Mit 67 Jahren noch einen jungen Hund? Ist das nicht verantwortungslos??


Wir haben einen 67jährigen Gartenfreund, der sich jetzt einen Dalmatinerwelpen angeschafft hat.

In unserem Tierheim bekommen Menschen ab 60 Jahren nur noch ältere Tiere. Warum bekommen Züchter nicht auch diese Auflage???

Der Mann ist nicht einmal mehr gut zu Fuß, und Dalmatiner sind ja dafür bekannt, daß sie viel Auslauf brauchen.

Was denkt Ihr darüber???


Ich denke, daß der Herr sich das zwar nicht 100% durchgedacht hat, aber ich finde es spricht nix dagegen, daß sich ältere Leute auch junge Hunde zulegen.
Der macht das möglicherweise eben gerade deswegen, weil er nimmer gut zu Fuß ist, und mit dem Hund sozusagen gezwungen ist, sich selbst jeden Tag zu bewegen.

Außerdem finde ich es frech, daß man ab einem Gewissen Alter nur noch alte Hunde zugeteilt bekommt. Ich mein, was soll denn das? "Tut uns leid, aber da sie eh bald abnippeln brauchen sie lieber erst nen alten Hund auf". :blink:


es hat nichts mit "abnippeln" zu tun, sondern damit, das eben ältere Leute nicht mehr so gut zu fuss sind und so ein hund braucht einfach beschäftigung.

ein alter Hund hingegen ist froh wenn er jemanden hat der mit ihm um die ecken schleicht und sich mit ihm auf dem Sofa bequem macht.


meiner oma 70 jahre, würde ich jederzeit einen Junghund zutrauen, sie fährt viel rad, ist sonst topfit
meinem Opa 75 jahre, würde ich nicht mal mehr einen alten Hund zutrauen.

kurz um, es kommt nicht aufs alter an, sondern auf die beweglichkeit.

mir (22) würde ich auch keinen Junghund geben..


Zitat (wollmaus @ 11.05.2008 14:58:07)
Wir haben einen 67jährigen Gartenfreund, der sich jetzt einen Dalmatinerwelpen angeschafft hat.

In unserem Tierheim bekommen Menschen ab 60 Jahren nur noch ältere Tiere. Warum bekommen Züchter nicht auch diese Auflage???

Der Mann ist nicht einmal mehr gut zu Fuß, und Dalmatiner sind ja dafür bekannt, daß sie viel Auslauf brauchen.

Was denkt Ihr darüber???

Warum sollte man alten Menschen keine jungen Hunde geben? Die haben doch viel mehr Zeit, Geduld und Erfahrung als junge Leute.

Genauso gut könnte man sagen "keine Welpen für junge Leute", weil die noch beruflich sehr eingespannt sind, weniger Erfahrungen haben und auch am Wochenende lieber auf die Piste gehen als die Zeit am Hundeübungsplatz zuzubringen.

Ein Mensch von 60 oder 65 Jahren kann durchaus noch 20 Lebensjahre vor sich haben, und ein junger Mensch von 25 oder 30 Jahren kann am nächsten Wochenende mit einem Herzinfarkt oder Schlaganfall tot umkippen oder mit dem verunglücken. Und wenn ein junger Mensch durch einen Unfall plötzlich gehbehindert oder gar an den Rollstuhl gefesselt ist, soll man dem dann den Hund wegnehmen weil er nicht mehr mit ihm joggen gehen kann?

Ich finde, die Vergabe von Tieren sollte nicht strikt ans Alter gebunden werden. Wenn überhaupt, müsste der ganze Mensch angeschaut werden- seine körperliche Verfassung, seine menschliche Eignung, die Wohnungsgröße, evtl. auch die wirtschaftliche Situation (Dobermänner und Doggen brauchen halt mal mehr Platz und Futter als ein Zwergpinscher oder Dackel) und so weiter und nicht nur diese eine Zeile aus dem Personalausweis.

Lieber ist der Hund bei nem alten Mann, der Verantwortungsbewusstsein hat und Geld für Tierarzt und so als bei ner Familie, die den Hund als Weihnactsgeschenk anschafft, wo die kleinen Kinder keine Ahnung haben, wie man mit nem Tier umgeht.. und vor dem nächsten Urlaub heißt es für das arme Vieh dann "viel spaß an der autobahn"


Also ich denke mal, rein am Alter sollte man das nicht festmachen - aber wenn der Herr offensichtlich nicht mehr gut zu Fuß ist (auch keine Frau an der Seite, die's ist?) dann ist er wirklich nicht der richtige für einen Welpen, der viel Beschäftigung und vor allem Bewegung braucht. Ich denke allzu abwechslungsreich wird's nicht, wenn der Herr auf seiner Parkbank sitzt und Tag um Tag einfach nur Stöckchen wirft.


Ein ganz lieber Kollege von mir ist gestern 75 geworden. Er arbeitet bei uns als Funker am Wochenende in der Frühschicht, um sich seine Reisen nach Frankreich finanzieren zu können.

Der alte Herr hat Zeit seines Lebens Hunde gehabt. Seine "Pola", eine Mischung aus Schäferhund und irgendetwas Spanischem ist jetzt etwa fünf Jahre alt. Ich weiß, wo Horst mit dem Tier spazieren geht. Wenn ich mal die Zeit aufbringen kann, begleite ich den alten Herrn mit seiner Hündin ein Stück an der Fulda entlang. Die Hündin ist absolut gehorsam, mit viel Liebe erzogen und hat trotz Herrchens Alter ganz bestimmt nicht zu wenig Auslauf. Horst und Pola sind ein wunderbares Pärchen. Der alte Herr hält sich fit mit den täglichen, langen Spaziergängen und dem Hund geht es gut - vielleicht besser, als bei jüngeren Haltern, die nicht die Verantwortung für solch ein Tier übernehmen können.

