Lymphknotenbiopsie: Erfahrungen??


Hallo,

tja, ist nicht mein Jahr...

Am Montag hatte ich einen Fahrradunfall- linkes Knie befindet sich nun unter einem Zink-Druck-Verband ruhiggestellt. Im rechten Fuß habe ich eine Schleimbeutelentzündung.Das nenne ich Pech, aber nun zum eigentlichen..:

Nach 4 Laryngoskopien wegen stark geschwollener Lymphknoten am Hals, werde ich am kommenden Donnerstag unter Vollnarkose operiert- vielleicht zuviel gesagt( ein Lymphknoten wird endoskopisch entfernt) Diese Knoten ließen sich von Antibiotika nicht beeindrucken.Hatte von euch schon mal so etwas hinter sich gebracht??
Mir schmerzt vor allen Dingen auch der rechte Brustmuskel, hatte ich gar nicht erwähnt...ich vermutete nämlich, dass es Muskelkater sei, nur verschwindet dieser seit Wochen nicht...

Und nun noch ein Problemchen, vielleicht weiß jemand Rat....

Ich lebe ja jetzt sozusagen solo mit Kind. Am OPerationstag kann ich meine Tochter bei einer Freundin unterbringen.Danach müsste ich eigentlich 24 Stunden unter Beobachtung stehen, aber nur meine Tochter ist ja hier.Ich mache mir eigentlich darüber keine Sorgen, da ich die bisherigen Narkosen immer ohne Komplikationen überstanden habe..Nur, ich mache mir Sorgen, was passiert mit ihr, wenn mir etwas passiert.Diesen Schrecken hatte ich nach dem Unfall, da sie alleine zu Hause war und für mich war es sehr beschwerlich, nach Hause zu kommen. Ich werde wohl morgen mit dem Jugendamt telefonieren, doch beim letzten Telefonat hielten sie sich sehr bedeckt. Ich erkundigrte mich nämlich , was geschieht, wenn ich einmal sterbe und sie noch minderjährig ist.Die Dame sagte mir doch tatsächlich, dass ihr noch nie jemand diese Frage gestellt habe. Dabei ging es mir ja zu diesem Zeitpunkt ganz gut- es war ja nur eine allgemeine Frage..


Hi Aida,

einen ähnlichen Eingriff habe ich noch nicht machen lasen müssen, sorry.


Aber zu Deiner Sorge um Deine Tochter: Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Auch wenn die Gefahr gering ist das Dir was zustösst, so kann man sie doch nicht komplett ignorieren.
Deswegen bin ich der Meinung Du musst so handeln, das Du "beruhigt" den Eingriff vornehmen lassen kannst - und das bedeutet, Du solltest schriftlich niederlegen was Dein Wunsch im "Fall der Fälle" wäre. Ich weiss nicht ob das rechtswirksam ist bzw. was man zur Rechtswirksamkeit unternehmen muss, Dein Wunsch würde aber sicher berücksichtigt.

Nochmal: Ich denke zu 99,99999% kommst Du heile nach Hause und genau das wünsche ich Dir auch!!!


Hallo liebe Aida!

Gleich ersteinmal diese OP hatte ich noch nicht, aber einer Freundin von mir wurde mal ein Lymphknoten entnommen, sie meinte es war nicht schlimm.
Aber ich denke du solltest wenn irgend möglich die 24h einhalten. Der Kreislauf reagiert immer anders und deinen Zeilen nach zu urteilen stehst du ganz schön unter Stress (was ich natürlich vollstens verstehe). Aber dadurch kann die Narkose sich auch anders auswirken (damit hab ich Erfahrung).

Ich kann die Tante vom Jugendamt nicht verstehen. :angry: Eine Kolln. von mir hatte auch mal dieses Problem. Daraufhin wurde mit Ihr vereinbart, das der Kleine bei einer Pflegefamilie untergebracht werden kann. Sie konnte diese Familie sogar kennenlernen Die haben öfter Kinder In Kurzeitpflege übernommen, aber im schlimmsten Fall konnten sie für immer bleiben, 1x passiert). Sonst gibt es wohl noch eine vorübergehende Unterbringung im Heim. Hab mal im Heim gearbeitet und wir hatten öfter Kinder wo die Mamas ins KH mussten.

Jetzt wünsch ich dir noch ganz viel Glück und drücke ganz doll die Daumen.
LG Froschli :trösten:


Hallo Aida wie hast du alles überstanden, wie geht es dir?
Melde dich doch bitte mal.
LG Froschli :trösten:


Hallo Ihr Lieben,

tja, was soll ich schreiben....??
Die Untersuchung mit Vollnarkose habe ich gut überstanden. Mittags war ich wieder mobil und zwar so mobil, dass die Krankenschwester sich wunderte.Meine Eklärung hierfür ist diese, dass ich meistens mit wenig Schlaf zurecht kommen muss. Für meine Tochter und mich hatte ich eine prima Lösung gefunden: ihre Freundin und deren Mutter verbrachten mit uns den Tag.

