Auto fahren ein Problem! Wer fährt auch nicht gern oder garnicht?


Wie geht es euch Betroffenen mit diesem Thema? Was macht ihr dagegen oder auch nicht? Wie reagiert eure Umwelt? ...? Das interessiert mich sehr.

Ich habe über 20 Jahre den Führerschein und bin auch immer gefahren (ohne Unfall). Allerdings kurve ich nur im mir bekannten Umkreis herum (ca. 20km) und die Autobahn hat mich seit Jahren nicht mehr als Fahrerin gesehen.

Ich fühle mich einfach nicht gut im dichten Verkehr, besonders auf der Autobahn mit den schnellen Dränglern.

Ich meine, nicht jeder muss alles können, aber es schränkt halt doch ein. Auf längeren Strecken wäre es schon gut sich abzuwechseln, aber ich trau mich nicht. Ansonsten klinke ich mich bei Freundinnen ein und revanchiere mich auf Kurzstrecken, die ich dann übernehme. Meine bessere Hälfte hat mein Problem wohl oder übel nach längeren Diskussionen akzeptiert.

Auf die Idee diesen Beitrag ins Forum zu stellen bin ich gekommen, als ich hier unter Führerscheinprüfung einen Beitrag mit der Bemerkung: fahr nicht mehr, weil "angsthab" gefunden habe. Außerdem kenne ich mehrere Personen, denen es ähnlich geht.

Ich bin auf eure Berichte wirklich gespannt!!! :applaus: :applaus: :applaus:


Wie wäre es ,wenn du evtl. ein paar Fahrstunden nehmen würdest ?
Du könntest dem Fahrlehrer/in dein Problem schildern und dann könnte er /sie gezielt darauf eingehen .
Danach hilft nur eins : Fahren Fahren Fahren !!!

Bearbeitet von Vogulisli am 23.07.2007 11:58:54


Learning by doing!!!
Rauf auf die Autobahn. Muss ja nicht zur Rush hour sein. Aber wenn dein GG neben dir sitzt, kannst du immer noch Fahrerwechsel betreiben.
Ich fahre lieber auf der Autobahn, als auf dem Dorf. Aber die Freude überhaupt zu fahren überwiegt einfach.


Sunlight, du solltest nochmal in die Fahrschule und Stunden nehmen, vor allem auf der Autobahn und im Stadtverkehr. Im dichten Verkehr fühlt sich bestimmt keiner so richtig wohl, ich auch nicht, Autobahn nervt mich auch wie nix sonst, aber auf der Autobahn gibts auch normale Fahrer und nicht bloß Drängler.
Wer vorm normalen Autoalltag Schiss hat (und da gehört eben ab und an auch Autobahn dazu und Fahren in Stoßzeiten) hat zwar den Lappen, ist aber nicht (mehr) dafür geeignet, weil sich die Situation, in der man sich bewegt, immer von einer Sekunde auf die andere ändern kann und die Fahrer durch ihre Einstellung zum Fahren auch andere gefährden können. Nicht bloß rasante und rücksichtslose Fahrer können ne Gefahr für andere sein, sondern auch ängstliche und übervorsichtige.
Sowas ist nicht angeboren und nix, womit man sich abfinden muss, sowas kann man trainieren und ändern und sollte man auch, wenn man immer noch fährt. Kommt öfter vor als man denkt, der klassische Fall ist die Frau, irgendwann mit nem Kerl zusammengezogen ist, ihre Karre verkloppt weil man zwei nicht braucht und ab da meistens der Kerl fährt, weil der "sowieso der bessere Fahrer ist und der keinen an seine Karre dranlässt". Die Fahrlehrer kennen das.

Irgendwann kanns dazu kommen, dass du dann nicht mal mehr im Dorf rumfährst, weil grade noch fünf andere Karren oder drei Fahrräder auf der Straße sind, ne Schneeflocke vom Himmel gekommen ist und die Sonne zu hell scheint.
Leider isses aber auch so, dass solche Leute oft (nicht immer) finden, das ist eben so und was ich nicht will mach ich auch nicht und alle anderen sind ja bloß scharf drauf, mich zu rammen oder sowas. Erfahrung erfährt man sich, von nix kommt nix.

Bearbeitet von Kalle mit der Kelle am 23.07.2007 12:42:35


Liebe Sunlight
Ich kann Dein Problm gut nachvollziehen. Vor Autobahnfahrten habe ich den blanken Horror. *ichauchangsthab*
Wie in einem anderen Thread schon erwähnt, habe ich einen eher ruhigen, defensiven Fahrstil, da ich keine Lust habe, mein Leben oder das meiner Kinder zu gefährden.
Auf deutschen Autobahnen herrscht teilweise Krieg und das Schlimme ist, das Raserei in vielen Kreisen als Kavaliersdelikt gesehen wird. Nach so mancher Fahrt bin ich schweißgebadet, deswegen versuche ich, möglichst oft, das Auto stehenzulassen und mit dem Fahrrad zu fahren. In der Großstadt habe ich somit gleich das nächste Problem an der Backe: Als Radfahrer bist Du für viele Autofahrer quasi nicht existent. Ich bin ein eher unängstlicher Typ, aber die Alpträume, die ich schon allein wegen meiner Kinder deswegen hatte... gottseidank ziehen wir nächstes Jahr auf`s Land. :rolleyes:


Lieber Kalle mit der Kelle,

aus deinem Beitrag geht klar hervor, dass du nicht zu der Zielgruppe der Gefragten gehörst!

Nur um es einfach klar zu stellen, ich fahre nicht übervorsichtig oder bummelig. Und mit besonders "schnittig" fahrenden Fahrkünstlern hatte ich schon mehrere unangenehme Erlebnisse, die aber bisher noch immer gut gegangen sind.

