mit Freund zusammenziehen, fange Ausbildung erst an


Hallo ihr Lieben,

nach langer Zeit melde ich mich auch mal wieder :wub:
Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gestaret...

Hmm, es geht darum, mein Freund und ich wollen noch dieses Jahr zusammenziehen, und ich freue mich auch wirklich darauf.
Er ist nicht mehr in der Ausbildung und ab Februar wird er Geschäftsführer.
Ich beginne jedoch erst dieses Jahr meine Ausbildung.
Wenn ich diese beginne, dann wollen wir zusammenziehen...
Eine Wohnung hat er bereits, auch die Einrichtung ist vorhanden, für den Umzug müsste ich also auch sogut wie nichts bezahlen, da meine paar Möbel, das was davon überhaupt mitkommt, auch mit dem transportiert werden können.
Naja nun mache ich mir aber schon so meine Gedanken, besonders was das Finanzielle anbetrifft...
Wenn ich diesen Schritt wage, müsste meine Mutter sich eine kleinere Wohnung suchen, also falls es mituns auseinandergehen sollte, könnte ich nicht zurückziehen, da mein Vater jedoch noch ein Zimmer frei hätte, könnte ich wohl übergangsweise dort einziehen...
Das ist ja nicht so das Problem...

Aber wie ist das? Mein Vater (meine Eltern sind getrennt) muss er trotzdem weiterhin Unterhalt zahlen? Auch wenn ich zu Hause ausziehe?
Bis wann steht mir Kindergeld zu und muss ich das selber beantragen?
Muss ich versicherungen dann auch selber zahlen?
Ja Fragen über Fragen...

Würde mich über Antworten und Tipps sehr freuen :)

Liebe Grüße


Das Kindergeld steht dir zu bis du 27 bist oder eine abgeschlossene Berufsausbildung hast; ausgezahlt wird es weiterhin an deine Eltern. Auch sind deine Eltern bis zum genannnten Termin noch unterhaltspflichtig. Also so gesehen musst du dir da keine Sorgen machen.

Frage ist: wie sieht deine Mutter das? Immerhin muss sie dann auch ihr zuhause aufgeben....


Klar ist es für meine Mutter doof, aber sie versteht das und stellt mir da auch keine Steine in den Weg...
Naja ist halt für mich auch ales so doof, da wir jetzt an sich schon anfangen müssen zu plan, also meine Mutter muss sich was neues suchen, und dann kommen auch die Gedanken, was ist wenn mein Schatz und ich uns in drei Monaten doch anders entscheiden?
Dann hat meine Mama vielleicht schon einen neuen Mietvertrag unterschreiben....

Und wie sollten wir das am besten so mitm Haushaltsgeld, Miete etc. machen?
Also 50:50 geht ja schlecht, er verdient ja mindestens 3mal so viel, als ich dann insgesamt im Monat zur Verfügung habe...

Naja, wenn er ausm Urlaub zurück ist, sollten wir das alles mal durchrechnen, denn ich muss ja schon am Monatsende noch was über haben, für mal weggehen oder neue Klamotten, Schulsachen...


Zitat (Dena @ 06.01.2009 12:33:42)
Das Kindergeld steht dir zu bis du 27 bist oder eine abgeschlossene Berufsausbildung hast; ausgezahlt wird es weiterhin an deine Eltern. Auch sind deine Eltern bis zum genannnten Termin noch unterhaltspflichtig. Also so gesehen musst du dir da keine Sorgen machen.

Frage ist: wie sieht deine Mutter das? Immerhin muss sie dann auch ihr zuhause aufgeben....

Das wurde doch geändert...Jetzt wird Kindergeld nur noch bis max. Vollendung des 25. Lebensjahres...

Es gab aber so ne Übergangsregelung...Ich bin Jahrgang 1980 und hab noch bzw. meine Eltern Kindergeld bekommen, bis ich 27 war...

Auszug Wikipedia...

