Psychologe / Psychiater ? Unterschied?


Hallo Ihr Lieben,

grundsätzlich würde mich mal der Unterschied zwischen Psychologe und Psychiater interessieren!?

Was sind das für Fachärzte, wie man sie in amerikanischen Filmen immer sieht?
Unter welchen Voraussetzungen kann man hier in Deutschland zu einem solchen Arzt gehen und wer trägt die Kosten?
Ab wann oder aus welchem Grund sollte man überhaupt zu diesen Fachärzten?

Fragen über Fragen...

Liebe Grüße
Fran


Hi Fran
Der Unterschied liegt vor allem in der Ausbildung. Ein Psychiater ist ein Arzt mit psychiatrischer Weiterbildung, hat also eine formalmedizinische Ausbildung gemacht. N Psychologe hat diese nicht, sondern Psychologie studiert.
also, n Psychologe ist grob gesagt mal derjenige, der die Therapie macht. Der Psychiater ist derjenige, zu dem du geschickt wirst, wenn du Psychopharmaka brauchst/willst/ du oder dein Therapeut was abklären lassen will(st), denn ein Psychiater kann auch mögliche körperliche Ursachen abchecken, das kann ein Psychologe nicht. Gefahr liegt bei den Psychiatern darin, dass sie schnell alles mit Tabletten wegkurieren wollen (Nicht bei allen, um Gottes willen... aber die Erfahrung hab ich selber gemacht und sehr viele andere auch, wie man so hört). Psychopharmaka sind aber nicht so harmlos, wie sie gern dargestellt werden, also Vorsicht, und auch unabhängig vom Arzt informieren!

Grundsätzlich gilt (zumindest bei Kassenpatienten, bei Privatpatienten kenne ich mich nicht so aus), dass du, wenn du in den letzten 2 Jahren keine Therapie gemacht hast, zu einem kassenärztlich zugelassenen Therapeuten gehen kannst und die ersten 5 Stunden muss die Kasse übernehmen. Kommst du mit dem nicht klar, kannst du auch nen zweiten und gegebenenfalls nen dritten ausprobieren, den Dritten würd ich aber in jedem Fall erstmal mit der Kasse klären. (Bei mir waren zwei kein Problem). Nach diesen 5 Stunden schreibt dein Thera nen Antrag an die Kasse, wahrscheinlich brauchst auch ein Konsiliargutachten eines anderen Therapeuten (kein Problem). Anträge gehen meistens durch, die wissen schon, wie sie ihr Zeug zu formulieren haben ^_^

Ich würde mir vorher überlegen, welche Probleme du hast und was du von der Therapie erwartest, danach kann man ne Therapieform auswählen, von der Analyse bis zur Verhaltenstherapie. Analyse dauert auf jeden Fall länger (Vorteil: du kriegst von vornherein mehr Stunden bewilligt und hast mehr Zeit um Probleme zu bearbeiten und an dir zu arbeiten, "Nachteil": du musst es halt länger durchziehen).

Ab wann man zum Psychologen sollte - meiner Meinung nach sollte das jeder, der das Gefühl hat, mit seinen Problemen alleine nicht mehr so gut klarzukommen oder sich schlicht und einfach davon erschlagen fühlt.
Wichtig ist, dass du auch bereit bist, an dir zu arbeiten.
Es ist, auch wenns von manchen noch so dargestellt wird, nix schlimmes daran zur Therapie zu gehen... im Gegenteil!
Ab wann man zu nem Psychiater sollte... hm, eben bei wirklich schweren Sachen, bei denen man auch kleine bunte Pillen haben will... meistens aber in Verbindung mit ner Therapie
Wenn du noch Fragen hast, kannst mir auch gern ne PM schreiben.

Liebe Grüße und Kopf hoch, das ist alles weit weniger kompliziert als es klingt

Phoenixtear


Ein Psychiater therapiert aber auch!! Nur Mediakamente verschreiben stimmt nicht, dafür braucht der keinen Facharzt.


Stimmt dena, da hab ich mich ein bissl doof ausgedrückt...
natürlich machen die auch Therapie, sonst hätten sie sich nen großen Teil ihrer Zusatzausbildung ja sparen können. Phoenix' Sprachverwirrungen ^_^ Aber ich weiß doch immer was ich mein, wenn ichs schreib *lol*


ganz kurz gesagt

ein psycholog therapiert deine seele, ängste, phobien usw.
ein psychiater wenn du wahnvorstellungen hast oder schizophren bist usw.