Bearbeitet von sunlight am 23.07.2007 12:49:37


Ach ja, `nen Tipp wollte ich Dir auch noch geben: Suche Dir eine ruhige Autobahn, und fahre überwiegend rechts. Überhole nur dann, wenn sich das wirklich lohnt. Auf Landstraßen bringt das Überholen meist gar nix, weil man den Überholten dann an der nächsten Ampel oder Kreuzung schon wieder hinter sich hat.
Und: Versuche, ruhig und gelassen zu bleiben, auch wenn es total schwer fällt, laß Dich von den Heizern nicht unter Druck setzen, Du mußt nicht schnell fahren, 100 km/h reichen erst einmal. Die Idee, deinen Mann mit ins Auto zu nehmen, halte ich fur gut, dann hast Du Unterstützung. Ich glaube nicht, daß Du Fahrstunden brauchst, da Du ja autofahren kannst. Die Fahrstunden nehmen Deine Ängste nicht. Fahrstunden sollten lieber die Raser nehmen, damit die lernen, wie man sich im Staßenverkehr benimmt. rofl


Liebe Heiabutzi,

du machst mir wirklich Mut!

Ich glaube ich probier es nächsten Sonntag. Auf das Gesicht meines GG bin ich jetzt schon gespannt.

Vielleicht meldet sich ja im Laufe der nächsten Tage noch jemand, der für sich schon eine Lösung gefunden hat und berichten kann, wie es ihm oder ihr ergangen ist?

Dir auf jeden Fall schon Mal Danke für den liebevollen Zuspruch! :winkewinke:


Gern geschehen, wir Angstlichen müssen doch zusammenhalten!!!
Du schaffst das schon!!! ^_^
Verbinde das doch gleich mit einem schönen Picknick mit Deinem Gö Ga, aber nicht so dicht an der Autobahn, sont leidet die Romantik... :D :D :D :D


Ich kann verstehen, wenn Leute Angst haben, der Verkehr hat zugenommen und teilweise fahren die Leute agressiv.

Da aber Autofahren wichtig ist, würde ich auch zum Üben raten, solange, bis man sich wieder sicher fühlt. Es schränkt halt sehr ein wenn man kaum Auto fährt.

Viel Glück und Spass beim Üben.

Murphy

Bearbeitet von murphy am 25.07.2007 14:21:02


Hallo Sunlight,
ich selbst bin nicht betroffen. Habe das aber bei meiner Gothi mitbekommen. Sie hat mit 18 den Führerschein gemacht. Danach ist sie vor lauter Angst nicht mehr gefahren. Das hat immer mein Onkel gemacht. Nun ist er vor 2 Jahren gestorben. Dazwischen liegen nun 40 Jahre und auf einmal musste sie. Am besten ist wirklich du gehst mal zu einer Fahrschule. Heute gibt es für alles Kurse, wo man Ängste bekämpfen kann. Aber du musst es wirklich wollen.
Ich drücke dir alle Daumen, dass schaffst du :blumen:


Ich rate Dir auch dazu - fahren, fahren und nochmals fahren.
Erst Landstraße und auf dem Rückweg dann über die Autobahn.
Versuche es mal an einem Sonntag, da sind zumindestens nicht so viele LKW unterwegs wie an Wochentagen.

Du weisst nie, ob Du mal plötzlich fahren musst, weil kein anderer kann.

Ob Du Deinen GG mitnimmst, ist eine Frage, die Du selbst entscheiden musst. Wenn er ein guter Beifahrer ist - ja.
Wenn er ein schlechter Beifahrer ist und immer reinredet - nein.
Dann solltst Du Dir jemanden anderes suchen.

Und den Vorschlag mit den Fahrstunden finde ich nicht so schlecht. Du hättest auf alle Fälle einen Fahrlehrer neben Dir sitzen und ein guter Fahrlehrer kann Dir auch Deine Angst nehmen.

Viel Erfolg!


Hallo,

ich habe seitdem ich 16 Jahre alt bin den Führerschein(Moped), dann mit 18 Jahren Klasse 3(PKW) und fahre im moment überhaupt nicht gern mit dem Auto, das kam von heute auf morgen.
Ich hatte mal einen selbstverschuldeten Unfall, war aber nur Blechschaden und keine weiteren beteiligten.
Es liegt aber auch nicht an dem Unfall, ich bin etwas ratlos :wacko:
Vor 5 Jahren bin ich jedes Wochenende 160 km gependelt, hälfte landstrasse hälfte Autobahn und das ohne probleme, wenn ich heute daran zurück denk krieg ich schon Schweiss ausbrüche.
Mein Problem ich fahre auch nicht gern als Beifahrer :wacko: , man hat ja nix unter Kontrolle :(
Naja zur Zeit mache ich eine behandlung und hoffe das es dadurch irgendwie besser wird :blumen:
Die Zeit wird es bringen :)


Ich kenne das Problem von den anderen Mädels in meiner Familie. Ich bin anscheinend die einzige, die wirklich gerne fährt. Meine älteste Schwester mag es einfach auch nicht, fühlt sich unsicher und ungut, muss aber, da sie auf dem Land wohnt, notgedrungen öfter mal, auch um ihre Kids rumzufahren. Sie hat sich mittlerweile wohl dran gewöhnt, was nicht heisst dass sie gerne fährt. Unbekannte und lange Strecken überlässt sie ihrem Gatten.

Meine Mutter hat den Führerschein ziemlich spät, mit Mitte 40 gemacht, es hat erst beim 3. Anlauf geklappt und sie fuhr eine Weile ihren kleinen Automatik-Wagen, aber nie gerne. Als der irgendwann Schrott war, hörte sie von einem Tag auf den anderen auf. Hat, glaube ich, noch einmal die Kiste meines Vaters gefahren und prompt vor lauter Aufregung an den Zaun gesetzt. Leider stellt sich mein Vater auch sehr pissig mit seiner Kiste an, und seitdem hat sie's einfach ganz aufgegeben. War jetzt vor kurzem ein echtes Problem, mein Vater durfte nicht fahren wegen einer Herzgeschichte, und sie konnte einfach nicht mehr, zu lange pausiert. Sowas kann immer mal passieren, dagegen hilft einfach nur Übung.

