Referendum für gesetzlichen Mindestlohn: Mindestlohn und Referendum


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guggst du

Bearbeitet von obelix am 26.01.2008 07:05:33

:schlaumeier: Das GG sieht gar keine Volksabstimmung vor...


>>>Volksabstimmung und keiner geht hin ;)


Eine "Volksabstimmung" habe ich schon bei der Euro-Einführung vermisst. rofl


Pah, Volksabstimmung.
Seit wann hat das Volk denn hierzulande was zu sagen?
Wenn die Regierung keine Schiß davor hätte, wäre sowas im Grundgesetz verankert. :pfeifen:


Der "Mindestlohn" für Postbedienstete ist doch nur ein kleines "Entgegenkommen", damit "Das Volk" das Maul hält.

So ist es doch in der Geschichte allen "Reichen" gegangen. Römer, Griechen, Karthager, Byzanthiner, Ägypter, alle haben ihren Völkern kleine Geschenke gemacht, um sie ruhig und gefügig zu halten. Das war im "Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation" so. Das war in der UDSSR so. Das ist in den USA so. Und auch in der BRD.

"Panem et circenses" - Brot und Spiele sind Baldrian für die Völker. Bis auf die USA und die BRD sind alle "Reiche" vom Erdboden verschwunden. Dekadenz - Dummheit..... das sind die Attribute, die in jedem untergegangenen Reich VOR dem großen Chaos standen. So wie heute in der BRD, pardon, in der EU.

China wird bestimmt nicht das nächste Weltreich sein - wir brauchen keins. Wir brauchen auch keinen Mindestlohn. Sondern NUR die konsequente Einhaltung des Deutschen Grundgesetzes.

Auszug:

"Art 14

(1) 1. Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. 2. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.

(2) 1. Eigentum verpflichtet. 2. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

(3) 1. Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. 2. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. 3. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. 4. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen."

Wenn sich also JEDER, also auch Investoren, an diesen Artikel 14 des Grundgesetzes halten würden, bräuchten wir ganz bestimmt keinen Mindestlohn. Denn "Gemeinnutz geht vor Eigennutz".

Es dürfte also jeder Profit erwirtschaften. Niemand hat estwas dagegen, wenn einige, wenige Leute richtig viel Geld verdienen. Solange sie alle Anderen "leben lassen".

Aber das ist in unserer "Ellenbogengesellschaft" ja nicht zu erwarten. Also muss dieser Staat erst zusammenbrechen, damit die Deutschen merken, worum es geht.......


Gruß

Abraxas


Zum Thema Volksabstimmung:

In Hamburg gab es einen Volksentscheid gegen die Privatisierung der Krankenhäuser. Und trotzdem wurden sie privatisiert.

Schade um das Geld, was für die sinnlose Abstimmung verpulvert wurde!


Immerhin scheint es in fast allen anderen Europäischen Ländern mit dem Mindestlohn ganz gut zu funktionieren. Soweit ich weiß haben die Mehrheit der eurpäischen Staaten einen Mindestlohn eingeführt und - sie leben noch ;)

Einen Versuch wäre es also wenigstens wert. Was kann denn noch schiefer gehen, als es derzeit geht?

Dass es die Volksabstimmung nicht gibt, finde ich ebenfalls sehr bedauerlich, aber ich meine, mal gute Gründe dagegen gehört zu haben. Leider fallen sie mir nicht ein im Moment.


Zitat
Dass es die Volksabstimmung nicht gibt, finde ich ebenfalls sehr bedauerlich, aber ich meine, mal gute Gründe dagegen gehört zu haben. Leider fallen sie mir nicht ein im Moment.


O, bitte dann denke oder lesemal nach, denn diese Gründe würden mich auch sehr interessieren.
LG Froschli

Zitat (Froschli @ 21.01.2008 22:28:05)

O, bitte dann denke oder lesemal nach, denn diese Gründe würden mich auch sehr interessieren.
LG Froschli

Spontan würden mir jetzt zwei einfallen - bitte zu beachten, dass sie nicht meine Meinung wiederspiegeln...

1) das klassische Dammbruch-Argument
Wenn man Volksabstimmungen, die die Regierung und den Gesetzgeber binden würden, zuließe, könnte man im Ernstfall auch nicht verhindern, dass völlig hirnrissige Beschlüsse per Volksabstimmung durchgedrückt werden. Überdramatisches Beispiel: "Das Volk" beschließt, alle Ausländer auszuweisen, Kneipen um 10 Uhr zu schließen oder ähnlichen Mumpitz...

