Schulobst? leider nicht!


Ich weiß noch als ich zur Schule gind gab es die Schulmilch,für einen geringen Betrag im Monat bekahmen wir zur großen Pause Täglich unsere Tüte Milch oder Kakao. ;)
Fast hätte man den Kindern wieder was gutes getan,aber nur fast das Schulobst wurde abgeschmettert. :labern:
Wegen lächerlicher 18,6 Millionen Euro/Jahr für ganz Deutschland für andere Dinge ist Geld da aber nicht für die Kinder!!! :huh:

Bericht :pfeifen:


Als ich Kind war, gab uns Mutti Obst (Apfel oder Birne im Winter mal ne Orange) in die Schule mit mit. - So einfach geht das.

Für vieles geben heute Eltern Geld aus (Auto, Händy, Computer.....) aber nicht für die gesundes Essen.....

Frag mich wirklich ob wir heute so unmündig sind, dass für alles "der Staat" aufkommen muss.


Also hier muss ich tabida zustimmen.

Warum soll sich der Staat immer um alles kümmern? Vor allem wenn es um sowas geht? Wozu haben die Kinder Eltern? Die sind doch für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich, nicht der Staat. Die Eltern müssen dafür sorgen, dass sich ihre Kinder gesund ernähren und eine Banane oder ein Apfel kostet echt nicht die Welt und es ist echt kein Umstand, das Obst selber zu kaufen und es selber in die Schultasche des Sprößlings zu packen. So viel sollte einem das eigene Kind schon wert sein.
Außerdem bringt das Schulobst rein gar nichts, wenn manche Kinder heutzutage gar nicht wissen, wie ein Apfel aussieht. Früher mag das sicherlich geklappt haben, aber heute sind die Kinder oft zu verwöhnt, als das sie mal zu einer gesunden Alternative greifen. Da wird das Schulobst auch nichts dran ändern.
Diese 18,6 Millionen sollten mal lieber in die Schulbildung gesteckt werden. Das finde ich persönlich dann doch wichtiger.


Zitat (dark_and_angel @ 11.07.2009 09:23:46)

Außerdem bringt das Schulobst rein gar nichts, wenn manche Kinder heutzutage gar nicht wissen, wie ein Apfel aussieht. Früher mag das sicherlich geklappt haben, aber heute sind die Kinder oft zu verwöhnt, als das sie mal zu einer gesunden Alternative greifen.

Ja eben deswegen :pfeifen:
Das ist doch mal was nützliches,für jeder Mist sind Milliarden da aber für ein paar Äpfel reicht es nicht :angry:

Naja, aber ist es nicht Sache der Eltern, auf sowas zu achten?
Wenn Menschen ein Kind in die Welt setzen, haben sie ihrem Kind gegenüber eine Verantwortung. Und das gehört in meinen Augen dazu. Der Staat kann ja meinetwegen mit bestimmten Ernährungsprogrammen helfen, mit Workshops zum Beispiel. Aber dass das dann auch umgesetzt wird, das ist in meinen Augen Sache der Eltern, nicht Sache des Staates. Die Eltern sind jeden Tag mit ihrem Kind zusammen (oder sollten es zumindest mal), sie sorgen dafür, dass das Kind frühs, mittags und abends eine Mahlzeit auf dem Tisch stehen hat. Also wenn man bei jemandem anfangen muss, dann bei den Eltern, nicht bei den Kindern.


:) ich stimme dark and angel 100% zu.

das mit den workshops gibt es in der schule meines sohnes: einen tag im jahr werden die kinder zu obst und nüssen eingeladen, einen anderen tag gibt es ein andalusisches frühstück: brot mit olivenöl und tomatenpürree.

aber im prinzip denke ich auch, die kinder können ja auch von zu hause ein stück obst mitbringen.
oft sieht man doch, dass kinder in der schule schokoriegel oder ähnliche dinge essen. für das geld könnte man genauso gut obst kaufen :pfeifen:

die hauptverantwortlichen für die erziehung der kinder sind die eltern, die schule ist nur eine ergänzung dazu.
das betrifft sowohl die ernährung als auch andere bereiche.


Seit Jamie Oliver's Schul Essen Reform hier in England, in den Schulen gesuenderes Essen anzubieten, und Pommes etc. komplett zu verbannen, haben viele, viele Kinder jetzt ihr eigenes Essen von zu Hause mit. Traurig. Ich glaube auch, dass man zuerst in der Familie schauen sollte. Was nuetzt es, wenn es zu Hause nur "Mist" gibt. Dann wird der Apfel in der Schule von den Kindern strikt abgelehnt.


in der Grundschule kostet bei uns das kleine Päkchen Milch 0,25 € am Tag , im Sommer ist das für meinen Junior zu wenig zu trinken - vorallem wenn er Sport hat nimmt er immer noch 2 kleine Flaschen Wasser mit , er ist aber auch erst gegen 16.30 Uhr zu Hause , im Hort wird noch Tee zur Verfügung gestellt

Obst/Gemüse gebe ich beiden Kinder immer extra mit , Junior bekommt maximal zur Schulspeisung noch Obst dazu , aber das ist auch nicht jeden Tag so (eher sehr selten)


Ich bin auch der Meinung, dass die Eltern dafür verantwortlich sind! Aaaaber:
Manche Eltern kapieren´s halt net - sei es die eigenen Unwissenheit oder Bequemlichkeit oder Beides!
*ironiemodusan* warum Äpfel, Bananen, Apfelsinen, Kiwis.... kaufen?
das Zeugs gibt´s doch auch püriert in Plastikfläschen/Tüten im Kühlregal, *ironiemodusaus* :P

Wenn man aber bedenkt, dass durch die Ganztagsschule immer mehr Kinder, mehr Zeit in den Schulen verbringen,
sollte es selbstverständlich sein, (kostenlos) Obst & Gemüse zu verteilen!

