Süßwasserfische: welche mögt ihr? was macht ihr damit?


Hei alle.

Ich hatte es ja schon angesprochen. Heute soll´s mal um Süßwasserfische und ihre Zubereitung gehen. Da gibts ja bald hunderte Arten.Viele davon kenn ich ganz gut, weil ich selbst zu den Leuten gehöre, die sich stundenlang an einen Fluß setzen können und auf so ein kleines Plastikkügelchen achten, um eventuell mal einen Fisch herauszuziehen.

Wenn ihr Interesse zeigt, kommen natürlich auch von mir wieder ein paar leckere Rezepte dazu.


Gruß

Abraxas


Wie wäre es mit Karpfen :lol: :lol: :lol:

Beim Kauf sollte man sich vergewissern, dass der Fisch vor dem Töten 24 Stunden in frischem, fließendem Wasser gehalten wurde. Nur so verschwindet der Geschmack von Moos und Schlamm.
Karpfen polnisch

1 Karpfen (ca. 1000 g)
1 Zwiebel 1 Karotte 1 Knoblauchzehe
1 Zitrone, unbehandelt
400 ml Braunbier
1/2 TL Piment 1/2 Zimt 1 Nelke 1 Lorbeerblatt
40 g Lebkuchen ohne Zuckerguss
2 EL Petersilie, fein geschnitten
Salz, Pfeffer Butter

Den Karpfen waschen, trocken tupfen und filetieren,die Filets häuten.
Die Gräten klein hacken. Die Zwiebel schälen und in Scheiben schneiden, ebenso die Karotte. Die Schale der Zitrone zur Hälfte dünn abschälen und in feine Streifen schneiden.
Die Zwiebel und Karottenscheiben mit etwas Butter und den gehackten Gräten in einem genügend großen anschwitzen und mit Braunbier ablöschen. Knoblauch, Piment, Zimt, Nelke, Lorbeerblatt, Zitronenschale und Pfeffer zugeben. Den Lebkuchen zerbröseln und untermischen. Alles zehn Minuten durchkochen, dann die Sauce durch ein Sieb passieren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die Sauce mit einer kalten Butterflocke binden, Petersilie untermischen und warm halten.
Die Karpfenfilets mit Salz und Pfeffer würzen und in einer mit Butter von beiden Seiten 3 Minuten anbraten.
Die Filets mit der Sauce anrichten und mit Salzkartoffeln servieren. :sabber:

Extrawurst für Abraxas3344 ganz ohne Gräten!!! rofl rofl rofl

Bearbeitet von wurst am 30.04.2007 17:44:45


Hi Wurst.

Hatt ich doch schon in dem annern Fred gesacht....... Karpfen nehm ich net mal als Dünger für Radieschen........

Dasselbe mit Brasse werd ich mal ausprobiern, wenn ich mal eine gefangen hab.

Brasse (oder Brachsen, Blei, Klodeckel) hat zwar genausoviel Gräteln, schmeckt aber tausend besser als Karpfen.

Hier ein Beispiel:

Rouladen von der Brasse

Die Brasse dünn filetieren. Große Gräten vorsichtig herausziehen. Eine Creme aus 1 Becher Saurer Sahne und 1 Eigelb rühren. Mit Salz, Pfeffer und ein paar Tropfen Zitronensaft würzen. In die Creme viel frische Kräuter (Dill, Kerbel, Pimpinelle, was ihr mögt) einrühren. Die Filets kurz in Zitronensaft legen und anschließend mit der Creme einseitig bestreichen. Einrollen. Mit dünnen Schinkenscheiben einwickeln. In einen Bräter legen und etwas Weißwein und Fischbrühe angießen. Zitronensaft angießen. Ab in den Ofen. Je nach Dicke der Rouladen etwa 45 Minuten bei 160 - 180 Grad schmurgeln lassen, zwischendurch immer mal wieder mit Flüssigkeit begießen. Wenn die Rouladen gar sind, herausnehmen und warmstellen. Den Fond in einen Topf gießen, mit Pfeffer und Salz nachwürzen. Etwas Sahne zum Binden zugeben und einreduzieren lassen. Wer´s mag, kann auch noch mit Zitronensaft würzen. Vor dem Servieren noch Kräuter in die Soße geben (die gleichen wie in der Füllung). Butterreis auf Tellern anrichten, einen Soßenspiegel gießen und die Rouladen auf einem Salatblatt servieren.


Guten Appetit.........



Nix mit Karpfen......... iss bäbäh


Gruß

Abraxas


Hier gibt es die Besten:Karpfen!!! :D



roflroflroflB)

Bearbeitet von wurst am 30.04.2007 20:34:46


Bamberger Bieeeerrrrr.......... das Beste, was Bamberg zu bieten hat......... (außer natürlich die gute Küche, die schöne Altstadt, die gemütlichen Menschen und, und und). Nur kein Karpfen.


Gruß

Abraxas


Karpfen in Bierteig(natürlich Bamberger Bier)

1 kg Karpfenstücke oder Filet, ¼ helles Bier, 150 g Vollmehl, 2 Eier, Saft einer Zitrone, Salz,
Frittierfett: Kokosfett zum Ausbacken
Den Karpfen unter kaltem Wasser waschen, in portionsgerechte Stücke schneiden, mit Salz und Zitronensaft einreiben und ½ Stunde ziehen lassen. .
Das Ei mit Salz und dem Bier aufschlagen, das Mehl löffelweise einschlagen, und 1 Stunde quellen lassen. Ist der Teig zu dick geworden, noch etwas Bier einsprudeln.
Die Karpfenstücke abtrocknen, durch den Teig ziehen und sofort im heißen Fett knusprig braten, herausnehmen und Öl gut abtropfen lassen. Beim Frittieren wird ein Großteil der Gräten mürbe und "verschwindet" so. :P


Zitat (wurst @ 30.04.2007 21:26:06)
Beim Frittieren wird ein Großteil der Gräten mürbe und "verschwindet" so. :P

Aber die Gräten abzuzeln macht doch so Spaß.... :P

Aalsüppchen nach Abraxas´ Art:

Ein bis zwei Zwiebelchen kleingeschnitten in etwas Butter glasig andünsten. Mit Fischfond und Weißwein angießen, aufkochen. Mehl in etwas Butter anschwitzen, aber nicht bräunen. Mehl in die Brühe geben, bis eine sämige, suppenartige Konsistenz erreicht ist. Gehäutete, frische Aalstücke, etwa zehn Tentimeter lang, in die Suppe geben und etwa 15 Minuten ziehen lassen. Nicht kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mindestens ein Bund frischen Dill kleingehackt in die Suppe geben. Umrühren. Anrichten Fertig.

Gruß

Abraxas



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