2) das System-Argument
Wir haben die Regierungsform der parlamentarischen Demokratie, d. h. wir, das Volk, wählen das Parlament, das in Zukunft mit unserer Stimme sprechen soll (oh Gott, was für eine graue Theorie...). Eine Volksabstimmung würde im Entscheidungsprozess unser eigentliches Sprachrohr, das Parlament, umgehen und somit gegen das System der parlamentarischen Demokratie verstoßen.

In sich sind die Argumente, finde ich, schlüssig, allerdings gehen sie a) davon aus, dass das Volk doof ist und B) dass die parlamentarische die beste aller möglichen Demokratien ist...

Zitat (Froschli @ 21.01.2008 22:28:05)

O, bitte dann denke oder lesemal nach, denn diese Gründe würden mich auch sehr interessieren.
LG Froschli

Ich glaub ich weiß da was zu. Die Machtmissbraucher in der Politik und Wirtschaft hätten jemanden der ihnen dazwischen pfuscht.

Tante Edit meint in der Schweiz funktionierts doch auch, o.k. is ein weniger kleiner aber vom Prinzip nicht falsch. Wikipedia hat da auch noch etwas Info.

Bearbeitet von mwh am 21.01.2008 22:41:54

Zitat (mwh @ 21.01.2008 22:36:08)
Ich glaub ich weiß da was zu. Die Machtmissbraucher in der Politik und Wirtschaft hätten jemanden der ihnen dazwischen pfuscht.

Sorry, aber wer hat die denn bitte gewählt? Ich seh die Übeltäterin jeden Morgen in meinem Badezimmerspiegel...

Ja Cambria da bist du wohl jetzt schuld dran, ich aber auch. Problem ist wohl wer einmal am Machthebel sitzt der missbraucht sie dann auch. Aber die Altenative gibts ja nicht wirklich. Alle versuchen nur nach der Macht zu greifen und winden sich durch um ihr Ziel zu erreichen. Im Moment kann man ja noch eine neue Partei gründen, aber wie lange das noch geht... keine Ahnung. Mir kommt es so vor als wenn unserer Gesellschaft Werte aberzogen werden und die eigene Meinungsbildung mit der Zeit verloren geht, aber tiefgründigeres würde hier den Rahmen sprengen, wäre eigentlich einen neuen Treath wert.

Bearbeitet von mwh am 21.01.2008 22:51:15


Hallo Cambria,
erst einmal Danke.
Punkt 1: Ja damit sichern sich die Politiker natürlich ihre Position gut ab.
Punkt 2: würde eventuell sogar hinhauen, wenn die Parlamentarier die gleichen Gehälter wie das Volk bekämen :lol:

Zu deinem nächsten Posting, auch wenn DU sie nicht gewählt hättest , währ's doch nicht anders!
Eine Andere Regierung würde auch nicht viel ändern, denn sobald man die Macht hat sind die ehemaligen Versprechungen..............................
LG Froschli


Zitat (Froschli @ 21.01.2008 22:48:49)
Hallo Cambria,
erst einmal Danke.
Punkt 1: Ja damit sichern sich die Politiker natürlich ihre Position gut ab.
Punkt 2: würde eventuell sogar hinhauen, wenn die Parlamentarier die gleichen Gehälter wie das Volk bekämen :lol:

Zu deinem nächsten Posting, auch wenn DU sie nicht gewählt hättest , währ's doch nicht anders!
Eine Andere Regierung würde auch nicht viel ändern, denn sobald man die Macht hat sind die ehemaligen Versprechungen..............................
LG Froschli

Es würde tatsächlich keinen Unterschied machen, ob ich sie gewählt habe, oder nicht. Da hast du recht.
Aber man kann nicht einerseits die Demokratie fordern und andererseits es beklagen, dass die eigene Stimme so wenig zählt.
Andererseits hat man so unglaublich viele Möglichkeiten, sich einzubringen und Einfluss zu nehmen, leider werden die viel zu selten wahrgenommen.

Mich macht es eher traurig, dass so viele an der Situation verzweifeln oder resigniert das Handtuch werfen. Wenn wir mit den aktuellen Verhältnissen nicht zufrieden sind, müssen wir uns eben Gehör verschaffen - laut sein - unbequem sein - Fragen stellen und Antworten fordern.

