Kindgerechte Küche: wie kocht ihr für eure Kinder?


Durch den KaPü-Fred hat sich mir die Frage aufgedrängt:

Wie ernährt ihr eure Kinder?

Gibts da - vielleicht aus Zeitmangel - häufig was Fertiges wie Pizza, Fertiggerichte oder andere, teilweise künstliche Fertigspeisen?

Oder versucht ihr, eure Kinder an die Ursprünglichkeit der Grundnahrungsmittel mit ihren verschiedenen Eigenaromen heranzuführen?

Da meine Exfrau damals eine absolute Küchen-Null war, habe ich für meinen Sohn sehr häufig extra gekocht. Mit viel frischem Gemüse, viel Obst und vielen frischen, natürlichen Zutaten. Das merkt man an dem Kerl heute noch. Omas Schweinebraten mit grünen Bohnen und Salzkartoffeln schmeckt ihm heute noch besser als jede Pizza.


In dem Sinne hoffe ich auf ne rege Diskussion.......


Gruß

Abraxas


Zitat (Abraxas3344 @ 23.04.2008 20:21:23)
Wie ernährt ihr eure Kinder?

Gibts da - vielleicht aus Zeitmangel - häufig was Fertiges wie Pizza, Fertiggerichte oder andere, teilweise künstliche Fertigspeisen?

Oder versucht ihr, eure Kinder an die Ursprünglichkeit der Grundnahrungsmittel mit ihren verschiedenen Eigenaromen heranzuführen?


1. Frage: So gut wie es nötig und möglich ist.

2. Frage: Nein, nur in Ausnahmefällen. Es gibt auch keine Cola, Limo, Säfte etc. zum Trinken.

3. Frage: Ja, unbedingt. Und wenn Kind mitkochen darf, schmeckt es ihm nochmal so gut.

Bearbeitet von Aquatouch am 23.04.2008 20:37:03

KaPü mach ich immer selber ^_^ und Fertiggerichte gibt es bei mir auch fast nie , da ich an Laktose Intoleranz leide muss ich eh alles selber kochen - selbst Pizza machen wir selber .... meine Kids helfen mit Begeisterung bzw. fängt die Große gerade an selber kochen zu lernen


Ich hab als Kind 50:50 gegessen.
zB Bohnen und Rotkohl kamen immer aus der Buechse/Glas,das hat mir nicht so doll geschmeckt.
Aber Mutter hat immer drauf geachtet,dass ich Obst oder Gemuese esse.

Habe selber keine Kinder,aber ich koche gerne mit frischen Sachen,da der Geschmack einfach anders ist und letztenendes kann man selber kreativ sein mit den Zutaten.

Wenn ich mal absolut keine Zeit hab,dann ess ich auch schonmal ne Tuetensuppe.
Oder Sauce Hollandaise schmeckt mir nur aus dem Tetrapack.

Wir haben nen recht grossen Gemuesegarten,somit hab ich Saisonal auch viele frische Sachen im Haus.
Und Stampfkartoffeln schmecken selbstgemacht immer sensational.

Ich hab mir mal mit so ner Maggi-Sauce so den Magen verstimmt,dass ich schon bei dem Geruch stiften gehe.
Das war die Rahmsauce......

Auch deren Bruehwuerfel (Rind) riechen mittlerweile doch sehr stark,sodass man es in jeder Sauce/Suppe herausriecht.

Im Supermarkt trifft mich oft der heilige Donnerschlag.Da sehe ich Familien,die so viel Tk-Pizza und 5 min Gerichte im Wagen haben,dass man sich nicht wundert warum ihre Kids uebergewichtig sind.
Klar ein Erwachsener ist sich bewusst,was genau er gerade da isst,aber ein Kind geht nunmal davon aus,dass das Essen,was es vorgesetzt bekommt gesund ist/ok ist.
So wird ein Kind fuers Leben gepraegt und lernt das voellig falsche Essverhalten.


ich stimme dem geschriebenen von darajaGR voll und ganz zu....
kinder - vor allem kleine - wissen noch nicht wirklch was gute und was weniger gute lebensmittel sind...es ist die aufgabe der eltern es ihnen beizubringen...meine eltern haben eigentlich nie wirklich darauf geachtet was es zu essen hab, war aber auch nicht nötig, denn dadurch, dass wir eine eigene gaststätte hatten, gab es eh nur frische sachen...leider oftmals zu fettig...den fehler haben meine eltern gemacht...aber ich werfe es ihnen nicht vor, ich will nur versuchen es später bei meinen eigenen kindern besser zu machen...und das versuche ich mir schon jetzt anzueignen....selber mit vielen frischen zutaten kochen, nicht nur weil es gesünder ist, sondern auch weil es einfach wesentlich besser schmeckt...meine tomatensoße für die nudeln mach ich z. b. nur noch selber....früher waren es tütensoßen, aber da auch ich lernfähig bin, hab ich mir das voll und ganz abgewöhnt ^_^
selber irgendwelches gemüse anbauen würd mich auch reizen, aber ich hab keinen garten der mir das ermögichen würde <_<
so frisch aufgezogene tomaten stell ich mir göttlich vor :sabber:
ich koche mir auch oft das mittagessen für die woche vor...erstens is es billiger als immer irgendwo was zu kaufen und zweitens weiß ich dann auch was drin ist und kann mir sicher sein, dass es schmeckt und auch gesund ist...
meine einstellung zur ernährung hat sich jedenfalls grundlegend geändert...sicher gibt es auch mal ne tk-pizza wenn ich wirklich bock drauf hab, aber doch eher in ausnahmefällen...
mich regt es auch immer auf wenn ich sehe was manche familien in den einkaufswagen packen....vor allem bei denen die noch kleine kinder haben....dann möcht ich mir immer die eltern vorknöpfen, sie schütteln und fragen ob sie sich überhauptdaupt darüber im klaren sind was sie dadurch mit der gesundheit ihrer kinder anstellen....die können sich ja schließlich auch nicht wirklich wehren....

auf der andern seite finde ich, dass es auch nicht immer so gesund sein darf, dann ahben die kinder - denk ich zumindest - schnell die schnauze voll und fangen dann an ihr taschengeld für mcdoof und co. auszugeben...also ich denk ab und zu darf es auch mal was ungesundes sein...eben mal ne pizza oder pommes mit schnitzel oder so....nur halt nicht jeden tag...


Ich koche in der Regel jeden Tag frisch. Bei uns wird viel Wert auf Obst und Gemüse gelegt. Aber es gibt auch Ausnahmesituationen und dann greif ich auch schon mal zu Fertigpü, welches ich aber doch noch anders zubereite als auf der Packung angegeben. Klar gibt es auch mal den Pizza-Flitzer oder Mc Doof aber das kommt äußerst selten vor. Bei uns gibt es auch nur ganz selten Schwabbelbrot(Toastbrot), wir sind eher die Roggen-Vollkorn-Dinkel-Hirse Fraktion und mögen Weizenbrot nicht so sehr.
Mein achtjähriger Sohn weiß schon was gesund oder ungesund ist. Meine Eltern hatten einen Obst-und Gemüsehandel incl. Marktstände und von daher bin ich von klein auf an Frisches gewöhnt und geb das halt auch so an mein Kind weiter.

Aber ich glaube auch das es für viele gar nicht so einfach ist sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Ist halt auch eine Kostenfrage.

Allerdings halte ich es schon für sehr bedenklich wenn die Kids schon während der Pausen ihre Hamburger im Doppelpack von Lidl essen oder aber ständig morgens beim Bäcker irgendwelche Süßkramgeschichten für die Schule mitnehmen. Warum sind Eltern so gleichgültig? Ein vernüftiges Brot kostet nicht die Welt.

Ich schmiere jeden Morgen lecker Bütterkens und mache Obst oder Rohkost fertig und mein Sohn freut sich über seinen leckeren Pausensnack und verteilt auch zwischendurch mal was an die Kinder die nur Toastbrot mit Mortadella oder Hamburger udgl. mithaben.