Sollte ich das Rentenalter erreichen und körperlich noch so fit sein, täglich 10 Kilometer laufen zu können, werde ich mir auch wieder einen Hund zulegen. Allerdings nur unter der Prämisse, dass das Tier nach meinem Tode, oder wenn ich selbst nicht mehr laufen kann, gut und verantwortungsbewußt versorgt wird.

Was also spricht dagegen, wenn sich ein 67-jähriger Herr einen jungen Hund zulegt? Nichts. Auch wenn der Herr vielleicht etwas gehbehindert ist, Auslauf kann er dem Tier auch bieten, wenn er selbst nicht lange laufen kann.

Gruß

Abraxas


Die Tierheime geben aus dem Grund nicht mehr an Menschen über 60 junge Hunde ab, weil es oft vorgekommen ist, daß diese Hunde nach ein paar Jahren wieder bei ihnen "gelandet" sind. Teils, weil die Person in ein Pflegeheim gekommen, oder verstorben ist.

In meinem Fall ist es ein Herr, der nicht mehr so gut zu Fuss ist. Ebensowenig seine Frau. Kinder sind nicht vorhanden. Da es sein Wunsch war, einen Hund zu haben, und nicht unbedingt der seiner Frau, sehen auch meine Gartennachbarn einige Probleme. Hinzu kommt ja auch, daß es ausgerechnet ein Dalmatiner ist, bei dem es nicht ausreicht, nur mal eben auf die Wiese zu gehen, und Stöckchen zu schmeissen. Das sind Tiere, die gefordert werden wollen.

Ich habe ja grundsätzlich nichts dagegen, nur ist es meine Meinung, er hätte sich einen Hund nehmen sollen, der damit zufrieden ist, täglich 2 bis 3 x mit Herrchen Gassi zu gehen.

Dat Tier ist heute morgen schon weggelaufen, und dank der Gartenheimer wieder gefunden worden. Er selbst war nicht dazu in der Lage. Was ist, wenn er mal alleine mit seiner Frau im Garten ist?


Vielleicht findet sich ja ein netter Teenager, der gerne bereit ist, wenn er z.B. schon den Wunsch nach einem eigenen Tier nicht erfüllt kriegt, mal Nachbars Hundi Gassi zu führen?

Ansonsten finde ich nicht, daß man Altersauflagen machen sollte.
Es gibt in allen Altersstufen/Gegenden/Gesinnungen etc. gute und schlechte Menschen und ebenso werden sie auch mit ihren Tieren umgehen.
Das kann man nicht am Alter festmachen.

Zitat (wollmaus @ 11.05.2008 18:40:07)
Da es sein Wunsch war, einen Hund zu haben, und nicht unbedingt der seiner Frau, sehen auch meine Gartennachbarn einige Probleme.

was gehts euch eigentlich an? aber immer schön lästern. Wenns euch alle SOOOO stört, sprecht doch mit ihm und nicht mit uns hier.

Zitat (werschaf @ 11.05.2008 20:51:03)
was gehts euch eigentlich an? aber immer schön lästern. Wenns euch alle SOOOO stört, sprecht doch mit ihm und nicht mit uns hier.

Hallo???? :o

Hab ich hier über den Mann gelästert??? Er ist ein netter Gartennachbar!!!
Ich habe es nur hier als Beispiel geschrieben!!!!

Mir geht es allgemein um das Thema älterer Mensch und junger Hund!!!

Nach dem Alter alleine sollte es nicht gehen, kommt auf alles mögliche an. Aber nem Mann, der nicht mehr gut zu Fuß ist, würd ich keinen Hund vermitteln, der viel Auslauf braucht, nicht mal einen, der wenig braucht.
Da denk ich nicht an den Menschen, sondern ans Tier. Das muss nämlich drunter leiden, wenns nicht mehr geht, kommt dann entweder kaum raus, wieder ins Tierheim oder sonstwas.

Wer n Tier haben will, muss dafür sorgen können. Nicht das Tier muss sich an den Menschen anpassen mit seinen Bedürfnissen, sondern der Mensch seinem Tier, oder man knickt sich das.
Was Menschen mit Tieren machen und wie die dann drauf sind, hab ich seit meiner Geburt miterlebt, und darum kann ich auch die meisten Züchter nicht ab.
Wie man sich überhaupt n Stadard-Tier wie Hunde, Katzen und sowas von nem Züchter holen kann, wo die Tierheime voll sind mit denen, geht mir sowieso nicht rein.
Davon mal ab find ichs auch derbe komisch, wie man sich auf ne bestimmte Rasse einschießen kann, aber kann sein da versteht mich keiner.


Gönnt doch dem Mann seinen Hund.


Was hat das Alter mit Hundehaltung zu tun?
Dann müßte man allen über 65 Jahren auch die Blinden- oder Hilfshunde wegnehmen wen sie nicht mehr mit dem Hund um die Wette laufen können? :o :o :o


Find ich derbe komisch, wenn n Mann in dem Alter nochmal Vater wird, wird rumgemeckert, wie verantwortungslos das ist, der ist zu alt und Ende Gelände. N Hund wird locker 13, 14 und ist dann immer noch total von nem Menschen abhängig, während n Kind in dem Alter schon selbständig ist und nicht neben nem Toten nach nem Herzinfarkt verdursten muss. Aber ne, n Hund ist ok, ist ja "bloß" n Tier.


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 11.05.2008 21:30:40)


Davon mal ab find ichs auch derbe komisch, wie man sich auf ne bestimmte Rasse einschießen kann, aber kann sein da versteht mich keiner.

Was ist daran komisch?