Zum Glück bin ich mit dem Thema "Schule" durch! Als unser erstes Kind eingeschult wurde, war ich euphorisch genug und dachte, in meiner Funktion als Klassen/Elternvertreter auch etwas bewirken zu können..... naja, man wird ja noch denken dürfen ;)
Schon bald stellte sich heraus, dass es den meisten Eltern egal und ich der Depp war!
Immerhin hatte ich auch kleine Erfolgserlebnisse: Der Hausmeister musste seinen "Pausen-Verkauf" einstellen.
Durch Zufall entdeckte ich, dass er überwiegend abgelaufene, ach so gesunde "Frühstückscerealien, Schokoriegel und Laugengebäck" in seinem Angebot hatte. :kotz:

Meine Erfahrungen "Ich war mal Mutti von Schulkindern" würden sicherlich für ein kleines Taschenbuch reichen, aber wer würde das schon lesen wollen ;)


Zitat (missmocca @ 11.07.2009 11:47:48)
(kostenlos) Obst & Gemüse zu verteilen!


und woher soll dieses "kostenlose" Obst kommen? Wahrscheinlich meinst Du vom Staat und woher hat der Staat das Geld?

Also lieber kauf ich das Obst selbst als dem Staat noch mehr Steuern zu zahlen, wo ich dann nicht weiss, für was sie verwendet werden.

Ich möchte auch nicht vom Staat wie ein kleines Kind behandelt werden. Ich genug ständig bevormudet zu werden.

Ich leite die Schulcafeteria an der Schule meiner Kinder mit.

Wir werden vom Förderverein der Schule unterstützt (ist ein Unterkonto des Fördervereins) und wir können fast zum Selbstkostenpreis Getränke (Milch, Shakes,Säfte und Wasser) belegte Brötchen, Joghurts,Müsliriegel und OBST anbieten.
Die Cafeteria wird in jeder ersten großen Pause von freiwilligen (meist Müttern und Omas) geöffnet, die ca. eine Stunde früher erscheinen, um die Brötchen zu schmieren und zu belegen. Das klappt total gut und wird von den Schülern super angenommen.
Die Brötchen bekommen wir täglich frisch von einem Bäcker geliefert, die Getränke regelmäßig von einer Molkerei und den Rest (Aufschnitt, Obst, Joghurts, SAlat etc.) kauft meine "Mitleitung" einmal in der Woche im Discounter und auf dem Markt!!
Ab und zu gibt es auch mal zusätzlich in der 2. großen Pause zb.Heiße Würstchen o.Ä.

Zudem haben wir einen Mittagstisch im Rahmen unserer offenen Ganztagsschule. DAs Essen, welches wir recht günstig von einer Kirchengemeinde geliefert bekommen, ist immer frisch zubereitet und schmeckt meistens echt lecker.Ein Essen kostet die Eltern 3 Euro inkl. Nachtisch und/oder Salat und Getränk.

Natürlich habt ihr Recht, wenn ihr sagt :"Dafür ist das Elternhaus zuständig" aber guckt euch doch mal um, die Realität ist eben leider eine andere. Und mir ist es lieber, ich kann einen Apfel für 10 cent verkaufen und er wird gegessen, als wenn die Kids gar kein Frühstück bekommen!!!!

Wie gesagt, alle Helfer machen den "Dienst" ehrenamtlich. Wir machen zum Dankeschön etwa 2x im Jahr ein gemütliches Treffen, mit dem wir uns bei den Helfern herzlich bedanken!!
Und wir haben einige Muttis dabei, deren Kinder gar nicht mehr auf unserer Schule sind, die aber trotzdem helfen, weil sie Spaß dran haben!!!! :blumen:

Bearbeitet von jojomama am 11.07.2009 12:06:22


Auf eine Gesamtschule mit Tagesbetrieb geht mein Junior im Sommer auch.
Natürlich ist es auch dort so, dass ein riesiges Elternnetzwerk entsteht.
Es wurde auch gefragt, welche Eltern sich die Zeit nehmen können, und ein gesundes Frühstück anzubieten. Ähnlich wie bei Euch.

Da ich berufstätig bin, werde ich mich wohl nur ein bis zwei mal im Jahr einbringen können.
Selbst wenn ich es nicht wäre, würde ich sicherlich nicht morgens früh aufstehen um Brote zu schmieren für Kinder, deren Mütter leider zu faul sind, ihren Hintern aus dem Bett zu bewegen und ihren Kindern selbst eine Stulle zu schmieren.

Seit nunmehr 17 Jahren stehen mein Mann und ich morgens in der Küche und schmíeren Brote für die Kinder. Gut, der Große mit seinem Schichtplan kann sich selbst versorgen. Aber meine Kinder gingen / gehen nicht ohne Frühstück aus dem Haus.
Obst und Wasser sind auch immer mit dabei.

Das Schulobst kann ich selber einpacken, da würde ich von Staat nichts fordern wollen. Die Milch / Kakao müssen wir ja auch zahlen.

Viel lieber hätte ich es, wenn die Schulbücher wieder kostenfrei wären.


@ Eifelgold

1. gehen meine Kinder, bzw. seit gestern nur noch der Jüngere, auf eine Realschule mit offener Ganztagsschule
2. bin auch ich voll berufstätig und leite "nebenbei" die Cafeteria
3. schmiere auch ich meinen Kindern meistens ihr Schulbrot, gebe aber auch mal einen Euro mit (dafür bekommen sie 2 halbe belegte Brötchen UND ein Stück OBst mind. )
4. fahre ich morgens dann mit den Kids in die Schule um den Cafeteria Dienst zu machen (ich steh doch eh früh auf ,und nicht EXTRA um für andere Frühstück zu machen) :pfeifen:
5. Natürlich gibt es Eltern die zu faul sind, da wirst du recht haben. Aber ich denke mir, z.b. beim Mittag: Es ist besser, wenn mein Kind in Gesellschaft ein gesundes, frisch gekochtes Mittagessen für wenig Geld bekommt, evtl. die Hausaufgaben unter Aufsicht machen kann und eben nicht allein zu Hause vor dem Fernseher eine Pizza in sich reinschiebt, weil beide Eltern arbeiten oder eben nur einer da ist der den ganzen Tag arbeitet!!!
6. Klar kann ich meinem Kind ein bisschen Obst zuhause einpacken, aber das musst du für zuhause auch kaufen, ist also kein Drama, wenn man es in der Schule kauft.Zahlen muss man es so oder so!!

Und ich erwarte nicht, dass der Staat dafür gerade steht.......das ist auch in meinen Augen nicht unbedingt seine Aufgabe

Wir in S-H haben noch Glück, wir müssten zzt. die Schulbücher noch nicht kaufen :applaus:


Jojo, ich habe auch nicht dich persönlich gemeint, sondern global gesprochen.