Ich habe einen Garten und dadurch Obst und Gemüse.Tausche auch mal mit
Nachbarn.
Ich koche jeden Tag frisch und sowohl mein Göga als auch meine Jungs nehmen
auf die Arbeit oder Schule ein Pausenbrot und Getränke mit.
Da mach ich meist Putenschinken ,salat und Tomate drauf.
Ich versuche sehr abwechslungsreich und gesund zu kochen.
Mein Sohn liebt zum Beispiel Fisch.In allen Variationen.
Klar gehen wir auch mal auswärts essen oder auch mal zu diversen
Schnellrestaurant.
Und wenns schnell gehen muß,greif ich auch schonmal zur TK- Pizza oder Pommes.
Aber die Regel ist es nicht.


Zitat (Abraxas3344 @ 23.04.2008 20:21:23)
Oder versucht ihr, eure Kinder an die Ursprünglichkeit der Grundnahrungsmittel mit ihren verschiedenen Eigenaromen heranzuführen?

Da meine Exfrau damals eine absolute Küchen-Null war, habe ich für meinen Sohn sehr häufig extra gekocht. Mit viel frischem Gemüse, viel Obst und vielen frischen, natürlichen Zutaten. Das merkt man an dem Kerl heute noch. Omas Schweinebraten mit grünen Bohnen und Salzkartoffeln schmeckt ihm heute noch besser als jede Pizza.


:D da kann man dich nur begückwünschen! das hast du super hingekriegt :daumenhoch:

:) ich handhabe es genauso und bin mit dem essverhalten von meinem 8jährigen mehr als zufrieden. einfach war es nicht immer, aber es hat sich gelohnt.

:P heute gerade hat er frischkäse mit vielen kräutern und knoblauch (den er sonst nie mochte) gegessen und war total begeistert, vor einigen wochen oder monaten hätter er den käse gar nicht probiert, aber im moment ist er in einer phase wo er total rumprobiert und das muss man ausnutzen.

ganz wichtig finde ich das mit der ursprünglichkeit: die kinder sollten schon möglichst früh lernen wo die nahrungsmittel herkommen: also wo das gemüse wächst, wer die eier legt... das hört sich vielleicht lächerlich an, aber es gibt tatsächlich kinder, die da keinen schimmer von haben.

beim einkaufen und zubereiten der speisen sollten kinder aktiv mithelfen.
da kommt der appetit schon von alleine.
mei sohn war nie so der salatfan, aber seit er sich seinen salat selbst zubereitet, isst er ihn anstandslos.

das ganze soll natürlich nicht heissen, dass er nicht mal zu mc donald geht oder dass es bei uns nie mal eine fertigpizza gibt. aber wenn dann ist das schon was besonderes.
der normale zustand ist halt, dass das essen frisch zubereitet wird.

Bei uns wurde früher immer frisch gekocht. Bei McDonalds war ich das erste mal mit 14 oder so. Fertig- und Tiefkühlprodukte kannte ich kaum... das einzige, woran ich mich erinnern kann, ist, dass es bei meiner Oma gaaanz selten mal ne Dose Ravioli gab, weil ich die so gern mochte =)

Seit nem Jahr wohn ich nicht mehr zu Hause, aber Fertiggerichte sind die Ausnahme geblieben. Ich koch gern und oft frisch und bin froh, dass es so ist. Meine Eltern haben also alles richtig gemacht und ich wills genauso machen, wenn ich mal Kinder hab.


Zitat (Aquatouch @ 23.04.2008 20:36:21)
2. Frage: Nein, nur in Ausnahmefällen. Es gibt auch keine Cola, Limo, Säfte etc. zum Trinken.

:blink: wieso keine säfte?

bei uns gibt es jeden tag frischgepressten orangensaft und auch sonst für zwischendurch mal einen 100% fruchtsaft :sabber:

Meine Mutter hat auch immer frisch warm aufgekocht. 2x pro Tag... .
An Fleisch hats nie gemangelt.
Dazu dann immer das guuuuuuute Dosengemüse (Erbsen, Karotten, etc.) denn Gemüse ist ja so wichtig :wallbash:

Bei unserem Kleinen achte ich darauf, daß es täglich verschiedenste Sorten von FRISCHEM Obst und Gemüse gibt.
Kleingeschnitten als Snack, bunte Beilage, einfach mal als Hauptgericht, etc.
Falls das frische Zeug einfach so garnix taugt, verwende ich auch blank erntefrisch eingefrorenes. :blumengesicht:

Allerdings Säfte gibt es bei uns. Natürlich immer mindestens 1:1, eher mehr mit Wasser verdünnt als Schorle.
Normalerweise naturtrüber Apfelsaft.


Meine Kinder sind in den Achzigern geboren und, soweit ich mich erinnere, war da noch nicht viel mit Fertiggereichten, ich hätte sie mir auch nicht leisten können. Ich staune heute noch manchmal, was der Ramsch kostet.

Pfannkuchenteig, Grießbrei ect., alles mögliche gibt es heute in Tüten, macht doch sowieso keine Arbeit.

Ich hatte das Glück, schon immer Eier und Fleisch vom Bauern zu bekommen, damals auch noch Milch. Gemüse und Obst und später auch Eier hatte ich selber. Wurst hat mein Mann auch selber gemacht, da wusste man dann wenigstens, was drin war.

Ich bin heute noch so, dass ich beispielsweise mein Hackfleisch und meine Leber selber durchdrehe, ist ja auch frischer dann.

Meine Kinder bekamen sehr wenig industriell vorgefertigte Nahrung. Ab einem halben Jahr gab ich ihnen verdünnte Kuhmilch, Brei habe ich immer selber gemacht, auch Gemüse püriert und gekocht usw.

Joghurt mache ich auch immer schon selber, meine Kinder haben bei mir nie diese zuckrige Industriepampe bekommen und wohl auch nicht vermisst. Mit selbstgemachter Marmelade angerührt, schmeckte er auch süß.

Pizza kam damals gerade erst in Mode, ebenso wie Mac D... und Co. Pizza hab ich selber gemacht und ihnen all das püriert draufgetan, was sie nicht gegessen haben, wenn sie es sehen konnten........ :pfeifen:

Zu Trinken gab es Wasser mit Saft oder pur und Tee, bei besonderen Gelegenheiten auch mal Limonade.

Bearbeitet von silent am 24.04.2008 11:37:52


Ich habe immer gekocht und koche heute für Enkel auch wen er da ist .Es wird gegessen was auf den Tisch kommt es gab noch keine Beschwerden :sabber:


Meine Mutter hat täglich einmal warm gekocht.
Das war immer toll, wenn ich aus der Schule kam, gabs gleich was vernünftiges zu essen.
Allerdings sind mein Bruder und ich keine großen Esser (bei mir gehts allmählich), da waren das dann nicht immer irgendwelche aufwändige Sachen, sondern auch mal nur Pfannkuchen oder so.
Es gab viel Aufläufe und Eintöpfe, da kann man ja viel experimentieren.
Frisches Gemüse und Obst gabs sowieso, die Reste haben die Kaninchen gekriegt.
Jeden Abend, wenn man vorm Fernseher saß, haben wir Äpfel gegessen.

Das Trinken war unterschiedlich. Immer in so Phasen. Früher Tee und Mineralwasser, dann ewig Multisaft, dann Eistee. Auch mal diese Sirupzusätze von S..a Club. Im nachhinhein ganz schön ungesundes Zeug. Ich glaube, das kriegen meine Kinder nicht.
Heute sind es Apfelsaft und Wasser.
Cola und sowas gab es nur zu Geburtstagsfeiern und mal im Urlaub.