Jeder Mensch ist anders und hat dementsprechend unterschiedliche
Erwartungen an einen Hund.

Genauso wie der Hund an seinen Menschen. Für mich, als nicht
unbedingt sportlicher Mensch, kam also nie ein Windhund oder ähnlich
agile Rasse in Frage.

Nicht umsonst sollte man sich vor der Anschaffung eines Hundes
mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen einer Rasse befassen.

MMh, warum helft ihr ihm denn nicht, mit Gassi gehen etc.?

Ein mittlerweile verstorbener Nachbarn von uns hat sich damals vor 12 Jahren auch nen Welpen angeschafft. Ein Pointer, also Jagdhund, allerdings war der Nachbar gehbehindert und das Tier hatte immer zu wenig Auslauf, außerdem war er auch Kettenraucher und das schöne Felle, war gelb :( Ich bin allerdings so gut wie jeden Tag mit der Kleinen raus und hab au dem Nachbar bissl geholfen. Alkoholiker war er au noch.

Wenn Ihr also seht, dass er Hilfe braucht, warum nicht helfen? Ein Tier hält schließlich fit :) Ich würde mir auch wünschen noch in einem hohen Alter ein junges Tier bekommen zu dürfen. Also nicht so viel drüber nachdenken, denn geholt hat er sich das Tier schon, sondern lieber unterstützen :) So ein kleiner Welpe ist doch was knuffiges :wub: :blumen:


Mirantara!!!

Es ist nicht unser Nachbar, sondern ein Mitglied unseres Kleingartenvereins. Wir sehen ihn also nur im Kleingarten.
Wir gönnen ihm alle einen Hund. Aber ausgerechnet einen Dalmatiner, ist uns allen unverständlich.

Wir haben einige Gartenfreunde, die auch in dem Alter dieses Mannes sind, und auch immer Hunde hatten. Sie verzichten jetzt dardrauf und haben auch versucht, im ihm darüber zu reden. Aber er ließ es sich nicht ausreden.

Der Hund war heute morgen auch ausgebüxt. ist ja klar. Alles ist für das Tier neu. Wir haben das Tier gesucht und auch gefunden, da er ja nicht so laufen kann. Aber manchmal ist er auch alleine im Garten, ohne dass einer von uns da ist. Was ist dann, wenn das Tier wieder wegläuft???


Mit Forderungen, Menschen über 60 Jahren kein Tier mehr zu vermitteln, sollten sich bestimmte Leute mal zurückhalten.
Da erhält der Jugendwahn ganz neue Nahrung.

Jemand mit 35 kann ebenso morgen auf der Bahre liegen, wie ein älterer Mensch mit 80 Jahren noch rüstig sein kann.

Allerdings: das ist aus eigener Erfahrung ein heikles Thema.

Anfang 1999 habe ich meiner Mutter (damals 78 und hatte immer einen Hund) dabei geholfen, ein neues Tier ins Haus zu holen.
Der Grund war ganz einfach - sie wollte es und ich war froh, dass sie gezwungen war, mit dem Tier rauszugehen.
Das ging dann leider nur noch knapp 1 1/2 Jahre gut; seitdem habe ich den Hund und kann ihn nur mit großen Problemen halten.
Bin dabei auf fremde Personen angewiesen; was das bedeutet, habe ich erst letzte Woche erfahren müssen.
Mit viel Glück habe ich aber -hoffentlich dauerhaft- auch schon eine neue Tages- Pflegestelle gefunden.

Gruß


der_westfale


Zitat (Der_Westfale @ 12.05.2008 06:48:36)
Mit Forderungen, Menschen über 60 Jahren kein Tier mehr zu vermitteln, sollten sich bestimmte Leute mal zurückhalten.
Da erhält der Jugendwahn ganz neue Nahrung.


Aus der Perspektive hatte ich es noch gar nicht gesehen. Aber die Meinung kann ich nur unterstreichen.

Zitat (lassie @ 11.05.2008 21:50:35)
Was ist daran komisch?

Jeder Mensch ist anders und hat dementsprechend unterschiedliche
Erwartungen an einen Hund.

Genauso wie der Hund an seinen Menschen. Für mich, als nicht
unbedingt sportlicher Mensch, kam also nie ein Windhund oder ähnlich
agile Rasse in Frage.

Nicht umsonst sollte man sich vor der Anschaffung eines Hundes
mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen einer Rasse befassen.

Ich glaub du hast nicht verstanden was ich mein. Ich hab nicht von Hunden gesprochen, die man ausschließt, sondern von denen, auf die man sich einschießt. Sonst hab ich keinen Dunst, was du aus meinem Beitrag rausliest.
Dass man nen Riesenhund keinem Grundschüler geben sollte, der den locker hinter sich herzieht, wenn der erstmal losrennt, ist klaro.

Ich steig nicht hinter Menschen, die bloß eine bestimmte Rasse wollen. Warum wollen die den? Weil der so schön ist oder dem bestimmte Eigenschaften zugeschrieben werden? Oder weil die grade in sind? Ich brauch wohl nix davon zu sagen, was für nen Run auf Dalmatiner es vor n paar Jahren gegeben hat, weils n paar Filme mit solchen Hunden gab und wo die meisten von denen dann gelandet sind.
Normal sollte man sich mit den Tieren beschäftigen und feststellen, wer zu einem passt. Sowas macht man nicht von der Rasse abhängig, von den Ausschlussverfahren oben aus vernünftigen und praktischen Gründen mal ab wie eigene Gesundheit, Größe der Wohnung und sowas.
Die Zuneigung zu nem Tier sollte da die einzige Rolle spielen. Ich knick mir ja auch nicht ne Frau, bloß weil die blond ist, obwohl ich nicht so auf blond abfahr.

