Hermann, Siegfried, Robert, Glücksbrot...

Hallo mohnblume

ich verstehe die Frage nicht: was heist" der Teig zuerst abgesetzt" ???????
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Google doch mal "hermann teig grundrezept" oder "ansatz" - da findest du sicher was...
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googeln und ein bisschen Suchen und dann das:
Hermann ansetzen

PS: Ich will keinen :ph34r:

Edit: Gemini: das b und das n liegen nebeneinander, hier war der "Breite-Finger-Teufel" am Werk, soll angesetzt heißen :D

Bearbeitet von Pumukel77 am 20.03.2011 21:28:02
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Frag Mutti sagt das!
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Guck ;)
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Wird so nicht auch Sauerteig gemacht? Sauerteig kenne ich nur für das Brot. Wie schmeckt denn Kuchen damit? Hat den schon mal jemand probiert?
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mit dem Herrmannteig geht beides, schmeckt gut, finde ich :sabber:
(und nein, ich will auch grade keinen, danke der Nachfrage) :P
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Das ist doch dieser eklige Sauerteigkuchen. :kotz: Na ja, wers mag... Gibt wahrlich besseren Kuchen mit weniger rumgepansche.

Neeee danke, da back ich lieber einen richtigen Rühr, Hefe oder sonstwas Kuchen. Der schmeckt wenigstens auch nach Kuchen und nicht so nach nix Halbem und nix Ganzem. :wacko:

Bearbeitet von Knuddelbärchen am 20.03.2011 23:39:30
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Ich fand auch, er schmeckt gut.

Aber irgendwann kann man ihn nicht mehr sehen................

Und nein, ich will auch keinen :P ;)
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Na ja bei uns in der Familie kam er nicht gut an. Alle haben den Hermann entsorgt. Der Kuchen schmeckte keinem wirklich. Wir sind halt bessere Kuchen gewohnt. :sabber:
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Zitat (Knuddelbärchen, 21.03.2011)
Na ja bei uns in der Familie kam er nicht gut an. Alle haben den Hermann entsorgt. Der Kuchen schmeckte keinem wirklich. Wir sind halt bessere Kuchen gewohnt. :sabber:

Wer einmal in der Sippe mehrere "Hermänner" rumgeben und selbst verarbeiten mußte, verliert leicht den Spaß daran. Allein der Eigengeruch des reifen Hermanns ist gewaltig, noch doller als Hefe... :rolleyes:
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Achtung, Warnung ... der Hermannkuchenteig ist wie Herpes, den wirst du nie wieder los ... einmal im Bekanntenkreis in Umlauf gebracht vermehrt sich das Zeug inflationär ... hat zwar den Vorteil, dass man häufig zum Kuchenessen eingeladen wird aber man mag das Zeug nach kurzer Zeit einfach nicht mehr sehen (geschweige denn essen)

man muss dann den Mut haben, die Hermannkette zu unterbrechen B)
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Was habt ihr denn,die Rezepte sind doch immer wieder anders: Wer sucht der findet :P
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Zitat (Agnetha, 21.03.2011)

man muss dann den Mut haben, die Hermannkette zu unterbrechen B)

wo ist das problem... man wirft den angesetzten hermann einfach weg und lässt sich keinen mehr aufschwätzen. :)
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Ich weiß, ich weiß!
Das Thema ist schon asbach uralt! :huh:
Leider bin ich erst heute darauf gestoßen.
Mich interessieren vorallem die `Brüder´ vom `Hermann´:

Wie schmecken `Robert´ bzw `Siegfried´?
Ich suche nämlich eher ein geschmacksneutrales "Brot", daß mas gleichermaßen süß (Marmelade, Nutella &co) als auch herzhaft (Schinken, Wurst & Käse) belegen kann.

Im `Hermann kann man ja den Beiträgen zufolge auch Trockenobst/Nüsse/etc verarbeiten. Kann ich den "Brüdern" dann auch Getreideflocken bzw Körner zugeben? Oder sollten die Beigaben dann besser erst quellen? Wenn ja wie lange etwa?

