ambulante Zahn-Operation in Vollnarkose


Hallo,

ich hab mal eine frage....

Und zwar habe ich in 14 Tagen in Zahn OP in Vollnarkose. Bei der Einleitung der Narkose ist sie dabei. Nur was passiert, wenn ich ihre Hand zu fest drücke, dass sie die nicht mehr loskriegt, wenn ich eingeschlafen bin.

Und ich hab angst, dass ich, wenn ich wieder aufwache und sie nicht da ist, dass ich dann in panik gerate......

Muss ich da vorher mit der änasthesitin besprechen???


Wer ist dabei? Deine Mutter? Also mein Sohn hatte mit 8 Jahren eine Zahn-Op und er hat das super überstanden. In den Aufwachraum konnte ich natürlich erst als er schon richtig wach war...also es ist nur der Anästhäsist dabei wenn du aufwachst,ist ja auch Ok so.
Deine Mutter wird dann dazu geholt wenn du einigermaßen Fit bist. Dann mußt du noch ungefähr eine halbe Stunde im Aufwachraum bleiben und dann gehts nach Hause.
Besprechen brauchst du da mit dem Arzt nichts,die handhaben das immer gleich in ihrer Praxis.
Was muß denn bei dir gemacht werden?


neeee nicht meine Mutter .......
eine gute bekannte von mir ........ (bin schon 30)

bei mir wird ein Zahn gezogen .........

ist eigentlich nichts besonderes ........

aber ich hab Panik ohne Ende.......


besonders wenn ich aufwache und keine mir vertrauten personen da sind


Zitat (Blondy292 @ 15.09.2009 18:53:07)
...

aber ich hab Panik ohne Ende.......


besonders wenn ich aufwache und keine mir vertrauten personen da sind

Dann besprich das mit der Ärztin. Sonst kann es möglicherweise weh tun oder der Kreislauf spinnt, wenn du, noch nicht wieder in Vollbesitz deiner Sinne in Panik lostobst.

die panik das du deine begleitperson zu fest hältst ist unbegründet, auch wenn du prinzipiell panik hast.
nach der op wachst du sowieso nur stück für stück auf und bist am anfang etwas dusig, da ist man kaum in der lage dazu panik zu haben
die müssten mit ängstlichen patienten eigentlich viel erfahrung haben (wir reden hier ja von zahnärzten).
du kannst die anästhesistin aber darauf hinweisen das du deine begleitung zum frühestmöglichen zeitpunkt sehen möchtest da du panische angst hast. sie wird sowieso nochmal vor der op mit dir reden wollen


Das packst du schon. Ich hatte jahrelang tierische Angst vorm Zahnarzt...bin auch Jahrelang nicht hingewesen und dann kam mir der Zufall in Form eines Verkehrsunfalls zu Hilfe. Nach DEM Unfall MUSSTE ich hin.
Es wurde eine 4 Stunden Op und ich war nach der Op einfach nur sauer. Habe den Arzt angemotzt und dem Anästhesisten gesagt das er zum Teufel gehen soll.
Eine Freundin von mir war dabei weil ich nach der Op nicht selber fahren durfte...der war das Saupeinlich aber der Arzt sagte ihr dass das wohl relativ normal wäre :pfeifen: .
Von der Op merkst du schließlich nichts und bei einem zahn wird das schon nicht so schlimm werden.

Bearbeitet von Unicorn68 am 15.09.2009 19:05:17


Also bei OPs bei den Kindern war ich immer im Aufwachraum, wenn sie aufwachten. Da wurden sie ja direkt nach der OP hingeschoben und ich gleichzeitig benachrichtigt.
Nach der Vollnarkose reagiert jeder Mensch anders und vorhersehbar ist das nicht unbedingt. Einer tobt und schimpft, einer ist verwirrt und weint, einer ist schlapp und will nur schlafen etc.
Vollnarkose um einen Zahn zu ziehen ist ja schon starker Tobak, wenn man mal betrachtet, das so eine Narkose nicht ohne ist. Das wird doch sicherlich aufgrund deiner Ängste gemacht, oder nicht? Da sind die dann auf alles gefasst, glaube mir! :trösten:

Kopf hoch, auch wenn es dir momentan bestimmt nicht so vorkommt, es gibt weit schlimmeres als das! Mir hilft der Gedanke meistens runterzukommen, wenn ich denke, die Welt geht unter. Oft sind unsere Sorgen doch nur Kinkerlitzchen, oder!

Du schaffst das! Die Ärzte wissen schon, was sie tun!
ElRa


Warum bekommst du überhaupt eine Vollnarkose, wenn nur ein Zahn gezogen wird :unsure: ?