Die meisten Leute suchen ihren Hund leider eher nach der Optik aus und bedenken dabei nicht, dass Hunde in der Regel für bestimmte Aufgaben gezüchtet wurden.

Nu, ich find Border Collies wunderschön, könnte diesem Hund aber niemals gerecht werden. Manche denken darüber aber vorher nicht nach. Und manches was sich "Züchter" schimpft verkauft eben an den Erstbesten, der das Geld auf den Tisch legt.
Und ich mach das jetzt mal gar nicht vom Alter abhängig. Ich bin noch sehr jung, aber viel zu faul jeden Tag 20km mit dem Hund abzuspulen. Da muss man ehrlich zu sich selbst sein. Dem Tier zuliebe.


[QUOTE Kalle]Normal sollte man sich mit den Tieren beschäftigen und feststellen, wer zu einem passt. Sowas macht man nicht von der Rasse abhängig, von den Ausschlussverfahren oben aus vernünftigen und praktischen Gründen mal ab wie eigene Gesundheit, Größe der Wohnung und sowas.[/QUOTE]

Nix anderes habe ich geschrieben.

Welcher Hund zu einem passt ist aber doch in gewisser Weise von der Rasse
abhängig. Auch bei "Mischlingen" waren irgendwann mal Rassen
beteiligt und haben ihr Wesen, Größe und Bedürfnisse weitervererbt.

Leider ist es so, dass die wenigsten sich damit beschäftigen und den
Hund nur nach modischen Aspekten aussuchen.

Nicht zuletzt deshalb landen so viele Hunde im Tierheim.
Sie werden bei falscher Behandlung irgendwann auffällig oder sind ganz
einfach nicht mehr angesagt.


Zitat (Kalle mit der Kelle @ 12.05.2008 11:03:22)
Ich steig nicht hinter Menschen, die bloß eine bestimmte Rasse wollen. Warum wollen die den?

Unseren Entschluss, dass es unbedingt ein Papillon sein muss, den kann ich Dir begründen. Ich hatte diese Rasse noch nie vorher gesehen, bis ich eine Kolln. besuchte, die einen Papillon hatte. Es war Liebe auf den ersten Blick.
Nachdem wir dieses Tier dann 2 Wochen als Urlaubsgast hatten stand für uns fest, nur diese Rasse kommt in Frage.

Natürlich haben wir uns dann vorher schlau gemacht. Das wichtigste an unserer Entscheidung war, es muss eine Rasse sein, die vom Charakter her schon sehr Kinderlieb ist, da wir ja Enkel haben. Weiterhin war wichtig, es muss ein Hund sein, der sich auch in der Wohnung wohlfühlt und der in der Wohnung genügend Platz hat obwohl natürlich genügend Auslauf keine Frage war. Es sollte eine Rasse sein, die auch mal paar Stunden allein in der Wohnung bleiben kann, ohne Terror zu machen. Und eine Rasse, die Bewegungsfreudig ist und mit der man auch größere Touren unternehmen kann, obwohl es halt eine kleine Rasse ist. Und so kamen immer mehr Pluspunkte für den Papillon dazu.

Durch meine damalige Kolln. bekam ich dann auch Kontakt zu der Züchterin von der ihr Hund war. Wir haben vorher einige Male zusammen telefoniert, da mir immer wieder Fragen einfielen, die ich ihr stellen musste und die auch gewissenhaft und ehrlich beantwortet wurden. Bis wir gesagt haben, jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen und wir haben unseren Entschluss noch nie bereut.

Aber unser Entschluss zu einem Hund war auch die Entscheidung, dass wir dann doch zurückstecken müssen. Urlaub nur mit Hund -wer ihn nicht haben möchte muss auch auf uns verzichten.

Aber auch wir haben uns schon gefragt, was ist, wenn Toby mal nicht mehr ist. Er kann noch 10 und mehr Jahre leben, denn diese Rasse kann bis 17 / 18 Jahre werden. Was ist dann? Würden wir uns nochmals für einen Welpen entscheiden? Ich glaube es nicht. Dann würden wir wahrscheinlich einen ältern Tier ein neues Zuhause geben.

Mir gehts hinsichtlich der Rasse so mit Schäferhunden. Mein allererster war einer, meine späteren beiden... ich kann also sagen, daß ich mit der Rasse und ihrem Wesen aufgewachsen bin. Ich komm da halt am besten mit klar, kann deren Verhalten am besten einschätzen.
Die sind wie ich: Fremden gegenüber mißtrauisch, absolute Familientiere, wachsam, nicht grad dämlich und haben gerne Action und Auslauf. ;)
Klar mag ich generell aktive, sportliche Hunde, die gelehrig sind, mit denen man Action, weite Spazierrunden und Spaß haben kann (und das kann man mit ner Menge anderer Rassen auch), aber sehe ich Schäfis, bin ich nun mal hin und weg, das ist halt so drin.
Mit Kleinen komme ich nicht so klar, Terrier, Pudel und Co. würde ich mir also nicht unbedingt halten, weil das nicht auf Dauer die Große Liebe wäre, schätze ich- und das wäre für keine von beiden Seiten okay.
Mag man mich dafür verteufeln: ich habe halt auch einen gewissen Rasseplinz und der spielt sich bei allem Großen ab :D . Ich steh dazu.

Aber zum Thema zurück... ich denke, als alter Mensch mit 67- wenn mein Körper und meine Leistungsfähigkeit mir anfangen, echte Grenzen zu setzen, ich selber nicht mehr so kann wie als Jung- und Mittelspund... dann hol ich mir doch lieber einen älteren Hund, der "im Alter zu mir paßt". Das händelt der Tierschutz mit der Tierabgabe hier schon ganz richtig, wie ich finde.
Da noch mit einem Welpen (und noch dazu eine derart anspruchsvolle Rasse wie den Dalmatiner) anzufangen, halte ich für verantwortungslos und überhaupt nicht nachgedacht. Weiß ich denn, was mir dann vielleicht in 2 oder 4 Jahren passiert? Dann steht der Hund gerade voll im Saft des Jugendalters... und ich kann dann vielleicht gar nicht mehr? Neee.... das ist nix.