Ich bin mit meinen Depressionen 4 Jahre lang bei einem Psychiater in Behandlung gewesen, größtenteils ohne Medikamente (nur am Anfang, als es noch richtig heftig war.... wurd später langsam ausgeschlichen.


Lieben Dank an Phoenixtear und all die anderen!
Ich bin auf jeden Fall ne riesige Ecke schlauer geworden und weiß jetzt, welcher Mensch der richtige ist :)
Und ich weiß auch, dass ich keine Überweise brauche, um zu einem Psychologen zu gehen.

Vielen Dank nochmal!


naja, so ganz richtig ist das nicht... du brauchst keine um da erstmal hinzumarschieren, aber damit der mit der Kasse abrechnen kann brauchst du schon einmal im Quartal Überweisungsschein und Kassenkarte...
Es ist aber ziemlich wurscht woher die Überweisung kommt, also, von welchem Arzt, das muss nicht der hausarzt sein. Ich hol sie immer vom Neurologen oder Frauenarzt, je nachdem. Dem musst du auch gar nix erzählen - nur dass du die zur Weiterbehandlung brauchst

tante Edit sagt: mach dir keine Gedanken wegen "Tratsch", jeder Arzt hat Schweigepflicht, die gilt auch für überweisungen

Bearbeitet von Phoenixtear am 17.11.2008 15:48:18


ich meinte, fran will uns damit sagen, sie fühlt sich
so weit gut, dass sie keinen seelenklempner braucht.

irgendwer hat ihr wahrscheinlich eingeredet, sie sei "füsiater reif"


Ok, ich hab mir jetzt nicht alle Beiträge durchgelesen aber habe beim Überfliegen doch gemerkt, daß einiges nicht ganz stimmt.

Erstmal: Ein Psychologe hat Psychologie studiert, darf aber mit diesem Abschluß NICHT therapieren!!!! Wenn er die psychotherapeutische Zulassung nach dem Psychotherapeutengesetz erlangen möchte, MUSS er dazu eine Zusatzausbildung machen. Erst dann darf er sich Psychotherapeut nennen.

Medikamente darf er nicht verschreiben, da er keine medizinische Ausbildung hat.

Ein Mediziner darf ebenfalls sich nur dann Psychotherapeut nennen, wenn er eine psychotherapeutische Ausbildung nach dem Psychotherapeutengesetz absolviert hat. Er ist dann medizinischer Psychotherapeut aber kein Psychiater!!! Medikamente darf er verschreiben.

Ein Psychiater hat ganz normal Medizin studiert und seinen Facharzt in Psychiatrie gemacht. Ganz genauso wie es ein HNO Arzt gemacht hat, ein Neurologe, ein Kinderarzt, Frauenarzt etc...

Will er psychotherapeutisch arbeiten, braucht er ebenfalls eine psychotherapeutische Zusatzausbildung.

Alle bis jetzt genannten Fälle können eine Kassenzulassung der gesetzlichen KV beantragen.

Dann gibt es daneben noch die Heilpraktiker (eingeschränkt auf Psychotherapie). Diese dürfen sich nicht Psychotherapeut nennen.

Um als Heilpraktiker Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz ausüben zu dürfen, braucht es eine Prüfung vor dem Gesundheitsamt. Dazu braucht man keine besonderen Voraussetzungen außer dem Mindestalter von 25 Jahren und Minimum einen Hauptschulabschluss. Eine Ausbildung ist nicht verpflichtend aber ratsam.

Er kann nicht bei den gesetzlichen KV abrechnen, aber einige private haben Tarife, die den Heilpraktiker mit abdecken.

Zusammenfassend: Psychotherapeut darf sich nur nennen, wer eine Psychotherapeutische Ausbildung gemacht hat. Voraussetzung dafür: abgeschlossenes Studium in Medizin oder Psychologie.

Diplompädagogen, Sozial- und Sonderpädagogen dürfen eine Ausbildung zum Kinder- und Jugendpsychotherapeuten machen und ebenfalls über die GKV abrechnen.

