Was tun bei Spinnen Phobie


Ich habe eine richtig schlimme Spinnen Phobie und hoffe das ihr mir etwas helfen könnt besser damit umzugehen die meisten machen sich ja nur lustig über mich :(

Es ist wirklich schlimm bei mir sobald auch nur die kleinste Spinne im Raum ist trau ich mich kaum noch diesen Raum zu betreten und wenn es eine mittelgroße bis große Spinne ist Kriege ich richtige panikattacken also schon wenn sie erbsengroß ist...

ich wohne auf dem Dorf und wenn ich Abend nachhause komme sind unten vorm Aufgang auch so einige Spinnen an der Tür und ich traue mich oft nichtmal aufzuschließen auch wenn die Spinnen nur oben an der Hausnummer sitzen :(
Es belastet mich wirklich sehr und ein befreundeter Psychologe hat es mit schick Therapie versucht und mir eine Tarantel auf die Hand gesetzt um mir zu Zeigen das sie mir nichts tut und es nicht schlimm ist...das ist völlig in die Hose gegangen ich habe angefangen zu schreien , zu heulen und bin völlig ausgeflippt und weggerannt

Wenn ihr mir irgendwie helfen könnt wäre ich wirklich dankbar
Nur zur Info ich wohne alleine und hab niemanden der mir die Spinnen immer weg macht das ist also keine Lösung :(


Tut mir leid ich meine "schock Therapie"


Hallo, @Tatti94,

nun, bei so einer starken Arachno-Phobie sehe ich als einzig sinnvolle Möglichkeit, daß Du deswegen einen
Psychotherapeuten aufsuchst.- Allein wirst Du dagegen kaum ankommen, dafür sitzt das zu tief.- Und irgendwelche "Beschwörungsformeln" o.ä. kosten nur Geld, und bringen Nix.
Wird natürlich auch nicht so leicht sein, einen Therapeuten zu finden, wenn Du so ländlich wohnst.- Was hat denn der Mensch, der Dir die angebliche Tarantel auf die Hand gesetzt hat, anschließend getan?- Als "Psychologe" wird er Dir ja wohl kaum mit der auf den Kopf geklopft haben, damit Du Dich beruhigtest?!- Was DER gemacht hat, war von meiner Warte absolut idiotisch.- Wenn ICH denke, mir würde Jemand eine Maus auf die Hand setzen, um mir dadurch meinen Abscheu zu nehmen, na, der müßte ganz schnell laufen können... :labern: .
Es gibt aber ja auch unzählige Selbsthilfegruppen.- Mach Dich mal schlau bei Tante Gockel, was die zu bieten hat.

Viel Erfolg...schöne Grüße...IsiLangmut


Hallo liebe tatti ... ich habe früher ebenfalls beim Anblick der allerkleinsten Spinne (übrigens egal ob tot oder lebend) Gänsehaut bekommen ... aber diese Angst hat irgendwann von selbst nachgelassen und mittlerweile bin ich beim Anblick von Spinnen völlig cool B)

vielleicht passiert das bei dir ja ähnlich und die Angst verschwindet von selbst :unsure:

ich wünsche dir jedenfalls, dass du einen Weg findest, damit umzugehen :blumen:


btw ... ich habe Angst vor Pferden :ph34r:


Und ich dachte schon ich bin das einzige weibliche Wesen das Pferde nicht mag 😁
agnetha ich rette dich vor Pferden und du mich vor Spinnen ok?


schöne Idee ... wir gründen eine Selbsthilfegruppe und retten dann gemeinsam die Isi vor Mäusen :P

und aus den Pferden machen wir Salami :pfeifen:


Hallo. Tatti, tja, das ist ein Problem, diese Angst vor Spinnen. Bei mir hat diese Angst erst im Alter nachgelassen, wobei ich heute noch Angst vor diesen fetten schwarzen Spinnen habe. Aber ich habe mich einigermaßen mit ihnen arrangiert. Habe natürlich vor allen Fenstern Gaze, aber selbst wenn sich mal eine kleinere Spinne ins Haus verirrt, bekomme ich nicht mehr wie früher fast ne Herzattacke...
Will sagen, die Angst vor Spinnen wirst du wohl nie ganz verlieren, aber du kannst lernen, mit deiner Spinnenphobie besser umzugehen. Schau dir bewusst Spinnen an, am besten draußen. Eine Kreuzspinne z.B. geht nie aus ihrem Netz. Sie wird immer am Rand sitzen und auf Beute warten. Schau dir die Spinne an, sie ist eigentlich nicht hässlich. Und wenn du das kannst, sie ohne Herzklopfen anzusehen, beobachte sie, wie sie ihre Beute einspinnt, ist irgendwie faszinierend. So hab ich ein bissel meine Angst verloren. Auch vor kleineren Spinnen. Nur bei den dicken schwarzen, die so schnell flitzen, muss mein Gattemich "retten" Ich hoffe,ich konnte dir ein bissel helfen. Lb.Gr. Kochmütze


Was Kochmütze schreibt, dieses allmähliche Annähern (in schutzbietender Umgebung) an den Phobieverursacher ist eigentlich die Grundform einer solchen Therapie.

Leider dürfte Isi Recht haben, dass du in deiner Umgebung kaum einen entsprechenden Therapeuten findest - und wenn, dann bestimmt mit mindestens 8 oder mehr Monaten Wartezeit.

Der das mit dir gemacht hat, eine Tarantel auf die Hand setzen, war kein Psychologe, sondern ein Sadist. :stuhlklopfen:

Angst habe ich nicht vor solchen Viechern, aber ich ekle mich vor denen. :angry:



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