Zitat
Die 27-Jahre-Grenze wird gemäß § 52 Abs. 40 Satz 6 EStG in Stufen auf 25 Jahre gesenkt:

Geburtsjahr bis 1981: Kindergeld bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres
Geburtsjahr 1982: Kindergeld bis zur Vollendung des 26. Lebensjahres
Geburtsjahr ab 1983: Kindergeld bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres

Ok, ich bin 20, also bin ich mit 23/24 mit der Ausbildung fertig, wenn ich nicht verkürze, danach steht mir ja eh kein Kindergeld mehr zu...

Danke schonmal :)


hallo *sternchen*,

da ich aus deinen Zeilen lese das du dir ein wenig unsicher bist ob das zusammenleben klappt, könnte ich mir vorstellen das du "probeweise" erstmal 1-2 Monate bei ihm die Zelte aufschlägst. Heißt du packst deine Tasche bei Muttern und stehst bei deinem Freund vor der Tür. Wenn dein Freund will das du mit ihm zusammenlebst wird er dir sicher nicht abschlagen das ganze mal auszutesten. Ist für dich ein Lösung das auszutesten ob das tägliche zusammen sein mit deinen Freund klappt und sicher auch für deine Mutter eine Lösung bevor sie dein Zimmer aufgibt...


Hallo,

also ich lebe seit 3 Monaten sowieso schon quasi bei ihm, also wenn ich mal 5Nächte im Monat zu Hause schlafe, ist das schon viel.
Nur, dass ich halt nur da bin, wenn er auch da ist...
Das mit dem Probemonat haben wir uns auch schon überlegt...
Naja, dass es gewisse Konfliktpunkte gibt, ist uns beiden klar, aber gut, die wird es immer geben...

Ich mache mir auch weniegr Sorgen, dass das nicht klappt, und ich dann kein Zimmer mehr habe, sondern mehr, dass das finanziell nicht klappt...


hey *sternchen* erkläre mal wieso du angst wegen dem Finanziellen hast? Dein Freund hat doch jetzt schon diese Wohnung und schlägt sich mit den Kosten herum. Du bringst also nur noch mehr in die Haushaltskasse. Ich würde sagen, er weiß was er von dir bekommen kann und das du keine "riesigen" Einkünfte hast. Wenn ihr das beide wisst und darüber offen reden könnt sollte das mit der Kohle doch kein Problem sein....?


Zitat (*sternchen* @ 06.01.2009 12:42:07)
Klar ist es für meine Mutter doof, aber sie versteht das und stellt mir da auch keine Steine in den Weg...
Naja ist halt für mich auch ales so doof, da wir jetzt an sich schon anfangen müssen zu plan, also meine Mutter muss sich was neues suchen, und dann kommen auch die Gedanken, was ist wenn mein Schatz und ich uns in drei Monaten doch anders entscheiden?
Dann hat meine Mama vielleicht schon einen neuen Mietvertrag unterschreiben....

Und wie sollten wir das am besten so mitm Haushaltsgeld, Miete etc. machen?
Also 50:50 geht ja schlecht, er verdient ja mindestens 3mal so viel, als ich dann insgesamt im Monat zur Verfügung habe...

Naja, wenn er ausm Urlaub zurück ist, sollten wir das alles mal durchrechnen, denn ich muss ja schon am Monatsende noch was über haben, für mal weggehen oder neue Klamotten, Schulsachen...

Mein (jetztiger) Mann und ich haben das damals so geregelt, daß ich mich an den Umlagenkosten entsprechend beteiligt habe. Mein Liebster verdiente auch eindeutig mehr als ich (allerdings fiel keine Miete an, da eigenes, gänzlich bezahltes, Haus vorhanden ist). Was das Haushaltsgeld anbelangte, so hat er mir wöchentlich einen Betrag gegeben, von dem ich dann die entsprechenden Einkäufe (Lebensmittel, Kosmetika, Putzmittel usw.),eingekauft habe. Nach Erledigung der Einkäufe hab ich ihm das evtl. übrige Geld zurückgegeben. Sollte der Betrag nicht ausgereicht haben, bekam ich von ihm den von mir zusätzlich ausgelegten Betrag zurück. Mein selbst verdientes Geld hatte ich nach Abzug der Umlagenkosten zur eigenen Verfügung.
Selbst heute, wo wir verheiratet sind, halten wir das mit dem Haushaltsgeld noch immer so, die Methode hat sich bewährt und ich hab immer noch mein eigenes Geld - allerdings heute nur noch ein 400 €-Job und mein Männe gibt mir jeden Monat noch ein relativ großzügiges Taschengeld.