Merke: Ein Psychologe ist nur dann Therapeut, wenn er die Ausbildung dazu absolviert hat, ansonsten darf er nicht psychotherapeutisch arbeiten.

In einigen Bundesländern gibt es aber die Regelung, daß ein Psychologe, der klinische Psychologie vertiefend studiert hat (als ein Prüfungsschwerpunkt z.B.) die heilpraktische Zulassung für Psychotherapie ohne Prüfung vorm Gesundheitsamt beantragen kann.


Hmm... Einwenig verwirrt bin ich jetzt schon :unsure:

Wenn es also, wie es so schön hieß, um die Seele und/oder Ängste geht, ist aber schon der Psychologe richtig, oder?


Zitat (Fran @ 19.11.2008 14:40:06)
Hmm... Einwenig verwirrt bin ich jetzt schon  :unsure:

Wenn es also, wie es so schön hieß, um die Seele und/oder Ängste geht, ist aber schon der Psychologe richtig, oder?

Nicht wirklich. Man kann Psychologie studieren, aber eine ganz andere Fachrichtung wählen, als klinische Psychologie (also alles was mit psychischen Krankheiten, Ängste, etc zu tun hat)

Es gibt zum Beispiel Psychologen, die arbeiten in Unternehmen in der Personalberatung oder in der Marktforschung etc etc...

Psychologie ist die (empirische) Wissenschaft über das menschliche Erleben und Verhalten, sowohl intrapersonell, also das was im Menschen selbst passiert als auch interpersonell, also alles was zwischen einzelnen Menschen passiert.

Die Psychologie untergliedert sich in:

allgemeine Psychologie
differenzielle Psychologie
Sozialpsychologie
Lernpsychologie
klinische Psychologie
Arbeits- und Organisationspsychologie.

Ich hoffe, ich habe jetzt keinen Bereich vergessen.

Wer also Psychologie studiert hat, muß nicht zwingend sich mit psychischen Erkrankungen auskennen. Klar, irgendwann mal im Studium kommt jeder Bereich dran aber dann spezialisiert man sich auf einem Gebiet.

Ein Psychologe, der therapeutisch tätig sein möchte, braucht die Zusatzausbildung zum Psychotherapeuten.

Es gibt aber auch Psychologen, die eine psychologische Beratung anbieten, dazu braucht es keine verpflichtende Ausbildung. Allerdings ist die Grenze zwischen Beratung und Therapie oft nicht eindeutig. Und ohne therapeutische Zulassung bewegt man sich dann auf sehr sehr dünnem Eis.

In der Alltagssprache spricht man (leider) immer nur vom Psychologen, wenn vom Psychotherapeuten die Rede ist. Deshalb kommt es öfter zu solchen Verwirrungen.

Kleines Beispiel: Ein Dozent von mir ist Psychologe, klar hat er ja auch studiert. Sein Interessens- und Forschungsschwerpunkt ist Legasthenie und Schriftspracherwerb.

Käme jetzt jemand auf die Idee ihn mit einer Depression, Zwangsstörung, Esstörung, Schizophrenie etc aufzusuchen, weil er ja Psychologe ist, würde diese Sitzung ziemlich frustrierend für beide ablaufen :D UND, mein Dozent dürfte gar nicht therapieren, weil er keine Zulassung hat. Würde er es trotzdem machen, müßte er mit einer Strafe rechnen...Ähnlich als wenn jemand ohne Approbation medizinisch tätig werden würde.

Wenn jemand die psychotherapeutische Zulassung hat (unabhängig davon ob er Psychologie oder Medizin, bei Kinder- und Jugendpsychotherapie auch Sonder-,Sozial- oder Pädagogik studiert hat), kann er alles behandeln. Also Depressionen, Manien, Angststörungen, Zwänge, Schizophrenien etc etc.

Aber nur ein medizinischer Psychotherapeut darf Medikamente verschreiben. Also muß ein psychologischer Psychotherapeut meist mit einem Arzt zusammenarbeiten (sofern er nicht eh in einer Klinik tätig ist.)

Bearbeitet von Mellly am 19.11.2008 15:52:48

Was den Psychiater angeht. Soviel ich weiß hat dieser die Fachrichtung Psychiatrie/Psychotherapie. Also da ist einfach während des Facharztes die Psychotherapie mit dabei.