Dazu sage ich nur, was ist aus den Montagsdemos geworden.
Die noch länger durchgehalten haben wurden ausgelacht, aber gejammert haben ALLE Betroffenen.
Die Deutschen sind wahrscheinlich auch etwas faul und jammern lieber
Einige Wenige ändern ja schließlich auch nichts. :(
LG Froschli

Bearbeitet von Froschli am 21.01.2008 23:16:22


Zitat (Froschli @ 21.01.2008 23:04:48)
Dazu sage ich nur, was ist aus den Montagsdemos geworden.
Die noch länger durchgehalten haben wurden ausgelacht, aber gejammert haben ALLE Betroffenen.
Die Deutschen sind wahrscheinlich auch etwas faul und Jammern lieber
Einige Wenige ändern ja schließlich auch nichts. :(
LG Froschli

Es geht ja nicht immer nur ums laute Protestieren. Sondern auch um stille Arbeit, die abseits der großen Öffentlichkeit und jenseits des Pressefokus passiert.

Und wenige, die sich zusammen tun, können viele werden ;)
Sorry, ich hab heute meine pathetischen 5 Minuten noch nicht gehabt.

mwh, deine Nachricht hatte ich garnicht gelesen sorry.
Ja eine Partei kannst du zwar gründen, aber woher bekommst du das Geld. :o
Parteien erhalten ja ihre finanzielle Unterstützung, meist von Leuten usw die nicht gerade an einen Mindestlohn interessiert sind. ;)
Somit verläuft so ein löblicher Gedanke doch meißt im Sande. :rolleyes:
LG Froschli


Ich glaub Cambria da gilt dann auch die Antwort für mwh, denn damit die WENIGEN sich Gehör verschaffen können brauchen sie finanzielle Unterstützung...............Irgendwann eine Unterkunft, ein Sprachrohr.................also Euronen........woher?

Bearbeitet von Froschli am 21.01.2008 23:21:31


Und da hast du Recht mit. Man hat uns eigentlich schon in eine Ecke gedrängt und somit auf eine Art ruhig gestellt. Ich meinte eigenentlich theoretisch ist es noch möglich eine Partei aufzumachen, aber irgendwann ist auch das nicht mehr möglich ohne wahrscheinlich gleich den Verfassungsschutz hinter sich zu haben. Und die dazugehörigen Einschränkungen werden auch nicht direkt vom Volk getroffen, sondern von den Machtinhabern.


Zitat (Cambria @ 21.01.2008 23:11:31)

Sorry, ich hab heute meine pathetischen 5 Minuten noch nicht gehabt.

gar nicht pathetisch, sondern sehr realistisch. :blumen:

Man muß auch in keiner Partei sein, um etwas zu bewegen. In seiner Heimatstadt, seinem Heimatort. Eine gute Idee, ein paar Gleichgesinnte, die sich für ein Projekt begeistern können,- dieses und nicht sich selbst in den Fokus stellen -, und es ist ganz erstaunlich, was man schaffen und bewegen kann. Man muß es nur wollen, darf sich von Rückschlägen und "inkompetenten Bedenkenträgern" nicht einschüchtern lassen, und dann geht viel mehr, als man gemeinhin so denkt.

Nicht zu vergessen, all die Menschen, die sich in Vereinen, Institutionen, ehrenamtlich, oder wie auch immer für das Gemeinwohl engagieren. Auch das ist in gewisser Weise "politisches Engagement", denn es ist soziales/gesellschaftliches Engagement für die Gesellschaft. Denn der Begriff "Politik" wird von dem griechischen Begriff "Polis" für Stadt oder Gemeinschaft abgeleitet, und bezeichnet innerhalb der Gesellschaft auf ein bestimmtes Ziel gerichtetes Verhalten.

Eine Volksabstimmung sieht, wie schon oben geschrieben, das GG allgemein nicht vor, gleichwohl aber auf Bundesländerebene Volksentscheide.

Bearbeitet von Bücherwurm am 21.01.2008 23:44:30

Ja Bücherwurm,
da magst du schon Recht haben, aber es ging um den Mindestlohn.
Mit solchen kleinen und doch sehr regional beschränkten Aktivitäten kann man leider KEINE Politik machen.
Ich habe vor meiner Erkrankung auch in der Tafel geholfen, aber eigentlich find ich es traurig, das diese Einrichtungen in Deutschland überhaupt gebraucht werden.
Zum Beispiel für Leute, die von ihrem "Verdienst" nicht leben können :(
LG Froschli


Ich krieg immer mehr das Gefühl, dass unsere Nation sich spaltet. In "Geringverdiener", bestenfalls "Normalverdiener" und "Die da oben".

