht gut und ich muss mich von ihnen fernhalten. Kommt es dann irgendwann zu einer unvermeidbaren Begegnung, Situation mit Kindern - niemand weiß, wie der erwachsene Hund auf etwas reagieren wird, was er als Welpe nie kennen gelernt hat.

Bearbeitet von keke am 16.04.2007 11:55:46

Kind ist doch nicht gleich Kind. Um welches Alter handelt es sich denn. Geht es dabei auch um Schulkinder?
Dann könnte man einem Nachbarkind doch anbieten mit Gassiu zu gehen oder eine Spielstunde. Natürlich muß man die Situation gut erklären und auch das Einverständnis der Eltern ist wichtig. Vielleicht auch dabei das Taschengeld etwas aufbessern. Es wäre ja für einen guten Zweck.
Ansonsten kann man auch mal eine Aufzeichnung von spielenden Kindern aufnehmen und als ganz normal ablaufen lassen oder sich mal das Kinderprogramm im Fernsehen antun (besser dem Hund) und mal sehen, worauf er denn eigentlich wirklich reagiert.

viel Erfolg :blumen: Tierlieb


vor schulkindern hat er keine angst. also ich schätze so ab 6 jahren. die sind ja auch nicht mehr so laut und kreischig in bezug auf hunde.
mit nachbarskind fragen gestaltet sich schwierig, da wir nur türkische nachbarn haben und die hier angst vor hunden haben. also andersrum... :D
ich hab ihn mal beobachtet. er hat angst vor dem getrampel, dem geschrei und den ruckartigen bewegungen. er kann nicht einschätzen, wann sie auf ihn zugerast kommen


Zitat (Sindbad @ 15.04.2007 12:15:43)
Der Hund hat eine schlechte Erfahrung mit Kindern gemacht! Da gibt´s viele Möglichkeiten. Jedenfalls war es was Unangenehmes. Damit verknüpft der Hund nun jedes Kind mit dem, was er erlebt hat. Das ist ein völlig normales Verhalten aus Hundesicht. Denn Hunde können nicht logisch denken so wie wir, sondern verknüpfen Erfahrungen. Das hier zu erklären würde allerdings zu weit führen. Fakt ist jedenfalls, dass das hier beschriebene extreme Fehlverhalten noch korrigierbar erscheint. Aber bitte durch jemanden, der sich mit dem Problem auskennt und das schon oft behoben hat!

Hallo @mumsel... ... ...

... ... ...ähh... ... ...habe da mal so für mich kleine Infos eingezogen... ... ...ich muß DIR leider mitteilen, das @sindbad da nicht ganz falsch liegt... ... ...

Ist nur das was ich auch rausbekommen habe und würde dann die gängige Lehrmeinung wiederspiegeln... ... ... DA ich kein Hundeexperte bin, muß ich dem geschriebenen Wort glauben... ... ...

Mach Dich auf jeden Fall mal schlau... DU bist vor ORT, DU kannst die Situation am Besten einschätzen... ... ...

ICH war auch überrascht... ... ...


mit nachgelesenem Gruß von hier an DICH/ EUCH...

Grisu...

Grisu,

wo hast du die Infos denn "gezogen" ^_^ ?

Würde mich jetzt doch auch mal interessieren....

Ich frag mich nur, wo und wie ein 10,12 (?) Wochen alter Welpe solche gravierenden schlechte Erfahrungen gemacht hat, dass sich diese quasi unauslöschlich bei ihm eingebrannt haben.

Mumsel, wichtig ist vor allem: selbst souverän bleiben in "furchteinflößenden" Situationen und als klassische "Führungsperson" über den Dingen stehen. Angst? Was ist das?
Bloß den Kleinen nicht betüddeln und ihn damit in seiner Angst bestätigen. Du musst die Kinder ganz, ganz wahnsinnig toll finden, dann wird Mio das vielleicht auch irgendwann tun... Neugier siegt...
(so hab ich Joey die Angst vor meinem Freund genommen - heute ist für MICH kein Platz mehr auf dem Sofa.... rofl )


Zitat (keke @ 17.04.2007 15:16:19)
Grisu,

wo hast du die Infos denn "gezogen" ^_^ ?

