Gedanken....


Ich glaube an die Menschen,
die einfachen Menschen,
die leben und lachen.
Menschen, die zur aufgehenden Sonne
"ja" sagen,
die "ja" sagen zum Licht und zur Freude
und zu allem, was aus dem Grund
von guten und schlechten Tagen wächst.
Einfache Menschen - wunderbare Menschen
Sie haben keinen Namen,
der in den Zeitungen steht.
Sie sind unendlich verträglich.
Sie haben genügend Verstand,
um den Unsinn und Unrat,
der sich täglich über sie ergißt,
nicht für das schönere Leben zu halten.
Aber sie werden sich wehren,
wenn einer sie aus ihren Wurzeln reißen will.
Einfache Menschen - wunderbare Menschen
Menschen, von denen ohne viel Aufhebens
ein Strom der Liebe in die Welt ausgeht..
Sie sind Oasen in unserer Wüste.
Sie sind Sterne in unserer Nacht.
Sie sind die einzigen Lungen,
durch die unsere Welt noch atmen kann.

(unbekannt)


YO


PSSST
Ein Mann in einem grauen,zu kurzen Anzug,
der im Restaurrant allein am Tisch sitzt,ruft plötzlich"Pssst"!
in die dahinplappernde Menge der Gäste,so laut das alle,
nachdem er dies zwei Mal wiederholt hat,zu seinem Tisch
hinblicken und das Stimmengewoge stockt,beinahe versickert
und nach einem letzten,kräftigen"PSSST" des Mannes
endlich Totenstille weicht.Der Mann hebt den Finger
und sieht horchend zur Seite,und alle anderen horchen mit ihm
still zur Seite.Dann schüttelt der Mann den Kopf : Nein es war
nichts. Die Gäste rühren sich wieder,sie lachen albern
und uzen den Mann,der sie zu hören ermahnte
und die gemischteste Gesellschaft in eine einträchtig
hörende Schar verwandelt hatte,wenn auch nur für Sekunden.


(Botho Strauß)

Quelle

Nachträglich eine Quelle eingefügt, bitte daran denken. Rh.

Bearbeitet von Rheingaunerin am 30.06.2007 14:36:04


Wenn es einen Menschen gibt,
einen,
der Dich wirklich mag,
der Dich nimmt, so wie Du bist
und immer fair zu Dir ist,
der Dich achtet und versteht
und alle Wege mit Dir geht,
der ohne Lüge oder List
stets aufrichtig und ehrlich ist,
der auch gerne Deine Meinung hört
und den kein Andersdenken stört,
der auf das Gute in Dir baut
und Dir grenzenlos vertraut,
der,
hast Du Kummer zu Dir eilt
und Deine Sorgen mit Dir teilt,
der Dich in die Armen nimmt,
bist Du mal traurig und verstimmt,
der ist ein wahrer Freund für Dich ,
drum laß auch Du ihn nie im Stich,
denn das größte Glück auf dieser Welt
ist das,
was zwei zusammenhält !!

(unbekannt)


Ich bat um Kraft ...
und mir wurden Schwierigkeiten gegeben,
um mich stark zu machen.

Ich bat um Weisheit ...
und mir wurden Probleme gegeben,
um sie zu lösen und
dadurch Weisheit zu erlangen.

Ich bat um Wohlstand ...
und mir wurde ein Gehirn
und Muskelkraft gegeben, um zu arbeiten.

Ich bat um Mut...
und mir wurden Hindernisse gegeben,
um sie zu überwinden.

Ich bat um Liebe ...
und mir wurden besorgte,
unruhige Menschen mit Problemen gegeben,
um Ihnen beizustehen.

Ich bat um Entscheidungen ...
und mir wurden Gelegenheiten gegeben.

"Ich bekam nichts, was ich wollte ...
Aber ich bekam alles, was ich brauchte."


Quelle

Nachträglich eine Quelle angegeben. Bitte daran denken. Rh.

Bearbeitet von pauly am 30.06.2007 17:22:17


Diese Welt ist einfach zu kaotisch und entspricht nicht meinem Grundmuster, verstanden zu werden, in Hinsicht auf soziale Kontakte zwischen Menschen.