Ich selber bin keine große Köchin, aber ich bemühe mich, mir neben dem Mensa-Essen auch hin und wieder selber was vernünftiges zu kochen. :D

Ich merke auch, wie sich die Geschmäcker ändern. Früher liebte ich Cola und hasste Apfelschorle, heute ist es genau umgekehrt.


Bei uns gibt es sehr selten. Fertiggerichte. Und wenn ist zumindest, ein frischer Salat dabei. (Ausnahme: Kartoffelpuffer - die find ich (!) eklig....)

Ich finde es schon wichtig, dass meine Jungs wissen aus welchen Lebensmittel was gemacht ist (soweit möglich) also: Pommes, Kartoffelbrei = Kartoffeln
Zumal glaube ich, dass es preislich einfach günstiger ist, frisch zu kochen - "selbstgemacht" schmeckt Ihnen oft besser - und sie können "helfen".

(mit der Pizza vom Pizzabäcker oder mit Döner komm´ich aber nicht besser an..)

Wenn ich´s finanziell könnte würde ich gerne beim Bauern direkt einkaufen - ich bin auf dem Bauernhof teilweise aufgewachsen. Schade das meine Jungs das nicht mehr kennen.

Fast Food ist bei uns etwas "Besonderes", und auch Limonade oder Säfte haben Seltenheitswert.

Ich kannte als Kind bei meinen Eltern nur Cola und Limo als Durstlöscher (bei Oma gabs Pfefferminztee, Wasser und Milch in allen Variationen). Meine Jungs trinken Wasser. Mal "echtes" Wasser (aus d. Flasche) oder "Kranwasser". - wenn Limo und Saft im Haus ist - gibt es zum Essen aber Wasser.

Obst steht in der Küche jederzeit "griffbereit" und Süßkram gibt es "nur" nach Nachfrage.

Ich wundere mich oft über Eltern die von den Gewichtsproblemen und schlechten Zähne der Kinder berichten - wenn Kind dann mit Nuckelflasche und Zitronentee vor der Glotze sitzt oder damit abends ins Bett geschickt wird und der Süßkram offen zu erreichen ist...... und Gemüse nur als "Burger" verpackt gegessen wird.

YO

Bearbeitet von yolanda am 24.04.2008 13:30:03


Also bei uns geht es eigentlich auch recht gesund zu.
Ich habe das Glück, dass meine Ma, damals als mein Sohn noch klein war, sie viel für ihn gekocht hat. Und da gab es und gibt es immer noch die gut deutsch bürgerliche Küche, mit viel Gemüse und so. Von daher schmeckt ihm das, was die ganze Sache natürlich vereinfacht.
Inzwischen ist er 13 Jahre und mag auch schon mal eine Pizza, aber er würde, wenn er wählen müsste immer das Gesunde essen.
Zwischendurch gibt es auch immer frische Sachen. Mal ne Paprika oder sowas. Da steht er total drauf.
Da bin ich sehr glücklich drüber, wenn ich sehe, wie die Kinder heute teilweise ernährt werden.
Ich erinnere mich noch an seine Kindergartenzeit. Da brachte er mal ein Kind mit zum Essen.
Dieses Kind kannte keinen Salat. Fragte mich damals, was das denn sei. Ich konnte es kaum glauben.


Ich hab ja noch keine Kinder (kommt ja bald ^_^ ) aber ich mache mir jetzt schon Gedanken übers Essen. Durch meine Schwangerschaft hab ich angefangen, viel mehr Gesundes zu kochen. Es gibt immer Salat oder Gemüse zum Essen (vorher nur am WE), Obst steht offen und die Süßigkeiten sind weggeräumt (komisch, trotz dass wir nun immer was zum Knabbern wie Schokolade, Kekse, Chips, Gummibären oder Pistazien da haben essen wir seitdem weniger von dem Zeug, weils eben immer da ist). Die wurde mit dem Kommentar "wenn wir sie brauchen, holen wir sie" in die Abstellkammer gestellt und seitdem nicht mehr genutzt. Zwar gibts ab und an mal Pommes, aber dann aus dem Ofen. Und seitdem wir den Thai-Duftreis entdeckt haben, gibts oft Gemüsereis anstelle Nudeln als Beilage. Also es hat sich schon gebessert. Trotzdem finde ich noch viele Punkte, wo wirs optimieren könnten. Durch die Schichtarbeit meines Mannes und da ich nie weiß, was er mittags zuerst machen möchte (im Garten schaffen oder zuerst was essen) gibts aus Zeitmangel dann abends nur ne Brotzeit oder doch bloß Ravioli aus der Dose oder ne schnelle Maultaschensuppe. Lange Rede kurzer Sinn: Ich hoffe, dass ich es trotzdem schaffe, mein Kind später gesund zu ernähren und ihm eine reiche Auswahl an Obst und Gemüse zu bieten, auch wenn der Papa mehr der Fleischesser ist. Umso mehr hab ich mich über ein Kochbuch meiner Freundin gefreut, dass sie vor paar Jahren verwendet hat: "Vegetarsich kochen für Babys und Kleinkinder" damit ich viele Breis und Müslis und Pürriertes selber machen kann und nicht auf Fertigzeug von Ale... usw. zurück greifen muß. Und zu den Rezepten lässt sich wunderbar dann auch bissle Fleischhaltiges unterrühren. Ich hoffe, dass ich mein Vorhaben auch umsetzen kann und nicht durch meine Schwiema behindert werde.. a la "Das hat ihm früher auch nicht geschadet! - Ach, des bissle gezuckerter Kindertee bringt es nicht um!"
Naja, wir werden sehen. Aber ihr seht, die Bereitschaft ist da! :engel: ZU meiner Kindheit kann ich nur sagen: Es gab immer was frisches. Meine Oma war daheim und hat gekocht. Und es gab nicht soviel Fleisch und fettige Soße wie bei meinem Mann in der Familie (war ne umstellung für mich). Vielleicht krieg ich meine kleine Familie auch noch soweit...

Lieber Gruß, Gala :blumen:


Wir versuchen alle Mahlzeiten gemeinsam mit der Familie einzunehmen.

Ansonsten dunkles Brot, Geflügelwurst und Gemüse zur Schule. Gurken,Möhren, etc.

Mittags koche ich kombiniert und nach Zeit. Ich habe nicht immer die Zeit alles frisch zu kochen. Meistens gibt es Nudel. In verschieden Kreationen. Es gibt jeden Tag Salat zur Hauptspeise und meistens Brot, aber helles.

Abends versuche ich den Kindern mehr Obst "aufzudrängen". Das klappt nicht immer.
Hängt auch davon ab was die Kinder am Nachmittag gemacht haben. Haben sie sich viel bewegt gibt es auch mal was deftigeres.

Wir haben die Kinder auch schon mal beim Kinderknigge Kurs gehabt. Damit sie mal sehen, das es am Tisch auch mal anders geht. Das hat Eindruck auf die Kinder gemacht. Auch nachhaltig.


Zitat (VIVAESPAÑA @ 23.04.2008 22:57:38)
:blink: wieso keine säfte?

bei uns gibt es jeden tag frischgepressten orangensaft und auch sonst für zwischendurch mal einen 100% fruchtsaft :sabber:

:rolleyes: Damit meine ich dieses knallbunte starkgezuckerte Billigzeugs, das aber trotzdem viel Geld kostet und die Kinder so manchen Zahn B) Jaaa, frisch gepresster O-Saft ist wohl etwas ganz feines, schwärm -_-

Ach, ich wollt ich wäre in Spanien :lol:

So. Ich habe diesen Fred angezettelt und nun muss ich erkennen, dass doch viele von euch sehr verantwortungsbewusst an dieses Thema rangehen.

Ich kann euch dazu vielleicht mal selber was aus meiner Kindheit erzählen (liegt ja schon fast 40 Jahre zurück).

Meine Mutter war "alleinerziehend". Mein Vater war ein "von". Ja, auch vom Namen her..... aber eher ein "auf und davon".

