Gusseiserne Töpfe und Pfannen


Tach!
Meine Mama schwärmt ja von dieser Seite und deshalb versuche ich nun auch mal, mir hier kompetente Tipps zu holen.
Folgendes: bei einem großen schwedischen Möbelhaus gibt's gusseiserne Töpfe und in knatschorange. Ja, Geschmackssache, aber ich finde sie rattenscharf.
Nun bin ich 1. Kerl und 2. unerfahren, was zur Folge hat, dass ich überhaupt keine Ahnung habe, ob ich mir mit dem Kauf einen Gefallen tun würde. Die Suchfnktion in diesem Forum hat mich zwar schon ein wenig weitergebracht, aber so ganz glücklich bin ich noch nicht. Deshalb ein paar Fragen:
1. Ich bräuchte Pflegetipps!
2. Sind solche Töpfe und Pfannen für den alltäglichen Gebrauch sinnvoll? Ich will Nudeln, Spiegeleier usw..
3. Wie koche ich damit??? Viel Öl, eher wenig? Pappt mir alles fest?
4. Energieaufwand: Gusseisen soll ja prima Wärme speichern und verteilen. Heißt das denn auch, dass es wesentlich länger braucht, um sich warmzulaufen?
5. Sollte man gerade bei diesem Material richtig Geld investieren oder wäre meine Auswahl in Ordnung?
6. Was habe ich nicht bedacht?

Gruß

jan

P.S.: Darf ich hier Links posten?

Darum geht's!


Für Nudeln solltest du dir einen 5 Liter Edelstahltopf zulegen,der in deinen Link ist ein Schmortopf! :D
Für Spiegeleier ist eine beschichtete Pfanne sinnvoll! ;)


Das Einzigste, was bei meinen Töpfen, bzw. Pfannen, aus Gusseisen besteht, ist mein chinesischer Wok. Mit dem bin ich allerdings vollauf zufrieden.
Bei Spiegeleiern ziehe ich ne beschichtete Pfanne vor. Beim Nudelkochen wirds wohl nicht sooo auf den ankommen, ist ja nur kochendes Wasser drin.


Danke!
Wie ich Nudeln und Eier hinkriege, weiß ich eigentlich. Es geht mir auch eher darum, ob ich solche Töpfe und Pfannen im Alltag gut gebrauchen kann oder damit sowieso nur Steaks und Braten und sowas machen kann.

Gruß


Ich steh halt auf Edelstahl,und für 500 g Nudeln müssen 4 Liter Wasser sein also Topf zu klein :D :D :D

Steaks gehören in die Pfanne!!! B)

Bearbeitet von wurst am 18.04.2007 18:09:50


Hallo Jafado.

Töpfe nehm ich lieber aus Edelstahl, wie wurst schon richtig gesagt hat.

Aber bei Pfannen gibts eigentlich nichts besseres als Gußeisen. Bei guter Pflege hält eine gute Pfanne aus Eisen Jahrzehnte. Und das Braten geht wirklich besser.

Gruß

Abraxas


Gusseisen, hält die Wärme länger. Und ist, wie der Name schon sagt, schwerer als zb. Edelstahl.


Gruß,

MEike

Bearbeitet von MEike am 29.11.2007 18:55:47


Zitat (MEike @ 19.04.2007 09:56:48)
Jafado,

die Speigeleier pappen mir in der gußeisernen Pfanne nie an, eher habe ich da Probleme mit Rührei. Und Pfannkuchen, Schnitzel und und und..., schmecken aus der gußeisernen Pfanne auch einfach besser...

