Kinderärztin: nach Berufung mildes Urteil bekommen


FÜR MICH UNFASSBAR!!!!

Dieser Ärztin scheint es nicht zu interessieren, das sie ein Kind getötet hat! :labern: Hauptsache, sie kann weiter praktizieren! :labern:
Eine Mutter muss aber damit leben, das sie durch diese Frau ihr Kind verloren hat, und lebenslang darunter leiden wird! :labern:

Wie denkt Ihr darüber??


Zitat (wollmaus @ 15.05.2009 19:11:31)

Dieser Ärztin scheint es nicht zu interessieren, das sie ein Kind getötet hat!

Wo steht das? Das kannst du doch gar nicht wissen, wie es in der Frau aussieht ...

Zitat
Eine Mutter muss aber damit leben, das sie durch diese Frau ihr Kind verloren hat, und lebenslang darunter leiden wird! :labern:

Und was hat das mit dem Urteil zu tun? Zivilrechtlich kann die Mutter ja, wenn sie es denn wünscht, imme rnoch gegen die Ärztin vorgehen

Sicherlich ein schwieriger Fall, bei dem ich mir aufgrund der paar wenigen Zeilen RTL-Meldung kein Urteil erlauben will/kann.
Jeder macht Fehler im Job, bei einem Arzt ist sowas natürlich besonders tragisch, mit evtl viel weitreichenderen Konsequenzen als in anderen Berufen. Die Frau hat aber wohl anscheinend nicht mit Vorsatz gehandelt, und durch die Revision lediglich versucht, ihren erlernten Beruf weiter ausüben zu dürfen.

Ich weiß, der Vergleich hinkt, aber mal drüber nachdenken schadet sicher nicht:
Wenn du einen schweren Fehler in deinem Job machst, willst du dann auch, dass man dich feuert, und dir ein 5jähriges Berufsverbot auferlegt?

Wie gesagt, ein schwieriger Fall, in den Medien wird sowas gerne mal einseitig dargestellt, keiner weiss, wie es ind er Ärztin aussieht, und ob sie jeden morgen noch in den schauuen kann.

Wollmaus, was machst du beruflich? Was passiert, wenn du einen Fehler machst? Sicher ist es tragisch, dass dieser Bub gestorben ist. Und sicher ist es richtig, dass die Ärztin verurteilt wird. Wie hoch die Strafe zu bemessen ist, möchte ich nicht beurteilen, aber ich möchte zu bedenken geben dass sie es nicht vorsätzlich getan hat und dass sie seinen Tod nicht bewusst in Kauf genommen hat. Es war ein Versehen, ein tragischer Unglücksfall. Aber ist es wirklich gerechtfertigt, dieser Frau ein fünfjähriges Berufsverbot zu erteilen?

Was passiert, wenn ein KFZ-Mechaniker bei der Inspektion eines Autos vergisst, eine Schraube richtig festzuziehen und wenn dadurch ein Unfall passiert? Bekommt der auch fünf Jahre Berufsverbot? Was passiert, wenn ein Handwerker einen Fehler macht und jemand anders kommt zu Schaden- bekommen der auch alle Berufsverbot? Sicher nicht, auch wenn durch dessen Fehler durchaus Menschen zu Tode kommen können.

Die Privatsender schlachten Fälle wie diesen gerne aus, und man weiß doch wie reißerisch und einseitig sie solche Sachen gern mal darstellen- im Interesse der Quote. Hat auch nur ein einziger Reporter mal mit der Ärztin gesprochen, sie gefragt wie es ihr geht? Ich bin mir sicher, dass sie seit diesem Vorfall dreimal kontrolliert, was sie tut. Fehler passieren... dir, mir, ihr... nur leider waren die Folgen in diesem Fall tragisch. Wer von uns frei von Schuld ist, der werfe den ersten Stein.