Zitat (kulimuli @ 15.09.2009 19:20:31)
Warum bekommst du überhaupt eine Vollnarkose, wenn nur ein Zahn gezogen wird :unsure: ?

weil das unter örtlicher Betäubung und unter Dämmer sedierung nicht geklappt hat

Zitat (Blondy292 @ 15.09.2009 19:23:22)
weil das unter örtlicher Betäubung und unter Dämmer sedierung nicht geklappt hat

Und aus welchem Grund? Ich persönlich würd mir nie für enen Zahn eine Vollnarkose geben lassen :nene:

Ich hatte mal eine Zyste im Oberkiefer und hab dabei noch gleich 3 Weisheitszähne mit gezogen bekommen, da hatte ich auch ambulant eine Vollnarkose. Und das war gar nicht schlimm. Konnte mittags schon wieder Auto fahren.

Was wird denn genau gemacht bei dieser notwendigen OP in ... 14 Tagen ?


da wird der rest vom Zahn entfernt und eine Zyste, die an der Zahnwurzel daneben is .......


Zitat (Blondy292 @ 15.09.2009 18:42:37)
Bei der Einleitung der Narkose ist sie dabei. Nur was passiert, wenn ich ihre Hand zu fest drücke, dass sie die nicht mehr loskriegt, wenn ich eingeschlafen bin.

Wer immer "sie" ist, sie wird spätestens in dem Moment wieder freikommen, in dem du eingeschlafen bist. Da erschlaffen sämtliche Muskeln und "sie" kann den OP verlassen.

Zitat
Und ich hab angst, dass ich, wenn ich wieder aufwache und sie nicht da ist, dass ich dann in panik gerate......


Keine Angst! Sooo schnell wachst du nicht auf, das geht allmählich bis die Medikamente nachlassen. Zeit genug, "Sie" in den Aufwachraum zu rufen. Die ersten Minuten wirst du wahrscheinlich nicht viel mitbekommen und du wirst haufenweise Unsinn reden, an den du dich garantiert nicht erinnern wirst. Vielleicht willst du auch nicht, dass "sie" sich daran erinnert...?

Zitat
Muss ich da vorher mit der änasthesitin besprechen???


Schaden kann's nicht. Du wirst auch nicht sofort einschlafen- ein paar Minuten bist du noch wach, bis die Anästhesistin die Infusionsnadel gelegt hat und so weiter. Zeit genug für ein kleines Pläuschchen, in der du deine Wünsche noch mal kundtun kannst.

P.S.: nach der OP für einige Tage keine Milchprodukte essen- das wirst du sicher wissen? Wir bekamen bei Juniors Kiefer-OP den Rat, eine Flasche Cola "mit alles" mitzubringen für hinterher. Er musste nüchtern antreten (und ich bin aus Solidarität bis auf meine Jodtablette auch nüchtern geblieben), und für nachher waren sowohl das Coffein als auch die Kohlehydrate in der Cola sehr hilfreich.

Bearbeitet von Valentine am 15.09.2009 20:08:25

meine grosse hat einmal im jahr vollnarkose beim zahnarzt( panikpatientin) und sie wird bald 9
wenn sie aufwacht bin ich bei ihr genauso wenn sie einschläft sie macht das super :daumenhoch: :daumenhoch: :daumenhoch:


Zitat (zickenfarm @ 15.09.2009 20:48:17)
meine grosse hat einmal im jahr vollnarkose beim zahnarzt

:o

Ich würde meinem Kind dieses Prozedere ersparen, an der Mundhygiene arbeiten und einen einfühlsamen Zahnarzt aufsuchen.
Kein Kind muss heutzutage Angst vor dem Zahnarzt haben.

als ich meine weisheitszahnop hatte durfte meine mutter mit in den op die ist solang geblieben bis ich eingeschlafen war. ich war da 15 oder so. es waren vier weisheitszähne auf einen schlag. ich hätte das über zwei mal machen lassen können also zwei termine für zwei zähne. meine mutter hatte auf vollnarkose bestanden, weil wenn danach was gewesen wäre wäre ich mit sicherheit nicht mehr hingegangen. 80 euro hat die vollnarkose extra gekostet. als ich noch duselig war nach der op war meine mutter auch wieder dabei. sie sagte mir das sie in dem aufwachraum war als die mich aus dem op ins aufwachzimmer gebracht hatten.
also begleitperson ist überhaupt kein problem.