Gruß,

MEike

(Gußeisenliebhaberin)

Stümmt!!!!! :wub: :wub:

Vor allen Dingen erst die Bratkartoffeln und Kartoffelpuffer!!!! :sabber: :sabber:

Ich habe eine alte Bratpfanne und einen Gänsebräter aus Gußeisen. Im Gänsebräter mach ich alles, was man in einem normalen Bräter auch tun würde. Also Gulasch, Braten, Geflügel und besonders im Winter meinen heißgeliebten Grünkohl!!!! Es kommt nach dem Anbraten bei niedriger Themperatur in den . :sabber: :sabber: Ich reinige diese Geräte nur mit heißem Wasser und reibe es ab und zu mal mit etwas Oel ein. Seit Jahren hat dadurch der Rost bei mir keine Chance!!!!! :wub:

Hallo liebes Forum,
habt Ihr Erfahrungen mit gusseisernen Pfannen? Worauf man achten sollte, ob sie wirklich so gut sind usw.
Danke für Eure Info´s


@sunnysun

Ich hab deine Frage an einen bestehenden Thread angehängt.
Wenn du in der Suche das Wort Pfanne oder auch Pfannen eingibst findest du bestimmt noch weitere Antworten.


Danke Obelix :blumen:


Hi sunnysun,

kuck mal in meinen Fred:

KLICK

Das sollte dich überzeugen.

Pfannen aus Gußeisen oder geschmiedetem Eisen sind, wenn man sie richtig behandelt, allererste Sahne und halten ein ganzes Leben lang.

Auch wenn ich eine solche Pfanne besitze und sie ab und zu nutze, lehne ich beschichtete Alupfannen ab.

Gruß

Abraxas


Schöne Einleitung zu Deinem Fred ;)

Bearbeitet von sunnysun am 08.12.2008 19:15:32


Hallo
Ich moechte meinen Topf und die Pfanne nicht mehr missen.
Das einbraten ist wichtig und die Pflege.
Ich musste einfach schon zu viele Pfannen und Toepfe wegwerfen.
Man kann da wunderbar drin braten.Da macht das Kochen echt Spass.

Lg Dara


Hallo

Bei dem Thema ist mir Das eingefallen :hihi:

Sorry fuers Offtopic

Lg Dara


Hallo,

ich bin mit Pfannen gut eingedeckt.

Drei qualitativ hochwertige Aluguss-Pfannen mit Beschichtung in unterschiedlichen Groessen, und eine grosse Gusseisenpfanne der gehobenen Qualitaetsklasse. Alle Pfannen mit hohem Rand.

Die beschichteten Pfannen benutze ich fuer alles, was beim Braten keine zu hohen Temperaturen braucht. Das sind zum Beispiel die Nudeln, die vom Mittagessen uebrig geblieben sind; oder das Spiegelei; oder der Leberkaese, der nur einen Hauch von Kruste bekommt; besonders zarter Fisch ist hier richtig, und die Gemuesepfanne gelingt besonders gut.

Die Eisenpfanne benutze ich nicht ganz so haeufig. Das ist gut so, denn im Gegensatz zu der gleichgrossen 1500 g "leichten" Aluguss-Pfanne wiegt sie 3500 g. Dieses Gewicht sicher zu haendeln ist oft nicht leicht, besonders ueber einem Glaskeramikfeld! Das geht dann nur mit zwei Haenden und Topflappen.

Aber die Brateigenschaften fuer die richtigen Sachen sind super. Alles, was bei grosser Hitze gebraten wird, ist hier richtig.
Das ist, als Wokersatz, alles an asiatischer Kueche.
Das sind die besten Bratkartoffeln der Welt. Und dazu das beste Steak der Welt.
Schaschlik gelingt hier super (hoher Rand!), Leber laesst sich toll anbraten, und als absolute Kroenung backt diese Pfanne die besten Kartoffelpuffer der Welt.

Solches Werkzeug will richtig behandelt werden.
Keine der Pfannen kommt jemals in die Spuelmaschine, und keine der Pfannen kommt jemals mit einem Spuelmittel in Beruehrung. Also als wichtigste Regel: Kein Spuelmittel!
Gereinigt wird, moeglichst noch gut warm, durch Auswischen mit einem Papier-Kuechentuch. Wenn wirklich mal etwas festgehaengt sein sollte, was selten passiert, dann wird mit klarem warmen Wasser gespuelt und mit Kuechentuch trocken gewischt.
Waehrend der ersten Zeit kann man die Pfannen vor dem Lagern duenn einoelen. Spaeter braucht man das nicht mehr zumachen.
Beim Lagern kommt, wenn man die Pfannen ineinander stellt, Kuechentuch dazwischen, damit es keine Kratzer gibt und damit die Pfannenboeden nicht fettig werden.