Ich seh hier regelmäßig eine Dame etwa dieses Alters (grob geschätzt) mit einem völlig überfütterten und verpeilten Dalmatiner jeden Tag 2x dieselbe Runde, der Hund an der kurzen Leine (und kein Gedanke an die Wiese, Toben, Laufen und nix) hier bei uns vorbeigehen.
Der Hund ist so fett, daß er fast wie ein untrainierter Stuben-Labrador aussieht... :wallbash: Der Hund tut mir so dermaßen leid.
Wir kamen mal kurz ins Gespräch, ich fragte nach dem Namen und Alter des Hundes, wir unterhielten uns freundlich eine Weile... 3 Jahre alt, der Hund.
"Ja, ich kann nun nicht mehr so... den hab ich mir als Welpen geholt, weil ich immer welche (Dalmatiner) hatte. Und Püppi liebt ja Schokolade... ja, Püppi?" :labern:
Wenn ich sowas sehe... sorry.


Bi(e)ne, wir hatten früher auch Schäferhunde.
Nach unserem Umzug in eine kleinere Wohnung haben wir dann aber gesagt, ein großer Hund ist nicht mehr drin. Auch wenn man sehr viel mit ihnen macht, in einer Wohnung wollten wir kein großes Tier. Außerdem hätte der Vermieter da nich mitgemacht. Deshalb auch unsere Entscheidung zu einer kleinen Rasse. Meinem Mann ist die Umstellung schon bissel schwer gefallen, aber inzwischen sind er und Hund ein tolles Gespann.


Ich hatte bisher ja schon verschiedene Rassen und Altersstufen an Hunden.
Egal wie und für welchen Hund man sich entscheidet,man muß immer genau
vorab überlegen ob man diesem Tier auch gerecht werden kann.
Ich glaube auch nicht das Wolmaus hier über den alten Herrn lästern oder bloß
rummosern wollte.In diesem Fall denke ich ,ist eindeutig was schief gelaufen.
Vielleicht,hat der Arzt des Herren gesagt:Gehen sie viel spazieren.
Ich hab schon oft erlebt,daß dann leichtfertig ein Hund angeschafft wird,weil man
mit dem ja "raus" muß.Nach spätesten einem Jahr landet das Tier dann im Tierheim.
Unser Balu kann locker noch 10 - 13 Jahre leben.Er ist bald 4 Jahre alt.
Mein Mann meinte jetzt schon ,dann gäbe es keinen mehr.Wir wären dann schon zu
alt für einen Hund.(Er vielleicht - ist ja auch 10 Jahre älter als ich :lol: :P )
Anderseits kann ich aber auch Abraxas durchaus zustimmen,wenn ich weiß was
nach meinem Ableben oder Krankheitsfall mit meinem Hund passiert und ich
auch vorgesorgt habe,kann ich auch jenseits der Rente noch lange einen Hund
halten.Und auch junge Leute sollten sich darüber Gedanken machen.
passiert ist schnell was.
So ein Tier ist völlig abhänig von seinen Menschen,daß sollte man immer bedenken!
Und auch mal den älteren Hunden eine Chance geben! Sie sind gelassener,ruhiger
und haben auf der anderen Seite manche liebeswerte Marotte.
Und zum Thema Rasse:Ich hatte mal einen Schäferhund - Bullmastiff Mix
Das waren zwei Rassen ,die absolut nicht harmonierten.Der Hund stand sich selbst im
Weg.Da half nur konsequente Erziehung und doch war es immer ein Kampf mit ihm.
Unser Oldie,der leider sehr krank war,war ein ehemaliger Rettungshund und äußerst
gut erzogen.Seine Gelassenheit machte mich oft sehr stolz auf ihn.Nicht konnte ihn
erschüttern.
Balu ist halt ein Bouvier und ich habe mich hoffnungslos verliebt in diese Rasse.
Ich würde wieder einen holen.Und falls es möglich ist ,bei Bouvier in Not.
Aber genauso weiß ich ,wenn mir wieder jemand einen armen Hund vorsetzt den
keiner mehr will,werde ich ihn auch wieder aufnehmen.War bisher immer so. :rolleyes:


Ich war heute vormittag in unserem Kleingarten, und habe erfahren, dass der Welpe überfahren wurde. Der Besitzer wollte gestern Nachmittag aus seinem Auto Sachen entladen, und der Hund sprang aus dem Auto. Einem Gartenfreund, der in dem Moment auf den Parkplatz einbog (der Parkplatz ist durch Bäume und Büsche nicht einsehbar,aber wir fahren alle dort vorsichtig, weil dort auch Kinder spielen)lief er vor Auto. Er konnte nicht mehr reagieren.Der Besitzer ist völlig fertig, aber macht unserem Gartenfreund keine Vorwürfe.

Warum musste dieser süsse Hund sterben, damit der Besitzer jetzt begriffen hat, dass er einen Fehler gemacht hat??? :heul: Er will jedenfalls keinen Hund mehr.


Oh Gott,das ist ja furchtbar.
Das arme Tier.So sollte keiner aus seinen Fehlern lernen.
Hab einfach keine Worte dafür.


Zitat (Trucker-Ute @ 14.05.2008 16:15:03)
Oh Gott,das ist ja furchtbar.
Das arme Tier.So sollte keiner aus seinen Fehlern lernen.
Hab einfach keine Worte dafür.