Warum soll ich für andere faule Mütter aufstehen? Nur damit die noch länger liegen bleiben können? Für mich steht auch keiner auf und macht mir ein lecker Frühstück.
Sicherlich bringe ich mich ein, aber nicht zum Wohlergehen div. Schlafmützen.

Ich werde auch die ein oder andere Tätigkeit übernehmen, sofern es meine Freizeit zuläßt. Ich gehe 40 Std die Woche arbeiten, ich habe zusätzlich noch 5 - 7 Std - je nach Verkehrsaufkommen - reine Fahrzeit.


Eifelgold, ich wollte dich nicht angreifen, bitte nicht falsch verstehen :blumen:

Wenn ich aber so denke, wie du, dann müsste ich ja fast jedes Ehrenamt in Frage stellen. Dann müsste ich sagen :" Warum gehen einige ins Altersheim und besuchen die Bewohner. Meist haben die doch Angehörige die sich drum zu kümmern haben!"
"Warum betreue ich die Footballmannschaft meiner Kinder? Immerhin haben die doch Eltern, die sich um ihre Verpflegung, die sauberen Trikots usw. kümmern müssten!!"

Da würden mir tausend Dinge einfallen!!

Und im Übrigen gehts hier um die Kinder, die können wahrlich nichts dafür, wenn ihre Eltern ihren Hintern nicht aus dem Bett bekommen!! :pfeifen: :hihi:

Auch ich arbeite 36-40 Stunden die Woche und habe an jedem Arbeitstag mind. 1,5 Stunden Fahrzeit mit den Öffis. Trotzdem machen mir die "Arbeit" in der Schule (ich bin zusätzlich Mitglied in einer Arbeitsgemeinschaft "Schule ohne Gewalt") die Betreuung der Mannschaft und die Pressearbeit für die Mannschaft super viel Spaß.........

Bearbeitet von jojomama am 11.07.2009 21:24:22


Zitat (tabida @ 11.07.2009 11:53:42)
und woher soll dieses "kostenlose" Obst kommen? Wahrscheinlich meinst Du vom Staat und woher hat der Staat das Geld?

nein tabida, so meinte ich es nicht.
Ich verlange nicht, dass der Staat das Obst bezahlt, deswegen hatte ich´s auch in Klammern gesetzt!
Es gibt doch auch andere Mittel, um kostenlos/günstig an Obst und Gemüse zu kommen

Wir wohnen ländlich, der Schulweg vieler Kinder führt an Sträuchern, Nussbäumen, Obstwiesen vorbei
und vereinzelt gibt´s auch noch ´nen echten Bauernhof! Ich hab jahrelang beobachten können, dass das runtergefallene Obst entweder,
zertrampelt und weggekickt wurde, bzw. der Besitzer es lieber vergammeln ließ, als es zu verschenken....

Warum wurde es abgelehnt, an einen "Wandertag" auch mal wieder zu wandern? Mit den Kindern gemeinsam in den Wald zu gehen
und sich auf die Möglichkeiten zu konzentrieren, die man vor der Haustüre hat? Beeren zu suchen, Obst zu sammeln,
vielleicht auch mal die Eltern um eine Spende in Form von Gemüse zu bitten, um es dann gemeinsam zu verarbeiten?
Ok, einige Male hab ich etwas durchsetzen können, aber dann wurde es den Eltern zu "albern".
Was ist dabei, wenn die Kinder im Kindergarten, in der Grundschule und vielleicht auch noch in der 6. 7. oder 8. Klasse "wandern" gehen???

... ganz einfach! Es ist ja nicht mehr "in" ! Erlebnispark stand auf dem Programm!
Und meine Erfahrung war, dass die Eltern lieber das Geld für Bus und Eintritt zahlten, als sich an einem "gesunden Tag" zu beteiligen....

Das mag jetzt wirklich sehr altmodisch klingen, aber es war und ist auch heute noch mein Standpunkt :yes:
Ich stand oft mit meiner Meinung alleine da, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es irgendwann auch mal wieder in die andere Richtung geht!

Und wenn ich lese, wie´s bei jojomama praktiziert wird, dann habe ich damals doch nicht "so falsch" gelegen :pfeifen:




@jojomama

toll, was ihr auf die Beine stellt!!!! *maleinganzdickeslobandichunddeineKollegen* :applaus:

Zitat (Mikro @ 11.07.2009 10:50:37)
Seit Jamie Oliver's Schul Essen Reform hier in England, in den Schulen gesuenderes Essen anzubieten, und Pommes etc. komplett zu verbannen, haben viele, viele Kinder jetzt ihr eigenes Essen von zu Hause mit. Traurig. Ich glaube auch, dass man zuerst in der Familie schauen sollte. Was nuetzt es, wenn es zu Hause nur "Mist" gibt. Dann wird der Apfel in der Schule von den Kindern strikt abgelehnt.

Mikro. stomm voll mit Dir ueberein. Ich lebe auch in England und diese Schul-Essen-Reform...die Englaender werden ja da immr GAAAAANZ schnell GAAAANZ dogmatisch. Ich erinner mich (vor Jamie Olivber's Initiative) lehrte ich erstmals an einer englischen Schule und war totl entsetzt, was den Kindern da "geboten" wurde. Pommes teglich, sogar in der kleinen Pause, Burger, Wuerste, nur Fett und Mist. Sogr die Kuchen waren blau, lila, oder rosa eingefaerbt mit anders gefaerbtem Zuckergus drauf. Man sah nie sowas wie ne frische Tomate. Ich hab mich damals dahingehend geaeusert und wurde dafuer total an den Pranger gestellt. hey, presto, one year later, up comes Jamie. Ploetzlich gabs dann keine Fritten mehr, nur noch die Salatbar, kein Salz, null Ketchup..klar haben die Kids rebelliert. Das wurde nicht eingefuehrt, sondern versucht aufzuzwingen.
Englische Eltern denken oft, schmeiss ein paar Erbsen neben die Chips und den Burger, und das ist gesundes Essen. Aber die Autoritaeten in England mischen sich derart massiv und derart ploetzlich ein, dass eine gesunde Entwiclung von besserem Essen nicht stttfinden kann. Da wird von Stats wegen verordnet, und die Leute fuehlen sich bevormundet. Klar hat Jamie recht, aber man haette es sanfter einfuehren sollen. Meine Tochter ist sowas von abgenervt von "healthy eating initiatives in every bl**dy subject"...und wir essen gesund zuhause, und ihr Schulessen nimmt sie mit, weils ihr in der Schule nicht schmeckt. Die Englaende warten immer, bis alles gaaanz schlimm wird (ich erinner mich, das ich mal hinterfragt habe WARUM gebt ihr den eh schon hyperaktiven Kindern auch noch blaue Lebensmittelfarbe und wurde total ausgelacht) und dann kommt "change of policy" und sie denken, alles aendert sich von heute auf morgen. Muss man sanfter angehen, das.
Die haben hier zwei Generationen, die nur M<ist gefressen haben. Und so sind viele auch drauf. Aber es erfordert mehr als Kommandos, es erfordert eine lange Eingewoehnungs-Phase.

