Halswirbelsäule - Probleme: "Osteochondrose"


Hallo,
ich weiß zwar, dass ich hier nicht in einem Gesundheitsforum bin, trotzdem belastet mich derzeit meine neue Diagnose: "Osteochondrose"sehr, weshalb ich hier drüber schreibe.
Seit Wochen habe ich Schmerzen im rechten Arm, taube Finger an der rechten Hand und ein Kribbeln, als würde ich einen Weidezaun ständig umfassen.
Vor ein paar Tagen wurde per MRT (Kernspin) festgestellt, dass ich eine Osteochondrose habe, die man konservativ nicht behandeln kann. D.h., ich solle mich einer Operation an der Halswirbesäule unterziehen, was mir momentan schlaflose Nächte macht.
Hat jemand von euch schon ähnliches durchlebt und hat Besserung erfahren, ohne sich einer Operation zu unterziehen?

Ich bedanke mich.

Ciao
Elisabeth


Hallo, Elisabeth,
so schnell würde ich mich an Deiner Stelle nicht auf den OP-Tisch legen. Es gibt noch etliche andere Möglichkeiten der Behandlung, z. B. Schmerzmittel, physikalische Anwendungen, Krankengymnastik, entsprechende Massagen. Gib das Schlagwort mal bei Go....le ein und Du wirst einiges über die Erkrankung finden. Auch würde ich mal denken, daß Du Dir noch eine weitere ärztliche Meinung einholen solltest, bevor Du zum allerletzten Mittel, nämlich der OP, greifst. Bei mir selbst wurde vor vier Jahren nach KTS-OP's an beiden Händen anhand einer anschließend veranlaßten CT festgestellt, daß ich einen Bandscheibenvorfall in der HWS (5./6. HW), habe. Von der Notwendigkeit einer OP hat der Doc abgeraten. Es helfen durchaus die vorab genannten Therapien. Sicher geht die Erkrankung nicht mehr weg, aber ich kann gut damit leben, auch ohne OP.


Murmeltier


Hallo Elisabeth

ich stimme da voll und ganz mit Murmeltier ueberein. Hol Dir eine zweite und wenn sein muss eine dritte Diagnose/Meinung bevor Du Dich einer Op unterziehst.


Hallo, Murmeltier und Sabine,
ich danke euch beiden sehr für eure schnellen Antworten.
Klar, überstürzen werde ich nichts, aber der Mut hat mich momentan schon etwas verlassen, da ich schon 10mal Krankengymnastik hinter mir habe ohne jeden Erfolg, nicht mal eine kleine Besserung.
Morgen habe ich erneut einen Termin bei meinem Orthopäden und es findet das eigentliche Gespräch über das MRT-Ergebnis statt, die andere Aussage die OP betreffend hat am Telefon stattgefunden. Stehe halt derzeit etwas unter Strom im wahrsten Sinne des Wortes, es ist nervig - auch das trifft es auf den Punkt.
Ende der Woche habe ich noch einen Termin bei meinem Neurologen, dessen Meinung mir sehr wichtig ist. Werde mir auch ihn noch anhören und ein weiterer Schritt ist dann wohl die Wahl einer anderen Praxis für KG. Ich lasse nichts unversucht, treibe auch weiter Sport (Tennis, Laufen, Radfahren).


Murmeltier, wurde bei dir die KTS-OP durchgeführt, weil man vermutete, oder bestand das KTS tatsächlich und du hast den Bandscheibenvorfall zusätzlich? Welche Symptome hast du durch den Vorfall?

Danke fürs Mutmachen!