Würde mich jetzt doch auch mal interessieren....


Hallo und SORRY @keke... ... ...

...habe gerade mal wieder "gepennt" und die Anfrage gerade erst gelesen... ... ...

Also... @mumsel weiß intern woher die Grundinfo kommt...

Dann habe ich mir mal die Mühe gemacht (gewecktes Eigeninteresse) und habe mal "Welpenerziehung" gegooglt... ... ... war mehr als umfangreich, deckte sich mit dem anderen Infogeber... ... ...

Daher gehe ich mit der Meinung von @sindbad konform (hatte ich ja auch schon in einem meiner Beiträge vorher als Vermutung angefragt)... ... ...

Mit jedoch nicht fachmännischen Kenntnissen Gruß von hier an DICH...

Grisu...

im internet steht leider auch viel quatsch. mein kleiner hat einfach nur angst. das wird auch gerade von tag zu tag besser. ich denk mal, die die meinten, dass ich ihn einfach spaßig an kinder gewöhnen soll haben recht. mein pupsi ist doch nicht verhaltensgestört


Zitat (Mumsel85 @ 17.04.2007 23:00:54)
im internet steht leider auch viel quatsch. mein kleiner hat einfach nur angst. das wird auch gerade von tag zu tag besser. ich denk mal, die die meinten, dass ich ihn einfach spaßig an kinder gewöhnen soll haben recht. mein pupsi ist doch nicht verhaltensgestört

...Genau das hatte ich ja mit den "Kinderspielen" gemeint... ... ...jedoch solltest DU Ursachenforschung betreiben und die Sachlage im Auge haben... denn dann und nur dann bist DU für ihn das Alphatier... ... ...

Ich sehe das auch nicht so krass wie @sindbad, aber ich sitze hier auch im Rheinland und habe den Kleinen nicht im Blick... ... ...

Das hast nur DU und nur DU entscheidest, was geschehen soll... ... ...

mit nur nachgelesenem/ angefragtem Gruß von hier an DICH... ... ... ;)


Grisu...

klar. es ist nicht soooo schlimm. er hat einfach nur angst vor den unkoordinierten bewegungen. wir sind heute an einem geistig behinderten mann vorbei. der hat sehr laut gejauchzt, als er mio entdeckt hat und ist auf ihn zu. mio hat genau wie bei kindern erstmal die flucht ergreifen wollen. hab ihn dann zu mir gerufen und er saß dann zwischen meinen füßen. dort ist es sicher.


Kommt mir so bekannt vor: meiner hat sich in brenzligen Situationen auch entweder hinter mir versteckt oder ist zwischen meinen Füßen gesessen.
Nur war das Angstmachende meist ein fremder Hund, wie stellte er sich da nur vor, wie ich ihn verteidigen könnte????? Okay, einen Vorteil hatte dieses Verhalten: Er wurde nie in eine Rauferei verwickelt.

In unserer Straße wohnt ein gestandener Golden Retriever Rüde, ca 5 Jahre alt. Als ich etwas in den Briefkasten werfen wollte, war er im Garten, sah, dass ich das Gartentor aufmachte und rannte mit eingezogenem Schwanz ängstlich bellend in den hinteren Teil des Gartens!!!! Wir kennen uns und ich rief ihn beim Namen. Da kam er aber freudestrahlend an.

Oder ein paar Häuser weiter wurde ein Berner Sennenhund angeschafft um das Haus zu bewachen. Sein Herrchen meinte nur, ein Einbrecher müsste evtl über ihn steigen, aber sonst hätte der nichts zu befürchten. Es könnte aber sein, dass sich der Hund vorher schon verkrümelt, wenn er was hört. Beide Hunde sind nie agressiv geworden.