Während man als Hausarzt oder Neurologe z.B. die therapeutische Zusatzausbildung erst noch machen müßte, sofern man pychotherapeutisch arbeiten möchte.


Liebe Mellly,

vielen lieben Dank für sehr ausfürhlichen Erklärungen! :)


Mögen es manche für ein Klischeebild oder eine Volksmeinung halten... ich hab meine Freundin (seit vielen Jahren in wechselnden Therapien / Therapiemethoden) mal dazu befragt und sie bestätigt es: der Psychiater hat wohl die Couch in seinem Ordinationszimmer und man redet auch mit ihm über das Problem, aber er behandelt vorzugsweise konservativ, also zunächst medikamentös, kann aber gleichwohl eine psychologische Therapie mit anraten, sofern er das für indiziert hält.

Der Psychologe hat natürlich genauso studiert, leitet jedoch (mit der nötigen Zusatzqualifikation hier) eher die Gesprächsgruppe oder macht Einzelgespräche und versucht, "das Leiden der Seele" des Patienten begleitend oder alternativ zur medikamentösen Therapie oder alternativ dazu herauszufinden (ich bleibe beim Krankheitsfall: Psychologen haben es jedoch nicht nur mit kranken Leuten zu tun).


Extrem grob gesagt: die bunten Pillen kommen vom Psychiater und der macht notfalls auch die Einweisung fertig.
Der Psychologe stellt beides nicht in Frage, aber er redet mit Dir darüber. ;)

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 23.11.2008 06:28:02


Zitat (bonny @ 17.11.2008 15:55:01)
ich meinte, fran will uns damit sagen, sie fühlt sich
so weit gut, dass sie keinen seelenklempner braucht.

irgendwer hat ihr wahrscheinlich eingeredet, sie sei "füsiater reif"

:lol: Das hast Du prima gesagt, bonny! :blumen:

Seelen-Weh-weh kommt nicht von heut-auf-morgen, meist braucht es eine ganze Zeit. :trösten:
Richtig ist der Gang (für den an sich Gesunden, der sich sonst soweit gut fühlt und funktioniert, aber trotzdem irgend ein drängendes Problem mit sich selbst hat) dann erst zum Hausdoc und dann vielleicht mal zum Psychologen.
Der ist meist sehr nett, nimmt sich viel Zeit und redet mit einem darüber ... leider ist er auch meist sehr teuer, da man ihn nurmehr privat konsultiert. Das hilft oft sehr viel weiter. Mit der entsprechenden Qualifikation kann auch der zu Medikamenten raten, versucht es aber meist erstmal ohne und mit Verhaltensanalyse / -therapie.

Wird die Störung jedoch vom Hausdoc als ernster oder gravierend eingestuft, wird er an den Psychiater verweisen und von diesem (auch) einen Bericht anfordern, da hat der Nervenfacharzt dann meist schon Medikation angesetzt und beobachtet seinen Patienten nun (auch in Gesprächen), wie dieser sich nun unter (nicht zu unterschätzender) Chemie weiterentwickelt.

Wird es wirklich dicke und geht es auf die Einweisung, kann der Psychologe schlecht wider den Psychiater (und den Hausdoc und den Landkreismenschen, der dann letztlich die Überstellung auf Station vornimmt). Der Psychologe redet einem dann gut zu, sich ins Unvermeidliche möglichst kooperativ zu schicken. ;)

Fran, ich bin ganz sicher, daß es bei Dir nicht so weit ist... :)

Ich will nicht kleinlich sein aber eben nur um Verwechslungen wirklich mal auszuschließen...

Wenn ihr alltagssprachlich vom Psychologen redet, meint ihr meist den Psychotherapeuten, denn nur der kann psychische Krankheiten therapieren.

Wenn ihr also irgendwann mal jemanden kennenlernt, der sagt, er sei Psychologe, dann könntet ihr ins Fettnäpfchen treten, wenn ihr ihn über diverse psychische Leiden ausfragen wollt.

Ein Psychologe ist nicht das gleiche wie ein Psychotherapeut. Es gibt auch Psychologen, denen ist das Seelenheil anderer total egal, weil nicht sein Fachgebiet..

