Riester-Rente: Was ist denn da nun los?

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Guten Morgen Muttis!

Kann mir jemand sagen, was das jetzt für einen Wirbel gibt um die Riester-Rente? :unsure: Ich habe irgendwas davon gehört, dass das später auf die staatliche Rente angerechnet wird?! :blink:

Ja, wozu spar ich mir denn mühsam jeden Monat fast 100 Euro und mein Mann dasselbe nochmal? :angry: Ich versuche dafür zu sorgen, dass es mir dadurch im Alter besser geht und jetzt sollen Leute, die privat noch vorsorgen nur dasselbe bekommen, wie Leute, die überhaupt nicht vorsorgen? Das ist doch wohl ein schlechter Witz!

Oder habe ich das falsch verstanden? Und wenn ja: Was ist da sonst los? Wieso akut die Aufregung? Ich hab da, glaube ich, was nicht verstanden. Wer klärt mich auf?

Gruss
Krötilla

Zitat (Krötilla, 15.01.2008)
Kann mir jemand sagen, was das jetzt für einen Wirbel gibt um die Riester-Rente? :unsure:

Hallo Krötilla,

Anlass des aktuellen Wirbels war wohl ein Bericht des TV-Magazins Monitor, den ich allerdings selbst auch nicht gesehen habe.
Hier findest Du nähere Infos dazu, und auch ein paar Links. Ich bin selbst gerade auch erst dabei, mich schlau zu machen - habe nämlich erst im Oktober 2007 meinen Riester-Vertrag abgeschlossen, und bin jetzt selbst auch etwas verunsichert, ob das wohl die richtige Entscheidung oder bloß rausgeschmissenes Geld war / ist :blink:

:o Genau das hatten mein Mann und ich von Anfang befürchtet! :o

Darum haben wir auch echt lange gewartet, bis wir was abgeschlossen haben. Wir haben irgendwie nicht eingesehen, jetzt, wo wir jung sind, zu sparen, sparen und sparen und wenn wir nachher (falls wir überhaupt so lange leben!) alt sind, rechnet man uns das doch an.

Das kann doch wohl nicht wahr sein!! :heul: Das ist ganz schön hart, jeden Monat soviel für´s Alter wegzulegen. Und das soll dann alles umsonst gewesen sein? Ich hoffe nur, dass die Welle jetzt so hoch kocht, dass die das irgendwie noch ändern/absichern.

Sonst mach ich das nicht weiter. Jedenfalls nicht mit so viel Geld jeden Monat. Dann geh ich auf 10 Euro/Monat runter oder so. Bin ich denn bekloppt?! Boh, könnt mich gerade echt aufregen.

Zitat (Krötilla, 15.01.2008)
Ich hoffe nur, dass die Welle jetzt so hoch kocht, dass die das irgendwie noch ändern/absichern.


*** Sarkasmus-Modus an ***:
Kocht hier bei uns jemals irgendwas SO hoch, dass mal was geändert wird, wenn man von der Politik mal wieder verar... wird???
*** Sarkasmus-Modus aus ***


Nee, Sarkasmus beiseite: Ich muss mich da auch noch mal sehr genau informieren, und notfalls lege ich den Vertrag auch wieder still und spare das Geld irgendwie anders an.

Huhu

nur so nebenbei.....wir beim Steuerberater raten IMMER von der Riester Rente ab. Die Nachteile sind den wenigsten leider bekannt.

zB.

1. Wer vorzeitig kündigt während der Einzahlungszeit muss in der Notsituation ggf. damit rechnen das er das eingezahlte NICHT zurück erhält, da diese Form der Kündigung noch nicht gesetzlich geregelt ist

2. Die vom Staat bereits erhaltenen Zuschüsse werden in jedem Fall bei einer vorzeitigen Kündigung zurückgefordert

3. Soweit ich weiß (nicht sicher) kann die Riester Rente nicht übertragen werden und auch nicht mit ins Ausland genommen werden, falls man sich im Alter absetzen möchte. (es gibt noch mehr Nachteile, nur ein paar aufgezählt)

Naja, jedenfalls raten wir unserer Kundschaft von Anfang an von Riester Rente ab udn empfehlen Kapitallebensversicherungen (noch die sicherste Art mitunter Rente anzusammeln)

Ich meine nur, dem Staat kann man einfach nicht mehr trauen. Wenn der irgendwas fabriziert, dann auch noch im Rahmen von einer Rente.....also ich wär da vorsichtig. Habe mich sehr sehr viel mit dem Thema Riester, Rürup u.ä. Rentenmodellen beschäftigen müssen. Das Zeugs hatte alles seine erheblichen Nachteile.
Private Altersvorsorge, wie schon erwähnt, im Rahmen von Kapitallebensversicherungen ist einfach besser. Zumindest ist das meine Erfahrung mit all dem.

Seit Mai 2006 habe ich eine sogenannte "Entgelt-Umwandlung" (Vertrag mit der Sparkasse).
Das heißt: monatlich laufen 150,00 € in den Vertrag. Der Vorteil ist: Dieser Betrag wird vor Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge abgezogen. Das Netto-Entgelt wird aufgrund dieses nicht angerechneten Betrages weniger schmerzlich reduziert.
Es wurde mir ausgerechnet, dass ich durch diesen Vertrag ca. 250,00 € zusätzlich zu meiner gesetzlichen Rente bekomme. Ich habe aber auch die Möglichkeit, mir die gesamte Vertragssumme bei Rentenantritt in einem Schlag auszahlen zu lassen - es wären ca. 70.000,00 €. Eine Versteuerung bleibt aber, glaube ich.
Es ist nicht im Programm der Riester-Rente, betrifft mich mit den genannten Konsequenzen wahrscheinlich aber trotzdem.
Deshalb ist es gut, Krötilla, dass Du das Thema mal angesprochen hast.
Vielleicht haben wir ja Fachkundige unter uns, die was dazu schreiben können. Bin mit dem ganzen Kram auch etwas überfordert.
VG Dad

Ja Daddel, es wird versteuert bei Auszahlung.

Normalerweise zahlt man in eine Rente ein von Geldern die bereits der Lohnsteuer und Sozvers. unterlagen.

In deinem Fall ist dies nicht so und daher zahlt du bei Auszahlung drauf. Wieviel das allerdings ist kann ich dir nicht sagen, wird aber glaube ich der gesamte Auszahlungsbetrag der Einkommensteuer unterworfen was dementsprechend die Progression erhöht.

Die Zinsen aus deiner Anlage sind allerdings auch steuerpflichtig. Nur so am Rande.

Brinarina,
ich habe das befürchtet. Diese "Entgelt-Umwandlung" lief bis Dez. 2007 sozialversicherungs- UND steuerfrei. Ab Januar 2008 ist sie nur noch sozialversicherungsfrei. Bei der Besteuerung wird mein Beitrag ab jetzt also nicht mehr abgezogen.
Und wir wissen ja, dass Lohnsteuer der härteste Faktor ist. Eine nochmalige Besteuerung im Omi-Alter ist insofern nicht nachvollziehbar. Es läuft doch wirklich etwas nicht fadengerade, oder?
Da ich persönlich nicht wirklich in diesem Geschehen aktiv und informiert bin (schäm) würde es mich freuen, neuere Infos zu kriegen.
Hat sich das mit "Riester" heute nicht als Pleite herausgestellt?
VG Dad

Und da mich das Thema doch ein bisschen fuchst, schmeiße ich noch was nach:
Ein gesellschaftlich etablierter Nachbar und Kommunalpolitiker erklärte mir leicht verächtlich, dass seine zwei Kiddies wohl später für mich (leider kinderlos) bzw. meine Rente aufkommen müssten.
Leider bin ich nicht schlagfertig (muss erst lange überlegen).
Vielleicht hätte ich ihm einfach spontan mal meine Gartenschere in die Nase schieben sollen. ;) ;) ;)

Was mich am Meisten nervt an der ganzen Sache ist wohl:

WO bekomme ich verlässliche, vertrauenswürdige Informationen und Beratung?
Es ist ja nicht so, dass ich nicht gewillt wäre, für mein Alter privat vorzusorgen.

