Bildungsgipfel: ... und ändern wir sich nichts


Bildungsgipfel

Nächstes Jahr sind Wahlen, da muss Frau mal wieder Stimmung machen.

Seit Jahrzehnten verspricht die Politik Besserung, mit weniger Ausgaben.

Bsp.

Meine Tochter besucht das Gymnasium. Ich bin da auch im SEB.

Die Schule hat ein recht junges Lehrer-Team. Damit verbunden sind sehr viele Lehrerinnen in Elternzeit. Diese Lehrer besetzen Planstellen, sind aber nicht an der Schule. Das macht ca. 15 % der gesamten Stunden aus. Dafür muss der Schulleiter Vertretungslehrer einstellen, qualifizierte Lehrer sind aber nicht zu haben. Offene Stellen können in Rheinland Pfalz nicht besetzt werden - es fehlen einfach Lehrer, duch verfehlte Politik.
Das führt dazu, das die Klassen voll mit 30-32 Schülern besetzt sind. Die Schüler müssen damit leben, öfter andere Lehrer zu haben, was zu zusätzlichen Problemen führt. Vom Zustand des Gebäudes ganz abgesehen. Scheinbar kostet Energie in öffentlichen Gebäuden nichts.

Politiker haben sich in der Vergangenheit nicht wirklich für solchen Probleme interessiert. Außer in Wahlzeiten.

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht und sollten Eltern nicht endlich auf die Barikaden gehen?

Mir wird echt übel. Du sagst es, diese Phrasendrescherei ist nur eine Werbekampagne, um Wähler zu fangen. Autsch. Gehts noch. Ich glaube da nix mehr. Lass mich überraschen. Sage nur: Blühende Landschaften. Wenn Herr Kohl damit meinte, dass im Osten die Natur wieder zurückkehrt, weil ganze Wohnsiedlungen abgerissen wurde, dann hatte er natürlich recht. Sie wollen 2009 das Kindergeld erhöhen und Familien steuerlich deutlich entlasten, wo soll denn dann bitteschön noch Geld für die Bildung herkommen?


Beschäftige mich grad für die Uni mit Bildungsungleichheit.
Es ist einfach nur traurig, wie wenig sich getan hat und wie wenig sich tut.



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