Als ich ein Kind war, ist meine Mutter bedingt durch Krankheit Rentnerin gewesen. In den sechziger Jahren hieß das, auf Vieles verzichten zu müssen. Es war ja einfach nicht das Geld da. Aber noch etwas Anderes: Es GAB auch Vieles damals nicht, was man heute bedenkenlos kaufen kann. Vieles war auch einfach damals schon zu teuer. Also pachtete meine Mutter damals ein Gärtchen. Mit Kartoffeln. Gemüse. Und Obst. Bevor da irgendetwas gekauft wurde, gab es erst mal das, was der Garten hergab.

Das hat meinen Geschmack geprägt. Und zwar so nachhaltig, dass ich heute selbst kaum Tiefkühlware kaufe, obwohl die qualitativ meist besser ist als frisches Gemüse. Früher gab es das nicht. Es gab auch nicht McDoof oder ne Pizzeria.

Sicher, auch ich esse MAL n Hamburger, ganz selten auch ne Tiefkühlpizza oder "Schlemmerfilet".

Aber im Großen und Ganzen gibt es auch in meinem "Single"-Haushalt (jaja, trotzdem hab ich ein "Liebchen") fast nur selbst zubereitetes Essen.

Sicher wende ich nicht immer die Fantasie an, die ich hier zum Besten gebe. Ich habe oft genug einfach nur das Bedürfnis, einfache Hausmannskost zu essen. Eine Suppe. Oder ein Kotelett, einfach nur mit Kartoffeln.

Aber ich glaube, aus der Ursprünglichkeit der Kindheit ist bei mir auch die Fantasie und das Geschmacksempfinden beim Kochen heute entstanden.

Wenn also eure Kinder das eine oder andere Gemüse nicht mögen, so macht doch das, was ich den Köchinnen (!) unserer Kindergärten, denen ich regelmäßig das Essen bringe (berufsmäßig, von einem zum anderen Kindergarten) geraten habe:

Macht zu der normalen (schwächeren) Würze einfach ein paar Körnchen Zucker. Kiner schmecken viel intensiver. Scharfe Gewürze sind den meisten Kindern ein Greuel. Sie reagieren "besser" auf "süß". Wenn ihr z. B. Blumenkohl macht, ins Kochwasser einfach eine Messerspitze Zucker. Wir Erwachsenen schmecken das kaum - aber unsere "Kids".

Die selbstgemachte Pizza ist natürlich Oberklasse, vor allem, wenn die Stöpsel selbst den Käse auflegen dürfen. Noch besser ist es, Gemüse, was auch roh verzehrt werden kann, vom Nachwuchs roh beim Kochen probieren zu dürfen. Die frische Möhre knabbert wohl jedes Kind gern. Aber genauso auch ein paar Erbsen (falls man die frisch überhaupt bekommt; es kann auch mal eine aus dem Tiefkühlbeutel sein), ein Stück vom Strunk des Weiß - oder Wirsingkohls, ein Stengel Petersilie. So gewöhnt man Kinder auch an ECHTEN Geschmack.

Wir haben als Kinder sogar den rohen Rosenkohl vom Feld geklaut. An den Geschmack erinnere ich mich nur zu gern.

Wir hatten als Kinder alle nicht viel. Man wurde zwar immer satt, Hunger gabs bei uns nicht. Aber was wir aßen, war unbelastet und oft genug konnten wir Kinder beim Wachsen zuschauen.

So hat sich meine Leidenschaft für guten Geschmack gebildet. Das ist zwar heute sehr viel schwieriger, da man alles an jeder Ecke haben kann - aber man kann es lehren. Und ich glaube, auch heutige Kinder würden viel lieber eine frische Möhre als Chips knabbern - wenn sie es nur rechtzeitig lernen würden.


Gruß

Abraxas


Abraxas - :schnäuzen: das hast du alles sehr schön gesagt :freunde:
Ich hoffe, dass ich das mit meinem Sohnemann auch so hinbekomme.

Darauf trink ich mal einen :prost:


Du rennst bei mir offene Türen ein, Rabe. Ich weiß noch sehr genau wie eine Möhre schmeckt. Frisch aus dem Boden, Sand am Ärmel abgewischt. Frische Erbsenschoten. An den „Nähten“ aufgeknackt. Manchmal schaute mir eine Made entgegen die den gleichen Appetit auf Erbsen hatte wie ich. Wir wuschen Gemüse selten. War viel zu weit in die Küche. Schmeckte direkt im Garten auch besser. Bitte kein Aufschrei. Gehöre zur Generation ü-50 und lebe noch. Trotz stibitzen in unserem und natürlich auch Nachbars Garten.


Zitat (Abraxas3344 @ 24.04.2008 20:51:55)
So. Ich habe diesen Fred angezettelt und nun muss ich erkennen, dass doch viele von euch sehr verantwortungsbewusst an dieses Thema rangehen.

Ich kann euch dazu vielleicht mal selber was aus meiner Kindheit erzählen (liegt ja schon fast 40 Jahre zurück).

Meine Mutter war "alleinerziehend". Mein Vater war ein "von". Ja, auch vom Namen her..... aber eher ein "auf und davon".

Als ich ein Kind war, ist meine Mutter bedingt durch Krankheit Rentnerin gewesen. In den sechziger Jahren hieß das, auf Vieles verzichten zu müssen. Es war ja einfach nicht das Geld da. Aber noch etwas Anderes: Es GAB auch Vieles damals nicht, was man heute bedenkenlos kaufen kann. Vieles war auch einfach damals schon zu teuer. Also pachtete meine Mutter damals ein Gärtchen. Mit Kartoffeln. Gemüse. Und Obst. Bevor da irgendetwas gekauft wurde, gab es erst mal das, was der Garten hergab.

Das hat meinen Geschmack geprägt. Und zwar so nachhaltig, dass ich heute selbst kaum Tiefkühlware kaufe, obwohl die qualitativ meist besser ist als frisches Gemüse. Früher gab es das nicht. Es gab auch nicht McDoof oder ne Pizzeria.

Sicher, auch ich esse MAL n Hamburger, ganz selten auch ne Tiefkühlpizza oder "Schlemmerfilet".

Aber im Großen und Ganzen gibt es auch in meinem "Single"-Haushalt (jaja, trotzdem hab ich ein "Liebchen") fast nur selbst zubereitetes Essen.

Sicher wende ich nicht immer die Fantasie an, die ich hier zum Besten gebe. Ich habe oft genug einfach nur das Bedürfnis, einfache Hausmannskost zu essen. Eine Suppe. Oder ein Kotelett, einfach nur mit Kartoffeln.

Aber ich glaube, aus der Ursprünglichkeit der Kindheit ist bei mir auch die Fantasie und das Geschmacksempfinden beim Kochen heute entstanden.

Wenn also eure Kinder das eine oder andere Gemüse nicht mögen, so macht doch das, was ich den Köchinnen (!) unserer Kindergärten, denen ich regelmäßig das Essen bringe (berufsmäßig, von einem zum anderen Kindergarten) geraten habe:

Macht zu der normalen (schwächeren) Würze einfach ein paar Körnchen Zucker. Kiner schmecken viel intensiver. Scharfe Gewürze sind den meisten Kindern ein Greuel. Sie reagieren "besser" auf "süß". Wenn ihr z. B. Blumenkohl macht, ins Kochwasser einfach eine Messerspitze Zucker. Wir Erwachsenen schmecken das kaum - aber unsere "Kids".

Die selbstgemachte Pizza ist natürlich Oberklasse, vor allem, wenn die Stöpsel selbst den Käse auflegen dürfen. Noch besser ist es, Gemüse, was auch roh verzehrt werden kann, vom Nachwuchs roh beim Kochen probieren zu dürfen. Die frische Möhre knabbert wohl jedes Kind gern. Aber genauso auch ein paar Erbsen (falls man die frisch überhaupt bekommt; es kann auch mal eine aus dem Tiefkühlbeutel sein), ein Stück vom Strunk des Weiß - oder Wirsingkohls, ein Stengel Petersilie. So gewöhnt man Kinder auch an ECHTEN Geschmack.