Entweder bin ich zu offen und freundlich zu anderen, oder alle anderen zu verschlossen und verkrampft.

Nicht wer mit dir lacht,
nicht wer mit dir weint,
nur wer mit dir fühlt und
deine Worte hütet ist
ein wahrer Freund!

denn ich habe sehr oft erfahren was es heißt viele Leute zu haben die sich als deine Freunde bezeichnen und im Grunde dir nur ins Gesicht lachen und dir etwas vormachen. Wenn du dann irgendwann mitbekommst, das all deine Sorgen und Probleme die du ihnen anvertraut hast die Runde machen und nichts von all dem was sie dir versprochen oder versucht haben glaubwürdig zu machen ist wahr, dann bist du an dem Punkt angekommen, wo du weißt das auch wenige Freunde glücklich machen können!

Was soll man denn mit 10 / 20 Freunden, wenn sie nicht für dich da sind und die im Grunde nur zuhören um daraus den nächsten Klatsch zu ergattern und in deinem Leben, das eigentlich ein normales ist wie jedes andere, versuchen jedes kleinste Detail zu durchbohren, als wäre es ihr eigenes Leben das sie so interessiert?
Autor: A. Theodor


Liebe Biohla, war das alles von A.Theodor oder nur der Schluß ?

Ich bin auf jeden Fall sehr froh, daß es auch anderen Menschen so geht wir mir, daß auch andere sich Gedanken machen ums Leben, die sog. Freunde, den eigenen Seelenfrieden....das beruhigt mich ungemein, denn manchmal denk ich schon, ich bin die einzige, die so leidet, wenn sie enttäuscht wird, die immer wieder kämpft und sich wehren muß...

Danke für die schönen Worte, ob nun von Dir oder Herrn A. Theodor....


Und danke an Yolanda, Kati und Pauly..... :wub:

Ich werde mir diese wunderbaren weisen Worte ins Herz nehmen....


Die Macht der Ruhe

Nach buntgewirbelt, lauten Tagen
begann ich mich ganz leis´ zu fragen:
Wann kommt die Zeit, `mal auszuruh´n,
doch dieses hat ein Ende nun.
Ich sitze weit entfernt von dem,
was täglich mir so unbequem
aufs Neue meine Kräfte zehrt
und jede Muße mir verwehrt.
Die Macht der Ruhe hüllt mich ein,
läßt mich mit mir so ganz allein;
sie führet mich bis auf den Grund,
wo meine Seele liegt ganz wund.
Nun nehme ich mir einmal Zeit
und mache mich dafür bereit,
daß Schönes mich erfüllen mag
den ganzen lieben langen Tag.
Ich spüre schon die heilend´ Kraft,
die neue Energien schafft.
Und losgelöst von all den Zwängen
such` in der Stille ich nach Klängen.
Es schwinden langsam alte Narben,
verwischt von tausend bunten Farben.
Ein Hochgefühl macht sich jetzt breit
mit Zuversicht und Heiterkeit.
Ich bin gekräftigt durch die Macht
der Ruhe, die mir ward gebracht.
Nun stürze ich mich mit Gejubel
zurück in meinen Alltagstrubel.

(unbekannt)

Bearbeitet von Kati am 01.07.2007 14:13:34


Liebe Biohla , Liebe Violina ,

:bussi: :daumenhoch: :ohgrosserbernhard: (Bernhard möge mir verzeihen heute mal nicht für Ihn)

an alle : bitte bitte mehr davon (ich kann das nicht sauge es aber auf wie ein nasser Schwamm)

chic@mum


Mir begegnen viele Menschen.
Wir laufen aneinander vorbei, stehen nebeneinander, haben denselben Weg und nehmen uns doch allenfalls oberflächlich wahr - im Bus, im Kaufhaus, auf dem Friedhof, auf der Strasse, am Arbeitsplatz, in der Kirche, auf einer Feier.
Es ist ein Abenteuer, einen Menschen näher kennenzulernen. Unterwegs, bei
einer gemeinsamen Unternehmung, im Urlaub ist das ein ganz besonderes Abenteuer. Wir erleben etwas gemeinsam.
Wir sind aufeinander angewiesen. Wir reden und hören. Wir teilen unser Essen, unsere Gedanken, unsere Erfahrungen und Träume.
Wir ermuntern uns gegenseitig und haben am Ziel für immer etwas gemeinsam.
Es ist ein Abenteuer einen Menschen kennenzulernen !