Außerdem habe ich gelesen, daß der `Robert´ mit Buttermilch angesetzt wird. Die habe ich fast nie im Haus. Kann ich statt dessen auch Joghurt (1,5%) verwenden?

:blumen:

Bearbeitet von Blattlaus am 20.07.2011 02:44:23
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Zitat (Blattlaus, 20.07.2011)
Kann ich den "Brüdern" dann auch Getreideflocken bzw Körner zugeben? Oder sollten die Beigaben dann besser erst quellen? Wenn ja wie lange etwa?

Außerdem habe ich gelesen, daß der `Robert´ mit Buttermilch angesetzt wird. Die habe ich fast nie im Haus. Kann ich statt dessen auch Joghurt (1,5%) verwenden?


Das sollte eigentlich alles gehen ;) quellen muß nicht sein da Hermann,Siegfried und Robert meist etwas weicher sind als normales Brot.

Tipp ;)
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ochnö ... hört sofort auf, diesen Hermannkuchen wieder in Umlauf zu bringen ... Hilfäää ... den wird man nie wieder los, der ist hartnäckiger als Herpes ... kaum hat man welche verschenkt oder selbst gegessen kriegt man welche zurückgeschenkt oder muss den eigens gefütterten verarbeiten

ich stelle vorsichtshalber Telefon und Türklingel ab und klebe den Briefkasten zu ... sicheristsicher ;)
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Kein Streichelzoo oder so in der Nähe? <_<
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Siegfried ist der sogenannte herzhafte Bruder vom Hermann, ebenso ein Produkt aus der Dr. Oetker-Versuchsküche. Der Siegfried-Teig dient als Sauerteig-Ersatz für Brote und andere herzhafte Backwaren.
Ebenso wie der Hermann wird Siegfried vermehrt und kann nicht nur verschenkt, verarbeitet, sondern auch gut eingefroren werden.

Hier das Rezept:

Siegfried

Zutaten:
Für den Teig-Ansatz:
1 Tasse (100 g) Weizenmehl Type 405
1 EL Zucker
½ Päckchen Trockenhefe
1 Tasse (200 ml) lauwarmes Wasser

Zubereitung:
Für den Teig- Ansatz das Mehl in eine verschließbare Schüssel (kein Metall!) sieben und mit dem Zucker und der Trockenhefe gut vermischen. Das Wasser zugeben und alle Zutaten von der Mitte aus mit einem Rührlöffel aus Kunststoff oder Holz zu einem glatten Teig verarbeiten. Nun wird die Schüssel fest verschlossen und bei Zimmertemperatur(der Siegfried darf nicht zu warm stehen, sonst schlägt die Milchsäuregärung in Essigsäuregärung um und Siegfried wird ungenießbar) zwei Tage stehen gelassen. Dabei wird der Teig ab und zu umgerührt. Anschließend wird der Teig für 24 Sunden in den

So wird für Siegfrieds Wachstum gesorgt(immer im Kühlschrank aufbewahren):
1. Tag: ruhen lassen
2. Tag: einmal umrühren
3. Tag: einmal umrühren
4. Tag: einmal umrühren
5. Tag: Den Siegfried in ein größeres Gefäß umfüllen und füttern, dazu
1 Tasse Weizenmehl (Type 405),
2 EL Zucker und
1 Tasse (200 ml) Wasser oder Milch hinzufügen und zu einem glatten Teig verrühren..
6. Tag: einmal umrühren
7. Tag: einmal umrühren
8. Tag: einmal umrühren
9. Tag: einmal umrühren
10. Tag: noch einmal füttern, dazu
1 Tasse Weizenmehl (Type 405),
2 EL Zucker und
1 Tasse (200 ml) Wasser oder Milch hinzufügen und zu einem glatten Teig verrühren.
Den Siegfried in drei gleich große Teile (à 200 g) teilen. Ein Teil wird für die nächste Fütterung gebraucht, die anderen Teile werden verarbeitet, verschenkt oder eingefroren.