Ich habe seit Jahren eine Lebensversicherung, und letzten Herbst jetzt eben auch noch Riester abgeschlossen. So, Riester scheint sich jetzt schon bereits als Flop zu erweisen. OK, ich informiere mich jetzt noch ein bisschen, und notfalls wird Riester eben wieder gekündigt. Schade um den Batzen Geld, den ich letzten Herbst da rein gesteckt habe (aber wenigstens habe ich nicht schon jahrelang da einbezahlt, ist also noch nicht allzu viel Geld kaputt).

Aber WOHIN investiere ich dann künftig das Riester-Geld?
An Entgeld-Umwandlung hatte ich auch schon gedacht, aber wenn ich dann Daddels Beiträge lese, scheint das ja auch nicht das Gelbe vom Ei zu sein.

Also, WO kriege ich vertrauenswürdige Tipps und Infos, die möglichst auch noch zu mir, meinen finanziellen Verhältnissen und Lebensumständen passen?
Steuerberater?
Verbraucherzentrale?
Rentenversicherung? (die bieten hier bei uns im Rathaus regelmäßige Beratungen an)

Bei meiner Bank auf jeden Fall nicht, die Anlageberaterin dort war es nämlich, die mir die Riester-Rente aufgeschwatzt hat.
Und dem Versicherungsfuzzi (von der Lebensversicherung) traue ich irgendwie auch nicht so ganz zu 100% über den Weg...

Ich bin gerne auch bereit, für eine Beratung bisschen was zu bezahlen, wenn ich hinterher wirklich was davon habe, worauf ich mich verlassen kann.
Ich lese ja auch schon mal hier und da, aber hey: Ich bin ein normal arbeitender Mensch, und kein Finanzexperte. Ich habe leider auch nicht die Zeit, mich jeden Tag stundenlang irgendwo einzulesen...

EDIT:
Bei der Verbraucherzentrale wohl nicht, habe gerade mal deren Seite überflogen, und die führen da Ergebnisse der Stiftung Warentest an - und da wird Riester in den höchsten Tönen gelobt... :keineahnung:

Bearbeitet von madreselva am 15.01.2008 09:40:49

@ Krötilla danke für das Thema

Wir haben uns damals entschieden erst mal abzuwarten wie sich die Riester-Rente entwickelt und haben uns das Geld so aufgespart.
Na gut - ohne Zulage von Vater Staat - aber auch so, dass ich im Alter entscheiden kann - hebe ich es vorzeitig vom Konto ab - verlebe ich es oder reicht die Alters-Rente fürs tägliche Leben.

Im Moment geht es darum, dass Leute, die keine ausreichende Rente im Alter beziehen eine Grundrente erhalten. Es wird also die normal erarbeitete Rente plus evtl. vorliegender Riesterrente addiert. Reicht es dann nicht bis zur Grundrente - glaube ca. 660 Euro im Monat - wird der Rest aus Steuermitteln hinzugerechnet.

Leute die eben wenig verdienen und noch eine Riesterrente abgeschlossen haben sind dann die "Verlierer" weil sie in jungen Jahren durch "Verzicht" angespart haben und nicht alles verlebt haben - während andere, die nichts getan haben - im Alter den gleichen Grundbetrag erhalten. Natürlich gibt es auch Leute, die unverschuldet in eine Miserie geraten z.B. durch Arbeitslosigkeit/Berufsunfähigkeit etc., die einfach nicht ansparen konnten.

Leute die eine ohnehin hohe Rente haben, betrifft es dann ohnehin nicht. So, jedenfalls sieht dies Meinereiner. rofl

Hey Madreselva,
nach meiner jetzigen Intuition bin ich zum Ergebnis gekommen, dass nichts wirklich sicher ist. Gesetzeslagen ändern sich ständig. Und das, was wir jetzt beginnen, kann in 25 Jahren zunichte gemacht werden.
Ich fand den Norbert Blüm immer sehr witzig, knuffig und beruhigend ("die Renten sind sischer").
Das System funktioniert in dem Sinne, wie er es damals meinte, heute nicht mehr (siehe Demoskopie).
Manchmal denke ich, das staatsunabhängige Vorsorge die beste Lösung wäre. Staatliche Unterstützung im Sinne von Vergünstigungen erscheinen mir bei den jetztigen politischen Diskussionen fragwürdig.
Bin eigentlich keine politisch kompetente Gesprächspartnerin, vielleicht liege ich aber nicht ganz so falsch.
Verzeihung, Dad :)

Bearbeitet von Daddel am 15.01.2008 09:58:58

Zitat (Daddel, 15.01.2008)
Hey Madreselva,
nach meiner jetzigen Intuition bin ich zum Ergebnis gekommen, dass nichts wirklich sicher ist. Gesetzeslagen ändern sich ständig. Und das, was wir jetzt beginnen, kann in 25 Jahren zunichte gemacht werden.

Da gebe ich Dir völlig recht - trotzdem wäre es nett, eine Beratung zu kriegen, wo ich mich irgendwie darauf verlassen kann, dass der Berater mir nach bestem Wissen und Gewissen alle Möglichkeiten, Vor- und Nachteile aufzeigt.
Dass Gesetze sich ändern können, okay, das ist immer drin. Oder dass die Finanzmärkte mal zusammenbrechen und sämtliche Anlage futsch sind, auch das ist mir bewusst. Es gibt viel, was passieren kann.

Aber mindestens erwarte ich von einer guten Beratung, dass mir nicht wissentlich solche Klöpse verschwiegen werden wie jetzt bei Riester (das sind nämlich Fakten und Gesetzeslagen, die dem Berater auch heute schon bekannt sind).

EDIT:
So, habe gerade mit meinem Riester-Versicherer telefoniert. Die monatlichen Beiträge werde ich zum 01.02. stoppen, und das Geld spare ich dann erst mal auf einem anderen Konto an. Und dann habe ich in Ruhe Zeit mich zu informieren, bevor ich entscheide, ob ich das Ding endgültig kündige.

Bearbeitet von madreselva am 15.01.2008 10:14:08
Zitat (Daddel, 15.01.2008)
Ein gesellschaftlich etablierter Nachbar und Kommunalpolitiker erklärte mir leicht verächtlich, dass seine zwei Kiddies wohl später für mich (leider kinderlos) bzw. meine Rente aufkommen müssten.

Ja, und für wessen Rente kommst du derzeit auf? Auch in älteren Generationen gibt es Kinderlose. Und wer, glaubt er, arbeitet für's Erziehungsgeld und für die Kosten, welche die Ausbildung seiner Kinder (Schule, Lehrer, Lernmaterial...) verursacht? Der soll erst mal zusehen dass seine Kiddies einen guten Schulabschluss hinkriegen, eine Ausbildung abschließen und dann auch noch einen Arbeitsplatz bekommen, an dem sie dann für deine Rente arbeiten können... sag mal, geht's noch? Wie viele von den Kinderlosen sind dies aus eigenem Entschluss? So viele wollen Kinder bekommen, können aber nicht und müssen dann noch derart blöde Sprüche anhören!
Zitat (nanamanan, 15.01.2008)
@ Krötilla danke für das Thema

Wir haben uns damals entschieden erst mal abzuwarten wie sich die Riester-Rente entwickelt und haben uns das Geld so aufgespart.