Bist du auch heute einsam und allein,
so weisst du, es muss nicht immer so sein.
Um dich herum ist fröhlich Leben,
es wartet darauf, dir Liebe zu geben.
Du musst es erkennen, mit Willen und Mut,
dann wird sicher auch alles wieder gut.
Erfreu dich am Leben, so wie es ist,
denn trübe Gedanken, die vergehen nicht.
Darum schöpfe neue Kraft,
die stark für das Leben dich macht.
Ich wünsche dir, dass du immer diese Kraft
finden wirst !
Autor: unbekannt


Ein Lächeln zu jeder Zeit kostet nichts und gibt viel.
Es macht den reich, der es empfängt,
und macht den nicht arm, der es gibt.
Es währt nur einen Augenblick,
aber sein Nachhall kann ewig sein.
Ein Lächeln gibt Entspannung bei Müdigkeit,
und bei Erschöpfung gibt es neuen Mut.
Es schafft das Glück zu Hause,
die Stärke bei den Geschäften
und das Gefühl für den Nächsten.
Wie gut, dass man es nicht kaufen oder stehlen kann,
denn es hat seinen Wert nur darin,
wenn man es verschenkt.

Autor:unbekannt


Der Abend sammelt all unsere Gedanken und Gefühle ein. Es gibt wohl kein Gefühl, keinen Gedanken des Herzens, mit dem wir nicht schon mal am Abend zu Bett gegangen sind.

Wie in einem Fluss wälzen sich die Momente des Tages. Die traurigen Momente, aber auch die Glücksmomente wälzen sich durch unsere Gedanken und münden ein in unseren Traum und in unsere Nacht.

(unbekannt)






Liebe Grüße von Kati

Bearbeitet von Kati am 01.07.2007 19:56:38


Innere Stimme

Wenn du deine Augen schließt,
siehst du sie.
Wenn du deine Ohren zuhältst,
hörst du sie.
Wenn dein Mund geschlossen ist,
redest du mit ihr.
Wenn du sie nicht hören möchtest,
spricht sie mit dir.
Wenn man Feinde hat,
ist sie ein Freund.
Wenn man Freunde braucht,
kann sie zum Feind werden.

Sie ist es,
die dir zeigt was richtig ist.
Sie ist es,
die dir Hoffnung schenkt.
Sie ist es,
die dich zum Verzweifeln bringen kann.

Sie ist dein Freund.
Sie ist dein Feind.
Sie ist deine Hoffnung.
Sie ist deine Trauer.
Sie ist dein Gewissen.
Sie ist du.
Sie ist deine innere Stimme.

(unbekannt)

Bearbeitet von Kati am 02.07.2007 09:58:52


Auf die innere Stimme zu hören, muß man manchmal erst lernen....ich hab sie viele Jahre nicht gehört oder bewußt überhört, aber dann kommen Momente, da ist man alleine und ist gezwungen, sie zu hören, und man ist erstaunt, was man da zu hören bekommt !
Vieles will man gar nicht hören, manches ist so klar, daß man nicht versteht, wie man es die ganze Zeit gar nicht hören konnte....
Ich hab gelernt, in der Stille und Ruhe ( d.h. auch mal alleine mit sich sein ! Fiel mir immer sehr, sehr schwer !!!) meine innere Stimme zu entdecken, und mittlerweile ist sie meine beste Freundin :D

Schöne Worte, Kati, seufz..... :blumen:

Ich sammle auch verschiedene Gedichte, Lebensweisheiten,....hab nur im Sommer so wenig Zeit für mich...aber der nächste Winter kommt bestimmt !!!
LG


Wenn im Sommer der rote Mohn...

wieder glüht im gelben Korn,
wenn des Finken süßer Ton
wieder lockt im Hagedorn,
wenn es wieder weit und breit
feierklar und fruchtstill ist,
dann erfüllt sich uns die Zeit,
die mit vollen Massen misst.
Dann verebbt, was uns bedroht,
dann verweht, was uns bedrückt,
über dem Schlangenkopf der Not
ist das Sonnenschwert gezückt.
Glaube nur, es wird geschehn!
Wende nicht den Blick zurück!
Wenn die Sommerwinde wehn,
werden wir in Rosen gehn,
und die Sonne lacht uns Glück!.

