Erdbohrungen im Garten: Tiefbohrung für Wärmegewinnung


Hallo Gemeinde,
hat jemand Erfahrung mit Erdbohrungen, zwecks Wärmeentzug tief aus dem Erdbereich (bis 100 m)? Möchte in Erfahrung bringen, wie das technisch realisiert wird. Wieviel Bohrungen sind notwendig, in welchem Abstand zueinander? Die Bohrungen sollen Durchmesser um 150 mm habe, wie ich irgendwo gelesen habe. Wird eine wärmetragende Flüssigkeit hinein gepumpt? usw...
Für Infos Diesbezüglich danke ich im Voraus, mit dem Wissen, dass fragen leichter ist , als antworten.
HG, brummer



hallo brummer
wir haben anfang diesen jahres eine erdwärmebohrung machen lassen. wichtig ist, dass dir ausgerechnet wird wieviel kw du brauchst ( hängt von der wohnfläche und der zuversorgenden personenzahl ab).bei uns haben 2 bohrungen mit je 83 metern ausgereicht um einen 5 personenhaushalt mit 190 qm zu versorgen. bohrungen müssen einen mindestabstand zueinander haben.die haben tatsächlich nur 2 tage gebraucht für die bohrungen. erkundige dich auch auf dem zuständigen wasserwirtschaftsamt, die wissen in der regel ob in deiner umgebung schon mal gebohrt wurde und ob es schwierigkeiten gab (geologisches gutachten, grundwasser...)-
dein energieversorger ist auch eine gute adresse zum nachfragen, die unterstützen bohrungen oft mit kleinen zuschüssen und/oder mit sondertarifen für die wärmepumpen.
zu überlegen wären dann auch ob das ganze nicht zu optimieren wäre z.b. mit photovoltaik kombinieren ( haben wir auf grund der kosten erstmal hinten angestellt). wir haben einen wassergeführten ofen in das neue heizsystem einbinden lassen,d.h. wenn der kaminofen bollert, gibt er einen teil seiner wärme in die wassertaschen ab und die gehen in den pufferspeicher.


Wir warten diesbezüglich erst mal ab. Unsere Gemeinde will gemeinsam mit der Nachbargemeinde ein Geothermie-Projekt aufziehen, mit Fernwärme für alle. Jedenfalls hat es da schon eine Info-Veranstaltung gegeben und eine Umfrageaktion, wie viele Haushalte mit wie viel Bedarf überhaupt dran interessiert sind.

Frag doch mal bei eurer Gemeinde, ob sowas in Planung ist? Wenn sich viele zusammentun, wird es vielleicht kostengünstiger.



Kostenloser Newsletter