In den beschichteten Pfannen haben Metallwerkzeuge nichts zu suchen. Auch keine Gabel zum Wenden. Und die Temperatur sollte beim Backen nicht zu hoch sein. Beides schont die Beschichtung.
Bei der Eisenpfanne spielt das keine Rolle. Die koennte man mit einem Eisenspachtel maltraetieren, und man kann sie so hoch erhitzen, dass sogar hochsiedendes Oel qualmt.
Und in der Eisenpfanne haengt nach wenigen Wochen Nutzung nichts mehr an!

Das wars eigentlich schon.

Zwei Pfannen sollte man/frau also schon haben:
Die leichte Beschichtete fuer die schnellen nicht so heissen Sachen, und die Eiserne fuer alles, was bei grosser Hitze lecker wird.
Ich empfehle hohe Raender, denn auch bei einem hohen Rand flutscht das Spiegelei problemlos auf den Teller.

Ich hoffe, bei der Entscheidung geholfen zu haben.

Gruesse

Hartmut


P.S.: Geschmiedete Eisenpfannen sind etwas leichter als Gusspfannen.


Zitat (DarajaGR @ 10.12.2008 19:06:33)
Hallo

Bei dem Thema ist mir Das eingefallen :hihi:

Sorry fuers Offtopic

Lg Dara

:lol: Das kenn ich noch.... roflroflrofl

Auch sorry für OT. -_-

Bearbeitet von Aha am 11.12.2008 13:41:49

Hmm, wo ich mir das so durchlese..

Ich hab ne normale Teflon-Pfanne, die im Durchmesser leider etwas klein ist und spiele daher mit dem Gedanken mir noch ne weitere Pfanne anzuschaffen.

Und da Bratkartoffeln :sabber: und Steak :sabber: :sabber: in einer Gusseisernen Pfanne ja offenbar besonders gut gelingen, sollte ich mich wohl mal nach so einer umsehen.

Aber wo am besten? Hat einer nen Tipp? ^_^


Nicht nur für Bratkartoffeln, Kartoffelpuffer und Fleisch bestens geeignet, auch für Sossen aller Art ohne Sossenbinder oder Mehl.
Ob flüssig oder sähmig, hell oder dunkel, sie schmecken einfach super!


Bine


Hallo,

ich weiß, dass es das Thema "Gusseiserne Pfanne" schon mal gibt, aber dort hat so lange niemand mehr einen Beitrag verfasst, dass ich es lieber hier versuche. Also: Ich habe seit Jahren eine gusseiserne Pfanne, bin also den Umgang mit ihr gewohnt. Aber es ist leider so, dass - fast - alles derart ansetzt, dass ich weder ohne Wasser noch nur mit Ausreiben zurecht komme. Wenn ich einen Edelstahlschwamm zum Reinigen nehme, hängen so viele Essensreste in dem Schwamm, dass ich ihn eigentlich wegwerfen müsste um nicht zig Liter Wasser und enorm Zeit zu brauchen, um den Schwamm wieder einigermaßen sauber zu kriegen. Die Pfanne habe ich bereits mit Salz ausgekocht, fette sie immer ein, reinige sie allerdings in der Zwischenzeit mit heißem Wasser und Spülmittel, weil es einfach nicht anders geht. Ich weiß nicht, wie die anderen das nur mit Auswischen machen. Habt ihr einen Tipp, wie ich die Pfanne wieder so hinkriege, dass ich sie so benutzen kann, wie man es von einer gusseisernen Pfanne erwartet und wozu man sie eigentlich auch hat?

