Gebratene Ente: mit kleinen Zwiebeln, Oliven und Marsala


Für alle die heute Feiertag genießen ;)


400g Zwiebeln

1 Ente

Butter

250ml Marsala

800g Kartoffeln, gewürfelt

250g schwarze Oliven

2 Salbeizweige

2 Rosmarinzweige

2 Knofizehen, geschält

Schluck Wasser




Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Zwiebeln in leicht gesalzenem Wasser einige Minuten kochen, abgießen, beiseite stellen.
Entenhaut an einigen Stellen anritzen (viele denken dabei an ihre Schwiegermutter). Ente in einen großen Bräter legen. Haut mit Butter einreiben, salzen pfeffern.
Mit der Brustseite nach unten, ca. 30 min. braten.
Bräter aus dem Ofen nehmen, Ente umdrehen mit Marsala begießen. Zwiebeln, Kartoffeln, Lorbeerblätter, Oliven, Salbei, Rosmarin und Knofi hinzufügen. Mischen und mit Wasser angießen.
Bräter für weitere 80 min. in den Ofen stellen. Immer mal die ente wenden und alles mischen.

Voila ....


Warum denn die Zwiebeln vorher in Salzwasser kochen? Den Sinn verstehe ich nicht ganz. Normal werden die doch mitgeschmort und nach 80 Minuten sind die eh Matsch.


Zitat (Don Promillo @ 01.11.2007 08:06:32)
Warum denn die Zwiebeln vorher in Salzwasser kochen? Den Sinn verstehe ich nicht ganz.

Macht nichts, Donnyboy. Wird nicht das erste mal so sein.

Zitat (VincentVega @ 01.11.2007 08:21:31)
Zitat (Don Promillo @ 01.11.2007 08:06:32)
Warum denn die Zwiebeln vorher in Salzwasser kochen? Den Sinn verstehe ich nicht ganz.

Macht nichts, Donnyboy. Wird nicht das erste mal so sein.

Dann erklär doch mal, welcher mir unbekannte Sinn dahinter steckt, die armen Zwiebeln vorher zu blanchieren. :keineahnung:

Zitat (Don Promillo @ 01.11.2007 08:23:03)
Zitat (VincentVega @ 01.11.2007 08:21:31)
Zitat (Don Promillo @ 01.11.2007 08:06:32)
Warum denn die Zwiebeln vorher in Salzwasser kochen? Den Sinn verstehe ich nicht ganz.

Macht nichts, Donnyboy. Wird nicht das erste mal so sein.

Dann erklär doch mal, welcher mir unbekannte Sinn dahinter steckt, die armen Zwiebeln vorher zu blanchieren. :keineahnung:

Gerne.

Ich schreib "ein paar Minuten" in Salzwasser. Dann liest Du das viele Kräuter verwendet werden. Das ist die Situation.

Die Zwiebel hat ein scharfes Aroma. Das KURZE kochen in Salzwasser mildert die Zwiebel ab, öffnet deren Poren und lässt sie das Aroma der Kräuter aufnehmen.

Das Verfahren wendet man sehr oft an wenn sehr "präsente" Zutaten mit recht feinen Aromen gemischt werden.

Was macht jetzt so ein Feiertag feiernder Franke wenn er keine Kartoffeln und keine schwarzen Oliven im Bau hat? :rolleyes:
Kräuter wären ja vorhanden.
Den Marsala könnte man evtl. mit Portwein ersetzen.

Ansonsten hab ich mir das Rezept mal vorgemerkt ;)


Man kann auch Rotwein verwenden, oder einfach jede Menge Karotten, anstatt der Oliven. Dann wird es süßlicher und anders im Aroma.

Anstelle der Kartoffeln könnte man auch Bandnudeln zubereiten. :) Und diese dann mit den geschmorten Möhrchen vermischen. :) :sabber:

Bearbeitet von VincentVega am 01.11.2007 08:32:20


Zitat (VincentVega @ 01.11.2007 08:25:44)
Zitat (Don Promillo @ 01.11.2007 08:23:03)
Zitat (VincentVega @ 01.11.2007 08:21:31)
Zitat (Don Promillo @ 01.11.2007 08:06:32)
Warum denn die Zwiebeln vorher in Salzwasser kochen? Den Sinn verstehe ich nicht ganz.

Macht nichts, Donnyboy. Wird nicht das erste mal so sein.

Dann erklär doch mal, welcher mir unbekannte Sinn dahinter steckt, die armen Zwiebeln vorher zu blanchieren. :keineahnung:

Gerne.

Ich schreib "ein paar Minuten" in Salzwasser. Dann liest Du das viele Kräuter verwendet werden. Das ist die Situation.