Meine zweite Schwester hat die erste Führerscheinprüfung verlatzt und schon da aufgehört. Ihr wird auch grundsätzlich schlecht im Auto, sogar als Fahrerin selber war das damals so. Sie hat einen totalen Widerwillen gegen Autos. Ist ein ganz schönes Problem, man kann sie nirgendwohin mal mitnehmen, nur bei offenem Fenster, vorne sitzend und kurze Strecken. War wohl laut Aussage meiner Eltern bei ihr als Kleinkind schon so. Sowas gibt's also einfach, Du bist nicht allein!

Ich würd trotzdem nach dem Prinzip learning by doing vorgehen. Lass den Göga ruhig zu Hause und gondel mal selber durch die Gegend - das bringt meiner Ansicht nach am meisten.


Hallo Sunlight

ich gehöre auch nicht zu den angesprochenen, habe aber mal eine zeitlang in einer Fahrschule gejobbt - Du glaubst gar nicht, wieviele Leute (auch Männer) dieses "Problem" haben.

Mein Tipp: Geh zur Fahrschule und mach ein paar Auffrischungsstunden. Schildere dem Fahrlehrer Dein Problem, so dass er auch genau darauf eingehen kann.

Sicherlich kannst Du auch mit Deinem Mann fahren, aber wenn Du wirklich "Angst" hast, kann es möglich sein, dass Du Dich in einem Fahrschulwagen etwas sicherer fühlst, hat doch der Fahrlehrer auch Pedale - Dein aber Mann nicht!
Ausserdem sind Fahrleher auch extra ausgebildet und machen sowas den ganzen Tag.
Ich will Deinem GöGa ja nichts böses, aber wenn man jahrelang fährt, gewöhnt mann sich so die ein oder andere Eigenart an, welche evtl. nicht ganz im Sinne der STVO ist - die musst Du dann ja nicht gleich übernehmen.

Ansonsten kann ich mich nur den Vorrednern anschliessen - üben üben üben - das wird schon :daumenhoch:

PS: Meine Mutti würde jetzt sagen "Kind, nur Übung macht den Meister :D


Zitat (sunlight @ 23.07.2007 12:49:02)
Lieber Kalle mit der Kelle,

aus deinem Beitrag geht klar hervor, dass du nicht zu der Zielgruppe der Gefragten gehörst!


:hmm: Überleg gerade ,was an Kalles Tip nicht okay war ???

Wahrscheinlich gehöre ich auch nicht genau zu den angesprochenen: Ich fahre aus Ueberzeugung nicht Auto und habe es deshalb auch nie gelernt.
In letzter Zeit merke ich , dass ich je länger je weniger gerne "Mit"-fahre. Ich sehe einfach keinen Sinn darin, mich in eine Blechkiste zu zwängen, mich anzubinden und dann (vor allem bei längeren Fahrten) so zwei drei Stunden so zu sitzen. Mit dieser Ansicht stosse ich leider auf absolutes Unverständnis.

Trotzdem fühle ich mich im ÖV viel freier. Da kann ich mir die Beine vertreten, lesen, schlafen, schwatzen spielen und und und..... Für kürzere Strecken und für den Einkauf nehme ich das Fahrrad oder gehe zu Fuss. Damit kann ich mir die Kosten für den Fitnessklub sparen.

Mein Tipp an Dich wäre klar. Auto verkaufen und die neue Freiheit geniessen.


Zitat (tabida @ 23.07.2007 17:13:59)
Mein Tipp an Dich wäre klar. Auto verkaufen und die neue Freiheit geniessen.

Das mag in manchen Gegenden funktionieren, aber Situationsabhängig ist die Fähigkeit zum Autofahren unabdingbar...

Also ich würd mich schon als gute Autofahrerin bezeichnen.
Ich hab auch kein Problem damit verschiedene Autos zu fahren. Meine Schwägerin fährt nur ihrs und hat noch nie das ihres Mannes gefahren.
Ich hab einen Peugeot Partner und sie versteht gar nicht wie ich so ein großes Auto fahren kann. Ich finde komme mit dem besser zurecht als mit dem 206 meines Mannes, weil bei dem Partner die Spiegel viel größer sind und man eigentlich alles sieht.

Wir haben noch ein altes BMW Cabrio und in dem sitzt man so tief drin (bei meiner Größe zumindest) und da hab ich letztes Jahr beim ausparken eine kleine Beule in ein anderes gefahren und seitdem hab ich immer ein bissle Angst beim Ausparken.


Welcher User sind denn überhaupt hier gefragt? Das Problem wurde doch ganz allgemein geschildert meiner Meinung nach. Dann kann doch auch jeder hier antworten.
Ich fahre auch unheimlich gerne Auto, egal ob in der Großstadt, Autobahn oder
Landstraße und auch das Wetter spielt keine Rolle.

Du selbst bist ja als so unsichere Fahrerin irgendwie auch eine Gefahr für den
restlichen Straßenverkehr. Du mußt sicher werden. Und da finde ich den Rat, in einer guten Fahrschule noch einmal Stunden zu nehmen, einzig richtig. Mit dem
Fahrlehrer ganz klar abklären, welches Problem Du hast.
Dann wird das schon!


sunlight, ob du Fahrstunden nehmen solltest oder nicht kann ich nicht beurteilen.

Mein Rat: Sonntags morgens um 6 Uhr, da hast du soviel Platz auf der Autobahn, da kannst du in aller Ruhe fahren.
Nimm deinen GG mit, sucht euch ein schönes Ziel aus,
du wirst dich riesig freuen, wenn du dich getraut hast.

Tante Edit meint, Kalle mit der Kelle hat doch sehr vernünftig geschrieben.

Bearbeitet von Sunday am 23.07.2007 18:05:57


Mit dem Mann zum Üben auf die Autobahn zu gehen ,finde ich ,bei allem Respekt ,sehr unvernünftig !
Wenn da eine brenzlige Sit. kommt ,kann er ohne Doppelpedale ,vom Beifahrersitz aus nicht eingreifen !!!


hmmm... ich fahre am Tag weit über hundert Kilometer und zumeist Autobahn. Ich mag's auch nicht wirklich, aber es muß nunmal sein.

