Schneidebohnen: kenne ich nur vom hörensagen .........


........und entdecke sie überall.
Habe sie auch schon mehrmals mitgenommen und nach der aufgedruckten Anleiten zubereitet. Ungenießbar ............

Wo ist hier der Trick; jetzt raus mit der Sprache, Ihr Oma´s !


Rheinische Schnibbelbohnen ... :sabber: .. mit Speck .... :D

Muss ich unbedingt mal wieder machen, ess ich für mein Leben gern.... Sieht komisch aus, aber schmeckt...

Rezept zum Beispiel hier:

Rheinische Schnibbelbohnen

Ansonsten mal nach Schnibbelbohnen googlen, da gibts einige Rezepte. Du darfst nur nicht den Fehler machen und die für sich alleine "geniessen", also aus der Packung raus und aufwärmen. Die sind ja vergoren, du musst sie also kombinieren und verarbeiten, damit etwas schmackhaftes daraus wird.


Edit: Evtl schmeckt dir das einfach nur nicht, Schnibbelbohnen mit Kartoffeln vermengt, das muss einfach noch ziemlich sauer schmecken, das ist gerade das Besondere an dem Gericht

Bearbeitet von Bierle am 06.10.2009 14:54:27


Zitat (supermann @ 06.10.2009 14:42:52)
und nach der aufgedruckten Anleiten zubereitet.

Was stand den da drauf??? :huh:
Versuch mal das:
Fiolensuppe mit Leberknödeln
macht ein wenig Arbeit aber das Ergebnis :rolleyes:

Kriegst Du einen Haufen Bohnen geschenkt und weißt nicht, wohin damit: wasche sie, schnippel sie sauber (Stiel in Fadenrichtung nach unten abziehen, Schwänzchen wie im richtigen Leben dranlassen und in appetitliche Stücken schnippeln, portionsweise einfrieren).

Dann kannst Du sie nach und nach zu Bohnensuppe, Butterbohnen oder Bohnensalat verarbeiten.
Es passen:

Bohnensuppe: Speck oder Rindfleisch, Kartoffeln, Suppengemüse.
Butterbohnen: Frikadellen, Schnitzel, Bratwürstchen, Leber, im schlimmsten Falle ein paniertes Stück Fleischwurst oder Bierschinken und Kartoffeln
Bohnensalat: wie oben, am besten gebratenes Fleisch und Speckkartoffeln

Abgekochte, in Butter geschwenkte Grüne Bohnen kann man auch prima mit Pilzen (selbstgesammelt oder z.B. Champignons) zu einer Art Jägerbohnen bereiten und wie ein Gemüse zu einem saftigen Schnitzel reichen. :sabber:

Bearbeitet von Die Bi(e)ne am 07.10.2009 03:48:34


Zitat (supermann @ 06.10.2009 14:42:52)
Wo ist hier der Trick; jetzt raus mit der Sprache, Ihr Oma´s !

Gehts vielleicht auch mal ein bißchen weniger arrogant?

Habe noch nie gesehen das bei frischen Schnittbohnen eine Gebrauchsanweisung aufgedruckt ist. ;)


Zitat (Bi(e)ne)
Kriegst Du einen Haufen Bohnen geschenkt und weißt nicht, wohin damit: wasche sie, schnippel sie sauber (Stiel in Fadenrichtung nach unten abziehen,


Zitat (Rumburak @ 07.10.2009 11:11:27)
Habe noch nie gesehen das bei frischen Schnittbohnen eine Gebrauchsanweisung aufgedruckt ist. ;)


@Rumburak, und auch Biene:

Ich glaube, ihr mißversteht das. Ich denke, es ging nicht um frische Bohnen (Schnittbohnen), sondern um die sauer vergorenen Bohnen, im Rheinland nur kurz Schnibbelbohnen genannt.
Siehe hier: Wikipedia - Saure Bohnen

Das sind die, die meist in so Alupacks in Supermarkt zu finden sind, ähnlich wie Sauerkraut (werden ja auch exakt gleich hergestellt).