Liebe Grüße

klarle


Hallo klarle erstmal hier im Forum,
hast du deine Pfanne den schon mal (am Besten natürlich vor dem ersten Mal) eingebrannt?
Wie das geht, steht bestimmt auch schon im älteren Gusspfannen Thread:
Man nimmt dazu Kartoffelscheiben (schälen brauchst du sie nicht) und legt damit die Pfanne aus, in die zuvor viel Öl kam und viel Salz. Dann die Pfanne richtig erhitzen , so dass die Kartoffeln richtig braun werden, also man sie normalerweise schon als verbrannt bezeichnen würde. Bei eienr jungrfäulichen Pfanne bildet sich dabei ein schwarzer Belag auf der silbernen Oberfläche, die Pfanne ist dann einsatzbereit, wird aber erst richtig perfekt, wenn man oft damit gearbeitet hat, also zum Beispiel recht oft Bratkartoffeln darin gemacht hat


Ich habe mir vor ca. 2 Monaten eine Gusseiserne Pfanne zugelegt und es tatsaechlich das erste mal geschafft, Steaks vernuenftig hinzubekommen.


Das ist ja das Problem: Gerade bei Bratkartoffeln, die ja eigentlich so toll in einer gusseisernen Pfanne gelingen sollten, hab ich nach jedem "Umrühren" wieder einen neuen Ansatz in der Pfanne, sodass die Kartoffeln statt schön knusprig immer stärker matschig werden. Nach einigem Hin- und Herwälzen aufgebe und ständigem Abkratzen des Angesetzten gebe ich dann auf, hauptsache, sie sind heiß, aber mit Bratkartoffeln hat das am Ende wenig zu tun. Auch Pfannkuchen kleben so fest, dass ich sie kaum wenden kann. Ich hab schon gar keine Lust mehr, die Pfanne zu benutzen. Aber wegwerfen möchte ich sie nicht. Ich würd sie gern in den Zustand versetzen, dass ich ihre Vorteile wieder genießen kann, aber ich weiß nicht, wie.


Hallo klarle.

Ich denke, du hast da irgendwas falsch gemacht. Das soll keine großartige Kritik sein, sondern ein Tip.

Entgegen aller sonstigen Ratschläge würde ich dir vorschlagen, wasch die Pfanne in einer milden Wasser-Spülmittellösung richtig gründlich aus. Wenn du sie dann sauber trockenreibst, passiert nichts damit.

Dann TROCKEN auf den , heißmachen, damit auch wirklich alles Wasser verdampft. Abkühlen lassen. Nochmal auf den Herd, heiß werden lassen und dann Öl rein. Möglichst nicht grad eines, was nicht viel Hitze verträgt. Nimm RAFFINIERTES Sonnenblumen - oder Rapsöl. Erhitze es, bis es anfängt zu rauchen. Aber nur bis dahin. Dann lass deine Pfanne langsam abkühlen und versuch dann die Kartoffelmethode. Also erst Öl in die HEISSE Pfanne, dann trocken geriebene Kartoffelscheiben und dann Salz dazu.

Brat die Kartoffelscheiben so lange, bis sie von beiden Seiten braun sind. Die dunkle "Patina", die sich dann bildet, lass drin und wisch die Pfanne nur mit Küchenpapier aus.

Am Anfang setzt eigentlich alles noch ein wenig an beim Braten, egal, ob Steak, Kartoffel oder Schnitzel.

Aber das gibt sich mit der Zeit. Wenn du eine richtige schwarze Schicht innen in der Pfanne hast, setzt garantiert NICHTS mehr an. Die schwarze Schicht in deiner Pfanne ist dann sowas wie eine natürliche Beschichtung. Und - keine Angst, dass es unhygienisch sein könnte. Bei der Hitze, die du dieser Pfanne zutrauen kannst, verbrennt jedes Bakterium.

Dabei spielt es absolut keine Rolle, ob du nun Guß - oder Schmiedeeisen verwendest. Auf jeden Fall hält deine Pfanne (und auch die Töpfe aus demselben Material) ein Leben lang. Vorausgesetzt, du lässt sie nicht im Abwaschwasser liegen.