Und jetzt haben sie auch noch diese "wrap-around" initiative, wo Eltern ihre Kinder ohne Fruehstueck in der Schule abliefern koennen, morgens um halb acht. Manche Kinder (ich gon Governor da) kommen da an, ohne gefruehstueckt zu haben, mit Null Geld in der Tasche, und sind von den Eltern angehalten, um ein Glas Waser zu bitten. Damit die Eltern die Kinder billigst abgestellt bekommen. Mit diesen Initiativen wird dne Eltern signalisiert "Ihr seid nicht mal mehr dafuer verantwortlich, euren Kindern was zu essen zu geben".
Traurig.


eltern wissen selbst, dass kinder obst essen sollen. sie sollen es ihnen mitgeben.

weswegen soll der staat das auch noch tun? kostenlos? so werden nachlässige eltern immer fauler. von freunden weiß ich, dass eltern recht viel erwarten können.

dass der kiga die kinder trocken bekommt. da sie ja dafür zahlen würden.

dass sie etwas gesundes essen. die kleidung flicken, da sie beim spielen dort risse bekommt.

ich erwarte ein kind. und würde mich arg schämen, solche dinge anderen zu überlassen. es auch noch zu erwarten. meine verantwortung abzuschieben.

wozu habe ich ein kind, wenn ich mich nicht selbst um die wichtigsten dinge kümmern mag?

es ist die aufgabe der eltern, die kinder gesund zu ernähren. von anfang an. es ist zum scheitern verurteilt, wenn erst im kiga damit begonnen wird.

ich mag nicht, dass der staat sich um alles kümmern will.


Da hast Du doch total recht! Hier haben sie in den Schulen (!!!!) jetzt ein grosses, immer weiterwachsendes Problem mit "inkontinenten" Kindern. Deren eltern sind einfach zu faul, ihnen beizubringen, wie man ohne windel lebt. Siekaufen diese pull-up-Windelhoeschen und die Kinder lernen nicht mal menr, wie man auf die Toilette geht. Ergebnis ist, dsss von den Lehrern und Lehrassistenten verlangt wird,m diese Kinder trockenzulegen. Dazu faellt einem doch wohl nix mehr ein. Ich hab sogar schon Schulkinder mit Schnuller im Mund zur Schule gehen sehen. Als Mutter waer mir sowas nur peinlich.


mein kind wird keinen schnuller bekommen. wir werden es nicht an etwas gewöhnen, was es nicht braucht.

wir werden uns selbst um unser kleines kümmern. es erziehen, mit gesundem essen füttern und dafür sorgen, dass es zur toilette gehen mag.

ich würde mich schämen, an meinem kind meine faulheit auszulassen. unter der es später leiden wird.

doch ich sehe, dass recht viele mütter und väter arg faul sind.

von einigen habe ich gehört, ich sei verrückt. da ich stillen möchte. und wir das essen für unser baby später selbst kochen werden. wir wollen nur sehr wenig gläschenkost verwenden.

das sei zu unbequem. und das kind esse lieber brei. so wundert es mich nicht, wenn eltern so faul werden.


Ich finde auch das die Eltern selbst dafür verantwortlich sind das die Kinder gesundes Essen mit zur Schule nehmen. ok,ich fände es auch besser wenn es am Schulkiosk Obst und Gemüse zu kaufen gäbe(vor allem wenn die Kinder bis halb 4 Schule haben) damit sie auch Mittags noch etwas frisches haben.
Ich gebe meiner Tochter immer Brot,Obst oder/und Gemüse und eine große Flasche Schorle oder Wasser mit zur Schule. Süßigkeiten(3-4 Bonbons oder einen Müsliriegel) gibts nur mit wenn eine Arbeit geschrieben wird,denn sie meint das sie das dann in der Pause vorher als Nervennahrung braucht. Das ist aber auch für mich Ok,denn es ist besser wenn sie mal so etwas mitnimmt,als wenn sie da ständig am Kiosk steht und sich süßes kauft.
Zum Glück ist es bei uns noch nicht so verbreitet das die Schulkinder nichts zu essen mitkriegen,hier läuft der Großteil der Kinder in der Pause immer mit Tupperdose und Trinkflasche rum,aber ich habe das von Großstädten oft gehört das die Kinder worklich ohne Frühstück und ohne Schulbrot den ganzen Vormittag verbringen müßen.
Sowas ist unverantwortlich und den Eltern(leider meist Hartz4 Empfänger) würde ich das Geld kürzen und dafür den Kindern jeden Tag ein vernünftiges Frühstück geben,denn erst DANN kapieren die Eltern anscheinend das sich mehr um ihr Kind kümmern müßen.


Aber nein Jojomama,
ich habe mich doch nicht angegriffen gefühlt.

Ich habe doch nur mitgeteilt, wie ich das mit dem gesunden Frühstück sehe.

Wie schon gesagt, werde ich mich einbringen. Es soll den Kizz und mir Freude bereiten.


gegen etwas süßes ist ja nichts einzuwenden. doch nicht nur süßes. oder gar nichts zu essen mitgeben.

nachlässige eltern gibt es doch nicht nur in großstädten. und nicht nur eltern mit wenig geld kümmern sich zu wenig um ein gesundes essen für die kleinen.