Murmeltier

Was die Versicherungen angeht...Dein Freund wird ja sicherlich eine Hausratversicherung haben. Da brauchst du keine extra...

Ansonsten brauchst du ja sicherlich nur die Krankenversicherung. Und die geht ja automatisch von deinem Gehalt ab..(neben den anderen Sozialversicherungsbeiträgen...) und eine Haftpflichtversicherung und evtl. eine Unfallversicherung...Und den Versicherungen ist es ziemlich egal, von wem sie das Geld bekommen...

Ich persönlich würde noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Je früher desto besser...


Sternchen, könntet ihr es nicht so machen, dass jeder prozentual von seinem Gehalt was abgibt? Also, so dass es eben gerecht ist...wenn er viel mehr verdient als du.
Frag mich nicht nach Details, ich bin eine Finanzniete *schäm*

Und klärt auch vorher, wer was im Haushalt übernimmt, nicht dass du dir dann vorkommst wie die neue Putzfrau ;)

Ansonsten: einfach ausprobieren, man kann sich nicht gegen alle Eventualitäten absichern.

LG
:blumen: Ribbit


Also, dass ich weniger zuzahlen kann, meinte er auch schon, ist klar...

Naja, noch ist er im Urlaub, ich denke, wenn er wieder da ist, dann können wir das vielleicht alles mal abklären...
Vielleicht, dass ich schon nächsten Monat oder so mal Probewohne...
Dann kann man auch sehen, was man so für Ausgaben für zwei Personen hat...


genau! probiert es aus, so merkt ihr ob es Finanziell geht...wenn du jetzt schon so selten zu Hause bist dürfte sich nicht viel ändern außer das du eventuell auch mal allein da bist und ihn schon ganz lieb erwarten kannst wenn er von der Arbeit kommt ;)


Zitat (Mellly @ 06.01.2009 13:38:20)
Was die Versicherungen angeht...Dein Freund wird ja sicherlich eine Hausratversicherung haben. Da brauchst du keine extra...

Ansonsten brauchst du ja sicherlich nur die Krankenversicherung. Und die geht ja automatisch von deinem Gehalt ab..(neben den anderen Sozialversicherungsbeiträgen...) und eine Haftpflichtversicherung und evtl. eine Unfallversicherung...Und den Versicherungen ist es ziemlich egal, von wem sie das Geld bekommen...

Ich persönlich würde noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Je früher desto besser...

Wenn der Partner schon eine Haftpflicht- und auch eine Rechtschutzversicherung hat, kann die mit dem VN zusammenlebende Person zusätzlich, in den meisten Fällen sogar ohne Mehrkosten, in den jeweiligen Vertrag mit aufgenommen werden.
Was die BU-Versicherungen angeht, so bin ich persönlich da sehr, sehr skeptisch. Ich habe einige Jahre in einem Anwaltsbüro gearbeitet, welches ausschließlich Versicherungen vertreten hat. Du glaubst es fast nicht, was den BU-Versicherern alles einfällt, um nicht für ihre VN zahlen zu müssen. Und vor allem glaubst Du nicht, wie extrem oft die mit ihren Argumenten vor Gericht Recht bekommen.

Von daher kann ich hier nur empfehlen, vor dem Abschluß einer BU-Versicherung sehr gut zu überlegen, ob der ausgeübte Beruf eine solche Versicherung überhaupt erforderlich macht. Die Beiträge sind ja nun auch nicht gerade gering.