Wird der Siegfried-Teig weiterverarbeitet in Brot oder ähnliches, darf durchaus wieder mit Metall gearbeitet werden, z. B. den Knethaken des Handrührgerätes. Das Metallverbot gilt nur für die Vermehrung.
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Ok, so weit, so gut.

Frage 1: geht das auch mit Frischhefe, die habe ich gerade im Hause

Frage 2: Wie verarbeite ich den Siggi nun zu Brot?
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achja, siegfried und herrmann kenne ich noch... das habe ich ewig nicht mehr gegessen! besonders den siegfried mochte ich gerne - danke fürs reinstellen!!!
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Achja, und hier auch gleich meine Lieblingsbrote mit dem Siegfried:

Hinweis: Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, den Teig statt auf dem Backblech in einer Kastenform gehen zu lassen und zu backen, da mir der Teig sonst zu sehr in die Breite aufgeht.


Siegfried-Brot
Zutaten:
Für den Teig:
700 g Roggenmehl (Type 1050)
300 g Weizenmehl (Type 405)
2 Päckchen Trockenhefe
1 TL Zucker
3 TL Salz
3 EL Essig
½ l lauwarmes Wasser
75 ml Speiseöl
1 Portion (200 g) Siegfried-Teig

Zum Bestreichen und Bestäuben:
Wasser
Weizenmehl
Zubereitung:
Das Roggenmehl mit dem Weizenmehl , der Trockenhefe, dem Salz und dem Zucker sorgfältig in einer großen Rührschüssel vermischen. Den Essig, das Wasser, das Speiseöl und den Siegfried-Teig zufügen . Die Zutaten mit den Knethaken des Handrührgerätes erst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten. Bei Bedarf noch etwas Wasser oder Weizenmehl zugeben. Den Teig zugedeckt gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. Nun den Teig aus der Schüssel nehmen und auf der bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten. Zwei Brotlaibe formen und mit ausreichendem Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech (evtl. auf zwei Bleche) legen. Die Teigoberfläche der Brotlaibe längs in der Mitte mit einem scharfen Messer etwa 1 cm tief einschneiden (nicht drücken), dann nochmals solange gehen lassen, bis sie sich sichtbar vergrößert haben. Inzwischen den
Die Brote mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und auskühlen lassen. Die Brote eignen sich sehr gut zum Einfrieren.
Falls gewünscht, kann bis zu 300 g Körner (z.B. Sonnenblumenkerne) in den Teig hineingeknetet werden. Die Backzeit verändert sich dadurch nicht.


Zwiebel-Speck-Brot
Zutaten:
Für den Teig:
300 g Weizenmehl (Type405)
100 g Weizen-Vollkornmehl
1 gestr. TL Salz
eine Prise gem. Kümmel
1 Päckchen Trockenhefe
etwa 150 ml lauwarmes Wasser
125 ml Buttermilch
1 Portion(200 g) Siegfried-Teig
150 g durchwachsener Speck
100 g Röstzwiebeln (Fertigprodukt)
Zubereitung:
Den Speck in etwa ½ cm kleine Würfel schneiden.
Das Weizenmehl und das Weizen-Vollkornmehl in einer Schüssel mit der Hefe, dem Kümmel und dem Salz gut vermischen. Das Wasser, die Buttermilch und den Siegfried-Teig hinzufügen. Alles mit den Knethaken des Handrührgerätes zunächst auf niedrigster Stufe, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten. Bei Bedarf noch etwas Mehl oder Wasser zugeben. Schließlich den Speck und die Röstzwiebeln mit einarbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort zur doppelten Größe aufgehen lassen und dann auf der mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche kurz durchkneten und zu einem länglichen Laib formen. Den Laib auf einem mit Backpapier belegten Blech nochmals gehen lassen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 50 bis 60 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.