Die Zwiebel hat ein scharfes Aroma. Das KURZE kochen in Salzwasser mildert die Zwiebel ab, öffnet deren Poren und lässt sie das Aroma der Kräuter aufnehmen.

Das Verfahren wendet man sehr oft an wenn sehr "präsente" Zutaten mit recht feinen Aromen gemischt werden.

1. Also reden wir ja von blanchieren. :schlaumeier:
2. Das "scharfe Aroma" der Zwiebel kannst Du auch durch das anrösten abmildern.
3. Eine Zwiebel hat keine Poren, :nene: sondern ist ein Schichtgewächs.
4. Deine Zwiebel wird überhaupt keine Aromen aufnehmen, sondern wird zu Matschipatschi und wird daher IHRE Aromen an die Soße abgeben.
5. Trotzdem danke für den Versuch einer Erklärung.

@ Don Promillo

Sorry wenn ich das schreiben muss, aber Du hast leider keinerlei Ahnung. Beim Anrösten entstehen Röstaromen, die aber wiederum die Kräuter erschlagen. Es kann ja sein das es Menschen gibt die den Unterschied nicht schmecken. Des Weiteren gibt es verschiede Techniken. WENN die Zwiebeln im Salzwasser gar gezogen werden sollen, so hätte ich blanchieren geschrieben.

Koche doch einfach so wie du es für gut befindest. Dann passt doch.

Bearbeitet von VincentVega am 01.11.2007 08:35:55


Sorry. Dann scheinst Du genau so wenig Ahnung zu haben. Blanchieren ist nun mal nicht gar ziehen lassen, sondern nur für kurze Zeit ins heiße Wasser, so wie Du das beschrieben hast.

Trotzdem wird Deine Zwiebel die 80 Minuten im Ofen nicht überleben. Mit Aromen aufnehmen ist also nix... rofl Und dabei ist es scheißegal, ob die nun vorher blanchiert wurde, oder nicht!


Zitat (Don Promillo @ 01.11.2007 08:43:01)
Sorry. Dann scheinst Du genau so wenig Ahnung zu haben. Blanchieren ist nun mal nicht gar ziehen lassen, sondern nur für kurze Zeit ins heiße Wasser, so wie Du das beschrieben hast.

Trotzdem wird Deine Zwiebel die 80 Minuten im Ofen nicht überleben. Mit Aromen aufnehmen ist also nix...  rofl Und dabei ist es scheißegal, ob die nun vorher blanchiert wurde, oder nicht!

(IMG:http://www.mysmilie.de/smilies/big/2/img/006.gif) (IMG:http://www.mysmilie.de/smilies/big/2/img/006.gif) (IMG:http://www.mysmilie.de/smilies/big/2/img/006.gif)

Gut das wir darüber gesprochen haben :daumenhoch:


Zitat (Don Promillo @ 01.11.2007 08:44:36)
Gut das wir darüber gesprochen haben :daumenhoch:

(IMG:http://www.mysmilie.de/smilies/big/2/img/006.gif) (IMG:http://www.mysmilie.de/smilies/big/2/img/006.gif) (IMG:http://www.mysmilie.de/smilies/big/2/img/006.gif)

Jetzt mal völlig unabhängig von dem Dialog VV vs DP hier, und weil es mir schon so oft aufgefallen ist, auch in den Tipps: Ein Koch- oder Backrezept ist doch, zumindest für mich, nur eine Anregung. Viel zu oft kommen Zutaten in Rezepten vor, die ich überhaupt nicht mag, aber deswegen kann ich das Rezept doch trotzdem als Idee für meine eigene Kreation hernehmen. Dann lasse ich halt was weg, ersetze es durch Zutaten, die meinem Geschmack entsprechen.. etc. Auch Zubereitungsarten lassen sich unzählig variieren. Jeder hat ohnehin seine eigene Art und Weise und sollte diese auch in ein vorgegebenes Rezept einfließen lassen, um dem Gericht seinen eigenen Stempel aufzudrücken.


Bei Kochrezepten seh ich's genauso- Backrezepte dagegen übernehme ich zumindest in groben Zügen genau. Will heißen, ich nehm vielleicht mal ein anderes Aroma, verwende Mandeln statt Nüsse oder ersetze Alkoholika durch 'nen Schuss Saft oder Milch.

Aber darum geht's doch gar nicht- die Vorstadtrambos müssen sich halt ab und zu mal gegenseitig ihre Sandschäufelchen über die Köpfe ziehen... und da ist ihnen jedes Thema recht, hauptsache man kann zuhauen.


Rezepte sind für mich Anregungen. Ich glaube, ich hab noch nie ein Rezept sklavisch genau nachgekocht.

Wie heißt es doch:

Kochen ist Fantasie ;)


Zitat
......die Vorstadtrambos müssen sich halt ab und zu mal gegenseitig ihre Sandschäufelchen über die Köpfe ziehen..


