öl eingebrannt - was hilft?


hallo muttis,

nun habe ich mit meinem (zugegeben ganz tollen) neuen induktionsherd auch eine schlechte erfahrung gemacht: wasser heiß gemacht, auf höchster stufe mit dem wasserkessel und dann der energieeffizienz halber gleich die edelstahlpfanne mit dem öl drauf gestellt. bevor ich die stufe runterdrehen konnte, klingelte das telefon. und ich hatte einen wunderbar in flammen stehenden topf in der küche. hab ihn erstmal schleunigst auf die terasse gebracht, dann deckel geholt und drauf, um die flammen zu ersticken. jetzt ist er überall innen schwarz von eingebranntem öl.
weiß jemand, ob/wie ich den topf retten kann?
mit schrubbmitteln (ako-pads oder so) darf ich laut hersteller nicht ran...

ein ratloser leuchtkaefer

Bearbeitet von leuchtkaefer am 05.03.2008 00:50:25


Hi,

ich koche auf dem Induktionskochfeld nur mit Emailkochtöpfen, Sikomatic und Eisenpfannen . Kannst mal einen Link des Herstellers des Topfes einstellen?

Erstmals würde ich mit Spülmittel und Wasser den erhitzen. Bei Eisenpfannen kann man auch ein Waschmittel mit Wasser erhitzen.

Labens

Edit:
Altes schwäb. Sprichtwort:
Scheissa ond Kraut hacka - got net
Deshalb künftig auf eines konzentrieren.... :D

Bearbeitet von labens am 05.03.2008 01:08:56


Topf mit Wasser und Spülertab bestücken und das Ganze vorsichtig ankochen lassen, danach noch mindestens ein bis 2 Stunden zum Einweichen stehen lasssen.
Müßte sehr gut alles Eingebrannte herauslösen :) . Ich hab damit immer Glück gehabt.

Und... für später: der ist IMMER wichtiger als das Telefon, also ERST runterschalten, DANN zur Nervenmühle rennen. :D sonst brennt eines Tages noch die Bude... :ph34r:


Zitat (Die Bi(e)ne @ 05.03.2008 01:25:07)
der Herd ist IMMER wichtiger als das Telefon

ja, das hab ich daraus sehr wirkungsvoll gelernt...

BergHOFF Kochgeschirr
die töpfe gabs zum kochfeld vom küchenstudio als geschenk dazu.

so, jetzt geh ich mal in die küche, stelle mich neben den herd, schmeiße einen spültab in den topf und rühre mich nicht von der stelle, bis er wieder aus ist!

viele grüße vom leuchtkaefer

hallo muttis,

ich hab das ganze zweimal versucht - die schwarze schicht sitzt im topf fest wie festgebrannt (was sie ja auch ist). weiß noch jemand was?

leuchtkaefer


Hi,

kannst mal etwas genauer angeben, aus welcher Serie der Topf stammt.

Die meisten Töpfe sind aus Alu oder Bagelit. Und die sind nicht induktions geeignet.
Lediglich der .

Ansonsten sehe ich nur 2 bzw. 3 Möglichkeiten:

Den Hersteller auf der Webseite anfragen und um Hilfe bitten.
oder
wegwerfen, statt stundenlang schrubben,
und
einen Neuen kaufen.

Als Bratpfanne verwende eine handgearbeitete Eisenpfanne von Turk, die kostete 29 €.

hier der Beitrag in FM

Bei fettarmen Braten verwende ich eine beschichtete , welche ausdrücklich für das Induktionsfeld geeignet ist. Das gab es vor 5 Wochen bei Rewe, 1 grosse und eine kleine Pfanne für 9,95 €. Da die kleine Pfanne auf das Induktionsfeld nicht reagierte, habe ich sie zurück gebracht und das Geld erstattet bekommen. Die grosse Pfanne durfte ich umsonst behalten (toller Service).. :D.
Ansonsten kannst ja auch die alten Emailtöpfe verwenden. Und wenn die nochmals einbrennen, ist der Schaden gering (das ist mir mal auf dem normalen Herd passiert - und der Topf flog in den Müll).

Nicht beschichtete Töpfe kannst schrubben, bei Beschichteten werden Schadstoffe freigesetzt. Das könnte bei Deinem Topf auch passiert sein.

In der beschichteten Pfanne auf dem Induktionskochfeld brate ich nach dem Erhitzen (innerhalb 1 Minute- bei 120 Grad) mit fast keinem Fett das Spiegelei in 15 SEKUNDEN! B)

Labens

Bearbeitet von labens am 07.03.2008 02:22:23


Zitat (leuchtkaefer @ 05.03.2008 13:02:51)
ja, das hab ich daraus sehr wirkungsvoll gelernt...