Ciao
Elisabeth


Hi Elisabeth,

soryy, aber konservativ lässt sich das nicht in den Griff bekommen. Eine OP ist da die einzige Möglichkeit....
Aber es ist nichts so seltenes, sprich die OP wird oft durchgeführt und die Ärzte wissen genau was sie da tun. Erkundige dich am besten noch mal nach einem Spezialisten, der dich noch einmal untersucht, und hör dir seine Meinung an.


aus kennen? ich nicht, aber ließ dich mal durch, vieleicht findest du, was du wissen möchtest.

ich persönlich, bin immer schnell bei schmerzen, zur op bereit, habe auch schon ne menge hinter mir.

aber hoffe nicht, das es mal sowas wird. lass dich mal drücken. :trösten:

Bearbeitet von gitti2810 am 30.04.2008 02:32:34


Zitat (Elisabeth @ 29.04.2008 18:54:11)
Hallo, Murmeltier und Sabine,
ich danke euch beiden sehr für eure schnellen Antworten.
Klar, überstürzen werde ich nichts, aber der Mut hat mich momentan schon etwas verlassen, da ich schon 10mal Krankengymnastik hinter mir habe ohne jeden Erfolg, nicht mal eine kleine Besserung.
Morgen habe ich erneut einen Termin bei meinem Orthopäden und es findet das eigentliche Gespräch über das MRT-Ergebnis statt, die andere Aussage die OP betreffend hat am Telefon stattgefunden. Stehe halt derzeit etwas unter Strom im wahrsten Sinne des Wortes, es ist nervig - auch das trifft es auf den Punkt.
Ende der Woche habe ich noch einen Termin bei meinem Neurologen, dessen Meinung mir sehr wichtig ist. Werde mir auch ihn noch anhören und ein weiterer Schritt ist dann wohl die Wahl einer anderen Praxis für KG. Ich lasse nichts unversucht, treibe auch weiter Sport (Tennis, Laufen, Radfahren).


Murmeltier, wurde bei dir die KTS-OP durchgeführt, weil man vermutete, oder bestand das KTS tatsächlich und du hast den Bandscheibenvorfall zusätzlich? Welche Symptome hast du durch den Vorfall?

Danke fürs Mutmachen!

Ciao
Elisabeth

Hallo, Elisabeth,
das KTS in beiden Händen wurde bei mir dadurch entdeckt, daß mir ständig - tags und nachts - jeweils Daumen, Zeige- und Mittelfinger einschliefen. Das Kribbeln steigerte sich soweit, daß es fast schon schmerzhaft wurde. Bei meiner Neurologin wurden sodann mit Schwachstrom Messungen an den Nervenbahnen (Handballen) vorgenommen. Hieraus folgerte dann die Diagnose KTS. Zuerst wurde die rechte Hand operiert, nach einem halben Jahr dann die linke Hand. Nach einer kurzen Zeit schliefen mir dann jeweils Ring- und kleiner Finger beider Hände ein. Eine weitere Untersuchung bei der Neurologin ergab keine Rückschlüsse auf eingeengte Nervenbahnen (Messung im Ellbogenbereich) und die Neurologin empfahl mir eine Computer-Tomographie der Halswirbelsäule, weil dort möglicherweise ein Bandscheibenvorfall vorhanden sein könnte, der letztendlich neben manchmal einseitigen Kopfschmerzen, Muskelblockaden im Schulter-Nackenbereich auch das Kribbeln und Einschlafen nunmehr der Ring- und kleinen Finger verursacht.
Ich habe dann kurzfristig einen Termin bekommen und die Vermutung der Neurologin stellte sich als richtig heraus. Nachdem mir die Neurologin mitteilte, daß eine OP nicht zwingend erforderlich ist, bekomme ich von meinem Hausarzt, wann immer ich es wünsche, entsprechende Massagen und physiotherapeutische Behandlungen verschrieben. Es geht mir dann durchaus einige Zeit ganz gut. Wenn die Schmerzen im HW-Bereich wieder auftreten und stärker werden, tut mir die spezielle Massage dort wirklich gut.

Ich hoffe, Dein Neurologe kann Dir Positives berichten :daumenhoch: :daumenhoch:

Melde Dich nochmal, wenn Du den Termin durchhast!

Murmeltier

Bearbeitet von Murmeltier am 30.04.2008 15:53:38


Kostenloser Newsletter