Die "unten" schreien nach Mindestlohn und Gerechtigkeit (endlich!!) und "die da oben" (sog. "Wirtschaftsweise" <_< ) fordern "Lohnzurückhaltung".

Leider bekomme ich immer mehr den Eindruck, dass nicht die Politik regiert, sondern lediglich die WIRTSCHAFT.


Zitat (Krötilla @ 22.01.2008 07:45:56)
Leider bekomme ich immer mehr den Eindruck, dass nicht die Politik regiert, sondern lediglich die WIRTSCHAFT.

Genau so ist es. :(

Erst gestern habe ich gelesen, das immer mehr voll Beschäftigte von staatlicher Seite finanziell unterstütz werden müsse. Das kann doch wohl nicht sein, das man von seiner Arbeit nicht mehr leben kann. Die Firmen sagen, wenn der Mindestlohn kommt, werden Arbeitsplätze vernichtet. - Tja, und wenn er nicht kommt, werden auch welche vernichtet, weil die Kosten/Abgaben/Sozialversicherungsbeiträge etc. vom Rest der Arbeiter und Angestellten getragen werden muss.

Zitat (Sparfuchs @ 22.01.2008 07:56:01)
Die Firmen sagen, wenn der Mindestlohn kommt, werden Arbeitsplätze vernichtet. - Tja, und wenn er nicht kommt, werden auch welche vernichtet, weil die Kosten/Abgaben/Sozialversicherungsbeiträge etc. vom Rest der Arbeiter und Angestellten getragen werden muss.

Z. T. ist die Argumentation völlig lächerlich! <_<

1. Gibt es in anderen Ländern, die den Mindestlohn haben, auch nicht mehr Arbeitslose,

2. Nehmen wir mal PIN --- glaubt wirklich jemand, dass 1000de Haushalte in Deutschland jetzt weniger/keine Post mehr bekommen? Nein, sie bekommen weiterhin genauso viel Post wie vorher. Aber durch Postboten, die den Mindestlohn erhalten!

Es gibt einfach bestimmte Arbeiten, die MÜSSEN gemacht werden und die kann man auch nicht abbauen.

Es kann nicht sein, dass die Allgemeinheit (Steuerzahler) "Gehälter" für Mitarbeiter zahlen müssen! :labern: Wenn eine Firma nicht fähig ist, normale Gehälter zu zahlen, dann ist sie auch nicht überlebensfähig. Meine Meinung.

Zitat
Die "unten" schreien nach Mindestlohn und Gerechtigkeit (endlich!!) und "die da oben" (sog. "Wirtschaftsweise" dry.gif ) fordern "Lohnzurückhaltung".

Die Lohnzurückhaltung sollte soweit gehen, dass uns Löhne wie eben in China oder Rumänien genug sind. :schrei:

Die Menschen in ihrer Gier nach Macht und Moneten,
haben schon immer alle Formen des Zusammenlebens kaputt gekriegt. :o

Eine Schraube kann man nur bis zu einem gewissen Grad anziehen,
das weiß jeder Schlosser,nach fest kommt ab. :pfeifen:

Nur unsere sogenannten Intelligenzen wissen so einfache Dinge nicht,
von der Religion, über Kaiser u, Könige, Kommunisten, Kapitalisten,hab ich noch'n par vergessen?,sie alle haben in ihrer Gier nach mehr,die jeweilige
Form des Zusammenlebens kaputt gekriegt. :labern:

Heute schafft es unsere Regierung nicht mal mehr, einem voll arbeitenden Menschen,soviel Lohn zu garantieren,das er seine Familie ernähren kann!
Es wird schon wieder an den Schrauben gedreht. :wallbash:

Mfg

Sebring.


Gut so Sebring
Ich verstehe auch schon lange die Politik mit den Löhnen nicht .
Warum kann mann mit seiner Hände Arbeit nicht sein Unterhalt mehr verdienen.