Otto Bierbaum

(IMG:http://666kb.com/i/apqjk2nm674l29em5.jpg)

Bearbeitet von Kati am 03.07.2007 09:47:45

Mondnacht

Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte,
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.


Joseph von Eichendorff

Erinnerung
Willst du immer weiterschweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
denn das Glück ist immer da.

Goethe


Tränen

Ein Wasser ist mir kund, das den, der drein nur blickt,
mehr als der stärkste Wein in Unvernunft verzückt.

Der Liebsten Tränen sind's , die oft den klügsten Mann
betören, dass er Schwarz von Weiß nicht sondern kann.

Friedrich von Logau


Glaube,Atme,Lebe

Glaube,
weil die Kraft der Hoffnung
in der Sonne der Fantasie,
die selbst träumend des Friedens gedenkt,
ihr Zuhause hat!

Atme,
weil die Luft der Sterne
in den Betten der Götter,
die selig im Reich der Liebe wohnen,
ihr Zuhause hat!

Lebe,
weil das Glück des Fliegens
in den Flügeln der Engel,
die den Menschen schützend bei Seite stehen,
sein Zuhause hat!

(Marie Mewes)


Wahre Nächstenliebe ist mehr

als die Fähigkeit zum Mitleid;

sie ist die Fähigkeit

zur Zuneigung.


Martin Luther King(IMG:http://666kb.com/i/aptkukirmygo0n7ki.jpg)

Bearbeitet von Kati am 06.07.2007 09:36:43


Es ist nicht eine blinde Macht von außen, deren Spielball wir sind,
sondern es ist die Summe der Gaben, Schwächen und anderen Erbschaften,
die ein Mensch mitgebracht hat.
Ziel eines sinnvollen Lebens ist, den Ruf dieser inneren Stimme zu hören
und ihm möglichst zu folgen.
Der Weg wäre also sich selbst erkennen, aber nicht über sich richten
und sich ändern wollen, sondern das Leben möglichst der Gestalt anzunähern,
die als Ahnung in uns vorgezeichnet ist.

Hermann Hesse


Die erste Frage soll nicht sein:

was kann ich

von dem Nächsten erwarten?

sondern:

Was kann der Nächste

von mir erwarten?


Friedrich von Bodelschwingh(IMG:http://666kb.com/i/apvmmm4yz6zwoh5bk.jpg)

Bearbeitet von Kati am 08.07.2007 10:07:45


Man sagt, zwischen zwei entgegengesetzten Meinungen liege die Wahrheit mitten inne.
Keineswegs!
Das Problem liegt dazwischen.

Goethe


Der Sinn deines Lebens ist...deinem Leben Sinn zu geben!


Diejenigen,
die meist davon reden,
daß wir doch alle in einem Boot sitzen,
sind meist diejenigen,
die sich rudern lassen.

Helmut Ruge


Ich bin bereit,überall hinzugehen. Vorausgesetzt,
der Weg führt vorwärts.

( David Livingstone )


Wir werden nicht durch die Erinnerung an unsere Vergangenheit weise,
sondern durch die Verantwortung für unsere Zukunft.

Shaw


Mit einer Kindheit voll Liebe kann man

ein halbes Leben hindurch

die kalte Welt aushalten.

Jean Paul


Schau um dich-

und du wirst sehen,

wie viele

auf deine Freundschaft,

dein Lächeln,

auf deine freundlichen,

tröstenden Worte warten.

Arsène Garnier(IMG:http://666kb.com/i/aq2q03xpcv3a9lho2.jpg)

Bearbeitet von Kati am 15.07.2007 10:03:49


Auch aus Steinen,
die in den Weg
gelegt werden,
kann man
Schönes bauen.