Zitat (seidenloeckchen @ 12.07.2009 11:00:30)
von einigen habe ich gehört, ich sei verrückt. da ich stillen möchte. und wir das essen für unser baby später selbst kochen werden. wir wollen nur sehr wenig gläschenkost verwenden.

:blink: Das finde ich krass, dass es solche Aussagen tatsächlich gibt ("verrückt", weil man stillen möchte. - Etwas Besseres kann dem Baby doch gar nicht passieren). :blink:

Zum "Schulobst":
Prinzipiell bin ich auch der Meinung, dass eigentlich die Eltern dafür verantwortlich sein sollten. Anscheinend haben aber eine Menge Eltern ihre ganz eigene Auffassung von der Ernährung des Kindes. Insofern bin ich schon dafür, dass in der Schule sich u.a. auch bemüht wird, den Kindern eine ausgewogene Ernährungsweise nahezubringen. Schule soll doch schließlich fürs Leben bilden, wird zumindest immer so vollmundig behauptet. Und wenn die Familie manches eben nicht leistet, warum solllte dann nicht die Schule einspringen?
Aus eigener Erfahrung kann ich dazu beisteuern: Ich bin in der Jugendarbeit tätig. Dort haben wir viele Jugendliche, die sich den ganzen Tag über mit Chips und Süßigkeiten vollstopfen, und für die ein Besuch bei McD der Gipfel der kulinarischen Genüsse ist. Bei denen man auch merkt, dass zu Hause wohl keinen Wert darauf gelegt wird, dass man zusammen kocht und dann gemeinsam am gedeckten Tisch isst (gut, wenn die Eltern berufstätig sind, ist das oft auch schwierig. Ich werde nach der Elternzeit selbst wieder arbeiten gehen. Ich will aber auf jeden Fall versuchen, dass wir wenigstens eine gemeinsame Mahlzeit am Tag in der Familie haben, und am Wochenende natürlich sowieso). Was ich aber sagen wollte: Bei uns in der Jugendeinrichtung stellen wir meistens einen großen Korb mit Obst auf den Tisch, aus dem sich jeder nehmen darf, der will. Wenn die Jugendlichen kommen, ist das Obst meist so schnell weg, so schnell kann man gar nicht gucken.
Ich glaube also nicht, dass die Schüler den angebotenen Apfel in der Schule dann einfach nicht essen würden. (Ach ja, und das Obst bei uns in der Einrichtung, das bezahlt natürlich, indirekt, auch der Steuerzahler, und das finde ich auch völlig okay so).

Allerdings, was diese Aktion "Schulobst" generell betrifft:
So wie ich bei uns gestern in der hiesigen Zeitung gelesen habe, geht es im Endeffekt darum, dass jeder Schüler dann 1x pro Woche einen Apfel oder eine Karotte bekommt. Das finde ich dann allerdings lachhaft.

Bearbeitet von madreselva am 12.07.2009 11:27:19

es stimmt. gläschenkost ist nicht so gesund, wie es die hersteller uns glauben machen wollen.

es ist gewiss gesünder als das essen, das viele erwachsene verspeisen. es ist zu fettig, zu salzig, zu süß und hat zu wenige nährstoffe.

doch aus guten zutaten und mit wissen und verstand gekocht ist ein selbst gekochtes essen für die kleinen besser. da es frisch ist. und es nicht mehrere male gekocht und sterilisiert wurde.

die obstbreie sind alle gekocht. sonst wären sie nicht halbtbar. so sagte ich es den eltern auch, die sagten, ich sei verantwortungslos.

stillen sei nicht nötig. und zu anstrengend. auch gefährlich. da man darauf achten müsse, was man zu sich nehme.

das alles weiß ich. deswegen werde ich mich auch gut ernähren. und arg darauf achten, was ich esse.

ich hoffe, ich werde stillen können. ich möchte es so sehr.

die schule kann nichts dafür, wenn die eltern ihre kinder einschulen. und sie nichts über gesundes essen wissen.

die kinder sind anderes essen gewohnt. und müssen umerzogen werden. das macht ihnen keinen spaß.

es ist doch nicht schwer, gesund und lecker zu kochen. kochbücher gibt es überall. auf dem trödelmarkt oftmals für wenige cent.

im internet gibt es rezepte umsonst. die eltern habe die verantwortung.

sie wissen, dass sie die kinder gesund ernähren müssen. und dass sie es lernen müssen, wenn sie es nicht können. doch sie wollen es oftmals nicht. da sie zu faul sind.

ich gehe beinahe jeden tag einkaufen. und sehe oft, wie junge eltern einkaufen.

fertiggerichte, arg gesüßte joghurts, süßes, salziges, recht wenig obst.

wie viel besser wäre es, zwei schachteln kekse weniger zu kaufen. dafür ein wenig obst. und es in ungesüßten joghurt zu geben.

doch es macht arbeit. und die kleinen kennen es nicht. lehnen es ab. da sie nur stark gewürztes kennen. und mögen.

es macht mich schrecklich traurig. ich möchte ihnen immerzu helfen. und denke, nur eine woche bei mir, und sie würden gern gesundes obst essen. und frische mahlzeiten mit viel gemüse.


Ihr Schreibt größtenteils am Thema vorbei ;) und habt den Artikel nicht gelesen. B)
Das ganze ist ein Europäisches Programm zur gesunden Ernährung,um die Fettleibigkeit bei Kindern zu bekämpfen.Und wenn die EU schon 20 Millionen Euro zuschießt sollte man das Projekt auch durchziehen,wenn Banken wichtiger sind als gesunde Kinder dann gute Nacht Deutschland :ph34r:

Nach Angaben des Verbraucherministeriums sind 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen unter 17 Jahren in Deutschland zu dick. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass in Europa insgesamt etwa 22 Millionen Kinder fettleibig sind, 5 Millionen von ihnen gelten als schwer übergewichtig.
Quelle

Bearbeitet von wurst am 12.07.2009 11:53:49


Ich finde es gerade zu beschämend wie unser Bayerischer Ministerpräsident Herr Seehofer damit wirbt, das schließlich seine Kinder, auch keine Schulobst nötig hätten und damit die Umsetzung dieser EU-Rechtspflicht auf den "Sankt-Nimmerleins-Tag" abschiebt. :kotz:

Für mich der beste Beweis das ein besserverdienender Volksvertreter das Wohl der Mittelschicht und schon gar nicht die Sorgen und Nöte der sozial Schwachen im Fokus haben.