Mumsel, was ist Dein Mio eigentlich für eine Rasse?


er ist zwergpinscher-terrier mix.


Der bleibt aber schön klein und handlich.

Und es kann sein, dass der sein ganzes Leben keine fremden Kinder mag, einfach wegen seiner Größe. Aber wenn er aggressiv gegen Kinder werden sollte, dann kannst Du ihn ja schnell hoch nehmen, falls welche auf ihn zukommen.

Zu eigenen Kindern sind sie normal anders. Unserer entwickelte einen Beschützerinstinkt und ließ niemand an das Baby. Als sie dann krabbelte, fütterte sie ihn mit Keksen und er drückte sich immer unter dem Babystuhl rum. Kurz und gut, seine eigenen liebte er.


Als wir unseren Hund "bekamen"(aus demTierheim,Tierschützer hatten ihn aus einem spanischen Tierheim nach Deutschl. gebracht weil er dort "VERGAST" werden sollte):
Wir holten ihn aus dem Tierheim und er war total eingeschüchtert! Daheim angekommen,hat mein Sohn ,vor lauter Freude,die Hundefutterdose geholt,ist zu schnell gerannt,ausgerutscht und hingefallen.Die Dose landete neben unserem Hund!!! Naja,ein Unglück eben.Der Hund hat das natürlich nicht vergessen und dann meinen Sohn nur noch angeknurrt.Das ging soweit,wir konnten das Kind nicht mehr auf den Boden lassen weil der Hund ihn dann gebissen hat!Da hat man uns eine "HUNDESCHULE" empfohlen.Wir hin. Der "Hundeflüsterer (ehem.Förster)hat uns erklärt,dass Hunde Rudeltiere seien und der Hund jetzt gleich lernen muss,dass er im Rudel (unserer Familie)das letzte Glied ist.Gut haben wir verstanden . Dann nahm er eine "RUTE" und hat ihn gehauen...bis wir reagiert haben (WER RECHNET DENN MIT SOWAS!!)
Wir nahmen unser Hündchen und sind weinend nach Hause!
Er hat keine Kinder mehr angeknurrt,niemanden mehr beissen wollen,aber blieb verschüchtert bis zu seinem letzten Tag !!!! Vor uns allen hatte er Angst !Und ist Menschen allgemein aus dem Weg gegangen. :heul:
Er war uns ein ganz lieber Hund,wollte von uns aber nichts mehr wissen,egal was wir versucht haben,er hat den Schwanz eingekniffen und sich versteckt!!!
SCHADE !


Zitat (Mumsel85 @ 14.04.2007 08:42:50)
mein kleiner mio (3 monate alt) hat seit neuestem angst vor kindern. ich weiß nicht so recht warum. er hat bisher keine schlechten erfahrungen gemacht und anfangs fand er kinder sogar toll. ich nehme ihn nicht hoch, wenn kinder kommen und tu immer so, als wäre es was tolles, wenn ich kinder sehe.
er rennt immer wie gestochen weg, wenn kinder ihn streicheln wollen. ich lass die kinder dann auch nicht hinterher rennen.
wie kann ich ihm erklären, dass er keine angst haben braucht?

Ich hab jetzt mal Dein erstes Posting angenommen, weil dieses das meiste aussagt:
Du nimmst ihn hoch. Wenn Kinder kommen. Kann das sein? :blumen:
Willst Du den kleinen Rüden vor Kindern schützen?

Das ist falsch. Der Kleine muß lernen, sich mit Kindern auseinanderzusetzen (genau wie mit anderen Hunden) oder diese "links liegen" zu lassen.
Leider machen s dem Hund die Kinder oft schwer- und nicht etwa umgekehrt. <_<
Kinder sind laut, plärren und streben mit vorgereckten Händen selbst auf einen sehr großen Hund los. Und als Besitzer ist man gehalten, das große Tier von den armen kleinen Würmern fernzuhalten. Soweit okay?