Mir gings ähnlich.
Ich habe damals längere Zeit überlegt, aber dem Finanzjogi, der bei mir war, auch ganz klar gesagt, das das in meinen Augen eine Mogelpackung ist.
Alleine schon deswegen, weil du ja irgendwo immer noch die hohen Beiträge abdrückst.....Stichwort Generationenvertrag.
Gleichzeitig sollst du dich selber sponsern und dann dem Staat noch dankbar sein, wenn er was zuschiesst. So sah ich das eben....
Der Maestro hat mich nur angeschaut und gefragt, wovon ich denn später mal leben will...da war die Sache klar, das ich das nicht machen werde. <_<
Danach kam die Diskussion von einigen Politikern hoch, ob man das "Riestern" nicht zur Pflicht machen sollte. Da schrillten bei mir sämtliche Alarmglocken....

@ madreselva

Du wirst nirgends DIE Fachberatung schlechthin bekommen. Steuerberater sind natürlich unabhängig vom Staat und wissen selbst am Besten wieviel Bockmist die da oben bauen, jedoch.......eigentlich.....dürfen wir NICHT sagen wo der Kunde seine Rente anlegen soll. Wir können ihm nur erzählen was wir über Rente wissen. Also der Steuerberater ist an für sich die falsche Anlaufstelle, denn so gut wie ein Versicherungsvertreter sind wir nun auch nicht informiert.

Am Besten ist es du erkundigst dich selbst und liest viel. Dann gehst du zu einem Versicherungsvertreter einer Agentur, die kein No Name Produkt ist. Der Mann kann dir doch schon mal viel erzählen und du stellst ihm Fragen ohne Ende. Dadurch bekommst du einen besseren Überblick.

Dann gehst du hin und sagst ihm du bräuchtest Bedenkzeit (Achtung, nix abschließen!).

Daraufhin im Internet die Angebote und Leistungen miteinander vergleichen und schaun wo du anlegen möchtest.
So jedenfalls würde ich es machen. :wub:

Im Falle einer sehr geringen Altersrente aus den/der gesetzliche/n Altersversorgung besteht ein Anspruch auf "Aufbesserung" bis zur sog. Grundsicherung. Diese "Ausbesserung" gilt als staatliche Sozialleistung zu deren Bewilligung auch die Bewertung des Gesamtvermögens herangezogen wird. Hierzu würde auch nach derzeitiger Rechtssprechung die Riester-Rente zählen.

Besonders pikant (oder besser brisant) wird diese Angelegenheit, da die Riester-Rente ja auch von (oder vielleicht gerade von) gesetzlich Versicherten abgschlossen wurde (und noch wird) um eben die künftigen, als sehr gering zu erwartenden, Rentenansprüche aufzubessern. Stattdessen droht die Gefahr, dass der Staat die Riester-Rente heranzieht um sich seiner (derzeit noch bestehenden) Verpflichtung zur Sozialleistung entzieht (anyway, auch Sozialleistungen werden über Steuern finanziert).

Der wirklich Gelackmeierte ist m. E. zur Zeit der/die "Riester-Renten-Einzahler/in". Anstatt eine ggf. ohnehin sehr gering ausfallende Rente aufzubessern finanziert er/sie eigentlich nur eigene, künftig zu empfangende Sozialleistungen.

Happy Hippo

@ Undie

Mir war dies auch alles zu unüberschaubar und ich fand, der erste der zunächst gut verdient ist der Versicherungs(heini)makler.

Meiner Meinung nach gibt es viel zu viele Versicherungen für diesen Sektor. Wer als Otto-Normalverbraucher soll da genau die Hintergründe der Versicherung überschauen. Die Regierung hat schlichtweg den Fehler gemacht dies zuzulassen. Wenn schon versichert - dann sollten alle gleich versichert sein. Wenn natürlich jemand viel zurücklegen kann - ist dies dann eine Stufe besser abgesichert - so wie bei der Pflicht-Rentenversicherung (je nach Höhe des Brutto-Verdienstes).

Allerdings für die jüngere Generation ist es schon wichtig an später zu denken - die Gesetze sollten aber genau durchdacht sein und vor allem die Planung sicher sein - nicht wie bei Blümchen (gut, da kamen unvorhergesehen viele in die RV, die noch niemals einbezahlt hatten - auch so ein großer Fehler der Politik!)

Für mich ist momentan nur eines sicher : Am Ende des Lebens steht der Tod und der kostet verdammt viel Geld. :trösten:

Ich verstehe ja, dass Leute, die sonst total wenig Rente bekommen, vielleicht mehr gefördert werden müssen, als Leute, die sowieso schon mehr kriegen.... Aber ich finde es echt link, dass man jetzt Riester anrechnen will. :labern:

Uns fällt es auch nicht leicht, jeden Monat war für´s Alter wegzulegen. Dieses Jahr sparen wir jeder 1150 Euro. Davon hätte man auch schon schön in Urlaub fahren können. Aber nein, man muss ja an später denken und darum sparen wir das, aber wenn man so verarscht wird..... :no:

Wir überlegen echt was wir jetzt machen. Seh doch nicht ein, jetzt die "Zähne in die Wand" zu hauen, nur damit wir nachher vielleicht genauso viel (wenig) Geld haben, wie jemand, der nie vorgesorgt hat.

Ok, einige können vielleicht nicht vorsorgen, weil die zu wenig Geld dazu verdienen, aber andere verprassen es vielleicht für andere Dinge (was ja deren gutes Recht ist). Aber ich seh nicht ein, wieso wir nachher nicht mehr kriegen sollen als diese Leute. :angry: Ich fühl mich richtig geprellt.

Im Moment lege ich mir jeden Monat was zurück..für mich privat.
Dazu will ich meine Wohnung so schnell wie möglich abbezahlen...Stichwort mietfreies Wohnen im Alter.
Das sind erstmal meine Grundüberlegungen...wenn ich das alles so hinbekomme, wie ich mir monatelang mit Für und Wider ausgerechnet habe, dann mache ich mir vielleicht nochmal Gedanken, ob es irgendeine Anlageform gibt, die interessant genug für mich ist.
Das mal so in groben Zügen...da stecken natürlich noch einige andere Überlegungen mit drin und es ist meine ganz private, momentane Alterssicherung. Das sieht letztendlich bei jedem individuell anders aus.

@ Undie

Ich denke auch ein Haus/Eigentumswohnung ist die sichereste Anlage fürs Alter um wenigstens mietfrei zu wohnen. Genau so machen wir dies auch. :blumen:

Zitat (Krötilla, 15.01.2008)
Ich verstehe ja, dass Leute, die sonst total wenig Rente bekommen, vielleicht mehr gefördert werden müssen, als Leute, die sowieso schon mehr kriegen.... Aber ich finde es echt link, dass man jetzt Riester anrechnen will.  :labern:

Uns fällt es auch nicht leicht, jeden Monat war für´s Alter wegzulegen. Dieses Jahr sparen wir jeder 1150 Euro. Davon hätte man auch schon schön in Urlaub fahren können. Aber nein, man muss ja an später denken und darum sparen wir das, aber wenn man so verarscht wird..... :no:

Wir überlegen echt was wir jetzt machen. Seh doch nicht ein, jetzt die "Zähne in die Wand" zu hauen, nur damit wir nachher vielleicht genauso viel (wenig) Geld haben, wie jemand, der nie vorgesorgt hat.

Ok, einige können vielleicht nicht vorsorgen, weil die zu wenig Geld dazu verdienen, aber andere verprassen es vielleicht für andere Dinge (was ja deren gutes Recht ist). Aber ich seh nicht ein, wieso wir nachher nicht mehr kriegen sollen als diese Leute.  :angry: Ich fühl mich richtig geprellt.

Sag mal, ihr seid doch kinderlos mit zwei einkommen, oder nicht?

WO ist denn bitte euer Problem???? Andere Leute haben mindestens ein halbes Einkommen weniger UND ernähren noch mehrere Kinder (die dann wie ein Nachbar so korrekt anmerkte, eure Rente bezahlen). Die müssen dann auch noch fürs Alter sparen.