Edit: Ach ja, ob das mit Frischhefe geht, weiß ich nicht, nie probiert.

Bearbeitet von Arabärin am 21.11.2011 13:45:43
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Ich frag mich nur warum es heißt Hermann, Siegfried oder Robert? :hmm:

besser wäre doch Maria, Anna oder Ilona :lol:
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Zitat (GEMINI-22, 21.11.2011)
Ich frag mich nur warum es heißt Hermann, Siegfried oder Robert?  :hmm:

besser wäre doch Maria, Anna oder Ilona :lol:

naja, deine Freundin würdest du wohl kaum in den Kühlschrank stecken, oder? :pfeifen:
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ochnö ... hört sofort auf, diese Sauerteig-Herren wieder in Umlauf zu bringen ... die wird man nie wieder los ... kaum hat man Teile davon verbacken bringt einem irgendwer wieder Teig mit und man ist zu ständigem Brot-und-Kuchen-Backen verdammt ... Hilfeeeee :gnade:
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Zitat (Agnetha, 21.11.2011)
ochnö ... hört sofort auf, diese Sauerteig-Herren wieder in Umlauf zu bringen ... die wird man nie wieder los ... kaum hat man Teile davon verbacken bringt einem irgendwer wieder Teig mit und man ist zu ständigem Brot-und-Kuchen-Backen verdammt ... Hilfeeeee  :gnade:

Agnetha, das gefällt mir...Sauerteig-Herren, ich schmeiß mich wech rofl rofl

mit sehr viel Arbeit verbunden die Herren, Hut ab, Arabärin, da machst du dir ja schon viel Mühe.... :pfeifen:
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Zitat (Agnetha, 21.11.2011)
ochnö ... hört sofort auf, diese Sauerteig-Herren wieder in Umlauf zu bringen ... die wird man nie wieder los ... kaum hat man Teile davon verbacken bringt einem irgendwer wieder Teig mit und man ist zu ständigem Brot-und-Kuchen-Backen verdammt ... Hilfeeeee  :gnade:

Also ich weiß gar nicht, was ihr habt.
Zum einen ist nicht gesagt, dass ihr wirklich welche geschenkt bekommt und zum anderen muss man sie ja nicht ununterbrochen vermehren.
Ich vermehre meinen Siegfried nur, wenn ich wieder welchen brauche, ansonsten schlummert er im Tiefkühler.
Als mir der Hermann auf den Geist ging, habe ich die letzte Portion einfach verbraucht, ohne vorher zu füttern und zu teilen. Ganz einfach.

Alles ganz easy :blumen:

Zitat (GEMINI-22, 21.11.2011)
mit sehr viel Arbeit verbunden die Herren, Hut ab, Arabärin, da machst du dir ja schon viel Mühe.... :pfeifen:

danke schön, ich brauche den ja auch oft, um Brot für meine Männer und mich zu backen. Ich kaufe schon lange kein Brot mehr, wird alles selbst gebacken. :)
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ich hatte früher immer ein richtig schlechtes Gewissen, wenn ich die Hermann-Kette unterbrochen habe *schäm*
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Nun, es geht auch einfacher, glaube ich. Meine Tochter hat ein Rezept aus dem Internet: einfach Teig aus Vollkornweizenmehl ansetzen, gären lassen, Teil davon zum Backen nehmen, Rest wieder in den Kühlschrank: hält sich dort wochenlang. Zum neuen Backen Rest nehmen, auffüllen mit Wasser und Weizenmehl (Vollkorn), am nächsten Morgen wieder einen Teil, so 200 gr, abteilen, ab in den Kühlschrank, usw. Das "Neue": dem zuzubereitenden Teig ein halbes Päckchen Hefe hinzufügen, dann wird das Brot etwas lockerer.
Diesen Ansatz soll mal immer mit Weizen "verlängern"; fürs Brot kann man dann Mischungen ausprobieren.