Zitat (Bierle @ 15.05.2009 19:21:30)
Und was hat das mit dem Urteil zu tun? Zivilrechtlich kann die Mutter ja, wenn sie es denn wünscht, imme rnoch gegen die Ärztin vorgehen

Sicherlich ein schwieriger Fall, bei dem ich mir aufgrund der paar wenigen Zeilen RTL-Meldung kein Urteil erlauben will/kann.
Jeder macht Fehler im Job, bei einem Arzt ist sowas natürlich besonders tragisch, mit evtl viel weitreichenderen Konsequenzen als in anderen Berufen. Die Frau hat aber wohl anscheinend nicht mit Vorsatz gehandelt, und durch die Revision lediglich versucht, ihren erlernten Beruf weiter ausüben zu dürfen.

Ich weiß, der Vergleich hinkt, aber mal drüber nachdenken schadet sicher nicht:
Wenn du einen schweren Fehler in deinem Job machst, willst du dann auch, dass man dich feuert, und dir ein 5jähriges Berufsverbot auferlegt?

Wie gesagt, ein schwieriger Fall, in den Medien wird sowas gerne mal einseitig dargestellt, keiner weiss, wie es ind er Ärztin aussieht, und ob sie jeden morgen noch in den Spiegel schauuen kann.



Letzter Satz gelöscht, bitte sachlich diskutieren, Beleidigungen sind nicht erwünscht

Bearbeitet von Die Außerirdische am 15.05.2009 20:46:18

Zitat (Valentine @ 15.05.2009 19:52:09)
Wollmaus, was machst du beruflich? Was passiert, wenn du einen Fehler machst?

Ja wenn einer an einer Gräte erstickt,aber du mußt auch nicht in den Knast war ja fahrläsig ;) :P :lol:

Edit.vom Alter gar nicht zu reden! :rolleyes:

Bearbeitet von wurst am 15.05.2009 20:04:46

Zitat (Valentine @ 15.05.2009 19:52:09)
Was passiert, wenn ein KFZ-Mechaniker bei der Inspektion eines Autos vergisst, eine Schraube richtig festzuziehen und wenn dadurch ein Unfall passiert? Bekommt der auch fünf Jahre Berufsverbot? Was passiert, wenn ein Handwerker einen Fehler macht und jemand anders kommt zu Schaden- bekommen der auch alle Berufsverbot? Sicher nicht, auch wenn durch dessen Fehler durchaus Menschen zu Tode kommen können.


Auf jeden Fall steht der Staatsanwalt vor der Tür. Handwerker haften für ihr tun.
Auch wenn materielle Schäden meist über eine Haftpflichtversicherung abgedeckt sind.
Trotzdem könnte jemand dafür verurteilt werden.

Sparfuchs, sicher gibt es da auch sowas wie Gewährleistung, Haftpflicht und dergleichen. Aber würde ein Koch, ein Schreiner oder ein Metzger zu Berufsverbot verurteilt werden...?

Ein Taxifahrer, der sturzbetrunken im unterwegs ist, bekommt sicher den Führerschein weggenommen, was für ihn einem Berufsverbot gleichkommt. Aber dass ein Koch fünf Jahre nicht kochen oder ein Metzger fünf Jahre nicht wursten darf, hab ich noch nie gehört.


ich schliesse mich bierles und valentines meinung an.
das geschehene ist schrecklich, wird aber durch koepfen der aerztin nicht rueckgaengig gemacht, die leiden daurch nicht weniger....bei niemandem.

mal abgesehen von der tatsache dass ich die im bericht angegebene todesursache fuer nicht korrekt halte..........aber das ist ein anderes thema. spricht halt nur fuer/gegen solche berichterstattungen.


Zitat (wollmaus @ 15.05.2009 20:01:51)
***gequotete Unsachlichkeit gelöscht, C.***

Dito!

Bearbeitet von Cambria am 16.05.2009 08:02:25

Zitat (Valentine @ 15.05.2009 20:10:08)
Sparfuchs, sicher gibt es da auch sowas wie Gewährleistung, Haftpflicht und dergleichen. Aber würde ein Koch, ein Schreiner oder ein Metzger zu Berufsverbot verurteilt werden...?


Meinst du? :pfeifen:

Die Gesetzesverstöße soll der ältere Hauptangeklagte mit 20 Monaten Freiheitsstrafe büßen, die auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde, zudem bekam er für drei Jahre Berufsverbot. Seinem Sohn wurde eine Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu 30 Euro auferlegt. Beide Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

Quelle


... und in diesem einen Beispiel ist noch niemand ums Leben gekommen!
Auch wenn hier von Fahrlässigkeit keine Rede sein kann.