Es war schon immer in diesem unserem Lande so, dass der Sparer der Dumme war. Ich denke da z. B. an meinen Opa, der so doof war, sein Leben lang zu sparen und sich - auch durch geschicktes Anlegen - ein kleines Vermögen angespart hatte. Hat das Sozialamt ziemlich gefreut als er Pflegefall wurde. Erst mal mußte das Vermögen aufgebraucht werden. Für die meisten anderen, die nicht gespart, sondern ihr Geld ausgegeben hatte, zahlte das Sozialamt die Pflege. Kurz bevor sein Geld alle war und auch noch kurz bevor die Pflegeversicherung eingeführt wurde, starb er.

Nichts anderes passiert mit den Leuten, die riestern. Klar wird Vermögen und alle Renten auf die Grundsicherung angerechnet. Das war schon immer so und wird auch so bleiben. Die Aufregung kann ich nicht verstehen.

Sorry, aber mich k... diese Einstellung an. Aber sowas von. Jeder hat für sich selber vorzusorgen. Und wenn ihr es nicht schafft ohne Kinder 100 € im Monat zurückzulegen, dann macht ihr irgendwas grundlegend falsch.

Wie kommst du eigentlich auf die Idee, davon betroffen zu sein? Glaubst du wirklich nur die Grundrente zu bekommen? Da trifft die vielen Alleinerziehenden, die die Kinder großziehen, die deine Rente mal bezahlen und deswegen viel weniger arbeiten können und entsprechend weniger Rente bekommen. DAS sind die gearschten, mit Sicherheit nicht die Dinkies wie ihr.

Entschuldige die harten Worte, aber bei diesem Thema kann ich nicht anders.
Zitat (Klementine, 15.01.2008)
Sag mal, ihr seid doch kinderlos mit zwei einkommen, oder nicht? WO ist denn bitte euer Problem????

Es war schon immer in diesem unserem Lande so, dass der Sparer der Dumme war. Ich denke da z. B. an meinen Opa, der so doof war, sein Leben lang zu sparen und sich - auch durch geschicktes Anlegen - ein kleines Vermögen angespart hatte. Hat das Sozialamt ziemlich gefreut als er Pflegefall wurde.

Nichts anderes passiert mit den Leuten, die riestern. Klar wird Vermögen und alle Renten auf die Grundsicherung angerechnet. Das war schon immer so und wird auch so bleiben. Die Aufregung kann ich nicht verstehen.
Jeder hat für sich selber vorzusorgen. Und wenn ihr es nicht schafft ohne Kinder 100 € im Monat zurückzulegen, dann macht ihr irgendwas grundlegend falsch.

Wie kommst du eigentlich auf die Idee, davon betroffen zu sein? Glaubst du wirklich nur die Grundrente zu bekommen? Da trifft die vielen Alleinerziehenden, die die Kinder großziehen, die deine Rente mal bezahlen und deswegen viel weniger arbeiten können und entsprechend weniger Rente bekommen. DAS sind die gearschten, mit Sicherheit nicht die Dinkies wie ihr.

:blink:
Bitte? Also ich weiss ja nicht, für wie reich Du uns hältst.... :pfeifen: Aber 200 Euro alleine für die Rente weglegen, ist für uns viel Geld. :huh: Und wofür? Wenn ich später nichts davon habe, kann ich es ja auch gleich bleibenlassen. :angry:

Und nur, weil der Staat Deinem Opa fieserweise (!) die Kohle, die er hart erspart hattest, angerechnet hat, findest Du das in Ordnung? :blink: So nach dem Motto: Wenn Dein Opa finanziell "bluten" durfte, müssen das andere halt auch?

Wir jedenfalls werden unsere Konsequenzen ziehen, wenn Riester echt angerechnet wird. Dafür sparen wir nicht!! Ich bin doch nicht verrückt, spar mir jetzt Geld an, von dem ich später 0,0 habe. Nö! Das war so nicht abgemacht. Es war nirgendwo und nie die Rede davon, dass es später angerechnet wird. Sonst hätten wir das gar nicht erst abgeschlossen.

Ich versteh gar nicht, wieso Dich das so aufregt... :unsure: Genau das ist es ja: Jeder soll für sich selber vorsorgen (tun wir ja), aber wenn dabei am Lebensende NULL rausspringt, weiss ich mein Geld woanders besser angelegt.

Und JA! Ich glaube nur die Grundrente zu bekommen! Unser Einkommen ist nämlich "normal". Und in dem Artikel, der heut Morgen geposted wurde, stand, dass auch Leute mit mittleren Einkommen betroffen sind.

Wie kommst Du eigentlich darauf, mich als "Dinkie" zu bezeichnen? :angry: (Was ist das eigentlich? :hihi:). Und sowieso.... Was willst Du mir eigentlich sagen? Dass ich mich nicht ärgern darf vom Staat abgezockt zu werden, weil ich keine Kinder habe? :wacko:

Krötilla, wenn du nicht weißt, was Dinkies sind, dann beschwer dich auch nicht bevor du nachfragst. Du bist n Dink, Dinki, Dinkie, ist latte wie mans schreibt = Double Income No Kids.

Zitat (Kalle mit der Kelle, 15.01.2008)
Krötilla, wenn du nicht weißt, was Dinkies sind, dann beschwer dich auch nicht bevor du nachfragst. Du bist n Dink, Dinki, Dinkie, ist latte wie mans schreibt = Double Income No Kids.

:lol: Ach so! :lol: Habe das gerade in Wikipedia gesucht, aber nicht gefunden.

Außerdem habe ich mich nicht beschwert, sondern HABE nachgefragt! :rolleyes: <_< - nämlich nur, wie sie darauf kommt, mich so zu bezeichnen. Aber schön, dass Du noch eben draufschlagen konntest. Weiss ich zu schätzen. ;)

Edit: Abgesehen davon: Wieso muss ich mich als irgendwas "betiteln" lassen, nur weil ich kein Kind habe?! :blink: Was bitte soll ich denn machen? Den ganzen Tag arbeitslos zu Hause sitzen, damit wir ja keine 2 Einkommen haben? Dann würden wieder andere Leute mosern "Wieso geht die denn nicht arbeiten, wenn die keine Kinder hat..."

Wenn es Leute so ankotzt, dass sie nicht voll arbeiten können und die Kinder so teuer sind, und die darum nichts für die Privatrente weglegen können, warum schafft man sich dann welche an? Ich wäre froh, wenn wir nur 1 Gehalt hätten... :pfeifen: Wenn ich ein Kind hätte, würde ich auch nicht arbeiten. Und ich hoffe ja noch, dass ich eins bekomme und dann haben wir auch keine 2 Einkommen mehr und können uns nichts mehr leisten. Jetzt zufrieden? :angry: <_< Lieber zurück zum Thema, ok? :peace:

Bearbeitet von Krötilla am 15.01.2008 21:04:48
Zitat (Brinarina, 15.01.2008)
Huhu

nur so nebenbei.....wir beim Steuerberater raten IMMER von der Riester Rente ab. Die Nachteile sind den wenigsten leider bekannt.
(...)
Private Altersvorsorge, wie schon erwähnt, im Rahmen von Kapitallebensversicherungen ist einfach besser. Zumindest ist das meine Erfahrung mit all dem.

Röööchtich ! ;)
Wir haben schon zu Beginn der Riester-Euphorie auf unseren Steuerberater gehört, der uns ähnliches zu bedenken gab.