Aber: der operierende Arzt entnahm keinen Lymphknoten...Ich fragte bei der Einleitung der Narkose, ob der operierende Arzt denn auch wüsste, was er zu tun habe??Daraufhin kam der Arzt zu mir, fühlte den Hals ab und konnte keine überm.Schwellung de rLymphknoten feststellen...dabei erstasteten 2 Ärzte vorher das Gegenteil.Er meinte, dass ich einen sehr sehr schlanken Hals habe und dass er Arterien , sowie die Speicheldrüsen ertasten würde...

So erwachte ich ohne Verband.Der Arzt kam und erklärte mir, dass ich aber während der Untersuchung einen unglaublichen Reflux gehabt habe.Diese Refluxerkrankung habe ich schon seit Jahren, nehme aber schon die Höchstdosis an Medikamenten und seitdem fühle ich kein Sodbrennen mehr.Auch die sonst erteilten Ratschläge wie Kopfteil hochstellen, Ernährung usw. halte ich ein.
Trotzdem muss es wohl heftig gewesen sein.Ich sollte unbedingt damit zum Hausarzt.Komisch, denn der Hausarzt untersuchte den Magen vor ungef. 2 Monaten per Gastroskopie....

Weiterhin aber, habe ich die Beschwerden-Schluckbeschwerden, rechte Seite ein Kloßgefühl und halt diese Schwellungen.

Montag muss ich zum Zahnarzt, da ich auch mit den Zähnen zur Zeit Probleme habe.Ich habe keine direkten Zahnschmerzen, aber mein Zahnfleisch ist entzündet- hatte ich früher nie- erst nach einer Pardonthose-Behandlung.(Sollte ja eigentlich das Gegenteil der Fall sein)Vielleicht rührt es ja daher???

Immer noch unwissend grüße ich von hier!


Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 01.12.2007 22:20:43


Hey Aida!
Dann hast du ja die Vollnarkose ganz umsonst bekommen, ist eigentlich eine Schwei***ei. :angry:
Kann es sein, dass du zZ ein angegriffenes Immunsystem hast und da durch diese Probleme?
Jedenfalls drücke ich dir weiter die Daumen!!!!!!!!!!!!! :)
LG Froschli


@ Froschli- nein, so ganz umsonst war sie wohl nicht. Der Kehlkopf wurde gespiegelt, vorher zwar auch, aber diese Spiegelung war wohl mit einem anderen Endoskop.

Aber , ich habe halt Schmerzen und der Hals ist an einigen Stellen auch enorm geschwollen.Ich bin eigentlich gar nicht so schmerzempfindlich, deshalb bin ich auch beunruhigt.Meine nächste Rettungsinsel ist ja der Zahnarzt.Speicheldrüsen sind auf jeden Fall geschwollen- unschöner Geruch nach Benutzung der Mundduschen im Backenzahnbereich (allerdings ist dieser überkront) ist auch da und unter meinen schönen Vorderzähnen hat sich eine Fistel gebildet, die auch schmerzhaft ist.Ich hoffe ja nicht, dass ich die Vorderzähne verlieren muss, diese liebe ich wirklich an mir..


Hallo Aida!
was ist bei deiner Sache raus gekommen?
Wie geht es dir? Hast du deine Zähne noch?
Fragen, Fragen :verwirrt:
Melde dich doch mal
Froschli rofl


mhh, leider wird noch weiter untersucht.Die Schmerzen sind schlimmer geworden, der Halsbereich ist sehr druckempfindlich...Am Freitag muss ich zum Zahnarzt und auch am Freitag muss ich mich beim Rheumatologen nach den Blutergebnissen erkundigen.
So weiß ich leider so gut wie kaum etwas von der Diagnose, aber Sorgen mach ich mir schon, zumal es nicht besser wird.
Sonst lebe ich relativ normal weiter, betreibe auch meine ganzen sportlichen Aktivitäten.
Aber: noch schlimmer geworden,sind auch meine Schlafschwierigkeiten.Schlafe /Nacht maximal 3-4 Stunden und tagsüber bin ich zwar müde, kann aber auch nicht schlafen :wacko:


Na das hört sich ja nicht gerade Berauschend an.
Ist schon komisch, dass da so schwer was zu finden ist.
Also werde ich weiter die Daumen drücken. :winkewinke:
LGFroschli


Aida, ich drücke dir die Daumen, das der Grund für deine Beschwerden schnell gefunden wird. :trösten: Und das es dir schnell wieder besser geht! :trösten:



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