Wir haben als Kinder sogar den rohen Rosenkohl vom Feld geklaut. An den Geschmack erinnere ich mich nur zu gern.

Wir hatten als Kinder alle nicht viel. Man wurde zwar immer satt, Hunger gabs bei uns nicht. Aber was wir aßen, war unbelastet und oft genug konnten wir Kinder beim Wachsen zuschauen.

So hat sich meine Leidenschaft für guten Geschmack gebildet. Das ist zwar heute sehr viel schwieriger, da man alles an jeder Ecke haben kann - aber man kann es lehren. Und ich glaube, auch heutige Kinder würden viel lieber eine frische Möhre als Chips knabbern - wenn sie es nur rechtzeitig lernen würden.


Gruß

Abraxas

:schlafen: :schlafen:
...und habt ihr euch schonmal ueberlegt, dass sich viele leute KEINE frischen sachen leisten koennen :angry: , da muss man halt mal zu den fertigsachen greifen. ihr tut ja grad so als sei es ein verbrechen :wallbash: :labern:
viele leute muessen hart arbeiten und ihr verurteilt das fertigessen, ich glaub ich :labern:
komisch aber beim kaffee macht ihr alle 'ne ausnahme oder wie???
wie waer's ihr baut euren eigenen kaffee an :labern:
ich bin echt :angry:

cutie :peace: , der auch manchmal fertigfutter isst und dankbar dafuer ist :schlaumeier:

@Abraxas
Das hast du wirklich sehr schön geschrieben.

Ganz geklappt hat es bei uns wohl doch nicht, mein Bruder ist unglaublich auf süß eingestellt. Mit 19 immer noch und es will sich irgendwie nicht ändern. Er muss wohl doch zum Bund. *g*

Was mir noch einfällt: Meine Mutter backt seit Jahren Brot. So richtig im Ofen. Gerne auch mit Körnern o.ä.
Ich habs ne Zeit nicht gegessen, irgendwie wars mir zu viel, dafür massenweise Schwarzbrot. Daran hab ich mich auch übergessen, heute gehts wieder.

Aber das mit dem Brotbacken werde ich auch übernehmen, sobald ich mit meinem Freund zusammen gezogen bin. Ist einfach leckerer und man kann es super einfrieren, schmeckt trotzdem. Also prima zum auf Vorrat backen.

Hab bisher nur einmal selber ein Brot gebacken, ist leider nicht so gut geworden, aber man kann ja üben. ;)


Aber Cutie :wub: Wer keinen Garten hat muss kaufen, im Supermarkt oder beim Bauern. Und TK- Gemüse ist nicht ungesunder. Auch Fertiggerichte sind ok aber die werden nie wie frisch gekocht schmecken. Also jedem das seine solange es ausgewogen für die Kids ist und darum gehts doch in diesem Fred.


Zitat (Abraxas3344 @ 23.04.2008 20:21:23)
Das merkt man an dem Kerl heute noch. Omas Schweinebraten mit grünen Bohnen und Salzkartoffeln schmeckt ihm heute noch besser als jede Pizza.



...woher weisst du das so genau???
als ich noch 'n teenie war wurde ich mal verpruegelt weil ich zu den coolen typen meinte, dass ich nach hause muesste weil meine ma mir 'n leckeren sauerbraten mit rotkohl gekocht hat.
und soll ich euch was sagen, nachdem diese typen mich zu tony's pizzeria geschleppt haben wusste ich endlich was wirklich leckeres essen war.
tja und da ich mir aber nicht jeden aben 'ne pizza leisten kann greife ich gerne zur magarita im aldi zu.
cutie :peace:

Zitat (Cutiepie @ 24.04.2008 23:40:03)
und soll ich euch was sagen, nachdem diese typen mich zu tony's pizzeria geschleppt haben wusste ich endlich was wirklich leckeres essen war.

Ist das ernst gemeint? :blink:

@cutiepie: was meinst Du mit "Fertigessen" ?

Ich verstehe darunter in erster Linie dieses Schabberzeugs welches mit Glutamat und anderen Zeugs angereichert ist und sich Magenumdreh-Fix, .I..u Schlabberfilet oder ählich nennt - also entweder Komplettgerichte oder dieses Fertigsaucengedöns.

Unter Fertigessen verstehe ich nicht Tk Ware wie Erbsen, Bohnen oder anderes Gemüse welches eingefroren ohne Zusätze angeboten wird.


Was an Fertigessen günstig sein soll ist mir ehrlichgesagt schleierhaft - meine Schwägerin hatte Haufenweise früher sog. "TV-Dinners" eingekauft. Ich fand das Zeug happg im Preis - von Geschmack will ich nicht reden - ich mag so Fertigfraß nicht.

Selbstgekochtes ist m.E. günstiger - klar, wenn man nicht auf saisonale Produkte zurückgreift wirds schnell teuer.

Fertigprodukte: z.B. letztens gesehen: Flasche mit Pulver für "Pfannkuchenteig" - man muß trotzdem Milch hinzugeben... Da bin ich mit 1 Ei, Milch,Mehl,Prise Salz günstiger im Selbstfabrizieren - und weiß auch was drin ist.

Oder auch erst vor kurzem gesehen: Fetigbratkartoffeln... mh, für den Preis bekomm ich aber die doppelte Menge an Essen wenn ich die Kartoffeln kaufe, schäle und selbst zubereite...

Fertigdinner: bissl Fleisch totgekocht, 1 kleingemantschte Kartoffel, Gemüse - 3 Euro.
Kaufe ich ein kleines Schnitzel 1 Kartoffel, 1 Handvoll Bohnen komm ich günstiger weg beim selbstkochen.

Wen man für mehrere Leute kochen muß kommt man m.E immer günstiger weg beim selbstkochen. Man sollte halt auch nicht die 500g Gemüsepackungen nehmen wenn man sie nicht verbraucht und der Rest dann im Kühlschrank vergammelt.
Entweder bei Großmengen einfrieren oder halt 1 Karotte kaufen wenn man nur 1 für eine Sauce braucht - nicht das 250g Champignonschälchen kaufen wenn man für eine Champignonsauce auch nur 4 Chamoignong kleingeschnitten braucht. Nur 1 Paparika kaufen statt das 3er Set wenn man fürs Chillie nur 1 Paprika braucht.

Mit geschicktem Preisvergleich, saisonalem Einkauf (also bei Obst, Gemüse auf Saison achten) und abwägen von einfrieren oder wie kann ich die 250g Chamoignons morgen auch noh verwenden wenn ich heute nur 4 davon brauche kommt man "frisch" günstiger weg als mit Fertigschlabber.

Mach mal frische Pizza - also Teig selbst zubereiten, Sauce zubereiten und Zutaten drauflegen und Du wirst staunen was Du dabei sparst im Vergleich zur TK Pizza.

Klar, selbst zubereiten ist mühevoller als nur einen Deckel abreißen, aber es schmeckt besser und da erschlägt das Essen Deinen Magen nicht mit der Chemiekeule.

Bearbeitet von Draku am 25.04.2008 02:52:57


Zitat (arkade @ 24.04.2008 23:25:43)
Du rennst bei mir offene Türen ein, Rabe. Ich weiß noch sehr genau wie eine Möhre schmeckt. Frisch aus dem Boden, Sand am Ärmel abgewischt. Frische Erbsenschoten. An den „Nähten“ aufgeknackt. Manchmal schaute mir eine Made entgegen die den gleichen Appetit auf Erbsen hatte wie ich. Wir wuschen Gemüse selten. War viel zu weit in die Küche. Schmeckte direkt im Garten auch besser. Bitte kein Aufschrei. Gehöre zur Generation ü-50 und lebe noch. Trotz stibitzen in unserem und natürlich auch Nachbars Garten.