Ein Koch arbeitet in unmöglichen Schichten und bekommt wen er gut ist im Osten Deutschlands ca 800€ aber eine Familie und seine eigene Wohnung kann er nicht bezahlen .Es bleibt nur so fiel übrig das man in einer WG leben muss wen man nicht Wohngeld Amt betteln gehen will und dort wartet man ein halbes Jahr um Wohngeld zu bekommen da ist man aus der Wohnung schon wieder raus geflogen oder man geht zum Sozialamt um zu betteln ,Da sollte lieber ein gerechter Lohn hin !!!
Ist doch alles Krank hier wer arbeitet sollte mehr haben als der der nicht will abesehen von dehnen die nicht können weil krank oder zu alt .
Wen sich das in Deutschland nicht Ändert gibt es noch ein schlimmes Ende. Hoffentlich nicht so wie vor ca 50 Jahren
Schlim genug und wir müssten uns langsam schämen das nach 18 Jahren immer noch Ost und West gibt
HannaS :deppenalarm:


Habe mir schon so gedacht das wegen des Lohntarifs der Bahn AG
noch mehr Firmen folgen werden, ist doch normal bei den Preisen Heute Oder ??? Schon die Mieterhöhungen :wallbash: :wallbash: sind doch Abzocke Hoch 3


Zitat (Abraxas3344 @ 21.01.2008 19:57:19)
Der "Mindestlohn" für Postbedienstete ist doch nur ein kleines "Entgegenkommen", damit "Das Volk" das Maul hält.

So ist es doch in der Geschichte allen "Reichen" gegangen. Römer, Griechen, Karthager, Byzanthiner, Ägypter, alle haben ihren Völkern kleine Geschenke gemacht, um sie ruhig und gefügig zu halten. Das war im "Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation" so. Das war in der UDSSR so. Das ist in den USA so. Und auch in der BRD.

"Panem et circenses" - Brot und Spiele sind Baldrian für die Völker. Bis auf die USA und die BRD sind alle "Reiche" vom Erdboden verschwunden. Dekadenz - Dummheit..... das sind die Attribute, die in jedem untergegangenen Reich VOR dem großen Chaos standen. So wie heute in der BRD, pardon, in der EU.

China wird bestimmt nicht das nächste Weltreich sein - wir brauchen keins. Wir brauchen auch keinen Mindestlohn. Sondern NUR die konsequente Einhaltung des Deutschen Grundgesetzes.

Auszug:

"Art 14

(1) 1. Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. 2. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.

(2) 1. Eigentum verpflichtet. 2. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

(3) 1. Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. 2. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. 3. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. 4. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen."

Wenn sich also JEDER, also auch Investoren, an diesen Artikel 14 des Grundgesetzes halten würden, bräuchten wir ganz bestimmt keinen Mindestlohn. Denn "Gemeinnutz geht vor Eigennutz".

Es dürfte also jeder Profit erwirtschaften. Niemand hat estwas dagegen, wenn einige, wenige Leute richtig viel Geld verdienen. Solange sie alle Anderen "leben lassen".

Aber das ist in unserer "Ellenbogengesellschaft" ja nicht zu erwarten. Also muss dieser Staat erst zusammenbrechen, damit die Deutschen merken, worum es geht.......


Gruß

Abraxas

Stimmt Abraxas


Ich frage mich auch wie das weiter gehen soll :glühbirne: :deppenalarm:

Sowas macht mich wütend, traurig und aggressiv.

Was, frage ich euch, wollt ihr?

Dass euch die Politiker gar nicht beachten? Das kann es nicht sein.

Oder wollt ihr autokratisch selbst regieren und alles so bestimmen, dass es nach eurer Nase geht? Viel Erfolg, ihr werdet scheitern.

Demokratie ist ein KONSENSprozess. Da kann nicht jeder immer dauernd und laufend das Maximum seiner Interessen verwirklicht bekommen.
Die Alternative wäre, dass einer alles und ein anderer gar nichts bekommt.

Dass sich viele in der Position der "Verlierer" sehen, kann ich emotional nachvollziehen, aber rational kotzt es mich an, da aus so vielen Gesichtern die Lethargie spricht.
Jetzt übertreibe ich: "Ich krieg von oben ja auch wirklich garnix. Mensch, man gönnt mir nix. Also bleib ich schön auf meinen vier Buchstaben sitzen, jammer noch ein wenig, denn Jammern ist bequemer, als selber etwas zu unternehmen."