Mir hat sie auch mal so einen Ansatz mitgegeben - weil ich darum gebeten hatte. Bevor ich den verwende, lasse ich ihn ein paar Stunden akklimatisieren, damit er nicht mehr so eiskalt ist, wenn er anfangen soll zu"arbeiten". Da muss man nichts verschenken oder sich schenken lassen. Der wird nur bei Anfrage vervielfältigt.
Auch ich habe schon sehr lange kein Brot mehr gekauft; allenfalls mal in NL das dortige sog. Vollkornweizen, denn in den Urlaub nehme ich den Ansatz, egal wie der heißen könnte ("Sauerteigherren"! Klasse! rofl rofl ) , nun doch nicht mit!
Weißbrot backe ich auch selber; denn gelegentlich möchte ich Toastbrot. : z.B. für Hawaii-Toast... :sabber: :sabber:

@ Arabärin: Du hebt ihn im Tiefkühlfach auf? Ist dem das nicht zu kalt? Und warum sie Männernamen haben: :applaus: :applaus:
Edit: Achtung: wer noch Tippfehler findet und meldet, bleibt an der Tastatur kleben. :pfeifen:

Bearbeitet von dahlie am 21.11.2011 19:03:55
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Zitat (dahlie, 21.11.2011)
Nun, es geht auch einfacher, glaube ich. Meine Tochter hat ein Rezept aus dem Internet: einfach Teig aus Vollkornweizenmehl ansetzen, gären lassen, Teil davon zum Backen nehmen, Rest wieder in den Kühlschrank: hält sich dort wochenlang. Zum neuen Backen Rest nehmen, auffüllen mit Wasser und Weizenmehl (Vollkorn), am nächsten Morgen wieder einen Teil, so 200 gr, abteilen, ab in den Kühlschrank, usw. Das "Neue": dem zuzubereitenden Teig ein halbes Päckchen Hefe hinzufügen, dann wird das Brot etwas lockerer.
Diesen Ansatz soll mal immer mit Weizen "verlängern"; fürs Brot kann man dann Mischungen ausprobieren.

Mir hat sie auch mal so einen Ansatz mitgegeben - weil ich darum gebeten hatte. Bevor ich den verwende, lasse ich ihn ein paar Stunden akklimatisieren, damit er nicht mehr so eiskalt ist, wenn er anfangen soll zu"arbeiten". Da muss man nichts verschenken oder sich schenken lassen. Der wird nur bei Anfrage vervielfältigt.
Auch ich habe schon sehr lange kein Brot mehr gekauft; allenfalls mal in NL das dortige sog. Vollkornweizen, denn in den Urlaub nehme ich den Ansatz, egal wie der heißen könnte ("Sauerteigherren"! Klasse!    rofl  rofl  ) , nun doch nicht mit!
Weißbrot backe ich auch selber; denn gelegentlich möchte ich Toastbrot. :  z.B. für Hawaii-Toast...  :sabber:  :sabber:

@ Arabärin: Du hebt ihn im Tiefkühlfach auf? Ist dem das nicht zu  kalt? Und warum sie Männernamen haben: :applaus:  :applaus:
Edit: Achtung: wer noch Tippfehler findet und meldet, bleibt an der Tastatur kleben.  :pfeifen:

ich bewahre die fertigen Portionen komplett im Tiefkühlfach auf. Wenn ich Nachschub brauche, benutze ich eine Portion, die wieder aufgetaut wurde(natürlich ;) ) um ihn wieder zu vermehren, wobei ich die Vermehrung auch schon mal im Schnelldurchgang gemacht habe :pfeifen: Wenn ich dann wieder genug Portionen hergestellt habe, wandern die Portionen alle in den Tiefkühler bis zum nächsten Mal.
Da mein Siegfried mittlerweile etwas in die Jahre gekommen ist, werde ich mir die Tage einen neuen ansetzen.
Trotz der stiefmütterlichen Behandlung hat er mir erstaunlich lange die Treue gehalten.
Aber manche Männer brauchen das... :ph34r:
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Hallo Ihr Lieben,

ich bin neu hier und hoffe Ihr könnt mir helfen.