Kap-Lebensvers. sind wirklich eine gute (sichere) Vorsorge .. nur: man sollte/muss gaaaanz früh damit anfangen ! Und dem Geld immer wieder die Chance geben, Junge zu kriegen B) ..d.h. eben nich in Urlaub fahren, wenn mal was zuteilungsreif wird :unsure: ...
Wir haben schon für unsere Kinder angefangen auf deren eigene Kap/Leb. zu sparen - einer studiert noch - und die übernehmen die Kids dann, wenn sie selber verdienen.
Aber dann ist auch schon eine kleine Ansparsumme gesichert und die fangen nicht bei Null an, wenn sie bei Übernahme Mitte/Ende 20 sind .....
Zitat (Krötilla, 15.01.2008)
Wie kommst Du eigentlich darauf, mich als "Dinkie" zu bezeichnen? :angry:

Ich bitte untertänigst um Verzeihung, den :angry: hab ich wohl irrtümlicherweise als verärgert gedeutet. Schade zu sehen, dass du dich immer noch gerne in der Opferrolle siehst.

Dinkies (bleiben wir mal dabei) sind eben Leute, die keine Kids haben und zwei Einkommen, die Bezeichnung ist nicht für dich erfunden worden. Damit wird keiner diskriminiert, das ist einfach bloß ne Sparte, in die Konsumenten eingeteilt werden, und zwar alle möglichen Kombinationen und ohne das zu bewerten. Die Infos werden verwertet und mit denen gearbeiotet, warum Dinkies keine Kids haben, interessiert keinen.
Da gehören Dinkies genauso zu wie Arbeitslose mit oder ohne Familie, heterosexuelle Singles oder homosexuelle, Teenies mit oder ohne Geschwister, Geschiedene und und und.
Das sind nix anderes als Marktwerte, die Unternehmern helfen, ihren Kram an den Mann zu bringen und Standorte zu überprüfen.

In nem Dorf irgendwo in der Pampa, wo fast bloß Alte leben, kommt keiner so schnell auf die Idee, nen Laden aufzumachen für Kinderklamotten.
Gu*ci wird sich bestimmt auch nicht so schnell mitten in Sibirien nen Laden hinstellen. Da gibts keine Zielgruppe.
Dinkies sind vor allem bei Anbietern von Entertainment und Luxus beliebt. Reisen, Luxusartikel, exklusiver Kram und alles, wo man normal keine Kids mit hinnimmt. Die haben normal eher die Kohle dafür als der Papa mit Weibchen, der drei Kids hat und wos bloß n normales Einkommen gibt und nicht zwei oder sogar zwei hohe.

Ich hoff, das ist dir jetzt klaro, ohne dass du wieder Rückschlüsse auf deine Person ziehst, dass so ne Bezeichnung nix mit dir selber zu tun hat, sondern bloß mit deiner Lebenssituation, in der du eben bist wie viele andere auch.
Langsam nervt mich dein ständiges selbstbemitleidendes Gejammer "ich hab keine Kids und hätte so gerne welche und ich bin so arm dran weil ich keine hab" derbe.
Zitat (Krötilla, 15.01.2008)
:lol: Ach so! :lol: Habe das gerade in Wikipedia gesucht, aber nicht gefunden.

Außerdem habe ich mich nicht beschwert, sondern HABE nachgefragt! :rolleyes: <_< - nämlich nur, wie sie darauf kommt, mich so zu bezeichnen. Aber schön, dass Du noch eben draufschlagen konntest. Weiss ich zu schätzen. ;)

Edit: Abgesehen davon: Wieso muss ich mich als irgendwas "betiteln" lassen, nur weil ich kein Kind habe?! :blink: Was bitte soll ich denn machen? Den ganzen Tag arbeitslos zu Hause sitzen, damit wir ja keine 2 Einkommen haben? Dann würden wieder andere Leute mosern "Wieso geht die denn nicht arbeiten, wenn die keine Kinder hat..."

Wenn es Leute so ankotzt, dass sie nicht voll arbeiten können und die Kinder so teuer sind, und die darum nichts für die Privatrente weglegen können, warum schafft man sich dann welche an? Ich wäre froh, wenn wir nur 1 Gehalt hätten... :pfeifen: Wenn ich ein Kind hätte, würde ich auch nicht arbeiten. Und ich hoffe ja noch, dass ich eins bekomme und dann haben wir auch keine 2 Einkommen mehr und können uns nichts mehr leisten. Jetzt zufrieden? :angry: <_< Lieber zurück zum Thema, ok? :peace:

Mich kotzt es nicht an, dass ich zwei Kinder habe und jahrelang nicht arbeiten konnte, letztendlich ja auch nicht wollte. Ich habe meine Kinder bewußt bekommen, liebe sie, möchte sie für nichts in der Welt missen und kann sie mir sogar leisten und noch fürs Alter was zurücklegen. :P Damit gehöre ich aber nicht unbedingt zu der Mehrheit. Ich jammere aber auch nicht, ich rege mich nur über Leute auf, die dies m. E. grundlos tun.

Was mich ankotzt ist das Gejammere derer, die gewollt oder nicht gewollt, zu den Gewinnern dieses völlig veralteten Renten- und Steuersystems gehören und das sind die Dinkies (unverschuldet) in voller Breite und dann auch noch am lautesten jammern. IHR habt am allerwenigsten Grund dazu.

Sozialhilfe , Hartz V oder auch die Zulagen zur Grundsicherung sind für Leute erschaffen, die unverschuldet in eine Notlage gekommen sind und nicht für die, die sich den dritten Urlaub lieber leisten als die Rücklage fürs Alter. Da war schon immer so, früher - so dachte die Generation meines Opas noch - war es eine Schande zum "Amt" gehen zu müssen und "Almosen" zu beantragen. Zu dieser Mentalität sollten wir zurück kommen.

Mit zwei Renten werdet ihr wohl nicht in den Genuß einer Zulage zur Grundsicherung kommen. Wer soll das bezahlen? Die Steuerzahler werden genau so wenig dasein wie Rentenbeitragszahler.

Übrigens € 1250 geteilt durch 12 (Monate) ist selten 200.

Übrigens... um mal wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen:
Wie ich schon weiter oben geschrieben habe, ich habe ja gestern mit jemand von meiner Riester-Gesellschaft (oder wie immer man das bezeichnet) telefoniert und mich erkundigt, wie ich das Ganze erst mal stilllegen kann.
Der Herr am Telefon fragte mich natürlich, warum ich das tun will, und ich sagte, natürlich sei ich aufgrund des Monitor-Berichtes etwas stutzig geworden.
Laut Auskunft des Telefonberaters haben die schon erste Pressemeldungen hereinbekommen, dass in der Politik überlegt wird, die entsprechenden Vorschriften gesetzlich anzupassen (= dahingehend, dass Riester später nicht mehr auf die Grundversorgung angerechnet werden soll). Naja, der kann mir natürlich viel erzählen. :keineahnung: Aber vielleicht ändert sich da ja wirklich noch was.

Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass meine Bankberaterin mir letzten Herbst solche Details einfach verschwiegen hat - auch dass man das später ggf. nicht mit ins Ausland nehmen kann, wurde mir nicht erzählt.
Naja, nächstes Mal bin ich schlauer. Vielleicht schaue ich einfach mal, ob ich die monatlichen Beiträge zu meiner Lebensversicherung aufstocken kann?

Zitat (Kalle mit der Kelle, 15.01.2008)

Langsam nervt mich dein ständiges selbstbemitleidendes Gejammer "ich hab keine Kids und hätte so gerne welche und ich bin so arm dran weil ich keine hab" derbe.

Du kannst mich mal. Du bist ja auch bekannt dafür Dich zu wiederholen... :pfeifen: "Ich bin ja sooo ein netter, unabhängiger Kerl"... :pfeifen: "Meine böse, böse Schwiegermutti mag mich nicht." Ich bin ja so alternativ und mich muss jeder akzeptieren (ich wiederum natürlich nicht, denn die meisten Leute sind ja doofer als ich)". Davon bin ICH manchmal auch "derbe" genervt. :wallbash: Aber ich habe Dich dafür noch nie angesch... Wieso auch? Jeder hat seins und wenn ich es nicht lesen will, lese ich es nicht. Und dass manche Leute (nicht nur ich) ständig "verbale" Nackenschläge von Dir bekommen - egal was und worüber sie schreiben, ist bekannt. :angry: Das hätt ich alles per PM schreiben können, aber so fair warst DU ja auch nicht.

