Neue Wohnung - wie die Nachbarn begrüßen? ...will mich ja auch nicht aufdrängeln..


Huhu Muttis!

Zunächstmal ein dreifaches Hurra*, denn ich hab eine tolle,schnuckelige Wohnung gefunden. :applaus:

Ich muss dazu sagen,es wird meine erste eigene Wohnung sein,also ne neue Situation für mich.
In dem Haus wohnen noch einige andere Parteien,auf meiner Etage sind es allein zwei davon.

Der Altersdurchschnitt im Haus liegt vergleichsweise niedrig,es sind nahezu alles noch Studenten oder Leute, die erst seit kurzem im Berufsleben stehen.

Dauert zwar noch ein Weilchen bis ich einziehen kann,aber man macht sich natürlich schon im Vorfeld ein paar Gedanken: Wie stell ich mich am bestem im Haus vor?Oder ist das zu aufdringlich?Würde euch selbst so ne Begrüßung/Einladung gefallen oder eher nerven,wenn ein neuer Mieter ins Haus käme?

Was macht man denn da so? :blink:

Freue mich auf eure Antworten bzw. Erfahrungen!

Gruß,Ludovica :party:



*Hurra,hurra,hurra!


Hallo Ludovika,

das kannst Du im Prinzip halten, wie Du willst. Heute erwartet glaube ich keiner mehr ernsthaft, dass sich ein neuer Nachbar vorstellt. Die Leute ziehen heute - gerade als Mieter einer Wohnungen im Durchschnitt alle 2 bis 4 Jahre um. Da hängt man nicht allzusehr an der Nachbarschaft.

In kleinen Neubaugebieten ist das schon etwas anderes. Die Menschen haben oft ihr ganzes Geld in das Häuschen gesteckt und beabsichtigen meist ihr restliches Leben in dem Haus zu verbringen. Da lohnt es sich schon eher einen Blick in die Nachbarschaft zu tun.

Alles Gute in der neuen Wohnung :blumen:


Manuela


klick

hatte auch mal die Frage :D

Das gibts doch nicht...das is jetzt schon das zweite oder dritte Mal,dass ich die Suchfunktion nicht richtig benutzt hab...ich geb anscheinend immer die falschen Begriffe ein... :blink: :(

Aber danke für den Link! ^_^


Das macht doch nichts, das passiert auch uns alten Hasen noch.


Also ich habe mich bei meinem letzten Einzug auch nicht offiziell vorgestellt. Bei mir ist es allerdings auch so, dass mein Vermieter mit im Haus wohnt und alle betreffenden Mieter schon "vorgewarnt" hat.

Ich fand es auch irgendwie zu aufdringlich von Tür zu Tür zu gehen um mich vorzustellen. Ich habe halt gewartet, bis ich die Leute im, oder vor dem Haus mal angetroffen habe und das dann bei der Gelegenheit abgecheckt. War mir deshalb auch keiner böse.


Ich wuerde mich bei jedem vorstellen. Das finde ich persoenlich einfach netter.


Zitat (Mikro @ 04.06.2007 12:37:28)
Ich wuerde mich bei jedem vorstellen. Das finde ich persoenlich einfach netter.

Ich finde es schade, dass das heute in den seltensten Fällen noch gemacht wird.

das finde ich auch schade! auch traditionen wie brot und salz zum einzug zu schenken werden kaum noch gepflegt.
finde gute nachbarschaft sehr wichtig und bin letzens auf der suche nach einer aufmerksamkeit für meine nachbarin, stolze 72 jahre ;), auf www.meinnachbar.org gelandet. dort kann man sehen wer so alles nachbar ist und in der näheren umgebung wohnt. neue nachbarn lassen sich auch schnell und einfach finden, vielleicht teilt man sogar gleiche interessen...ein geschenk hab ich dort zwar nicht gefunden, dafür aber zwei neue nachbarn. :)


Also, ich wohne in einem Haus mit 3 Partien (eine ist unser Vermieter). Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass iach oft nicht wusste, wer in der DG-Wohnung eingezogen ist, obwohl unser Vermeiter uns dies mitgeteilt hat. Wir wohnen bereits fast 13 jahre hier. Es ist ein komisches Gefühl, wenn du jemand im Hausflur begegnest und nicht weißt, ob das ein Besucher oder ein Bewohner ist! :wallbash: :wallbash:
Es ist schon beruhigend zu wissen, wer im Haus ist, man könnte ja auch einmal die Hilfe eine Bewohners in Anspruch nehmen müssen (bin zum Glück noch nicht so alt, aber ich werde auch älter). so ein kleines bißchen Nachbarschaft kann schon von Vorteil sein, es muss ja nicht unbedingt ganz nahe sein. Jeder könnte mal Hilfe brauchen, auch in jungen Jahren!

