Lamm zu Ostern? und wenn ja... wie?


Hallo ihr lieben!
Bald ist Ostern, und bei mir gehört zu einem Ostermenü immer auch Lamm dazu.
Und zwar nicht als Kuchen, sondern als totes Tier.


In den letzten Jahren mache ich immer eine Keule, die ich 2 Tage in einer Rotwein-Essig-Gewürz-Mischung marinieren, und dann ganz sanft bei 80° gare.

Das haben meine Gäste aber jetzt wirklich alle schon mal gegessen.

Fällt euch was originelleres ein? Oder findet Ihr Lamm generell ganz fürchterlich?

Als Vorspeise mache ich gebeizten Lachs mit Spargelsuppe und Sauerampfer (ich hoffe, daß ich den tatsächlich dann frisch bekomme!). Und als Nachtisch meistens irgend ein Parfait mit Rhabarberkompott.

Dazwischen darf es auch gerne Exotisch werden...!

Viele Grüße!
ZweiterVersuch


Einfach und gut!
Heu gibt es im Zoogeschäft ;)

Variationen

Auch gut mit Soße :P

Bearbeitet von wurst am 23.03.2009 20:27:24

Oh super! Danke!
Das habe ich bisher weder gegessen noch zubereitet: das wird gemacht!
:sabber:


Zitat (ZweiterVersuch @ 23.03.2009 19:53:38)

In den letzten Jahren mache ich immer eine Keule, die ich 2 Tage in einer Rotwein-Essig-Gewürz-Mischung marinieren, und dann ganz sanft bei 80° gare.

Das haben meine Gäste aber jetzt wirklich alle schon mal gegessen.


Hallo Zweiter Versuch,

auch ich líebe Lamm.
Aber mal ganz ehrlich: Warum machst du dir einen Kopf um die Zubereitung?
Wenn die selben Gäste sich 10 mal im Jahr die gleiche Pizza bestellen, dann ist das ja wohl auch nicht gerade einfallsreich. Um so willkommender für sie ist ein Lamm.

Wie währe es mit Lammfilet aufgespiesst auf Rosmarin Zweige ( schon einen Tag Vorher) sanft angebraten aus einer Marinade aus Butter mit Ölivenol Knofi da rein und auch noch etwas Rosmarin...,
Vor dem Servieren ruhen lassen, und zu Sellerie-Kartoffelpüre und einer Bunten Palette von Gemüsen ( Spargel, Bohnen, Neue Karotten) , und einer leichten Rose`Sosse....( muss ja nicht immer Rotwein sein ;) )

Sille


Lammkeule provencialisch

Zubereitungszeit:
Ca. 3 Stunden.
5-6 Portionen
Zutaten:

1,3 kg Lammkeule (neuseeländisch, tiefgefroren, mit Knochen)
2 Zwiebeln
200 g Butter
½ Scheibe geräucherter Speck (normale Dicke)
20 Scheiben dünn geschnittener, durchwachsener Speck (oder Frühstücks-Speck; der an der Fleischtheke frisch geschnittene, durchwachsene Speck ist preisgünstiger und schmeckt genau so gut wie Frühstücks-Speck).
2 EL Schweineschmalz
440 g Prinzess-Böhnchen (Abtropfgewicht)
2 EL Instant-Bratensauce
400 g Creme Fraiche
3 TL Preisselbeeren

5 Zehen Knoblauch
3-4 Rosmarin-Zweige
1,5 TL frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
8 TL Kräuter der Provence
1 TL Paprika-Pulver (edelsüß)
10 Lobeerblätter
20 Pimentkörner
½ TL Thymian