Ich lache gerade Tränen... genauso muß es sein: Ein Kind entdeckt den Garten (und nicht nur den eigenen :pfeifen: ) und weiß auch noch, daß eine rohe Mohrrübe gut schmeckt, geklaute Radieschen vom Nachbarn mit bissel Dreck dran besser sind als gewaschen gekaufte vom Laden - Kirschen, Birne, Apfel, Nüsse ungespritzt und selbsterarbeitet am besten schmecken...

... ich war auch so ein "Rohköstler" und bin noch nicht mal an rohen Bohnen oder Kartoffeln gestorben.

Für ein Kind kochen kann man prima, indem man auf zu scharfes Würzen verzichtet und stattdessen durch schonendes Zubereiten den Charakter von Gemüse, Obst und Fleisch beibehält. So lernt es auch beizeiten, daß Rind anders schmeckt als Schwein (nur ein Beispiel.)

Zitat (Die Bi(e)ne @ 25.04.2008 04:10:09)
Ein Kind entdeckt den Garten (und nicht nur den eigenen :pfeifen: ) und weiß auch noch, daß eine rohe Mohrrübe gut schmeckt, geklaute Radieschen vom Nachbarn mit bissel Dreck dran besser sind als gewaschen gekaufte vom Laden - Kirschen, Birne, Apfel, Nüsse ungespritzt und selbsterarbeitet am besten schmecken...

Ja, die guten alten Zeiten.

Wer hat denn heute noch einen Gemüsegarten. Das war doch die Nachkriegsgeneration.
Wenn ich mich erinnere wie meine Vater Pferdemist bestellt und wir Kinder den mit der Karre in den Garten karren dürfte. Dadurch hat es nicht besser geschmeckt. Erbsen, Bohnen, Kartoffeln....Apfel-, Birnen,-Pflaumen-,Kirschbäume. Was glaubt ihr wer das ganze Laub im Herbst weghaken durfte. Ich kann mich nicht erinnern das es damals besser geschmeckt hat. Das war eine Generation die es nicht anders kannte und die in Ihrer eigenen Kindheit nicht viel hatten.

Ich gehöre nicht zu der Generation. Ich wohne mit meinen Eltern zusammen und wir haben Garten. In diesem bauen sie auch Gemüse an. Das steckt drin. Ich kümmere mich nicht darum. Vom Aufwand her ist es billiger das bißchen zu kaufen was wir brauchen. TK läßt grüßen. Und es gibt Gemüse welches ich immer auf dem Wochenmarkt kaufe. Aber ich bin bestimmt nicht der Biomann.

Was ich eigentlich sagen möchte ist, das ich denke, das an vielen Fertigprodukten nichts verwerfliches dran ist ( da sorgt die EU schon für ) und die Erfahrungen die ich vor 35 Jahren mit Gemüse (garten) gemacht habe auf die heutige Zeit nicht und zwar garnicht übertragbar sind.

Obwohl :hmm: ..........mein Sohn wächst etwas schnell. :keineahnung:

Zitat (Abraxas3344 @ 24.04.2008 20:51:55)
Wenn also eure Kinder das eine oder andere Gemüse nicht mögen, so macht doch das, was ich den Köchinnen (!) unserer Kindergärten, denen ich regelmäßig das Essen bringe (berufsmäßig, von einem zum anderen Kindergarten) geraten habe:

Macht zu der normalen (schwächeren) Würze einfach ein paar Körnchen Zucker. Kiner schmecken viel intensiver. Scharfe Gewürze sind den meisten Kindern ein Greuel. Sie reagieren "besser" auf "süß". Wenn ihr z. B. Blumenkohl macht, ins Kochwasser einfach eine Messerspitze Zucker. Wir Erwachsenen schmecken das kaum - aber unsere "Kids".

Und wie ist die Resonanz der "Kids"gärtnerinnnen?
Alle Kinder essen mit Begeisterung Blumenkohl?

Da ich einen Gesundkostverächter meinen Sohn nenne, würde mich das schon interessieren.

Ich habe einmal gelernt, daß die Prise Zucker die Gewürze besser zur Geltung bringen würde. Da muß ich wohl einer Falschmeldung aufgessen sein.

...
Und dann kannte ich den Mann, der selbst auf sein Schinkenbrot noch einen Löffel Zucker streute, weil Oma das immer für ihn so gemacht hat, weil er doch so ein schlechter Esser war.

Gruß,
MEike "auf und davon"

Zitat (arkade @ 24.04.2008 23:25:43)
Du rennst bei mir offene Türen ein, Rabe. Ich weiß noch sehr genau wie eine Möhre schmeckt. Frisch aus dem Boden, Sand am Ärmel abgewischt. Frische Erbsenschoten. An den „Nähten“ aufgeknackt. Manchmal schaute mir eine Made entgegen die den gleichen Appetit auf Erbsen hatte wie ich. Wir wuschen Gemüse selten. War viel zu weit in die Küche. Schmeckte direkt im  Garten auch besser. Bitte kein Aufschrei. Gehöre zur Generation ü-50 und lebe noch. Trotz stibitzen in unserem und natürlich auch Nachbars Garten.

öhm ich bin anfang 20, ich lebe immernoch und bei mir wars nicht anders.. was das mit den Generationen zu tun hat frag ich mich da.

meine Mum kochte zwar immer frisch (ausser rotkohl und erbsen und möhren aus dem glas) aber trotzdem war es viel zu fettig.
Limo u.s.w. gab es ausser zum Geburtstag nie.
Süssigkeiten gab es auch nicht, die mussten wir uns vom Taschengeld kaufen.. aber "damals" gabs für 1 Mark ne super gemischte Tüte und wenn alle kinder in der Nachbarschaft Taschengeld bekamen kamen wir locker auf 10Mark "gemischte Tüte" die wir dann alle zusammen verspeisst haben. also hatten wir schon viel Süssigkeiten.


ich hoffe das ich meine Kinder besser ernähre.


Meine Mum hatte allerdings auch einen Gemüse-Obst Garten. Wenn wir Kinder Hunger hatten sind wir da dran.
das Gemüse haben wir selten angerührt, aber das Obst, Äpfel, Erd-Brom-Himbeeren, Kirschen u.s.w. u.s.f.
Die Kräuter wie Zitronenmellise, Schnittlauch, Petersilie u.s.w. haben wir auch immer schon unterwegs gegessen und nur die Hälfte ist bei Mutter aufm Küchentisch angekommen.


@houseman
TK-Gemüse, dagegen hab ich nichts.. aber wie andere schon schrieben, Bratkartoffeln, Sossen u.s.w. was eigentlich wesentlich billiger wäre wenn man es frisch macht, und auch noch besser schmeckt, zu kaufen ist schon "komisch"

zumal die meissten dann auch noch sagen "frisch kostet so viel", wenn ich frisch kaufe bin ich meisst günstiger dran als meine Freunde die fertiggerichte kaufen.

Bearbeitet von Pouco am 25.04.2008 10:41:00

Zitat (Pouco @ 25.04.2008 10:38:12)
öhm ich bin anfang 20, ich lebe immernoch und bei mir wars nicht anders.. was das mit den Generationen zu tun hat frag ich mich da.


Sie hat lediglich damit gemeint, dass sie über 50 Jahre alt damit geworden ist B) und nix anderes.

Zitat (kara2708 @ 24.04.2008 13:41:48)

Dieses Kind kannte keinen Salat. Fragte mich damals, was das denn sei. Ich konnte es kaum glauben.

Das möchte ich gerne etwas relativieren:

Mein Kleiner hat auch schon mal solche Schoten gedreht, bei denen mir - netter Weise - die Mütter danach berichtet haben, was er denn "von Mami unbeobachtet" bei ihnen so an Sprüchen abgesondert hätte, von was er alles "keine Ahnung" hätte... .