Und da ist dann glaub ich auch hinten immer ne Anleitung zu finden, wie man sie grundlegend behandeln sollte.

Frische Bohnen sind ja nun wirklich nicht so schwer zuzubereiten, sie so hinzukriegen, dass sie "ungeniessbar" sind, ist ja fast unmöglich, im Extremfall einfach so in Salzwasser kochen, un dise schmecken doch auch schon (auch wenn man den Mund voller Fäden hat evtl)

Bearbeitet von Bierle am 07.10.2009 11:30:55

Zitat (knuffelzacht @ 07.10.2009 08:28:39)
Gehts vielleicht auch mal ein bißchen weniger arrogant?

wenn ich jeden Kommentar auf die Goldwaage lege,
könnte man zu jedem Posting etwas erwidern ............

Viele sind derart sinnlos, das sich mir der Verdacht aufdrängt,
es wird nur gemacht, um über die 10000er zu kommen .........

BIERLE hat natürlich recht, gemeint waren "Saure Bohnen"
Kleiner Fehler von mir. Ich Danke allen "Muttis" für die Mitarbeit und Aufmerksamkeit !

Werden auch Salzbohnen genannt. Sind als Eintopf mit Mettwurst super lecker und einfach zuzubereiten.


Zitat (supermann @ 07.10.2009 13:56:10)
Viele sind derart sinnlos, das sich mir der Verdacht aufdrängt,
es wird nur gemacht, um über die 10000er zu kommen ...

... dann streng Dich mal an... :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:

Zitat (supermann @ 06.10.2009 14:42:52)

Habe sie auch schon mehrmals mitgenommen und nach der aufgedruckten Anleiten zubereitet. Ungenießbar

Aber wir wollen doch nur helfen ;) und wie man sieht,Hilfe tut Not :lol:

Lecker, ich liebe diese Mahzeit. Erinnert mich an Kindheit und stürmische Herbstage.

Wir nennen diese Bohnen aber nicht Schnippelbohnen, sondern Stinkbunne.
Stinke det dat Döppe, wo die Bunne drin injeleet werde.
Herstellung einfach, primitiv, aber man hat Bohnen, die den Winter überleben, wenn man keine andere Art der Haltbarkeit hatte. Und wer hatte das schon ohne Strom und Kühltruhe?
Einen Steingutgefäß mehr als Kniehoch. Jede Menge geschnippelte Bohnen, Salz, kochendheißes Wasser, Frische und saubere Geschirrtücher / Leinen und dicke Steine, sowie einen Abschlussdeckel.
Erst eine Schicht Bohnen, Schicht Salz, Kochendes Wasser, dann das Geschirrtuch. So aufschichten, bis Döppe voll. Zum Schluss das ganze noch mal mit einem frischen Leinen abdecken. Mit sauberen Steinen Beschweren und dann den Deckel verschließen. Nach draußen in den Schatten stellen. Weil, es fängt an zu gären und zu stinken. Draußen riecht man das Vergären nicht. Über Winter halten sich die Bohnen bis in das Frühjahr hinein.

Speck in einem auslassen, Zwiebeln anschwitzen, Mehlschwitze erstellen. Teils mit Wasser und dem vergorenen Bohnensaft ablöschen. Bohnen hinzugeben und leicht köcheln lassen. Dann mit Pfeffer und Bohnenkraut abschmecken. Dazu schmecken Salzkartoffeln und ne Scheibe Bauchspeck.
Am besten kommt das ganze, wenn man Kartoffeln und Bohnen untereinandermischt :sabber:

Schnippel kommt daher, da man früher in vielen Haushalten einen Bohnenwolf hatte. Also ein Gerät, welches an der Tischkante verschraubt wurde. Oben steckte man die Bohnen rein und drehte an einer Kurbel, die mit einer runden Scheibe mit drei Klingen verbunden war. Je schneller man an dem Schwengel gedreht hat, um so feiner wurden die Bohnenschnippel. Diese Schnippel kamen dann ins Döppe.

@ Mama und Papa Eifel. Wenn ihr das lest, könnt ihr mich ja mal lecker Bekochen.
Hab euch lieb.