Bearbeitet von Sparfuchs am 15.05.2009 20:23:56

Zitat (wollmaus @ 15.05.2009 20:01:51)
***gequotete Unsachlichkeit gelöscht, C.***

:blink: :blink:

bitte wie?

Bearbeitet von Cambria am 16.05.2009 08:03:12

Bitte keine Abwertungen und Beleidigungen hier , ansonsten wird der Thread gleich wieder zugemacht !


Ärzte sind Menschen und Menschen machen Fehler
wir wissen doch gar nicht, unter welchen Umständen das passiert ist

ich wohne neben einem Krankenhaus und bei uns im Haus wohnen immer wieder Ärzte
was die so erzählen, unter welchem Druck die stehen, da kommt einem das Grausen
und mir fällt dazu wieder ein, ich saß in der Augenklinik bei der Visite und eine Ärztin erzählte einem Kollegen, dass sie seit 48 Stunden im Dienst sei, und nun hätte der Chef sie noch zu einer OP verdonnert; sie wüsste nicht, wie sie das überstehen sollte
ich war in dem Augenblick heilfroh, dass ich meine Operation bereits hinter mir hatte


Es ist schon richtig, was da abgeht ist furchtbar - da müsste man die AG zur Verantwortung ziehen.

Das ist wie bei den Fernfahrern, die bekommen von ihren Chefs wahnsinnigen Druck und wenn was passiert, weil die Fahrer übermüdet sind, sind Sie dran.

Die genauen Umstände kennen wir nicht, der Richter wird schon wissen, warum er so geurteilt hat. Nur-- sind wir uns auch im klaren - Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei Dinge - Ärzten einen Kunstfehler nachzuweisen ist fast unmöglich.


Zitat (Sparfuchs @ 15.05.2009 21:08:47)
Es ist schon richtig, was da abgeht ist furchtbar - da müsste man die AG zur Verantwortung ziehen.

Das ist wie bei den Fernfahrern, die bekommen von ihren Chefs wahnsinnigen Druck und wenn was passiert, weil die Fahrer übermüdet sind, sind Sie dran.

Die genauen Umstände kennen wir nicht, der Richter wird schon wissen, warum er so geurteilt hat. Nur-- sind wir uns auch im klaren - Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei Dinge - Ärzten einen Kunstfehler nachzuweisen ist fast unmöglich.

Was hat hier eigentlich ein Tod eines 4jährigen Kindes mit dem zu tun,was Ihr alle hier schreibt?? :labern: :labern:

Die Ärztin hat vor Gericht gesagt, sie denkt jeden Tag an den Jungen und seine Familie. Sie war auch bloß noch ein Strich.
Der Ministerpräsident von Thüringen hat sich ja auch kein Berufsverbot aufgelegt.


Zitat (Rumburak @ 15.05.2009 21:51:47)
Die Ärztin hat vor Gericht gesagt, sie denkt jeden Tag an den Jungen und seine Familie. Sie war auch bloß noch ein Strich.
Der Ministerpräsident von Thüringen hat sich ja auch kein Berufsverbot aufgelegt.

:o :o Es war ein Mädchen!!

Zitat (wollmaus @ 15.05.2009 21:49:42)
Was hat hier eigentlich ein Tod eines 4jährigen Kindes mit dem zu tun,was Ihr alle hier schreibt?? :labern: :labern:

Was willst du eigentlich, worauf willst du hinaus? Du fragst nach unseren Meinungen, aber du akzeptierst nicht, dass es auch andere Meinungen als die deine gibt?

Zitat (wollmaus @ 15.05.2009 21:57:20)
:o :o Es war ein Mädchen!!

Irrtum, lies mal richtig nach :D

Zitat (wollmaus @ 15.05.2009 21:57:20)
:o :o Es war ein Mädchen!!

Wollmaus, allein diese Bemerkung zeigt mir schon, dass du den Artikel nicht aufmerksam gelesen hast. Es war ein vierjähriger Bub namens Franjo, der in dieser Hamburger Klinik gestorben ist.


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