Und ich habe mich nicht selbst bemitleidet, ich habe mich VERTEIDIGT. Ich habe es satt für etwas, wofür ich nichts kann, ständig angegriffen zu werden. :wallbash: Ich wollte klarstellen, dass ich nicht freiwillig "Dink" bin.

Aber davon abgesehen... ich will mich überhaupt nicht prügeln. Ich finde es nicht fair, was der Staat jetzt mit Riester vorhat. Egal, wem gegenüber. Ich finde es für "Dimks" genauso wenig fair wie für Alleinerziehende oder Arbeitslose....

Es ging hier auch gar nicht darum festzustellen, wer mehr Recht zum "Jammern" hat. Es ging um Riesterrente und dessen Vor- und Nachteile.

Bearbeitet von Krötilla am 16.01.2008 09:38:21
Zitat
Ich bitte untertänigst um Verzeihung, den  hab ich wohl irrtümlicherweise als verärgert gedeutet. Schade zu sehen, dass du dich immer noch gerne in der Opferrolle siehst.


Kalle, das hätte nun wirklich nicht sein müssen. Deine Äußerungen grenzen meiner Meinung nach an Arroganz und eine beleidigende Art und Weise.

Das was Kröti meint, das sehe ich genauso. Und sorry, ich will mich nicht anprangern, aber ich komme vom Fach und erlebe es tag aus tag ein immer wieder.

Wenn wir in Rente kommen, macht euch da mal nichts vor, dann bleibt von der gesetztlichen gar nichts, vielleicht ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Und ja.....sie fördern Familien mehr. Was glaubt ihr eigentlich was der Hintergrund der ganzen Änderungen im Familienrecht und Förderungen ist? Das wir ohne Kinder mehr Pflegeversicherungsbeiträge zahlen usw.?

Ist doch logisch! Die Rentenkasse ist leer. Und daher hat Kröti meiner Meinung nach auch vollkommen recht mit ihrer Ansichtsweise.
Zitat (madreselva, 16.01.2008)
.... mich erkundigt, wie ich das Ganze erst mal stilllegen kann.
Der Herr am Telefon fragte mich natürlich, warum ich das tun will, und ich sagte, natürlich sei ich aufgrund des Monitor-Berichtes etwas stutzig geworden.
...
Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass meine Bankberaterin mir letzten Herbst solche Details einfach verschwiegen hat -

Ich hatte es sogar geahnt und die Versicherungsfuzzis direkt darauf angesprochen, aber die sagten "Nee, nee, das ist absolut nicht geplant".

Egal, wo man sein Geld läßt (wenn man denn überhaupt welches zum Sparen HAT)... überall ist es mit Risiken verbunden. -_-
Zitat (Klementine, 15.01.2008)
Mich kotzt es nicht an, dass ich zwei Kinder habe und jahrelang nicht arbeiten konnte, letztendlich ja auch nicht wollte. Ich habe meine Kinder bewußt bekommen, liebe sie, möchte sie für nichts in der Welt missen und kann sie mir sogar leisten und noch fürs Alter was zurücklegen. :P Damit gehöre ich aber nicht unbedingt zu der Mehrheit. Ich jammere aber auch nicht, ich rege mich nur über Leute auf, die dies m. E. grundlos tun.

Was mich ankotzt ist das Gejammere derer, die gewollt oder nicht gewollt, zu den Gewinnern dieses völlig veralteten Renten- und Steuersystems gehören und das sind die Dinkies (unverschuldet) in voller Breite und dann auch noch am lautesten jammern. IHR habt am allerwenigsten Grund dazu.

Sozialhilfe , Hartz V oder auch die Zulagen zur Grundsicherung sind für Leute erschaffen, die unverschuldet in eine Notlage gekommen sind und nicht für die, die sich den dritten Urlaub lieber leisten als die Rücklage fürs Alter. Da war schon immer so, früher - so dachte die Generation meines Opas noch - war es eine Schande zum "Amt" gehen zu müssen und "Almosen" zu beantragen. Zu dieser Mentalität sollten wir zurück kommen.

Mit zwei Renten werdet ihr wohl nicht in den Genuß einer Zulage zur Grundsicherung kommen. Wer soll das bezahlen? Die Steuerzahler werden genau so wenig dasein wie Rentenbeitragszahler.

Übrigens € 1250 geteilt durch 12 (Monate) ist selten 200.

Liebe Klementine,

nochmal zu Deinen Beitrag: Ich halte mich nicht für eine "Gewinnerin" dieses Systems. Ich denke, das ist derzeit niemand mehr unter 70 Jahren. <_< In einem Punkt kann ich Dich verstehen: Die heutigen 55jährigen jammern auch ganz schön - teilweise auch die, die nie auch nur einen Cent eingezahlt haben... :pfeifen: Und die haben echt keinen Grund.

Ich finde, alle, die jetzt so zwischen 0 und 40/45 sind, sind im Grunde "Verlierer" des Systems. Denn wir zahlen doppelt. Ordentlich Rentenbeiträge und dann zusätzlich noch Riester oder ähnliches.

Mir ist bewusst, dass es mir finanziell vergleichsweise gut geht (noch!!!). -_- Und ich "jammer" nicht! Ich BESCHWERE mich. Das ist ein Unterschied.

Und natürlich soll nur Leuten Geld zustehen, die es auch benötigen. Ist doch klar. Ich will ja gar nichts, das mir nicht zusteht. Man sollte aber auch reellerweise mal überlegen, wieviel Rentenbeiträge uns "Doppelverdienern" monatlich abgezogen wird und wieviel wir davon noch haben, wenn WIR mal alt sind. Wie gesagt, es betrifft ja nicht nur Doppelverdiener, sondern eigentlich ALLE.

Und Du kannst mir sagen, was Du willst: Wenn der Staat Dir erzählt, dass Du zusätzlich noch sparen musst, um mehr (!) Rente als das Staatliche im Alter zu bekommen. Du Dich drauf einläßt (Riester z. B.) und dann heisst es plötzlich: Ätsch! Angeschmiert! Ihr bekommt trotzdem nur Geld in Höhe der Grundrente, ist das Verarsche. Das seh ich in der Tat so. Vorgaukeln falscher Tatsachen, könnte man auch sagen.
Zitat (madreselva, 16.01.2008)
dass Riester später nicht mehr auf die Grundversorgung angerechnet werden soll). Naja, der kann mir natürlich viel erzählen. :keineahnung: Aber vielleicht ändert sich da ja wirklich noch was.


Wenn das kommt sind andere Gruppen wieder sehr stark benachteiligt :pfeifen:


So gefällt es unserem Staat, die eine Gruppe wettert gegen die andere und keiner merkt mehr das ganz allein die Politik Schuld am Schlammassel ist. Jahrzehnte hat man Reformen verschlafen und jetzt wo es zu spät ist...

Das Tolle bei Riester und co ist ja du weist nie, was dir im Alter bleibt.
Freibeträge und Steuern können beliebig festgesetzt werden-ich denke auch die beste Vorsorge ist die eigene Immobilie auch aus Inflationssicht.

Der Staat hat sich auch überschuldet, wir machen seit Jahrzenten Schulden ohne auch nur einen Cent zu tilgen - wo funktioniert das noch?

Und die Bevölkerung schrumpft, also steigt die Pro Kopf Verschuldung und damit die Steuern. Ein Teufelskreis - und jeder schiebt es auf den anderen-keiner trägt Schuld.