Was die längeren Strecken betrifft: Man suche sich ein Fahrzeug, was ungefähr so schnell ist wie man selbst fahren will und hänge sich hinten dran (nicht zu dicht natürlich). Nun kann man relativ entspannt fahren und ein wenig Sprit spart man auch noch.


Zitat (sunlight @ 23.07.2007 11:50:35)
Wie geht es euch Betroffenen mit diesem Thema? Was macht ihr dagegen oder auch nicht? Wie reagiert eure Umwelt? ...? Das interessiert mich sehr.

Ich habe über 20 Jahre den Führerschein und bin auch immer gefahren (ohne Unfall). Allerdings kurve ich nur im mir bekannten Umkreis herum (ca. 20km) und die Autobahn hat mich seit Jahren nicht mehr als Fahrerin gesehen.

Ich fühle mich einfach nicht gut im dichten Verkehr, besonders auf der Autobahn mit den schnellen Dränglern.

Ich meine, nicht jeder muss alles können, aber es schränkt halt doch ein. Auf längeren Strecken wäre es schon gut sich abzuwechseln, aber ich trau mich nicht. Ansonsten klinke ich mich bei Freundinnen ein und revanchiere mich auf Kurzstrecken, die ich dann übernehme. Meine bessere Hälfte hat mein Problem wohl oder übel nach längeren Diskussionen akzeptiert.

Auf die Idee diesen Beitrag ins Forum zu stellen bin ich gekommen, als ich hier unter  Führerscheinprüfung einen Beitrag mit der Bemerkung: fahr nicht mehr, weil "angsthab" gefunden habe. Außerdem kenne ich mehrere Personen, denen es ähnlich geht.

Ich bin auf eure Berichte wirklich gespannt!!! :applaus:  :applaus:  :applaus:

Ich kenne jemanden...auf den trifft fast genau dasselbe zu. :D
Das lustige ist :
Wenn derjenige fahren muss,aus welchem Grund auch immer,da kann ich als Beifahrer ganz entspannt daneben sitzen.
Derjenige fährt sicher,schnell und ohne Angst....weil er muss.Dann sagt derjenige auch nach einer Autofahrt zu mir : "Hab schon völlig vergessen,was das für ein Spass macht."
Am nächsten Tag dieselbe Diskussion.... :rolleyes:
Für mich ist das ein Rätsel....aber ich gehöre auch nicht zur Zielgruppe der Gefragten. ;)
Ob ich an deiner Stelle gleich auf die Autobahn fahren würde,egal um welche Zeit,wage ich mal zu bezweifeln.
Wenn du innerhalb eines gewissen Radius dich sicher fühlst und dich "verbessern" möchtest,würde ich diesen Radius Stück für Stück erweitern.

Zitat (sunlight @ 23.07.2007 12:49:02)
Lieber Kalle mit der Kelle,

aus deinem Beitrag geht klar hervor, dass du nicht zu der Zielgruppe der Gefragten gehörst!

Da gehört jeder zu, der auf den Straßen ist, auf denen du mit der Karre unterwegs sein könntest, also auch ich, die Zusammenstellung ist dabei sowas von latte. Ob ich zu Fuß geh oder in die Pedale tret oder mit meiner Karre unterwegs bin oder ob das jemander anderer ist spielt da keine Geige, der Unsicherheitsfaktor bei nem Fahrer, der sich so unwohl hinterm Steuer fühlt wie du und sich keine langen Strecken, Autobahnen und sowas zutraut, bleibt.

Gilt das eigentlich immer noch, dass man nach sieben Jahren Fahrabstinenz nicht mehr fahren darf auf öffentlichen Straßen und den Lappen neu machen muss oder ist da was geändert worden? Hab das grade mit den 40 Jahren Pause gelesen und war da n bisschen geschockt, ist die Frau da einfach so in die Kiste eingestiegen und ist gefahren oder ist die nochmal zur Fahrschule und hat Unterricht genommen?

Ich hatte vor zig Jahren mal einen unverschuldeten Unfall auf der Autobahn.

Danach war Autobahn für mich jahrelang ein Tabu. Irgendwann hat es mich aber selbst so geärgert, dass ich mich einfach ins Auto gesetzt habe und eine Tour auf der Autobahn gemacht habe. Klar Energieverschwendung :gnade:

Meinen Radius habe ich dann immer weiter ausgeweitet und fühlte mich zunehmend sicherer. Heute habe ich längst kein Problem mehr damit. :D

Also rauf auf die Autobahn, ABER nur wenn DU es wirklich willst. Da mein GG eine absolute Nervensäge als Beifahrer ist, bin ich allein gefahren und habe auch vorher nichts gesagt um mir die "guten Ratschläge" zu ersparen. Denn fahren und Situationen erkennen musst du. :wub:

tante ju


Nach sowas hab ich da Verständnis für, wenn man da ne Weile aussetzt oder das Fahren gleich ganz aufgibt, aber da gehts ja bei sunlight nicht drum, oder hab ich da was falsch mitgekriegt? Da ist bloß die Rede davon, dass sie sich nicht wohl fühlt außerhalb von ihrem Radius und nicht auf Autobahnen will, ist also was Generelles. Das kann man mit Fahrstunden bekämpfen, am besten mit nem Profi. Den Kerl würd ich nicht mitnehmen, kommt zwar auf jeden selber an, aber nen Fahrlehrer oder nen Bekannten oder sowas lässt man nach dem Üben zurück, den Kerl nicht, da kommt vielleicht stunden- und tagelang immer wieder das gleiche Thema mit Üben und wie blöde man sich vielleicht angestellt hat wieder auf den Tisch und kann zu Streit führen. Ist meistens besser sowas trennt man, aber bei n paar klappts auch, wenn man das zusammen macht.


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 23.07.2007 19:02:47)
Gilt das eigentlich immer noch, dass man nach sieben Jahren Fahrabstinenz nicht mehr fahren darf auf öffentlichen Straßen und den Lappen neu machen muss oder ist da was geändert worden? Hab das grade mit den 40 Jahren Pause gelesen und war da n bisschen geschockt, ist die Frau da einfach so in die Kiste eingestiegen und ist gefahren oder ist die nochmal zur Fahrschule und hat Unterricht genommen?