Ich versuche nun schon bereits zum zweiten mal einen Hermann anzusetzen.

Leider ohne Erfolg. :heul:

Ich setzte ihn an wie in allen Rezepten beschrieben, Mehl, Zucker, Wasser, Hefe...

Er ist in einer großen Plastikschüssel mit Deckel, er wird auch nur mit einem Plastiklöffel umgerührt.

So also..

Ich setzte ihn an, lass ihn zwei Tage bei Zimmertemperatur stehen (bis hier sieht und reicht er noch ganz normal) und stelle ihn dann für 24 Stunden in den Kühlschrank. Wenn ich ihn nach den 24 Stunden wieder raus stelle ist auch noch alles ok.

ABER nach nur einen Tag wieder im Zimmer bildet sich oben eine Flüssigkeit die riecht und aussieht wie Weißwein :heul:

Was mach ich falsch????

Ich habe das ganze jetzt schon zum zweiten mal gemacht aber ich weiß einfach nicht was ich falsch mache...

Könnt ihr mir helfen? :unsure:

Liebe Grüße

JessySeitz

Bearbeitet von JessySeitz am 07.02.2014 11:24:52
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Willkommen hier bei FM :blumen:

Tja, warum denn einen Hermann? Ist das ein Sauerteigbrot?

Was mir bei deinem Hilferuf fehlt, sind die Mengenangaben sowie die Art des Mehls.

Ich mache einen Ansatz für Sauerteig so:
1. Tag:
100 gr. Roggenvollkornmehl und
100 ml Wasser.
Gut mischen, 24 Stunden warm stellen, z.B. auf einem Heizungsrohr.
2. Tag:
100 gr. Roggenvollkornmehl und
100 ml Wasser hinzufügen
Gut mischen, wieder 24 Stunden warmstellen.
Am dritten Tag noch mal dasselbe. Danach muss durch die Gärung schon ein leicht säuerlicher Geruch entstanden sein, und es sollten sich Bläschen bilden. Ist das noch nicht ganz zur Zufriedenheit der FAll,, das Ganze noch mal wiederholen.
Da kann nichts schief gehen
DAnn davon die Hälfte in ein Schraubglas füllen (allenfalls zu 2/3 voll, denn meistens gärt es noch etwas nach). Im Kühlschrank hält sich das mindestens 3 - 5 Wochen.
Mit der anderen Hälfte wie üblich den Vorteig ansetzen.
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Guck mal hier, da hatten wir auch mal einen Hermann/Siegfried/Robert-Fred. Wenn mich nicht alles täuscht, wurde dort auch der Ansatz beschrieben...

Tante Edit sieht grade, dass ich ihn sogar selbst geschrieben habe, sowohl Hermann als auch Robert :hihi:

Bearbeitet von Binefant am 07.02.2014 14:57:37
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Habe mal die beiden Freds zusammengeknetet.

Gruß

Highlander
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Hallo Ihr Lieben,

danke für eure Antworten.

Ich habe meinen Hermann nach folgender Anleitung angesetzt und bearbeitet.

100 g Weizenmehl
1 EL Zucker
1/2 Pk Trockenhefe
150 ml Wasser, lauwarmes

Mehl in eine verschließbare, nicht metallische, Schüssel sieben. Mit Zucker und Trockenhefe vermengen. Wasser zugießen. Alles von der Mitte aus mit Rührlöffel aus Kunststoff zu glatten Teig verrühren. Schüssel verschließen. Diesen Teigansatz 2 Tage an warmen(!) Ort gehen lassen. Hin und wieder kurz verrühren.