Goethe


Wenn du einen Freund haben willst - sei selber einer !!! :blumen: :blumen: :blumen:


Wenn es dir möglich ist,

mit nur einem kleinen Funken

die Liebe in der Welt zu bereichern,

dann hast du nicht umsonst gelebt.

Jack London


Wer noch niemals anderen Leuten auf die Füsse getreten,

hat sich vermutlich noch niemals von der Stelle bewegt.

Franklin Jones


Je mehr man schon weiss, desto mehr hat man noch zu lernen.
Mit dem Wissen nimmt das Nichtwissen in dem gleichen Grade zu,
oder vielmehr das Wissen des Nichtwissens.

Schlegel


Warum die Zitronen sauer wurden ...

Ich muss das wirklich mal betonen:
Ganz früher waren die Zitronen
(ich weiß zwar nicht genau mehr wann dies
gewesen ist) so süß wie Kandis.

Bis sie einst sprachen: "Wir Zitronen,
wir wollen groß sein wie Melonen!
Auch finden wir das gelb abscheulich,
wir wollen rot sein, oder bläulich!"

Gott hörte oben die Beschwerden
und sagte: "Daraus kann nichts werden!
Ihr müsst so bleiben! Ich bedauer!"
Da wurden die Zitronen sauer

Heinz Erhard


Im Leben versucht man zu lernen;
Man versucht Ziele zu erreichen!

Im Leben möchte man glücklich sein;
Man möchte unbeschwert durchs Leben ziehen!

Im Leben möchte man akzeptiert werden;
Man will verstanden werden!

Im Leben sollte man geliebt werden;
Man versucht Liebe zu erwidern!

Im Leben kann man lernen zu vertrauen!
Ich werde die Hoffnung nie aufgeben,
dass dieses Ziel erreicht wird!

(unbekannt)


"Glück ist, was lächeln macht, was Angst, Sorge, Ungewissheit vertreibt und inneren Frieden schenkt."

Albert Einstein


Am Anfang gehören alle Gedanken der Liebe. Später gehört dann alle Liebe den Gedanken.

Albert Einstein


Ein gewöhnlicher Verstand ist wie ein schlechter Jagdhund, der die Fährte eines Gedankens schnell annimmt und schnell wieder verliert.


Hugo von Hofmannsthal


Es ist leichter, eine schon hundertmal gehörte Lüge zu glauben als eine zum erstenmal gehörte Wahrheit.

(Robert Lynd)


Ein Wort geht fort und auf der Reise,
von Mund zu Mund so sprach der Weise.

Ein Wort wird wandern indem es ausgesprochen,
es kehrt nicht Heim auch nicht nach Wochen.

Ein Wort gesprochen mit Gefühl,
schön warm und nicht zu kühl,
falls mit Stille sich umgeben,
wird es seinen Spass erleben.

Es fängt sich dan im Ohr,und nicht bevor,
es im bewustsein ein Licht hat angemacht,
wird es sterben ganz angebracht.

Dem Empfänger sich ergeben,
Denn nur so kann es weiter leben.

Die gute Tat, liegt in der Saat,
des Wortes tieferen Sinn.

Die Frucht von vielen Wörtern wird es tragen,
und damit die Antwort auf so vielen Fragen.

Geschrieben, gesprochen oder auch nur gedacht,
ein Wort hat es in sich, es hat die Macht.

(unbekannt)


Theoretisch ist es

um die Hälfte leichter,

einen tiefen Abgrund

mit zwei Sprüngen

zu überwinden.



(unbekannt)


Alles was geschieht und uns zustösst,
hat einen Sinn; doch es ist oft schwierig,
ihn zu erkennen. Auch im Buch des Lebens
hat jedes Blatt zwei Seiten.
Die eine, obere, schreiben wir Menschen,
mit unserem Plänen, Wünschen und Hoffen.
Aber die andere füllt die Vorsehung.
Und was sie anordnet, ist selten unser Ziel gewesen.