Zitat (Unersetzliche @ 15.09.2009 21:08:20)
:o

Ich würde meinem Kind dieses Prozedere ersparen, an der Mundhygiene arbeiten und einen einfühlsamen Zahnarzt aufsuchen.
Kein Kind muss heutzutage Angst vor dem Zahnarzt haben.

mein arzt hat sich mehrere stunden zeit genommen und er hat pia nicht dazu bekommen mal den mund aufzumachen

Sie hatte mit 2 ein traumatisches erlebnis beim zahnarzt seitdem geht gar nichts mehr

bevor man urteilt bitte nachfragen ! ich find es auch nicht gut das wir 1 mal im jahr
ne vollnarkose machen müssen :angry:

Zitat (Valentine @ 15.09.2009 20:04:20)



P.S.: nach der OP für einige Tage keine Milchprodukte essen- das wirst du sicher wissen? Wir bekamen bei Juniors Kiefer-OP den Rat, eine Flasche Cola "mit alles" mitzubringen für hinterher. Er musste nüchtern antreten (und ich bin aus Solidarität bis auf meine Jodtablette auch nüchtern geblieben), und für nachher waren sowohl das Coffein als auch die Kohlehydrate in der Cola sehr hilfreich.

Da gibts irgendwie auch unterschiedliche Meinungen. In meiner Ausbildung hab ich gelernt, daß Milchprodukte nicht weiter schaden.

Cola nach nem Eingriff hingegen hätten wir nicht empfohlen, genauso wie Kaffee. Wegen dem anregenden Koffein könnte (nicht muss) kann es zu weiteren Blutungen kommen.

@zickenfarm: oje, da habt ihr auch immer ne Tortur vor und hinter euch. Aber hat man euch nicht doch schonmal ne Alternative vorgeschlagen? vielleicht eine systematische Desensibilisierung? Ne Dauerlösung kann ja die Vollnarkose nun wirklich nicht sein, oder?

Hallo :huh:

Wie kann ein Kind mit 2 !? Jahren ein traumatisches Erlebnis beim ZA haben.


Hallo,ihr alle !

Ich habe auch ein Zahnarzt - Traume.Ich war vier, als meine Mutter mit mir zum Zahnarzt ging.Ich habe den Mund nicht aufgemacht,so daß es der Zaharzt abgelehnt hatte,mich weiter zu behandeln.Also mußten wir ins Universitätskrankenhaus,in die Poliklinik.Da hat mich eine Helferin auf den Schoß genommen und mit eisernem Griff festgehalten,während mir die andere einen Wattebausch mit Äther und eine eiserne Mundsperre (ich weiß nicht,wie das Ding richtig heißt,aber ich hoffe,ihr versteht,was ich meine).in den Mund geklemmt,damit ich den Mund aufbehalte und noch dazu still halte.
Behandelt man so ein KLeinkind?Ich sage Nein!!!!Die haben das aber immer wieder gemacht,und immer wieder habe ich Höllenqualen gelitten.
Seitdem hab ich furchtbare Angst vorm Zahnarzt,auch wenn er nir Kleinigkeiten macht.


VLG

Pompe


Zitat (Unersetzliche @ 16.09.2009 14:01:47)
Hallo :huh:

Wie kann ein Kind mit 2 !? Jahren ein traumatisches Erlebnis beim ZA haben.

Das kann schnell gehen...Gerade wenn ein Kind doch sehr sensibel ist.

Und wenn dann der Zahnarzt, nett gesprochen, nen unsensibler Grobian ist, der keine Erfahrung mit kleinen Kindern hat....Dann versuch mal das Kind nochmal auf den Stuhl zu bringen...

Begibt sich eine Mutter selbst in die Hände eines Grobians ?
Man kann sich doch den ZA seines Vertrauens aussuchen.
Mundhygiene ist familiär übertragbar, das geht aus der Fachliteratur heraus.

Bearbeitet von Unersetzliche am 16.09.2009 14:12:31


wenn man panik hat hat man halt panik.
und ein trauma kann man gerade in der kindheit wesentlich schneller kriegen als die meißten denken.
da muss der zahnarzt noch nicht mal unfreundlich sein, das kann schon an der reinen behandlung scheitern, oder das kind sieht das die mitgekommenen eltern selber vor dem schwarzen stuhl und dem weisgekleideten mann angst haben, oder sie haben da im wartezimmer sachen gesehen oder gehört....
ich denke gerade an das geräusch von diesem bohrer und erinnere mich an dieses erlebnis als er zu weit gebohrt hat und nerven erwischt hat.... :heul:
danach hat es meine eltern sehr viel überzeugungskraft (bestechung) gekostet mich wieder auf diesen stuhl zu kriegen!

Edit: ich sollte irgendwann mal rechtschreibung lernen...

Bearbeitet von vogelfrei am 16.09.2009 14:18:25


Gut, es muß ja nicht mal nen Grobian sein. Für nen traumatisches Erlebnis reichen ja schon die Schmerzen, die sich nicht immer vermeiden lassen, der Geruch, die fremde Umgebung etc., das Gefühl der Machlosigkeit und des ausgeliefertseins. Da kann man dem Kind noch so sehr erklären, daß die Behandlung notwendig ist, damit es sich hinterher besser fühlt.