Ich war völlig verblüfft - denn selbstverständlich kannte er das jeweilige Zeug!
Vermutlich war er einfach zu bequem, um über eine richtige Antwort nachzudenken, oder ihm gefiel die "tolle" Reaktion der anderen Mutter auf solche Statements und wiederholte sie deshalb extra.

Also ich bin froh, wenn die Mütter in solchen Fällen mit der jeweils anderen Mutter drüber reden. Mach ich ja genauso, wenn mir bei unseren Besuchskids mal was auffällt.

Wir haben immer, seit wir Zähne haben :hihi: ,das gegessen, was meine Eltern gekocht und selber gegessen haben - also sehr ausgewogen mit viel Gemüse und fettarm. Vielleicht mögen wir deshalbt auch so gut wie alles (außer außergewöhnliche Speisen).


Ich lebe nach der Maxime, das es überhaupt nicht schlimm ist, mal einen Burger oder eine Pizza zu vertilgen.
Wenn ich ein kleiner Rabauke wäre, würde ich auch nicht verstehen, wenn jemand sagt...pfui, sowas essen wir nicht, wir gehen dort nicht hin.
Und so eine Frikadellenschmiede wie McDo**** ist ja auch sehr interessant.... :pfeifen:
Solange meine Rabauken ihre gesunden Sachen zu sich nehmen und wenigstens alles probieren, habe ich da überhaupt keine Schmerzen. B)
Da der Grosse sehr an Kochen und Backen interessiert ist und dadurch viel mit frischen Zutaten zu tun hat, ist es auch sehr einfach.
Vielleicht kommt der Lütte ja auch noch dahin. :D


Zitat (Houseman @ 25.04.2008 08:08:02)
Ja, die guten alten Zeiten.

Wer hat denn heute noch einen Gemüsegarten. Das war doch die Nachkriegsgeneration.
Wenn ich mich erinnere wie meine Vater Pferdemist bestellt und wir Kinder den mit der Karre in den Garten karren dürfte. Dadurch hat es nicht besser geschmeckt. 
Du erinnerst mich an eine Frau, die mir mal erzähllte, sie würde keine Eier von echten Bauernhühnern essen, denn wenn sie sich vorstellt, wo die überalll rumpicken, würde ihr der Appetit vergehen. Na ja, eine Lladung Chemie hält sie vermutlich für bekömmlicher.
Zitat (Houseman @ 25.04.2008 08:08:02)
Was ich eigentlich sagen möchte ist, das ich denke, das an vielen Fertigprodukten nichts verwerfliches dran ist ( da sorgt die EU schon für ) 


Entschuldige bitte, aber das mit der EU ist der Witz der Woche.

Also ich mag meinen Garten und alles was da wächst habe ich ausgesucht,nach
den Vorlieben und Bedürfnissen unserer Familie.
Und es schmeck anders ! Allein die Tomaten oder Erdbeeren !
Ich dünge und wende nur sehr wenig Spritzmittel an.Setzt lieber auf natürliche
Mittel und Wege.Es ist oft anstrengend,daß stimmt schon,aber es macht auch Spaß
und ich weiß was drin und drann ist :lol:
Ich muß allerdings sagen,daß ich das hier obligate Kartoffelanpflanzen nicht
praktizieren.Da hol ich lieber ein kleines Netz beim Discounter.Da mein
Keller zum Lagern ungeeignet ist.
Ich friere ein,wecke ein und koche auch Marmelade selbst und auch Saft.
Ich kann auch nicht feststellen,daß Fertiggerichte wirklich billiger sein sollen.
Im Gegenteil.Manches ist auch so unnötig.
Meine beiden Jungs lernen im Moment richtig kochen und alles rund um den Haushalt
denn sie sagen sie wollen mal nicht so hilflos dastehen wie viele ihrer Freunde.
Früher lernten das ja noch die Mädchen von der Mutter.Heute können es viele Mütter
ja noch nicht mal.
Und die Jungs ? Tja,statt,daß man es dennen nun endlich beigebracht hätte,hat man
dann den Mädchen im Zuge der Gleichberechtigung auch nichts mehr beigebracht.
Ich will das nicht verallgemeinern.Hier gibt es bestimmt viele Verantwortungsvolle
Muttis und Vatis.Aber es kommt doch häufig vor.
Und dann hab ich noch zu meinen Jungs gesagt : Wenn ihr gar nicht weiterwisst,
"Frag - Mutti .de " rofl


Zitat (Trucker-Ute @ 28.04.2008 09:48:00)
Und es schmeck anders ! Allein die Tomaten oder Erdbeeren !


Früher lernten das ja noch die Mädchen von der Mutter.Heute können es viele Mütter
ja noch nicht mal.
Und die Jungs ? Tja,statt,daß man es dennen nun endlich beigebracht hätte,hat man
dann den Mädchen im Zuge der Gleichberechtigung auch nichts mehr beigebracht.

Trucker-Ute - so seh ich das auch... ich krieg z.B. Tomaten, Petersilie, Zwiebeln, Bohnen, Rhabarber, Erdbeeren.... von meinen Eltern. Die müssen zwar den ganzen Frühling/Sommer gießen/jäten/wattweißichnoch, aber es lohnt sich (für mich!!) ;)

Bevor wieder Protest kommt - ich hab früher immer mitgeharkt und gemäht und gerecht und überhaupt. Und wenn sie in Urlaub sind, mach ich das immer noch.

Klar schmeckt das besser. Die Erdbeeren - gar kein Vergleich mit gekaufter Ware.

Und das mit dem Kochen - find ich auch echt traurig. Ich bin in nem Mütter-Forum, wo manche echt keine Tomatensoße selber machen können. Dabei macht Kochen doch Spaß...! Ich hoffe, dass ich meinem Kleinen auch ein bisschen das Kochen beibringen kann. Dafür kann er mir dann mal den Dreisatz beibringen, später... wenn ich groß bin rofl

Zum Thema "frisches Essen kann sich nicht jeder leisten": Also ich gebe sehr viel weniger Geld für Lebensmittel aus, seitdem ich den Wochenmarkt nutze. Ich hab auch erst gedacht "Mist, ist das teuer" aber beim Blick ins Haushaltsbuch am Ende des Monats hatte es sich ausgezahlt. Insbesondere wenn man darauf achtet dass man Saisonalgemüse/obst aus der Region kauft. Ein Kilo leckere Elstar-Äpfel für einen Euro hab ich bisher noch in keinem Supermarkt gefunden.

Wir haben auch nicht immer Zeit alles KOMPLETT selbst zu machen aber selbst bei kleinen Sachen wie Tomatensauce lohnt es sich schon vom Preis her, wenn man jetzt nicht das Tütenpulver kauft, sondern pürierte Tomaten und die dann selbst nachwürzt.


Ich koche so ca. 85/15, also nicht 08/15 ;). Soll heißen etwa 85% reine Frischkost und 15% vorgefertigtes wie z.B. Fischstäbchen, Schlemmerfilet, Backofenpommes, Maultaschen.... Wobei ich gefrorenes Gemüse zur Frischkost rechne. Mein Sohn ißt eigentlich fast alles oder er probiert zumindest, und wenn es ihm mal nicht schmeckt, dann ist das halt so.

Ganz "toll" ist es, wenn wochenends die Kinder meines Mannes kommen. Denen schmeckt mein selbstgekochtes nämlich nur in den seltensten Fällen, egal, was ich mir einfallen lasse. Setze ich ihnen hingegen Fertigfraß vor, wird mit Genuß gegessen. Da will ich gar nicht erst wissen, was bei ihnen zuhause auf den Tisch kommt :wacko:


Wir kochen am Samstag und Sonntag immer frisch ,für die Kinder und uns.