(Persische Weisheit)

Bearbeitet von Kati am 23.07.2007 08:14:49


Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben;
Sie haben meine Fantasie beflügelt.
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten;
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen, die mich belogen haben;
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben;
Sie haben mir zugemutet Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben;
Sie haben meinen Mut geweckt.

Ich danke allen, die mich verlassen haben;
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben;
Sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die mich verletzt haben;
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben;
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Vor allem aber danke ich allen,
Die mich lieben, so wie ich bin;
Sie geben mir die Kraft zum Leben.
Autor: unbekannt


Der Mensch ist ein Geheimnis.
Man muß es enträtseln,
und wenn du es ein ganzes Leben lang enträtseln wirst,
so sage nicht, du hättest die Zeit verloren.
Ich beschäftige mich mit diesem Geheimnis,
denn ich will ein Mensch sein.

Fjodor M. Dostojewski


See in der Heide

In dunkelnder Heide, so lieblich und mild,
da gibt es vorm Winde kein schützendes Schild.
Weht kühlend hernieder aus blinzelnder Höh:
es lispelt die Welle, es ruhet der See.

Allmählich nur regts sich im Rohre ganz brav,
es duftet und säuselt so ruhig und zart.
Und flüstert uns Worte voll Glück und voll Weh:
leis plätschert die Welle, es träumet der See.

In Lüften zerfleddert die Wolke ganz leis,
nur ein einsamer Vogel singt seine Weis´.
Beruhigend leget den Schleier die Fee:
es ruht nun die Welle, still schweiget der See.

(unbekannt)


Erfahrungen vererben sich nicht.
Jeder muss sie alleine machen.

China-Weisheit


Ein Maulwurf

Die laute Welt und ihr Ergötzen
Als eine störende Erscheinung
Vermag der Weise nicht zu schätzen.
Ein Maulwurf war der gleichen Meinung.
Er fand an Lärm kein Wohlgefallen,
Zog sich zurück in kühle Hallen
Und ging daselbst in seinem Fach
Stillfleißig den Geschäften nach.
Zwar sehen konnt' er da kein bissel,
Indessen sein getreuer Rüssel,
Ein Nervensitz voll Zartgefühl,
Führt sicher zum erwünschten Ziel.
Als Nahrung hat er sich erlesen
Die Leckerbissen der Chinesen,
Den Regenwurm und Engerling,
Wovon er vielfach fette fing.
Die Folge war, was ja kein Wunder,
Sein Bäuchlein wurde täglich runder,
Und wie das häufig so der Brauch,
Der Stolz wuchs mit dem Bauche auch.
Wohl ist er stattlich von Person
Und kleidet sich wie ein Baron,
Nur schad, ihn und sein Sammetkleid
Sah niemand in der Dunkelheit.
So trieb ihn denn der Höhensinn
Von unten her nach oben hin,
Zehn Zoll hoch oder gar noch mehr,
Zu seines Namens Ruhm und Ehr
Gewölbte Tempel zu entwerfen
Und denen draußen einzuschärfen,
Daß innerhalb noch einer wohne,
Der etwas kann, was nicht so ohne.
Mit Baulichkeiten ist es mißlich.
Ob man sie schätzt, ist ungewißlich.
Ein Mensch von anderm Kunstgeschmacke,
Ein Gärtner, kam mit einer Hacke.
Durch kurzen Hieb nach langer Lauer
Zieht er ans Licht den Tempelbauer
Und haut so derb ihn übers Ohr,
Daß er den Lebensgeist verlor.
Da liegt er nun, der stolze Mann.
Wer tut die letzte Ehr ihm an?
Drei Käfer, schwarz und gelb gefleckt,
Die haben ihn mit Sand bedeckt.

Wilhelm Busch


Du und ich: Wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.



Mahatma Gandhi


Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
der seelig an der Blume hing.

Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm,
und nascht und säuselt da herum.
Oft kroch ein Käfer, kribbelkrab,
am hübschen Blümlein auf und ab.
Ach Gott, wie das dem Schmetterling
so schmerzlich durch die Seele ging.

Doch was am Meisten ihn entsetzt
das Allerschlimmste kam zuletzt.
Ein Esel fraß die ganze,
von ihm so heiß geliebte Pflanze.

Wilhelm Busch