Und natürlich kommt es auch immer auf das Kind an.

wir hatten z.B. nen kleinen Jungen, dem mußten einige Zähne gezogen werden, die auch noch abgebrochen sind. Der hat nicht eine Träne vergossen.

Und dann gibts eben auch die kleinen Angstpatienten. Und wenns ganz schlimm ist, hilft leider oft eben nur noch Vollnarkose. Wobei ich echt kein Fan davon bin, wenns um Zahnbehandlungen geht.

Klar, Mundhygiene hängt viel von der Familie ab. Aber es gibt auch Umstände, da sind die zähne trotz guter Mundhygiene in einem schlechten Zustand.


Zitat (Unersetzliche @ 16.09.2009 14:01:47)
Hallo :huh:

Wie kann ein Kind mit 2 !? Jahren ein traumatisches Erlebnis beim ZA haben.

Ooooh, das geht. Zum Beispiel wenn es bei einer äußerst unangenehmen Behandlung bei Mutti mit im Zimmer ist. Ich hab Junior immer nur mitgenommen wenn "nur Inspektion" auf dem Plan stand, da hat er dann immer ganz interessiert zugesehen- und netterweise hat der Zahnarzt dann auch immer spielerisch in Juniors Mund reingeschaut, auch als er noch gar keine Zähne hatte. Für eine Kariesbehandlung hätte ich ihn nie mitgenommen.

Es geht auch anders: ich hatte mal einen sehr "feinfühligen" Dentisten. Der sollte mir auf Anordnung des Kieferorthopäden Zähne ziehen. Ich hatte Angst und wollte den Mund nicht aufmachen. Da hat er mir kurzerhand eine geschossen- nicht heftig, aber ich war erschrocken genug um den Mund aufzureißen und nach Luft zu schnappen... (was für meine Eltern Anlass genug war, sowohl Zahnarzt als auch Kieferorthopäde zu wechseln)

Zitat (Valentine @ 16.09.2009 15:05:00)
Da hat er mir kurzerhand eine geschossen- nicht heftig, aber ich war erschrocken genug um den Mund aufzureißen und nach Luft zu schnappen... (was für meine Eltern Anlass genug war, sowohl Zahnarzt als auch Kieferorthopäde zu wechseln)

dafür ein bravo an deine eltern!
man kann das auch vernünftiger angehen

Zitat (Unersetzliche @ 16.09.2009 14:01:47)
Hallo :huh:

Wie kann ein Kind mit 2 !? Jahren ein traumatisches Erlebnis beim ZA haben.

ein unfall mit einem schreibtisch und ihren schneidezähnen , sie hat dann ein gebiss bekommen und die oberärztin war nicht gerade freundlich und hat der maus die zähne gezogen (die reste)

und da ich mich damals gerade frisch von meinem exmann getrennt habe war die drohung mit dem jugendamt von der ärztin sehr wirksam bei mir

jetzt weis ich es besser damals hatte ich nur angst!

@ melly pia wird jetzt 9 unser za hatte schon gesagt das wir jetzt langsam damit anfangen sie geht jetzt jede woche zu so einem kurs beim za , vielleicht reicht es schon für nächstes jahr , sie macht ja wenigstens schon den mund auf zur kontrolle

@unersetzliche ich habe perfekte zähne ich wechsele aller 4 wochen unsere zahnbürsten und meine kids putzen mindestens 2mal am tag ihre zähne nach der KAI-methode mit uhr

Unserer Tochter mußten aufgrund eines Schmelzdefektes mit 1 1/2 oben fast alle Zähne gezogen werden :heul:
Das haben wir auch unter Vollnarkose machen lassen.
So ein traumatisches Erlebnis ist bei Kindern also gar nicht so selten.
Danach sind wir regelmäßig alle 3 mon zur Kontrolle gegangen (mit anschließendem Eisessen für das brave Mundaufmachen)
Beim 3. Kontrollbesuch ist sie schon freiwillig auf den Stuhl und hat den Mund aufgemacht, bevor der Zahnarzt überhaupt im Raum war. :D

Unser Sohn hatte dann gar keine Probleme mehr damit. Den haben wir vom 1. Zahn an (erst auf Mamas Schoß) alle 3 Monate auf den Stuhl gesetzt.

Die Einzige, die nun noch Angst vorm Zahnarzt hat ist leider die Mama. Aber das muß ich den Beiden ja nicht verraten :pfeifen: :mussweg:

Lieben Gruß, Rita

Bearbeitet von Rita8bei am 17.09.2009 19:34:07



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