Wir sind einfach zu blöd und lassen uns Alles gefallen.
Zitat (Kalle mit der Kelle, 15.01.2008)
Langsam nervt mich dein ständiges selbstbemitleidendes Gejammer "ich hab keine Kids und hätte so gerne welche und ich bin so arm dran weil ich keine hab" derbe.

Lieber Kalle!
Das geht nun doch unter die Gürtellinie.
Wer gibt Dir das Recht so mit Menschen um zugehen?

Lies Deine Postings mal mit fremden Augen, vielleicht fällt Dir dann was auf.

Außerdem haben wir hier im Forum, ein Ohr für alle Probleme, sogar für Probleme mit Kondomen rofl :pfeifen:

Wenn Dir das Gespür für die Probleme anderer Menschen abgeht, warum liest Du es dann, vielleicht nur um Mit Deiner Kelle draufzuhauen? :hmm:
Zitat (Sparfuchs, 16.01.2008)
ich denke auch die beste Vorsorge ist die eigene Immobilie auch aus Inflationssicht.


Da bin ich mir eben auch nicht so sicher.

Erstens kommt es drauf an, ob man die eigene Immobilie hat, um im Alter selbst drin zu wohnen (also um keine Miete zahlen zu müssen). Wenn ich dann aber pflegebedürftig werde, ist auch wiederum die Frage, ob ich mir das selber-drin-wohnen überhaupt noch finanziell leisten kann?

Zweitens, wenn ich die Immobilie habe, um sie im Alter zu vermieten (und dann von den Mieteinnahmen zu leben) bzw. um sie zu verkaufen (und dann von dem Ertrag zu leben) - da habe ich halt auch schon sehr oft gehört, dass diese Rechnung vermutlich gar nicht aufgehen wird - weil unsere Bevölkerung ja bekanntlich schrumpft. Hier bei uns in der Stadt wird z.B. gebaut wie blöde. Ich frage mich immer, wer in 30, 40, 50 Jahren all diese zusätzlichen Wohnungen und Häuser überhaupt noch mieten oder kaufen soll?
Abgesehen davon habe ich im Moment meine "eigene Immobilie" noch vermietet und merke ja, dass sich - nach Abzug der Einkommenssteuer, mit Rücklagen bilden, mit immer mal wieder notwendigen Reparaturen, Instandhaltungsmaßnahmen und Modernisierungsmaßnahmen - meine Immobilie gerade mal so selbst trägt, also ich komme da ungefähr Null auf Null raus, aber wirkliche Einnahmen habe ich davon nicht, nur in letzter Zeit einen Haufen Stress mit den Mietern.

Drittens: Wenn ich im Alter unter das Grundeinkommen rutsche, dann wird ja meine Immobilie genauso herangezogen, oder habe ich da was falsch verstanden? Ich dachte, dann müsste ich als erstes die Immobilie verkaufen, und damit die Differenz bis in Höhe des Grundeinkommens bestreiten.


Ich will hier nicht meckern, ich frage mich nur wirklich immer wieder, wie ich am Besten fürs Alter vorsorgen kann? Im Moment habe ich also Lebensversicherung, eigene Immobilie und seit Neuestem auch Riester - und ich habe mir neulich mal durchrechnen lassen, was ich denn da mit 67 jeweils so rauskriegen werde, und das ist alles in allem irgendwie ziemlich wenig... :hmm: Also irgendwie scheine ich was falsch zu machen...
Zitat
Ich frage mich immer, wer in 30, 40, 50 Jahren all diese zusätzlichen Wohnungen und Häuser überhaupt noch mieten oder kaufen soll?


Genau das ist ein sich abzeichnendes Problem, welches schon (im Moment noch gaaanz leise) in Fachkreisen diskutiert wird. Zentrale Frage dabei ist es eben, wer kann sich in XX Jahren überhaupt noch Immobilien leisten?

Sinkende Real-Einkommen in Verbindung mit einer zurückgehenden Bevölkerungszahl lässt Fachleute erwarten, dass sich die heute teuer erworbene Immobiliie in der Zukunft -wenn überhaupt- nur noch mit erheblichen Verlust veräussern lässt.

Das sollte man m. E. bereits heute, bei den noch hohen Immobilienpreisen, berücksichtigen. Vielleicht ist es empfehlenswerter heute sein Kapital anzusparen um dann erst im Alter beim Immobilienkauf zuschlagen zu können. Das hätte dann auch den Vorteil keine Finanzierung aufmachen zu müssen und sich die hohen Finanzierungskosten (die die hohen Immobilienpreise von heute ja noch weiter nach oben treiben) zu sparen.

Happy Hippo
Zitat (Kalle mit der Kelle , 15.01.2008)
Langsam nervt mich dein ständiges selbstbemitleidendes Gejammer "ich hab keine Kids und hätte so gerne welche und ich bin so arm dran weil ich keine hab" derbe.


@Kalle

Persönliche Angriffe bitte ich doch tunlichst zu unterlassen. :rolleyes:
Es gibt vllt. auch User die an deiner Ausdrucksweise manches nervig finden......

Und jetzt, zurück zum Riester.

Auch ich bin immer mehr verunsichert, habe auch oft genug mit dem Gedanken gespielt, Riester abzuschließen. Es ist so, wie einige von Euch sagen: Wo bekommt man gute Beratung, wie kann man vorsorgen? Ich blicke da schon lange nicht mehr durch und habe das Gefühl, dass die sauer ersparten Kröten im Sparsptrumpf besser aufgehoben sind. Trotzdem - man will sich irgendwie abgesichert wissen.

Aber selbst wenn ich die perfekte Rentenversicherung abschließen würde, keiner kann sagen, was in 30 Jahren sein wird. Was früher als sicher galt, ist es heute nicht. Was heute als sicher gilt - tja.... :(

Bei google-news gibt es übrigens weiteren Lesestoff zur aktuellen Riester-Debatte

klick

Bearbeitet von madreselva am 16.01.2008 11:08:17

Zitat (madreselva, 16.01.2008)
...und ich habe mir neulich mal durchrechnen lassen, was ich denn da mit 67 jeweils so rauskriegen werde, und das ist alles in allem irgendwie ziemlich wenig...  :hmm: Also irgendwie scheine ich was falsch zu machen...

Um es mal krass auszudrücken....mir braucht man theoretisch keine Post von der Rentenversicherung zu schicken oder mir auszurechnen, was ich mit 67 bekommen könnte oder wieviel die Kohle bis dahin wegen der Inflation noch wert ist.
Nach dann weit über 40 Jahren Schichtarbeit springe ich schon freiwillig vorher auf das Drachenschiff und warte auf die brennenden Pfeile..... B)
Klar muss man sich um sein Einkommen im Alter sorgen, grade als junger Mensch, und sich was zurücklegen.
Aber riesterst du...ist das plötzlich falsch.
Du willst im Alter mietfrei wohnen und kümmerst dich...plötzlich auch nicht mehr das Wahre.
Du legst dein Geld auf ein Hochzinskonto an....bums, gehen die Freibeträge runter.
Du hast seit Jahren eine Lebensversicherung....und bekommst nicht mehr das, was man dir zu Beginn ausgerechnet hat.
Du willst dein Geld im Ausland anlegen...schmeissen dir die Leute Knüppel zwischen die Beine.
Du hast zwei oder drei Fonds laufen....auch da werden schnell Gesetze geändert.
Fernsehen und Zeitungen sind voll mit Werbung von neuen und alten Ideen, was man mit Geld so alles machen kann und verunsichern die Leute weiter....das hat schon was mit Panikmache und Kundenfang zu tun.
Wie gesagt, ich lege mir jeden Monat was zurück und versuche anzusparen...und zwar so, das ich im Notfall immer daran komme. Dazu kommt das mietfreie Wohnen später...und zwar so früh wie möglich. ;)

B) Anlageform für wem ?????