Zubereitung: Keule:
  • Lammkeule über Nacht bei RT auftauen lassen; waschen und trockentupfen.
  • Falls eine störende Haut vorhanden ist, diese entfernen.
  • Falls die Fettschicht zu dick ist, das Fett wegschneiden. Etwas Fett sollte jedenfalls für die Sauce von der Keule geschnitten und aufbewahrt werden.
  • 2 Knoblauchzehen stifteln und die Keule gleichmäßig spicken.
  • 2 Rosmarin-Zweige in ca. 1 cm lange Stückchen schneiden und die Keule damit spicken.
  • Die Keule zuerst mit 2 Zehen gepressten Knoblauch einreiben, dann mit einer Mischung aus 1 TL Pfeffer, 3Tl Kräuter der Provence und 1 TL Paprika.
  • auf 170 °C Umluft vorheizen.
  • Die Keule in einem Bräter auf ein Metallgitter legen (siehe auch Zubereitung des Gänsebratens: Durch das Gitter wird zuverlässig verhindert, dass der Braten am Bräter-Boden festbackt).
  • 4 halbe Zwiebeln, Lorbeerblätter, Piment und den restlichen Rosmarin zugeben.
  • Die Butter schmelzen, auf Siedetemperatur erhitzen und den Braten mit der Butter übergießen.
  • Den Braten in den vorgeheizten Backofen schieben und 2 Stunden bei 170 °C garen (ggf. Fleischthermometer verwenden); dabei alle 15 Minuten die Keule mit dem Bratenfond übergießen.

    Speckbohnen:
  • Den geräucherten Speck in sehr kleine Würfel schneiden.
  • 1 Zehe Knoblauch fein hacken.
  • Den Speck und den Knoblauch im Schweineschmalz anbraten.
  • Prinzess-Bohnen zugeben.
  • Mit ½ TL Pfeffer, 2 TL Kräuter der Provence und ½ TL Thymian würzen und kurz unter vorsichtigem Wenden andünsten.
  • Eine Portion dieser Bohnen in jeweils 2 Scheiben des durchwachsenen Specks einrollen.
  • Die Speck-Bohnen-Rollen scharf anbraten

    Sauce:
  • Etwas Lamm-Fett in einem zerlassen.
  • Mit 400 ml Wasser ablöschen.
  • Creme Fraiche einrühren.
  • 3 TL Kräuter der Provence und die Preisselbeeren zugeben.
  • Wenn die Keule fertig ist, die festen Bestandteile dem Bratenfond entnehmen und den Fond zur Sauce geben; gut durchrühren.

Dazu Kroketten oder Herzogin-Kartoffeln (gibt es inzwischen in guter Qualität zum fettfreien aufbacken im Backofen; nicht mehr erforderlich).

Schon mal bei den Tipps gestöbert? ;)


Honig ist eine gute Idee!

Und die Ingwer-Variante muß ich gelegentlich auch mal probieren. Zu Ostern bleibe ich Mutters wegen erstmal bei der traditionellen Variante... :pfeifen:

Viele Grüße,
H.H.


Zitat (Hornblower @ 05.04.2009 12:16:40)
Honig ist eine gute Idee!


Wenn Honig dann auch Zimt ;)

Lammkeule auf arabische Art :sabber:

Bearbeitet von wurst am 05.04.2009 12:29:21

ja, lamm mit honig ist nicht schlecht.

aber ich mags beim lamm doch eher klassisch.
am liebsten ess ich meine lammkeule daher an einer würzigen rosmarinsoße mit ordentlich rotwein.

ich find rosmarin ist einfach DAS lammgewürz schlechthin. passt wahnsinnig gut! bei mir kommt rosmarin sogar neben basilikum und oregano in die sc. bolognese. der leicht süßliche touch kommt super.

fazit: beim lammbraten macht man keine experimente. klassisch angebraten im bewährten wurzelgemüse, entsteht mit rosmarin, knoblauch und rotwein ein genial schmackhafter braten - und so soll es sein. :rolleyes:


Lammkeule gab es bei mir schon so oft zu Ostern, darum werde ich keine machen, ich denke so an Lammrücken(ein wenig Abwechslung) mit Aprikosen-Paprikasauce :sabber:



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