Ich auch nicht. Tut mir so leid. Aber auch das Herrchen tut mir leid, denn er wird sich selbst die größten Vorwürfe machen.

Ja, dass ist tragisch - ich habe den Parkplatz in unserer Kleingartenanlage vor Augen.

Ich stelle mir vor, dass auch auf dem betreffenden Parkplatz max. Schritttempo gefahren werden darf.

Weiter darf ich dann nicht denken.

Ist der Hund denn durch das Auto tödlich verletzt worden, oder musste er eingeschläfert werden?


Ansonsten, was das Thema betrifft, halte ich nach wie vor Pauschlierung nicht für sinnvoll.

Das Tierschutzgesetz ist m. E. zwar noch nicht weit genug gefasst; was es aber immer vorsieht, ist eine artgerechte Haltung.

Das gilt für 20, 30, 40 oder 67- jährige gleichermassen. Und ich hätte keinen Skrupel, bei tierquälender Mißachtung den Tierschutzverein oder das Ordnungsamt zu informieren.

Und wenn ein Hund neben seinem am Herzinfarkt verstorbenen Besitzer verdurstet (vermutlich wie ein Mensch nach 3- 4 Tagen),
stimmt in der Nachbarschaft sowieso schon was nicht.
Und außerdem gibt es vermutlich auch genügend Fälle, in denen der notleidende Besitzer erst durch einen "lärmenden" Hund gefunden wurde.

Also, ehrlich - die Überschrift halte ich für verfehlt und vorurteilsbehaftet.

(trauernder) Gruß

der_Westfale


Der Westfale!

So wie ich es erfahren habe, ist der Welpe aus dem Auto gesprungen, losgerannt, und direkt vor das Auto gelaufen. Der Fahrer fuhr wirklich Schritttempo! Das Tier soll einen Genickbruch erlitten haben und war sofort tot. Ich bin immer noch fertig, weil es so ein süsser Hund war. :heul:


Ohje, das ist aber sehr tragisch :( Wie ein Deut mit dem Zaunpfahl :( Mein Beileid für den kleinen Knuddel :trösten:


Naja, Schritttempo - schon möglich, dass der Hund bei dieser langsamen Geschwindigkeit so unglücklich (oder auch glücklich, da schneller Tod) getroffen
wurde.
Vor ca. 20 Jahren hat sich mal mein Schäferhund losgerissen, ist in ein fahrendes Auto gelaufen, welches anschließend eine dicke Beule in der Beifahrertür hatte.
Ich weiß zwar jetzt nicht, wie das mit dem Genick bei einem Welpen ist, aber ganz so schnell bricht das zumindest bei einem ausgewachsenen Hund dann auch wieder nicht.

Wenn ich daher Schritttempo höre, habe ich immer so meine Zweifel.
Eigentlich fährt die nämlich kaum jemand.
Schritttempo heisst eben max. Schrittgeschwindigkeit, also nur 4-6 Km/ Std. - auf dem Parkplatz, den ich erwähnt hatte, sind 10 Km/ Std. schon langsam, oft jedoch schneller.

Trotz Straßeneinbauten und überqueren der Fußgängerwege.

Aber, das ist ein neues Thema.

Gruß

der_Westfale


Soviel ich nur weiss, ist der Hund aus dem Kofferraum gesprungen und sofort Richtung Einfahrt zum Parkplatz gerannt. In dem Moment kam der Autofahrer um die Ecke. Schnellfahren ist bei uns unmöglich. Ich kann es nur vom Hörensagen erzählen. Jedenfalls ist das Tier voll vor das Auto gelaufen, umgefallen, und hat nicht mehr gelebt. Wir hatten das Tier ja schon 2 x eingefangen unter Schwierigkeiten. Ein Gartenheimer vermutete sogar, daß das Tier verhaltensgestört sein könnte. Ich hab da leider keine Ahnung. Ich kann nur das wiedergeben, was ich heute gehört habe.


Um zu ergründen, wer wohin sprang, als das arme Hundekind unter den Rädern landete, ist es bei Gott zu spät.
Wem nützt was in der chronologischen Reihenfolge-- das arme Tier ist tot. :schnäuzen:
Das hätte einem nachher weinenden 23-Jährigen genausogut wie einem zutiefst erschrockenen 70er passieren können. (Deshalb nimmt man den Welpen wie ein Baby zuerst aus dem Auto und trägt in in Sicherheit, ehe das Auto rumdreht oder weitere Manöver macht ;) . Ob es kratzt oder vom Arm will: erstmal weit weg (genug) vom Auto.
Sage ich jetzt mal, weil ich so handeln würde. Das ist eher instinktiv gehandelt.

In einer Klein-oder Schrebergartenanlage kann kein Mensch rasen (selbst wenn er das wollte: es geht nicht.). Der Tod des Hundekindchens kann mithin als unbeabsichtigter Unfall gewertet werden. Auch aus wirklich hundeliebhaberischer Sicht. Sicherlich wollte niemand, daß der Kleine so gemein stirbt. :( (Am wenigsten der Unfallfahrer, vielleicht.)

So, wie Du das beschreibst, kannte der Hund die Kleingartenanlage noch nicht und ist "flurirre" (so nennt man das) zum nächst(ihm)bekannten Ort (Parkplatz/Auto) gestürzt. Der Fehler liegt bei dem, der das Hundekindchen unangeleint oder nicht sicher auf dem Arm loslaufen ließ....
Bloß... wem nützt es heute noch, das zu ergründen? :trösten: Der Schaden ist geschehen.


Ich muss gestehen, ich finde an diesem Threat gleich Vieles schade...