Murmeltier

Zitat (Murmeltier @ 06.01.2009 15:20:34)
Was die BU-Versicherungen angeht, so bin ich persönlich da sehr, sehr skeptisch. Ich habe einige Jahre in einem Anwaltsbüro gearbeitet, welches ausschließlich Versicherungen vertreten hat. Du glaubst es fast nicht, was den BU-Versicherern alles einfällt, um nicht für ihre VN zahlen zu müssen. Und vor allem glaubst Du nicht, wie extrem oft die mit ihren Argumenten vor Gericht Recht bekommen.

Kannst du da von einer bestimmten Versicherung abraten (darf man nicht öffentlich, ich weiß, aber du kannst den Namen ja umschreiben)? :pfeifen:

Das ist aber nicht nur bei BU-Versicherungen so, jede Versicherung will ihre kosten so gering wie möglich halten und den Gewinn so groß wie möglich machen. Ich persönlich finde eine BU trotzdem wichtig!

Wie wärs denn mit "Ausbildungs-Bafög"? Bin da nicht ganz so firm drin, aber soweit ich weiß, kann man finanziellen Zuschuss beantragen. Wenn das ginge, müsste deine Ma nicht aus ihrer alten Wohnung ausziehen und du hättest finanziell etwas mehr Luft.
Frag mal bei deiner zuständigen Argentur für Arbeit nach Berufsausbildungsbeihilfe, die können dir sicher weiterhelfen. Soweit ich weiß, kriegt man bab sowieso erst, wenn man ausgezogen ist... aber mach dich mal schlau! Ich glaube, ihr könnt das mit dem zusammenziehen regeln, ohne dass deine Ma aus der Wohnung muss :)


Danke für eure Hilfe...

Naja was die Versicherungen angeht, bin ich bei meinem Schatz sowieso bestens beraten, er ist in dieser Branche tätig ^^

Ich denke auch, dass das klappen wird, denn im Moment wohne ich ja auch bei ihm, und zahle nur zum Einkauf was dazu...
Und wenn ich dann richtig verdiene kann man das finanzielle ja auch dementsprechend anpassen ^^

Liebe Grüße *sternchen*


Auf alle Fälle mach dir nicht allzu viele Gedanken. Wichtig ist, dass ihr beide zusammenziehen wollt...Geniess also auch nen bißchen das Abenteuer zusammen wohnen :lol:

Zumal ihr ja sozusagen nicht ins kalte Wasser geschmissen werdet...

Das mit dem finanziellen pegelt sich auch rasch ein. Nämlich dann, wenn ihr überschlagen könnt, wieviel ihr beide im Monat netto verdient und wieviel Ausgaben ihr monatlich habt..

ein Tipp vielleicht noch (obwohl ich selbst das nie lange durchgehalten habe :lol: ) führt das erste Jahr monatlich nen Haushaltsbuch, wo ihr alle Einnahmen und alle Ausgaben eintragt...So hast du wirklich nen Überblick...


So, ich habe gerade mit meinem Schatzi telefoniert.
Den Probemonat können wir in nächster Zeit mal beginnen...
Übers Finanzielle macht er sich gar keine Gedanken, er meint für ihn wäre es auch ok, wenn er dann anfangs die gleichen Kosten hat wie jetzt,
sprich ich müsste mich dann wohl fast nur an den Kosten für Lebensmittel etc. beteiligen...
Wegen Versicherungen will er mich nochmal beraten...
So, bin nun viel beruhigter.

Zusammenziehen wollen wir auf jeden Fall, und ich freue mich auch schon darauf!

Naja erstmal kann ch ihn Freitag Nacht, nach 2 Wochen endlich mal wieder in den Arm nehmen, dann ist der Urlaub vorbei.

Danke an euch Alle!!!

Euer *sternchen*


Zitat (Mellly @ 06.01.2009 18:12:10)
ein Tipp vielleicht noch (obwohl ich selbst das nie lange durchgehalten habe :lol: ) führt das erste Jahr monatlich nen Haushaltsbuch, wo ihr alle Einnahmen und alle Ausgaben eintragt...So hast du wirklich nen Überblick...