Dann weiter: Was lernen die Gören? Der Hund muß spuren, sie dürfen ja... alles :angry: . Schreien, den Hund am Schwanz ziehen, ärgern, Steineschmeißen und foppen... oder??? Schließlich hat laut deutscher Begleithundprüfungsordnung der Hund sich gefälligst um nichts zu scheren. Kinder lernen sowas bedeutend schneller als der brave Hund... und kaum ein Elternteil schert sich darum, wie ein völlig fremdes Tier zu behandeln sei!

Zeigt Dein Hund Angst vor Kindern, nimm ihn niemals hoch! Er sollte sitzen und sich angucken, jedoch nicht anfassen lassen (ist er ein Terriermix, mag er das eh nicht). Auch Kinder kann man gut weisen: "Bleibt weg! NEIN! DER läßt sich nicht von jedem anfassen!" Muß er ja auch nicht.
Der Hund folgt auf den Befehl: "Sitz!", wenn nette Kinder, die ihn kennen, kommen.
Der Hund sitzt brav bei Fuß (Sicherheit: Herrchen-Frauchen läßt nicht zu, daß mir jemand wehtut und mich quält!). Läßt sich auch Anfassen gefallen. So groß oder klein er ist. Danach heißt es "Weiter, na, komm!" und der Hund springt in ungefährliche Wege...
Auf die Zeit lernt er selbst, Menschen und Charaktere einzuschätzen. :) "Sitz, Platz. Fuß-Bleib da!!" sollten auf Kommando klappen (auch im Straßengefüge). Und: der Kleine muß lernen, daß es auch nette große Kinder gibt! (Üben mit netten großen Kindern!)
Nur die können das mit ihm lernen! Bälle holen, loben! Fußballspielen, Füttern / Tränken. Nur muß er lernen: DU hilfst ihm nicht, wenn Du ihn hochnimmst! ER muß lernen, sich auch Großen gegenüber ins richtige Benehmen zu setzen. Sonst wird der nur ein fieser, keiner Hackenbeißer... und Große fangen an, sowas wie Kleinhunde zu Hassen... Weil Kleinhunde sich gern wi Potentaten aufführen... weil sie ja soooo niedlich ind und das dürfen. :(
Auch kleine Hunde lernen beizeiten. Kinderhaß schürt sich meist selbst :ph34r: .

(von einer, die nur große, kinderhassende Hunde hatte :P deren kind aber noch heute lebt :D )

in meinem posting steht ich nehme in NICHT hoch. wenn kinder kommen, dann macht er sitz und darf es sich angucken. ich jauchze und tue so als wäre es ganz toll, dass kinder da sind. alles, was du geschrieben hast mache ich. hast nur leider ein kleines wort überlesen :pfeifen: :blumen:


Sorry, soll nicht wieder vorkommen! ^_^ :blumen:


mio überrascht mich echt immer wieder. gestern hat er gleich mit drei jungs auf einmal gespielt. die sind zwar ganz schön hektisch auf ihn zugerannt, aber er war in seinem "revier" (hundeplatz) und blieb ganz locker. hat sich streicheln lassen und hatte sogar spaß dran.
ich denke es wird besser. er lernt ja sehr, sehr schnell und ich glaube, dass ich alles richtig mache :P :rolleyes:


Na das ist doch schon mal ein Anfang. Geduld braucht man natürlich dazu.


Mumsel, ich glaube auch, dass Du alles richtig machst. So wie Du Dich um das kleine Wesen bemühst und dir Gedanken machst, muss einfach alles klappen.

Und doch, man lernt nie aus. So nach dem Motto: beim zweiten Hund wird alles anders (denke ich des öfteren mal, wenn ich an unser eigenes armes Versuchsobjekt Hund denke :( )


klar, man lernt nie aus. ausserdem ist jeder hund anders. manche verstehen schnell, andere brauchen länger. :blumen:



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