Wenn man im Besitz der Fahrerlaubnis ist ,darf man fahren !
Egal ,wie lange man nicht gefahren ist ,man darf jederzeit wieder fahren ,ohne Einschränkung und Auflagen !!!

Hallo Sunlight,

bin bewusst über alle Antworten hinweggegangen, da es mir gerade so ergangen ist wie dir!

Ich sass neben Mann - Mann fuhr - Mann fuhr grundsätzlich - tags und nachts. Ich tat nichts - doch ja - wenn einer der Wagen kaputt war, bin ich mit ihm zur Reparaturwerkstatt gefahren - na ja - so 1 Kilometer?
Nun wurde er krank - ab jetzt war ich gefragt. Mist ist nur, wenn Mann schon vorher das Auto nicht mehr richtig gewartet hat. Ich stand also vor dem Problem - Auto fahren lernen, Auto zur Reparatur bringen, wie tanke ich überhaupt - das letzte Mal so vor 20 Jahren? Kann ich überhaupt noch fahren?

JAAA! Auch wenn die Reparaturen vorerst von Freunden durchgeführt wurden. Der erste Weg war nur zum Einkauf - schweissgebadet kam ich zu Hause an - nicht fähig, dieses riesige Auto in diese kleine Garage zu fahren.

Autobahn fahren? Dass hiess für mich, in einem Horrorfilm mitzuspielen!

Aber dann! Die Idee! Ich bin durch die Arbeit gezwungen auf die Bahn zu gehen, kein Entkommen, keinen Weg durch die Stadt, nix ist möglich. Ich bin mit meiner Kollegin gefahren und immer, wenn sie sich einfädeln musste, habe ich mich richtig umgeschaut und ihr zugesehen. Jeden Tag dasselbe Prozedere. Dreimal morgens einfädeln und dreimal abends einfädeln - und ich immer mit dem Rückwärtsblick. Erschwerend, weil sie so eine nervöse Nudel war und die bösen LKW-Fahrer sie nicht reinliessen (ging auch nicht, die müssen weiterfahren).

Morgens um 5.45 Uhr bin ich losgefahren - allein - ohne Mann - einfach los zur Arbeit - kaum Verkehr - kein Thema denkt man - ne - die Rückfahrt kam ja noch. Aber erst mal in diesen Rückspiegel schauen, sehen, einschätzen!

Die Rückfahrt - LKW's vor mir - hinter mir - dazwischenmogeln.

Heute fahre ich so locker auf die Autobahn. Ohne Angst - kein Thema. Schnell fahren, wenn ich merke, da ist ein LKW, der wirklich nur 100 fährt, mich dahinter klemmen, wenn ich merke, die da sind sehr viel schneller als ich.
Ich habe 3 Tage gebraucht, seitdem sehe ich das locker und ich habe mich niemals aufgeregt wie meine Kollegin, dass LKW's sie nicht reinliessen oder ähnliches. Bislang habe ich nur defensive Fahrer erlebt, die mir den Weg ebnen und ich mache es ebenso.

Dass allerschönste daran? Ein Stück Selbstwertgefühl mehr!


Ich gehöre auch zu den unsicheren, eher ungerne Autofahrerinnen.
Das liegt bei mir aber daran, dass nur sehr selten die Gelegenheit habe, zu fahren. Ich wohne in Hamburg, hier als Studentin brauche ich kein Auto.

Ich fahre also nur, wenn ich zu Hause bin, und das kommt ungefähr dreimal im Jahr vor. Ich habe meinen Führerschein seit zweieinhalb Jahren und das auch erst im vierten Anlauf (was sicherlich auch dazu beiträgt).

Ich denke, wenn ich mehr fahren würde, würde ich wohl auch sicherer werden.

Autobahn ist für mich auch ein Graus, aber meine Mutter meint, auch daran würde ich mich gewöhnen, sie hat es auch geschafft. Offenbar fahre ich nicht vorrausschauend genug, aber es ist echte einfach nur Stress.


Schlimm finde ich es bei meinem Freund. Seine Mutter lässt ihn nicht mit ihrem Auto fahren (Begründung: Er wäre mit dem alten Auto zu wenig gefahren und jetzt könnte deshalb wer weiß was passieren. :wallbash: )
Ich finde das total unverantwortlich, er ist seit bestimmt zwei Jahren nicht mehr gefahren. Da muss man doch unsicher werden, besonders im Stadtverkehr. Aber sie lässt nicht mit sich reden. :labern:


Hier
Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 30.11.2007 09:25:36


:hmm: Aha ,und das soll jetzt also ermutigen ?
Sorry ,aber Vermeidungstaktik hat noch niemandem geholfen !
Und ,dass diejenigen unter uns ,die nunmal keine Angst haben , Mut machen wollen ,ist das so verwerflich ?

Wenn du einmal vom Pferd gefallen bist , wirst du auch von anderen ermutigt sofort wieder aufzusteigen (auch wenn du dich beinahe nicht mehr rühren kannst) , und das hat seinen guten Grund ! Denselben !

Bearbeitet von Vogulisli am 25.07.2007 10:50:20


warum nicht? ist ja doch auch eine empfehlung dabei, die helfen könnte - der schleuderkurs.
find ich übrigens eine gute idee - ich möcht sowas auch schon lang mal machen (ich hab zum glück keine angst vor dem fahren, wichtig find ichs trotzdem).

btw ... das wahre leben ist in der realität nicht immer ermutigend - tut mir leid MEike :trösten:

Bearbeitet von xanthya am 25.07.2007 10:52:57


Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 30.11.2007 09:24:49


@ MEike ,dann hab ich das falsch verstanden .
Aber ,das mein ich ja gerade !
Nur weil ihr vorsichtiger fahrt weil ihr ängstlicher seid ,heisst das noch lange nicht , dass ihr deswegen die schlechteren Fahrer seid !
"Schlechte Fahrer " sind diejenigen ,die durch rücksichtsloses ,unangepasstes Fahren ,womöglich noch betrunken oder anderweitig "breit" , sich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen !

Allen anderen : Nur Mut !!! ;)


Zitat (MEike @ 25.07.2007 10:53:17)
@Vogulisli: Ich hatte mich auf kulimulis und Hillas Beiträge bezogen.
Ihr anderen guten und gerne Autofahrer gebt euch ja wirklich Mühe uns Angsthasen zu helfen.

Ich hatte leider bei meinen freiwilligen Nachschulungen immer Fahrschullelhrer die mein Problem nicht verstanden haben!

Mein bester Lehrer war mein Sohn! Während er selber Führerschein machte hat er mir viel erklärt und mir Mut gemacht.

Gruß,
MEike

@MEike,
was ist an meinem Beitrag so falsch bitte? Oder überhaupt an den Beiträgen der User, die gerne Autofahren?
Wenn sich nur die "Angsthasen" gegenseitig raten, kann da m.E. nicht viel bei herauskommen. Wie denn auch?

Glaub mir, im Bekanntenkreis habe ich auch eine Frau, die das Auto jahrelang in der Garage stehen hatte und einmal im Jahr damit fuhr. Ganz davon abgesehen, dass damit ein Auto kaputtgemacht wird, war das für die Fahrpraxis gar nichts.
Inzwischen ist das Auto endlich verkauft.

Ein Fahrlehrer, der natürlich ausgewählt werden muss, ist da sicher die beste Hilfe. Ich habe auch nicht gesagt, dass jeder Fahrlehrer geeignet ist.

Wenn ich Angst vor dem Autofahren habe, bringt mich auch ein Schleuderkurs nicht viel weiter. Erst die Angst besiegen durch mehr Übung, damit es einigermaßen Routine wird.
Danach kann dann der Schleuderkursus kommen.
Aber das ist nur meine Meinung, jeder soll machen, was er für richtig hält.

Ich bin auch keine gute Fahrerin, weil mir die Praxis fehlt. Auf Autobahnen habe ich kein Problem, ich wohne nahe an der A28 und A31, auf denen ist meistens nicht viel los, es sei denn, in NRW haben die großen Ferien begonnen und alle möchten an die Küste. Da ich sehr ländlich wohne, habe ich Bammel davor, in Städten zu fahren (schon Oldenburg ist für mich total chaotisch) und ich stehe dazu, dass ich dem Vorurteil entsprechend, sehr schlecht einparken kann. Ich laufe lieber ein paar Meter mehr als dass ich mich in eine kleine Lücke zwänge. Seitwärts einparken vermeide ich völlig. Ich habe mit 20 meinen Führerschein gemacht und da ich nie der große Discogänger war, bin ich kaum gefahren. Im Studium hatte ich kein Auto und in den Semesterferien konnte ich auch gut ohne Auto auskommen - Fazit: ich habe es fast verlernt. Als ich zu meinem Mann zog hat er mich ganz langsam wieder ans Fahren gewöhnt. Im Gegensatz zu vielen anderen Männern hat mein Mann eine Engelsgeduld. Gott sei Dank hatten wir einen Automatikwagen (mit 220 PS!!!!). In meiner Ausbildung musste ich dann doch einen Schaltwagen fahren, das ging beim ersten Mal mehr schlecht als recht und ich bin beim Ausparken an eine Laterne gebumbst - ist aber nichts passiert. Im Laufe meiner Lehre musste ich dann viele verschiedene Autos fahren - das übte. Mittlerweile fahre ich wieder weniger, weil wir nur ein Auto haben und mein Mann es braucht.
Und zum Thema:Auto ist überflüssig, ich fahre mit dem Bus - das geht echt nur in Städten. Bei mir kommen alle 1,5 h ein Bus, der nach Leer fährt. Die Fahrt dauert über 30 min (Auto 15min) und kostet 3,20 €. Hier ist man ohne Auto einfach aufgeschmissen.... ;)


Das Thema finde ich echt klasse, schön, das es mal einer anspricht :daumenhoch: .

Ich habe seit 7 Jahren einen Fühererschein, hatte noch nie ein Auto und bin jetzt schon seit 2 Jahren nicht mehr gefahren. Anfangs habe ich das Auto meines damaligen Freundes mal genommen, aber auch nur auf Kurzstrecken. Mir fehlt noch heute die Fahrpraxis. Ich mochte es nicht, fremde Autos zu nehmen. Bisher brauchte ich auch kein Auto, wohne sehr zentral und zur Arbeit ist es nur ein Katzensprung. Einkäufe usw. mache ich mit meinem Freund, der fährt dann. Ich habe mir das Fahren, obwohl es mir anfangs immer Spaß gemacht hat und ich sehr sicher war, immer weniger zugetraut und mein Umfeld hat auch immer dumme Sprüche gerissen, wenn ich nur selten gefahren bin "traust Dich wohl nicht - hähäh". Das war sehr gemein und hat nicht gerade zu mehr Selbstbewusstsein bezülgich des Fahrens verholfen. Aus unerklärlichen Gründen habe ich eine große Abneigung gegen das Fahren entwickelt.Mittlerweile bin ich soweit, dass wenn ich mal auf ein Auto angewiesen bin, ich vorher nochmal einige Fahrstunden zur Absicherung nehmen werde.

Liebe Grüße,

Sonita


Ich bin auch nach meiner Führerscheinprüfung 5 Jahre nicht auf der Autobahn gewesen. Da hatte ich auch eine tierische Angst vor. Letztes Jahr haben wir dann ein neues Auto bekommen und dann hat mein Mann gesagt: "Blinker links und ab auf die Autobahn!" Ich muss echt sagen es war gar nicht schlimm ich bin da 2 Stunden rum gefahren und jetzt habe ich damit gar keine Probleme mehr. Also trau dich einfach nimm dir jemanden mit und ab gehts es ist wirklich nicht so schlimm! Viel Erfolg ich drück dir die Daumen! :teufelsweib:


Ich fahre auch lieber Autobahn als in der Stadt, das hängt auch damit zusammen, dass bei uns die Autobahnen sehr leer sind. Bei Stadtautobahen mit vielen Spuren und vielen Autos würde ich bestimmt auch einen Rappel kriegen.