Nordicwelli

:blumen:


Als wir in unsere neue Wohnung gezogen sind, war es Jahresende. So hatten wir Picolos gekauft und bei jedem persönlich geklingelt und den Sekt überreicht. So haben wir bis heute auch tollen Kontakt zu unseren Nachbarn. Vorallem ist so die Hilfsbereitschaft einfach größer, wenn man jemand kennt und man fühlt sich einfach wohler!


Ich bin vor drei Tagen umgezogen...und bisher haben wir die meisten Nachbarn einfach im Flur getroffen und haben uns ein wenig unterhalten...
Finde das reicht auch....einfach nett vorstellen ein wenig quatschen...alles andere ergibt sich von selbst.


Als meine Tochter voriges Jahr ihre erste, eigene Wohnung bezogen hat, hat sie bei jeden der Nachbarn angeklingelt und sich "kurz" vorgestellt. (man muß sich ja nicht gleich stundenlang aufhalten :D )

Keiner hat das als "aufdringlich" empfunden...im Gegenteil die meisten haben sich gefreut.

Lieber Gruß aus Duisburg
chrisje

Da gibts eine schöne Geschichte....
Erste eigene Wohnung....einer von den Nachbarn war eine ältere Dame....Tja,der Onkel sah in jüngeren Jahren auch nicht so zivillisiert aus,kam und ging zu jeder Tages-und Nachtzeit,fuhr einen kleinen Sportwagen....und hatte fast immer ein Bierchen in der Hand.
Die Dame sah mich auch immer etwas verbiestert an,wenn sie mich traf...mich störte das nicht....ich habe einmal gegrüsst,sie grüsste nicht zurück...damit war sie für mich Luft.
Eines Tages,ich wohnte bestimmt schon zwei Monate dort,kam sie mir entgegen und wünschte freundlich (und laut) einen guten Tag und wie ich das Wetter finde...
:blink:
Des Rätsels Lösung....meine Mutter kannte die Dame vom Sehen,traf sie zufällig auf dem Wochenmarkt und erzählte von mir.....wie und was ich arbeite...ein Schichtbrot eben,der sein Feierabendbier auch mal morgens trinkt.... :D
Ich weiss heute noch nicht,für was sie mich gehalten hat...habe auch nie nachgefragt :pfeifen:
Seitdem hatten wir uns auf jeden Fall gut verstanden...

Klar..man stellt sich nicht gleich vor und sagt..angenehm...Märchenonkel und Schichtarbeiter...es ist nur interessant,wie lange ein Missverständnis sich so halten kann... ;)


Zitat (Undie @ 15.11.2007 15:16:20)
es ist nur interessant,wie lange ein Missverständnis sich so halten kann... ;)

Nun ja: Ist der Ruf erst ruiniert ....

Wir sind zum Oktober auch umgezogen und haben an einem Sonntag mal ein Kaffeetrinken als "Einstand" gemacht, für Vermieter (sie wohnen unten) und die Mieter in der Mitte.
Sie fanden das eine nette Idee und wir hatten einen sehr gemütlichen Nachmittag bei dem man sich mal etwas kennenlernen konnte. Würd ich immer wieder machen ;)


Bei mir war es andersrum - als ich einzog haben sich gleich die Mitbewohner vorgestellt um mir den Putzplan zu übergeben und mir mitzuteilen was ich wann und warum und wo und wie und weshalb zu erledigen hätte . . . :pfeifen:
Da bin ich dann gleich an die Arbeit und hab mir meinen Wechselschichtplan ausgedruckt . . . damit zu den Nachbarn . . . und hab sie gebeten doch bitte an diesem und an diesem und an diesem und an diesem Tag die Arbeit bitte für mich mit zu übernehmen . . . jeu - die Gesichter werd ich so schnell nicht vergessen rofl rofl rofl


Zitat (Undie @ 15.11.2007 15:16:20)

Klar..man stellt sich nicht gleich vor und sagt..angenehm...Märchenonkel und Schichtarbeiter...

rofl rofl Sorry Undie :blumen: :blumen: -Ich lache dich nicht aus-Ich stelle mir nur gerade genau diese Unterhaltung/Vorstellung vor .

(Ja, ich weiss natürlich wie du das meintest ).


Wir haben unsere Nachbarn damals auch zum Kaffee trinken eingeladen,kann ich nur empfehlen -so kann man sich schon mal etwas beschnuppern.