Gruß


Abraxas


@abraxas: Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich werde es genauso machen und hoffe, es klappt, denn ich hänge echt an der Pfanne und würde sie gegen keine beschichtete, die nach längstens 2 Jahren kaputt ist, eintauschen. Also vielen Dank noch mal für deine Zeit. :)


Habe die Erfahrung gemacht, dass es auch bei diesen Gußeisen-Pfannen Riesen- Unterschiede gibt. Die billigen taugen meiner Meinung nach nicht (Essen hängt an, wenn man nicht genügend Fett nimmt und mit spitzen Gegenständen darf man auch nicht drin rummachen). Habe es mit teuren Pfannen probiert z. B. W.ll, Gun..l etc. (darf man die Firmennamen hier eigentlich ausschreiben???). Diese waren eine längere Zeit auch sehr gut, haben aber irgendwann auch nachgelassen. Seit ein paar Jahren benutze ich zum Braten (egal was) und zum Sauce machen (hängt nicht an) nur noch Lot..-Pfannen. Man kann sie ultrastark erhitzen, darf sogar mit Metallgegenständen darin hantieren, braucht fast gar kein Fett und können in die Spülmaschine (das dürfen meine immer!), obwohl Ausreiben mit einem Küchentuch auf jeden Fall ausreicht. Trotz des Preises lohnt sich die Anschaffung in jedem Fall. Wenn man Tef.l und Co. zu stark erhitzt, hat man nicht lange Freude daran. Mit der Zeit bilden sich Bläschen und die Beschichtung löst sich in Wohlgefallen auf, was ja auch nicht gerade appetitlich ist.

Also: lieber einmal was richtiges , als alle 1-2 Jahre neue Pfannen kaufen zu müssen.

LG v. Knuffelchen


Also ich hab es gemacht wie mir hier geraten wurde. Ich hab die Pfanne stark erhitzt, abkühlen lassen, wieder erhitzt, Öl rein, mit Salz und Kartoffelscheiben gebraten, dann mit Öl ausgerieben. Aber das Ergebnis war wieder genauso bescheiden. Beim nächsten Braten von Hühnerbrustfilets mit Soßenzugabe war wieder alles angebacken. Ich weiß echt nicht mehr, was ich noch machen soll...


Zitat (klarle @ 12.05.2009 16:38:21)
Also ich hab es gemacht wie mir hier geraten wurde. Ich hab die Pfanne stark erhitzt, abkühlen lassen, wieder erhitzt, Öl rein, mit Salz und Kartoffelscheiben gebraten, dann mit Öl ausgerieben. Aber das Ergebnis war wieder genauso bescheiden. Beim nächsten Braten von Hühnerbrustfilets mit Soßenzugabe war wieder alles angebacken. Ich weiß echt nicht mehr, was ich noch machen soll...

das ist klar. alleine eine pfanne mit antihaftbeschichtung verhindert ein ankleben.

bei gusseisen gibt es auch noch unterschiede. z.b. solche bei denen der guss noch emailiert wurde oder jene bei denen glasiert wurde oder dann jene, welche in den restaurants in der küche stehen, bei denen man auf dem eisen kocht und auch rosten sofern sie nicht gefettet werden.

Also alle anderen schreiben doch, dass bei ihnen nichts anbackt in den gusseisernen Pfannen, sondern sie nur mit Küchentüchern auswischen und anschließend ölen müssen. Kann also nicht sein, dass nur in beschichteten Pfannen nichts anbrät. Noch mal an alle Fans von gusseisernen Pfannen: Wie macht ihr das? Hab ja oben schon mal mein Leid geklagt und wills nicht noch mal wiederholen. Aber gerade heute gab es z.B. überbackenen Blumenkohl mit Hackfleisch. Dazu wird das Hack scharf angebraten und anschließend kommen Tomatenmark und gestückelte Tomaten dazu. Am Ende war der ganze Rand und auch teilweise der Boden vollgeklebt mit den angebratenen Soßenresten der Tomaten. Das krieg ich echt nicht weg mit "auswischen". Wenn mein Sohn sich morgen seine Spiegeleier in der Pfanne braten will, hat der die Reste von den heutigen Tomaten drin hängen. Das kanns doch nicht sein. Wie kann das möglich sein, dass das bei euch so gut funktioniert nur bei mir nie? Oder sind die Pfannen eher nur dazu da, um pures Fleisch zu braten ohne irgendwelche Flüssigkeiten und Soßen. Dann bräuchte man ja aber noch mal eine Pfanne für den gleichen Kochvorgang und müsste Fleisch und Soße getrennt zubereiten. Kann doch auch nicht sein, oder?