Zitat (Hilla @ 25.07.2007 13:17:53)

@MEike,
was ist an meinem Beitrag so falsch bitte? Oder überhaupt an den Beiträgen der User, die gerne Autofahren?
Wenn sich nur die "Angsthasen" gegenseitig raten, kann da m.E. nicht viel bei herauskommen. Wie denn auch?

Glaub mir, im Bekanntenkreis habe ich auch eine Frau, die das Auto jahrelang in der Garage stehen hatte und einmal im Jahr damit fuhr. Ganz davon abgesehen, dass damit ein Auto kaputtgemacht wird, war das für die Fahrpraxis gar nichts.
Inzwischen ist das Auto endlich verkauft.

Ein Fahrlehrer, der natürlich ausgewählt werden muss, ist da sicher die beste Hilfe. Ich habe auch nicht gesagt, dass jeder Fahrlehrer geeignet ist.

Wenn ich Angst vor dem Autofahren habe, bringt mich auch ein Schleuderkurs nicht viel weiter. Erst die Angst besiegen durch mehr Übung, damit es einigermaßen Routine wird.
Danach kann dann der Schleuderkursus kommen.
Aber das ist nur meine Meinung, jeder soll machen, was er für richtig hält.

Nö ,Hilla ,das ist nicht nur deine Meinung .

Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 30.11.2007 09:23:41


Ich habe mal einen Bericht gelesen über einen "Club der Angsthasen" und einer Fahrschule, die sich darauf spezialisiert hat.


MEike ,klar können wir diese Angst nicht nachempfinden ,aber Verstehen ,dass jemand vor irgend etwas Angst hat können wir wohl .
Jeder Mensch hat ,so behaupte ich mal ,vor was Angst .
Aber ,wenn du morgen anfängst das Auto stehen zu lassen ,hast du verloren !
Für die Auswahl von guten Fahrlehren ,würde ich mich mal umhören .
Schade ,dass 3 Exemplare nicht verständnisvoll waren , aber vielleicht wirds der 4. !
Dafür drück ich dir die Daumen !!!


Zitat (Vogulisli @ 25.07.2007 11:11:38)

Nur weil ihr vorsichtiger fahrt weil ihr ängstlicher seid ,heisst das noch lange nicht , dass ihr deswegen die schlechteren Fahrer seid !
"Schlechte Fahrer " sind diejenigen ,die durch rücksichtsloses ,unangepasstes Fahren ,womöglich noch betrunken oder anderweitig "breit" , sich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen !

Allen anderen : Nur Mut !!!  ;)

Danke, Vogulisli, genau mein Reden.
Ich habe auch Angst, wenn ich im Auto sitze, aber nicht vor dem Autofahren an sich, sondern vor den ganzen Geisteskranken, die sich so auf Autobahnen tummeln. Da könnten auch 100 Fahrstunden nichts dran ändern. Ich selber halte mich für eine gute Autofahrerin, mein GG auch. Alle anderen sind der Meinung, ich fahre zu langsam, würde den Verkehr behindern, sei ein Verkehrshindernis...bla, bla, bla :heul: Dabei fahre ich nur vorschriftsmäßig, und genau da beginnt das eigentliche Problem: (Nein, ich bin kein Tugendbolzen)
* ironiemodus on * Auf deutschen Straßen kannst Du alles machen, aber fahre niemals vorschriftsmäßig oder verhalte Dich sozial anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber! * ironiemodus off *
Ich denke, Geschwindigkeitsbegrenzungen haben ihren Grund und deswegen halte ich mich daran,die Konsequenz ist, das ich zeitweise im Straßenverkehr regelrecht gemobbt werde. Die Situationen hier zu schildern würde bei weitem den Rahmen sprengen, ich gehöre auch nicht zu denen, die andere Autofahrer im Straßenverkehr eine Lektion erteilen wollen, ich will nur in Ruhe gelassen werden, dann hätte ich auch keine Angst mehr.
Das "Raserverhalten" wird zeitweise auch durch die Blödzeitung geschürt, wo man dann lesen kann, daß der Staat Abzocke betreibt, weil an bestimmten Stellen geblitzt wird.( Im ADAC-Magazin stehen manchmal auch solche Artikel drin, was ich schon mehr als bedenklich finde) Kann ich nicht verstehen! Wenn irgendwo 70 steht, und ich fahre 100 und werde dabei erwischt, dann muß ich doch dafür gerade stehen, oder?
Wenn ich im Supermarkt beim Klauen erwischt werdeund Strafe zahlen muß, kann ich ja auch schlecht sagen: O, Manno, das ist aber eine Abzocke hier!
Viel wäre schon getan, wenn wir auf der Straße rücksichtsvoller miteinander umgingen *schmalzauswring* und nicht wegen jedem Furz gleich hysterisch auf die Hüpe drücken würden...

...die nächste Hürde für mich steht schon morgen an: Verwandschaftsbesuch mit meinen beiden Mädels, ca. 80 km Autobahn...ich werde mir meine Lieblingsmusi mitnehmen, tief durchatmen und mich durch nix aus der Ruhe bringen lassen...

Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 30.11.2007 09:22:57


So, nu gibt der alte Macho Abraxas auch noch seinen Kommentar dazu. Für diejenigen, die´s noch nicht wissen: ich verdiene seit dreißig Jahren meine Brötchen damit, dass ich mit Autos (egal, welche Größe) von A nch B fahren muss. Davon 26 Jahre als Taxifahrer. Es gibt ZWEI Gruppen von Fahrern oder Fahrerinnen, die mir graue Haare und Herzrasen verursachen: Hirnlose Raser und überängstliche Fahrer, meist weiblich (kein Vorurteil, sondern die blanke Wahrheit), die aus Angst vor dem Gaspedal oder einem Spurwechsel selbsz die Hölle erleben und diese an Hunderte anderer Autofahrer weitergeben, indem sie mit 35 km/h auf einer dreispurigen Hauptverkehrsstrasse auf der Mittelspur den Verkehr aufhalten. Für die erste Gruppe hätte ich folgenden Vorschlag: Intelligenz - und Eignungstest machen. Wenn der negativ ausfällt, den Rest des Lebens zu Fuß gehen. Da ist es egal, ob es der 18-jährige tiefergelegte Golf-Fahrer mit seinem Urwaldmusik verbreitenden 2er-Golf ist, oder der so genannte "Geschäftsmann" mit Krawatte nebst feinem Anzug, der mal eben mit seinem Audi A6 mit 230 auf der Bahn jeden Kadett, Golf oder Fiesta mit der Lichthupe an die Seite schubst. Auch solche Menschen gehören nicht in ein Auto.