Sandschäufelchen? Die Kerls nehmen da richtig große Kochlöffel rofl

Zitat (VincentVega @ 01.11.2007 07:58:41)

1 Ente

Kann mann die Ente durch Gans ersetzen(ich habe keine Ente)? :heul: :heul: :heul:


Ps.Das mit den Zwiebeln.einfach mehr Kräuter oder weniger Zwiebeln,dann passt,s schon! ;)

Bearbeitet von wurst am 01.11.2007 09:46:26

Zitat (obelix @ 01.11.2007 09:28:33)
Rezepte sind für mich Anregungen. Ich glaube, ich hab noch nie ein Rezept sklavisch genau nachgekocht.

Wie heißt es doch:

Kochen ist Fantasie ;)


Zitat
......die Vorstadtrambos müssen sich halt ab und zu mal gegenseitig ihre Sandschäufelchen über die Köpfe ziehen..


Sandschäufelchen? Die Kerls nehmen da richtig große Kochlöffel rofl

genau! ich koche auch nie exakt nach rezept, sonder wandel immer um, wenn mir da irg.was nciht schmeckt- mag z.b. keinen kümmel, fenchel, etc. dafür umso mehr rosmarin, sogar lavendel!, in muskat könnt ich mich reinlegen- so mag halt jeder was anderes!
bei mir gehen z.b. oliven (mag nur grüne) gar nciht mit fleisch, sondern mag sie nur pur oder mit irg.was mediteranem.... fisch, scampi etc.
jeder soll das kochen was ihm schmeckt und wünsche jedem einen guten abo :D

@wurst: solltest du eigentlich ersetzen können -schmeckt halt anders, aber bestimmt auch legger :sabber: (obwohl ente nicht ganz so fett ist... naag naag)

Um denn Zwiebelstreit zubeenden Kompromiss!!! :schlaumeier:

Entenbrust mit Zwiebelgemüse
:P

2 groß. Entenbrustfilets
1 klein. Porreestange 200 g Knollensellerie 2 klein. Möhren .500 g Rote Zwiebeln
Salz Pfeffer , schwarz a.d.M
2 EL Öl 2 EL Butter
1 EL Rohrzucker 2 EL Balsamessig
2 Äpfel säuerlich ,Salbeiblätter


Eine Tasche in die Filets schneiden. Porree, Sellerie, Möhre putzen, abbrausen, sehr fein würfeln. mit Salz, Pfeffer würzen. In die Filets geben. mit Küchengarn binden. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Filets im Öl rundum kräftig anbraten. Bei schwacher Hitze ca. 10 Min. schmoren. In eine legen, Haut nach oben, und im Ofen weitere 20 Min. knusprig braten. Zwiebeln schälen, in Spalten schneiden. In Butter glasig dünsten. Zucker darüber streuen, karamelisieren lassen. Essig angießen. Äpfel abbrausen, halbieren, entkernen, in Spalten schneiden. Unterheben, 5 Min kochen lassen. Mit Salz Pfeffer würzen und Salbeiblätter zugeben. Fleisch in Scheiben schneiden, mit Apfel-Zwiebel-Gemüse anrichten.

Aus alten Kochbuch! ;)


Ich krieg demnächst ne schöne schwäbische Bauernente. Mit der kann ich mich dann ganz heimatverbunden auch noch unterhalten ;)

Mir schwebt da eine Füllung vor, die u.a. getrocknete Steinpilze enthält. Beilage ganz klassisch Blaukraut, evtl. Klöße und auf jeden Fall glasierte Maronen.

Nur ne echte Idee für die Steinpilzfüllung fehlt mir. Hiiiilfe!


Zitat (Rausg'schmeckte @ 01.11.2007 16:41:14)
Ich krieg demnächst ne schöne schwäbische Bauernente. Mit der kann ich mich dann ganz heimatverbunden auch noch unterhalten ;)

Mir schwebt da eine Füllung vor, die u.a. getrocknete Steinpilze enthält. Beilage ganz klassisch Blaukraut, evtl. Klöße und auf jeden Fall glasierte Maronen.

Nur ne echte Idee für die Steinpilzfüllung fehlt mir. Hiiiilfe!

also steinpilzfüllung mache ich (für unseren geschmack- natürlich abwandelbar)

so 300 g Steinpilze, Öl, ca. 4-5 Schalotten (oder wieviel ich halt habe), 1EL Schmand oder Creme fraiche und 3-4 Spritzer ENTWEDER Sherry ODER worcestersauce


oder ich mariniere sie erst mal ca. 1 1/2 std. in rotwein (weisser geht auch)

kann man natürlich auch pinienkerne dazugeben oder rosmarin oder oder oder- aber so ist mein "grundrezept" -der rest wird immer variiert :D

@sirena

Die Füllung klingt gut. :sabber: Dieses verdammte Forum, wie soll man da abnehmen?