Für mich ein Skandal, dass offenbar den Ländervertretungen im Bundesrat gesunde Banken wichtiger sind als gesunde Kinder.
Dieser Herr S. ist sowieso mehr falsch als echt, noch vor Jahren glänzend
als Gesundheitsminister und nun am Nichtrauchergesetz rütteln...

Für meine Kinder laufe ich morgends in den Garten und pflücke Himbeeren für die Pause vom Strauch. Leider es gibt genügend Kinder, deren Eltern es noch nicht mal
einfällt einen einfachen Apfel mitzugeben. Für diese Kinder und deren gesundheitlichen Entwicklung wäre dieses Projekt ein Segen.
Man kann nur an die Eigenverantwortung appelieren.


Gesundes Obst und gesundes Gemüse als Pausenmahlzeit... das haben, als Junior in der Grundschule war, viele Mütter ihren Kindern mitgegeben. Vollkornbrot mit Butter/Margarine und magerem Aufschnitt oder Käse, dazu ein paar Schnitze Paprika oder Karotte... und sie waren in dem festen Glauben, die Kids würden das auch essen. Tja, wenn sie mal ein bisschen genauer sich im Pausenhof oder vor der Schule umgesehen hätten! Ich habe mehr als einmal beobachten können, dass die Kinder die Brotzeitdosen schon in der Pause oder später bei Schulende in die Papierkörbe oder hinter die Blumenkübel geleert haben, weil sie keinen Hunger hatten, die Mütter aber geschimpft hätten wenn nicht aufgegessen wurde. Manch eine besonders liebevolle Mutter hat ihr Kind bereits um halb acht mit einem üppigen Frühstück traktiert, und wenn es dann um halb zwölf, zwölf Uhr heimkam gab es dreigängiges Mittagessen mit Suppe vorweg und Obst hinterher. Den Kids war es mitunter einfach zu viel, was da im Ranzen war!

Mein Sohn wollte in der Grundschule nur selten was zum Essen mitnehmen- er bekam also einen Müsliriegel, 'ne Tüte Kakao oder dergleichen in den Ranzen, was sich auch mal eine Weile hielt. Mittags um zwölf gab's dann eh schon wieder ein leichtes Mittagessen, Obst steht hier ständig herum dass sich jeder bedienen kann. Und seit er in die Kollegstufe geht, nimmt er lieber etwas Geld mit und kauft sich im Supermarkt gegenüber mit Salat, Tomate, Gurke und Salami belegte Panini und einen Apfel oder 'ne Banane, falls er mal Hunger bekommt (was aber eher selten vorkommt).


es ist ja nicht schlimm, wenn die kinder nichts essen mögen, weil sie satt sind.

es ist schlimm, wenn sie nichts gescheites mitbekommen. oder gar nichts.

böse würde ich gewiss werden, wenn mein kind das gesunde essen fortwirft. und stattdessen süßes isst.

ich mag oft auch nicht so recht frühstücken. als kind auch nicht. meine mutter zwang mich. da man etwas vor der schule essen müsse.

das pausenbrot habe ich oftmals auch nicht gegessen. da ich noch satt war. und es dann verschenkt. oder geteilt.


Zitat (seidenloeckchen @ 12.07.2009 11:42:29)
doch aus guten zutaten und mit wissen und verstand gekocht ist ein selbst gekochtes essen für die kleinen besser. da es frisch ist. und es nicht mehrere male gekocht und sterilisiert wurde.
sche mahlzeiten mit viel gemüse.

So gut wie bei manchem Babynahrungshersteller die Rohstoffe kontrolliert werden, kannst du bei Selbstherstellung des Babyfutters in Bezug auf Schadstoffe gar nicht mithalten. ;)

Es gibt immer viele Aspekte unter denen man alles betrachten kann. :)
Je nach Gewichtung der Parameter kannst du auch zu dem Ergebnis kommen, daß insgesamt Fertignahrung die bessere Alternative ist.

die gläschen müssen mehrfach hocherhitzt werden. mit inhalt. da sie hygienisch einwandfrei sein müssen.

nun kannst du dir denken, wie viele vitamine dabei zerstört werden. frisch ist es nicht mehr.

deswegen werden vitamine künstlich hinzugegeben. auch dem obst. zudem sind recht viele gläschen zu fettarm.

oftmals enthalten die gläschen auch fleisch und milchprodukte gleichzeitig. das ist unsinn. da milch die eisenaufnahme aus dem fleisch erschwert.

nicht nur die hersteller von babykost können schadstoffarmes gemüse und obst kaufen. das kann man auch selbst. und es selbst zubereiten. wenn man nicht faul ist.


@Fruetchen Danke das es mal jemand sagt.

Ich arbeite bei einen Hersteller von Babynahrung.

@ Seidenlöckchen Darf man erfahren woher du dein Wissen hast?

Wenn ich mir überlege was wir an Analytik betreiben für die Produkte. Das kann man gar nicht zu Hause machen. Außerdem sollte man nicht vergessen was von den Gesetzgebern an Grenzwerten für viele Rückständ eund Kontaminaten vorgeschrieben sind. Denke ich man sollte vielleicht doch Gläschen essen, weil es echt gute Produkte sind.

lg Lebensmittelchemikerin


die informationen stehen auf den gläschen. man muss sie lesen können, um sie zu verstehen.

zudem ist es recht einfach für chemiker mit einem guten labor, vergleichende proben zu untersuchen. :hihi:

jedes der gläschen wird selbstverständlich hocherhitzt. da keine konservierungsstoffe hinzugefügt werden dürfen. so geht es nur über hitze.

sie sind jahrelang haltbar. ohne kühlung. das sagt recht viel aus. wenn man ein wenig über vitamine weiß.

sicherlich sind die hersteller der meinung, das sei das beste für ein kind. da sie es verkaufen wollen. und hoffen auf kundschaft, die ihnen glaubt.

dass milch und eisen sich nicht verträgt, ist bekannt. es wird nur nicht so arg beachtet. und danach gelebt.

wenn du bei einem hersteller von babynahrung arbeitest, wirst du gewiss nichts gegen diese nahrung sagen wollen. oder denkst wirklich, diese nahrung sei das beste für ein kind.

dennoch bin ich froh, dass die hersteller nun dazu verpflichtet sind, auf den verpackungen für milchnahrung zu schreiben, dass muttermilch das beste für ein kind ist.

dies stimmt so leider auch nicht. dafür muss die milch gut sein. gewiss ist muttermilch von einer kranken frau, die sich schlecht ernährt, nicht gut für ein baby.

gläschennahrung ist gewiss nicht schlecht. jedoch ist sie nicht frisch. hin und wieder würde ich sie vielleicht auch nehmen. jedoch nicht als hauptnahrung.

bestimmt ist sie auch besser als selbst zubereitetes schlechtes essen. mit welken zutaten. oder zu lang gekocht.