Gruß
klarle


Richtig für gebundene Soßen ist eine Eisenpfanne nix,aber gut zum Fleisch braten und Bratkartoffeln,Pfannkuchen,Eier usw.


Zitat (klarle @ 14.05.2009 15:21:23)
Also alle anderen schreiben doch, dass bei ihnen nichts anbackt in den gusseisernen Pfannen,

ich habe 15 jahre in dieser branche gearbeitet ;)

ich denke mal, dass hier nicht jeder genau weiss aus welchen materialien sein töpfchen gemacht wurde und so nicht gleich mit gleich verglichen wird. daher die unterschiedlichen aussagen.

du warst aber auch beim besten hersteller :lol:

gute signatur hast du :pfeifen:


Zitat (bonny @ 14.05.2009 17:58:02)
du warst aber auch beim besten hersteller  :lol:


In Schweden? B)

Meine Pfanne kommt von da :lol:

(IMG:http://www.kochform.de/artikelbilder/Skeppshult_Bratpfanne_Edelstahlgriff_280_thumb.jpg)
Quelle /www.kochform.de

Die sind gut :rolleyes: 10 Jahre und kein Kratzer!

Bearbeitet von wurst am 14.05.2009 18:24:56

Zitat (bonny @ 14.05.2009 17:58:02)
gute signatur hast du :pfeifen:

danke :wub:

[/QUOTE]das ist klar. alleine eine pfanne mit antihaftbeschichtung verhindert ein ankleben. [QUOTE]
@marcel: Wenn du so lange in der Branche gearbeitet hast, hast du ja echt Ahnung. Also, wenn du Recht hast, müsste ich Hackfleisch anbraten, dürfte dann aber keine Tomaten, Wasser oder Bolognesesauce dazutun, weils anbackt. Ich darf auch kein anderes Fleisch anbraten und es anschließend schmoren (wie der Pfannenhersteller Skeppshult empfiehlt), weil es anbackt. Wenn ich Bratkartoffeln in der Pfanne mache, (DAS klassische Gericht bei Gusseisen), bilden sie eine dicke Schicht, sodass die Kartoffeln nicht knusprig gebraten sondern mit jedem Wenden "matschiger" werden, da immer wieder die äußere Schicht in der Pfanne kleben bleibt. Entsprechend schwierig ist die Reinigung.
Entschuldigt meine Hartnäckigkeit, aber ansonsten stelle ich mich eigentlich auch nicht ungeschickt an, wir haben einen großen Haushalt mit 4 fast erwachsenen Kindern, also könnt ihr euch denken, dass ich nicht ganz unerfahren bin. Aber diese Pfanne bringt mich zur Verzweiflung. Ich benutze sie immer wieder, weil ich denke, das muss doch klappen, und ärgere mich jedes Mal doch wieder. Aber @marcel, vielleicht hast DU ja einen Tipp. Wie gesagt, probiert habe ich alles, vom Kartoffel-Salz-Anbraten, übers Einölen und nur mit heißem Wasser saubermachen, aber so macht es keinen Spaß!

Gruß

klarle


Könnte es sein das du zu Heiß brätst?
Wenn meine Pfanne heiß ist reicht mittlere Hitze ;)

Noch eine Info von unseren Pfannenwichtel :lol:
und das! :pfeifen:


also, bei meinen angebrannten Schen hilft folgendes herrlich:
aufs Feuer setzen, etws Wasser rein (1/2 bis 1 cm hoch) dann eine Tuete Backpulver. Zum kochen bringen und ca 10 minuten leise weiterkoecheln lassen. Notfalls wiederholen, aber damit kriegt man die fiesesten angebrannten Stellen weg. Viel Glueck!