Der Zwegert rechnet einem an seiner Tafel auch nix Anderes vor... nur dass es dann zu spät ist. :pfeifen:

Spaß beiseite: So ein Haushaltsbuch haben wir auch geführt. War wirklich sinnvoll. Und wir machen das bei jeder finanziellen Veränderung (Steuerklasse hat sich geändert, Frau ist jetzt daheim beim Lütten--> weniger Einkommen, usw.) ... zumindest am Anfang, also bis sich alles eingepegelt hat. Da sieht man Sparpotential, wo man vorher nie welches vermutet hätte.

Zitat (Nachi @ 06.01.2009 13:32:15)
hey *sternchen* erkläre mal wieso du angst wegen dem Finanziellen hast? Dein Freund hat doch jetzt schon diese Wohnung und schlägt sich mit den Kosten herum. Du bringst also nur noch mehr in die Haushaltskasse. Ich würde sagen, er weiß was er von dir bekommen kann und das du keine "riesigen" Einkünfte hast. Wenn ihr das beide wisst und darüber offen reden könnt sollte das mit der Kohle doch kein Problem sein....?

In dem Argument sehe ich ein wenig was funkeln... Vorsicht, ist so das, was mir da intuitiv einkommt.
Der Freund "schlägt sich mit der Wohnung rum" und sie "brächte doch was ein"... das heißt, da könnte bei sternchens Zuzug doch die schnelle Rettung gesehen werden... ???

sternchen, wenn Du da nicht mal ganz genau aufpassen solltest. ;)
Sowohl mit Freund, als auch mit dieser Wohnung. Ich weiß, wovon ich rede und hab auch mal einem Freund geholfen... :ph34r: So groß die Liebe auch ist, laß Dich nicht auf etwas ein, wovon Du nicht ahnst, was dahinter stehen kann.

Eine Möglichkeit: Du gehst laufen, und zwar schnell. (Wird vermutlich nicht passieren.)
Andere Möglichkeit: Wenn er unbedingt will, daß Ihr zusmmenzieht, decke seine wirtschaftlichen Verhltnisse auf und fordere notfalls von ihm Einsicht / Aufklärung, was eventuelle Schwierigkeiten angeht..
So daß Du zumindest gleich weißt, worauf Du Dich einläßt...


Das klingt hart: aber besser, rechtzeitig gewußt, was los ist... ehe die Liebe völlig blind macht.

Alles Gute!
Biene :)

Laß Dir keine unnötigen Versicherungsabschlüsse oder etwas, was Du nicht ganz überblickst, anquatschen, das so als Rat.
Bezahle Du nur, was Du verbrauchst, einigt Euch auf Halb/Halb oder sage, Du übernimmst z.B. Essen, Putzen und Wäsche, wenn die Wohnung auf seinen Namen läuft.
Dann leistest Du Deinen Beitrag, der ausreichend ist.

Oder besprich Dich mal im Vorfeld mit seinem Vermieter, um die Sache abzusichern.
Rechtlich sicher ist nur Unterschriebenes.


Guten Morgen alle miteinander :)

also mein Freund kommt so auch ohne mich gut klar,
was das finanzielle betrifft.
Ich wohne quasi seit 3 Monaten bei ihm, zahle nichts, mal einen Einkauf,
aber auch da zahlt er die höhreren Summen.
Er ist da auch echt spendabel, lädt mich zum Essen oder ins Kino ein, will nun die Hälfte für meine Pille (Freiwillig zahlen, ich hatte da an ein Viertel gedacht, weil er eh mehr für uns ausgibt).