Ja natürlich ist das, was zB Nokia abzieht, die reine Scheiße. Aber hey, sie handeln nach den Gesetzen des Marktes und nur marktlogisch. Oder kauft ihr alle beim Bauernmarkt ein, weil ihr da ja auch noch den lokalen Bauern unterstützt, oder geht ihr zu Aldi, weil es da billiger ist als bei Rewe?
Ich mache hier den Leuten, die sich nur Aldi leisten können, keinerlei Vorwurf.

Es ist hier die Aufgabe des Staates, regulierend einzugreifen (meine Meinung). Und das ist genau das, was grade ins Rollen kommt. Sowohl der DGB als auch ein Arbeitgeberverband der Zeitarbeit haben gestern um die Aufnahme ihrer Branche ins Arbeitnehmerentsendegesetz gebegen - die Einführung der Mindestlöhne steht bevor.

Wenn euch das, was der Staat leistet, nicht genug ist, dann müsst ihr aktiv werden, um den Staat dazu zu bringen, mehr für euch zu tun. Geht in Parteien, gründet Initiativen, unterstützt soziale Projekte mit Geld oder mit Arbeitskraft!

@Abraxas: Kannst du dein Posting bitte etwas konkretisieren? Pauschal aufs GG verweisen bringt mE nicht weiter. Wo genau siehst du die Eigentumsgarantie verletzt?


Ja, Cambria, schön erfasst. Genau so, wie die führenden Wirtschaftler und die ihnen hörigen Politiker fordern. Red ihnen nur nach der Nase, denn......... die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber. So jedenfalls das Sprichwort.

Konsens heißt, einen "Mittelweg" finden zu können. Aber den gibt es nur fürs Fernsehen oder für die Presse. Damit der "Wähler" auch das liest/sieht/hört, was er SOLL.

Konkret gesagt: Merkel behauptet, sie und ihre Mannen hätten ein ganze Million Menschen in Arbeit gebracht. Gut. Wenn es das wäre. Aber weder zu den Bedingungen, die die "Gewerkschaften" fordern (deren Vorstände ja auch bestochen sind), auch nicht nach den Gesetzen fairen Handelns, sondern ausschließlich nach den Gesetzen des "Marktes", nämlich nach Angebot und Nachfrage. Angeboten wird zuviel Arbeitskraft. Also senkt man deren Preise. Mit dem Ergebnis, dass der "Mensch" zur Ware verkommt und mit dem Wenigen, was er noch "wert" ist, zurechtkommen muss. Was aber die Besitzer des Produktionsvermögens (Ackermann, Schrempp &Co.) offensichtlich noch nicht bemerkt haben, ist die Tatsache, dass der Mensch sich - soweit er denken kann - nicht sehr lange als billige Ware verhökern lässt. Deutschland, Europa und letztlich die Welt sind kein Spielplatz für raffgierige Monetäre, auch kein "Standort", sondern Lebensgrundlage von Milliarden Menschen.

Unser eigenes Volk hat mit sehr harter Arbeit und vielen Entbehrungen dieses Land im letzten Jahrhundert zweimal aus Schutt und Asche aufgebaut, einen Sozialstaat geschaffen, der seinesgleichen auf der ganzen Welt sucht - pardon - gesucht hat. Der Deutsche Michel ist bis vor ein paar Jahren fett und zufrieden gewesen, hat sich ausgeruht auf den Tantiemen, die er sich aufgebaut hat.

Nun gibt es die - wie ich sie immer nenne - Nieten in Nadelstreifen. Die haben es sich zur Aufgabe gemacht, ALLES, was sie auch nur ergattern können, ohne Rücksicht auf Verluste, in ihre EIGENE Tasche zu stecken. Damit es am Ende nur noch einige Wenige gibt, die über das Kapital des ganzen Volkes verfügen (nicht nur UNSERES Volkes, sondern ALLER Völker dieser Welt).

Man mag es mir vielleicht - wie das schonmal war - Marxismus vorwerfen. Dem widerspreche ich auf das Schärfste. Gleichmacherei ist mir zuwider. Ich gönne JEDEM, wirklich jedem, dass er MEHR macht und MEHR verdient. Soll er auch, der Jedermann. Leistung muss auch entlohnt werden.

Aber es muss einen Unterschied geben zwischen leistungsabhängigem Lohn und leistungslosem Lohn. Was "leisten" denn unsere Wirtschaftler? Allem voran könnte man hier Hartmut Mehdorn nennen. Der schachert mit Milliarden und Abermilliarden, die der deutsche Steuerzahler viele Jahre geleistet hat, für UNSERE Bahn. Mit jedem morgendlichen Augenaufschlag bestiehlt uns dieser Mann um UNSERE Steuern, nur um "Macht" ausüben zu können. Und wird dabei von gewissenlosen Politikern Tag für Tag unterstützt.