Am 3. Tag für 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Nach dem 3. Tag beginnt der "1. Hermann - Tag" :
Das bedeutet, Hermann ist geboren, du kannst ihn nun weiter verschenken oder selbst, siehe unterhalb weiter pflegen:

ABER, ab hier ist meiner dann so wie ich es euch schon beschrieben habe und das nun zum zweiten mal.

Ist das vielleicht normal oder mach ich irgendwas falsch? :o

Danke
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Zitat (GEMINI-22, 21.11.2011)
Ich frag mich nur warum es heißt Hermann, Siegfried oder Robert? :hmm:

besser wäre doch Maria, Anna oder Ilona :lol:

Und was macht Herbert, Rudi, Günther, Otto, Karl, Mathilde, Melitta, Maria, Sonja, Charlotta &Co heute!?!

Die sind doch sicherlich schon "Steinhart".
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Manno, lasst doch die Gebrüder Herman mal ruhen :heul:

immer diese "Auferstehungen" :wacko:

@Jessy, les dir mal den ganzen Tread durch... :blumen:
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Zitat (GEMINI-22, 09.02.2014)
Manno, lasst doch die Gebrüder Herman mal ruhen :heul:

immer diese "Auferstehungen" :wacko:

@Jessy, les dir mal den ganzen Tread durch... :blumen:


Mini nu wieder. :sarkastisch:
"Auferstehungen" sind doch was Nettes.
Zeigt dass es ein Leben nach dem Ableben gibt. Manno
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Hallo,

hab mir den Tread durchgelesen leider aber nicht rauslesen können, was ich falsch mache. :heul:

Auch Versuch Nummer 3 endete wie die beiden davor.

Es schwimmt eine nach Wein riechende Flüssigkeit oben auf dem Teig und er ist total zusammengefallen.

Hab alles beachtet was Ihr alle so rein geschrieben habt, aber es passiert immer wieder :heul:

Vielleicht sollte ich es wirklich lassen .. Schade :(
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Zitat
Man nehme:

1/2 Päckchen Trockenhefe
1 Tasse lauwarmes Wasser
1 Eßlöffel Zucker
1 Tasse Weizenmehl (Type 405)

Alle Zutaten verrühren. 2 Tage an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen (dabei mehrmals umrühren). Anschließend 24 Stunden in den Kühlschrank stellen. Von nun an so weitermachen, als hätte man Hermann geschenkt bekommen.



das hier hast Du aber schon versucht? Also 2 Tage warm stellen, ab da nur noch im Kühlschrank?
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@Binefant

Ja das hab ich auch schon probiert. Wird leider einfach nix
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Hallo Jessy,

also so wie ich das sehe und lese, ist das nicht unnormal. Dein Sauerteig ist scheinbar einfach noch nicht richtig in Fahrt gekommen. Rühre die Flüssigkeit einfach mal unter, und lasse ihn nochmal im Warmen gehen. Der Teig ist einfach nicht richtig gestartet, denke ich.

Richtige Experten für Sauerteig und Brot backen findest du zum Beispiel auch in eigenen Sauerteig-Foren, z.B. der-Sauerteig.de. Dort findet man auch Beschreibungen, die der deinen ähnlich sind.


EDIT: Ups, sehe gerade, dass du ja einen Hefeteig-Ansatz machst, keinen Sauerteig-Ansatz. Dass kommt von diesem ganzen Driss-Namens Brimborium wie Hermann, Siegfried etc. :labern:

Hefe- und Sauerteig-Ansatz darf man natürlich nicht miteinander verwechseln, dass sind völlig unterschiedliche Teige. Sorry!

Bearbeitet von Bierle am 12.02.2014 13:46:17
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Hallo,

Ich möchte einen Hermann Teig ansetzen. Bzw habe ich es schon 2 mal probiert. Aber irgendwie habe ich das Gefühl das es mir nicht so recht gelingt, da sich die Hefe immer nach oben absetzt.