Ich lebe Jetzt und was kommt weis ich nicht ?? :D

Riester rente so ein Betrug überlege mal du gehst dein ganzes Leben schuften und legst und legst Geld zurück und dann wird es mit verrechnet da sparst du doch für den Stat .
Über denk mal was du vor 6 Jahren für dein Geld hättest kaufen können und jetzt ?Wen du von der Bank dein mühsam gespartes Geld haben willst muss du auch 3 Monate werten eh du es bekommst ,da kannst du schon ins Gras gebissen haben und deine Kinder müssen Erbschaftsteuer zahlen Alles Betrug ich gebe aus oder gebe den Kindern zu Lebzeiten oder lege alles in die Socke und habe das Geld sofort da wen ich es brauche.Die scheiß Zinsen machen mich auch nicht Reicher ,durch die neuen kürtzung des Sparfreibetrages kannst eh nicht fiel sparen da kommen die auch gleich mit ihren Abzügen
[FONT=Courier] Heue ist Heute und morgen ist weit :ph34r:

Möchte mal etwas Wichtiges erwähnen, weil mir das in manchen Beiträgen so erscheint, als sei es nicht ganz klar.

Die Riester-Rente wird nicht grundsätzlich angerechnet.
Man muss unterscheiden, zwischen dem Rentner, dem die Grundsicherung zusteht und dem Rentner, der keine Absicherung durch die Grundsicherung im Alter benötigt.


a ) Rentner, dem die fitkive Grundsicherung zusteht:
Sein eigener gesetzlicher Rentenanspruch liegt unter der Grundsicherung.
D.h. der Staat ist dazu verpflichtet, die Differenz "aufzufüllen". Stand heute ist, dass
die Rente aus einem bestehendem Riestervertrag diesen "Auffüllbetrag" minimiert.

Bsp. mit fiktiven Zahlen:

Fiktive Grundsicherung im Alter wäre 500,-€.
gesetzlicher Rentenanspruch des Rentners wäre 350,-€.
Dieser Rentner hätte einen Riestervertrag mit monatlicher Rentenzahlung von 100,-€.

Grundsicherung 500,-€
gesetzlicher Rentenanspruch: - 250,-€
Riester-Rente - 100,-€
_______
Auffüllung durch Staat 150,-€ (---->ohne Riester würden 250,-€
aufgefüllt werden)

D.h. der Rentner bekommt 500,-€ Rente.


b ) Rentner, der durch einen Riester-Vertrag über der fiktiven Grundsicherung liegt:

Grundsicherung 500,-€
gesetzlicher Rentenanspruch: - 250,-€
Riester-Rente - 300,-€
_______
Betrag über Grundsicherung -50,-€ (---->keine Auffüllung durch Staat, da
Grundsicherung gewährleistet.)

D.h. der Rentner bekommt 550,-€. Durch seine eigene Vorsorge liegt er über der Grundsicherung.


c ) Rentner, dessen gesetzlicher Rentenanspruch höher ist, als die fiktive Grundsicherung:

Grundsicherung 500,-€
gesetzlicher Rentenanspruch: - 600,-€
Riester-Rente - 300,-€
________
Betrag über Grundsicherung -400,€

D.h. der Rentner bekommt 900,-€ monatliche Rente. Die Anrechnung seines Riester-Vertrages betrifft ihn nicht!!!



Ich hoffe, ich konnte etwas Klarheit schaffen. :blumen:

Dabei ist die Politik gerade in der Diskussion die Anrechnung der Riester-Verträge zu halbieren. Das wäre immerhin etwas. Interessant eben vorallem für Rentner a ) und b ).

Hallo Chilli-Lilli,

aber genau um die Situation Deines Beispieles a) geht es doch.

Derjenige, der schon heute so wenig verdient und sich auch noch ein paar Euros aus dem Kreuz leiert um wenigstens im Alter ein bischen auf die Grundversorgung drauf tun zu können, wird um diesen Betrag betrogen.

Er zahlt praktisch heute seine Sozialhilfe von morgen. Das kann er doch gleich bleiben lassen, denn die Grundversorgung kriegt er ja sowieso. Warum soll er sich also heute seine Beiträge für die Riester-Rente von seinem (vermutlich ohnehin geringen) Haushaltsbudget abknabbern?

Es wird also genau die treffen, die es mal wieder am härtesten trifft - wie immer.

Happy Hippo

Nachtrag: Dein Beispiel B) führt zum ähnlichen Ergebnis wie Beispiel a).

Wobei ich bemerken möchte, dass Deine Beispiele exakt korrekt sind. Genau so läuft es auf der Grundlagge der heutigen Rechtssprechung.

Bearbeitet von Hipposhit am 16.01.2008 14:18:29

Wurde in der Sendung aber Anders dargestellt. :ph34r:

Für wenig Verdiener kommt Riester eh nicht in Frage die kriegen eh nur die Sozialrente und wen du da angelegt hast dann ist alles weck .

Zitat (Hipposhit, 16.01.2008)
Hallo Chilli-Lilli,

aber genau um die Situation Deines Beispieles a) geht es doch.


Ja klar! Sehe ich ja genauso! ;)

Es scheint ja nur eine allgemeine Verunsicherung zu herrschen, daher die Beispiele. :)

Bearbeitet von chilli-lilli am 16.01.2008 14:19:30

Genau so Hipposhit


Genau meine Antwort und für den Vater Stat zu sparen finde ich abzocke hoch 3 :hirni: :kotz: und die labern und labern und lügen uns die Taschen voll :labern:

Bearbeitet von HannaS am 16.01.2008 19:21:32

Zitat (HannaS, 16.01.2008)
Wurde in der Sendung aber Anders dargestellt. :ph34r:

Für wenig Verdiener kommt Riester eh nicht in Frage die kriegen eh nur die Sozialrente und wen du da angelegt hast dann ist alles weck .

Was regste dich denn so auf? :o

Ich habe deiner Aussage nie widersprochen...
Zitat (HannaS, 16.01.2008)
Wurde in der Sendung aber Anders dargestellt. :ph34r:

Für wenig Verdiener kommt Riester eh nicht in Frage die kriegen eh nur die Sozialrente und wen du da angelegt hast dann ist alles weck .

Das ist eine Sauerei sondergleichen!! :angry:

Auch, wenn es mich derzeit (vielleicht!) noch (!) nicht betrifft --- es ist gemein! Da sparen sich Leute, denen es nun echt schwer fällt, Geld für´s Alter und dann soll das angerechnet werden. Das ist ein Unding!!

Chilli-Lilli: Auch, wenn ich es noch nicht ganz kapiert habe :ph34r: ... danke für die Aufklärung! :blumen: Ich dachte, es soll ALLE Riester-Sparer betreffen.

Irgendwo hat HannaS schon Recht. Man sollte einfach im Hier und Jetzt leben. Aber man wird überall gewarnt, dass man im Alter ganz arm dran ist, wenn man nicht SOFORT Riester o. ä. abschließt und irgendwann ist man auch mürbe und glaubt das. Wir haben - wie gesagt - vorher auch lange überlegt und uns aber dann schweren Herzens dazu entschieden. Aber auch nur, weil das so flexibel gehandhabt wird (man kann auch weniger sparen, als das, was wir zurzeit sparen).
Zitat (Krötilla, 16.01.2008)
Chilli-Lilli: Auch, wenn ich es noch nicht ganz kapiert habe :ph34r: ... danke für die Aufklärung! :blumen: Ich dachte, es soll ALLE Riester-Sparer betreffen.


Daher der Versuch mit den Beispielen um es etwas greifbarer zu machen.

Wenn du was nicht verstanden hast, kannste gerne nachfragen, auch per PM! :blumen:
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