Kind und Hund: Babysitting


Ich weiss jetzt nicht genau ob ich hier richtig bin oder es nicht vielleicht doch besser in die Kinderrubrik passt, wenn, dann bitte verschieben.

mich hat gerade ne Freundin angerufen sie muss nächste woche ins Krankenhaus, eine Woche lang, ob ich nicht ihren kleinen nehmen kann.

soweit sogut, mach ich doch gerne, der kleine ist 1 jahr alt, nur zum Verständnis.

Ich habe allerdings noch eine sehr "anstrengende" Hündin, sprich sie muss alles anspringen, begrüssen mit küsschen und wenn kinder schreien ist sie die erste die da ist um zu schauen was los ist.
(schäferhund-collie-mix, 62cm stockmass)

Ich hatte den kleinen schon öfter mal, aber dann nur für ein paar stunden oder mal über nacht, da ging das super, die haben sich begrüsst, wenn der kleine mal was gesagt hat ist sie schauen gegangen, aber war nicht mehr so aufdringlich wie am Anfang.

Meint ihr ich kann dem Hund irgendwie beibringen das das Kind, auch wenn es rumrennt tabu ist?
also weder ablecken noch umwerfen noch sonstirgendwas?
Sie kennt ihn nur krabbelnd, aber mittlerweile läuft er ja schon.


Ansonsten wird es wohl eine sehr sehr sehr anstrengende woche..

Aber, ich kann schonmal üben irgendwann möcht ich diese Konstellation ja für immer haben ;-)

Gibt es irgendwas was ich im Zusammenspiel mit Kind und Hund beachten muss?

Das einzige was mir jetzt eingefallen ist, ist das ich Gassi gehen muss wenns Kind wach ist, also nicht wie jetzt wo ich auch mal mitten in der Nacht gehe...

und die Leine auf gar keinen Fall an den Kinderwagen hängen, komme was wolle...


Was muss man beachten? hmmm...
Kind nicht in die Nähe des Futters lassen würd ich sagen.

Und wäre ich an Deiner Stelle würd ich mir das nochmal gut überlegen.


Futter ist so schnell weg, da passiert nichts ;-)

Warum genau meinst du das mit überlegen?
also das es anstrengend und stressig wird, das ist mir klar.

Aber ehrlich mir ist lieber ich nehme den kleinen und hab den Stress mit Hund und Kind, als das er wo hin kommt wo er niemanden kennt, das wäre nämlich die zweite Möglichkeit, eine Kurzzeit-Pflegefamilie.


Naja, wenn der Hund tatsächlich total kinderlieb ist, würd ich mir keine großen Sorgen machen. Aber....kannst du dich wirklich auf deinen Hund verlassen ? Ich meine, wenn so ein Kleinkind hinfällt und schreit und strampelt....was macht dein Hund dann ? Muß man da nicht Angst haben, daß der Instinkt wach wird und er seine "Beute" schnappen will ???
Es gibt echt viele Hunde, die keine Probleme mit Kindern haben, meiner z.B. ist aber das Gegenteil....wir haben keine Kinder, d.h. wenn wir welche zu Besuch haben, ist de auf der Lauer, total eifersüchtig, knurrt auch mal,w enn die in die Näche seiner Decke kommen u.s.w. Ist halt bei uns so. Andere sind da anders.
Aber ich würde echt ein Auge drauf haben....
z.B. Wenn der Hund bei Dir ist, und das KInd kommt zu euch ( Aussage meiner Hundetrainerin ), dann soll man aufpassen: Eifersucht !
Und ich würde den Hund Platz machen lassen in seiner Ecke und darauf achten, daß er dort bleibt....damit er nicht ständig mit dem Kleinen zusammen ist. Das Verhalten von Kleinkindern erinnert den Hund an "Beute" und mancher reagiert halt instinktmäßig. Vielleicht solltest du Dir sicherheitshalber mal Tipps von einer Hundeschule oder Hundetrainerin holen....sicher ist sicher !

Bearbeitet von Violina am 15.01.2008 00:14:54


ein Auge hab ich drauf, das auf alle Fälle!

wenn ein Kind hinfällt und schreit geht mein Hund hin und stubst das Kind an und schleckt es ab, winselt und versucht eben irgendwie ran zu kommen. aber eben nicht durch beissen oder so, sondern eben durch ablecken und anstubsen.