Natürlich kann auch ein Psychologe ohne psychotherapeutische Ausbildung eine Praxis haben, dann aber als psychologischer Berater, es sei denn, er hat nach dem Heilpraktikergesetz die staatliche Psychotherapiezulassung erhalten, dann darf er Psychotherapie betreiben, kann aber nicht bei den gesetzlichen Kassen abrechnen. Für die heilpraktische Zulassung (beschränkt auf Psychotherapie) braucht man aber kein abgeschlossenes Studium. Sondern minimum Hauptschulabschluss, Mindestalter 25 Jahre und (meist, es gibt Ausnahmen) die Prüfung vorm Gesundheitsamt.

Die meisten Psychiater arbeiten im Krankenhaus (Psychiatrie) natürlich kommen sie deswegen mit den schweren psychiatrischen Erkrankungen schneller in Kontakt als ein Therapeut in freier Wildbahn (also mit einer Praxis). Aber auch im Krankenhaus arbeiten Psychologen, ja jetzt meine ich Psychologen aber auch psycholog. Psychotherapeuten. Also auch die kommen mit schweren psychiatrischen Krankheiten in Kontakt, die sie dann auch therapieren. Natürlich immer in Zusammenarbeit mit dem leitenden Psychiater, der ja die Medikation überwacht.

Und heute geht man auch davon aus, daß eine Psychotherapie in den meisten Fällen sowohl medikamentengestützt als auch psychotherapeutisch sein sollte.

Also nur Psychopharmaka ist in den wenigsten Fällen (meist wirklich leichtere Erkrankungen) heute noch angezeigt.

Tante Edit meint, um das ganze noch spannender zu machen, würde sie noch den Neurologen mit in das Karrussell einsteigen lassen :D Also den Facharzt für Nervenerkrankungen

Bearbeitet von Mellly am 23.11.2008 11:58:31


Zitat (Die Bi(e)ne @ 23.11.2008 06:52:12)
:lol: Das hast Du prima gesagt, bonny! :blumen:


danke bienchen :D

manchmal ist es von vorteil, sich nur auf das wesentliche zu konzentrieren
statt eine ellenlange doktorarbeit abzuliefern :lol:

in der kürze liegt die würze. <_< oder manchmal ist weniger mehr ^_^

Du hast völlig Recht, bonnylein: ich neige ja selbst trotz wenig Ahnung oft zur Vieltipperei ;) .
Es geht doch eigentlich darum, dem Ratsuchenden so einfach wie möglich zu erklären, was man meint (Links zu spezifischen Erklärungen kann man einbauen) oder wie seine Frage zu beantworten ist.
Hier gehts ja nicht um eine Eins für eine Dissertation. :)

Mellly, der Neurologe ist ganz sicher ein interessantes Gesicht auf dem Karussell! :) Der hat ja ein ganz breites Spektrum.
Unter anderem guckt er sich nämlich nicht nur böse Hirntumoren an, die auf noch gesunden Nerven(-enden) herumdrücken, sondern weiß auch zu helfen, wenn z.B. nur ein paar Finger oder die Füße bei einem ansonsten ganz gesunden Menschen unkontrolliert zucken. :blumen:
Oder hilft dem Unfallopfer, dessen lebenswichtige Nerven ein- oder abgeklemmt / durchtrennt waren und nun wieder funktionieren sollen, so gut es geht.
Er arbeitet mit dem Psychiater und dem Psychologen zusammen. :)

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 25.11.2008 02:47:27


Zitat (Die Bi(e)ne @ 25.11.2008 02:45:09)

Er arbeitet mit dem Psychiater und dem Psychologen zusammen. :)

Und mit dem Psychotherapeuten :schlaumeier: den hast du nämlich gerade arbeitslos gemacht :grinsen:

Zitat (Mellly @ 25.11.2008 17:07:51)
Und mit dem Psychotherapeuten :schlaumeier: den hast du nämlich gerade arbeitslos gemacht :grinsen:

Oh nee, das wollte ich aber jetzt nicht :unsure: : Der Psychotherapeut liefert schließlich gute Arbeit und hat viel zu tun - der soll nicht entlassen werden!!! ^_^

Ein Psychologe studiert Psychologie ein Psychiater studiert Medizin und darf daher auch Psychopharmaka verordnen.



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