Bearbeitet von seidenloeckchen am 12.07.2009 18:59:16


Oh gott, ich rieche einen Zank zwischen überzeugten Stillerinnen und überzeugten Gläschenfütterern herauf ziehen *hände überm kopf zusammenschlag*

Können wir uns drauf einigen, dass die Kinder, die Schulobst bekämen, hoffentlich von Gläschchennahrung oder der Mutterbrust schon entwöhnt worden sind?

Nur mal so zur Info:
Das Gemüse und Obst, das meine Oma eingeweckt hat (ohne Chemie, frisch ausm Garten und ebenfalls hocherhitzt) war auch ohne Kühlung jahrelang haltbar... so schädlich kann Hocherhitzen auch wieder nicht sein - früher war das im Winter die einzige Möglichkeit, Obst zu bekommen und - oh Wunder - die Kinder kamen ohne Skorbut übern Winter.

Relax.

Bearbeitet von Cambria am 12.07.2009 19:18:45


@ Cambria ich möchte keinen Streit anfangen, möchte nur einfach mal wissen woher zum Teil sowas kommt

Nein wenn man Gemüse oder Obst zu Hause kocht gehen ja keine Vitamine verloren schon klar. Scheinbar wurde mir in der Uni ja nur Scheiß erzählt.

lg Lebensmittelchemikerin


Ab heute nur Rohkost!!!

Wobei wir wieder beim Schulobst sind! :P

Zitat (loeckchen)
als selbst zubereitetes schlechtes essen. mit welken zutaten.


Welkes wird durch einlegen in kaltes Wasser wieder Frisch. :schlaumeier:

Zitat (wurst @ 12.07.2009 19:20:43)

Welkes wird durch einlegen in kaltes Wasser wieder Frisch. :schlaumeier:

Nee, nicht wirklich... durch lange Lagerung wird Gemüse nicht nur welk, es verliert auch Vitamine. In kaltes Wasser eingelegt, wirkt das Gemüse oder der Salat vielleicht wieder knackig, aber wirklich frisch ist es dann nimmer.

Ladys ich bitte Euch, keinen Zank.

Es ist schon klar, das ein Babygläschen schonender hergestellt wird, als ich es je mit meine häuslichen Mittel herstellen würde.

Genauso ist auch klar, dass mein frisches Apelkompott dreimal besser ist, als das aus dem Glas. Und besser hat es meinen Kidzz auch immer geschmeckt.

Mit eingeweckten Früchten bin ich auch groß geworden. Und wenn dann mal die eine oder andere Frucht leicht angebrannt am Glase kleben blieb, weil sie nicht von genügend Wasser umspült wurde, hat es weder mich noch den Rest der Familie getötet. Als wenn es das noch nie in einem gekauften Glas gegeben hätte.
Da habe ich aber schon ganz andere Dinge gesehen.

Es ist kein riesen Hexenwerk sein Kind gesund zu ernähren.
Auch nicht in Form eines Schulbrotes oder in Form von Obst.
Wir fragen jeden Morgen unseren Kurzen, was er heute mit zur Schule nehmen möchte. Manchmal hat er Lust auf Toast, geklappt und dreieckig geschnitten, manchmal sind es nur zwei Bananen.
Wenn wir fragen, wird es auch gegessen.

Die letzten Schuljahre habe ich immer mit meinem Schulfreund die Brote getauscht. Der arme Junge bekam jeden und jeden Tag Rührei aufs Brot. Ich fand diese Brote total dufte. Er liebte dafür meine Brote.
Da wurde nix weggeschmissen, wir haben noch getauscht.


Hier mal das EU-Program:

Die Sachverständigen sind sich darüber einig, dass eine gesunde Ernährung entscheidend dazu beitragen kann, das Ausmaß der Fettleibigkeit und ernsthafte Gesundheitsprobleme – wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes Typ 2 – im Alter zu reduzieren. Der Verzehr ausreichender Mengen Obst und Gemüse ist in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, täglich mindestens 400 Gramm Obst und Gemüse pro Person zu verzehren. Die meisten Europäer erreichen diesen Mindestwert nicht, und die rückläufige Tendenz ist bei Jugendlichen besonders ausgeprägt.

Aus Studien geht hervor, dass sich gesunde Ernährungsgewohnheiten in der Kindheit herausbilden. Wer in der Kindheit viel Obst und Gemüse isst, tut dies auch als Erwachsener. Wer wenig Ost und Gemüse isst, ändert in der Regel seine Gewohnheiten nicht und gibt diese auch an die eigenen Kinder weiter. Untersuchungen haben auch gezeigt, dass Familien mit geringem Einkommen in der Regel weniger Obst und Gemüse konsumieren. Daher kann die kostenlose Abgabe solcher gesunder Erzeugnisse in Schulen eine konkrete Veränderung bewirken, vor allem bei den unterprivilegierten Schichten.

Quelle

Und nicht vergessen die EU hätte über 50% finanziert :pfeifen:


Zitat (wurst @ 14.07.2009 22:53:23)
Daher kann die kostenlose Abgabe solcher gesunder Erzeugnisse in Schulen eine konkrete Veränderung bewirken, vor allem bei den unterprivilegierten Schichten.


..... was erst mal zu beweisen wäre.

Man weiss auch, dass etwas was "kostenlos" ist, meist auch als "wertlos" wahrgenommen wird.
Und Wurst auch hier: Was heisst "kostenlos"? Woher hat die EU denn ihr Geld? Schimpfen nicht viele über das Geld, das sie dem Staat, der EU abgeben müssen? Zahlt ihr wirklich all so gerne Steuern? Gibts wirklich Menschen, die glauben, das Obst würd einfach so, von irgendwoher "kostenlos" kommen?