Als der kleine das letzte mal da war, hab ich dem Hund gesagt er soll Platz machen und dort bleiben. hat er gemacht.
der kleine ist dann ständig hingekrabbelt, Leila hat dann versucht ihn abzulecken, da ist der kleine zurück und hat dumm geschaut, ist dann abgehauen und keine 2 sekunden später wieder hin.
Man hat ihm aber angesehen das er angst hat, aber er musste eben wissen was das für ein "vieh" ist, was ihn da ständig ableckt wenn er hingeht.

der Hund hat mich dann immer angeschaut so nach dem Motto "darf ich da jetzt hin"
Aber ich hab nein gesagt und sie hat sich wieder abgelegt, bis der kleine eben wieder auf sie zugekrabbelt kam.

Alleine würd ich die beiden natürlich nicht lassen, son grosser Hund kann ja schon probleme bereiten alleine dadurch das er gegen das Kind läuft. da muss er ja nicht mal beissen oder so. (alleine lassen im sinne von ich verlasse das zimmer, nicht ich verlasse die wohnung)



edit: aber ich kann den Hund ja nicht eine woche lang auf seinen Platz weisen, das wird am Anfang so gemacht die ersten 1-2 stunden bis sie sich anneinander gewöhnt haben und dann muss "alles seinen Gang gehen"

Bearbeitet von Pouco am 15.01.2008 00:22:09


Ähm - Tipp NEBENBEI (das andere ist selbstverständlich wichtiger)

Ich würd mich, an Deiner Stelle, absichern - für alle Fälle:

Sprich mit DEINER persönlichen Privathaftpflichtversicherung!


Ich stell mir das ganz schön anstrengend vor eine ganze Woche Hund und Baby du kannst sie nicht einmal aus den Augen lassen naja vielleicht ist es auch garnicht so schlimm ich mach mir halt vorher meine Gedanken weil mein Kind selber erst 1 Jahr ist und ich weiß wovon ich rede. Vielleicht übertreibe ich ja auch etwas. Wie sieht denn die Mama das? Sie kann ja ihr Kind am besten einschätzen würde das Kind dem Hund hinterher rennen würde das Kind den Hund einfach mal so anpacken das sind alles Sachen die ich mich fragen würde. Ich habe eine Katze und muss ständig darauf achten das die zwei sich nicht zu nah kommen :D.
Aber wie gesagt vielleicht übertreibe ich ja auch.

Bearbeitet von Simis mama am 15.01.2008 11:40:12


hatte gar nicht gesehen das hier noch jemand geschrieben hat, also entschuldigung für meine späte Antwort.

Es hat sich sowieso erstmal erledigt, hab mich im Datum verhört und in der Woche kann ich vorraussichtlich nicht.


@simis mama,
die Mama hätte mich ja nicht gefragt wenn sie es mir nicht zutrauen würde.
selbst wenn das Kind irgendetwas mit dem Hund machen würde, was es nicht tun kann, weil ich ja drauf achten würde (wenn ich denn dann die zeit hätte, menno hab mich schon so gefreut) würde mein Hund nichts machen ausser ablecken. er liebt kinder.
selbst wenn es wehtut würde sie nur weggehen.
wenn ich z.b. mal ausversehen auf den Schwanz trete kreischt der Hund auf und geht dann erschrocken weg, also nichts mit "schmerzschnappen" o.ä. was ja eigentlich eine vollkommen normale Haltung gegenüber Schmerz ist, bei Tieren.



Aber wie gesagt, hat sich eh erledigt. sie hat zum Glück eine andere Lösung gefunden so das der kleine nicht in eine Pflegefamilie muss und jemanden bei sich hat den er kennt. ich kann in dem Zeitraum ja leider nicht.


Zitat (Pouco @ 24.01.2008 02:31:21)
würde mein Hund nichts machen ausser ablecken. er liebt kinder.

Entschuldigung, aber diese Aussage klingt sehr hundeunerfahren und du solltest sie dir ganz schnell abschminken! Viele Hundebesitzer denken so - bis etwas passiert und dann heisst es "Sowas hat er ja noch niiiiieeee gemacht."

Ein Hund ist in erster Linie ein Tier und somit unberechenbarm das sollte man nie vergessen, schon gar nicht, wenn Kinder mit im Spiel sind.

Ich weiss das Hunde unberechenbar sind.
aber ich kenne meinen Hund und weiss wie er in welchen Situationen (die wir schon erlebt haben) reagiert.

dein Zitat ist vollkommen aus dem Beitrag gerissen, ich würde nicht auf die Idee kommen das mein Hund immer nur "ableckt" um Gottes willen.
er kann auch mal zuschnappen, was er bis jetzt noch nicht gemacht hat, aber auch diese Situationen wo es möglich wäre das er das tut kenne ich und kann daher diesen Situationen entgehen.