Das Leitmotiv einer gerechten Politik müsste Idealismus geprägt sein, nicht von Gewissenlosgkeit und Habgier.


Gruß

Abraxas


Zitat (Abraxas3344 @ 16.02.2008 19:39:21)



Unser eigenes Volk hat mit sehr harter Arbeit und vielen Entbehrungen dieses Land im letzten Jahrhundert zweimal aus Schutt und Asche aufgebaut, einen Sozialstaat geschaffen, der seinesgleichen auf der ganzen Welt sucht - pardon - gesucht hat. Der Deutsche Michel ist bis vor ein paar Jahren fett und zufrieden gewesen, hat sich ausgeruht auf den Tantiemen, die er sich aufgebaut hat.

Nun gibt es die - wie ich sie immer nenne - Nieten in Nadelstreifen. Die haben es sich zur Aufgabe gemacht, ALLES, was sie auch nur ergattern können, ohne Rücksicht auf Verluste, in ihre EIGENE Tasche zu stecken. Damit es am Ende nur noch einige Wenige gibt, die über das Kapital des ganzen Volkes verfügen (nicht nur UNSERES Volkes, sondern ALLER Völker dieser Welt).

Man mag es mir vielleicht - wie das schonmal war - Marxismus vorwerfen. Dem widerspreche ich auf das Schärfste. Gleichmacherei ist mir zuwider. Ich gönne JEDEM, wirklich jedem, dass er MEHR macht und MEHR verdient. Soll er auch, der Jedermann. Leistung muss auch entlohnt werden.

Aber es muss einen Unterschied geben zwischen leistungsabhängigem Lohn und leistungslosem Lohn. Was "leisten" denn unsere Wirtschaftler? Allem voran könnte man hier Hartmut Mehdorn nennen. Der schachert mit Milliarden und Abermilliarden, die der deutsche Steuerzahler viele Jahre geleistet hat, für UNSERE Bahn. Mit jedem morgendlichen Augenaufschlag bestiehlt uns dieser Mann um UNSERE Steuern, nur um "Macht" ausüben zu können. Und wird dabei von gewissenlosen Politikern Tag für Tag unterstützt.

Das Leitmotiv einer gerechten Politik müsste Idealismus geprägt sein, nicht von Gewissenlosgkeit und Habgier.


Gruß

Abraxas

Abraxas3344
Genau meine Worte
Jetzt noch den von der deutschen Pst mit seiner Steuerhinterziehung das sind die Großen :heul:
Danke

In einem muss ich dir, Abraxas recht geben: Dich Marxist zu nennen, wäre Wahnwitz.

Als kleine Bemerkung am Rande: Nicht nur, dass "das deutsche Volk" Deutschland zwei mal wieder aufgebaut hat, es hat es auch zwei mal in Schutt und Asche gelegt.
Aber dass ich so denke, wird sicherlich Ausdruck dessen sein, dass "die da oben" mir einen Schuldkomplex anderzogen haben, der meiner Unterdrückung dient... oder etwa nicht?


Besser hätt ichs auch nicht ausdrücken können, Cambria.

Ich bin sicherlich nicht nur allein der Meinung, dass man uns Deutschen einen Schuldkomplex anerzogen hat, der beinahe nicht auszubügeln ist. Und der nach der Zeit, die nun vergangen ist, eigentlich nicht nötig ist. Hinzu kommt bei uns aber auch eine gewisse Gleichgültigkeit, die aus der immer weiter ausartenden Ellenbogengesellschaft resultiert.

Die Deutschen neigen zu Extremen. Nicht nur früher, als jeder und alle "Heil" geschrien haben, sondern auch heute. Ein GESUNDER Nationalstolz, wie man ihn 2006 bei der WM gezeigt hat, stünde uns im Europa des 21ten Jahrhunderts ganz gut. Eben ein Mittelweg zwischen den beiden Extremen Unterwürfigkeit und Größenwahn. Wir müssen uns nicht alles gefallen lassen. Weder Löhne, die an moderne Sklaverei erinnern, noch Preise, die schon mehr als Ausbeutung sind, noch Politiker, die das alles noch unterstützen.