Hallo Supermann,

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Quelle: Bild1+2 Sonne 53

Viele Grüße, Sonne


Zitat (knuffelzacht @ 07.10.2009 08:28:39)
Gehts vielleicht auch mal ein bißchen weniger arrogant?

Also redet mich einer mit Oma an, finde ich das nicht arrogant, sondern lache darüber - erwiesenermaßen müssen die meisten Männer sowieso am besten etwas länger auf die Weide... :pfeifen: von da her...

Im Ernst: von gesäuerten Bohnen oder Salzbohnen habe ich noch nie was gehört. :unsure:
Ich kenne nur Bohnen oder Schnippelbohnen, die man frisch verarbeitet oder einfriert oder einweckt (mit Letzterem komme ich nicht klar). Das mag an meiner Herkunft liegen, die mich nie ins Rheinische verschlagen hat. :)

@Bi(e)ne,
kenne Schnippelbohnen gesalzen im Fass, eingemacht in Gläsern und in Dosen nicht gesalzen,
gemocht hab ich sie so aber nie, obwohl Brechbohnen, ob weiß oder grün, in allen Abarten meine Leibspeisen sind, trotz der Töne, rofl grins.

LG Sebring.


Frische Bohnen ess ich ja leidenschaftlich gerne.

Aber das saure Zeug aus NRW? Brrrrrrrrr........

Für mich gehört das in DIESE Kategorie. Genauso wie Dosenbohnen.



Gruß

Abraxas


Zitat (Die Bi(e)ne @ 09.10.2009 01:50:56)
...
Ich kenne nur Bohnen oder Schnippelbohnen, die man frisch verarbeitet oder einfriert oder einweckt (mit Letzterem komme ich nicht klar). Das mag an meiner Herkunft liegen, die mich nie ins Rheinische verschlagen hat. :)

Hallo Biene,
kochst du auch Gewürzgurken ein?
Wenn ja, dann ist das mit den Bohnen genau so möglich.

Bohnen putzen, dh. Fädchen ab, Spitze und "Schwänzchen" ab, dann gründlich blanchieren. Der Rest ist dann wie bei den Gewürzgurken. Dh. in die Gläser sortieren, vorbereitete Essig-Gewürz-Brühe draufgießen, Kräuter, Zwiebeln, Gewürze, evtl. Meerrettich dazu, zudeckeln einkochen.

Allerdings ist das eben nicht die Gemüsebohnen-Variante.

Bearbeitet von SCHNAUF am 13.10.2009 06:10:43

Zitat (Die Bi(e)ne @ 09.10.2009 01:50:56)
Also redet mich einer mit Oma an, finde ich das nicht arrogant, sondern lache darüber - erwiesenermaßen müssen die meisten Männer sowieso am besten etwas länger auf die Weide... :pfeifen: von da her...

Ich war ein wenig aufgebracht, weil dieser junge "Herr" sich in einem anderen Thread auch sehr "jung" verhalten hat :pfeifen:

Bin grad vor acht Wochen zum dritten Mal Oppa geworden. Da wir hier alles Muttis sind, isses mir egal, ob man mich nu mit "Omma" anredet oder nich.....


.... trotzdem mag ich keine sauren Bohnen......



Gruß

Abraxas


Weiß jemand, wo man einen "Bohnenwolf" kaufen kann?
Ich kenne die Kurbel noch von meinen Großeltern, die dünnen Streifen waren gedünstet und gewürzt immer total lecker.


Schau mal hier:

Bohnenschneider


:blumen:


Zitat (zotteli @ 19.08.2012 18:38:55)
Weiß jemand, wo man einen "Bohnenwolf" kaufen kann?
Ich kenne die Kurbel noch von meinen Großeltern, die dünnen Streifen waren gedünstet und gewürzt immer total lecker.

ich würde es mal bei Amazon.de versuchen, die bieten zumindest Bohnenschneidemaschinen.
Vielleicht ist ja dabei, was du suchst, möglicherweise sagt man vereinfacht nur Bohnenwolf statt Bohnenschneidegerät.


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