Zitat (Pouco @ 24.01.2008 13:21:15)
er kann auch mal zuschnappen, was er bis jetzt noch nicht gemacht hat, aber auch diese Situationen wo es möglich wäre das er das tut kenne ich und kann daher diesen Situationen entgehen.

Ich hoffe für dich, dass du deine Meinung niemals ändern musst. Ich halte seit über 30 Jahren Hunde und dachte auch lange Zeit wie du, ich hätte für jeden meiner Hunde die Hand ins Feuer gelget. Vor einigen Jahren machte ich dann leider eine grausame und sehr schmerzvolle Erfahrung und heute bin ich nur noch dafür dankbar, dass es keinen Menschen getroffen hat. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.

Ja, kann ich nachvollziehen.
Es gibt immer Situationen wo ein Hund nicht so reagiert wie "geplant". Ich kann auch nachvollziehen das du durch eine solche Situation "aufgewacht" bist.

Ich kann nur sagen wie ich meinen Hund kenne, und so wie ich ihn kenne, dafür lege ich meine Hand ins Feuer, vor allem im Umgang mit Kindern. Er ist einfach nur lieb zu ihnen, was aber gleichzeitig das Problem ist weil er so gross ist und mit ihnen spielt wie ein Hund eben spielt, stürmisch und distanzlos.

Ich würde z.b. nicht meine Hand ins Feuer legen wenn es um betrunkene geht, die riecht mein Hund schon 5km gegen den Wind.


silent silent wie genau du heute bist

ist aber auch wirklich so

habe auch hunde als kind schon gehabt,

aber die erste schreckerfahrung hatte ich 2001

unser hund ( charly leider 02.2004verst.) hatte die schwangerschaft und auch das

baby meiner tochter noch gekannt.

er war super lieb, er hatte mit meiner kleinen e.tochter, als sie krabbeln und

laufen konnte, immer den kühlschrank geplündert.

da waren sie sich einig.*g* :pfeifen:

aber als sie den knochen, den er beim grillen erobert hatte, mal kosten wollte,

gab es den hunde üblichen ordnungs patsch.

denn er zwickte sie in den arm. es war nur gezwickt!

doch wir wahren alle sehr erschrocken, meine enkelin hatte allerdings.

nicht mit angst reagiert. sonndern nachdem wir ihr es erklärt haben hatte sie

sogar, mit ihrer kindlichenart, verständnis.

nur die wurst, aus dem kühlschrank, war nun erstmal nur für sie

drinn. :augenzwinkern:

Bearbeitet von gitti2810 am 24.01.2008 18:29:16


Ich kenne meinen Hund auch und weiß, er liebt Kinder über alles. Vorallem unseren jüngsten Enkel. Die beiden sind quasi zusammen aufgewachsen. Sie spielen und kuscheln zusammen. Kann auch passieren, die beiden schlafen gemeinsam auf dem Sofa ein.

Aber ich würde für den Hund nie die Hand ins Feuer legen. Auch wenn er vielleicht nicht mit Absicht zubeißt (oder kneift - klingt besser) zum Beispiel weil er über etwas erschrocken ist. (Ich kann auch noch ein Beispiel bringen. Wir hatten früher einen Schäferhund, der keiner Fliege was zu leide getan hat. Mein Mann hat ihn eines Abends gefüttert und wollte in dem Moment den Futternapf abstellen, als ein Donnerschlag und Blitz gleichzeitig losgin. Der Hund ist so erschrocken, dass er Herrchen in die Hand gebissen hat. Dem Hund konnte man auch keinen Vorwurf machen - er ist einfach erschrocken und wusste nicht, was passiert. Es war für ihn eine normale Abwehrreaktion. Herrchen musste zum Notarzt, da es eine ziemlich große und tiefe Wunde war und Hund hatte ein schlechtes Gewissen, obwohl keiner mit ihm geschimpft hat.)

Und sowas kann tagtäglich passieren und es muss kein Gewitter sein. Es gibt da genügend andere Möglichkeiten.

Ich finde es auch nicht so toll, wenn ein Hund gerade kleine Kinder ableckt. Unserem wurde schon als Welpe beigebracht, dass nicht geleckt wird. Vorallem nicht im Gesicht. Und das hat auch Früchte getragen. Klar, er probiert es aber dann brauche ich nur scharf seinen Namen zu rufen und schon ist Schluss.


Wenn dein Hund so kinderlieb ist würd ich mir gar keine Sorgen machen.



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