In der Woche gibt es meistens auch frisch gekochte Sachen oder wir kompinieren

z.B. Fischstäbchen mit Reis und Möhrengemüse oder wir machen an einem Tag

Frikadellen und Salzkartoffel und Gemüse und am nächsten Tag mit den restlichen

Frikadellen und Vollkornbrötchen ,Salat,Gurken, Tomaten und Käse unsere eigenen

"Hamburger" die dann auch viel länger sattmachen als Mc D.... .Natürlich gibt

es auch mal Pommes oder Grillhähnchen aber nicht alle 14 Tage.

An den Geburtstagen darf derjenige der Geburtstag hat das Essen aussuchen

und meine Tochter wünschte sich das letztemal gekochten Seelachs mit heller Soße

Endiviensalat und kartoffel.Es hat uns allen geschmeckt.

In unserem Garten können die Kinder in ihrem Beet etwas anpflanzen und bei der

Ernte wird es meistens gleich verzehrt. Wenn die Himbeeren reif sind gehen die zwei

ständig dran und pflücken direkt in den Mund.Aus den Brombeeren machen wir Gelee

und aus den Äpfel auch und daran denken wir dann,wenn wir morgens den Gelee auf

das Brot schmieren.Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht,die Kinder beim

Kochen mitmachen zu lassen. Dann schmeckt es ihnen meistens.

Bearbeitet von Pinguin21 am 28.04.2008 15:50:29


Ich wollte auch niemanden damit kritisieren, der sich nicht die Zeit nehmen kann. Aber in der heutigen Zeit ist eine kontroverse Diskussion nicht gerade fehl am Platz.

Ich habe auch keinen Garten, in dem ich alles Mögliche anpflanzen könnte. Nur ein kleines Beet mit Kräutern. Das reicht mir. Denn auch meine Zeit ist begrenzt, aber das, was ich nicht anpflanzen kann, bekomme ich beim Bio-Gärtner auf dem Markt. Zu teuer? Mitnichten. Der Gärtner hat die gleichen Preise wie Edeka oder Rewe. Nur mit dem Unterschied, dass ALLE Gemüse und JEDES Obst besser ist als aus dem Supermarkt. Das schmeckt man auch. So ist es auch mit Fleisch und Wurst. Das kaufe ich mittlerweile auch meist auf dem Markt.

Für Kinder hingegen ist ein Garten wohl das reine Paradies, so, wie es in meiner Kindheit auch war. Wenn man die Pflanzen wachsen sieht, hat man doch gleich ein ganz anderes Verhältnis zur Natur und zu seinen Nahrungsmitteln. Allein schon die Vorfreude auf frische Radieschen, Erdbeeren, Erbsen, oder auch Porree lassen die Fantasie spielen. Wenn Kinder dann noch die frischen Früchte und Gemüse ernten dürfen, bei der Zubereitung helfen dürfen, dann haben Kinder doch das Paradies auf Erden........ auch wenn irgendwann mal Unkraut gezupft werden muss.


Gruß

Abraxas


Zitat (Abraxas3344 @ 28.04.2008 20:36:15)
[...] aber das, was ich nicht anpflanzen kann, bekomme ich beim Bio-Gärtner auf dem Markt. Zu teuer? Mitnichten. Der Gärtner hat die gleichen Preise wie Edeka oder Rewe. Nur mit dem Unterschied, dass ALLE Gemüse und JEDES Obst besser ist als aus dem Supermarkt.

das kann ich nicht zu 100 % bestätigen....vor wenigen wochen hab ich mir auf dem markt vom bauern eine ganz normale salatgurke gekauft...und die hat doch tatsächlich 2,40 € gekostet!!!! das soll billig sein? also wenn es um äpfel oder birnen geht geb ich euch recht, das ist wesentlich billiger auf dem markt, aber gemüse, ganz und gar nicht...für eine stink normale paprika hab ich auch in etwa das gleiche bezahlt wie für die gurke...wenn ich in den supermarkt gehe und dort biopaprika im dreierpack kaufen, zahl ich dafür 2,99 € und für ne biosalatgurke ca. 1 €....sicher, die salatgurke hat gut geschmeckt, das will ich nicht bestreiten, aber ganz normale nicht-biogurke schmeckt (fast) genauso gut...auf jeden fall war sie nicht so gut, dass mir die 2,40 € dafür wert sind....

Zitat (dark_and_angel @ 28.04.2008 21:32:07)
vor wenigen wochen hab ich mir auf dem markt vom bauern eine ganz normale salatgurke gekauft...und die hat doch tatsächlich 2,40 € gekostet!!!! das soll billig sein?

Hoffentlch hast du nicht geglaubt der hat sie auch noch selbst angebaut,der hat sie bestimmt nur selbst im Großmarkt gekauft! :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:

Zitat (wurst @ 28.04.2008 21:41:24)
Hoffentlch hast du nicht geglaubt der hat sie auch noch selbst angebaut,der hat sie bestimmt nur selbst im Großmarkt gekauft! :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:

ach, hör mir bloß auf :mellow:

ich ärgere mich heut noch tiiiiiiiierisch, dass ich der blöden kuh ihre dämliche gurke net um die ohren gehaun hab :labern:
hab mir dann von einer kollegin sagen lassen, dass das ein marktstand war der bioware verkauft...aber das hat nix mehr mit bio zu tun...das is wucher <_<

Zitat (dark_and_angel @ 28.04.2008 21:47:53)
ach, hör mir bloß auf :mellow:

ich ärgere mich heut noch tiiiiiiiierisch, dass ich der blöden kuh ihre dämliche gurke net um die ohren gehaun hab :labern:
hab mir dann von einer kollegin sagen lassen, dass das ein marktstand war der bioware verkauft...aber das hat nix mehr mit bio zu tun...das is wucher <_<

:lol: Ich lach mich schlapp :lol:


Wer zwang Dich denn dazu? Hast doch einen freien Willen.

Zitat (Aquatouch @ 28.04.2008 21:55:04)
:lol: Ich lach mich schlapp :lol:


Wer zwang Dich denn dazu? Hast doch einen freien Willen.

Nichts und niemand hat mich gezwungen....deswegen ärgert es mich ja so sehr....ich hab den Preis zwar gesehen, aber ich ging erst davon aus, dass das der Kilopreis ist, weil mir 2,40 € als Stückpreis doch recht teuer vorkam....ich habs erst hinterher bemerkt, als ich die Ware schon bezahlt hatte...mir kam es doch komisch vor, dass ich für eine Salatgurke, eine Paprika und glaub 4 Tomaten über 7 € gezahlt hab und dann hab ich auf den Kassenzettel geguckt <_<
naja....was passiert ist, ist passiert....ich hab jedenfalls daraus gelernt ;)

Bearbeitet von dark_and_angel am 28.04.2008 22:01:56

@dark_and_angel:
Hast du dich schon einmal über Bioanbau informiert?
Da wird wesentlich mehr Handarbeit geleistet, weil z.B. das Unkraut ausgezupft wird, und nicht mit der Giftsppritze bearbeitet wird, und auch die Pflege und Düngung der Pflanzen erfordert mehr Zeit und damit Arbeitskraft, weil die Düngemittel nicht in der Chemiefabrik hergestellt werden, und nur noch in den Boden eingearbeitet werden müssen.
Aber das ist natürlich ein anderes Thema....

@cutipie: glaubst du wirklich, daß die Möhren aus der Dose billiger sind, als frische?

Gruß,
MEike

Bearbeitet von MEike am 29.04.2008 10:07:48


Zitat (dark_and_angel @ 28.04.2008 22:00:01)
mir kam es doch komisch vor, dass ich für eine Salatgurke, eine Paprika und glaub 4 Tomaten über 7 € gezahlt hab und dann hab ich auf den Kassenzettel geguckt <_<
naja....was passiert ist, ist passiert....ich hab jedenfalls daraus gelernt ;)

Hoffentlich, dass du in Zukunft bloß den Stand da meidest, aber nicht den ganzen Markt. Dass sind definitiv keine normalen Marktpreise. Vielleicht hat da wer den Kilopreis mit dem Stückpreis verwechselt. :blink:


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