Was mich eigentlich wundert: Man weiss heute soviel über gesunde Ernährung, man weiss wieviel Bewegung für die Gesundheit ausmacht: und trotzdem wir werden dicker und unbeweglicher......
Irgendwo geht das alles nicht auf. Wir hatten früher einfach nicht soviel und darauf sollten wir uns vielleicht wieder besinnen. Vor allem auch wenn wir sehen, was mit dem Ueberfluss angerichtet wird.

Ich möchte einfach nicht auch noch beim Essen (von wem auch immer) entmündigt werden.

Zitat (Valentine @ 12.07.2009 12:12:17)
Gesundes Obst und gesundes Gemüse als Pausenmahlzeit... das haben, als Junior in der Grundschule war, viele Mütter ihren Kindern mitgegeben. Vollkornbrot mit Butter/Margarine und magerem Aufschnitt oder Käse, dazu ein paar Schnitze Paprika oder Karotte... und sie waren in dem festen Glauben, die Kids würden das auch essen. Tja, wenn sie mal ein bisschen genauer sich im Pausenhof oder vor der Schule umgesehen hätten! Ich habe mehr als einmal beobachten können, dass die Kinder die Brotzeitdosen schon in der Pause oder später bei Schulende in die Papierkörbe oder hinter die Blumenkübel geleert haben, weil sie keinen Hunger hatten, die Mütter aber geschimpft hätten wenn nicht aufgegessen wurde.

Und grad das ist der Grund warum meine Kleine ihr Obst daheim bekommt. Morgens gibts immer eine Banane und eine Tasse Milch. Abends dann Kiwi, Apfel, Orange....je nach Saison. Ich hab nämlich kein Geld für weggeworfenes Obst.

Als ich das letzte mal mein Wahlrecht genutzt habe und auf das Europaparlament Einfluss zu nehmen, musste ich in ein Gymnasium und ich konnte mal einen Blick auf die Auslage und die Preisliste des Schulkiosk werfen. Es gab nur Süßkram, belegte Semmeln, Limo, Cola und sogar Kaffee.


Was spricht jetzt gegen Kaffee am Gymnasium??? Abiturienten sind 19 und haben bis zu 10 Schulstunden am Tag - da wird man ja wohl in der Pause mal einen Kaffee trinken dürfen. Ich hatte in der Oberstufe an langen Tagen eine Thermoskanne mit, weil der Kaffee an unserem Kiosk nicht schmeckte.


Der Plan der Förderung von Schulobst ist endlich mal eine gute Idee! (Seit dem die gelangweilten EU-Vertreter darauf gekommen sind, den Hesse die Bezeichnung "Apfelwein" zu untersagen oder zu normen, dass eine Gurke krumm sein muss). DAS ist nämlich Zeit- und Steuerverschwendung.

Im Rahmen einer Förderungsplanung gab es seitens der Landesregierung/Regierungspräsidium in Hessen die Überlegung: "Jeden Tag einen Apfel für jeden Schüler". Die Idee fand ich gut. Leider wurde das bislang wieder in die Tonne geklopft.

Es ist nun mal so: In der Realität ist für viele Kiddies Obst gar nicht mehr auf dem Speiseplan. Ist es Unkenntnis oder Nachlässigkeit von den Eltern? Egal - Richtlinien und Empfehlungen werden solche Eltern wohl kaum dazu bewegen ihren Familienlebenswandel entscheidend zu verändern.

Ich halte diese Obstinitiative für eine sehr gute Sache. Missmocca hat dazu schon etwas sehr Interessantes geschrieben. Durch meinen Beruf weiß ich, dass in vielen Schulen schon Fördervereine mit ehrenamtlichen Helfern gibt. Da kann man am direkten Weg ansetzen, Kindern etwas Gutes nahe zu bringen. Die einen wollen vielleicht nicht, aber andere erkennen vielleicht das Gute daran. :)


Warum muss es denn unbedingt ein Apfel oder eine Möhre sein?????????

Meine Kinder mögen beides heute noch nicht besonders. Sie wollten in die Schule lieber mal Salatgurke, mal Paprika, mal Tomaten oder rohe Kohlrabis mitnehmen.

Warum wird in den überall stattfindenden Projektwochen an den Schulen nicht mehr auf gesunde Ernährung eingegangen? Ein aus Steuergeldern finanzierter Apfel pro Schultag bringt es auch nicht, wenn die Ernährung ansonsten weiterhin aus Fertigfutter oder anderen ungesunden Sachen besteht. ;)

Ich bin da jetzt nicht der Gesundheitsapostel, Süßigkeiten und Chips gab es bei uns auch, aber eben selten.


tante ju,

Projektwochen halten womöglich nicht so lange vor. Ich kenne das von meinen kaufmännischen Semninaren. Das, was ich vor einem Jahr mir in die Birme kloppen musste, ist nur noch etwa zu einem Zehntel da ;) .

Aber das Projekt "Schulobst" scheint mir eine Dauerhaftigkeit bzw. Nachhaltigkeit zu besitzen - und vielleicht kommt das Ziel nach und nach ins Rollen - womöglich lässt sich ja auch mal ein Gürkchen unter das Obst schmeißen. :D

Grüßle, Dad


Ich bin mal eben etwas "off topic" aber was ich bei unserem Gemüseladen erlebt habe, hat mich beinah umgehauen.
Eine Frau um die 30 deutet auf was und fragt, was das ist. "Na Blumenkohl" sagt der Gemüsemensch. Darauf ruft sie ihrem Sprössling (mit Lolli im Mund) "Guck mal, Schatz !! Da kann man Blumenkohl sehen !"


Zitat (elka @ 23.07.2009 15:19:23)
Ich bin mal eben etwas "off topic" aber was ich bei unserem Gemüseladen erlebt habe, hat mich beinah umgehauen.
Eine Frau um die 30 deutet auf was und fragt, was das ist. "Na Blumenkohl" sagt der Gemüsemensch. Darauf ruft sie ihrem Sprössling (mit Lolli im Mund) "Guck mal, Schatz !! Da kann man Blumenkohl sehen !"

Ist das jetzt wirklich ernst gemeint, oder ein Witz? :o

ne, Mikro. Leider todernst gemeint.



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