Ist das normal oder ist da etwas schief gelaufen?
Würde mich über eure Antworten bzw Tipps freuen

Lg
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Willkommen bei den Muttis :blumen:

Für Hermann,Siegfried und Co haben wir hier einen eigenen Fred, lies mal hier und häng Dich mit der Frage einfach dort dran, falls nicht schon eine Lösung gefunden wurde.
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Willkommen im Forum bei den Muttis :blumen: ,

google mal "Grundrezept Hermann-Teig", da wirst du fündig, wie man den Grundteig herstellt und weiter füttert.
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Zitat (Binefant, 08.05.2014)
Willkommen bei den Muttis :blumen:

Für Hermann,Siegfried und Co haben wir hier einen eigenen Fred, lies mal hier und häng Dich mit der Frage einfach dort dran, falls nicht schon eine Lösung gefunden wurde.

Nö, nicht schon wieder der "Hermann und seine Brüder" :wacko: da gibt es ja schon so einen langen Fred hier, genau wie @Binefant geschrieben hat :pfeifen:
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Sooo ich wollte ja noch mal berichten, was aus meinen beiden Teigansätzen geworden ist. Ich schreibe jetzt mal hier weiter, ob der Thread, in dem ich angefangen hab zu schreiben, hier noch mit dazugelegt wird, weiß ich nicht.
Ich hatte mir einen Robert für Brot und einen Hermann für Kuchen angesetzt.
Beide Ansätze funktionieren sehr gut, der Weizensauer brauchte naturgemäß etwas länger zum ersten gehen (2 Tage). Am Sonntag habe ich aus der Hälfte des Roberts ein Mischbrot gebacken. Natürlich war der Teig dank des Roggens extrem klebrig. Obwohl im Robert nur minimal Zucker ist, habe ich ihn rausgeschmeckt beim Brot, was ich nicht so mochte. Krume usw. war okay (wird ja auch noch Hefe hinzugefügt), Säure sehr mild. Fazit: Robert wird umgezüchtet zu einem normalen Weizensauer ohne Zucker und bekommt dann ein zweite Chance. Ansonsten steige ich wieder auf den normalen Roggensauer um, wie er hier beschrieben wird: http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/portal.php

Hermann wurde heute kurzerhand amerikanisiert, und ich habe von dieser Seite das Amish Friendship Bread daraus gemacht: http://www.friendshipbreadkitchen.com/pant...riendship-bread

Bread ist natürlich irreführend, das ist ein Rosinenkuchen. Der Zimt gibt dem ganzen eine winterliche Note, und nächstes Mal mache ich statt Rosinen getrocknete Apfelstückchen rein :sabber:
Der Kuchen ist schön saftig und fruchtig (und leider auch schon wieder fast alle...)

Einen Teil Hermann habe ich eingefroren, einer wartet im Kühlschrank auf seinen nächsten Einsatz.
Nur eines noch: Warum bezeichnen hier so viele diesen Ansatz als Weizensauer? Da ist nicht mal ansatzweise Säure drin, das ist Hefe pur - riecht man auch beim öffnen der Dose, da kriegt man schon vom dran riechen nen Schwips... und auch die Geschmacksprobe: Hefe, Alkohol.

Nächstes Mal werde ich den Ansatz ohne weitere Backtriebmittel verarbeiten, bin mal gespannt, ob er das gewuppt kriegt.

Bearbeitet von Sandkind am 29.12.2014 20:11:21
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Zitat (GEMINI-22, 09.05.2014)
Nö, nicht schon wieder der "Hermann und seine Brüder" :wacko: da gibt es ja schon so einen langen Fred hier, genau wie @Binefant geschrieben hat :pfeifen:

Spielverderber :D :pfeifen:
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Wenn du schon variieren willst, Sandkind, dann nimm doch auch mal Cranberries statrt Rosinen oder Apfelstückchen...

Ich backe öfter"normales" Rosinenbrot, auf der Basis meines Toastbrotes, mit Zimt und Kardamom gewürzt, und da machen Cranberries sich sehr gut.

Ist auch für Muffins zu empfehlen, :blumen:
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