BergHOFF Kochgeschirr
die töpfe gabs zum kochfeld vom küchenstudio als geschenk dazu.

so, jetzt geh ich mal in die küche, stelle mich neben den herd, schmeiße einen spültab in den topf und rühre mich nicht von der stelle, bis er wieder aus ist!

viele grüße vom leuchtkaefer

Leuchtkäferchen, :blumen:
um die Qualität "geschenkter" Töpfe weiß man gemeinhin... :trösten::trösten: , aber Du bekommst das Teil wieder flott. Mach es, wie Du selber schreibst und setz Dich mit dem Telefon von mir aus daneben... :) Wichtig ist nur, daß Du die Aufheizzeiten beim Induktionskochfeld (viel schneller als beim Elektroherd) einzuschätzen lernst. :)

Sind es V2A-Stahl-Töpfe (oder steht auf dem Boden 18/10), können die auch in billiger Herstellungsart eigentlich viel ab: Ausscheuern mit Scheuermilch oder Stahlfix geht bei denen immer. Ebenso kann man Edelstahl-Putzschwämme (Spontex) anwenden. So werden sie wieder glänzend. :)

hi labens,

Zitat (labens @ 07.03.2008 02:19:39)
Die meisten Töpfe sind aus Alu oder Bagelit. Und die sind nicht induktions geeignet.

so viel weiß ich inzwischen: in einem topf, der nicht für nen induktionsherd geeignet ist, kriegst du öl nicht mal handwarm, geschweige denn zum brennen, weil in nicht-magnetischen töpfen kein magnetfeld aufgebaut werden kann und damit keine wärme entsteht. die tatsache, daß das öl so heiß wurde, daß es gebrannt hat, ist also der beweis dafür, daß der topf induktions-geeignet ist.
aus welcher serie der topf stammt weiß ich nicht. es war zwar noch das heft von berghoff da, aber da steht nicht drin, welche dieser serien es ist.

Zitat (labens @ 07.03.2008 02:19:39)
einen Neuen kaufen.

Als Bratpfanne verwende eine handgearbeitete Eisenpfanne von Turk, die kostete 29 €.

würd ich gern. gibst du mir das geld dazu? von 29 euro muß ich mitsamt sohn und zwei katzen 5 tage leben. sonst würde ich mir die mühe nicht machen und hätte längst einen neuen topf. das neue zeugs verdanke ich einer erbschaft - leider gabs kein geld dazu.



hallo bi(e)ne,

Zitat (Die Bi(e)ne @ 07.03.2008 02:52:49)
viel schneller als beim Elektroherd)

ja, das hab ich gemerkt.

Zitat (Die Bi(e)ne @ 07.03.2008 02:52:49)
Sind es V2A-Stahl-Töpfe (oder steht auf dem Boden 18/10), können die auch in billiger Herstellungsart eigentlich viel ab: Ausscheuern mit Scheuermilch oder Stahlfix geht bei denen immer. Ebenso kann man Edelstahl-Putzschwämme (Spontex) anwenden.

ok, ich hab mich von dem heft von berghoff abschrecken lassen. du hast mir mut gemacht, es mit harten bandagen zu versuchen. ich hatte ja bis jetzt immer nur billlige alu-töpfe, bei denen ich keine hemmungen hatte, mit scheuerzeugs zu arbeiten - jedenfalls isser jetzt wieder fast wie neu. nur die leicht goldene farbe außen hab ich noch nicht weg (hatte einfach genug vom scheuern für heute)

danke vom leuchtkaefer

Beim stöbern im Internet fand ich folgenden Tipp:

Mit einem halben bis ganzen Päckchen Backpulver und warmem Wasser mit Deckel erhitzen. Soll angeblich alles entfernen, und kratzen......

Quelle hier

Labens


Es kann durchaus sein, daß "Edelstahltöpfe" minderer Herstellungsart die Farbe gern verändern und unter sehr starker Hitze "golden" werden können. Dagegen kannst Du nicht viel tun. Ist eine Sache der Metallzusammensetzung. Die meisten "unechten" Töpfe und Pfannen reagieren sensibel auf zu starke Hitze.
Induktionsherde heizen extrem schnell hoch und die geschenkten Töpfe sind nicht viel Geld wert, aber eben hübsch dazupassend... ;)
Das Einzige ist echt, das Verhalten der Kochplatten -flächen herauszubekommen. Jeder Herd ist verschieden. Die Handhabung eine Sache des Entdeckens. So sage ich das mal.

Ich mußte von schnellaufheizenden Elektroplatten auf langsam und feingeregelte Elektronikplatten umlernen. :unsure: Dauerte auch etwas...
Dazwischen hatte ich mal ein Glaskeramik- Induktionsfeld -meine Güte, das ging schnell (und das nur mit Teewasser im Kessel!).
Sie sehen schön aus, diese Kochfelder- sind aber nicht ohne...

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 07.03.2008 03:45:34


leuchtkaefer, schmeiss den Topf in die Tonne und freue Dich, dass Dir nicht gleich die gesamte Kueche abgebrannt ist. Wuerde ich so machen.


für den ganzen feinschliff wenn das schlimmste raus und weg ist, nehme den schmutzradierer.
auch das goldene geht mit der zeit dann weg, und kratzer sind auch keine.

für den groben aber, nehme ich die feinen topfkratzer, das sind eher so stahlwolle.
da sie so fein sind machen sie nicht alzu große kratzer in die töpfe.

in eigener sache.
an die hersteller der schmutzradierer möchte endlich mal einen schönen karton bekommen für so viel werbung.
ich kann nicht anders ich bin verliebt in die dinger.

Bearbeitet von gitti2810 am 07.03.2008 13:26:14



Kostenloser Newsletter