Nun habe ich gestern nochmal mit ihm gesprochen...
Also Miete würde während meiner Ausbildung komplett auf ihn laufen, ich müsste ledigtlich dann die Hälfte der Nebenkosten, sowie die Kosten für Lebensmittel bezahlen.
Das wird wohl machbar sein?!?!?



und zu Biene,
danke für Deinen Rat und Deine Warnung, aber mein Freund möchte nicht, dassich zu ihm ziehe, weil er einen finanziellen Engpass hat, er lebt so schon ganz gut und ist wie gesagt auch großzügig, und ich müsste dann ja echt nur das bezahlen, was durch mich an Mehrkosten entsteht.
So Wasser, Strom etc. meinte er wird sich wohl verdoppeln, wenn ich da komplett wohne, naja und Lebensmittel hat er halt im Moment quasi gar nicht im Hause,
aber ich denke, da ich ja auch durch Kindereld und Unterhalt mindestens 300-400 euro habe, wird das wohl schon passen oder?

Und was die Versicherungen betrifft, da wird er mich schon nicht übers Ohr hauen,
er wird mich da so beraten, wie es für mich das Beste ist :)

Euch allen einen schönen Tag,

euer *sternchen*


Achso die Wohnung gehört seinen Eltern...
Daher zahl er auch verhältnismäßig wenig Miete, aber mit der Miete hätte ich dann ja anfangs eh nichts zu tun...


Sorry Sternchen,

habe ich das jetzt falsch gelesen oder ist dein Freund tatsächlich Geschäftsführer?
Dann verstehe ich nicht, dass du dich als Auszubildene mit so viel Geld beteiligen möchtest / muss. Er verdient mehr, da soll er auch den Löwenanteil tragen.
Du verdienst eher bescheiden, da solltest du auch die bescheidenere Summe tragen. Meine Meinung.


naja jeder sollte seinen betrag in einer partnerschaft leisten ;)
aber das kann man schön aufteilen nach kosten/verdienst, also wenn er fünf mal soviel verdient dann sollte er auch 4/5 davon zahlen. wenn er aber meint es muss ein haus für 1200€ gemietet werden weil er standesgemäss wohnen möchte dann sollte er zuvergelichsmiete einer 2-3 zi-whg auch die differenz zahlen.

so hab ich das immer gehalten, da ich lieber etwas grösseres miete und auch genug platz habe für mein ganzes handwerkszeugs und nicht noch ein büro und werkstatt mieten darf für 400-700€ ;) also trag ich eben auch die "mehrkosten"

du solltest aber zumindest ein untermietvertrag in dein händen haben, denn so kann er dich nicht von heut auf morgen rausschmeissen! wobei ab einen gewissen zeitrahmen es eh zum gewohnheitsrecht wird!

auf den begriff geschäftsführer sollte man nicht soviel geben, ein bekannter ist es auch....von einer 3 mann firma ;) trotzdem verdient er nur um die 2000 netto ;)


also wir haben das folgendermaßen geregelt:

größere Beträge zahlt er, weil er im moment noch mehr verdient (zB Miete)
dafür gehen von meinem Konto kleinere Beträge ab (zB Strom oder Müll)

Versicherungen laufen im Moment noch alle seperat

ich nutze zwar auch gelegntlich sein Auto, aber aufm Papier gehörts ihm und er zahlt von seinem Konto sämtliche Rechnungen dafür. Ausser mal tanken

ANsonsten gilt folgende Regelung:

Wir haben jeder durchgerechnet, was wir an monatlichen Fixkosten haben und was dann jeder von seinem Konto zur Verfügung hat. Und davon wird dann eingekauft. Wir gucken da nicht so sehr nach wer wieviel bezahlt hat. Wir führen ein Haushaltsbuch per Excel und tragen alle Ausgaben und Einnahmen ein und sehen so, wie wir stehen. Wenn am Ende des Monats was übrig bleibt, dann geht man schön Essen oder es kommt in die Spardose. Im Moment sparen wir für ne größere Anschaffung. An sich klappt es ganz gut, allerdings hats gedauert bis sich die vertseckten Kosten herrauskristallisiert haben. Man glaubt nicht mit wieviel Automatenkaffee in die Bilnaz schlägt...


Nachi hat hier eine gute lösung für das haushaltsbuch gepostet ;)



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