Der zweiten Gruppe würde ich zuerst mal den gleichen Rat geben, wie die vielen Anderen Schreiber hier: Fahrstunden nehmen, aber in der RICHTIGEN Fahrschule. Nicht jeder Fahrlehrer ist geschult, um Angsthasen ihre Angst zu nehmen. Auch der Ehemann ist nicht immer der geeignete Lehrer. Viele Autofahrer merken gar nicht, wie SCHLECHT sie trotz Routine fahren. Wenn man jeden Tag nur zur Arbeit fährt, einmal die Woche zum Einkaufen und einmal im Jahr mit einem völlig überladenen Auto in den Urlaub fährt, ist man noch lange kein guter Autofahrer. Folglich auch nicht immer ein guter Lehrer. Die Fahrschule halte ich da für viel angebrachter. Dann der nächste Tip:

Der ADAC bietet mittlerweile eine Fülle von Fahrsicherheitstrainigskursen an. Da lernt man, Angst zu überwinden und in Gefahrensituationen RICHTIG zu reagieren. Das kann der liebevolle Ehepapa auch nicht beibringen, selbst, wenn er Trucker ist. So ein Kurs kostet ca. 150 Euronen, also wesentlich WENIGER, als wenn auch nur eine Beule am Wagen ist. Und mit dem Zertifikat in der Tasche hat frau (ja, ich spreche hier speziell die Damen an) auch die Angst überwunden und fährt SICHER und ZÜGIG.

Und ich möchte mal DEN nörgelnden Ehemann sehen, dessen Frau dann auf zügiger Landstrassenfahrt RICHTIG reagiert, wen ein Trecker plötzlich aus einem Feldweg kommt. Der Unfall ist vermieden, der Gatte leicht grün im Gesicht und Frau oberstolz. Das gäb ne Show.

Wer also als Angsthase viel fahren MUSS, sollte auf ein Sicherheitstraining auf gar keinen Fall verzichten.

Und dann noch ein kleiner Tip für diejenigen, die sich das alles ganz und gar nicht zutrauen: Ich kenne viele Leute, auch Männer, denen das Autofahren ganz einfach nicht liegt. Die fahren mit UNS. Sind genauso frei, denn man kommt mit Bus, Bahn und Taxi (oder Mietwagen, das sind die Taxis ohne Schild auf dem Dach)überall hin. Rechnet man die Kosten, ist es unterm Strich genauso teuer wie ein Auto. Aber man spart die Nerven. Auch meine....... ;-)


Liebgemeinter Gruß an die Angsthasen

Dr. aut. tax. Abraxas


Bin stolz auf mich - kein Angsthase mehr - einfädeln - null Problemo - habe aber auch kein Problem, mich bei fiesen Wetter hinter einen LKW zu hängen und mit 100 über die Autobahn zu fahren.

Sicherheit ist für mich das Wort, denn es gibt für mich Menschen, die mich sehr brauchen!

Ich musste lernen, ich habe gelernt und heute bin ich stolz auf mich, weil ich es irgendwie geschafft habe - ja, das Auto ist zu groß - wünschte mir ein kleineres Auto - aber meinem Feli zuliebe bleibt das große Auto erstmal im Familienbesitz.

Für mich heisst das eigentliche Problem - das Einparken - da bin ich die absolute Niete drin.

Ich brauche zwei Parkplätze! Nun find ich mich wieder mies, ist aber die Wahrheit...
:(


Sly, auch da gibts ne Löööösung: üben, üben, üben. Vielleicht mal ne Ori (Orientierungsfahrt) mitmachen. Veranstaltet jeder Motorsportclub. Da LERNSTE Einparken. Und so n kleiner Pokal in der Vitrine macht sich auch ganz gut, ooooder?

Was das Üben angeht, es gibt jede Menge Verkehrsübungsplätze. Da kann man ohne großen Aufwand stundenlang üben. Oder Sonntags auf dem Parkplatz des Discounters. Denk dabei einfach an deine Ordnung im Regal: Ein Auto ist wie ein Schuhkarton. Rechteckig. Das passt genauso auf einen Parkplatz wie ein Karton ins Regal.


Gruß

Abraxas


je weniger man fährt, je länger die Pause wo man nicht gefahren ist, desto "schwieriger" ist das fahren.

Bin durch ein Augenleiden welches extreme Lichtempfindlichkeit bescherte (unter Tags konnte ich nictmal mehr rausgehen) zwangsläufig 3 Jahre lang nicht mehr autogefahren.

Nach meiner OP (bekam ein Glasauge am kaputten Auge und dadurch ist mein gesundes Auge jetzt nicht mehr in Mitleidenschaft gezogen.

Ergo: ich kann wieder ausgehen, ich darf wieder, kann wieder Autofahren.

Die ersten Male bin ich auf Landstraße mit 50-60 kmh entlanggeschneckelt weil ic hmich einfach nciht mehr schneller fahren traute. Enge Straße ? Hilfe, paßt mein auto da durch ?

Man merkt schon wie da die fahrpraxis den Bach rnutergeht, wie unsicher man ist.

Obwohl ich jetzt wieder autofahren KANN , vermeide ich dieses - Autobahn, Landstraße - ok, aber Stadtverkehr, besonders bei eigen Straßen trau ich mich nciht mehr wirklich.

Mein Mann ermutigt mich öfters mich hinters Steuer zu setzen - einfach damit ichs nicht verlerne damit ich wenn ich mal fahren MUß - kann ja immer mal was sein wo man dann doch hinters Steuer hüpfen muß.



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