Natürlich steht ganz oben, dass ich traurig bin, dass der kleine Hund tot ist. Dies war - soweit ich die Schilderung verstanden habe - ein tragischer Unfall, wie er jedem von uns hätte passieren können. Mein Gio war damals auch meist lieb im Kofferraum (Kombi) sitzen geblieben, aber manchmal hats ihn auch "gestochen" und er ist rausgewetzt, sobald die Klappe 5 cm auf war. Dann hätte mir das also auch passieren können... Ich wag gar ned daran zu denken...


Schade ist es auch, dass für viele Menschen es einfach immer alles reglementiert werden muss. Verbot für Großtiere, Hunde etc ab 60.. Oder verbot für Papageien ab 20 *kicher*
Der Begriff "Viele Menschen" bezieht sich bei mir jetzt nicht auf den Threatersteller, sonder auf den ex-Hundehalter. Ich persönlich finde es verantwortungslos, sich ein Tier anzuschaffen, dem ich schlichtweg nicht gewachsen bin. Wie zB ein lauffreudigen Hund bei Gehproblemen.. sorry, aber ein Pudel hätts auch getan^^


Schade, wieviele User hier den Eröffnungsthreat anscheinend gar nicht gelesen haben "Kannst doch nicht jemandem verbieten, ein Tier zu kaufen, nur weil der Besitzer nächstes Jahr sterben könnte!" -< bewusst kein Quote!
Um das Alter und die Prognose laut Sterbetafel ging es doch gar nicht.
Der gleiche Threat hätte auch lauten können "Gehbehinderte 20-Jährige will sich Windhund anschaffen"


Und schade, wieviele sich ein doch nun ziemlich "unwichtes" Thema raussuchen, um sich gegenseitig anzugehen.
Bei Diskussionen, die ein viiiiel emotionaleres und kontroverseres Thema betreffen (Todesstrafe: ja oder nein), kann ich es vielleicht noch verstehen..aber hier *schulterzuck*

Sind wir nicht eigentlich alle auf der Seite der Menschlichkeit und artgerechten Hundehaltung? Und was das genau bedeutet, kann man viel besser ruhig und besonnen klären :)


Zitat (wollmaus @ 11.05.2008 14:58:07)
Wir haben einen 67jährigen Gartenfreund, der sich jetzt einen Dalmatinerwelpen angeschafft hat.

In unserem Tierheim bekommen Menschen ab 60 Jahren nur noch ältere Tiere. Warum bekommen Züchter nicht auch diese Auflage???

Der Mann ist nicht einmal mehr gut zu Fuß, und Dalmatiner sind ja dafür bekannt, daß sie viel Auslauf brauchen.

Was denkt Ihr darüber???

Moin, Insidias...

ich weiß jetzt nicht auf welchem Dampfer Du genau schwimmst: eröffnet hat den Fred wollmäuschen und eine ganz sachliche Diskussionsfrage gestellt. Was also genau findest Du an diesem Fred schade? Daß wir nicht alle der Ansicht sind, daß sich jeder Rentner einen Welpen zulegen sollte?
Daß es (vielleicht ganz durchdachte) Reglementierungen gibt, die selbst in unserem Staat ve8rständlich sind?

Was auch immer Dich anficht hierbei: es gibt hier einige Leute, die der Meinung sind, daß es unverantwortlich ist, alten Menschen nochmal ein Hundebaby dranzugeben. Ich kenne Leute, die über 20, 25 Jahre Diensthunde gezüchtet und ausgebildet haben und selbst wissen, wo ihre Grenze ist.
Leider sind die selten... okay.

Wollmaus wollte wissen, warum Züchter diese Auflage nicht auch bekommen.... das wär zu schön, um wahr zu sein. Noch kann immer jeder x-beliebige Vermehrer an der Ecke welches (Rasse)-Hundekind noch verkaufen wie Zigarettenstangen und Klamotten.
WEIL ES KEIN WIRKLICHES GESETZ DAGEGEN GIBT.
Also ist es dem "Züchter" egal, an wen er seine Ware verhökert...
Letztlich ist die verhökerte Ware Tier doch de jure nur Res und nicht Persona, oder?

Und jetzt schreibe ich Dir gern mal, was ich wirklich denke: wenn ich von der Leiter falle und somit dahin für all meine frühere Sportlichkeit bin oder mir ein HI zeigt, wo meine Grenzen sind, wenn ein Ca. zu mächtig wird... oder was immer mich eingrenzt Rheuma oder Arteriosklerose...: Dann keinen Welpen oder Junghund mehr. Ein alter Hund, der auch nicht mehr so kann wie ich dann... vielleicht. Der soll es noch gut haben.
Einem jungen Hund möchte ich nicht mein Schicksal aufdrücken, weil ich nun alt bin. Dafür bin ich eben der Mensch, der denkt oder sich einbildet, das zu tun.

Und irgendwann muß ich auch wissen, wann ich mein Auto aus der Hand gebe... wenn es soweit ist. Wenn es mir reicht.
Das hat nix mit Reglementierung, sondern mit Freigabe des Wahn- und Starrsinns zu tun, dagegen zu handeln...
Sollen erst die Tiere anfangen, zu leiden, bloß weil ich nicht mehr funktioniere?

Huhu Bi(e)ne,

es tut mir leid, wenn ich mich zu unverständlich ausgedrückt habe, und so zu Missverständnissen beigetragen habe.

Ich möchte nicht jede Frage von dir und jeden Satz von mir quoten, daher schreibe ich es einfach nochmal in kuzen Worten.


Ich habe zu keiner Zeit den Threat oder den Threatersteller angreifen wollen. Eigentlich wollte ich Wollmaus eher gegen ein, zwei andere Poster verteidigen.

