Trockene Luft beim Einatmen


So .. auch ich habe durchaus mal Gebiete, in denen ich absolut nicht weiter weiß.
Kurzum:

Ich habe nach einigen Nasen- bzw. HNO-OP's keine Mandeln mehr, die Nasenmuscheln wurden verkleinert, sämtliche Höhlen aufgebohrt (also die Eingänge), die Siebbeinhöhlen wurden (lt. Arzt) aufgebohrt, meine Nasenscheidewand gerichtet und diverse Polypen entfernt.

Nun habe ich aber seit einiger Zeit folgendes Problem:
Wenn ich "normal" Atme (also durch Nase ein, durch den Mund aus), ist die Luft dermaßen trocken, das ich nach einiger Zeit fast keine Stimme mehr habe und sich ein "dicker Kloß" einer zähen Masse (was, denke ich, eigentlich Schleim sein soll) von der Konsistenz von Silikon bildet, der eine ganze Zeit im Nasenrachen (praktisch wenn man in den Mund reinschaut hinter dem Zäpfchen nach oben) "festhängt", bis ich den irgendwann einmal heraus bekomme (durch räuspern etc.).

Nun meine Frage: Hat jemand von Euch eventuell schon einmal ein ähnliches Problem gehabt und eine Lösung gefunden ?
Ich schaffe es in der nächsten Zeit schlecht, zum HNO-Arzt zu gehen, da ich ab Montag wieder eine neue Anstellung habe und dort die Zeit etwas eng wird.
Ich würde mich freuen, wenn sich jemand findet, der vielleicht einen Rat weiß.

Liebe Grüße,

Steve


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Persönliche Animositäten gelöscht.
W.


Bearbeitet von Wecker am 03.07.2009 13:00:35


dein problem gehört wohl in die rubrik "gesundheit" ^_^


Zitat (SteveHH @ 02.07.2009 20:15:50)
Wenn ich "normal" Atme (also durch Nase ein, durch den Mund aus),

"Normale" Atmung geht aber komplett über die Nase- also sowohl rein als auch raus.

Du trinkst sicher ausreichend (Wasser, Tee...)?

Die Schleimhäute lassen sich mit Emsersalz-Pastillen oder Islamoos-Pastillen gut feuchthalten. Einfach gelegentlich eine Pastille lutschen. Alter Sänger- und Rednertrick. Und immer wieder mal 'n Schlückchen Tee oder Gemüsebrühe. Die kann man auch gut in einer mit sich führen.

Zitat
Ich schaffe es in der nächsten Zeit schlecht, zum HNO-Arzt zu gehen, da ich ab Montag wieder eine neue Anstellung habe und dort die Zeit etwas eng wird.


Sollten diese Symptome persistieren, so wäre die Konsultation eines HNO-Arztes aber doch mal anzuraten.

Zitat (bonny @ 02.07.2009 20:26:52)
dein problem gehört wohl in die rubrik "gesundheit" ^_^

Sorry - ich habe mich hier ehrlich gesagt noch nicht so umgesehen :unsure: . Danke für's verschieben ;)

Zitat (Valentine @ 02.07.2009 20:31:25)

Sollten diese Symptome persistieren, so wäre die Konsultation eines HNO-Arztes aber doch mal anzuraten.

Ja .. ich weiß das ich zum Doc muss - ich schaffe es nur leider in den folgenden Wochen nicht wirklich. Aber irgendwie wird das wohl mal Zeit :blink: .. Ich habe schon so viele HNO-OP's gehabt (5), das ich so langsam keinen Bock mehr habe - das kommt noch dazu :heul:
Aber schon einmal vielen Dank für Deine Tipps - ich werde das mal ausprobieren :blumen:

LG,

Steve

Abends über nen mit heißen Wasser inhalieren sollt auch helfen. Zumindest gegen den "Kloß" im Rachen. Ich kenn das. Wenn Du in dem Wasser auch noch bissl Pinimen**ol auflöst dann gehts einfacher.
Und ein- und Ausatmen durch die Nase ist auch besser als durch den Mund. Wobei ich bei den vielen OPs :rolleyes: *seufz* in Deiner Nase nicht weiß, ob die Luft noch genug befeuchtet wird. Theoretisch eigentlich schon.


Zitat (Wyvern @ 02.07.2009 22:18:05)
Wobei ich bei den vielen OPs :rolleyes: *seufz* in Deiner Nase nicht weiß, ob die Luft noch genug befeuchtet wird. Theoretisch eigentlich schon.

Ich glaube eher, das das alles ein wenig zu viel des guten war :(
Leider wurde vor 20 -25 Jahren noch schneller zum Skalpell etc. gegriffen was Nasen-OP's angeht - ich habe das Gefühl, das weniger eher mehr gewesen wäre. Aber das kann ich leider nicht mehr rückgängig machen :wacko:

Das meinte ich ja. Aber wie Du schon sagtest, Du musst damit leben, weil man es eh nicht mehr ändern kann.
Bin mir eben nicht sicher, ob das Narbengewebe, das Du wohl noch in der Nase hast, die Atemluft genug befeuchtet. Zumindest DIR sollte das Wetter derzeit atemtechnisch passen. So schwül und feuchtwarm es ja ist. (Zumindest bei uns)
Leider klappen dafür die ganzen Asthmatiker vom Stänglein. :angry:


Es gibt Salz-Inhalatoren, die m.E. dieses Problem wirkungsvoll angehen.
Man kann natürlich auch Salz auf die klassische Art inhalieren (heisser Topf mit Salzlösung und Tuch über den Kopf).
Den Inhalator (google mal danach, du findest viel darüber) kann man schnell mal zwischendurch einsetzen und auch überall hin mitnehmen, da er sehr klein und unauffällig ist. Er sollte allerdings schon regelmäßig eingesetzt werden, um die gewünschte Wirkung zu erreichen.

Ciao
Elisabeth


Du könntest es auch, fällt mir grad ein, mit einer Nasendusche versuchen. Die Dinger gibt es in der Apotheke.

Nur der Vollständigkeit halber: Rauchen wäre auch eher ungünstig. Allerdings vermute ich, dass du eh nicht rauchst.


Zitat (Valentine @ 03.07.2009 18:32:10)
Du könntest es auch, fällt mir grad ein, mit einer Nasendusche versuchen. Die Dinger gibt es in der Apotheke.

Nur der Vollständigkeit halber: Rauchen wäre auch eher ungünstig. Allerdings vermute ich, dass du eh nicht rauchst.

Das mit der Nasendusche kenne ich noch aus dem Krankenhaus .. da saßen wir Kinder (bei meiner 1. OP) damals immer zu viert in einer Reihe vor Waschbecken und mussten NaCl-Lösung durch die Nase hochziehen und ausspucken ... das war vielleicht ein gewürge damals :pfeifen:
Ich rauche seit ~3 Jahren nicht mehr - das habe ich meiner Tochter zuliebe aufgegeben (ich habe gerne geraucht wenn ich ehrlich bin :pfeifen: ).
Ich habe mir auch schon überlegt, mir mal 'nen Pari-boy zu besorgen .. die Dinger sind auch nicht übel :)

Vielen Dank für die guten Tipps - ich habe mir jetzt erst einmal Emser-Pastillen geholt und werde wohl auch noch ein wenig Inhalieren. Mal schauen was das wird :)

LG,


Steve


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