In der ehemaligen DDR gab es aber dafür ein "Zauberwort", welches im heutigen Deutschland fast schon in Vergessenheit geraten ist: Solidarität. Vielleicht sollte man sich dessen mal besinnen. Kraft und Stärke erwachsen aus der Zusammengehörigkeit, nicht aus Egoismus. Und Kompromisse aus vielen Extremen wachsen aus Demokratie, nicht aus einer reinrassigen Oligarchie. Tatsache ist, dass der Mensch ein "Herdentier" ist. Aber er hat gelernt zu denken. Und Denken ist die Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben.

Ich glaube, das müssen wir Deutschen erst wieder lernen.......


Gruß

Abraxas


Zitat (Cambria @ 12.02.2008 20:08:27)



Wenn euch das, was der Staat leistet, nicht genug ist, dann müsst ihr aktiv werden, um den Staat dazu zu bringen, mehr für euch zu tun. Geht in Parteien, gründet Initiativen, unterstützt soziale Projekte mit Geld oder mit Arbeitskraft!


Ich will nicht sagen das es nicht genug ist. Aber Gesund ist das nicht mit den vielem Zuschüssen egal was, ob Mietzuschuss oder Sozial Zuschuss oder sonst was für ein Zuschuss . Ich finde es nicht ganz Gesund das Geld muss doch auch erarbeitet werden .
Wo her soll es kommen als von der Arbeit unserer Hände und Köpfe .Dann lieber mehr Geld für meine Arbeit und ich kann mein Leben selbst in die Hand nähmen und nicht wie ein Bittsteller da stehen und nie aus der Misere raus kommen :(

Da kommt doch bei mir der "demokratische Marxist" raus.

Warum werden denn die Löhne kontinuierlich gesenkt? Richtig, weil die Kapitalisten und die Bourgeoisie den gemeinen Arbeiter (sprich also Arbeitnehmer, der als einziges "Kapital" seine Arbeitskraft zu verkaufen hat) aufgrund des "Angebots" immer billiger bekommt.

Erst hat der Kapitalist den "Staat" ausgenommen, dann produzierende Betriebe, dann Kleinaktionäre. Da ist nichts mehr zu holen.

Banken und Versicherungen sind zu "Kapitalgesellschaften" verkommen, an der Börse werden Firmen nicht mehr an ihrem wahren Wert gemessen, sondern nur noch an der zu erwartenden "Dividende".

Weil die "Globalisierung" immer mehr um sich greift und Länder zu "Standorten" degradiert worden sind, wird die notwendige Produktion von Verbrauchsgütern an die "Standorte" gelegt, wo aufgrund niedriger Löhne noch ein wenig mehr "verdient" werden kann.

Das kann nicht so weiter gehen, weil es degenerativ und asozial ist.

Dem "Freien Kapitalfluß" muss endlich Einhalt geboten werden. Sonst werden sich (hoffentlich bald) die Weberaufstände zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr schnell widerholen.

Nicht nur "der Deutsche", sondern alle Europäer müssen aus ihrer Lethargie aufwachen und sich wehren.

Sonst wird Europa bald endgültig zum Spielball einiger weniger Kapitalgesellschaften und deren Managern werden.


Gruß

Abraxas


Dem schrägen Vogel sein krächzen Unterschreibe ich gleich mit. ;)

Eins möchte ich dabei noch anmerken : :pfeifen:

Der Klein.-u.Mittelstand beschätigt den größten Teil der Arbeitnehmer, gerade die
Firmen werden so pöapö kaputt gemacht.
Beste Beispiel, : Ignazio Lopez von einst VW, kostendrücken ohne Ende und die
Politiker jubelten ihm zu, wie Effektiv er doch war.
Ich möchte garnicht wissen was da alles kaputt gemacht wird und weiter kaputt geht. :labern:

Gruß

Sebring.


Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Du hast Recht, Sebring, NOCH ist der Mittelstand der größte Arbeitgeber hierzulande. NOCH. Aber wie lange noch? Kleine Unternehmen können nur noch überleben, wenn deren Besitzer ein "klein wenig illegal" arbeiten. Mittelständische Unternehmen werden "übernommen" oder plattgemacht. Oder beides. Hilfe vom "Staat"? Pustekuchen.

Wenn wir uns ALLE nicht langsam wehren, dann wird Deutschland bald ganz den Bach runter gehen. Aber das glaubt ja kaum jemand........


Gruß

Abraxas



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