Ich bin absolut dagegen, dass reglementiert werden muss, wer sich welches Tier anschaffen darf. Aber wenn ich lese, dass ein Gehbehinderter so unvernünftig ist, sich einen lauffreudigen Hund anzuschaffen, dann müssen wohl solche Gesetze her... Man kann Gesetze ja leider nie auslegen. Dass wenige (unvernünftige) dazu führen, dass die Top-Fitte Mittsiebzigerin, die es locker wuppen würde, sich auch keinen Hund anschaffen darf.... das fände ich schade.

Ich hoffe, das war jetzt verständlicher


:blumengesicht:


Und schade finde ich eben auch, dass Sätze wie "was gehts euch eigentlich an? aber immer schön lästern. Wenns euch alle SOOOO stört, sprecht doch mit ihm und nicht mit uns hier. " einen Platz finden müssen.

Bearbeitet von Insidias am 19.05.2008 14:40:43


Sorry, Insidias, das hab ich komplett verpeilt. -_- Daß ich da den ganzen Tag schon schlecht drauf gewesen war, hat mir echt die falsche "Lesebrille" aufgesetzt.
Hab Dank für Deine nochmalige Klarstellung. :blumen:


Dem alten Herrn gehört eine Hundehaltung verboten bzw. nicht gestattet, nicht wegen seines Alters, sondern wegen unverantwortlichem Verhalten :angry: (wobei ich Wollmaus schon irgendwie Recht geben muß, dass man sich als Gehbehinderter nicht einen Laufhund halten sollte).

Wie kann ein angeleinter Hund einfach so ohne vorher ein Kommando bekommen zu haben aus dem Auto springen?
Das geht nicht! Eben! <_<

Unsere Maus ist auch immer angeschnallt und selbst, wenn der Gurt ab ist, darf sie erst auf Kommando herausspringen (genauso nur auf Ansage ins Auto rein).


Eine generelle Altersbeschränkung finde ich unsinnig. Es gibt gerade bei mir in der Nachbarschaft so viele alte Leute, die ein tolles Gespann mit ihrem Tier bilden. Es kommt doch immer auf den einzelnen Menschen an, wie fit er sich noch fühlt und was er sich noch alles zutraut. Auch mir als jungen Mensch (behaupt ich jetzt mal so :pfeifen: ) könnt heut oder morgen ein Ziegel auf den Kopf fallen und ich bin hin (flapsig ausgedrückt).


Zitat (Laura-Sue @ 26.05.2008 17:39:38)
Dem alten Herrn gehört eine Hundehaltung verboten bzw. nicht gestattet, nicht wegen seines Alters, sondern wegen unverantwortlichem Verhalten :angry: (wobei ich Wollmaus schon irgendwie Recht geben muß, dass man sich als Gehbehinderter nicht einen Laufhund halten sollte).

Wie kann ein angeleinter Hund einfach so ohne vorher ein Kommando bekommen zu haben aus dem Auto springen?
Das geht nicht! Eben! <_<




Der Mann hatte den Hund aus einer Laune heraus gekauft. Der Hund war nicht angeleint, und erst 3 Tage in seinem Besitz.Das Tier ist wohl, wie mein Gartennachbar erzählte, wie in panik aus dem Auto gesprungen, und gegen das Auto unseres anderen Gartennachbarn gerannt, der wirklich im Schritttempo auf den Parkplatz fuhr, da er wusste, dass sich auch kleine Kinder dort aufhalten.

Zitat (wollmaus @ 26.05.2008 19:29:31)
Der Hund war nicht angeleint, und erst 3 Tage in seinem Besitz.

Ich denke, das genau ist der wunde Punkt.
Auch wenn es inzwischen leider müßig ist - in der Konsequenz heißt das (für mich), dass dieser bestimmte Hund gar nicht an diesen bestimmten Mensch hätte abgegeben werden dürfen.
Es geht doch darum, sich als Mensch zu jeder Zeit (!) der Verantwortung für sein Tier bewusst zu sein.
Und was das Verantwortungsbewusstsein angeht, spielt das Alter eines Menschen m. M. n. nur eine Nebenrolle (soll heißen, es kann ein 18-jähriger verantwortungsvoller mit Situationen/Menschen/Tieren etc. umgehen als ein 60-jähriger und natürlich auch umgekehrt).

Zitat (compensare @ 26.05.2008 19:49:05)
Ich denke, das genau ist der wunde Punkt.
Auch wenn es inzwischen leider müßig ist - in der Konsequenz heißt das (für mich), dass dieser bestimmte Hund gar nicht an diesen bestimmten Mensch hätte abgegeben werden dürfen.
Es geht doch darum, sich als Mensch zu jeder Zeit (!) der Verantwortung für sein Tier bewusst zu sein.
Und was das Verantwortungsbewusstsein angeht, spielt das Alter eines Menschen m. M. n. nur eine Nebenrolle (soll heißen, es kann ein 18-jähriger verantwortungsvoller mit Situationen/Menschen/Tieren etc. umgehen als ein 60-jähriger und natürlich auch umgekehrt).

Du hast begriffen, was ich eigentlich mit meinem Thread sagen wollte!! :applaus: :applaus:

Was haltet ihr denn von einem "Führerschein" für Hundehalter, und die, die es werden wollen?


Ich wär absolut dafür!
Wobei es natürlich ein bisschen daran hapert, dass man den Autoführerschein an einem geliehenen Objekt macht, den Hundeführerschein dann vermutlich an dem eigenen.. Und was bei "Nicht-bestehen"? Hund zurückgeben? *verwirrt ist* :blink:


Du machst diesen sogen. "Hundefüherschein" mit deinem eigenen Hund.
Du besuchst dazu einen Hundetrainer,bzw. Hundeschule.Und dein Trainer sagt
dir dann schon ,ob du und dein Hund soweit ist.Zurückgeben brauchst du
ihn dann nicht :lol: ,wäre ja noch schöner - nur mehr üben.



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