Hatte grade letzte Woche n Entchen. Gefüllt mit Äpfeln und Zwiebeln........ und viel Majoran....... war n Hochgenuß. Die Zwiebeln hab ich weder blanchiert noch gekocht. Die haben mein Würzaroma nicht erschlagen, sondern ne feine Note gegeben.

Und wenn sich die Holzköppe da die Birne mit Plastik-Kinderkochlöffeln einhauen, iss mir egal. Dann probier ich eben das nächste Mal wursts Rezept...... und schon bin ich glücklich.

Ach, wurst, die wissen gar net, wie gepflegt gestritten wird.... rofl



Gruß

Abraxas


Zitat (VincentVega @ 01.11.2007 16:58:07)
@sirena

Die Füllung klingt gut. :sabber: Dieses verdammte Forum, wie soll man da abnehmen?

@vega: alles was mit essen zu tun hat, darfst du ab sofort nicht mehr lesen! :P
p.s. danke schön :wub:

Zitat (Rausg'schmeckte @ 01.11.2007 16:41:14)
Ich krieg demnächst ne schöne schwäbische Bauernente. Mit der kann ich mich dann ganz heimatverbunden auch noch unterhalten ;)

Mir schwebt da eine Füllung vor, die u.a. getrocknete Steinpilze enthält. Beilage ganz klassisch Blaukraut, evtl. Klöße und auf jeden Fall glasierte Maronen.

Nur ne echte Idee für die Steinpilzfüllung fehlt mir. Hiiiilfe!





5 Brötchen vom Vortag.geht auch mit Laugenbretzen(Herzhafter) ;)
1/4 l Milch 4 Eier 2 Zwiebeln 100 g Butter
1 Bd. Petersilie Salz Pfeffer Muskat getrocknete Steinpilze


Für die Füllung die Brötchen in Würfel schneiden, in einer Schüssel mit der heißen Milch beträufeln. Die Eier zufügen.Durchmischen und ein paar Minuten quellen lassen
Die Zwiebeln fein würfeln, in zwei Eßlöffeln Butter weich dünsten, dabei sanft bräunen. Die kleingeschnittenen Inereien und die eingeweichten Pilze mitbraten lassen,die feingehackte Petersilie unterrühren; etwas abkühlen lassen.Diese Masse unter die Brötchen mischen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Die Ente damit füllen :D

Mit Ente habe ich es noch nicht probiert,ich habe die Füllung immer Für Tauben genommen!! ;)
Die Bratzeit der Ente wird sich mit Füllung um 30 Minuten verlängern! B)

Hi,

ich denke schon, dass man die Ente durch ein Gans ersetzen kann.
Ich finde jedoch Ente schmackhafter und nicht so trocken.

Zu dem Rezept:
Ich würde keine Butter dazu tun. Die Ente lässt genügend Fett ab. Das sieht man am Ende, wenn dann 1 cm an der Oberfläche das Fett schwimmt. Ausserdem kann man ja das ausgelassene Fett nehmen, um die Ente zu bestreichen (mach ich immer so)

Ich habe an Weihnachten letztes Jahr eine Ente und eine Gans gemacht.
Die am Ende übrig gebliebene Fettbrühe hab ich in eine Plastikschale getan.
6 Monate lang habe ich alles mögliche mit dem Fett angebraten.

Ich würde das Wasser lieber mit einem guten trockenen Rotwein ersetzen.

Kurz vor dem Ende, ein Grossteil der ausgelassenen Sosse herausnehmen. Ein Teil für die Sosse übrig lassen und am Ende die Ente aus dem und kurz flambieren.

Eine Füllung hab ich noch gemacht, bin immer froh, wenn ich nach 3 Tagen endlich die Ente aufgegessen hab. :o
Und nach dem Genuss des nackten Federviehs:
Williams Birnenschnapps, gekauft beim örtlichen Bauer auf dem Markt! rofl

Das Rezept ist übrigens super!

Labens


Gerade noch Fett dazu!!!!

Das Fett hinterher sauber abschöpfen. Fetten Speck auslassen (oder Schweineschmalz zerlassen), Zwiebeln schön braun braten, evtl. noch Apfelstückchen dazu. Das Enten - oder Gänsefett dazu, Etwas Salz, Pfeffer und Majoran dran - durchziehen lassen. Etwas abgekühlt in Gläser oder Becher füllen - ein köstlicher Brotaufstrich. Oder als Gewürz für Rotkraut - oder Grünkohl.

Und: je fetter der Vogel, desto besser das Schmalz!


Gruß

Abraxas



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