Gusseiserne Pfannen haben mich auch schon immer zur Verzweiflung gebracht, denn für Glaskeramikkochfeld oder E-Herd sind die denkbar ungeeignet, weil sie eben die Wärme lange speichern, ebenso wie der Herd selbst. Sehr negativ an diesen Pfannen ist auch ihr Gewicht und dass halt alles viel zu scharf angebraten, ja nahezu verbrannt ist. Dadurch ist für mich eine solche Pfanne inakzeptabel geworden, weil man heute ja weiß, dass Verbranntes krebserregend ist.


Zitat (clingylimpet @ 15.05.2009 14:55:50)
also, bei meinen angebrannten Schen hilft folgendes herrlich:
aufs Feuer setzen, etws Wasser rein (1/2 bis 1 cm hoch) dann eine Tuete Backpulver. Zum kochen bringen und ca 10 minuten leise weiterkoecheln lassen.
Notfalls wiederholen, aber damit kriegt man die fiesesten angebrannten Stellen weg. Viel Glueck!

wem sagst du das :lol: :lol:
guck

Bearbeitet von bonny am 15.05.2009 17:22:15

Gusseisen ist eigentlich ein phantastisches Material zum Braten. Ich habe 2 Gusseisen Pfannen und einen Bräter aus Gusseisen.

Irgendwie kriegen es allerdings einige gestandene Hausfrauen nicht hin, mit dem Material umzugehen. Vor 50 Jahren gab es kaum etwas anderes und da haben die Leute auch kein rohes Fleisch gegessen, oder?

Meine Oma hatte noch so eine Pfanne und ich hab mich erinnert, wie gut es damals geschmeckt hat. Daher habe ich mir erst eine Pfanne, dann den Gusseisen Bräter und dann noch eine Gusseisen Grillpfanne geholt.

Wichtig ist natürlich, dass man damit etwas umgehen kann, aber das sollte man lernen! Hier kriegt man einige Infos über ***

Das gängigste Problem ist, dass viele nur noch Vollgas auf dem Herd kennen. Bei beschichtetem Kochgeschirr ist das kein Problem. Da gehen ja schließlich nur die Nährstoffe flöten. Das Essen ist aber weiterhin genießbar.

Mir war es lieber, dass ich das Braten neue lernen mußte und jetzt richtig lecker und auch noch gesund esse!


*** unerwünschte Werbung entfernt , Bitte an die Forumsregeln halten !

Bearbeitet von Jeanette am 16.05.2009 18:28:38


Habe mich auch davon überzeugen lassen, dass eine Eisenpfanne ein sehr nützliches Utensil sein soll ;)
Aber kann mir jemand den Unterschied zwischen einer schmiedeeisernen und einer gusseisernen Pfanne erklären? Gibt es irgendwas, was sich in der einen besser als in der anderen braten lässt? Unterscheiden die sich in Haltbarkeit, Gebrauch, Preis etc.?
Bin grade etwas ratlos, vielleicht aber auch unnötigerweis, weil es eigentlich egal ist...


Das kommt drauf an.

Gußeisen braucht etwas länger zum Aufheizen, hält aber dafür die Wärme auch länger. Schmiedeeisen heizt schnell auf, reagiert besser auf Temperaturwechsel.

Schwer sind beide.

Ansonsten denke ich, ist es Geschmackssache. Ich schwör auf Schmiedeeisen.



Gruß

Abraxas


Ich glaube..... ich bekomme von GG eine Gusseisenpfanne zu Weihnachten :engel:


Zitat (fenjala @ 13.12.2009 09:46:00)
Ich glaube..... ich bekomme von GG eine Gusseisenpfanne zu Weihnachten :engel:

Also schon heimlich nachgeschaut ? :augenzwinkern:

@ fenjala: dann lad ich mich Silvester schon mal bei dir zum Bratkartoffelessen ein....

:sabber: :sabber: :sabber:



Gruß

Abraxas



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